Kabinett beschließt schärferes Leistungsschutzrecht

Die Bundesregierung hat heute einen dritten Entwurf für das umstrittene Leistungsschutzrecht für Presseverlage beschlossen. Dieses soll nun als Gesetz umgesetzt werden. Gegenüber dem zweiten Entwurf, der als "Lex Google" bezeichnet wurde, werden nun ... mehr... Berlin, Bundesregierung, Gebäude, Kanzleramt, Bundeskanzleramt Bildquelle: Wolfgang Staudt / Flickr Berlin, Bundesregierung, Gebäude, Kanzleramt, Bundeskanzleramt Berlin, Bundesregierung, Gebäude, Kanzleramt, Bundeskanzleramt Wolfgang Staudt / Flickr

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Dann bekommen diese Dienste eben keine Links mehr. Ist ja nicht so als wären alle darauf angewiesen.
 
@zwutz: Das wird sich aber Benachteiligung, Wettbewerbsverzerrung oder Marktmachtmissbrauch seitens z.B: google angesehen werden und schon haben die wieder ihre Links!
 
@BadMax: Niemand kann Google ernsthaft zwingen etwas zu nutzen, für dessen Nutzung sie dann aber Geld zahlen müssen
 
und der schutz meines geistigen gutes !
ist da hier noch immer abgetreten ^^ lustig für die vorrangehens weise meines lebens.
Wenn ich das jetzt überhaubt geschnallt hab.
 
@WeeKiDDs: Ich schnalle Deinen Text nicht wirklich!?
 
@Kiebitz: keiner schnallt seine Kommentare...
 
@Kiebitz: bevor hier und da nen paar in die falsch richtig stümmen ^^ gibt NIX ^^
 
@WeeKiDDs: ich verstehs noch immer nicht, war re3 eine erklärung zu o3 oder nur schwachsinn?
 
@WeeKiDDs: Häää???
 
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Die derzeitige REgelung fördert doch eigentlich den Wettbewerb. Wer mist anbietet, für den zahlt sowieso niemand. Und wwer richtig gut ist, den juckt das derzeitige System nicht. Zumal die Printmedien eher nur die Headlines und einen Anriss dazu bieten. Will ich mehr, muss ich eh die Zeitung kaufen oder für den ausführlichen OnlineArtikel zahlen. Für Regionalblätter dürfte es keine Probleme geben, da sich kaum jemand in Hamburg für ein lokales Geschehen eines Kuhkaffes in Niederbayern interessieren dürfte. Es sind wohl die Geschäftsmodelle der Verlage die nicht funktionieren und wohl gemerkt haben, dass man zuverlässige Informationen und Nachrichten auch bekommen kann, ohne dass man sich dumm und dämlich zahlt. Dabei vergessen diese Pfeifen dass der Staat eine Grundversorgung (Öffentlich Rechtliche) aufrecht erhalten muss und somit das ganze Gebaren der Verlage ad absurdum führt. Dann holt man sich die Infoas halt über die. Fehlt nur noch dass die Verlage eine art GEZ für sich beantragen.
 
@LastFrontier: Die Aufgabe der Oeffentlich Rechtlichen ist es aber nicht die Zeitung zu ersetzen. Da wurde auch schon und urteil gesprochen
 
@-adrian-: Das hat ja auch niemand behauptet. Nur müssen sich die Zeitungen / Zeitschriften dem Wettbewerb und den technischen Möglichkeiten anpassen. Zeitungen haben keinen Anspruch darauf, dass sie gekauft werden müssen. Wenn es nach den Verlagen ginge, müssten nämlich die ÖR ihre Internetpräsenz einstellen (was die Verlage ja auch massiv versuchen).
 
@LastFrontier: was ja auch ausserhalb von der mediathek mehr als richtig ist
 
@-adrian-: Du spielst da wahrscheinlich auf die Tagesschau.app an und die ARD /ZDF Mediathek. Kann mir jemand erklären, warum Nachrichten nur für einen gewissen Zeitraum online gehalten und begrenzt archiviert werden dürfen? Ist es nicht im Sinne einer freien Informationsgesellschft z.B. Artikel zurückzuverfolgen, um eionen gesamtüberblick über ein Geschehn zu haben? In meinen Augen versuchen die Verlage ein Informationsmonopol zu erstellen. Und das kann niemanden Interesse sein. Die Verlage sollen ihre Leute vernünftig bezahlen, entsprechende Fachkräfte einstellen und wettbewerbsfähige Konzepte auf den Markt werfen. Merkt denn niemand, dass die Verlage versuchen die Informationsfreiheit einzuschränken? Soll man jetzt noch auch dafür zahlen, wenn man eine News verbreitet und die Quelle dazu angibt?
 
@LastFrontier: Eigentlich gehts es mir um Printform von nachrichten und wie sllen verlage ein Monopol schaffen wenn sie doch schon mehrere anbieter sind :O Was wollen denn die ARD? Mitmischen auf einem Markt in dem sie die Preisbildung durch die Haushaltsabgabe ueberhaupt nicht interessiert?
 
@-adrian-: Preisbindung ist ein gutes Stichwort. Eine einzige Wettbewerbsverzerrung. Was soll dieses Relikt? Und nicht die ÖR berechen in einen Markt der Verlage ein, sondern die Verlage haben sich nicht der medienlandschaft angepasst und stinken gegen ein erfolgreiches Konzept der ÖR an. Das die ÖR staatlich quasi zwangsfinanziert werden, ist ein anderes Thema. Die Verlage hätten aber auch ohne diese Zwangsfinanzierung gegen ÖR und Private Sender ein Problem.
 
@LastFrontier: da steht preisbildung. um mit der konkurrenz mit zu halten muessten sie ja alles kostenlos anbieten. und finanzieren sie ihre inhalte dann? duerfen sie auch beim Haushaltsabgabe pott bedienen
 
@-adrian-: Nehmen wir die Privaten TV. Die finanzieren sich überwiegend durch Sponsoren und Werbung. Auch die haupteinnahme der Printmedien ist Werbung. Je höher die Auflage/Verbreitung, desto teurer die Werbung und dem entsprechend auch die Einnahmen. Siehe auch Google, Facebook - die nur mal als Paradebeispiel. Das kann auch lokal funktionieren. Die brauchen halt vernünftige Geschäftsmodelle. Wettbewerb ist nun mal kein Zuckerlecken; und ab und zu muss man halt auch mal investieren. Umsatzeinbrüche haben ihren Grund. Entweder ist das Produkt schlecht geworden oder es gibt ein besseres, oder beim Kunden fehlt die Akzeptanz, oder man hat einfach nur den Zahn der Zeit verpasst. Es ist ja nicht so, dass es den Verlagen dreckig geht. Die wollen nur etwas von dem grossen Kuchen mit abhaben. Dafür sollen sie auch was tun. Als das Internet nämlich mit all seinen Möglichkeiten begann, da haben genau die gleichen Verlage noch mitleidig gelächelt. Und jetzt heulen sie einer verpassten Entwicklung hinterher.
 
@LastFrontier: Das ist alle sehr interessant was Du schreibst, aber ich verweise noch einmal auf meinen Kommentar Kiebitz re:4! Wo ich schrieb:"... Sondern auch um Texte anderer Art, z.B. künstlerische / literarische / wissenschaftliche usw. Diese fallen nicht unbedingt unter die "... Grundversorgung (Öffentlich Rechtliche)..."!". Das übersiehst Du fortlaufend! Es geht NICHT nur um Nachrichten! Und noch ein kleiner Hinweis, den Du und auch @adrian laufend dezent übersehen, nämlich auch die Beschaffung von Nachrichten kostet denjenigen, der die Nachrichten generiert (also den Verlagen z.B.!) auch Geld. Nämlich für Material, Redakteure, Drucker, Korrespondenten usw. Und andere Dienste, die diese generierten Nachrichten teils bis ganz übernehmen (zitieren) wollen, zahlen für diesen Aufwand nichts aber sie verdienen sogar noch Geld damit und somit mit einer Sache, zu deren Erstellung sie absolut nichts beigetragen haben. Möchtest Du etwas erstellen wofür Du nichts bekommst aber andere damit Geld machen? Schon mal darüber nachgedacht!?
 
[re:5]LastFrontier: Da geht Einiges fleißig durcheinander bei Dir! Du erhebst pauschal mit vorherigen Hinweis auf ARD/ZDF den Vorwurf, dass "... Nachrichten nur für einen gewissen Zeitraum online gehalten und begrenzt archiviert werden ...". Belege mir doch bitte, dass Internetdienste wie z.B. Google und andere Dienste auf immer und ewig Nachrichten / Infos bereitstellen / archivieren. Tun sie eben nicht! Und -gaanz mal nebenbei- jeder sollte wissen, dass die Informationen von Google und Co. nicht immer neutral ausgegeben werden sondern mit diversen Verfahren die Gewichtung willkürlich verschoben / gesteuert werden. Und genauso sollte jeder wissen, dass bei Google und Co. unliebsame Inhalte teils ganz unterschlagen / nicht gelistet werden. Also sooo dolle ist dass mit der Informationsfreiheit und Informationsobjektivität bei Google und Co nun wirklich auch nicht! Vielleicht etwas mehr informieren bevor so pauschale Aussagen gemacht werden!
 
@Kiebitz: Das habe ich nicht übersehen. Die Anbieter/Verlage sollen ja dafür auch entlohnt werden. Nur warum dürfen andere Medien nicht das gleiche anbieten wie die Verlage? Haben Verlage ein Monopol auf z.B. künstlerische / literarische / wissenschaftliche usw.?Wie schaffen es dann die Norweger tausende von Büchern kostenlos online zur Verfügung zu stellen? Meines erachtens versuchen die Verlage nur lästige Konkurenz und Alternativen zu beseitigen. Ich finde es vollkommen in Ordnung wenn ein Staat es den Bürgern ermöglicht auf möglichst viel Informationen zugreifen zu können. Diskusionswürdig sind die Finanzierungsmodelle. Die Haushaltsabgabe statt der GEZ finde ich auch in Ordnung. Man muss sich aber auch eingstehen, dass manche Geschäftsmodelle einfach so nicht mehr funktionieren. Wie geschrieben - über Finazierungsmöglichkeiten kann man nachdenken. Nicht aber darüber, wer wie welche Information verbreiten darf und wer nicht. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Den weitaus grössten Teil meiner Informationen hole ich mir online. Und erst wenn ich da nicht zufrieden gestellt werde oder nichts finde, dann greife ich auf Printmedien zurück. Zumal online schneller und aktueller wie jedes Printmedium ist. man könnte sich vielleicht auch mal überlegen zum Beispiel Abos mit einen Smartphone oder Tablet zu kombinieren. Bei den Handy-Providern klappt das doch auch. Dazu müste man aber Konzepte entwerfen, sich mit Providern und Herstellern auseinandersetzen und Gewinne nicht nur in die Vorstandsetage pumpen sondern einfach in neue Strukturen Investieren. Die Medienlandschft hat sich nun mal gewltig geändert. Und Printmedien bleiben hierbei über kurz oder lang zum gössten Teil definitiv auf der Strecke. Gutenbergs Erfindung war eine Revolution und ein Segen für die Welt - jetzt ist die nächste längst im gange.
 
@Kiebitz: Gerade um die Langzeitarchivierung geht es ja den Verlagen im Streit mit den ÖR. Das mit Google ist mir schon klar. Google ist aber in dem sinne kein Informationsportal sondern eine Suchmaschine um überhaupt etwas zu finden. Was da an erster oder letzter Stelle steht ist eigentlich irrelevant, da man in der Regel ja gezielt nach etwas sucht und von da aus dann auf die erwünschten Ergebnisse weiterspringt.
 
@LastFrontier: "... Nur warum dürfen andere Medien nicht das gleiche anbieten wie die Verlage?..." Das Gleiche dürfen sie ja anbieten nur nicht das Selbe! Jeder kann jederzeit eine eigene selbst erstellte Info / Machwerk usw. auch im Internet veröffentlichen. Ist doch gar kein Problem, auch gesetzlich nicht! Das Problem ist, wenn ich etwas verwende, was jemand anderes erstellt hat, eben ein Autor! Und der Autor gibt seine Rechte (teilweise) an den Verlag weiter, aber nicht an z.B. Google. Daraus ergibt sich, dass der Verlag entsprechende Veröffentlichungs-Rechte gaanz offiziell / gesetzlich hat und Google und Co nicht unbedingt! Die Verlage kaufen die Leistung des Autors bzw. bezahlen den Autoren, Google tut das nicht! Insofern haben Verlage auch kein "Monopol"! Es bleibt digitalen Dienste wie Google usw. jederzeit frei, ein Werk von einem Autoren / Verlag zu "kaufen" bzw. es bleibt den Autoren jederzeit frei, sein Werk unter Aufhebung des Urheberrechts ins z.B. Internet zu stellen über einen Dienst usw. Fazit: Die Verlage haben kein Monopol!
 
@LastFrontier: "... Was da an erster oder letzter Stelle steht ist eigentlich irrelevant, da man in der Regel ja gezielt nach etwas sucht und von da aus dann auf die erwünschten Ergebnisse weiterspringt...."? Wenn Du mal etwas Differenzierteres gesucht hast, wirst Du selbst festgestellt haben, dass Du u.U. sogar mehrere Seiten durchgucken mußt bei Google, bis Du etwas Brauchbares gefunden hast! Insofern ist es NICHT egal an welcher Stelle was steht! Und es geht ja auch darum, dass die Infos auf Google und Co. gesteuert und teils zensiert werden. Das ist nun mal Tatsache! Ohne Berücksichtigung des tatsächlichen Informationsgehaltes bzw. ihrer Bedeutung. Und deshalb kann ich mich nur wiederholen:"Also sooo dolle ist dass mit der Informationsfreiheit und Informationsobjektivität bei Google und Co nun wirklich auch nicht!".
 
@Kiebitz: zu [re:14] und [re:15]. Wenn die Verlage ihre Inhalte vor unberechtigten Zugriff abschotten wollen, bleibt ihnen nur eine Möglichkeit: eigene Portale aufstellen und die kostenpflichtig für die User bereitstellen. Keine Anmeldung (Geld) - keine Informationen. Nur wird das wohl kaum einer nutzen. Und noch einmal: Google nutz keine Inhalte von irgendwelchen Autoren. Google stellt nur Links zu anderen Seiten her. Mehr nicht. Wenn ich will, dass meine Inhalte nicht für jedermann zugänglich sind, darf ich sie auch nicht öffentlich ins Netz stellen. Was ist daran so schwer zu begreifen? Ob Google bei den Suchergebnissen türkt oder ein Suchergebnis an welcher stelle auftaucht ist mir persönlich egal. Es ist nämlich für den Web-Programmierer durchaus möglich, die eigenen Seiten hochzupushen. Dazu muss man aber wissen, wie Bots funktionieren und auf welche Kriterien die anspringen. Ausserdem gibt es ja noch andere Suchmaschinen. Zudem ist das verwenden anderer kompletter Artikel zu eigenen Zwecken ja sowieso vom Urheberrecht agbedeckt. Wo ich dir recht gebe, ist die Tatsache, dass man sich bei Recherchen relativ leicht tut, indem man die Headlines im Net durchforstet/filtert und sich dann sein eigenes Ding zusammenbastelt / interpretiert. ich sehe dann schon kommen, dass es so wird wie auf YouTube: "Dieser Inhalt ist für ihre Region nicht verfügbar". Wenn das passiert, wird das gekotze der Verlage noch viel grösser. Ich sehe das aber ganz locker. Denn der Markt für Printmedien ist kontinuierlich fallend und wird sich über kurz oder lang bis auf geringe Ausnahmen erledigt haben. und genau das ist deren Problem.
So ganz nebenbei: ist ganz schön dass man sich mal auseinandrsetzen kann ohne gleich die Köpfe einzuschlagen.
 
@LastFrontier: Bei der Problematik geht es aber nicht nur um "... zuverlässige Informationen und Nachrichten..."! Sondern auch um Texte anderer Art, z.B. künstlerische / literarische / wissenschaftliche usw. Diese fallen nicht unbedingt unter die "... Grundversorgung (Öffentlich Rechtliche)..."! Ganz nebenbei die Öffentlich-Rechtlichen sind -zum Glück- nicht ausschließlich staatlich! Dieser Begriff bezieht sich nur auf die Art der Finanzierung, nicht aber unbedingt auf die Inhalte!
 
"Qualität für das Internet zu produzieren, sehe ich die Gefahr, dass diese Angebote in den kostenpflichtigen Bereich abwandern", führte Merk aus"...Damit widerspricht sie sich doch irgendwie in ihren eigenen Zielen. Denn genau das wird doch passieren. Oder glauben die Verleger ernsthaft, google würde für die Verlinkung ihrer Erzeugnisse Geld zahlen?
 
@shire: Wer sich für ein bestimmtes Thema interessiert und wenn das Angebot gut ist, dann ist man auch bereit dafür zu zahlen. Ich habe auch nichts dagegen, Artikel oder Themen nur anzulesen und für den vollen Inhalt dann zu zahlen. Dazu muss aber auch das Preis-/Leistungsverhältnis passen. Warum soll ich eine komplette Zeitschrift z.B. abonnieren, wenn ich doch nur einen gewissen Teil haben will (Wirtschaft, Lokal, Sport, Kultur etc.)? man zahlt ja für die Online-Ausgabe einer Zeitschrift genauso viel wie für die gedruckte Version. o.K. - der Aufwand fürs Layout und Satz bleibt immer der gleiche. Dafür fallen aber Transport- und Druck weg. Man tut also noch was für die Umwelt. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis auf Grund der hohen Smartphonedichte gedruckte Zeitschriften eher die Ausnahme sind.
 
@LastFrontier: Hm. Das sehe ich auch so. Mein Punkt war aber eher der Widerspruch in der Aussage. Die Dame geht davon aus, dass google brav die Zeche zahlt. Zumindest verstehe ich das so. Wahrscheinlich ist aber eher, dass sie die Angebote, weil kostenpflichtig, einfach nicht mehr indizieren. Also werden ohnehin nur noch die dafür zahlen, die dafür wirklich zahlen wollen. Ob das dann der Verbreitung der Medien und damit auch den Einnahmen irgendwie behilflich ist, bezweifele ich irgendwie. Man wird das beobachten müssen. Letztlich kommt mir die Sache aber mal wieder so vor, als wenn da von den Verlagen eine Menge Geld in die Richtung unserer Politiker gepumpt worden ist um dieses Resultat zu erzielen.
 
@shire: ja eben. Warum soll Google dafür zahlen? Normalerweise zahlt der, der präsent sein will. Ich würde da eiskalt sagen: o.K. Wenn ihr nicht wollt dass man euch findet, dann filtern wir euch aus. Die Werbeplattform ist Google. Und wer da nicht gefunden wird, der existiert erst mal nicht. Punkt. Schon eine komische Einstellung: Andere sollen mich präsent machen und das auch noch zahlen. Wundert mich aber nicht dass die Verlage so denken, da ich aus eigener Erfahrung weiss, dass man die Titelstory z.B. auch kaufen kann. Und das betrifft die Tagespresse genauso wie Magazine. So viel zur freien Presse.
 
@LastFrontier: Genau...auch mein Punkt.
 
Diese faulen Verlage (=die meisten Verlage) sollen endlich mal Leistung bringen! In den Zeitungen wird doch eh nur vom anderen abgeschrieben. Falschmeldung? Egal, wird nicht geprüft, sondern einfach übernommen. Als Suchmaschinenbetreiber würde ich alle Zeitungen, deren Verlage das Leistungsschutzrecht auch anwenden wollen, aus den Suchergebnissen filtern, so lange, bis das Leistungsschutzrecht vom Tisch ist! Irgendwann ist mal Schluss mit dem Kindergarten, den die Verlage veranstalten! So ist das nun mal im Kapitalismus: Wer sich nicht behaupten kann geht unter!
 
@Pizzamann: Was für ne plumpe Scheisshausparole. Ich bezweifle, ob du schon jemals ne andere Zeitung in der Hand hattest als die Fernsehzeitung.
 
Ich frag mich ob die wirklich alle so... durch die Blume gesagt "naiv" sind, oder ob da wieder mal diese... nun... aäähh... "Koffer" rum gegangen sind. Ne dritte logische Erklärung gibt es meines Erachtens nicht.
 
@heresy: Die dritte logische Erklärung - wer am lautesten schreit kriegt öfter was er will als derjenige, der sich nicht so sehr bemerkbar macht. Lässt sich überall im Leben beobachten, selbst wenn die lautstark vorgebrachten Forderungen Humbug sein sollten.
 
@FenFire: Stimmt, was aber in Folge auf die von mir genannte erste Erklärung hinausläuft.
 
Ich hoffe es werden Arbeitsplätze in dieser verlogenen Branche wegfallen.
 
@Menschenhasser: in der Politik?
 
@-adrian-: Der Presse bereich. Naja viele Politiker würde ich auch gerne nicht mehr sehen.
 
@Menschenhasser: Arbeiten ? wer will das schon ? Es gibt viel schöneres mit der zeit und dem Geld zutuhn...
Ob du jetzt Geld hast oder eben nich.

Und die paar Sachen die man hat in der jetzt zeit brauch man sich ja auch nur weg nehmen zulasen, Naja mach halt nen aufstand oder las es... alles deins nicht wahr ?
 
@WeeKiDDs: Arbeiten ist mir ein Grundbedürfnis. Leider stimmt das Verhältnis nicht. Arbeit, die gut und richtig ist, wird selten entsprechend entlohnt. Im Gegensatz dazu kann man sich mit Arbeit dumm und dämlich verdienen, die gesellschaftlich keinen Mehrwert bietet.
 
@bgmnt: Grundbedürfnis Arbeiten ? (essen^^)
Reden, Naalso bekommte Geld dafür oder wie ?
 
@bgmnt: Also bei mir ist arbeiten kein Grundbedürfnis, sondern notwendiger Zwang. Ich könnte mich auch anderweitig durchaus entfalten und beschäftigen. Nur - ohne Moos nix los. Mäzene und Sponsoren sind leider verdammt dünn gesät.
 
@LastFrontier: Es gibt auch Leute, denen ihre Arbeit Spaß macht und die sie auch ausführen würden, wenn sie dafür nicht bezahlt würden (dementsprechend aber auch nicht auf das Geld daraus angewiesen wären). Wer sich früh zur Arbeit quält, der handelt meist wirklich aus einem Zwang heraus und sollte über einen Arbeitsplatzwechseln nachdenken, denn wie will man denn unter solchen Umständen glücklich werden?
 
@bgmnt: Meine Philosophie. Mir macht meine Arbeit ja auch spass. Und ich kann ja auch was. Nur ist mittlerweile die Mentalität, dass dies auch rigoros ausgenutzt wird. Und es ist nicht akzeptabel, dass der Idealismus von Arbeitnehmern dazu missbraucht wird, um sich zu bereichern. Ich habe nichts dagegen für eine Firma zu arbeiten, die richtig Gewinne einfährt. Ich werde nur sauer, wenn sich ein paar Leute bereichern und das Fussvolk, welches ja wirklich malocht aussen vor lässt. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, dass ein Premiumhersteller für seine Angestellten Hungerlöhne zahlt. Und Apple ist hierfür ein Paradebeispiel. Apple fährt im Schnitt 25% Marge ein (davon können andere Hersteller nur träumen).
Willst du zertifizierter Apple-Techniker werden, zahlst du an Apple, damit du deren Produkte überhaupt reparieren darfst. Die komplette Zertifizierung kostet ca. 3000.-€ (Hotelkosten und Anfahrt noch nicht dabei). Alleine für die Unterlagen zum Selbststudium belaufen sich auf 500.-€. und die sind natürlich Voraussetzung um überhaupt auf Schulungen vor Ort zu gehen. Die praktische Ausbildung kommt dann auf rund 1800.-€ + 2 X 100.-€ für die jeweilige Prüfungsgebühr. Also fakt ist: Nicht Apple finanziert die Reparatur deren Geräte, sondern der, der deren Kisten reparieren will. Und jetzt der nächste Kracher: wenn du Apple Reseller werden willst, schreibt dir Apple klipp und klar vor, wie dein Laden eingerichtet sein mus, wie du deren Produkte präsentieren musst, je nach Reseller-Status wieviele zertifizierte Techniker du haben musst und das Material für Appple-Werbung darfst du auch noch zahlen. Es gibt zwar Zuschüsse, aber mindestens 90% bleibt an dir selber hängen. Jeden Werbescheiss von Apple (und sei es nur ein popeliges Plakat) musst du selber zahlen. Apple gibt dir alles - solange du es zahlst. Dass es dem Laden gut geht, wundert mich daher überhaupt nicht. Hinzu kommt, dass Apple mal so mir nichts dir nichts einen Apple-Store hinstellt ohne Rücksicht auf vorhandene Geschäfte / Unternehmen die teils schon seit Jahren Apple Produkte verkaufen und supporten. Und obendrauf kannst du noch nicht mal sicher sein als Premium-Reseller im nächsten Jahr diesen Staus zu halten, weil Apple dich da willkürlich rauskickt, da sie neue Bedingungen setzen, die du nicht erfüllen kannst. Jetzt kommst du als Kunde und kaufst dir ein Premiumprodukt und weisst ganz genau, mit dem Typen mit dem du dich unterhältst, der kriegt maximal 1700.-€ Brutto (die Regel ist aber die, dass man sich mit einem studentischen Mitarbeiter mit Apple-Affinität auf 400.-€-basis abgibt). Der 1700.-€-Typ hat in der Regel einen ganzen Laden am Hals und darf sich um alles kümmern - Reparatur-Verkauf-Verwaltung und sich auch noch anscheissen lassen. Alter Schwede - ich hab ne selbständige Putze die zweimal die Woche aufschlägt. Gegen die ist ein derzeitiger Apple-Techniker ein Taschengeldempfänger. das Spitengehalt eines (zertifizierten) Apple Technikers liegt derzeit bei 23.000.-€ Brutto. Die, welche mehr bekommen sind di Dinoa aus den Anfangszeiten. und die meisten Firmen machen es genauso - nicht ausbilden, maximal 25 Jahre alt, 30 Jahre Berufserfahrung ud ein Gehalt knapp über Hartz IV; am besten noch Langzeitarbeitslose die der Staat (Steurezahler) mit mindestens 50% bezuschusst. Jetzt bin ich in der glücklichen Lage mich diesem System nicht zu unterwerfen und staune nur wie millionen von Menschen alleine hier in Deutschland diese Kröte schlucken und sich gnadenlos ausbeuten lassen. Aber anscheinend gehts den Leuten noch nicht dreckig genug. Hauptsache man kann sich beim Discounter seine Halbe für 18 Cent einkaufen, schaufelt Anabolika-Broiler rein, hat ein aktuelles Smartphone und die Pro7-Gruppe hat keinen Senderausfall. Dafür kratzt man auch mal den Kit aus den Fenstern und ein leerer Kühlschrank juckt nicht, da sowieso standard. Aldus Huxleys "Schöne neue Welt" ist näher als mancher denkt (Originaltitel: Brave new world von 1932) Infos dazu http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ne_neue_Welt. Sollte man sich mal reinziehen. Die parallelen zur aktuellen globalen Situation und Tendenz sind schon erschreckend.
 
@LastFrontier: Welche Ausmaße das schon wieder annimmt. ^^
An sich müssen die Leute nur begreifen, welche Marktmacht sie eigentlich haben. Schlecker hätte weiterhin funktioniert, wenn die Leute dort weiterhin eingekauft hätten. Kaiser's und Kaufland sind auch nicht teurer als Aldi und Netto. Und wer guten Lohn haben will sollte auch ganz selbstverständlich einen eben solchen zu zahlen bereit sein. Bei vielen Löhnen und den dazu gegebenen Arbeitsbedingungen wäre es oftmals zufriedenstellender, von staatlicher Hilfe zu leben. Man kann ja schlichtweg mal ausrechnen, wie viel man arbeiten muss, um überhaupt auf dem Niveau eines Hartz-IV-Empfängers leben zu können. Viele wollen aus Stolz jedoch nicht auf eine solche Hilfe angewiesen sein und ertragen lieber eine solche Pein. Da hilft nur Aufklärung. Wenn die Mitarbeiter bei Kik und Co kündigen und gleichzeitig die Leute dort nicht mehr einkaufen, dann kann auch der Vorstand wenig unternehmen. Eine kooperative Masse kann egoistische Einzelkämpfer sehr gut in die Schranken weisen.
 
@WeeKiDDs: Soweit ich weiss ist man ja nicht bei Google automatisch drinn sondern muss sich bewerben.
 
@Menschenhasser: Was soll denn der dumme Spruch? Ich weiß nicht ob und wo Du arbeitest, aber hoffentlich fallen in der Sparte auch baldmöglichst Arbeitsplätze weg, auch Deiner!
 
Google sollte es darauf ankommen lassen und den Axel Springer Verlag seine Wettbewerbsklagen einreichen lassen wenn sie HEUTE alle diese Onlineinhalte aus dem Index nehmen , vor Gericht hat Google bessere Chancen als vor dem Hinterzimmer Gekungel der Schwarz Gelben Regierung !
 
Hm... dann filtert google.de alle Verlage raus und wir schauen bei google.com nach ^^ Zumal das ja ein richtiger Faustschlag in die Fresse der Verlage wäre, sie werden bei google nicht mehr gelistet! BMW ist damit mal ganz gewaltig auf die Schnauze gefallen, die waren erst auf Seite 5 oder 6 der Suche zu finden.
 
Wenn es den Verlagen nicht passt, dass Google und andere mit ihren Inhalten Geld verdienen, hier ne kleine Anleitung: 1. Texteditor öffnen. 2. "User-agent: *" eingeben (ohne Anführungszeichen). 3. Zeilenumbruch hinzufügen. 4. "Disallow: /" eingeben (wieder ohne Anführungszeichen). 5. Als robots.txt im Rootverzeichnis des Servers abspeichern, Problem gelöst. Ist das soo schwierig, das man stattdessen ein Gesetz braucht?
 
@Link: +++++++++ Und wer von deren Script-Kids oder Praktikanten soll das machen? Kompetentes Personal durch Lohndumping und Outsourcing in die Wüste geschickt. Wenn man schon so doof ist und seine kompletten Inhalte ins Netz stellt....
 
@LastFrontier: Notfalls müssen sie eben eine externe Firma mit der Erledigung dieser Aufgabe beauftragen, ist ja nur einmalig ;-) . Oder sie laden eine Kindergartengruppe ein unter dem Vorwand "Schnuppern im Beruf" und fragen mal zwischendurch, ob eines der Kinder meiner Anleitung folgen kann.
 
@Link: Ist mir schon klar. Aber nach der Mentalität macher Verlage dürfte ich noch dafür zahlen, um es denen auf die Reihe zu bringen.
 
@LastFrontier: Ja, kann schon sein... ich habe jedenfalls kein Verständnis für dieses Gesetz, da sieht man mal wieder, dass solche Gesetze von Leuten gemacht werden die genau 0 Ahnung haben. Die Möglichkeit zu regeln, was indexiert wird gibt es, ich hätte lediglich Verständnis dafür, wenn Suchmaschinenbetreiber gesetzlich dazu verpflichtet wären sich daran zu halten, aber die meisten tun das eh freiwillig.
 
@Link: Die wussten das bestimmt sehr gut , sich in eine robots.txt einzutragen brächte aber keine Einnahmen aus dem Internet und nur darum geht es, Geld aus dem Netz zu pressen um mehr Einnahmen zu haben.
 
@~LN~: das weiß ich doch, meine Anleitung ist ja nun auch nicht 100% ernst gemeint. Mich regt immer nur auf, was da für Deppen die Gesetze machen, für dieses gibt es nun mal gar keinen Grund.
 
Es gibt einige US-Online/Offline-Zeitungen, wo man unter dem ersten Abschnitt einen "Read more..." Button findet und dieser ist kostenplichtig bzw. ein Abo. Entsprechende Artikel sind auch bei Google zu finden, aber eben nicht frei lesbar. Wo ist da das Problem für deutsche Verlage? (Ich kenn im Moment zumindest keinen deutschen Verlag mit so etwas.) Nein, das Ganze erinnert mich verdächtig an GEMA, GEZ & Co., Geld verdienen ohne eigene Leistung.
 
Weil sie Angst haben ihre Online Inhalte kostenpflichtig zu machen, wenden die Verlage sich lieber an die Politik, fände es gut wenn Google und Bing dann so konsequent sind und alle Links zu den Verlagen aus Ihren Suchmaschinen verbannen, sollen die Verlage sich doch selbst um Kunden kümmern, der Schuß geht dann schnell nach hinten los.
 
Eigentliche Ursache der ganzen Misere sind die rapide wegbrechenden Werbeinnahmen der Printmedien. es gab Zeiten, da waren die Beilagen oft dicker als die Zeitung selbst und 99% wanderten sofort in die blaue Tonne. Jetzt macht sich bemerkbar das immer mehr Discounter und Ketten nweniger Werbung drucken lassen, sondern den Leuten das gleich per mail 1:1 abrufen können. Dort hat man nämlich geschnallt, dass die Smartphones für gewaltige Veränderung in der Werbelandschaft sorgen werden und sind rechtzeitig aufgesprungen. Bundesweit geht es hier um millionenbeträge, die die Verlage verlieren und die Handelsketten einsparen. das man von Google Geld will ist absolut nicht verständlich. Google gibt nur das wieder was einer im Internet auch zur Verfügung steht. Und wer bei Google selbst werben will, kann ja dort einen Werbeplatz kaufen. Genauso wie ich bei einer Zeitschrift eine kostenpflichtige Anzeige schalten kann. Der nächste Schritt ist dann, dass man auch von Facebook Geld will. Schließlich macht man ja für Facebook Werbung, indem man dort selbst Mitglied ist und einen Facebook-Button auf seiner Seite plaziert hat. Perverse Logik.
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