Facebook-Konkurrent: Diaspora-Gründer kapitulieren

Die noch im Entwicklerteam verbliebenen Gründer des Social Networking-Projekt "Diaspora" geben den Versuch auf, die Plattform zu einem signifikanten Faktor im Social Media-Bereich zu machen. Das Projekt muss gemessen an seinen einstigen Ansprüchen ... mehr... Diaspora Diaspora

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Für Diaspora ist das wohl ganz gut wenn es der Community übergeben wird. Als Pod Betreiber hat man beim aktuellen Entwicklungsverlauf ja gerne im totalen Wahnsinn gelebt.
 
Der Nachname von dem Mitgründer ist ein Scherz oder? Salzberg <=> Zuckerberg :D
 
Bei so nem Namen... *Facepalm*
 
@citrix no. 2: So, so, der Zuckerberg-Laden ist also so groß geworden, weil der Name so absolut genial ist? Danke für die Info.
 
@DON666: Facebook kann man sich wenigstens einprägen, weil das Wort ansich nen Sinn hat. "diaspora"... was soll das sein, eben als ich hier auf diesen Kommentar geantwortet habe, hatte ich den Namen schon direkt wieder vergessen.
 
@citrix no. 2: Das muss aber nicht an der Komplexität des Namens liegen. ^^
 
@noneofthem: Ein Produkt muss geil klingen um sich zu verkaufen, oder kannst du mir ein Produkt nennen, was scheisse klingt, aber sich verkauft wie heiße Semmeln ?
 
@citrix no. 2: Ich kann das: So ziemlich alle Songs von Dieter Bohlen. (Sorry für OT, aber das war leider eine Steilvorlage)
 
@citrix no. 2: zB: Windows (Fenster?!)
 
@vectrex: Das ist wohl eher ein Anti-Beispiel, oder? ;) Der Name "Windows" fällt wohl in die gleiche Sparte wie "Facebook" (Gesichtsbuch) und somit siehe re2
 
@citrix no. 2: Wie wäre es mit "Windows"? Gerade für Leute aus englisch-sprachigen Ländern ist der Name ziemlich witzlos.
 
@citrix no. 2: Klobürste. Klingt scheiße, schruppt scheiße und jeder hat eine. LOL
 
@DON666: Doch, der Name Facebook ist schon markant. Der Name "Diaspora" hingegen wird hierzulande auch von vielen Menschen eher mit religiös angehauchten Gruppen als mit einem allgemeinen sozialen Netzwerk in Verbindung gebracht.
 
@noComment: Im eigentlichen Sinn bezeichnet Diaspora religiöse/ethnische Gruppierungen außerhalb ihres Heimatlandes
 
@jigsaw: Folglich wird deshalb der Name Diaspora... aber das schrieb ich ja schon oben. :)
 
@noComment: Oha, stimmt ja, bin gerade ein wenig verpeilt ;-)
 
@citrix no. 2: Ich finde du hast vollkommen Recht.. da muss ich direkt an die Simpsons denken .. Lisa schlägt vor ihre Puppe Minerva zu nennen - die römische Göttin der Weisheit. Doch laut Stacy Lovell hätte dieser Name zu wenig kommerzielle Zugkraft. Deshalb beschließt sie, sie nach Lisa zu benennen.. Lisa Löwenherz.. Guckt mehr Simpsons, Leute, da kann man noch was lernen ;D
 
Die haben das selbe Problem wie Google+ es ist schlicht und ergreifend niemand angemeldet den man aus seinem persönlichem Umfeld kennt! Google+ ist ansprechender und flexibler als FB jedoch benutze ich es nicht da ich ungefähr 5 Freunde dort habe und nicht einsehe als privat Person meinem kompletten Freundeskreis davon zu überzeugen sich dort anzumelden - dies sollte doch der Betreiber und nicht der User tun!
 
@SimpleAndEasy: Finde Google+ irgendwie total unübersichtlich und das ich irgendwelche News von irgendwelchen Leuten sehe, die mich gar nicht interessieren, geschweige denn kenne, stört mich auch.
 
@SimpleAndEasy: griechisch: diaspora = Verstreutheit ist wohl ein missglückter Versuch Verstreute/Auseinandergegangene im Netzwerk zu vereinen. Interpretiere ich mal. Name ist etwas unglücklich obwohl die Bedeutung durchaus was damit zu tun hat :D
 
@wertzuiop123: Vllt im nahen Osten
 
@SimpleAndEasy: Aus rein technischer Sicht machen Google+ und Diaspora viel mehr Spaß aber es mangelt wirklich an den Usern. Google+ ist für mich so ne Art Mischung aus Twitter und Facebook heißt wenn ich mir qualitativ hochwertige Posts antun will dann Google+ und wenn ich den Mainstream Kram wie "Ich liebe meine/n [Beliebige Person einsetzen]", Duckface Fotos oder die hundertste Kopie von irgendwelchen 9gag Bildern angucken möchte dann Facebook.
 
@SimpleAndEasy: Ich empfinde das genau andersherum. Bei Facebook haben sich zwar im Laufe der letzten Jahre mehr Leute angesammelt, ob das was Gutes ist, sei mal dahin gestellt. Google+ empfinde ich als aufgeräumter, seriöser, schneller (allein schon, wenn man ein Bild hochlädt oder etwas posten möchte) und ich habe dort auch mittlerweile gut 100 Leute und Gruppen, die mich aber auch interessieren. Zudem gibt es keinen Spam von irgendwelchen Spielen usw. Zu Beginn war bei Google+ wirklich nicht viel los. Mittlerweile bin ich dort mehr als bei Facebook. Google+ wirkt nur für außenstehende wie eine "Geisterstadt", weil nicht jeder Mist standardmäßig "public" ist. Das macht schon einen Unterschied.
 
@noneofthem: Genau das schreibe ich doch ;) Google+ ist an für das bessere Netzwerk - jedoch ein Netzwerk ohne User ist wie ein Fussballspiel ohne Spieler!
 
@SimpleAndEasy: Da sind sehr wohl User. Obwohl ich dort kaum Freunde/aktive Freunde habe, fühle ich mich da sehr Wohl. Grund: hat man ein paar User oder Seiten in die Kreise hinzugefügt, hat man ein sehr aktuelles Feed. Unter öffentlichen Beiträgen entstehen da auch richtige Diskussionsrunden. Google+ ist da eher etwas für "Intellektuellere" oder Wissbegierigere.. News verbreiten sich dorch auch schneller. Es ist eine gute Mischung aus fb und twitter.
 
@Alle: Google+ lebt, nach meiner Meinung, nur davon, dass es von Google ist. Serverkosten usw. fallen da im Prinzip keine (zusätzlichen) an. Desweiteren ist es in Google selber integriert. Google+ als vollkommen eigenständiges Produkt wäre auch schon lange tot.
 
@Lastwebpage: Andersherum lebt Facebook einzig und allein davon, dass die meisten User zu faul sind zu wechseln oder keiner den ersten Schritt in seinem Freundeskreis tun will.Wären mehr Leute bereit dazu, mal über den Tellerrand zu schauen, dann wäre bei Facebook auch schneller wieder Schluss als denen lieb ist. Ich bin dort nur noch angemeldet, weil dort einige Leute sind, mit denen ich sonst schwer oder gar nicht den Kontakt halten könnte. Ansonsten bin ich vorwiegend bei GooglePlus unterwegs, welches übrigen auch meinen Twitter-Account mehr oder weniger ersetzt hat. Twitter besuche ich nur noch sehr sehr selten, vorher mehrmals täglich.
 
@noneofthem: Bei den Kommentaren, grinse ich mir gerade innerlich einen Ast ab. Gut das ich meine kostbare Zeit und Energie niemals in solche Datenkraken stecken werde ... geschweige denn den Mist nutzen werde. Das nun schon hitzig diskutiert wird, welchem asozialen Netzwerk man die persönlichen Daten in den A... schiebt, das tut ja schon weh... Geht raus, trefft euch mit Freunden und genießt das Leben, Nerds *um mal das The Big Bang Theory Jargon zu bemühen* ;)
 
im 4. Absatz hat sich bei "Markt Zuckerberg" ein überflüssiges "t" eingeschlichen
 
@Turk_Turkleton: Danke.
 
"Die noch im Entwicklerteam verbliebenen Gründer des Social Networking-Projekt "Diaspora" geben den Versuch auf, die Plattform zu einem signifikanten Faktor im Social Media-Bereich zu machen." Die Entwickler haben sich nur einem neuen Projekt zugewandt, namens Makr.io, weshalb es in der Diaspora Gemeinschaft auch schon Diskussionen gab. In der Diaspora Gemeinschaft (also unter den Nutzern) wurde auch über die Übergabe von Diaspora an die Gemeinschaft diskutiert, aktuelle Meinungen dazu kann man hier nachlesen: https://pod.geraspora.de/tags/diaspora
 
Würd mich ja mal interessieren wo 200.000 (!!!) Dollar nun abgeblieben sind... für ein paar Hundert Nutzer solche Unsummen zu verbrauchen ist ja nahezu unmöglich.. Hätte ich das Projekt unterstützt, käme ich mir verarscht vor, aber richtig.
 
@citrix no. 2: 200.000 is nich grade viel. davon müssen immerhin server am laufen gehaltern werden, entwickler, marketing, grafik, .... bezahlt werden. das bist du schneller los als du "Diaspora" korrekt ausgesprochen hast.
 
@DataLohr: naja, das Projekt war/ist in der Anfangsphase. Die hätten die 200.000 komplett in die Entwicklung setzen sollen, dann hätten wir jetzt was Gescheites und vermarktet hätte es sich von selbst. Schon allein dadurch, dass unter den Freunden immer Einer ist, der nen Server betreibt. Unternehmen würden dann ebenso gerne ein reifes soziales Firmennetzwerk aufbauen wollen und schön hätten wirs..^^ Es muss nur gut programmiert und genial bei der Bedienung sein, und das ist es leider definitiv nicht. Vor allem das Aufsetzen auf den eigenen Server ist ein Graus
 
Ich nehme an, das die Umsetzung des Großprojektes in Prorgammiersprache Ruby schon der größte Fehler war.
 
@SiWeber: Vielleicht, vielleicht aber auch gerade deswegen nicht. Der Vergleich mag jetzt vielleicht etwas weiter hergeholt zu sein, aber eine der führenden Serversoftware für Jabber/XMPP wird in "Erlang" programiert. (Gut zugegeben, Jabber ist irgendwie genausowenig ein Hit wie Diaspora, aber da liegt es nicht an der Sowftware ;) )
 
@Lastwebpage: Google und Facebook nutzen ja das XMPP Protokoll... insofern ist es eigentlich schon ein "Hit" ;)
 
@SiWeber: Ruby ist gar nicht so exotisch bzw nur im deutschsprachigen Raum bei Hostern. Schau in die USA da gibts Massen von Hostern die auch Ruby supporten (Und andere Datenbanken als MySQL). In Deutschland fallen mir spontan Domainfactory und Uberspace ein die Ruby unterstützten und welche beide einen hervorragenden Kundenservice haben. Erstere sind dafür gerne mal etwas teurer und bei Uberspace gibts kein Webpanel wo man irgendwas konfigurieren kann, da läuft fast alles über die Shell.
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