Gesetz gegen Online-Abzocke zeigt offenbar Wirkung

Das kürzlich in Kraft getretene Gesetz gegen Online-Abzocke zeigt offenbar Wirkung. Das vermeldete der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) nach einer Überprüfung von 109 auffällig gewordenen Webseiten hinsichtlich dessen, wie die neue ... mehr... Geld, Dollar, Kapital, Geldschein Bildquelle: Stan Dalone / Flickr Geld, Dollar, Kapital, Geldschein Geld, Dollar, Kapital, Geldschein Stan Dalone / Flickr

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Wer weis, wie lange, solche Abzocker finden doch immer wieder Schlupflöcher, um andere Menschen zu bescheißen.
 
@Cyberschlumpf: ja, genau so funktioniert der kapitalismus, ich glaub auch nich das dieser button auf dauer was bringt, vermutlich sind die (neuen) abzock seiten jetz nur aus dem visier gerutscht und tauchen in der statistik nicht mehr auf.
 
@DataLohr: Das hat nichts mit Kaptalismus zu tun. Jeder versucht, das meiste für sich rauszuholen. Das fing schon beim einfachen Zurückdrehen des Autotachos mit der Bohrmachine an damals und hört noch lange nicht damit auf, dass man ein paar Kilometer mehr bei der Steuer angibt.
 
@iPeople: Wobei es in dem Fall für viele Leute ein Riesenunterschied ist ob sie den Staat oder eine andere Privatperson betrügen.
 
@jigsaw: Warum? Beschiss ist beschiss.
 
@iPeople: Da hast du Recht, warum das so ist kann ich dir nicht sagen. Wenn ich ehrlich bin hätte ich weniger Probleme damit, ein paar Kilometer mehr bei der Steuer anzugeben als jemanden auch nur um 2€ zu bescheissen. Ich weiß, das klingt komisch und gereicht mir nicht unbedingt zur Ehre, ist aber so.
 
@jigsaw: Der witz ist ja, dass z.B. das zurückdrehen des Tachos gar nicht als Beschiss wahrgenommen wird.
 
@iPeople: Wenn ich recht informiert bin ist das Zurückdrehen des Tachos seit ca 2006 per Gesetz verboten und kann mit bis zu 1 Jahr Haftstrafe geahndet werden. Früher hat sich da allerdings wirklich keiner drum geschert (gesetzlich). Leider gibt es in einem Nachbarland (das mit den Tulpen und Kräutern) immer noch Werkstätten die das "professionell" anbieten und zwar so dass es selbst der Fachwerkstatt fast unmöglich ist, dies nachzuweisen.
 
@jigsaw: Man braucht also ein Gesetz, dass es "verbietet" .... ist das nicthh traurig?
 
@iPeople: Mehr als traurig, noch übler finde ich dass es auch heute noch von vielen als Kavaliersdelikt angesehen wird und die Geschäfte der holländischen Werkstätten diesbezüglich florieren wie nie. lt. ADAC ist ein Drittel (!) der Tachostände von Gebrauchtwagen manipuliert (Gebrauchtwagen von Vertragshändlern mal ausgenommen).
 
@iPeople: jip, das ist die habgier. umgesetzt in ein wirtschaftssystem erhält man den bekannten kapitalismus, jeder macht halt so viel er kann für sich. zusammen mit dem verzinsten geldsystem erhält man die grausamste und unsozialste gesellschaft, die man sich überhaupt vorstellen kann. derzeit leben wir ja in einer ruhigen phase, aber dieses system, bzw. diese gedankenstruktur, wird uns garantiert wieder in kriege und kriesen führen. also, so lange unsere gesellschaft an diesen strukturen fest hält, so lange wird es online-abzocke geben.
 
@DataLohr: Diese Gier gabs aber auch in der DDR
 
@iPeople: die war auch von geld und gier regiert. ob du dann ein schauspiel aufführst was du demokratie oder sozialismus nennst is doch wurscht. das verzinste geldsystem gibts in allen systemen.
 
@DataLohr: Und warum gibt es das verzinste system? Weils von den Leuten gewollt ist .... wegen der angeborenen Gier.
 
@iPeople: ja. und natürlich weils dann auch jahrhunderte lang von oben herab erzogen wurde. heute sind wir aber allgemein gebildet genug um das system zu durchschauen und was daran zu ändern. ob die gier so angeboren ist wage ich auch noch zu bezweifeln, müsste man mal einen feldversuch starten, abgeschotten von unserer gesellschaft ^^
 
@DataLohr: Gier wird nicht von oben herab erzogen. Gier gibt es schon seit es menschen gibt. Die abgeschotetten Versuche gabs bereits, nannten sich "realsozialistische Satire".
 
@DataLohr: Na dann mal ab für ein Jahr nach Nordkorea ins Arbeitslager.
 
@coolbobby: wie kommst du auf nordkorea?
 
@Cyberschlumpf: Wäre die Gesetzgebung bzw. Änderungen in der Gestztgebung mal dem technischen Fortschritt angepasst gäbe es da viel weniger Probleme. Bis sich da mal was bewegt sind die bösen Buben doch meist schon drei Schritte weiter.
 
@Cyberschlumpf: der staat auch. hier sind die bürger aber brav und sehen dessen verhalten als notwendigkeit an.
 
Bei allen Berichten, die ich jemals dazu gelesen (oder im Fernsehen gesehen) habe, ist aufgefallen, daß die Betroffenen einfach nicht genau hinsehen, was sie da wirklich tun. Wenn ich mich für eine Liste mit Downloadlinks zu Software, die Freeware ist, irgendwo mit Namen und vollständiger Adresse anmelden muß, muß ich doch hellhörig werden! Ich gebe zu, daß nicht jeder Nutzer bei bunt blinkenden Webseiten sofort durchsteigt, was da eigentlich geschieht. Aber simples (aber vollständiges) DURCHLESEN ist m. E. zumutbar. Es ist zwar eine Sauerei, daß die 89,- EUR Jahresbeitrag für Linklisten mit eigentlich kostenloser Software nicht richtig deutlich gekennzeichnet sind (oder waren, hat sich ja jetzt wohl etwas geändert - zum Glück), aber irgendwo ist der Preis schon dagestanden. Bin ich unsicher, gebe ich doch nicht auch noch meine vollständigen Personendaten an! Ich plädiere dafür, daß jeder geschäftsfähige Internetnutzer, dem so etwas passiert (ist), erstmal zwangsweise einen "Internet-Führerschein" machen muß (bei der VHS, zum Beispiel). Und einen Computerführerschein obendrein (dann würde es auch nicht mehr passieren, daß Microsoft Word das Programm zum Öffnen ALLER Dateitypen ist - "ich habe Schwierigkeiten mit meinem Computer" - "welches Betriebssystem und welche Version davon benutzen Sie denn?" - "Windows 2003" - "Sie benutzen ein Serverbetriebssystem?" - "Äh, nein, ich mein' doch das Word" - es ist zum Mäusemelken). Alle wollen tausend Dinge mit dem Computer tun, doch die wenigsten sind auch nur im geringen Maße bereit, sich damit so zu beschäftigen, daß sie gut und gefahrlos damit klarkommen. Das ist sogar im Berufsalltag so, über meine User könnte ich ganze Bücher schreiben. Früher mußte man noch lernen und nachweisen, daß man mit seinem Handwerkszeug sicher umgehen kann.
 
@departure: Ich kenn da ein paar sehr nette Leutchen (zwischen 80 und 90) die sind schlichtweg mit solchen Feinheiten überfordert (ein Kurs nutzt da auch nix -alles schon probiert) aber wollen es sich nicht nehmen lassen über Internet am Leben teilzuhaben. Das ist echt ein Dilemma, was machst du mit denen?
 
@departure: Das erste, was ich meinem Vater beibrachte, als er sich ins Internet wagte: NIEMAND darf wissen, wer Du wirklich bist! NIE reale Namen oder Adressen angeben" - Bis heute ist nie eine Abofalle zugeschnappt! *mittelfinger*
 
@Kobold-HH: Wart mal ab wenn er sich -wie mein alter Herr- unter Berücksichtigung deiner Anweisungen versucht bei Amazon anzumelden und dich dann mitten in der Nacht anruft und vollmeckert :-)
 
@jigsaw: Keine Sorge, "seine" Amazonbestellungen bekomme ich immer über meinen Account. Selbst möchte er damit nichts zu tun haben - Dank meiner Warnungen :-)
 
@Kobold-HH: Du Glücklicher, dann ist er noch nicht so starrköpfig wie meiner (88 Jahre alt und weiß ALLES besser)
 
@jigsaw: bei Amazon hat er gerade wohl richtig gehandelt, die Händler dort werden wegen der nicht umgesetzten Buttonlösung abgemahnt wie die Sau^^
 
@departure: Oder anderes gesagt, man kann sich vorher auch im Inet erkundigen ob eine reg. bei der ein oder anderen Seite "sinnvoll" ist. Ich bin genau deiner Meinung. Wer einfach auf alles klickt und dann noch so blöde ist Adresse und Kto.Nr. anzugeben, ohne eine Ahnung zu haben wofür, und nicht lesen will, ist selbst Schuld. Sicher sind die AGB`s sehr langweilig zu lesen, aber über das ein oder andere Angebot kann man sich auch informieren, wenn man nur mal bei Google Firma XY eingibt und "schlechte Erfahrungen". Reicht schon meist aus um schwarze Schafe auszuselektieren. Geht mal auf die Straße und fragt die Leute wer denn z.B. ein Auto geschenkt haben möchte und nur Adresse und Kto.Nr preisgeben muß...da schauen die Leute mehr verdutzt als wenn dies übers einen Inet Link dargestellt wird mit der selben Infofrage.
 
Die meisten Probleme haben die Leute mit (Briefkasten) Online Shops die 2 Wochen schnell und billig liefern um gute Bewertungen zu bekommen. Danach machen sich die Betreiber aus dem Staub und viele Kunden sind dann das Geld los ohne jemals die bestellte Ware zu erhalten. Und wenn die ergaunerten 100 000 Euro verprasst sind, kommen die Herren wieder mit neuen gefälschten Ausweisen und fangen das Spielchen von neu an. Dagegen ist die Polizei leider oft machtlos. Darüber sollte sich mal die Regierung bzw. die Europäische Union Gedanken machen.
 
Mal schauen, was als nächstes kommt und wieviele Jahre die Gesetzgebung braucht,um dem entgegenzuwirken...
 
Die Seiten sind sicherlich nur offline, bzw. gesperrt um den Beschiss den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen anzupassen. Aufgeben werden die bösen Buben sicherlich nicht. Und ich glaube dass bisher noch kein Gesetz gegen irgendwas verabschiedet wurde bei dem keine Umgehung möglich oder keine Grauzone vorhanden war.
 
Ja super und wie soll ich beweisen, dass eine Seite die plötzlich einen Button hat, diesen letzte Woche noch nicht hatte? Die Seite kann einfach 4 Tage lang ohne Button aggieren und diesen dann hinzufügen, wer kann das schon nachvollziehen.
Eine lächerliche Regel. Zumal ich z.B. auch schon andersrum gesehen habe, dass ein solcher Button (der sinnloserweise auch immer anders aussehen darf) auch dann auftauchte, wenn es um eine kostenlose Sache ging(ändern eines Auftrags ist kostenlos bei dieser Bank)... was dann auch wieder verwirrt.... Nee ausgereift ist das überhaupt nicht und es wird wohl nur wenige Wochen dauern, bis die Abzocke weitergeht....
 
@bowflow: PS: Was ist so schwer daran ein Gesetz rauszubringen das schlicht und ergreifend sagt, dass Aboverträge im Netz grundsätzlich der schriftlichen Zustimmung bedürfen.
 
@bowflow:
Die Schwierigkeit: (logisch) denkende Politiker sind nicht vorhanden...
 
gesetze bringen nichts. ohnehin werden sie immer nur gegen die schwächeren angewandt, für die die gesetze zuvor extra scharf ausgelegt werden. gesetze - ein bibel-ersatz, der nachfolgeorganisation der katholischen kirche: der staat.
 
@ishi: mh... das ist leider wahr.
 
Warum gibt es denn nicht einfach ein Strafrecht dafür? Auch hier merkt man, dass Politiker nicht viel Ahnung haben. Vor einigen Jahren wurde ein sog. "Hackerparagraf" verabschiedet; seitdem dürfen bestimmte Tools nicht benutzt werden. Dies erwischt in erster Linie nur IT-Experten usw., denn Hacker werden darüber nur lachen.
 
@ichbinderchefhier: Ja so ist das leider hier in Deutschland. Die Politiker haben uns als Geldscheißer auserwählt, herzlichen Dank. Schade das es den Leuten hier auch noch zu gut geht, sonst würden nicht so dermaßen viele Menschen die Verarsche der Politiker glauben. Stichwort "Christian Wulff." Pseudodemokratie und solche Sauköpfe sollten aber wenigstens als Exempel eine angemessene Strafe durch die Justiz bekommen - und grade für Politiker wie oben genannt sollte man besonders hart durchgreifen. Wird ja beim Fußvolk auch gemacht. Leider wählt der Großteil des Volkes ja eh immer das gleiche. Wenigstens bei CDU/CSU müßten bei vielen, auch konservativen Pseudochristen, ein Lichtlein aufgehen.
 
@.schaKal: wenn es nur das geld wäre...denn mit diesem geld sind produkte und dienstleistungen verbunden. deutschland ist eine fassadendemokratie ...wie du es erwähnst...so lange man in der öffentlichkeit so verstellt auftritt, wie es wulff tut, reagieren die bürger, denen allen vor angst die beine schlattern, nicht...und eine demokratie, in der nicht die bürger den ton angeben (weniger, weil es ihnen so gut geht, sondern eher, da sie schiss haben - sie würden lieber ins gras beissen, als von der öffentlichkeit wahrgenommen zu werden)...ist eine oligarchie.
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