Mobilgeräte lassen Mitarbeiter gratis mehr arbeiten

Für Unternehmen macht es sich bezahlt, ihren Mitarbeitern die Verwendung ihrer privaten mobilen Geräte für die Arbeit zu gestatten. Während vielerorts vor allem die damit verbundenen Sicherheitsprobleme herausgestellt werden, zeigte eine aktuelle ... mehr... Mitarbeiter, Büro, Indoor Bildquelle: idw-online.de Mitarbeiter, Büro, Indoor Mitarbeiter, Büro, Indoor idw-online.de

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
und irgendwann beschweren sich alle über burnout.. nope, nix für mich.. feierabend ist feierabend und privatzeit hat für mich nix mit arbeit zu tun
 
@Slurp: grundsätzlich ja aber wenn ich mal noch ne Kleinigkeit hab mach ich das auch auf Arbeit mit dem Laptop und beende es dann zuhause. Um ehrlich zu sein habe ich aber auch noch nicht wirklich drauf geachtet. Nur was die kosten angeht kann ich nicht ganz zustimmen. Ich vermeide alles was Geld kosten würde.
 
@Slurp: Mich hats letztes Jahr nach einem zweijährigen Mammut-Projekt zerlegt. War wohl doch etwas zu viel Arbeit. Zum Glück wars nur Warnschuss mit einer Woche Krankenhausaufenthalt. Seitdem lass ichs ruhiger angehen. Und das mit nicht mal 30 Jahren... Nen Freund von mir hats letzte Woche zerlegt, aber auch nicht so schlimm, dafür aber einen Kollegen, der fast ein Jahr danach ausfiel. Das Problem der Flexbilität ist, dass man oft gar nicht viel flexibler ist sondern du einfach mehr arbeitet und bezüglich Arbeiten im Urlaub: Sobald du auch nur eine Minute im Urlaub was für deine Firma machst, ist nach deutschem Recht das kein Urlaubstag mehr. Wenn man es sogar ganz genau nimmt, ist der ganze Urlaub ungültig, da die durchgängige Erholungsphase nicht mehr gewährleistet ist, aber soviel nur zur Theorie...
 
@LordK: Hast vermutlich, wie ich damals, gedacht dass sowas immer nur den Andern passieren kann. Das kenne ich sehr gut.
 
@jigsaw: Da ich viel Sport treibe und jung bin, hätte ich nicht dran gedacht dass es mich mal so schnell erwischt.
 
@Slurp: War ein GEWALTIGER Einfahrer für mich als Unternehmer. Das Arbeitsgericht hat nachträglich die gesamte Zeit, in der meine Leute die Handys eingeschaltet (außerhalb der definierten Überstunden bzw. Nachtruhe) hatten, als BEREITSCHAFT gewertet. Das ganze hat mich so viel gekostet, dass ich fast zusperren mußte ... und das nur, weil ich meinen Leuten die Handys privat gratis nutzen lassen wollte ... PFEIF DRAUF !!! dabei bin ich noch mit einem blauen Auge davon gekommen, gemäß richterlicher Belehrung hätte das ganze auch als Überstunden bewertet werden können. Also BOSHAFTER Aufruf an alle Arbeitnehmer, laßt Euch die Zeit des eingeschaltenen Handys als Arbeitszeit auszahlen!!!! und ihr bekommt sogar vor Gericht recht dafür.
 
@seti40s: War die private Nutzung im Arbeitsvertrag geregelt oder war das eine mündliche Absprache?
 
@jigsaw: Die private Nutzung war im Arbeitsvertrag geregelt und nach (vorheriger) Rücksprache mit der Finanz als zusätzliche Sozialleistung deklariert und auch abgerechnet.
 
@seti40s: Ich bin zwar kein Rechtsexperte aber mir persönlich ist das Urteil dann völlig unverständlich und eine miese Aktion deiner (Ex-)Mitarbeiter. Für mich ist ein Arbeitsverhältnis ein gegenseitiges Geben und Nehmen und wenn einer von beiden Parteien nur nimmt läuft da was gewaltig schief.
 
@jigsaw: nein, er wird eben davon auch Gebrauch gemacht haben, sobald seine Angestellten ihm nachweisen, dass er sie oft nach Feierabend belästigt, sind es Bereitschaftsstunden, arbeiten sie dann, eben Überstunden. Der Gedanke war dabei ja nur die vergünstigten Tarife, praktisch ein Bonus an die Angestellten. vorteil für den Chef ist die Bekannte Nummer. Man kann auch einfach abends noch eine Rundmail schicken etc..., viele lesen mit und arbeiten dann auch.
 
@jigsaw, @Yepyep: Es wurde KEIN EINZIGES mal außerhalb der Dienstzeit im Büro angerufen, nicht ein einziges mail oder SMS an sie oder retour verschickt, deshalb hat ja das Gericht auch BEREITSCHAFT angenommen. Wenn ich angerufen - also z.B. am Feierabend - hätte, wären es laut Gericht Mehr- oder Überstunden gewesen. Schon alleine das Zurverfügungstellen der Telefone und das eingeschaltet sein der Geräte ist zu bezahlende Bereitschaft, wenn es sich um Firmenhandys handelt, auch wenn diese nach der Dienstzeit nur privat genutzt werden. Deshalb bin ich ja so stink-sauer, zumal ich die beiden gefeuerten "Angestellten" bei falschen Abrechnungen erwischt und nach der 2. Abmahnung fristlos gefeuert habe ... weiters muss ich bemerken, dass beide zwischenzeitlich eine gerichtliche Strafe abkassiert haben. Also ich finde die - judizierte - Gesetzeslage, und dass seitens der Kammer auch noch den Angestelllten gezielt "geholfen" wird, SO schlichtwegs für 'ne Schweinerei. Ich möchte aber auch festhalten, dass ich Firmen für ziehmlich verwerflich halte, die Mitarbeitern unter dem Deckmantel "gratis" Handys oder Internetzugänge übergeben, nur damit diese permanent abends und im Urlaub erreichbar sind, und das, OHNE dafür etwas - nicht einmal eine Pauschale - zu zahlen. Und das betrifft auch Multinationale Konzerne mit Hauptsitz in Deutschland. Nachdem ich mich über gängige Praxis erkundigt habe, bin ich aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen ... DIESE Mitarbeiter sollten sich mal auf die Beine stellen, aber denen nimmt man ja oft durch Rechtsbruch die gewerkschaftliche Vertretung. Fazit: CHef sein ist schwer, aber angestellt will ich manchmal auch nicht sein ....
 
@seti40s: Also nur damit ich das richtig verstehe! Du hast den Mitarbeitern die Handys, die sie auch privat benutzen konnten, aus purer Anteilnahme und Großzügigkeit zur Verfügung gestellt ohne jegliches betriebliche Interesse? Hmmm!!! Du hast auch NIE, nochmals NIE, diese nach Ihrem Feierabend angerufen. Wie definierst Du denn Feierabend? Du hast also auch nicht während der Mittagspause die Mitarbeiter angerufen. Du hast sie auch nicht während der Rückfahrt von der Arbeit angerufen nach dem Motto, "wenn Du da schon gerade in der Nähe bist, guck doch mal schnell da bei XYZ eben noch ´rein"? Hmmm??? Irgendwie habe ich da Probleme das zu glauben! Tut mir leid! Und außerdem, wieso hast Du Dich nicht vorher ausführlich informiert? Da wird es doch schon vorher Urteile / Verfahren / Gesetzesvorlagen gegeben haben
 
@seti40s: sorry aber das klingt komplett undglaubwürdig. ich schalte mein firmenhandy zu hause auch nicht aus, falls mal wirklich etwas wichtiges ist. was jetzt in den 2 jahren vieleicht 4 mal vorgekommen ist. aber das ist ja nun meine entscheidung, ich könnte es ja auch aus machen. Das ein Gericht eine Bereitschafft anerkennt kann nur heißen, dass die Mitarbeiter von dir zu aufgefordert wurden erreichbar zu sein. Alles andere ist totaler Märchenkram.
 
@Conos: Du hast leider den Re4 und Re11: nicht ganz gelesen: Die Bereitschaft wurde aus der Zurverfügungstellung der Handys für die (außerbetriebliche) Nutzung und dem permanenten eingeschaltet-sein abgeleitet. Aber du kannst dich gerne an die Vertrauensleute und/oder die Arbeitervertretung zur Bestätigung wenden ... Seit "meinem Urteil" vor ca. 6 Monaten gibt es übrigens eine ganze Reihe im Internet nachlesbarer analoger Entscheidungen, "mein" Tenor war, ich zitiere wörtlich: "Wenn der Arbeitgeber einen Laptop oder ein Handy zur Verfügung stellt, gehört es - soferne nicht kollektivvertraglich oder in der Betriebsvereinbarung ausdrücklich angeführt wird - vereinbart, wie weit man verpflichtet ist, sich außerhalb der Arbeitszeit damit zu beschäftigen. Wenn also weder im Dienstvertrag, noch in der Betriebsvereinbarung oder im Kollektivvertrag eine entsprechende Regelung dezitiert vereinbart ist, muss davon ausgegangen werden, dass ein Laptop oder ein Handy ausschließlich aus betrieblichen Gründen zur Verwendung übergeben wurde, insoferne hiedurch die höchstzulässige Arbeitszeit nicht überschritten wird." Die !formlose! Weiterverwendung in der Freizeit ist also das Problem - mein Fehler war, dass ich die private Nutzung nicht dezitiert in den Arbeitsvertrag aufgenommen habe. Siehe hiezu auch den aktuellen Beitrag der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen sowie den Aufsatz des DGB-Chefs Michael Sommer zu diesem Thema.
 
@Slurp: Das sehe ich auch so. Ergänzung zum Artikel: Häufig wird von Flexibilität (elastische Verformung) gesprochen, aber man meint Duktilität (plastische Verformung). Das musste ich einem früheren Arbeitgeber auch schon mal erklären.
 
Solange dies auf freiwilliger Basis passiert und kein Zwang zu diesen "freiwilligen Überstunden" stattfindet, ist es meiner Meinung nach in Ordnung. Man muss halt selbst entscheiden, ob es einem die Freizeit wert ist. Allerdings vermute ich, dass sich Angestellte noch mehr motivieren lassen, wenn das Unternehmen im Gegenzug zum Beispiel einen Sportraum oder ein Spielzimmer für die Mitarbeiter einrichtet, in denen sie mal zwischendurch Pausen machen können, um dann wieder mit klarem Kopf zurück an die Arbeit zu gehen. Gerade bei geistiger Arbeit denke ich, dass Quantität (Arbeitszeit) nicht so wichtig ist als Qualität (Arbeitsleistung).
 
@Pizzamann: das problem ist eben dieses "freiwillig" wenn ich einem mitarbeiter genug druck mache bei einem projekt oder sonstiger arbeit und er die möglichkeit hat zuhause weiter zu arbeiten, wird er dieses tun um evtl. einer kündigung zu entgehen. leider ist dieses problem immer mehr im kommen. da gönn ich mir teilweise mittelständler oder großkonzerne, die VPN zugänge zeitlich begrenzt haben und nur ca. 1h nach dem regulären feierabend zulassen. bzw. sondergenehmigungen einräumen.
 
Ich selbst hab auch schon hin und wieder mal gegen Ende des Urlaubs oder am Wochenende noch mal am Firmen-Laptop gesessen und E-Mails gecheckt. Aber einfach nur, um auf dem aktuellen Stand zu sein (dank Projekttätigkeit ändert sich da nämlich häufiger mal was). Produktiv arbeiten würde ich in meiner Freizeit aber nicht. Feierabend ist Feierabend. Punkt, basta, aus. Wenn mein Chef will, dass ich in meiner Freizeit arbeite, hat er dementsprechend dann auch die Stunden gutzuschreiben. Ich sehe es bei einigen Kollegen und Kolleginnen leider viel zu häufig, dass sie auch nach Feierabend einfach nicht abschalten können. Das kann und ist auf Dauer nicht gut für die Gesundheit.
 
@RebelSoldier: Es ist definitiv sehr schlecht für die Gesundheit, unter anderem deswegen hatte ich vor längerer Zeit einen Klinikaufenthalt und die Meisten, die ich dort getroffen habe waren die, die nicht vom Job abschalten konnten. Die Jüngeren werden jetzt denken "Ach was für ein Käse, was erzählt der Alte da, mir passiert sowas nicht" aber viele Jahre so unter Dauerspannung werden sich definitiv auf die eine oder andere Weise gesundheitlich rächen.
 
@jigsaw: kann dir in dem punkt nur zustimmen.. doch meistens ist es so, erst wenn der hammer kommt und man im krankenhaus aufwacht denkt man über veränderungen nach.. wenn man aufwacht versteht sich natürlich!
 
@jigsaw: Stimme Dir zu. Nach jahrelangen Projektarbeiten und leitender Funktion im IT-Bereich war auch ich durch. Der Kopf blieb immer eingeschaltet, abends und an Wochenenden wurden Abläufe, Diagramme und Pläne daheim erstellt und optimiert und im Urlaub stets die Mail-Eingänge geprüft.
Damit ist jetzt Schluss.
 
@Niclas: Ich habe es für mich so auf den Punkt gebracht: Früher habe ich gelebt um zu arbeiten, heute arbeite ich um zu leben. Ich bin jemand der schon immer gerne gearbeitet hat aber seit ich es ruhiger angehen lasse macht es mir noch mehr Freude.
 
@jigsaw: Richtig so ! ;)
 
Alles, was ich privat zusätzlich mache, erfasse ich und ich bekomme die Zeiten auch gutgeschrieben, sodass ich auch gerne mal am Freitag um 12 Uhr Feierabend machen kann. Generell sind bei uns Überstunden verpönt, da sie darauf schließen lassen, dass jemand in der Planung bzw. im Management versagt hat. 40 Stunden sind angesetzt und man kann kommen und gehen, wann man will, solange man seine Arbeit macht. So macht Arbeit Spaß... :-)
 
@noneofthem: Hört sich gut an, theoretisch! Aber wer legt den Arbeitsumfang fest der in der vorgegebenen Arbeitszeit -bei Dir in 40 Stunden- zu absolvieren ist? Du? Der "Chef"? Der Personalrat? Wer? Und kannst Du uns versichern dass innerhalb eines langen Zeitraumes NIE der Arbeitsumfang vergrößerst oder verdichtet wurde?
 
@Kiebitz: Bei uns herrscht eine offene Kommunikation und Mitarbeitervorschläge werden umgehend angenommen oder mit Begründung abgelehnt. Den Umfang legt man selbst fest. Man muss nur dann auch in der Zeit die Arbeit fertigstellen, die man selbst dafür geschätzt hat. Insofern liegt die Sache in der Hand des einzelnen. Dass das nicht der Standard ist und quasi eine Nadel im Heuhaufen darstellt, ist mir klar. Ich hab davor bei zig Firmen gearbeitet, die einen wie eine Nummer behandelt haben und weiß, wie weltfremd viele Firmen da draußen sind.
 
@noneofthem: Wenn ich das richtig verstehe, gibt es KEINE Norm, welcher Arbeitsumfang in der vorgegeben Zeit erledigt werden muß? Der Eine könnte also für sich hohe Ziele definieren und ein anderer bedeutend niedrigere? Und es gibt auch keine Leistungsvergleiche usw.? Und wenn jemand erheblich unter der Leistung der Anderen liegt passiert ihm auch nichts?
 
@Kiebitz: Korrekt. Die Basis ist Vertrauen. Man bekommt eine Aufgabe, schätzt ab, wie lange man dafür braucht und dem Kunden wird dann darauf basierend ein Installationstermin genannt. Das funktioniert besser, als wenn irgendwelche Manager total unrealistische Planungen machen, den Kunden verärgern und die Mitarbeiter stressen. Die Qualität des Produkts leidet auch unter schlechter Planung. Insgesamt ist das also eine Win-Win-Win-Situation, bei der Kunde, Chef und man selbst glücklich nach Hause geht.
 
@noneofthem: Leistungsvergleiche in dem Sinne gibt es übrigens auch nicht. Wir sind ein Team und konkurrieren nicht miteinander. So etwas wird bei Microsoft und vielen anderen Firmen betrieben, bei uns aber nicht.
 
@noneofthem: Ja gut! Ich glaube das mal so. Aber es ist natürlich auch klar, ein solches Prinzip läßt sich nicht in allen Arbeitsbereichen / Branchen einführen. Ich denke mal an die berühmte "Fließband-Arbeit" oder Stahlerzeugung oder Großbäckereien usw. Und das ist natürlich auch abhängig was bzw wie produziert wird. Eine Person oder eine begrenzte Gruppe kann kein ganzes Auto oder Schiff oder Flugzeug usw. produzieren.
 
@Kiebitz: Das ist natürlich richtig.
 
Also man sollte sich soweit mit seinem Unternehmen identifieren bzw. für sein Unternehmen interessieren das man zumindest auch in der Freizeit oder Urlaub ab und an mall seine E-Mails checkt und diese Beantwortet. Es bringt einem ja auch Vorteile bei der nächsten Gehaltsverhandlung - zumindest was meine persönliche Erfahrung anbelangt :)
 
@SimpleAndEasy: Wer verhandelt denn als normaler Arbeitnehmer heutzutage noch sein Gehalt selbst? Das ist im weit überwiegenden Fall doch Tarif-Verhandlungssache. Oder gibt es hier mit einem Mal nur ATs? Ich glaubs´ nicht!
 
Solange es freiwillig bleibt ist es ok. Jedoch sollte man schauen dass man auch zur Ruhe kommt.
 
@helix22: es gibt mittel und wege sich die freiwilligkeit der untergeben durch sanktionen sicherzustellen.
 
Ich find Flexibilität schon gut. Aber das muss dann auch in beide Richtungen gehen - also so etwas wie Vertrauensarbeitszeit. Man kann nicht erwarten, daß die Mitarbeiter 8 Stunden Anwesenheit im Büro haben müssen und dann quasi "on-Top" die Flexibilität setzten. Dann muss es auch mal möglich sein spontan später zu kommen, früher zu gehen oder ganze Tage frei oder Homeoffice zu machen.
 
Ich glaube hier auf WF auch schon mal was gelesen zu haben, das Firmen dazu übergehen den Mitarbeitern zu überlassen welche Hardware sie kaufen. Heißt diese können sich aus einen Pool oder auch Frei, die Hardware aussuchen die sie wollen und Firma zahlt. Diese darf dann auch Privat genutzt werden. Das hat genau den zweck das der Mitarbeiter den PC nicht mehr als "Arbeit" sieht und schnell mal etwas für die Arbeit macht ohne dieses den Arbeitgeber in Rechnung zustellen(Arbeitszeit). Ja selbst das "ich schau nur noch mal die Mail durch" ist genau genommen Arbeit. Es ist nicht einfach die Arbeit nach 8 Stunden und mehr einfach so aus dem Kopf zu bekommen und das weiss auch der Arbeitgeber und nutzt das auch aus.
 
Jawoll, endlich mal im exotischen Kreis dabei :) Ich habe mein Firmenhandy nur an, wenn ich von der Firma aus unterwegs bin, sitze ich im Büro brauche ich es ja nicht und daher ist es dann ausgeschaltet. Bei einigen Kollegen ist das anders, Tag und Nacht an und dabei, auch gerne im Urlaub. Wer's braucht ... Ich jedenfalls nicht
 
tolle Entwicklung und irgendwie ist immer der Arbeitnehmer der depp.
Klar muss man es nicht machen, schnell ist man dann aber auch seinen job los wenn man wieder über so eine moderne Verbrecher Sklavenverleihfirma angestellt ist wo ein Wort des Kunden reicht um die gekaufte Arbeitskraft zu entfehrnen.
Meine Handys sind nach feierabend jedenfalls alle auf lautlos oder werden ignoriert bis zum nächsten tag ebenso bei krankheit oder urlaub das war früher auch kein Weltuntergang und ist es heute auch nicht
 
am besten noch ein 60 Stunden Arbeitstag.
 
"ohne dies ihrem Arbeitgeber als Überstunden in Rechnung zu stellen" ... tja bei Vertrauensarbeitszeit gibts sowas eh nicht.
 
Aber ist es nicht oft auch so, dass Arbeitnehmer von sich aus / von selbst zum Handy / Laptop usw. greifen, weil sie sich für selbst so wichtig halten das nach ihrer Ansicht nichts ohne sie läuft. Und wenn ich mal losgelöst vom Arbeitsprozeß erlebe, wie viele Menschen ach sooo wichtig sind, dass sie schnell mal eben ein Telefonat führen müssen nach dem Motto "Der Zug ist pünktlich, bei LIDL gibt es die Tomaten zu... nicht mehr soll ich andere mitbringen oder hallo, wollte mich nur mal melden usw usw..", dann kann ich manchmal nur den Kopf schütteln. Aber das ist natürlich meine Ansichtssache dazu. Und es ist auch ein Problem der modernen Kommunikations-Gesellschaft! Wenn früher die Leute gar kein Telefon hatten, konnte man die auch nicht mal eben anrufen und mußte erst den berittenen Boten losschicken oder eben bis zum nächsten Tag warten! Und wenn heute nahezu jeder ein Handy hat, ist der grundsätzlich natürlich schnell erreichbar! Merke: Moderne Elektronik / Kommunikation hat nicht nur Vorteile!
 
@Kiebitz: So schauts aus, drum ist bei meinem Mobiltelephon auch immer der akku leer, es sei denn ich muss in die pampa, wo ich es dann für Notfälle dabei hab. Dieses ständig immer und überall erreichbar sein empfinde ich als extremst stressig. Selbst Festnetzanrufe ignorier ich oft weil ich grad keine Lust hab.
 
@Aerith: Das kann ich gut verstehen.
 
"Dabei kommen die fraglichen Mitarbeiter teilweise nicht einmal auf die Idee, das Unternehmen an der Bezahlung ihrer Mobilfunkrechnung zu beteiligen" - Ich wette, nach der Teilnahme an der Studie sieht das anders aus ;D
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles