Google-Sprecher: Leistungsschutzrecht ist "absurd"

Hinsichtlich der aktuellen Debatte um das Leistungsschutzrecht für Presseverlage hat sich nun auch der Suchmaschinenkonzern Google, der von dem vorliegenden Gesetzentwurf am stärksten betroffen wäre, zu Wort gemeldet. Dabei wurde vor schwerwiegenden Folgen für die ... mehr... Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine

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wer bei google news gelistet werden will muss eine "bewerbung" durchmachen. Hierbei geht es vor allem um die Sicherstellung von Qualität und Sicherheit des Angebotes. Wenn sich die Verlage beschweren dass sie über Google News auffinbar sind und Textschnippsel die relevant für den leser frei verfügbar gemacht werden, sollten sie sich halt besser nicht bewerben und sich aus dem Google Index entfernen lassen. Unglaublich freist sowas...
 
@Oruam: ganz genau, fuer so was gibt es robots.txt und noindex, nofollow. Wer das nicht einsetzt, gibt implizit die Zustimmung zur Verwendung des Contents.
 
CDU und FDP sind echt nur noch Handlanger-Parteien der Unternehmen. Die eigentliche Glanzleistung dieser beiden Parteien ist es, den Bürgern das Gegenteil weiszumachen, denn sonst würden sie ja nicht gewählt werden.
 
@Destructor2202: naja, die spd kauft dafür hehlerware aus dem ausland ein. hier geht es nicht um politik, sondern um die reine geldgier
 
@Oruam: Und um diese befriedigen zu können, sorgen die Verlage mittels Lobbyarbeit bei der Bundesregierung für die passenden Gesetze.
 
Tja, in fast allen Bereichen merkt man erst jetzt, welche Möglichkeiten man mit dem Internet verschlafen hat und versucht jetzt mit aller Kraft & Gewalt ein Stück vom Kuchen abzuhaben. Wenn ich mir dann teilweise die Online-Ausgaben verschiedener Zeitungen ansehe dann hab ich keine Lust, dafür noch Geld zu zahlen. Stiefmütterlich behandelt, alle Texte billig und ohne jede Korrektur hingeklatscht. Wer sich wirklich informieren will, der ist quasi gezwungen die Printausgabe zu kaufen.
 
Ich würde es begrüßen wenn Google einfach mal 3 Tage lang die Google News Seite schließt. Dann wollen wir doch mal sehen wie großmäulig die Verlage dann noch sind! Weiterhin ist es dann ja auch nicht mehr möglich in einem Blog eine Nachricht zu zitieren, klar die Verlage behaupten derzeit etwas anderes, aber am ende wird es genau darauf hin hinauslaufen, das eben Blogger dann auch abgemahnt werden. Wir sehen doch an der Film und Musik Industrie wie man gegen Menschen vorgeht die angeblich etwas illegales getan haben.
 
die verlage melden sich erst für einen kostenlosen dienst an, der ihnen mehr visits verschafft, und wollen dann auch noch entlohnt werden. wann merken die endlich, wie verdreht das eigentlich ist... kein mensch liest sich nur die überschriften durch. natürlich klickt man auf den link, wenn das thema einen interessiert. das ist doch sowas von an den haaren herbei gezogen. und auf der anderen seite wird dann auch noch geld gesparrt, indem ausgebildete journalisten durch freie mitarbeiter ersetzt werden. das find ich eigentlich noch schlimmer.
 
Ich hoffe das Google das wie in Frankreich regelt. Es werden einfach alle Verlage aus dem Index genommen, die eine Vergütung für das anzeigen von Titeln und Textausschnitten verlangen. Wenn dann auf einmal die Besucher zahlen einbrechen werden sie ganz schnell zurückrudern.
 
@BangerzZ: Viva la revolution!!!!! Amazon hat auch schon gezeigt wie so was geht. Wäre schön das noch mal zu erleben.
 
Ach - das liebe gute Google! Retter und Freund der Menschheit! Und sowas von selbstlos - wie kann man da nur an Google zweifeln?! Jawoll! Rettet Google, gibt Google alle Rechte ohne Kontrolle! Grenzenlose Freiheit für Google und auch nicht die geringste gesetzliche Beschränkung! Gebt Google alles und ordnet Google alles unter! Nur dann ist die Freiheit von Google gegeben und damit die Freiheit und Auferstehung der Menschheit! Sooo sei es und bleibe es!
 
@Kiebitz: Kein Mensch hat die Verlage/Verleger gezwungen, sich bei Google listen zu lassen. Die können sich ja auch streichen lassen aus dem Index, und selbst was aufziehen. Sicherlich ist diese Darstellung jetzt nur die eine Seite der Medaille, aber durchaus Nachvollziehbar von Seiten des Suchmaschinenbetreibers. PS: Streiche mal das Wort "Google" und ersetze es durch eine beliebige Suchmaschine: Ist das selbe.
 
@Marlon: Richtig: "Kein Mensch hat die Verlage/Verleger gezwungen, sich bei Google listen zu lassen". Aber Google holt sich ohnehin das was es braucht ohne vorab nach Rechten anderer zu fragen, siehe z.B. bei StreetView gleich mal die WLAN-Netze scannen und das erstmal heftigst bestreiten oder Bücher, Auszüge davon dito bei Zeitschriften veröffentlichen OHNE die EigentumsRechteInhaber VORHER zu befragen usw. usw..... UND richtig, ich könnte das Wort Google streichen / ersetzen, nur in der News geht es um Google und nur um Google und nichts anderes. Und deshalb habe ich mich auf Google bezogen! Ist doch gaaaanz einfach zu verstehen - oder?
 
@Kiebitz: "nur in der News geht es um Google" korrekt, und hier geht auch darum, daß die sich gelistet haben, damit die Hitrate/Zugriffe auf deren Site steigt. Ist doch gaaaanz einfach zu verstehen - oder?
 
@Marlon: Nee! Geht es nicht! In dieser News geht es darum dass Google Abgaben an die Verlage usw. zahlen soll. Darum geht es in den News! Von "...daß die sich gelistet haben..." steht nun in der News absolut rein gar nichts. Also wenn schon Kritik, dann aber mit den richtigen Argumenten bitte und nicht einfach was behaupten / erfinden! Lese die o.a. News noch einmal richtig und gründlich durch! "...Ist doch gaaaanz einfach zu verstehen - oder?...", wenn man lesen kann voraus gesetzt!
 
@Kiebitz: Schlecht geschlafen, oder warum so Aggro? "Aber Google holt sich ohnehin das was es braucht ohne vorab nach Rechten anderer zu fragen..." streitbare Aussage, worum es hier jedoch nicht geht. Die Ursache, warum die Listings bei Google erscheinen kommen woher? Weil die Verlage/Verleger sich gelistet haben, wozu sie wiederum keiner Gezwungen hat. "z.B. bei StreetView gleich mal die WLAN-Netze scannen und das erstmal heftigst bestreiten" stimmt, aber auch um das gehts hier nicht. "Bücher, Auszüge davon dito bei Zeitschriften veröffentlichen..." Auch das ist streitbar: Wenn man gefunden werden will via Google, dann lässt man sich listen. So ... und zählt nun die Aufführung der Schlagzeilen/etc., weil man danach sucht, auch als Veröffentlichung? Ich würde sagen: Nein. Mann kann sich auch aus dem Index nehmen lassen, und somit wird nichts mehr Veröffentlicht, aber dann ist das Geplärre groß, dass man nicht mehr bei Google auftaucht. Falls du mit der Veröffentlichung diese "Digitalisierung von Werken" meinst, dann muss ich passen, da ich hier nicht auf dem laufenden bin, aber: Auch darum geht es hier nicht. Und noch was: "Ist doch gaaaanz einfach zu verstehen - oder?" Wenn du die Meinung anderer nicht akzeptieren willst, dann ist das ja ok, dein gutes recht. Aber mit solchen Sätzen aller "Gscheidhaferl" (Google es) kannst abhauen, okay.
 
@Kiebitz: [ ] Text gelesen
 
@Draco2007: Ich HABE den Text gelesen! Was wolltest Du mir damit sagen?
 
@Kiebitz: Zu deinem Kommentar fällt mir (nur) ein Wort ein: Schwachsinn!!!
 
@seaman: Gut erkannt! Aber manchmal hilft nur "Schwachsinn", man könnte natürlich auch neutraler schreiben "Übertreibung", um das problematische bis rücksichtslose Verhalten mancher Dienste, besonders auch Google, zu verdeutlichen. Aber ist es nicht auch "Schwachsinn" wenn so viele Leute Google für gut befinden, egal was die auch machen? Und die machen auch viele krumme Touren bzw. halblegale Sachen!
 
Immer wieder lustig wie man mit dummen und hirnlosen Gesetzen anddere Leute/Menschen schaden will, statt solche Energie/Geld/Zeit mal in sinnvolle Investitionen zu stecken. Nein, lieber Geld aus dem Fenster schmeissen mit dummen Gesetzen! -_-
 
@StefanB20: "... schaden will": die Verlage wollen mit der Überredung der Politik zu so einem Gesetz nicht anderen schaden, sondern sich selbst nutzen. Ein etwaig dabei entstehender Schaden ist dann Kollateralschaden.
 
@FenFire: Das war eher allgemein gesprochen mit dem "schaden". Klar will man sich schuetzen, nur um welchen Preis? Statt zu versuchen sinnvolle Ideen umzusetzen will man immer etwas "verbieten"
 
Ach Leute ... die sagen doch beide bloß die halbe Wahrheit. Google genauso wie die Verlagslobby. Für jedes einzelne Argument beider Seiten gibts ein entsprechend gewichtiges Gegenargument. Das ist ne überflüssige Diskussion auf dem Status Quo.
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