Google streicht 4000 Stellen bei Motorola Mobility

Rund 20 Prozent aller Mitarbeiter muss Motorola Mobility (MMI) abbauen und ein Drittel all seiner Büros weltweit schließen. Das gab Google, seit Mai offizieller Besitzer des Handy-Herstellers, am Wochenende bekannt. Künftig soll sich Motorola zudem ... mehr... Smartphone, Android, Motorola, Razr, Motorola RAZR Bildquelle: Motorola Smartphone, Android, Motorola, Razr, Motorola RAZR Smartphone, Android, Motorola, Razr, Motorola RAZR Motorola

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Jetzt weiss ich wenigstens wie Google für seine Mitarbeiter/innen eine derart großzügige Hinterbliebenenrente finanziert (Winfuture berichtete letzte Woche darüber). Das einzig positiv an dieser Situation bei Motorola ist, das nicht Aktionäre Nutznießer sind, sondern Leute denen es auch nicht sonderlich gut geht (abgesehen von den sozialen Errungenschaften des aktuellen US-Präsidenten existiert in Amerika nämlich kein Sozialstaat)!
 
@Graue Maus: Die Amerikaner wollen auch keinen Sozialstaat. Für einen Europäer schwer nachzuvollziehen, da sogar Entwicklungs- und Schwellenländer über solche Systeme verfügen. Aber die (U.S)Amis wollen das nicht. (Kanada hingegen hat einen sehr vorzeigbaren Sozialstaat)
 
@eilteult: Traurig ist ja wirklich, dass Prinzipien wie "Ich zahle für dich wenn es dir schlecht geht und du zahlst für mich wenn es mir schlecht geht" denen vollkommen unverständlich sind...
 
@Knerd: Und dennoch verstehen sich die US-Amerikaner überwiegend als Patriotisten. Allerdings frage ich mich, wie man auf ein Land stolz sein kann, für dessen Mitmenschen ich mich nicht interessiere? Ich möchte jetzt nicht irgendwelche private Auffangstationen ansprechen, die sich durch Spenden und Sponsoren finanzieren. Nicht das es heißt, ich würde alle über einen Kamm scheren. Gibt sicher auch Amerikaner, die da anders denken. Dies ist aber leider nur eine Minderheit.
 
@eilteult: Es heißt Patrioten und nicht Patriotisten. Und genauso unschön wie die Tatsache dass Amerika einen kaum erkennbaren Sozialapparat hat ist es, dass das europäische Modell des Sozialstaats diesen immer mehr zu einem Asozialstaatsmodell macht. Wenn man es geschickt anstellt ist es z.B. in Deutschland fast schon attraktiver sich in die soziale Hängematte zu legen, statt einer Arbeit nachzugehen. Und auch ich möchte mit dieser Aussage nicht alle über einen Kamm scheren, sondern nur darauf hinweisen dass es sowas gibt und ich es nicht gut finde.
 
@DennisMoore: Es gibt immer Menschen die nicht arbeiten wollen, die wird es in jedem System geben. Ich sehe aber auch diese lieber unter einem festgelegten Existenzminimum als auf der Straße. Was ich viel mehr kritisiere in DE ist, das Hartz 4 für mehr Schulden verantwortlich ist, als es sie verhindert. Durch den Sanktionskatalog wird den Leuten das Geld gekürzt, was sie für ihre Fixkosten brauchen. Entstehen tun Schulden, abgeklemmter Strom und was man sonst so alles abklemmen kann. Das ist auch nicht Sinn der Sache.
 
@eilteult: Hartz IV ist ja dafür bekannt eine unausgegorene Sache zu sein. Es lässt beides zu. Die totale Verarmung, aber auch ein angenehmes Leben ohne irgendetwas dafür tun zu müssen.
 
@DennisMoore: Von ~370 euro angenehm leben... Man kann sicher seinen weg finden um zurecht zu kommen, einigen reicht das auch vielleicht. Dennoch würde ich das Wort angenehm nicht verwenden, auch nichts ähnliches.
 
@eilteult: 370 plus dieses, plus jenes ...
 
@DennisMoore: plus was? Klar, Miete und Krankenversicherung ist dort nicht enthalten, aber sonst?
 
@eilteult: Das kann ich nicht alles aufzählen. Dazu muss man das SGB II schon selbst studieren und alle möglichen Zuschüsse abprüfen, Bewilligungsvoraussetzungen und Ausnahmen nachschauen. Das hab ich ein Mal gemacht und verspüre kein Bedürfnis es ohne Not wieder zu tun.
 
@DennisMoore: wenn man keine kinder und ehefrau hat ist hartz4 echt ziemlich wenig.....richtig richtig wenig. wenn man es nicht beziehen musste, sollte man vielleicht nciht drüber sprechen. auch mit kindern ist es nicht wirklich viel, aber es bleibt wenigstens was für die zwerge übrig wenn man sich zusammenreisst. klar rennen einige immer zum amt und meinen dann "meine couch ist durch, bezahlen" "meine waschmaschine ist durch, bezahlen" und und und aber angenehm leben ist nicht drin. Die leute haben eben mehr freizeit, die die dann ausserhalb verbringen können oder einfach mal ruhig machen und und und ABER dafür gibts halt auch eine ökonomische erklärung^-^.
 
@eilteult: Naja, da holt man sich beim nächsten Blödmarkt auf Raten einen riesigen Fernseher und wenn der Gerichtsvollzieher kommt, dann muss das Gerät in der Wohnung bleiben, weil ein Fernsehgerät zur Grundausstattung gehört. Der Strom den das Ding zieht, bezahlt der Steuerzahler, ebenso wie die Miete, Wasser, Heizung und Gas. Also von dem Geld lässt sich schon gut leben, zumindest als Einzelperson. Ob das die persönliche Lebenserfüllung ist sei mal dahingestellt, aber man kann sich damit schon gut über Wasser halten, wenn die Ansprüche nicht so hoch sind. Und es kommt selbstverständlich auf den Wohnort an, in München dürfte es mit dem Geld knapp werden, während man in Brandenburg damit sehr gut über die Runden kommen dürfte. Das Hauptproblem liegt bei Hartz IV eher darin, daß bei einem Zuverdienst über 100 Euro sich das Arbeitengehen schon gar nicht mehr lohnt. Es fehlt also der Anreiz sich überhaupt im Arbeitsmarkt (legal) zu bemühen. Da muss dann schon die Frage gestellt werden, ob es denn überhaupt lohnt arbeiten gehen zu müssen, um auf dem Niveau eines Hartz-IV-Empfängers leben zu können, oder ob man nicht den einfachen Weg geht und die dazugewonnene Freizeit genießt. Im Vergleich ist das schon ein angenehmes Leben.
 
@bgmnt: Der Strom zahlt nicht der Steuerzahler, das Amt übernimmt diese Kosten nicht. Geräte auf Pump zu kaufen, gibt es auch unter Berufstätigen die über ihre Verhältnisse leben und es auf das gleiche hinaus läuft, im TV Beispiel. Sich "über Wasser halten" ist auch Sinn des Systems. Du hast aber etwas sehr wichtiges angesprochen, Arbeit in Hartz 4. In DE lohnt es sich nicht arbeiten zu gehen, wenn man H4 bezieht, da die Anrechnungspolitik einfach absurd ist. Da könnte man sich wirklich mal bei unserem großen Nachbarn Frankreich eine Scheibe abschneiden (man muss ja nicht immer auf Skandinavien schauen), wo man pro verdiente 100 Euro, 68 behalten darf. Das staffelt sich soweit nach oben, bis man den Staat nicht mehr braucht. Arbeit plus ergänzend ALG2 ist in DE wirklich nicht attraktiv, dafür können die Bedürftigen aber nichts.
 
@DerTürke: Ich sagte bereits in re:4 dass es Leute gibt die es ausnutzen und dass ich es nicht allen vorwerfe und nicht alle über einen Kamm scheren möchte. Trotzdem bleibe ich dabei dass es in Deutschland angenehm sein kann dauerhaft vom Sozialstaat zu leben. Wenn man sich an alle Regeln hält um keine Kürzung zu riskieren, alles beansprucht was man beanspruchen kann (Waschmaschine, Couch, etc.) geht es einem im Vergleich zu anderen Ländern hier schon sehr gut. Und falls man mal etwas nicht bekommt kann man ja noch klagen.
 
@DennisMoore: Und was ist daran verwerflich?
 
@eilteult: Man kann ein Darlehen beantragen, was einem auch zusteht. Dieses wird natürlich nur zurückgezahlt, wenn die Person wieder zu Arbeit kommt. Letztendlich wird es also vermehrt der Steuerzahler finanzieren. Wer dreist genug ist, der kann von Hartz IV angenehm leben. Wer ein Gewissen hat und sowas wie Moral oder Ehre oder wie man es auch nennen mag, für den wird es das natürlich nicht sein.
 
@DennisMoore: Das ist aber ein Ideologieproblem, auf der einen Seite sollen wir Konsumieren und für diesen Konsum Leistung erbringen, aber auf der anderen Seite wird diese Leistung nicht entsprechend Vergütet (Stundenlohn von 4-5€ bringt einen nicht weit), dazu eine gewisse Perspektivlosigkeit. Ich würd dann auch daheim bleiben...wieso denn auch Arbeiten...ich geh 8 stunden am Tag arbeiten und krieg 800-900€...350€Miete, 50-60Strom, Telefon zuhause 30€, Versicherungen(man will sich ja absichern, heutzutage MUSS man sich absichern)20-30€, handy 20€ im monat, kleine Leistungen an die Bank(kontoführung etc sind auch noch mal nen paar eure im monat), hat man ein Auto gibts versicherung und sprit (grob 100€, wenig fahrer sonst fahrrad). sagen wir mal 600€ fix kosten im monat bei 900€ Einkommen. da hat man weniger übrig als mit sozialstaat. Wenn die Arbeit einem dann auch noch stinkt bleibt man lieber daheim.
 
@bgmnt: Dieses Darlehen ist aber nicht unbegrenzt und eine zweite Chance sieht meist sehr schlecht aus. Wenn ein Sanktionskatalog für diese Schulden verantwortlich ist, dann soll die Behörde für diese Schulden auch aufkommen. Sind andere Gründe verantwortlich, muss man diesen auf dem Grund gehen. Mit dreist hat das nichts zu tun. Es gibt zwar Leute die das immer mal wieder gerne probieren, stoßen dann aber auch irgendwann an ihre Grenzen und dann ist die Kacke wirklich am dampfen.
 
@eilteult: Dass man keinerlei Gegenleistung erbringen muss, außer ein paar mal im Vierteljahr beim Amt vorbeizuschauen um sich unrealistische Stellenangebote abzuholen oder seine Zeit mal 4 Wochen bei einer sinnlosen Fortbildung zu verbringen. "1 Euro Jobs" wären in diesem Kontext eine Alternative, aber für einen Euro steht man morgens ja nicht auf, gell?
 
@DerTürke: Die Leistung wird nicht entsprechend vergütet weil der Leistungsnehmer nicht bereit ist entsprechend zu bezahlen. Wir sägen alle zusammen auf dem Ast auf dem wir sitzen.
 
@DennisMoore: In Zeiten wo die Effizienz täglich auf Kosten von Arbeitskräften gesteigert wird, muss es eine Lösung geben, das auch nicht arbeitende Menschen ein Leben in der Gesellschaft führen können. Dieses System ist unhaltbar, jeder weiß es, keiner traut es sich auszusprechen oder gar zu ändern. Das System, dieser Kapitalismus ist am Ende. Wir können in Zukunft 20% oder mehr unserer Bevölkerung auf die Straße setzen, oder dafür sorgen das alle Menschen ein würdevolles leben führen. Es muss ein Umdenken in allen stattfinden. Anstatt dagegen anzukämpfen, Gefallen daran zu finden, das es Menschen gut geht, obwohl sie nichts dafür getan haben, muss man es als Notwendigkeit sehen. Denn für alle ist eben keine Arbeit mehr da. Deutschland entwickelt sich mehr und mehr zur Elitegesellschaft, der Mittelstand verschwindet, die Armut steigt. "normal" qualifizierte Menschen will man hier nicht mehr, ein Diplom soll es mindestens sein, Ingenieure und Doktoraten wären besser. Das "dumme" Volk kann auf den Bau gehen und wer dazu körperlich nicht in der Lage ist, soll im Dreck leben? Wohl kaum.
 
@eilteult: Der Zug ist abgefahren. Seit der sogenannten "Globalisierung" kannst du keine Insellösungen mehr durchsetzen. Es sei denn du möchtest das Land vor die Wand fahren. Ein weltweites, gleichzeitiges Umdenken ist für mich ausgeschlossen. Man kann die jetzige Situation aber auch schon erträglicher machen indem man z.B. es nicht als Notwendig erachtet dass Menschen nichts tun, sondern dass man gesellschaftlich dazu beiträgt dass auch 1-Euro, Mini- und sonstige Jobs was zählen und anerkannt werden. Aber diese Grundsatzdiskussion ist eh müßig und obendrein gar nicht Thema der News ;)
 
@DennisMoore: Die Welt entglobalisiert sich doch gerade. In Asien formen sich China, Japan und einige andere Staaten zu einer gemeinsamen Währung zusammen. In Afrika und Südamerika hat man das selbe vor, die Pläne sind ehrgeizig und in Südamerika will man das noch in diesem Jahrzehnt umsetzen. China verweigert den Zugang zu seltenen Erden, Brasilien macht ebenfalls einen Alleingang was Ressourcen betrifft. In Deutschland und Europa versucht man gerade mit aller Gewalt, koste es was es Wolle, Energie zu schaffen um unabhängig zu werden. Man drückt der Sache hier einen grünen Stempel auf, um den Ernst der Lage etwas zu vertuschen. Die Globalisierung ist schon bald nichts weiter als ein reiner Gütertransport. Denn alles arbeitet derzeit wieder daran, einen Alleingang zu machen.
 
@DennisMoore: Das gilt für alle Bereiche ABER die Qualität ist irgendwann gesunken und die Wertschätzung, sowie Ansprüche in anderen Belangen gestiegen(dazu gibts noch eine Milliarde andere Gründe die nicht zu beeinflussen sind).
 
@Graue Maus: Das Unternehmen wird schlanker, dann sind Entlassungen unvermeidbar. Ein drittel (1/3) davon aus den USA, dass sind super grob 1333 Mitarbeiter zudem herrscht in den USA hire&fire (eine angelsächsische Selbstverständlichkeit, ist auch in Skandinavien üblich und die gehören zu den besten Sozialsystemen). Ich will hier jetzt nicht die USA verteidigen, gibt wohl wenige Länder die ich weniger leiden kann, aber mit dem Gehalt von einigen unnötigen vize präsidenten kann man den Lohn von vielen Arbeitern bezahlen.
 
Der neue Motorola-Mobilty-CEO Dennis Woodside will wieder "coole" Produkte. Ich kann mich nicht erinnern, dass Motorola jemals ein wirklich cooles Produkt im Angebot hatte. Und bevor nun die ganzen Negativbewerter aktiv werden: Das Razr war auch nicht der Hit.
 
@BillyRayV: Geschmack ist bekanntlich subjektiv. Das Razr V3 sah gut aus, die Bedienung war ein Albtraum.
 
@iPeople: Ich habe seinerzeit ein Razr V3 gehabt und ausser der Freisprecheinrichtung war dieses Gerät ein wirklicher Alptraum.
 
@BillyRayV: Ja, aber das Design war gut ;)
 
@iPeople: Da kann ich nur zustimmen, das Gerät war stylish und einzigartig dünn, aber was nutzt das Design, wenn der Rest Schrott ist.
 
@BillyRayV: Na klar, wir leben in einer "Hippstergesellschaft"...
 
@BillyRayV: Facepalm... Motorola ist seit ein paar Jahren am abstürzen, aber zur Zeit der Mobiltelefon-technischen Entwicklung war Motorola ein Vorreiter, Motorola hat den Mobiltelefon-Mark quasi mit erschaffen. Und vorher waren sie schon die Marktführender was Funktechnik anbelangt... lies mal diesen Wiki-Ausschnitt: "Erfolgreich wurde die Firma durch Geräte der Unterhaltungselektronik und Funkgeräte für den Einsatz bei Polizei und Militär. Bei der Entwicklung von mobilen Telefonen nahm Motorola eine führende Stellung ein."
 
@iVirusYx: Und wieder einmal zeigt sich, durch das Militär und die Erotikindustrie werden die meisten Fortschritte geprägt ^^
 
@Knerd: Naja nicht immer... schau dir Apple an... das erste iPhone war eine mobil-technische Revolution die sogar bei RIM dem damaligen Marktführer in Sachen Smartphones die Alarmglocken klingeln lies und Apple hat nie Produkte für das Militär entworfen.
 
@iVirusYx: Das war aber nichts großartig neues, Smartphones gab es schon vorher ebenfalls fürs Militär. SPs sind PDAs mit denen man telefonieren kann.
 
@Knerd: Davon rede ich nicht :-) Ich weiss das es Smartphones schon lange gab, hatte ja auch schon zwei Windows Mobile Geräte vor dem iPhone
 
@iVirusYx: Der Punkt ist aber, das Apple nichts neues erfunden hat ;)
 
@Knerd: Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Ist auch egal :-) Hauptsache es kommt gleich ein Telefon mit Teleporter oder so auf den Markt... Japanreisen mit dem Flugzeug sind ja sowas von teuer :-p
 
War zu erwarten.
 
Ist leider immer und überall das Gleiche. Eine Firma wird aufgekauft, die Filetstücke werden rausgeholt und in die eigene Firma integriert und der Rest inkl. vieler Mitarbeiter wird abgestoßen. Hier ging es immer nur um die Patente um gegen Apple in den krieg ziehen zu können, an den Produkten, Technologien und erst recht den Mitarbeitern bestand nie Interesse
 
@cobe1505: dass es um Patente ging hat Google ja selber zugegeben, aber man muss auch unterscheiden ob die aufgekaufte Firma profitabel gearbeitet hat oder nicht. Google holt jetzt das nach was Motorola versäumt hat, so kann man es auch sehen.
 
@Eligos: Sicherlich richtig, trotzdem ging es hier sehr entscheidend um die Patente, alles andere ist nur Beiwerk das man eben behält und profitabel machen kann oder man geht den einfachen Weg und schmeißt die Leute raus. In diesem Fall war klar was kommen wird
 
@cobe1505: war es ja auch. Nur ist halt die Sache wie lange Motorola durchgehalten hätte, wenn die so weiter gemacht hätten wie bisher. Da wo die sich jetzt befinden war ja das Ergebnis der letzten Umstrukturierung
 
@Eligos: Ist wie bei Nokia, alle sehen nur das Handygeschäft aber nicht den Rest...
 
@Knerd: ja das sind halt die Produkte mit denen die Konsumenten direkt in Kontakt stehen. NSN ist bei Nokia seit Jahren ein Minusgeschäft, die wollens los werden aber keiner wills haben.
 
@Eligos: NSN hat Nokia schon gekündigt.
 
@Knerd: wie gekündigt? http://de.wikipedia.org/wiki/Nokia_Siemens_Networks
 
@Eligos: Das Joint Venture, war glaub ich sogar ne News das die das beendet haben.
 
@Knerd: Wäre mir neu, die offizielle Webseite verrät auch nichts dazu. Was die gemacht haben war Virtu zu verkaufen, was wohl auch ein Minusgeschäft war.
 
@Eligos: Kann auch sein, wie gesagt bin mir nicht ganz sicher.
 
@cobe1505: Motorola wirft jeden Monat mindesens ein Smartphone auf den Markt, welches dann ein Update erhält. Die Bootloader bleiben zu und der Kundensupport ist ein graus! Ich befürworte eine Umstrukturierung, gerade wenn unfähige Manager endlich mal ihr Fett wegkriegen.
 
@cobe1505: Ja das ist so...es gibt keine guten oder bösen Firmen, alle kümmern sich im Wesentlichen nur um das Eine: um Profit und die eigene Interessen! Dabei schaffen sie und manchmal zerstören sie auch Arbeitsplätze. Die Frage ist nur, wie fasst man das auf? Hätte z.B. Apple eine Firma aufgekauft und 4000 Leute entlassen, würde jeder Android-Fan sich bestätigt fühlen, dass es ein Drecksladen war. Aber bei Google, da ist es absolut okay...so zumindest erscheint es mir, wenn ich die Kommentare dazu lese.
 
Auf der einen Seite Hinterlassenenrente für Leute die selbst nicht bei Google angestellt waren (Ist durchaus eine gute sache) aber auf der anderen Seite, einfach mal kurz 4000 Mitarbeiter auf die Strasse stellen. Sehr Fragwürdige Situation....
 
Ich hoffe sie stellen auch noch weiterhin "normale" Handys her, die sind eigentlich ziemlich gut. EDIT: Wie sieht es dann eigentlich mit den Nexus Geräten aus? Stellt die dann ab sofort Motorola her?
 
@Knerd: Nein, so weit ich gelesen habe nur noch Android Smartphones, guck mal bei Golem, da stehts! ;)
 
@Ansibombe: Bescheuert, so dämlich war ja nichtmal Nokia als sie alles über den Haufen geworfen haben. Wenigstens ein "erfolgreiches" Mobilprodukt sollte man behalten.
 
@Knerd: Kann dich nicht verstehen, Android ist doch sehr erfolgreich, damit kann man doch gut Gewinn machen ... Oder verstehe ich was falsch?
 
@Ansibombe: Naja, was ich so mitbekommen habe hat Motorola damit keine Erfolge.
 
@Knerd: Hm, ich will ja jetzt nicht glaskugeln, aber mit Google im Rücken könnte sich das ändern ... Naja, und bisschen Verlust wird Google wohl verkraften können, wenn man als Gegenleistung Android pusht! ;-)
 
@Ansibombe: Ist aber wie gesagt so, Android ist nicht das Allheilmittel, ohne google würde Motorola Mobility echt Probleme haben.
 
@Knerd: Ich weiß heute ist das schwer vorstellbar aber Moterola war mal die Android Firma, viele Updates, ohne Bootloader und wenige Geräte mit gutem Support. Aber dann sind sie irgendwie auf die schiefe Bahn gekommen, ständig neue Geräte und mit Bootloader, Updates gab es auch nicht mit der Begründung sie haben soviele Geräte, sie hätten keine Zeit. Damals hatten sie Gewinn gemacht und galten als die vorzeige Firma für Smartphones heute machen sie Verluste. Mich wundert es nicht, um das NICHT zu verstehen muss man wohl Manager sein :)
 
@FuWin: Das hätte ich ehrlich gesagt niemals gedacht. Aber interessant zu wissen.
 
@cobe1505: Man darf nicht vergessen, dass Motorola Mobility verkauft wurde weil die Sparte Verlust einfuhr. Und wie im Artikel erwähnt, wird zum großen Teil der nutzlose unproduktive Wasserkopf abgebaut. Also die "verhassten, pösen" Manager. Und warum sollte ein Unternehmen unrentable Büros in Asien, einem Markt auf dem Motorola nichts zu melden hat, finanzieren. Die Gelder fehlen an anderer Stelle um Motorola wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Neben dem Stellenabbau im Management werden neue produktive Köpfe (Ingenieure, Programmierer etc.) eingestellt.
 
@leper: Es ist daher nicht Verständlich, da Google immer sagt "wir schauen zu den Mitarbeitern und Unterstützen Sie". Bei Google gibt es auch genügend Sparten die kein Gewinn Schreiben (Youtube z.B) da werden auch keine Mitarbeiter Entlassen. Man Bezahlt lieber Hinterlassenenrente für Leute die nie bei Google angestellt waren anstatt die eigenen Mitarbeiter zu behalten auch wenn Motorola Verluste Schreibt.
 
@Edelasos: Youtube macht keinen Gewinn o.O
 
@Knerd: Soweit ich weis, hat Youtube noch nie Gewinn abgeworfen ja. Oder irre ich mich?!
 
@Edelasos: Wie gesagt, ich weiß es nicht. Wäre mal interessant zu wissen. Denn rein wirtschaftlich hätte man Youtube dann schon lange abschießen können.
 
@Knerd: Hab jetzt einmal gegoogelt, aber im Google Geschäftsbericht ist von Youtube (laut Suche) nichts erwähnt.
 
@Edelasos: So kann man das auch verschleiern :D
 
@Knerd: die machen damit glaube wirklich keinen Gewinn. Google macht halt mit Werbung Geld und somit ist sowas wie YT super wichtig für die, egal ob die damit Geld machen oder nicht. Genauso Android
 
@Eligos: Bei android gibt es allerdings andere Punkte die das Produkt "recht fertigen", viele andere Google Dienste sind darin integriert. Das ist bei YT nicht der Fall.
 
@Knerd: YT ist aber einer der Dienste. Der Punkt war ja dass die mit Android direkt kein Geld verdienen sondern verbrennen, dafür aber an anderer Stelle davon profitieren. Sonst würde das doch keiner machen
 
@Eligos: Aber wo fördert YT andere Dienste? Allerhöchstens G+...
 
@Knerd: Werbung, das ist ja das worauf alles hinausläuft. Was bringt denn G+ für Google?
 
@Eligos: Nutzerdaten und Werbung. War ja weil FB denen das Wasser abgegraben hat.
 
@Eligos: Die Leute schreiben und lesen Kommentare und Artikel/Werbung. Die Leute Liken bzw. PLussen Produkte. Google bekommt dadurch Informationen was die Konsumenten interessiert und wo, wann und wie ihre Vorlieben sind und können so noch gezielter Werbung schalten oder alternativ die Statistiken teuer weiterverkaufen.
 
@Eligos: mit Android machen sie durch Werbung und den Store sehr viel Gewinn. Und Youtube hat vor dem Kauf durch Google Verlust gemacht, aber wie es jetzt aussieht, nachdem dort ja Werbung läuft, warum sollte es kein Gewinn machen?
 
@Edelasos: Fu musst das ganze differenzieren. Google probiert sehr viel aus und testet entsprechend Dienste. Die werden entweder profitabel oder werden eingestellt, das sieht man ja auch an Google Labs mit seinen ganzen Spielereien, die die letzten Jahre entworfen wurden. Bei Motorola ist es ein grundsätzlich anders Problem. Die haben in den letzten jahren mal so hart den Markt verschlafen, die sollen Froh sein dass Google überhaupt bereit ist das Unternehmen zu reorganisieren. Sie könnten auch einfach nur die Patente nehmen und sonst alles einstampfen. Mal ehrlich Motorola hat in den letzten Jahre einen großen Erfolg gehabt mit dem Motorola Milestone und die Kunden dann knallhart enttäuscht. Schlechte Updatesituation, total verbuggde Andoiroberflläche. Da ruckelt sogar der Homescreen auf einem schnellen Dualcore. Du musst nur mal auf Facebook schaun wie verärgert die Leute reagieren sobald Motorola irgendwas postet (egal welches thema, es kommen immer zig einträge in denen die Leute sich über fehlende updates und verbuggte Software beschweren).
 
@Ripdeluxe: Es liegt nicht daran ob der Dienst Gewinn macht oder nicht. Bei jedem Unternehmen gibt es Bereiche die Verlust schreiben. Was ich sehr Falsch finde ist folgendes: Google bezahlt auf der einen Seite 10 Jahre Hinterlassenenrenten für Leute die NIE selbst bei Google angestellt waren, aber andererseits werden 4000 Mitarbeiter auf die Strasse gestellt! Sowas geht nicht auf wenn du mich fragst.
 
@Edelasos: Na und? Youtube ist hier wirklich kein gutes Beispiel, ich schätze, dass Google gerne mit Youtube Minus machen würde, weil 1. Sorgt Youtube für mehr Informationen beim Benutzerverhalten (für personalisierte Werbung wichtig) 2. Ist Youtube mit seinen hohen Nutzerzahlen eine Art Prestige Projekt und macht Google cool, was zu mehr Suchanfragen führt.
 
@Ansibombe: Es war ein Beispiel. Nichts weiter. Es gibt wie gesagt bei jedem Unternehmen Bereiche, die Verluste Generieren.
 
@Edelasos: youtube macht jedes jahr rund 5 Milliarden Dollar...

Ob das als "kein Umsatz" zählt sei mal dahingestellt...
 
Auch wenn es für die 4000 Mitarbeiter schlecht gelaufen ist, muss man sagen, dass immerhin viele Manager gehen müssen und dieser Schritt insgesamt Sinn macht und langfristig dafür sorgen könnte, dass wieder mehr Leute eingestellt werden, wenn der Laden erstmal wieder mehr einbringt. Motorola stand sich ja selbst im Weg und es wurde Zeit, dass da mal jemand aufräumt.
 
@noneofthem: anders rum wie bei Nokia. Da muss die Entwicklungsabteilung gehen aber die Manager bleiben.
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