Illegale Partys: Polizei will, dass Facebook mitzahlt

Facebook-Aufrufe zu Partys - absichtliche wie unabsichtliche - werden für die Exekutive immer mehr zum Problem, da diese schnell in unkontrollierbare Massenveranstaltungen ausarten. Nun gibt es Forderungen, dass sich das soziale Netzwerk an ... mehr... Party, Menschen, Masse, Feier, Menge, Good Vibrations Bildquelle: Laurence Barnes / Flickr Party, Menschen, Masse, Feier, Menge, Good Vibrations Party, Menschen, Masse, Feier, Menge, Good Vibrations Laurence Barnes / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Die unfähigen Eltern der unfähigeren Jugendlichen würden bei mir diese Einsätze bis auf den letzten Cent zahlen müssen! Dummheit gehört bestraft!
 
@marcol1979: Deine meinung kann ich leider nicht ganz teilen.
Das "Dritte"(Eltern) zur veranworten gezogen werden sollen, kann doch auch nicht ganz rechtens sein. Im Grunde genommen dürfte man FB erst ab der Volljährigkeit frei geben um immer gezielt gegen den Urheber dieser mobs rechtlich vorgehen zu können.
 
@DaKiFi: Deine Meinung widerspricht leider völlig der derzeitigen Rechtspraxis und die Verantwortung liegt zu 100% bei den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten - und das ist völlig rechtens ... siehe z.B. auch die über 5000 Höchst-Urteile der Haftung der Eltern für Telefonrechnungen der Kids, bzw. mannigfachen Schadenersatz bei Beschädigungen durch Vandalismus (auch und Partys) ... Wenn die Eltern "antiautoritäre Erziehung" völlig falsch verstehen und mit Anarchie ihrer jungsters gleichsetzen, darf es auch keine Beschränkung deren Haftung geben. Du hast aber vom logischen her völlig recht, es gibt nur derzeit einen - ungelösten - SEHR GROSSEN gesetzlichen Widerspruch zwischen den ErziehungsRECHTEN und ErziehungsPFLICHTEN der Eltern und der angeblichen PRIVATsphäre der Kids. Wenn Jugendämter z.B. Eltern verbieten lassen, die Facebookdaten Ihrer Kinder einzusehen und zu kontrollieren, wie willst Du dann erst eine Altersbeschränkung prüfen, wenn Kids den unkontrollierten Zugang als - falsch verstandenes - RECHT empfinden. Solange man nicht den Kids wieder beibringt, dass es außer Rechte auch Pflichten gibt, kriegst Du auch Beschränkungen nicht mehr durch und alles läßt sich nur durch konsequente Bestrafungen in den Griff bekommen. Es mag übertrieben klingen, aber spätestens dann, wenn's den ersten Toten gibt, werden alle wieder Zeter und Mordio schreien und keiner hat's "kommen sehen"...
 
@DaKiFi: Solange Eltern ihre Erziehung vernachlässigen haben diese auch Schuld.
 
Autohersteller sollen im Fall von Fahrzeugdiebstahl für die Kosten aufkommen.
 
@Sapo: Falsch gedacht. In deinem Beispiel müssten die Hersteller von Einbruchswerkzeug an den Kosten beteiligt werden. (/klugscheißmodus)
 
@Apolllon: Eigentlich wärens dann die, welche ein Patent auf die Erstellung der Werkzeuge - oder diese selber - haben ;-)))
 
Und der Erfinder der E-Mail soll bitte in Zukunft die Kosten durch Spam bezahlen!
 
wie wäre es wenn man die zahlen lassen würde die bei solchen Partys scheiße bauen, den nur wegen denen muss die Polizei überhaupt kommen
 
@1O1_ZERO: die sind häufig nicht schuldfähig, weshalb dann dafür deren Erziehungsberechtigte büßen müssten, die aber ihren Nachwuchs verständlicherweise auch nicht auf Schritt und Tritt beobachten können
 
@elbosso: wer aber weis das er unter alkoholeinfluss oder anderem nicht zurechnungsfähig ist, oder es halt übertreibt mit dem konum, ist in meinen Augen sehrwohl schuldfähig, er hätte ja nix trinken müssen, man muss lernen wo die grenzen von einem sind. amrande: ich bin keineswegs gegen alkohol, ich trink auch gern mal einen über den durst, aber ich weis wo bei mir die grenze ist und selbst darüber hinaus (was hier und da in der jugend mal vorkam) werde ich nicht gewaltätig oder baue anderen unfug
 
@1O1_ZERO: im artikel steht erst mal nix über alkohol!
Es gibt auch Vandalisten, die komplett ohne Alkohol ihr Unwesen treiben. Dazu braucht es nur eine entsprechend große Anzahl an Leuten, einer fängt an..., schon machen "viele" mit!
Immerhin ist es doch "cool", eine Straßenlaterne auszutreten oder was weiß ich....
 
Soll jetzt jeder ein Ware verkauft dafür gerade stehn was der Kunde damit macht, die Bundesregierung oder die USA steht doch auch nicht dafür gerade was mit ihren Waffen passiert die sie verkaufen.
 
@Thaodan: Unter Umständen schon.Nämlich dann,wenn ich einen Fernseher bestelle, und stattdessen ein Sturmgewehr zugesandt bekomme (auf die Vernunft des Empfängers würde ich mich nämlich nicht verlassen wollen).
 
Dreckiger Aktionismus. Wie mich sowas ankotzt. Klar Facebook ist eh an allem Schuld was seine Nutzer anstellen. Aber anstatt das die Polizei in Kooperation mit den Medien die Nutzer mal auffordert, bei entsprechenden Partyanfragen darauf zu achten, diese auf privat zu setzen oder die Adresse als Location rauszulassen, die Idee macht sich keiner. Komm fordern wir unsere Kosten eben von Facebook ein...die haben ja eh genug Kohle. Präventivmaßnahmen > Aktionismus
 
@DarkSunshine: Dreckige Dünnbrettpaolen. Wie mich sowas ankotzt.
 
Sorry, aber Eltern die ihren Kindern nicht so viel Verstand und Vernunft vermitteln, sollten selber dafür bluten, auch sollten die Kids Sozialstunden aufgebrummt bekommen, dass es kracht. Sobald sich das mal etabliert und rumgesprochen hat, hört so ein Quatsch ganz schnell wieder auf. Wenn Facebook jedes mal zahlt, wenn so ein dummes Kind Unfug treibt, gibts bald kein Facebook mehr, aber dafür eine Armee minderbemittelter jugendlicher Anarchisten wo es zugeht wie im Zoo und jeder macht was er will. Das kann der Bulle auch nicht wollen.
 
@borizb: Dir ist aber klar, dass sowas trotz versuchter Vermittlung von Verstand und Vernunft passieren kann?
 
@iPeople: Mir ist klar, das manche das nur aus Jux und Dollerei machen, so wie die beiden Kids, die heute in Italien ne Karre geklaut haben und damit im See ersoffen sind. Dennoch kann man seine Kinder so erziehen und beeinflussen, das etwas in diesem Ausmaß nicht passiert. Weiß ich aus eigener Erfahrung, ich hab 30 Cousins und Cousinen, 150 Freunde im Facebook, bei keinem ist ännähernd etwas in der Art passiert. Alles gut erzogene Leute meiner Meinung nach. Manche Eltern kacken auch auf Erziehung und dem Vermitteln von Verantwortungsbewusstsein. Die muss man drankriegen.
 
Ach, es soll also jemand für eine Facebookparty zahlen, der sie gar nicht veranstaltet (bekanntlich soll es bei FB so viele geben, die unter dem Namen anderer Mitbürger ein Facebookkonto betreiben)!

Dann hätten ja erst recht diejenigen gewonnen, die einen gefakten Facebookacount haben.
 
@Graue Maus: Gut das Ich daran erinnert werde: Heute Abend findet bei meinem Vorgesetzten eine Facebookparty statt (Fenchelring 26, 65191 Wiesbaden). Hoffentlich hat er ein dickes Sparbuch (täte mir sonst jetzt schon leid bei den Kosten (da sich alle als eingeladen fühlen))!
 
@Graue Maus: der Einlader bist (hier) im Moment aber du .. also fang schonmal an zu sparen.
 
@Graue Maus: Was soll der Unfug. In diesem Land gibt es immer noch rechtsstaatliche Prinzipien, die z.b. den unstrittigen Nachweis einer Schuld vorsehen. Komm mal wieder runter, man
 
@Graue Maus: Du glaubst doch nicht ernsthaft, die Polizei würde Dir eine Rechnung stellen, ohne vorher zu ermitteln ob Du tatsächlich der Verursacher der ganzen Aktion warst? Keine Sorge, sie werden schon nicht automatisch fest davon ausgehen, jeder der sich online "Graue Maus" nenne seist stets Du.
 
Sollte man nicht auch noch die Medien zur Verantwortung ziehen die mit ihrer Berichterstattung Werbung für derartige Veranstaltungen machen?
 
Ich finde Facebook sollte da eine kleine aber feine Änderung einprogrammieren: Lokalbetreiber können sich als solche Validieren lassen und erst dann soll man öffentliche Veranstaltungen erstellen können. Alle anderen brauchen keine öffentlichen Veranstaltungen..
 
In wievielen Fällen passiert es, dass ein User eine Party bei Facebook versehentlich an ALLE ausruft? Unter 1% der User. Dreist gesagt würde ich behaupten, wenn 99% es schaffen richtig damit umzugehen, liegt kein Mangel bei Facebook vor, sondern beim User, der unachtsam etwas angeklickt hat, ohne genau hinzuschauen, was er da fabriziert. Einfach genauer hinschauen würde schon reichen.
Und außerdem, Facebook bietet eine Ware an. Der Kunde nutzt Sie. Der Anbieter der Ware kann aber doch nicht für damit begangene Dinge haftbar gemacht werden, es sei denn, er verleitet zur Fehlnutzung. Und ich glaube nicht, dass Facebook aufruft wild Parties mit Deutschlandweiten Einladungen zu feiern. Mal davon ab, wo endet es dann, wenn dies zu einem Präzedenzfall wird? Müssen Autohersteller zahlen, wenn jemand mit einem Auto einen anderen überfährt? Muss der Feuerwerkshersteller zahlen, wenn nach Silvester in meinem Garten 100 Raketenteile rumliegen? Manches ist einfach wie es ist. Und nur weil etwas in den Medien künstlich aufgebauscht wird, ist davon noch nicht die Ordnung und Sicherheit unseres Landes von gefährdet, was eine Intervention auf höchster politischer Ebene erfordert...
 
@venture: Unter 1% der User können immer noch Millionen sein. Wenn man nur für 0,1% der User aufkommen müsste bei solchen Einsätzen, wär das ein hübsches Sümmchen, vor allem nach dem katastrophalen Börsengang.
 
@borizb: kannst du mir aufzählen bei wievielen fällen eine facebook party so ausgeufert ist, dass es zu einem nationalen oder am besten internationalem thema wurde?
ich glaube jeder von uns müsste lange im netz suchen um wirklich mindestens 5 parties zu finden, die man gerechtfertigterweise als "dramatisch" bezeichnen könnte...
auch wenn das jetzt meine meinung und mein subjektives bild aus den nachrichten und dem netz ist, glaube ich nicht, dass facebookparties an sich ein wirkliches problem sind. die medien machen es erst zu einem. und irgendwo sind immer wahlen bei denen ein politiker nach einem strohhalm greift um sich zu profilieren. an alle mal ernsthaft gefragt: hat jemand mal realistische zahlen, wieviele facebookparties wirklich unter die rubrik "katastrophal ausgeufert weil falsch geladen" fallen? ich finde so spontan leider nicht viel dazu
 
@venture: Du hast angefangen mit ner einigermaßen greifbaren Zahl zu spielen (1%), nicht ich. Ich habs nur reduzier auf 0,1% und fand das, gemessen an den aktuellen Userzahlen, immer noch zu hoch. Und keiner von uns weiß, was auf dem Rest der Welt abgeht diesbezüglich. Oder wie sich das weiterentwickelt. Oder wie das ausarten kann. Ich nicht, du auch nicht. Aber ich sehe da eher die Gefahr dass es schlimemr wird, als die Möglicheit, dass es absehbar besser wird.
 
@borizb: Und deine Meinung ist, genau wie meine, nur eine Vermutung ;-) Deswegen fragte ich ja nach bekannten Zahlen, um von der Vermutung mal weg zu Fakten zu kommen...
 
"illegale" Party? Liebe Winfuture-Redakteure, übernehmt nicht unkritisch solche Terminologie, die von Bild-Zeitung und auch von BRD-Behörden zu etablieren versucht wird. Ob etwas "illegal" ist oder nicht ist eine juristische Frage aus dem Bereich des Strafrechts. Das müsste allerdings jeweils im Einzelfall überprüft und juristisch begründet werden. Tipp: (ist jetzt keineswegs sarkastisch gemeint) Ab und zu mal Urlaub machen, ins Ausland fahren und der unvermeidlichen BRD-Gehirnwäsche entfliehen. So und jetzt schnell ran an die Minusse! (ich weiß ihr wartet schon drauf).
 
@florian29: Jetzt sei mal nicht päpstlicher wie der Papst, es geht doch nicht um die Party an sich sondern um die Lärmbelästung, Umweltverschmutzung, Gefärdung des Strassenverkehrs usw. Und nein, du bekommst kein Minus von mir auch wenn du noch so bettelst ;-)
 
@florian29: Du hast wie so viele hier null Ahnung, wovon Du redest. Veranstaltungen unterliegen hier in Deutschland (richtigerweise) einer Melde- und ggf Genehmigungspflicht, sobald sie den öffentlichen Raum bzw die öffentliche Ordnung berühren. Aber wahrscheinlich sind das Begriffe, mit denen allzuviele Simpel nix anfangen können und dann verzapfen sie halt so nen Himmelschreienden Stuss...
 
Also wenn die so nen Scheiss vorschlagen, dann müssen meiner Meinung nach auch sämtliche Bundesliga Vereine für die Millionen teuren Polizeieinsätze jedes ja in Regress genommen werden!!! Da wäre viel mehr zu holen. Aber nein, der Fuba ist ja der Deutschen düm...äh wichtigstes Kind...
 
@bewhat: Die Bundesliga zahlt, so wie jeder Veranstalter. Passt aber wohl nicht ins geliebte Feindbild.
 
Ich bedank mich schonmal im vorraus, dass die Berliner Stadt meine Party finanziert, weil ich nämliche meine Party-Plakate an EURE WÄNDE KLEBE!
 
Rein fiskalische Denkweise: Gut und richtig ist, was Geld in die leeren Staatskassen spült.
 
Es gibt in Deutschland das Recht auf Versammlungsfreiheit ohne Anmeldung. Wenn die Polizei anrücken muss, ist es meistens wegen oft schon polizeilich bekannten Autonomen oder Krawallmachern, die solche Ansammlungen nutzen um dort Ärger zu machen. Wenn jetzt Facebook sowas zahlen muss, dann müsste VW für jeden Unfall mit einem Volkswagen blechen, die Flughafen für die Verspätung einer Airline, Solinger Klingen für Morde mit ihren Messern, der Handynetzbetreiber für Telefonate mit Krawallaufrufen usw. Das ist nicht nur rechtlich Unsinn, sondern einfach die Faulheit eine gute Lösung für solche Probleme zu finden.
 
Wir Bürger zahlen doch sowieso schon für die Polizei. Darf man dafür dann noch nicht mal eine Party feiern ohne nochmals im großen Stil abgezockt zu werden ? Leider ist das ja normalität ( weshalb auch die Loveparade in Berlin damals weg musste ), aber richtig finde ich das trotzdem nicht !
 
@Dario: Party feiern - ja, klar. Das Problem ist aber, dass der typische Besucher der hier thematisierten - absichtlich oder irrtümlich - öffentlichen Facebook-Parties unter "Party feiern" offenbar zu selten friedliches Feiern und zu oft Randale machen versteht. Friedliches Partyvolk käme vermutlich auch gar nicht auf die Idee, zu einer öffentlichen "Geburtstagsparty von Fritz Hinz in der Lieschen-Müller-Straße 1" zu kommen - dass eine Geburtstagsparty in einer privaten Location keine öffentlich geladenen, beliebigen Besuchermassen verkraften kann, sollte nach einer Sekunde Nachdenkens klar sein.
 
Nun gibt es Forderungen, dass sich das soziale Netzwerk an den entstehenden Kosten für die Einsätze beteiligt.
Also die lacht man mal schon mal aus.
Massenauflaufe im öffentlichen bereichen..
 
Das übliche Lied... warum nicht auch noch den Provider zur Kasse bitten? Immerhin wird über deren Leitungen kommuniziert. Und warum nicht Bund und Länder zur Kasse bitten? Immerhin finden die Partys dort statt. Und natürlich auch den ÖPNV, der die Leute transportiert, und da auch einige per Auto kommen, doch bitte gleich eine Sondersteuer auf Benzin für Facebook-Partys... . So sehr mir Facebook misfällt, aber die tragen keine Verantwortung dafür, wenn Leute sich darüber für Massenveranstaltungen absprechen. Denke auch nicht dass das rechtlich überhaupt möglich ist.
 
Das übliche Lied... Schullen... usw, unsere Stadt will
 
Ich halte ja aus unterschiedlichen Gründen ned viel von Facebook, aber die kann man als Plattform am wenigsten Schuld zuschieben. Bin aus Ö und weis ned ob es in D sowas gibt, aber dann muss eben eine Meldepflicht für Veranstaltungen her mit bestimmten TN-Zahlen. Aber so Rundumschlag "Wen lass ich die Kosten tragen" ohne juristische Basis ist eher billig und unüberlegt.
 
Der der so eine Party schmeißt soll auch für die Kosten aufkommen! falls er oder sie das nicht kann, geht es ab in den Knast.
 
und kommt raus ^^ gmx die Gedanken sind frei.
ja und uber massen sms geht das dan auch xD
 
Generation PISA, zu doof zum scheißen. Sry für die deutlichen Worte.
 
"Eingeladen" wird die ganze Welt gar nicht. FB meckert ja schon, wenn ich alle Freunde irgendwo hin einladen will ("Das sind zu viele - wie viele du darfst verrate ich dir aber nicht"). Ich glaube, auf einmal einladen kann man nur 20 Leute (auf 1 Liste).
Und wenn ich auf meiner Homepage schreibe "Ich bin zu Zeit y an Ort y" bin ich doch für einen eventuellen flash-Mob auch nicht verantwortlich. Klar muss man gegensteuern, wenn 1000e Zusagen kommen - bis dahin sehe ich aber keinen Unterschied.
 
Wer von der Dummheit der Teenis profitiert soll auch für die Schäden mit aufkommen.
 
Würde man FACEBOOK für die Kosten der Polizeieinsätze heranziehen, würde das bedeuten, dass auch politische Parteien, Gewerkschaften und Organisationen haften mussten, wenn sie zu Kundgebungen und Demonstrationen aufrufen, die von der Polizei begleitet werden müssen.
Dazu würden dann auch Fußballspiele zählen. Denn auch hier wird zur Großveranstaltung im Stadion aufgerufen.
FACEBOOK müsste sich dann durch eine Webzensur schützen, müsste jeden einzelnen Aufruf vor Veröffentlichung prüfen, ob eine eventuelle Haftung eintreten könnte.
Rechtlich meiner Meinung nach nicht durchsetzbar (Versammlungsfreiheit / Demonstrationsrecht). Für Ordnungswirdrigkeiten und Straftaten sowie Sachbeschädigungen haftet immer der Verursacher.
 
@NT1PR: Bei Fußballspielen sollten auch die Vereine und nicht der Staat getragen werden. Genauso sollte § 4 (Übertragung von Großereignissen) aus den Rundfunkstaatsvertrag gestrichen werden. Dies erhöht für alle die GEZ Gebühr bzw. demnächst Beitrag!
 
Warum zahlen wenn Polizei-Einsätze kommt. Der Verantstalter hat nicht bestellt. Sollen die Polizei doch wegbleiben dann passiert nix mit Zahlungsaufforderungen!
 
@Deafmobil: Spätestens wenn die Nachbarn ob des randalierenden Mobs vor ihrer Haustür die Polizei rufen, wird diese anrücken müssen. Wie natürlich ermessen wird, ob präventiv ein Polizeiaufgebot bereitgestellt wird, sei dahingestellt.
 
Ich zahle Steuern und dadurch wird die Polizei bezahlt. Die Beamten bekommen ihr Gehalt so oder so
 
@spacereiner: Aber es muss eventuell mehr Personal eingestellt werden, was bedeutet mehr Ausgaben, was bedeutet höhere Steuern.
 
@spacereiner: "Die Beamten bekommen ihr Gehalt so oder so" ist als Argument etwa so brauchbar wie "der Strom kommt aus der Steckdose" :D Bei derartigen "Extra-Aufgeboten" der Polizei (wie auch bei Volksfesten etc.) müssen die Beamten aber mehr Dienste schieben, d.h. die Arbeitsstundenzahl wird dadurch erhöht. Je mehr Anlässe für Sonderaufgebote der Polizei, desto teurer also deren "Betrieb" (mehr Personal und/oder mehr Überstunden). Dass eine beliebige Steigerung hier nicht durch Einnahmen in gleichbleibender Höhe zu decken ist, ist klar. Also entweder Steuern erhöhen, oder (zumindest mutwillige) Verursacher von Sonderaufwänden zur Kasse bitten. Da klingt letzteres irgendwie "fairer".
 
Ich habe auch mal eine Veranstaltung erstellt, für meinen Geburtstag. Habe 20 Leute eingeladen. Habe die Veranstaltung über mein IPhone eingegeben. 10 min später schreibt mir ein kollege: "Mach mal ne Private veranstaltung draus".. Ich natürlich aufgeschreckt und sofort eingestellt. Das Problem war einfach das es nicht offensichtlich ist ob es Privat oder öffentlich online geht. Es müsste standartmäßig auf Privat stehen und einfach eine kleine meldung wie "Diese Veranstaltung ist öffentlich für jeden einsehbar". Dann würde man das auch verhindern mit den Partys.
 
Lächerlich!
 
Ich habe noch nie versucht, über Facebook eine Veranstaltung zu erstellen, kann also nicht wirklich sagen wie offensichtlich die Wahl zwischen "öffentlicher" und "privater" Veranstaltung ist. Aber die Forderung "Hermann fordert deshalb von Facebook Warnhinweise" ist in meinen Augen sinnvoll - wenn bekannt ist, dass öffentliche Veranstaltungen (zumindest einer bestimmten Coleur) Gefahr laufen, Randale zu verursachen, dann wäre eine Bedienoberfläche (Webseite, Mobilapplikationen), in der möglichst dafür gesorgt wird, dass eine Sichtbarkeit "öffentlich" einer Veranstaltung nur durch eine bewusste Benutzerentscheidung und nicht versehentlich (ausser bei Nutzer-Idiotie, aber die kann einfach nicht verhindert werden) eingestellt werden kann, angebracht. Allerdings sehe ich darin dann auch die Verantwortlichkeit von Facebook erschöpft.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Facebooks Aktienkurs in Euro

Facebooks Aktienkurs - 6 Monate
Zeitraum: 6 Monate

Der Facebook-Film im Preis-Check

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles