PC-Markt in Deutschland: HP bricht kräftig ein

Der deutsche PC-Markt befindet sich weiterhin auf einem absteigenden Ast. Als einziger Hersteller konnte Acer seine Verkaufszahlen steigern und übernahm damit die Marktführung. Der Expansionskurs Lenovos geriet hingegen ins Stocken. mehr... Pc, Computer, Dell, Xps, Tower Bildquelle: Dell Pc, Computer, Dell, Xps, Tower Pc, Computer, Dell, Xps, Tower Dell

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Warum sollen die Leute auch großartig neue PCs kaufen? Dualcore reicht für Office locker aus und selbst mit einem alten Quadcore ist noch ordentliches spielen möglich. Grafikkarten braucht man durch die Konsolen auch nicht mehr so häufig austauschen und sobald eine SSD im Rechner ist, ist man eigentlich wunschlos glücklich.

Es gibt kein Grund mehr bessere PCs zu kaufen, wenn diese den Einsatzzweck genausogut machen wie der Alte. Einzig der Stromverbrauch vielleicht, aber deswegen kauft sich keiner einen neuen PC.
 
@Zombiez: Absolut richtig! Und wenn Großunternehmen anstatt gleich neue Rechner für vorhandene Core2Duo Geräte und höher eine Windows7-Lizenz erwerben würden, wäre das Wachstum noch geringer. Windows 7/8 läuft nämlich quasi auf jedem Rechner ab 2006/2007.
 
@roxon330: habs schon auf älteren installiert :) - läuft besser als XP
 
@Zombiez: Die PC Verkäufe gehen zurück weil viele die Teile nur als Surfmaschine von Aldi genutzt haben und heute dafür Tablets kaufen. Mag ja sein das das den Windows Fanboys nicht gefällt, aber es ist nunmal so.
 
@Maik1000: "Mag ja sein das das den Windows Fanboys nicht gefällt" .. krass, auf nem PC kann man nur WIndows laufen lassen? Und auf Tablets gibts kein Windows? Wie kommst du überhaupt auf Windows, wenn es hier um PC -Verkäufe geht und im Artikel kein einziges mal ein OS namentlich genannt wird. TROLL!
 
@Zombiez: Desktops sind wohl tatsächlich auf dem Weg aus Privathaushalten so gut wie zu verschwinden. Hätte ich kein Büro daheim, würde ich mir so nen Klotz mit den unsäglich vielen Kabeln auch nicht mehr in die Wohnung stellen. Mich würde interessieren, inwieweit der Absatz von Apple Computern im selben Zeitraum anstieg oder fiel.
 
@pinch: Apple hat für als Desktop System eigentlich nur den Mac Mini und sonst die Macbook Serie als Laptop und das iPad als Tablet. Ich vermute mal das die Verkaufszahlen vom Mac Mini auch nicht so überragend sind. Ach den iMac gibt es ja auch noch als Desktopsystem, aber als Privatanwender ein Gerät das bei 1200 € anfängt, glaube nicht das da Privatkunden drauf los stürmen.
 
@Ertel:

Die iMacs verkaufen sich mit steigenden Absatzzahlen, wenn auch auf bescheidenen Niveau. Dies gilt sogar in Märkten mit tendenziell sinkenden PC-Verkäufen, d.h. hier werden effektiv mehr iMacs verkauft und dadurch steigende Marktanteile generiert.

Bin vor 5 Jahren auf umgestiegen von einem normalen PC auf einen iMac...seitdem keinen Kabelsalat mehr, keine lauten Lüftergeräusche und ein BS ohne Abstürze oder Blue Screens.

Sicherlich mag der Preis happig erscheinen, aber spätestens beim Wiederverkauf holt man einen Großteil der Investitionen wieder rein.
 
@Supereagle: und keine Kacheln, noch ein Vorteil :) ... ich habe lieber einen Laptop, habe mich vor 1 Jahr für ein System76 Modell entschieden und bisher nie bereut. http://youtu.be/9v4eviapbBA (Werbevideo)
 
@pinch: Was ich überhaupt nicht verstehe, dass so viele einen solchen Performance-Rückschritt gerne in Kauf nehmen. Selbst wenn ich mich vor ein 2000€-Notebook mit einer Auswahl der schnellsten Notebook-Komponenten setze, fühlt sich das insgesamt einfach unangenehm, lahm und träge an. An einem Notebook zu arbeiten macht mir überhaupt keinen Spaß. Ich empfinde das immer als belastend wenn ich unterwegs an einem Notebook sitzen muss und als enorme Erleichterung, wenn ich dann zuhause wieder meinen 4GHz Core i5 als Untersatz habe. Leistung, die man auch beim Arbeiten spürt, aber komischerweise finden es alle ganz toll, an ihrem ultra-stromsparenden Niedrigtakt-Dualcore im Laptop zu arbeiten.
 
@Zombiez: Danke, Sie bringen es auf den Punkt.
 
Was HP für Privatanwender im Portfolio hat ist auch überragender Schrott. Mit Acer Geräten war ich bisher aber immer sehr zufrieden, günstig, gute Qualität und langlebig. Die Lenovo Thinkpad Reihe finde ich noch etwas besser, aber die ist wieder eher was für professionelle Anwender bzw. Business Notebooks eben.
 
@Ertel: Man muss aber auch dazu sagen dass Acer damals absoluter schrott war. Nicht ein Laptop modell wo die Gelenke am display nicht brachen und die Tastatur knarzte. Erst so vor ca 5 Jahren haben die die Qualität gesteigert. HP hingegen hat stark nachgelassen. Ich hab noch ein altes HP Pavilion ZD8000. Das ist ein 17 Zöller. Grundsolide gebaut und da knarzt garnix. Auch die eingebauten Lautsprecher von Harman Kardon haben einen satten klang. Die Nachfolger in dieser Modellreihe wurde aber von Generation zu Generation immer schlechter. Von kippelnden Laptops angefangen, die schlichtweg verzogen waren, bis hin zu Hardwareproblemen die dich ständig zwangen das Teil einzuschicken. Das kann Acer heute besser. Und die Anderen auch.
 
@Traumklang: wenn man nur die Endkundengeräte vergleicht, mag das stimmen. Die professionelleren Serien von HP sind schon schicke Rechner, egal ob PC oder Notebook. Nur gibts die halt nicht im BlödMarkt. Und spätestens wenn man ein wenig Einheitlichkeit will, fällt Acer ganz schnell hinten raus.
 
@der_ingo: Halt nur schade dass HP die Normalkunden scheinbar nicht so hoch schätzt wie die professionellen Kunden. Man braucht sich nicht wundern dass man Absatzschwierigkeiten bekommt wenn man eine Klientel vor den Kopf stösst. Man muss beides gut können.
 
Bei Acer bekommt man ja auch das meiste für sein Geld bei guter Qualität. Immer wenn ich ein Notebook suche das das ein oder andere Feature wie zum Bespiel nen brauchbaren Grafikchipsatz haben soll lande ich bei Acer.
 
Für was jedes Jahr einen Neuen PC? Ich habe noch ein Core 2 Quad von 2007 mit 3.6GHz am Laufen und kann Crysis 2 oder BF3 immer noch auf den höchsten Einstellungen zocken, für was dann einen neuen PC ?
 
@exeleo: Mein neuester PC ist Baujahr 2003 und reicht immer noch für alles: Zum Video schauen, Spielen von alten Spielen, Arbeiten, Surfen, also quasi für alles wichtige. Und schnell starten tut er auch noch ;-)
 
@exeleo: Im Artikel steht auch, dass PC hauptsächlich von Firmenkunden gekauft werden. Und da hat sich HP selbst ins Bein geschossen mit ihrer Ankündigung die Sparte aufzugeben. Ich weiss von zwei unserer Kunden das HP deshalb aus der Zertifizierungsrunde rausgefallen ist und damit mindestens 1 Jahr lang nicht bestellt werden können. Selbst Schuld.
 
@exeleo: Mit einem Core2Quad Crysis2 und BF3 auf höchsten Einstellungen? Ist ja interessant, habe bisher noch nirgends gelesen, das ein Core2Quad das schafft wenn ein i7 mit GTX580 noch etwas in die Knie geht. Vor allem hast du nicht mal einen L3-Cache, der die Leistung einer CPU enorm steigert. Deswegen glaube ich das nicht so ganz. Man könnte das Ganze noch weiter ausführen, ist aber nicht notwendig
 
@eisdrachen: Kannst mir glauben! Der Core 2 Quad läuft auf 3.6GHz mit einer HD 6970! Warum sollte ich so etwas behaupten, wenn es nicht stimmt? Der Core 2 Quad liegt von der Leistung mit dieser Tacktung zwischen i5 2400- und i5 2500.
 
Wenn ich mir Originalpressemitteilung ansehe http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=2112815 fällt mir da u.a. die +50% von Thosiba in England auf. Wenn ich Thosiba mal als höherpreisig, Acer als preiswerter und HP als mittelpreisig, bezeichnen darf, waage ich mal die These, das dieses in etwa die Geldverteilung in der Bevölkerung wiederspiegelt. (Leider sind die Tabellen bei Gartner nicht einheitlich, und bei Asus kann ich nicht erkennen ob da auch reine PC-Hardware mit einfließt). Ein weitere Punkt ist für mich der Zeitpunkt. Die absoluten Verkaufszahlen insgesamt, wenn auch vielleicht nicht die Verhältnisse, werden sich nach dem offziellen Verkaufstart von Win 8 ändern.
 
Da werden die Firmen bestimmt eine Sollbruchstelle einbauen, damit der Umsatz angekurbelt wird. (Glühbirnenproblem)
 
@Roy Bear: Ist doch bei allen profitgierigen Firmen so. Einige kleinere Firmen bauen bestimmt noch Geräte ohne Sollbruchstellen, allerdings kosten diese Geräte dann auch das vielfache von dem, was normale Geräte kosten. Die Alternative wäre, Geräte selbst herzustellen oder einen Kollegen zu fragen, ob dieser was Basteln könnte ;-) Was auch noch ne Möglichkeit wäre, wäre Qualitätsgeräte aus vergangenen Jahrzehnten zu verwenden (frühe Transistorradios zum Beispiel)
 
Ist das ein Wunder? Die HP-Internetseite ist ein Alptraum und der Onlinestore ist ein schlechter Scherz. Ich hatte mich für einen All-in-One PC von HP interessiert. 1. kaum Infos auf der HP (Zumindest keine nützlichen Informationen für Leute die wissen wollen, was da drinnen verbaut wurde) und 2. Noch nicht mal ein funktionierender Link zur Shopseite - da z.Z. nicht lieferbar. Blubb - mehr kann ich zu meiner Erfahrung mit HP nicht sagen.
 
@Cornelis: welche nützlichen Infos im Detail fehlen dir denn? Meinst du Details über das verbaute Mainboard, die verbaute Festplatte oder das genaue Modell des WLAN Moduls? Du wirst bei den großen PC Herstellern solche Infos oft nicht finden, da einerseits die Komponenten mal wechseln können und andererseits viele Teile Eigenentwicklungen sind oder halt im Auftrag hergestellt werden. Am Ende ist wichtig, was das Ding für Features und Funktionen bietet - zumindest für den typischen Kundenkreis. Wer genau wissen oder bestimmen will, was im Detail im PC steckt, der muss halt zu den Schraubern gehen oder selber schrauben.
 
Merkwürdig, ich könnte mich nie mit einem Notebook alleine zufrieden geben. Selbst an einem >1000€-Gerät macht es finde ich keinen Spaß, länger als absolut nötig zu sitzen. Wenn ich mal eine Woche im Urlaub war und in der Zeit nur mein Notebook hatte (was ausstattungsmäßig vorne mit dabei ist) fühlt sich das wenn ich nach Hause komme und meinen PC einschalte immer so an als würde ich die Handbremse lösen.
Man kann in ein Notebook reinstecken was man will, ein guter Desktop-PC verfrühstückt es in jeder Situation locker in Leistung, Reaktionszeit und subjektivem Geschwindigkeitsempfinden. Und wer zugunsten eines Tablets gänzlich auf PC/Laptop verzichten kann, der kann niemals einen PC wirklich gebraucht oder vernünftig genutzt haben, sonst geht das einfach nicht.
 
@ mh0001 - Wenn du ein gutes Notebook mit einem 50-Zoll-TV, Funkmaus- und -tastatur, Stereoanlage etc. verbindest, so wie ich, ist der Unterschied zu einer dicken ollen Desktop-Kiste nicht mehr gegeben; das Handling ist super, kann's nur empfehlen.
 
Die Leute kaufen keine Desktop-PCs mehr, weil heutzutage schon jedes 14-jährige Kind in der Lage ist seinen Rechner selbst zusammenzubauen. Ich habe noch nie einen Fertig-PC gekauft...entweder hab ich mir einen zusammenstellen lassen oder ihn irgendwann einfach selbst zusammengestellt und gebaut. Fertig-PCs sind eh nur für solche Leute, die nurn Office-Rechner brauchen und denen egal ist, ob da jetzt ne mangelhafte onboard Grafikkarte verbaut ist oder ob der Prozi 2 oder 4 Kerne hat. Aber jeder, der nur Gaming/Programmierung im Sinn hat oder dem das Preis/Leistungsverhältnis wichtig ist, baut sich heutzutage seinen PC selbst. Alles andere ist totale Geldverschwendung.
 
Tja, seit die Nutzeranforderungen neue Hardware nicht mehr so schnell nötig machen fällt auch der Grund weg sich einen neuen PC zu kaufen. Vielleicht könnten die Hersteller ja ein bißchen mehr auf geplante Obsoleszenz setzen. Dann gehen die Kisten zeitig kaputt und es hilft evtl. beim Absatz.
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