Umzug schränkt Vertragslaufzeiten deutlich ein

Die Situation von Verbrauchern, die einen längerfristigen Vertrag mit einem Telekommunikationsanbieter abgeschlossen haben, hat sich im Falle eines Umzugs inzwischen verbessert. Im Zweifelsfall kommt man seit kurzem auch vor dem Ablauf der ... mehr... Telefon, Telefonieren, Festnetz Bildquelle: macinate / Flickr Telefon, Telefonieren, Festnetz Telefon, Telefonieren, Festnetz macinate / Flickr

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Manchmal frage ich mich wofür Richter solange studieren und Erfahrung sammeln müssen, bevor sie zugelassen werden. Etliche Urteilssprüche könnte selbst ein Holzfäller besser.
 
@Krucki: vermutlich weil ein mensch so lange braucht um recht und gerecht trennen zu können.
 
@DataLohr: Oder auch nicht dann, ne? ;)
 
@DataLohr: Vielmehr lernen sie dort, daß Recht des Stärkeren (z.b. Gruppen gegen Individuen) so durchzusetzen, daß es für die Mehrheit der Bürger so aussieht, als sei der Schwächere selbst schuld - und bezahlt nur seine Schuld ab. Das funktioniert natürlich nur so lange, so lange es unter den Bürgern genügend Mitläufer gibt und so lange genügend Leute davon profitieren. Nach Jahrhundertelanger Übung an den hiesigen Minderheiten hat man sehr viel dazu gelernt, um Individuen und Minderheiten so auszunehmen, damit es seriös wirkt. Früher, ja - da war es noch einfach, da man direkt vorgehen konnte...heute bedient man sich des Mittels der Indirektheit.
 
@Krucki: Ganz einfach: Ein Richter ist ans Gesetz und Recht gebunden. Er kann und darf - aufgrund der Gewaltenteilung - nicht einfach "Richterrecht" (vgl. anglo-amerikanisches Rechtssystem) walten lassen. Ist er der Meinung, dass ein bestimmter, im Rahmen eines Prozesses tangierter Paragraph grundsätzlich rechtswidrig, also z.B. gegen die Verfassung verstößt oder im Rahmen von EU-Recht auslegungsbedürftig ist, kann er es an das höhere zuständige Gericht verweisen. Das was du mit einer "anderen Rechtssprechung" forderst, wäre nicht weniger als ein Verstoß gegen Art. 20 Abs. 3 des Grundgesetzes. Und wer mal einen Blick in die Vergangenheit wirft, weiß, warum man das nicht will...
 
@Krucki: ...um neue Beziehungen zu schliessen und diese zu vertiefen - auch mit den Jura-Studenten, die danach als Anwälte von Firmen auftreten - und diesen bei der Abwehr und Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen (in einem Halbsatz) "helfen". Kein Wunder versuchen diese selbsternannten Richter (seien wir ehrlich: dort werden die Jobs wie in einer Kaste weitervererbt) den Bürgern immer wieder und wieder einzureden, sie seien "unabhängig" - klar, von den Bürgern, die sich keinen Anwalt leisten können, oder der sie selbst über den Tisch zieht (doch den "Kunden" mit dem Köder lockt, auf der Seite des Kunden zu stehen...), da er, gegnerischer Anwalt und Richter alle ehemalige Jura-Studenten sind.
 
@Krucki: Mein Rechtdozent hat immer gesagt "Richter sprechen nicht Recht, Richter fällen Urteile...".
 
Wenn man frühzeitig 3 Monate vorher zum Umzugstermin kündigt, erübrigt sich das Grundgebühr zahlen doch...
 
@cam: wenn dus halt 3 monate vorher weißt, die zeiten heute sind aber halt schnell geworden.
 
@DataLohr: naja, 3 Monate Vorlaufzeit bei einem Umzug sind aber doch das Mindeste, schließlich hat man bezüglich Mietvertrag und sonstigem Gedöns auch ein paar Fristen einzuhalten.
 
@jigsaw: stimmt wohl, aber da sucht man sich halt nachmieter und kommt so früher raus. bezüglich beruflichern veränderungen ist bei jüngeren menschen heute 3 monate planung im voraus oft schon ne riskante sache. man weiß ja nie wies dann aussieht, es ändert sich eifach alles viel zu schnell heute.
 
@DataLohr: Du weißt schon, dass du zwar einen Nachmieter suchen kannst, aber der Vermieter nicht gezwungen ist, diesen auch als neuen, die nachfolgenden, Vertragspartner zu akzeptieren? Nur mal so zur Info in den Raum geworfen.
 
@LostSoul: ja, ich gehe aber von mindestens halbwegs vernünftigen menschen aus.
 
@DataLohr: ich hab selbst auch nun lte, würde ich niemanden, der halbwegs vernünftiges dsl kriegt empfehlen, funk ist halt doch leider immer nur funk.
 
@jigsaw: 3 Monate sind das Mindeste? Bei meinem letzten Jobwechsel, der über zwei Staatsgrenzen hinweg stattfand, lagen zwischen der Zusage nach dem Bewerbungsgespräch und dem Antritt der Stelle weniger als zwei Monate. Zumal ich sowieso begreife, dass man bei sowas wie DSL und Internet einen Vertrag mit zwei Jahren Laufzeit abschließen muss - kündbar bis zum Ende des darauffolgenden Monats wäre leicht machbar. Aber wohl zu kundenfreundlich.
 
@DataLohr: Deswegen kommt ja LTE...klar, daß es jetzt noch teuer ist. Allerdings können die Bürger auch sehr viel Initiative zeigen, um die Preise schnell abzusenken...im Gegensatz zur bisherigen Zeit, in der die Bürger noch dachten, ihre Faulheit, Stammkunde zu sein, würde sich für sie lohnen.
 
@cam: Na ja, du müsstes dann bei deinem ISP auch drei Monate vorher einen Umzugsauftrag stellen. Für den Fall, dass es dann irgendwie doch geht, stündest du in deiner alten Wohnung dann 3 Monate ohne Anschluss da.
 
@cam: Bisher konnte man doch nur zum Ende der Laufzeit kündigen.
 
frag mich eh wieso ein inetvertrag über 12 monate laufen muss... völlig unbegreiflich.
 
@Mezo: muss er nicht. es gibt genügend verträge die man mit einer frist von 30tagen kündigen kann.
 
@gast27: nenn mir einen kabelanbieter oder mehr als 1-2 dsl anbieter, danke.
 
@Mezo: alice, mnet, kabeldeutschland, 1und1, congstar. ich kann nur die ersten beiden empfehlen weil ich die bis jetzt selber testen konnte und keine probleme hatte
 
@gast27: easybell wäre da auch noch einer mit wahlweise 1 oder 24 Monaten Laufzeit. Hardware gibts da nur zur Miete oder Kauf egal ob 1 oder 24 Monate Laufzeit.
Bei 1 Monats Verträgen fällt allerdings immer eine Anschlußgebühr an. Das wird bei häufigen Wechseln schnell teuer.
 
@Pah-Geist!: den anbieter hör ich zum ersten mal. habs mir bisschen angeschaut. klingt ganz gut von den preisen her. stimmt da auch die qualität ? was mich bisschen stört ist das des telefon über VoIP läuft
 
@gast27: Ich hab´s versucht (wohne in der Großstadt). Nach meinem Vertragsabschluß sagte mir easybell mit der folgenden Begründung ab "Unser Netzanbieter Telefonica hat uns leider mitgeteilt, dass in ihrem Anschlussbereich derzeit kein Port für eine Schaltung frei ist.". Nun bin ich eben bei Alice...genauer: Telefonica. easybell ist lediglich Wiederverkäufer, kein eigenständiger Anbieter - wie nicht wenige auf diesem Markt. Telefonica (mit den Subunternehmern o2 & Alice), Telekom und Vodafone...das sind die bundesweiten eigenständigen Anbieter, die nur für das Auge der Öffentlichkeit unabhängig voneinander sind.
 
@Mezo:
Netcologne (Multikabel), sofern du die Anmeldegebühr bezahlst.
 
@Mezo: Das ist nicht unbegreiflich, sondern logisch, wenn du z.B. subventionierte Hardware für deinen Vertrag gestellt bekommst. Irgendwie muss der ISP diese Kosten ja wieder reinkriegen, deswegen geht die Hardware i.d.R. ers nach Ablauf der MVLZ in deinen Besitz über.
 
@heidenf: und die meisten anbieter vermieten nur noch. wie tcom und kabeldeutschland. außerdem kann ich darauf gerne verzichen.
 
@Mezo: Du kriegst die lange Vertragsbindung mit entsprechenden Vorteilen versüßst, meist keine Anschlußgebühr, kostenlose Hardware etc.

Wer das nicht will zahlt halt die Anschlußgebühr und die Hardware - habe ich bei meinem Anbieter so gemacht.
 
Ich frage mich, wie die Provider dem Nachmieter klar machen wollen, dass er bis zu 24 Monate lang kein Internet haben kann, weil der Vormieter noch so lange auf dieser Leitung einen Vetrag hat. Oder wenn ich zuviel Geld habe, dann könnte ich meinen Vertrag ja immer weiter laufen lassen und dafür sorgen, dass in diesem Haus/Wohnung, in dem ich einmal gewohnt habe, niemals jemand wieder eine Telefonleitung nutzen kann.
 
@monte: Du bist ja witzig - die Leitung wird natürlich neu beschaltet (und dann 'notfalls' zweimal kassiert) Wäre ja auch noch schöner - du ziehst irgendwo neu ein und kriegst erstmal zumindest bis Monatsende weder Strom noch Telefon noch Internet, weil die Verträge des Vormieters noch nicht ausgelaufen sind.
 
@RalphS: Naja gehen wir mal davon aus, dass der Nachmieter mit mir verwandt oder befreundet ist und mir gestattet aus welchen Gründen auch immer meinen Router weiterhin zu betreiben (in nun seiner Mietwohnung). Ich kann ihm ja ebenfalls Internetzugang gewähren und wir uns die Kosten teilen. Natü®lich will er aber dennoch den Telefonanschluss rein für sein eigenes Telefon/Nummer. Würd ich ja gerne mal hören, was nen Gericht dazu zu sagen hätte, denn soweit ich weiß sind verpflichtet in jedem Haus nen Telefonanschluss anzubieten und dem Vormieter kanna uch keiner was, wenn es sowohl die Erlaubnis des Wohungsbesitzers hat und der Vertrag ja weiterhin besteht und bezahlt werden muss.
 
@monte: Ein Richter muss da gar nichts zu sagen, denn er hat nur über einen ganz konkreten Aspekt zu entscheiden, nämlich den aus den Anträgen der Parteien im Prozess. Dieser Antrag kann sich jedoch nur aus einer Anspruchsgrundlage einer Rechtsnorm ergeben. Eine "Ich will aber einen Internetanschluss"-Anspruchsgrundlage gibt es aber nicht. Dafür muss nicht mal die konkrete Dose der Wohnung schon beschaltet sein, es kann ja auch sein, dass z.B. im lokalen Verteiler schon kein Port mehr frei ist.
 
@monte: das wird nicht gehen. Da der Vertrag mit deinem dsl Anbieter eine weitervermietung verbietet. Wo kämen wir denn da hin, wenn die dal Anbieter ihre ganze tolle Technik vermieten und die Gewinnmaximierung dann ein anderer abschöpft.
Das würde Zehntausende Arbeitsplätze kosten. Diverse Großaktionäre wurden VERLUSTE machen. DAS geht nun wirklich nicht!
 
Eigentlich müssten die Politiker das bezahlen denn sie fordern von den Bürgern flexibilität wenn es um die Arbeit geht.
 
@Menschenhasser: kann man inziwschen wieder jeden km von der arbeit nachhause und umgekehrt absetzten ?
 
@Menschenhasser: Och die müssten noch viel mehr bezahlen. Sie kritsieren auch die Pendler, die auf der grünen Wiese wohnen. Manche fordern sogar eine Gebühr, da der arme Stadtmensch vom Pendler mit den Abgase belästigt wird. Das die Mietpreise in der City aber explodieren und nicht bezahlbar sind und man gezwungen ist im Kuhkaff zu wohnen, davon will keiner was wissen.
 
@Menschenhasser: daran sind aber nicht die politik darsteller schuld, sonder die wirtschaftlichen interessen aller menschen.
 
@Menschenhasser: Wenn du ISP wärst und jeder HansWurst will umziehen und kündigen, dann würdest genauso auf den Vertrag bestehen oder ?
 
Mir ist auch schon oft die Frage durch den Kopf gegangen, ob man eigtl nur dann umziehen kann, wenn Verträge ausgelaufen sind... Immer schön alles zum Nachteil des Kunden, so haben wir das gerne in Deutschland (SERVICEWÜSTE)
 
@Joebot: Die meisten Anbieter haben auch vorher schon einen entsprechenden Umzugsservice im Angebot, den du nutzen könntest.
 
@Joebot: ... dabei lässt du erst mal vollkommen außer Acht, dass der Kunde selbständig und mit eigenem Willen den entsprechenden Vertrag unterzeichnet hat. Eine ganz andere Frage ist es, ob es überhaupt eine Alternative gegeben hätte; gleichwohl wird immer wieder gerne so getan, als "müsste" man einen Vertrag unterzeichnen. Nein, das muss man nicht. Wenn das mehr Leute einsehen würden, würden sich auch die Anbieter der geänderten Nachfragesituation anpassen müssen.
 
@LostSoul: siehe o7, sorry !
 
@LostSoul o6 re2: ich MUSS genau dann unterzeichnen, wenn ich DSL haben will, aber nur EIN Anbieter (meist T-com mit ihrem lahmen DSL384/768) vorhanden ist, an 384/768 hat die Konkurrenz nämlich kein Interesse ! => Monopolbildung durch Nicht-Ausbau. Deswegen tut sich nämlich "auf dem Land" nix !
 
@pubsfried: Gemeine paar zehntausend Euro nehmen, eine Ausschreibung machen, Firma finden, DSL ausbauen - glücklich sein. So läuft das in meiner Heimatgemeinde im Moment.
 
@Doso: War bei uns nicht nötig, da Kabel D. zeitgleich sein Netz umgerüstet hat derzeit 32000 :-) . Byebye T-com -- forever ! Aber viele kleine Gemeinden im Hinterland schauen immer noch dumm aus der Wäsche....
 
Der Artikel ist falsch. Wenn nach einem Umzug der alte Anbieter die vertragliche Leistung nicht liefern kann, ist eine Kündigung in der Regel möglich. Die Änderung der Novelle betrifft den Fall, daß die Mindestvertragslaufzeit nicht wieder genullt wird. Wer also im 22. Monat seines Zweijahresvertrags umzieht, steckt nun nicht mehr erneute 24. Monate bei seinem Anbieter fest, sondern muss nur noch die restlichen 2 Monate seines Vertrages aussitzen (und erhält somit wieder Angebote wie die Neukunden).
 
@bgmnt: Falsch. Es ist sogar im Artikel auf die bisherige Rechtsprechung des BGH verwiesen worden. Das was du ansprichst, ist nur eine Folgeproblematik, die aber erst mal nichts mit der Frage zu tun hat, was eigentlich mit dem vertraglichen Anspruch aus der Restlaufzeit des Vertrages passiert (Stichwort Interessenschutz). Eben hier wurde nun eine Änderung herbeigeführt.
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