Mars-Rover Curiosity sendet erste Farb-Aufnahme

Nach der erfolgreichen Landung des Mars-Rovers "Curiosity" wurden kurze Zeit später erste Bilder, dazu gehören unter anderem auch hochauflösende Aufnahmen, veröffentlicht. Zudem liegt seit Kurzem ein erstes Farbfoto vor. mehr... Nasa, Mars, Curiosity Bildquelle: NASA Nasa, Mars, Curiosity Nasa, Mars, Curiosity NASA

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Bevor sich viele über die schlechte Qualität der Farbaufnahme wundern: Der Staubschutz ist noch drüber, daher sieht es nicht gut aus. Die meisten lesen nämlich sicher den Text nicht :)
 
@coolbobby: Ich würde gerne Bilder mit hoher Qualität vom Mars sehen.
 
@helix22: Geduld.
 
@helix22: Muss mir jeden Abend immer wieder diese Fotos anschauen. Zu faszinieren. Ein Fahrzeug von unserem Planeten fährt irgendwo da draussen in der Fremde umher und macht Fotos. Unglaublich! Was mir aber einfach nicht in den Kopf gehen will: die haben eine Kamera an Bord, die anscheinend super Bilder machen soll. Warum veröffentlicht man schwarz/weiss Bilder, verzogen und unscharf? Ich verstehe nicht. Ist die Übertragung zur Erde das Problem? Wieso macht eine Kamera, die zu besserem im Stande ist, so schlechte Bilder? Der Qualitätsunterschied kann ja wohl kaum nur vom Staubschutz kommen? Das eine Bild farbig mit einer VGA Auflösung, das andere hochauflösend schwarz/weiss und noch ein weiteres mit Format- und Fokusproblemen. :-)
 
@Figumari: Kurz zusammengefasst: Derzeit können sie nur mit ca. 256 kbit übertragen. Höhere Bandbreiten werden erst in wenigen Tagen möglich, wenn die Hauptantenne ausgefahren ist und alle Verbindungen passen (Rover -> Satellit -> ... -> Satellit -> Erde). Maximal lassen sich ca. 32 MB pro Tag übertragen. Davon wird momentan wohl noch viel für die ganzen Messdaten der Landung und Umgebung verwendet.
 
@Bitfreezer: 32 MB pro Tag? So wird das aber nix mit Filesharing und Youtube auf dem Mars :D. Wieso eigentlich nur 32 MB/Tag. Vom Mond hat man in den 60ern mehr oder weniger live Bilder sehen können. Gut der Mond ist etwas näher, aber die heutige Technik sehr viel weiter.
 
@Memfis: Hier gibt's einen Artikel auf heise.de: http://tinyurl.com/d9v93wg Im vierten Absatz sind die verschiedenen Übertragungswege beschrieben.
 
@Bitfreezer: die Datenübertragung ist hier nicht das Problem. (Grund in der Nächsten Antwort)
 
@Memfis: Damals gab es analoge Bilder vom Mond, da wurden Fehler in der Übertragung einfach durchgereicht (Rauschen, Bildfehler). Die digitale Übertragung ist deutlich anders. Hier bricht die Datenrate massiv ein wenn der Weg schlecht ist, denn wenn Daten nicht ankommen und Fehlerhaft sind werden sie nach gesendet. Da ein Signal vom mars hier her ca 20 Minuten braucht kann man keine bidirektionale Verbindung aufbauen, denn die Latenzzeiten der Signale sind viel zu groß. Also schicken wir Daten möglichst einseitig. Curiosity sendet also alle Daten digital in einem Strang, ohne Antwort von der Erde zu uns. Damit hierbei keine zu großen Fehler auftreten werden Daten (womöglich) redundant gesendet, also mehrfach mit starken Prüfsummen und Fehlerkorrekturalgorythmen. Das klappt aber auch nur bei vergleichsweise langen Signalen. Und lange Signale, also, lange Wellen bedeuten auch langsamere Übertragungsgeschwindigkeiten. Nicht vergessen das wir auch quasi gegen die Sonne senden müssen. Durch die hochgeladenen Teilchen der Sonnenstürme wird die Übertragung zusätzlich beeinträchtigt.
 
@Kubwa: Ich finde es überhaupt interessant, dass man von so einem "kleinen" Rover über mehrere Millionen Kilometer Daten empfangen kann. Auch wenn es im Moment nur Bilder in Briefmarkengröße sind, ist es absolut faszinierend. Vor allem wenn man bedenkt, dass man hier auf de Erde teilweise ein paar Kilometer außerhalb einer Stadt nicht mal mehr Handyempfang hat.
 
@Manny75: Naja, der "kleine" Rover sendet seine Daten ja auch nur an einen Satelliten in der Mars-Umlaufbahn! Erst von diesem Satelliten werden die Daten an einen Satelliten in der Erd-Umlaufbahn gesendet.
 
@seaman: Später soll er aber direkt an die Erde senden können.
 
@Memfis: [re:4] Der Mars besteht nicht nur aus flacher Wüste. Dort gibt es mehr als genug Berge bzw. Vulkane (bis zu 21 Kilometer Höhe) und Täler bzw. Krater. - [re:6] So einfach ist das nicht, wie du dir das vorstellst. Ein Signal von der Erde zum Mond braucht etwa 1 Sekunde. Bis zum Mars vergehen durchschnittlich 13 Minuten. Die genaue Zeit hängt von der Entfernung zwischen Erde und Mars ab, die nicht gleichbleibend und großen Schwankungen unterworfen ist. - Übrigens, ich bin eine stolze Besitzerin :-) des Teleskops "Celestron C11", mit dem ich bei 800-facher Vergrößerung noch sehr gute Bilder erhalte. Meine "Standard-Vergrößerung" liegt bei 400. Die Witterung hat einen großen Einfluss auf die Bildqualität. Die besten Bilder erhält man, wenn Dunst vorhanden ist. Das klingt vielleicht etwas seltsam. Doch bei Dunst ist die Luft ruhig. Bei klarem Wetter ist die Atmosphäre unruhig und die Bilder flimmern.
 
@manja: Kannst du da auch Fotos durchschießen. Wäre sicherlich mal interessant zu sehen, was man mit so einem Home-Teleskop wirklich sieht.
 
@Memfis: Fotos machen ist möglich. Wird auch in der Bedienungs-Anleitung des Teleskops genau beschrieben. Habe es aber bisher noch nicht gemacht, denn hin und wieder bin ich ein wenig bequem. Ich werde mich mal aufrappeln und versuchen, Fotos vom Mond und einigen Planeten zu schießen. Der weiter entfernte Jupiter und seine Monde sind deutlich sichtbar. Der noch fernere Saturn mit seinen Ringen ist ebenfalls gut drauf. Uranus, Neptun und Pluto kann ich zwar deutlich sehen, doch Details sind nicht mehr zu erkennen. - Ich habe mir noch einen Adapter (Binokular) zugelegt, damit ich mit beiden Augen sehen kann. Dazu kommen noch hochwertige Okulare ("Vixen" aus Japan), und so ist der Blick zu den Sternen eine wahre Freude. :-) - Noch ein Hinweis: Das beste Objektiv bringt nichts, wenn die Okulare billig sind.
 
@Figumari: Curiosity ist um ehrlich zu sein mit sehr fielen Kamera ausgestattet. Dafür sind allerdings die meisten der Kamera zu Navigation und nicht zur Beschauung ausgelegt. Die Betrachtung Systeme werden erst nach und nach hochgefahren und getestet. Die Bilder die uns erreicht haben sind von den Fahrwerks-Kamera und eines der über 8 nach vorne gerichteten Frontkamera, wobei ich vermute eines der 4 vorderen unteren front Kamera zu Vorwärtsfahrt und die Linke untere Kamera Die die Linke Vorderachse überwachen soll wurde bei den aufnahmen eingesetzt da sie auch zur Landung und aufbau der Curiosity benötigt wurden und daher schon aktiv sein mussten.
 
@Figumari: Opportunity (http://de.wikipedia.org/wiki/Opportunity) fährt seit 9! Jahren auf dem Mars rum, so Unglaublich neu ist das gar nicht. Google mal nach der N24 Doku "5 jahre auf dem Mars".
 
@Figumari: Weil du den Text nicht gelesen hast. Nur deswegen, es ist deine schuld.
@helix22: Ich würde gerne selber auf den Mars gehen. Muss toll sein so ganz alleine da oben ohne dass einem irgendwer auf den Senkel geht. Nur die Wüste würde vermutlich bald langweilig werden.
 
@Memfis: Irgendein Hobby braucht der Mensch. Mir persönlich würde wohl relativ schnell der Sauerstoffmangel auf den Nerv gehen.
 
@Johann1976: Naja, man kann nicht alles haben, da muss man Kompromisse eingehen ;) Interessant wäre ja, ob es eigentlich eine Art "Sauerstoffersatz" gibt, also vielleicht ein chemisches Element, dass wir Menschen noch gar nicht kennen, aber vom Prinzip her die gleiche Aufgabe wie Sauerstoff erfüllt. Wer sagt den, dass es auf anderen Planeten nur Elemente gibt, die wir bereits kennen?
 
@Memfis: Das uns bekannte Universum ist aus einer winzig kleinen Suppe aus purer Energie entstanden. Daraus formten sich die helle und dunkle Materie, wobei für letztere noch eine Nachweisbarkeit fehlt. Materie und Antimaterie vernichten sich eigentlich gegenseitig, aber die Materie war zu einem kleinen Prozentsatz häufiger vorhanden, woraus sich dann das uns bekannte Universum formte. Es hat also alles den selben Ursprung, also ist davon auszugehen dass überall auch die gleichen Naturgesetze gelten.
 
@Stefan Hueg: Ich frage mich was passieren würde, wenn man wirklich gewaltige Mengen Wasser in so einen Krater schütten würde um ein künstliches Meer zu erschaffen? Würde es einfach versickern und verdunsten oder würde sich ein Klima bilden können? Wenn die Naturgesetze auf dem Mars annähernd die gleichen sind wie auf der Erde könnte das ja hinhauen. Zumindest wäre die Grundlage für Leben geschaffen. Ob Leben unbedingt von Luft und Sauerstoff wie wir es brauchen abhängig ist bezweifle ich, schließlich gibt es Lebewesen, die nur sehr weit unter der Wasseroberfläche leben und Leben kann sich ja auch an widrigste Bedingungen anpassen. Das einzige Problem dürfte sein, dass das Wasser die meiste Zeit gefroren wäre, da es wohl nur wenige Wochen im Jahr Temperaturen über 0°C hat.
 
@Stefan Hueg: Soweit ich weiß gibt es keine dunkle Materie. Diese "Variable" ist schon verworfen worden. Wenn ich mich nicht komplett irre, ist für das entgegenwirken der Zentrifugalkraft bei Galaxien(worum es ja bei Dunkler Materie geht) das Higgs Boson zuständig. Ich lasse mich aber gerne belehren^^.
 
@Memfis: Es würde vermutlich in etwa so enden wie die anderen Permafrosteismassen auf dem Mars.
 
@Memfis: Du brauchst eine relativ dichte Atmosphäre damit sich das Wasser auf einem Planeten halten kann. Ebenso muss das entstehende Leben vor den gefährlichen Strahlen unseres Zentralgestirns geschützt werden, da UV Strahlung bekanntlich Zellen tötet. Dann brauchst du relativ angenehme Temperaturen in einem nicht zu großen Temperaturbereich. Die Erde beispielsweise befindet sich in der sogenannte habilitablen Zone wo das Klima genau richtig ist. Du brauchst Monde die die Rotation stabilisieren, du brauchst einen dicken Staubsauger (Jupiter) der viele viele Asteroiden abfängt etc... Mit Wasser allein ist es nicht getan, das ist ein ausgeklügeltes System mit vielen vielen Rädchen :)
 
@diogen: Soweit ich mich erinnern kann ist das Higgs-Boson dafür da um zu erklären woher die Elementarteilchen überhaupt ihre Masse bekommen. Von anderen Zusammenhängen habe ich noch nicht gehört.
 
@Stefan Hueg: Weiteres Problem: fehlendes Magnetfeld.
Der Mars wäre mit Sicherheit ein lebensfreundlicher Planet wenn er ein stabiles Magnetfeld hätte das ausreichend stark ist. Ohne das magnetfeld wird die atmosphäre von den Sonnenstürmen einfach abgetragen. Darum kann sich keine Atmosphäre auf dem Mars ausbilden. Das er einmal eine dichte Atmosphäre hatte ist klar, denn über all wo vulkanische Aktivitäten stattgefunden haben, und das war auf dem Mars unbestreitbar der Fall, gibt es eine dichte Atmosphäre.
 
@Kubwa: Der Mars besaß vor langer Zeit wahrscheinlich ein globales Magnetfeld. Die heute existierenden lokalen Magnetfelder lassen das vermuten.
 
@manja: Jap, früher, darum besaß er früher ja auch eine dichte Atmosphäre ;)
 
@Kubwa: Ganz richtig. - Eventuell hängt die Verflüchtigung der Atmosphäre auch damit zusammen, weil der Mars eine geringere Masse als die Erde hat. Also weniger Anziehungskraft besitzt. Spielt vielleicht mit eine Rolle. - Sind nur so meine laienhaften Gedanken.
 
@manja: Informierst du mich bitte per PN oder als an Antwort hier, wenn du Fotos gemacht und eingestellt hast. Hätte echt Interesse an sowas.
 
@Memfis: Ich freue mich ehrlich, dass du soviel Interesse zeigst. Hm, wenn ich eine Kamera aufsetzen möchte, dann müßte ich mir erst einen passenden Adapter besorgen. - Noch ein Hinweis. Wenn ich einen Rotfilter einsetze, dann kann ich die Polkappen des Mars gut sehen. Ein Blaufilter erhöht den Kontrast: Vulkane, Krater und Flusstäler sind gut zu erkennen. Natürlich alles sehr sehr klein sichtbar. Beim Mond sieht das schon anders aus. Eine größere Siedlung könnte ich aufgrund der geringen Entfernung bestimmt sehen.
 
@manja: Ich hätte mir vermutlich zumindest auch mal ein kleines Teleskop gekauft, aber das bringt bei mir eh nichts, weil ich leider recht schlecht sehe. Von daher würde ich nur ~ die Hälfte von dem erkennen, was jemand mit einer normalen Sehkraft sieht. Selber gucken ist ja ohnehin spannender, aber naja...
 
Vielleicht als Ergänzung:
Der ca. 150 km durchmessende Krater heißt Gale und die zentrale Erhebung (5,5 km) trägt den Namen Mount Sharp bzw. Aeolis Mons.
Da ist der Artikel leider etwas verwirrend geschrieben...
 
Die Bilder sind alle gefälscht. Es gibt gar keine Mission auf dem Mars. Stanley Kubrick ist auferstanden und hat alle Fotos und Szenen in einem Filmstudio in London gemacht und gedreht. Und das für 2 Jahre auf Vorrat.
 
@departure: Du nervst
 
@DF_zwo: Kannst keinen Spaß verstehen? Noch keinen Kaffee gehabt?
 
@departure: Stanley Kubrick ist nicht tot! Er lebt in Bielefeld und wurde für diese Film-Aufnahmen reaktiviert!
 
Lustiger Rover, ich frag mich immer nur wozu das Ganze? Selbst wenn die was tolles finden wirds schwer das nach Haus zu bringen :< Aber herrlich wie die abgehn in dem Video, wie kleine kinder. :D
 
Und warum ist der Himmel nicht schwarz? Auf dem Mars gibt es keine Atmosphäre, somit kann es gar nicht wie auf dem "Farbbild" aussehen, so rötlich.
 
@KimDotCom: wahrscheinlich kann Dir hier keiner eine astronomisch korrekte Antwort geben. Aber wenn du auf eine Fake-Mission hindeuten möchtest, hätte die Nasa definitiv genau gefaked und nicht einfach den Himmel falsch eingefärbt.
 
@KimDotCom: Selbstverständlich besitzt der Mars eine Atmophäre. Es gibt dort auch Sandstürme mit über 300 km/h. Allerdings ist die Marsatmophäre wesentlich dünner als die der Erde. - Zusammensetzung: Kohlenstoffdioxid, Stickstoff, Argon, Kohlenmonoxid und sehr geringe Mengen an Sauerstoff und Spuren von Wasserdampf.
 
@KimDotCom: Selten so einen dumme Kommentar gelesen... würde dir am liebsten 1000 Minus geben.
 
Und in nem halben Jahr oder so gibt's dann grüne Streifen Richtung Erde. :o)
 
@RalphS: vergess das handtuch nicht...
 
@Jani1980: D Adams != HG Wells ;o)
 
Jetzt kann es jeder mit eigenen Augen sehen. Extraterrestrisches Leben in Hülle und Fülle, gewaltige Wasser-, Öl- und Goldvorkommen; und wer genau hinsieht erkennt sogar am Horizonz die Hauptstadt unseres Nachbar-Planeten inmitten des schier undurchdringlichen marsianischen Regenwaldes, der den gesamten Himmelskörper umgiebt. Da drängt sich einem doch fast ein Freudentränchen ins Auge, wenn es kein Staubkorn wäre. ^^
 
Erstmal ist es doch schon erstaunlich das ein unbemanntes Vehikel von der Erde auf dem weit entfernten Mars umhergondelt und das die Voyager Sonden der 60er Jahre immernoch Daten senden obwohl sie bereits unser Sonnensystem verlassen hat.

Was der Mensch in den letzten 60 Jahren im weltraum geschafft hat ist bemerkenswert.

Und die Nasa arbeitet bereits am ersten bemannten Marsflug
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