Leistungssport: Social Media erhöht Medaillenchance

Trainer sollten Leistungssportler dazu anhalten, Social Media-Plattformen aktiv zu nutzen. Denn dies erhöht laut einer Pilotstudie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zur Fragestellung, wie Social Media den Spitzensport verändern könnte, die ... mehr... Sport, Olympia, Hochsprung Bildquelle: Thomas Link / Fotopedia Sport, Olympia, Hochsprung Sport, Olympia, Hochsprung Thomas Link / Fotopedia

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Ist das bei Pornodarstellerinnen genauso?
 
@therealsausage: Nein, aber bei den normalen Mädels dies toll finden das 50.000 Kerle sie als Buddy hinzufügen wollen und billige Kommentare unter ihre Bilder setzen.
 
dem fcb hats im cl finale leider nicht geholfen :/
 
@steve_1337: Dem Gegner aber schon. Nein ernsthaft: Nutzten die Spieler das denn überhaupt?
 
@monte: ja ich habe fcb und paar spieler "abonniert" und die posten schon einiges rein :)
 
So einen nachhaltig lacherliche behauptung aus einer Studie habe ich ja schon ewig nicht gehoert.

(1.) Ist es nicht viel mehr so, dass erfolgreiche Sportler generell eine groessere Fanbase haben und daher auch viel mehr mit ihr ueber Social Media agieren koennen?

(2.)Das Super Beispiel "Christian Reif" am 20.Juli 2010 Facebook beigetreten, dann bis zum 1. August keinen einzigen Post und dann direkt die EM-Goldmedallie geholt... das is ja eine Quote von 1 Goldmedallie pro Post... sehr cool. Leider hat er seit dem nie wieder was gewonnen, auch wenn er 6.000+ Fans hat... also ist der Leistungssteigernde Effekt bei ihm genau in die andere Richtung ausgeschlagen.

Fuer mich ist das eine pure wischi-waschi behauptung, die man auf alles anwenden kann, nur damit man seine studie waehrend Olympia gut vermarkten kann (was bildet sich ein Prof aus dem Fachbereich Publizistik ein, ueber das Leistungsvermoegen von Sportlern zu urteilen??)
 
@DaveA: Kann ich dir nur zustimmen. Deine Herleitung ist in sich schlüssig. Sicher kann das zur Motivationssteigerung führen, allerdings bezweifle ich dass völlig talentlose Sportler durch einen Facebook - Account zu Medallienjäger werden.
 
@eKi: Die talentlosen habe dann aber die besseren Chancen. Die anderen müssen sich ja um Twitter und Facebook kümmern und kommen nicht mehr zum trainieren.
 
@DaveA: Echt mal, so ein Schmarrn. Wenn jetzt aktive Sportler die ja bekannterweise aus der jüngeren Generation kommen vermehrt Goldmedaillien gewinnen liegt das nicht an Facebook, sondern daran dass Sie gut vorbereitet waren. Dass eben diese Sportler zunehmend Facebook haben liegt daran dass diese Generation mit Social Media aufgewachsen ist und die Facebook-Dichte bei diesen Jahrgängen extrem hoch ist. Da irgendeine Gülle reinzuinterpretieren ist purer Schwachsinn.
 
@DaveA: Das ist mal wieder die typische Verwechslung von Kausalität und Korrelation. In dem Fall korrelieren die Dinge einfach nur miteinander. Es gibt keinen kausalen Zusammenhang.
 
Häts das 82 schon gegeben hätte Clubber dem Italian Stallion vielleicht das Fell über die Ohren gezogen.
 
klingt nach schleichwerbung für soziale netze durch testimonials
 
Interessant wie aus einer bloßen Korrelation durch Unvermögen eine kausale Beziehung hergeleitet wird. Schon erstaunlich...
Da sollte der Herr Professor vielleicht mal eine Statistik Vorlesung besuchen.
 
Es ist bestimmt auch motivierend, wenn der Sportler auf FB jeden morgen lesen darf, was er für ein Versager ist und das er doch einen "anständigen" Beruf ergreifen soll o.ä. :D
 
Diese Studie empfinde ich als sehr fragwürdig. die Zeit in der ein Spitzensportler in solchen Netzwerken rumoxidiert, kann er sinnvoller fürs Training verwenden, sich mal entspannen, anstatt nur Erfüllungsgehilfefigur für eine handvoll Menschen zu sein, die im Internet nach Wahrnehmung unter Zuhilfenahme solcher Netzwerke suchen. Schließlich macht ein Sportler deshalb Sport um für sich etwas zu tun und nicht um anderen nen Gefallen zu tun... social media hat vor allem einen Nachteil als Person des öffentlichen Lebens - du hast keine Ruhe mehr, musst dich teils mit bösen Inhalten auseinandersetzen... natürlich ist es ne Chance seinen Befürwortern ein Schritt näher zu sein, wenn man es konsequent betreibt und den Leuten die schreiben und Fragen stellen auch antwortet (das kommt bei den meisten Künstlern etc. aber nicht vor - die sehen solche Plattformen eher zur Selbstdarstellung anstatt als fruchtbaren Rückkanal) - und wer sich durch internette Präsenz durch andere maßregeln lässt, ist ein ziemlich merkwürdiger Mensch... damit die fragwürdige These des Prof. oben aufgeht, müssten alle Menschen gleich strukturiert sein, nämlich dergestalt, dass sie sich nicht unter Druck setzen, denn hier genau sehe ich das Problem, wenn jeder seinen Unmut kundtut, nur weil es eben nur auf Platz 2 gereicht hat. gepaart mit dem medialen Rummel im Profisport kann das sehr ermürbend sein... was die Professoren alles so konsumieren, ich möchts gar nicht wissen.
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