Windows 8: Microsoft plant "Holiday Stores" in USA

Microsoft sucht derzeit nach Mitarbeitern für eine Reihe von zeitlich begrenzt eröffnenden Einzelhandelsgeschäften in den USA. Die "Pop-Up-Stores" sollen offenbar rechtzeitig vor Weihnachten ihre Türen öffnen und vor allem auf die neuesten ... mehr... Windows 8, Surface, Store, Microsoft Store Bildquelle: Microsoft Windows 8, Surface, Store, Microsoft Store Windows 8, Surface, Store, Microsoft Store Microsoft

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Microsoft auf dem Weihnachtsmarkt - süüüß;-)
 
@rallef: Da gibts dann keine Lebkuchenherzen, sondern Lebkuchenfenster? ;o)
 
@RalphS: Ne eine Lebkuchen Kachel!^^
 
@rallef: "Holiday Stores" -> Verbale Inkontinenz
 
@rallef: klingt für mich eher so als wollten sie den Usern schnell was verkaufen und sich dann wieder dünn machen. Halte ich für keine gute Strategie, denn im Servicefall sieht es dann ganz schön schlecht aus, wenn man plötzlich feststellt, dass MS sich dünn gemacht hat und der Laden dicht ist. Kann mir nicht vorstellen dass es sowas bei Apple geben würde.... niemals... vielleicht sollte MS mal gucken warum Apple so erfolgreich sind und sie selbst nicht!!
 
@MEGABEAN: Vergleich mal Verbreitung MS mit der Verbreitung von Apple ;)
 
@Knerd: ???
 
@MEGABEAN: Was??? Du sollst die Marktanteile der beiden Firmen vergleichen.
 
@Knerd: Er hat sicher dafür keine App gefunden^^
 
@MR.SAMY: Bist du zu doof zum Atmen? Es gibt eine App dafür :)
 
Irgendwie stößt mir die Idee hinter diesen Popup-Stores ziemlich sauer auf: man stellt halt irgendwen ein und schmeißt sie automatisch wieder raus, wenn der Store nach nem Monat oder zwei eh wieder geschlossen wird. Dafür nimmt man dann Billigarbeitskräfte - alle anderen wollen nämlich zumindest ein bißchen Chance, daß der Arbeitsplatz erhalten bleibt und kein Zwei-Monats-Probeabo mit automatischer Kündigung ist. Aber ich vermute, der Trend wird einfach dahin gehen - wer will heute noch teure, fest angestellte, firmenloyale Arbeitnehmer?
 
@RalphS: Naja es gibt genügend Leute welche sicher gerne den Job annehmen werden. Viele stehen z.B. zwischen Ausbildungen/Jobs, brauchen nur für eine gewisse Zeit einen Job oder wollen einfach eine Abwechslung. Allerdings stimmt es schon. Für nur eine kurze Zeit wirklich erfahrene Mitarbeiter zu finden wird nicht möglich sein. Vor allem da sie ja auch den Support übernehmen sollen.
 
@RalphS: Für Studenten auch sehr interessant, ist schnell verdientes Geld.
 
@RalphS: Im Amiland wird das etwas anders gesehen als in unserer Vollkasko-Gesellschaft: Man wird nicht nur eingestellt und schnell wieder gefeuert, sondern man wird, nachdem man gefeuert wird, auch schnell wieder eingestellt. Das ist nicht nur bei "Billiglöhnern" so, sondern ganz allgemein. Lieber einen kurzen Job als gar keinen; hier bei uns traut man sich ja kaum, Leute fest einzustellen ("ordentliche" Arbeitgeber meine ich jetzt, nicht Sklaventreiber), weil es im überregulierten Arbeitsmarkt mitunter schwierig und teuer ist, einen Mitarbeiter zu entlassen, wenn es nicht mehr so gut läuft.
 
@rallef: Das Problem ist doch dass du als Leiharbeiter oder befristet Angestellter keinerlei realistische chancen auf eine Wiedereinstellung hast. In den USA ist das was anderes. Da lohnt es sich z.B. mal zwei Monate so wie ich bei ner Dachdeckerfirma zu arbeiten. Die haben sich jetzt schon mehrmals an mich gewandt wegen Aufträgen, Aber wenn ich hier zu Sklaventreiber XY gehe, und der mich nach 2 Monaten wie abgesprochen kantet, wird der im Leben nicht mehr anrufen. Denn es stehen Tausende Schlange für diesen Scheisslohn. Mich hat mal ein Abteilungsleiter in einer Dreherfirma gefragt warum ich nicht auf die Toleranzen der Teile achte. Da hab ich ihm gesagt dass das im Leisungspaket für 7 Euro Brutto nicht enthalten ist. So blöd hab ich noch nie einen Chef aus der Wäsche schauen sehen. Kann ich mir das leisten so zu reagieren? Ja kann ich, denn bei so einem Hungerlohn gehts mir mit ALG2 eh besser. Also reiss ich die Klappe auch auf und sage was ich denke. Da kenne ich garnichts.
 
@Traumklang: Aber ganz genau das. Arbeitnehmer, die ihres Jobs nicht sicher sind, entwickeln schlicht keine Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber - ganz im Gegenteil, wie Du ja schreibst. Warum auch? Warum sollte ich mich für jemanden einsetzen, der mir a) nen Hungerlohn zahlt und b) mich bei nächstbester Gelegenheit am besten noch ohne Vorwarnung rauskantet? Arbeitskräfte sind das wertvollste Gut eines jeden Unternehmens, auch wenn das gerne ignoriert wird. Irgendwann lernen sie's schon wieder - oder gehen den Bach runter.
 
@RalphS: Eben. Das hängt ja auch mit einer gesellschaftspolitischen Einstellung zusammen, und auch mit demokratischer Struktur. Wenn ich nur als billiges Werkzeug ausgenutzt werde um Kapital zu generieren an dem ich keinen Anteil haben darf, bringt das Hass zum Vorschein. Dieser Hass ist für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben in einer Gesellschaft/Nation oder Staat aber äusserst schädlich. Dementsprechend wird dann auch gewählt. Dumpinglöhne sind mit anderen Worten also demokratiegefährdend wenn man das so will. Ist es nicht schlimm dass mittlerweile die zweite Generation in Deutschland heranwächst die auf dem Arbeitsmarkt nicht gebraucht wird, und irgendwo zwischen Harz4 und Minijobs herumtingelt während gewisse Lobbyberufe sich vor Geld kaum noch retten können? Das Alles müsste nicht so sein wenn Arbeit FAIR bezahlt werden würde.
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