Safari-Tracking: Google soll 22,5 Mio. Dollar zahlen

Die US-Handelsaufsicht wird Google wahrscheinlich wegen seines unerlaubten Trackings der Nutzer von Apples Browser Safari zu einer Strafzahlung in Höhe von über 20 Millionen Dollar verdonnern. Im Gegenzug werden die Ermittlungen gegen ... mehr... Apple, Browser, Safari Bildquelle: Apple Apple, Browser, Safari Apple, Browser, Safari Apple

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Richtig gute Datenschutzfunktionen des Safari, wenn sie sich umgehen lassen. Dafür sollte Apple natürlich mit dem Geld belohnt werden.
 
@sibbl: ach jetzt ist Apple wieder Schuld weil google einer Lücke unrechtmäßig ausnutzt? Das heisst wenn ich bei dir einbreche ist es deine Schuld?
 
@Fanel: wenn du mein WLAN unrechtmäßig nutzt, ist es meine Schuld. Wenn ich mein Auto offen lasse und du es klaust, ist es meine Schuld. Wenn ich den Schlüssel vor meinem Haus verliere, ist es meine Schuld. Und so weiter... also: irgendwie ja.
 
@sibbl: Seh das mal lieber so: Du hast dein Fenster auf kippe und jemand gelangt dadurch in deine Wohnung/Haus. Ist das dann deine Schuld? Eher Nein. Damit würde ich es eher gleichsetzen, Lücken gibts immer.
 
@Schneewolf: Fenster auf Kipp bedeutet auf jeden Fall eine Mitschuld. Zumindest dann wenn das Fenster nicht über bestimmte Sicherheitsmaßnahmen im Bereich des Schlosses und der Verankerung verfügt.
 
@sibbl: Aus Sicht der Versicherung vielleicht aber wenn du deinen Schlüssel verlierst und damit bricht jemand in deine Wohnung oder dein Auto etc. ein begeht diese Person natürlich trotzdem eine Straftat. Alles andere wäre doch auch total bescheuert.
 
@sibbl: Wenn du dein WLAN nicht verschlüsselst ist es deine Schuld wenn es für illegale Tätigkeiten misbraucht wird (laut Gesetz), wenn du dein Auto offen lässt hast du zumindest eine Teilschuld da du nichts zum Diebstahl Schutz beigetragen hast (wird dir deine Versicherung schon sagen), Wenn du deine Haustüre offen stehen lässt wenn du das Haus verlässt ist es ebenso deine Schuld (aus Sicht der Versicherer)!
 
@SimpleAndEasy: Die Sicht der Versicherer interessiert das Gesetz herzlich wenig, und das Thema offenes WLAN ist genau deswegen der Streitpunkt in vielen Diskussionen. Für mich nicht nachvollziehbar warum ein Nutzer haften soll wenn ein Provider fehlkonfigurierten Mist ausliefert, und jemand anderes (!) sich daran zu schaffen macht. In allen anderen Fällen ist immer der "Einbrecher" der Alleinschuldige.

Das die Kunden weiterhin schlechten Mist kaufen (in diesem Fall einen Safari Browser der scheinbar keine Cookie Settings kennt) muss dem Gesetz egal sein. Vielleicht kommt der Verbraucherschutz ja zum tragen? ;-)
 
@thardem: quote:"In allen anderen Fällen ist immer der "Einbrecher" der Alleinschuldige. Das die Kunden weiterhin schlechten Mist kaufen (in diesem Fall einen Safari Browser der scheinbar keine Cookie Settings kennt) muss dem Gesetz egal sein"
Das sehe ich anders. Bei der Bundeswehr ist es z.B. sogar strafbar andere zum Diebstahl zu verleiten.
Wer seinen Router in der 0815Einstellung läßt wie er ausgeliefert wird ist selbst schuld, wenn jemand anderes für lau die Leitung mitbenutzt. Klar ist war die Aktion von Google jetzt nicht ganz die feine englische Art, aber Apple kann doch nicht wegen seiner eigenen Unfähigkeit Google verklagen. Bei der Sache geht es nur im Geld. Das paßt wieder zu Apple. Da haben sie was mitbekommen und müssen gleich mal probieren daraus Kapital zu schlagen, obwohl Apple selbst Schuld ist.
 
@thardem: Öhm, eigentlich sollte das mit dem WLAN keiner Diskussion bedürfen. Wenn ich eine nullachtfünftzehn Türe mit einem billig Schloss habe und es bricht einer ein, dann habe ich, solange ich abgeschlossen habe, keinerlei Mitschuld. Wenn ich mir einen WLAN Router hinstelle, der vom Provider/Hersteller konfiguriert wurde (0815 Schloss), dann sollte auch hier gelten, dass ich keine Schuld habe wenn jemand bei mir mitsurft. ___ Man kann das ganze jetzt aus der anderen Richtung betrachten. Man muss sich in vielen Bereichen des Lebens Fachleute ranholen und sie dafür bezahlen, dass sie etwas richtig machen. Sprich, wenn man keine Ahnung von IT hat, dann muss man sich eben einen Fachmann holen, der einem das WLAN absichert, damit man seiner Sorgfaltspflicht nachgekommen ist. DANN sollte man aber im umgekehrten Fall bei einem Einbruch nur dann seiner sorgfaltsplicht nachgekommen sein, wenn man Türen/Fenster/Schlösser mit angemessenem Sicherheitslevel verbaut hatte. ___ So, jetzt dürft ihr euch aussuchen, aus welcher Sicht ihr es seht, dann seid aber bitte konsequent. ^^
 
@sibbl: ersetzte Schuld durch "Mitschuld", dann stimmts einigermasen.
 
@sibbl: Meiner Meinung nach umgehen noch viel mehr Unternehmen diese Einstellungen. Stellt mal in Safari die Cookie-Einstellungen so ein, dass keine Werbecookies akzeptiert werden. Trotzdem hat man nach ein wenig surfen ganze viel Werbecookies und Cookies von Seiten die man nie benutzt hat. Entweder die Firmen umgehen das irgendwie oder Apple hat bei der Programmierung geschlampt - oder beides. Apple sollte ganz dringend die Cookie-Einstellungen von Safari mal überarbeiten und ein wenig mehr in Richtung von Firefox anpassen.
 
@sibbl: Als würde die Strafe an Apple bezahlt werden....
 
Lächerlich die Summe in was für einem Verhältnis steht die den bitte? Google hackt hier rum um an nutzerdaten zu kommen und werden dafür einen Betrag zählen müssen den die aus der Portokasse bezahlen können. Ein Freibrief ist dem fast gleichzusetzen.
 
um was geht es eigentlich?
 
@frust-bithuner: https://www.google.de/search?q=safari-tracking
 
Haben die Nutzer nur nichts von, mh?
 
Microsoft müsste ca 1 Mrd. Zahlen und Google lächerliche 22,5 Mio? tztztz....
 
Portokasse...
 
@sersay: Nicht mal das. Zweit-Geldbörse des Marketingleiters ;)
 
Gibt es eigentlich noch etwas unterhalb der sprichwörtlichen "Portokasse"? Bei Google findet die Putzfrau die 22,5 Mio $ doch beim Fegen versehentlich unter der Fußmatte...
Sollten Strafen den zu Bestrafenden nicht eigentlich so empfindlich treffen, dass er sein Fehlverhalten wenn schon nicht einsieht, dann aber zumindest bereut (aufgrund der Strafe)?
Ach Quatsch. Saftige Strafen erteilt man ja nur an Microsoft. Mit Google, dem neuen Quasi-Monopolisten in vielen Bereichen des Internets, VERHANDELT man solange über die Strafe, bis eine Summe festgelegt ist, die dem zu BESTRAFENDEN genehm ist...
Einfach unglaublich.
 
@AhnungslosER: Ich finde 20 Millionen ist ein guter Preis um ewxklusiv Werbecookies auf der Mac-Plattform platzieren zu dürfen. Würde Google das offiziell bei Apple anfragen wärs sicherlich teuerer ^^
 
und die werden an die betroffenen safari nutzer ausgezahlt oder bleibt es in der raffhals lobby?
 
"Google behauptete von Anfang an, dass das Tracking unbeabsichtigt erfolgte und keinerlei personenbezogene Informationen gesammelt wurden." - Und Google hat auch niemals WLAN-Kommunikationsinhalte aufgezeichnet....
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