Anonymer Whistleblower-Briefkasten bei der 'Zeit'

Die Redaktion der Wochenzeitung 'Zeit' hat einen Online-Briefkasten eröffnet, über den Informanten anonym Dokumente an die Journalisten übermitteln und mit diesen in Kontakt bleiben können. Der Schutz von Quellen soll so durch technische Maßnahmen ... mehr... Zeit Zeit

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Find ich eine spitzen Idee!
 
@xerex.exe: http://www.zeit.de/hilfe/datenschutz ... find ich nicht. IVW und andere Statistiktools auf der Seite, die machen IP Logs und anonymisieren nur den letzten Zahlenblock, was die Nutzerzahl auf maximal 254 beschränkt. Von dem anderen Krimskrams will ich mal nicht reden. Man sollte zumindest eine Erklärung bringen, wie man sich seine Verbindung zumindest spartanisch anonymisiert, selbst wenns nur TOR ist, immer besser als nichts.
 
Naja selbst wenn ich so wichtige und brisante Infos hätte würd ich mich eher nicht trauen da was hochzuladen - nachvollziehbar ist da sicher noch genug ...

Aber ich würd gern mal Mäuschen spielen und sehen was da alles an Infos drin landet.

Wahrscheinlich wird ne Menge Spam dabei sein ;-)
 
@avi187: Du kannst dich ja auch selbst zusätzlich absichern. Dokumente über Tor von einem Fremd-PC aus einreichen, vorher alle Meta-Daten selbst entfernen. Natürlich bleibt immer ein Restrisiko, aber ich schätze, wenn man nicht bereit ist das einzugehen, dann gelangt man erst garnicht an brisante Dokumente, oder wertet diese nicht so.
 
@lutschboy:

wär auf jeden Fall interessant zu erfahren wie oft dieser "Briefkasten" genutzt wird. Wär schön wenn die "Zeit" einen monatliches Bericht rausgibt wieviele Dokumente eingegangen sind und wieviele dann auch zu einem Artikel geführt haben ...
 
@lutschboy: Nun ja, es gibt durchaus Möglichkeiten sich abzusichern, aber der Empfänger muss das Seinige auch dazu machen, ansonsten kann alles mit dem nötigen Aufwand theoretisch gesehen rückverfolgt werden. Die Faktoren sind aber sehr risikoreich, darum wäre ich mehr als skeptisch, dass es auch funktioniert. Siehe dazu diejenige die man herausgefunden hat, die WikiLeaks Dokumente gegeben haben, da waren nicht nur Maulhelden darunter wie Maning.
 
So ein Blödsinn ... ALLES hinterläßt im Netz Spuren.
 
@GordonFlash: Dafür gibt es genug Möglichkeiten das zu verhindern. Siehe o2re1
 
@Knerd: Du auch das kann ggf. Spuren hinterlassen. Schon allein der Quittungscode hinterlässt doch eine Spur!
 
@Knerd: leider nicht. Wenn die Ermittlungsbehörden wollen, könnten die alles tracen. Nur ob der Aufwand lohnt ist eine andere Sache. Auch möchte ich behaupten, das die "normalen" Behörden die Fähigkeiten dazu kaum haben.
 
@Knerd: Ich habe dir versehentlich ein Minus gegeben.
 
@GordonFlash: wenn ich in timbuktu an nen pc gehe, dort ein word dokument aufsetze und es dann von dort aus wegschicke ist gar nix mehr nachzuvollziehen.
 
@xerex.exe: wenn man naiv ist, funktioniert so die elektronische Welt, klar ;-)
 
Tja da wäre ich mehr als nur skeptisch, denn bei einer Zeitschrift geht es sicherlich nicht um das Wohl der Allgemeinheit, sondern man schafft sich eine Möglichkeit und kostenlos an Schlagzeilen zukommen. Dahinter stehen ganz klar finanzielle Interessen.
 
@Rumulus: Was erwartet man sonst vom Axel Springer Verlag.
 
@bluewater: 'Die Zeit' und Springer? Habe ich da was verpasst?
Holtzbrinck trifft da wohl eher zu ...
 
Schlimm, dass einen jetzt schon die eigene Digitalkamera verraten kann ...
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