Spielebranche verzeichnet Boom beim Item-Selling

Das so genannte Item-Selling hat sich inzwischen zu einer tragenden Säule des Geschäfts in der Gaming-Branche entwickelt. Diese Vertriebsmethode prägte nun sogar maßgeblich die Entwicklung im ersten Halbjahr, teilte der Branchenverband Bundesverband ... mehr... Spiel, Blizzard, World of Warcraft, Online-Game Bildquelle: Jeremy Keith / Flickr Spiel, Blizzard, World of Warcraft, Online-Game Spiel, Blizzard, World of Warcraft, Online-Game Jeremy Keith / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
trauriger trend, wenn leistung im spiel nichts mehr zählt. edit: o gott "Das Item-Selling sei eine echte Innovationsgeschichte der Games-Industrie"
 
@Mezo: Kann ich nur zustimmen. So ist das numal bei Games mit Monatlichen Gebühren und sich hinterher nicht mehr auszahlen, weils keiner zockt und dann in den F2P-Mode übergehen mit Item-Shop. ;-)
 
@Ceajay: jup und dadurch dann mehr zahlst als bei einem abo...
 
@Mezo: Richtig. Und das bemerken die wenigstens. :-P
 
@Mezo: Finde es auch schlecht dass kein großer Wert mehr auf das Spiel gelegt wird. Hauptsache jedes Jahr ein neues Spiel. Zwischen den neuen Spielen kommen dann immer DLC welche auch Geld kosten. Da kann man noch froh sein wenn es keine Items zu kaufen gibt oder eine Monatliche Gebühr hat.
 
Bitte nicht ..!
 
sowas habe ich auch schon zwei mal in kostenlosen android-games gekauft... AUSVERSEHEN! kein wunder dass die nen boom erleben!
 
@>>Daniel: Wie kann man sowas aus versehen kaufen, bitte? :)
 
@nodq: erinnert mich an die simpsons folge, wo marge ins internet geht und eine waschmaschine kauft.
 
@nodq: ich hab meine kreditkarte im android-store registriert... das geht im spiel dann "sehr einfach" sowas zu kaufen...
 
@>>Daniel: Gibt es denn keinerlei Möglichkeiten "vom Kauf zurückzutreten" wenn es denn aus versehen passiert ist? Eine Stornierung müsste doch nach unseren Gesetzen auch in solchen In-Game-Shops wirksam sein?
 
@>>Daniel: Ich kenne In-App-Käufe eigentlich nur so, dass das Standard-Bezahlfenster des Play Stores erscheint und eine Verifizierung/Authorisierung erfolgt, bevor die Schaltfläche "jetzt zahlen" freigegeben wird. Diese dauert bei mir immer mehrere Sekunden, teils elend lang - wie man diese Bestätigungsnachfrage trotz der Wartezeit, bis sie "aktiv" ist, versehentlich bejahen kann, ist mir ein Rätsel. Da die Wartezeit durch Aktivität des Market-Backends und nicht am lokalen Telefon verursacht wird kann ich mir auch schlecht vorstellen, dass es auf Deinem Gerät magisch schnell geht, und beim Rumtippern schwupps der Rückfrage-/Bestätigungsdialog offen und auch gleich versehentlich bestätigt ist. Daher ist es mir nur so erklärbar, dass Du vollständig abgelenkt warst - in dem Zustand wärest Du aber auch in den falschen Zug eingestiegen oder hättest Dir Eier statt Mehl gekauft ;)
 
Ich hätte damit ja eigentlich kein Problem, diese Art von Spielen sind kostenlos und wenn es mir dann gut gefällt kauf ich mir dann vielleicht auch mal irgendwas. Soweit so gut. NUR: 1) Bei den Spielen die ich so kenne, stockt es dann irgendwann auch ziemlich schnell in der Weiterentwicklung und wenn es dann doch mal welche gibt, zielt diese dann auf den Verkauf von noch mehr virtueller Items ab. 2)Die Anzahl neuer Spiele, mit Onlinefunktionen, die keinen Shop haben, wo ich einmal ein Spiel kaufe und keine Folgekosten habe, nimmt, zumindest in den Bereichen die mich intressieren, immer mehr ab.
 
Das Problem was ich bei solchen Spielen immer erlebt habe, ist folgendes. Die Spieler wollen immer Updates, die Hersteller wollen ihre Ingame Items verkaufen. Ursprünglich hatte das Spiel gewisse Spielregeln, nur werden diese immer geändert bzw. der User weiß garnicht ob eine Waffe gut ist oder nicht. Er vermutet ein Ingame was nun hohe Werte hat, sei gut. Es ist aber nur so lange gut, bis die nächsten Ingame Items kommen. Waffen, Rüstungen und diverse Sachen werden nach beliben geändert, so dass bei mir das Gefühl entsteht, es werden forlaufen Spielregeln geändert. Es beschleicht mich das gefühl, dass ich Tage, Wochen und Monate um ein Item spiele, welches kurz darauf sinnlos ist, weil neue Items eingeführt werden, welche noch stärker sind und noch besser- Da frage ich mich dann, wieso habe ich denn nun Tage und Nächte um dieses Item gespielt? und komme zum Schluß, vergoldete Zeit. Ein Spiel muss Spielregeln haben, durch dieses Item Pronzip hebelt man diese immer aus.
 
@BufferOverflow: Naja, es gibt schon durchaus Spiele, die ohne Kauf von Ingame-Items gut spielbar sind, man kann sie nicht über einen Kamm scheren. Beispiele: das noch erscheinende Guild Wars 2 (in den Betas konnte man bereits sehen, dass der Ingame-Store Gimmicks (Klamotten, reine Optik), Optionserweiterungen (z.B. zusätzliche Character-Slots) und Beschleuniger (in der Art "1 h lang doppelte XP fürs Monsterplätten") anbietet, aber nichts Entscheidendes. War auch bei GW 1 bereits so. Finde ich eigentlich sehr fair, insb. da dieses MMORPG keine Monatsgebühr verlangt. Oder Android Apps: Strikeforce Omega lässt sich auch ohne Geldeinsatz gut spielen, ebenso kann man diverse Spiele von Glu Mobile ohne Geld brauchbar spielen, wenn man dem "ich muss die größte Wumme haben"-Drang widersteht (bis man sowieso das Interesse verliert) - allerdings finde ich gerade bei Android-Free-to-Play-Spielen die In-App-Käufe oft maßlos überteuert (eine Waffe für umgerechnet 50 EUR - Hallo!??). Ebenso völlig unnütz, aber von den Leuten dennoch gekauft (und ebenfalls gruselig teuer) sind die Extras z.B. bei diversen Zynga-Spielen wie Farmville - eine bunte Kuh für umgerechnet 1,50 EUR... wer's mag... aber das Farmbasteln funktioniert ohne Geld nicht wirklich anders. Free-to-Play Spiele, die man ausschliesslich mit Geldeinsatz vernünftig spielen kann, sind mir bisher nicht begegnet - allerdings habe ich vielleicht auch noch nicht genug Spiele dieser Sorte gesehen.
 
Damit bedanke ich mich an den Leuten die Items kaufen :( .
 
Habs auch mal gemacht. Und nie wieder. Bei den meisten Android Games werden sämtliche Inhalte auf dem Smartphone gespeichert. Hat man also keine Möglichkeit eines Backups der Spieledaten, ist beim wechsel oder defekt des Smartphones alles futsch und man darf von vorne anfangen, inkl. Items kaufen. Wie geschrieben, ich bin geheilt nach dem ich auf die Weise 10 Euro verloren habe.
 
Blizzard macht das bei Diablo III und World of Warcraft ja auch. Ich vermute einmal es wird zukünftig noch schlimmer werden. Momentan sind es bei World of Warcraft Reittiere und Haustiere, Server Transfers und Fraktionswechsel, die Blizzard sich gut bezahlen lässt. Bei Diablo III kann man ja sogar schon alles gegen echtes Geld kaufen im Echtgeldauktionshaus. Wahrscheinlich gibt es auch noch genügend Leute die diesen Irrsin mitmachen. Es ist vermutlich nur noch eine Frage der Zeit bis es das alles in World of Warcraft auch gibt. Die trauen es sich bestimmt nur nicht, Waffen und Rüstungsteile gegen echtes Geld anzubieten, weil Sie Angst haben, dass Ihnen die nutzer davon laufen.
 
Der Virtuelle Schwanzvergleich findet demnächst nur noch zwischen den leuten statt die kohle genug haben sich items zu kaufen, bzw. denen die so blöd sind und dafür RL geld ausgeben.

Koenig-Gaming.de

Gruß
Koenig
 
@Suicide2oo8: Bisher findet der Schwanzvergleich halt auf der Straße ("mein Auto ist dicker als Deines" oder in der Kneipe ("meine Freundin ist schöner als Deine") oder von mir aus auch im Wohnzimmer ("mein Computer ist leistungsstärker als Deiner", "mein Fernseher ist größer", ...) statt. Da ist es nüchtern besehen nur konsequent wenn Statussymbole auch in der virtuellen Welt von den Leuten angestrebt werden...
 
Ich fand es in BF P4F eigentlich immer sehr lustig die Gegner mit den üblichen kostenlosen Waffen zu vermöbeln, aber irgendwann werden die gekauften Waffen so dermaßen stark daß sowas mehr oder weniger unmöglich wird. Und nichts ist ärgerlicher als zu wissen daß man gerade ins Gras gebissen hat, nur weil die Waffe zu wenig Munition hatte oder zu langsam repetiert. Jetzt habe ich tatsächlich in den sauren Apfel gebissen und mal eben 10€ abgedrückt und komme mir jetzt bei jedem x-ten kill richtig schmutzig vor, weil ich mir dann denke daß dieser nur möglich war weil ich dafür bezahlt habe.
Irgendwie nimmt das den ganzen Spaß aus dem Spiel.
 
@Johnny Cache: Sieh es so... hätte das Spiel das althergebrachte Geschäftmodell, dann hättest Du auch Geld dafür bezahlt (wenngleich Du dann für, sagen wir mal, 50 EUR den Komplettumfang gehabt hättest, Beispiel BF3). Nur ist der Name PlayForFree halt etwas irreführend... wenngleich sachlich an sich korrekt, SPIELEN kann man ja kostenfrei...
 
@FenFire: Ich habe kein Problem damit 50€ für ein Spiel zu bezahlen, auch wenn BF3 ein gewaltiger Griff ins Klo war, aber sich für Geld Vorteile erkaufen zu können und eigentlich auch zu müssen halte ich für ziemlich daneben.
Irgendwie geht dabei der Sportsgeist vollkommen verloren.
 
@Johnny Cache: Hmm... ich spiele BF3 und würde es nicht als "gewaltigen Griff ins Klo" bezeichnen. Ich hätte mir zwar etwas weniger Konsolennähe und mehr von dem Squadmember - Squadleader - Commander - Befehlssystem wie bei BF2 gewünscht, aber Spass macht es doch allemal. Welche Bedürfnisse hast Du, die für Dich BF3 unspielbar machen (ich nehme mal an, dass man einen "gewaltigen Griff ins Klo" nicht spielen möchte)?
 
@FenFire: Zum einen ist es fürchterlich unübersichtlich und hatte zumindest in den ersten Monaten massig Bugs, welche es oft fast unspielbar gemacht haben. Zum anderen empfinde ich das ganze Leveln mit den ganzen unlocks extrem unfair gegenüber Spielern die nicht so viel Zeit haben.
Wenn ich gegen andere antrete möchte ich auch die selben Chancen haben und nicht verlieren weil ein anderer wieder eine imba Waffe bereits unlocked hat.

BFP4F ist da auch nicht viel besser, aber dort kann man jedem einfach mit nem M24 ne Kugel zwischen die Augen setzen und braucht sich nicht rumzuärgern.
 
Lieber free 2 play und die Wahl ein Kostüm oder so nen Murks zu kaufen, als 15€ im Monat und einfach 2 Tage im Monat spielen wenns hoch kommt. Es gibt auch genug Anbieter die monatlich Gebühren wollen und mit dem Content nicht nach kommen!
 
@gustle: Alternativ wären Konzepte wie das von EVE Online nicht übel, wo man mit ein bisschen spielerischem Einsatz das Spiel mit Spielgeld bezahlen kann.
 
Ist man ingame im Vorteil gegenüber anderen, wenn man sich da ein Item kauft?
 
@maxi: hängt vom spiel ab
 
was bei unseren großeltern die butterfahrten sind,werden bei uns die
free 2 play games.
 
Hat wer nen link wo aufgeschlüsselt ist welche Spiele wie hoch beteiligt sind ?
 
Toll, jetzt bekommen wir immer öfter Spiele zum Vollpreis die man dann nur richtig spielen kann wenn man zig Pakete nachkauft. Danke! Mit mir sicher nicht!
 
Wenn man in einem Spiel die beste Ausrüstung nur noch kaufen kann, wirds doch uninteressant. Deshalb ist dieser Trend für mich so garnicht nachvollziehbar. Ich erinnere mich noch an Cheats. Sobald ich mal einen probiert habe, wurde das Spiel für mich langweilig, genauso wäre es, wenn ich Ausrüstung kaufe. Wo bleibt da noch die Herausforderung. Wer am meisten Geld hat gewinnt, danke, das brauch ich ned auch noch in Spielen. Schlimm genug, dass wir unser Leben so leben müssen, weil das Wirtschaftssystem so ausgelegt ist.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles