Pirate-Bay-Schadenersatz: Kein Cent für Künstler

550.000 Euro haben die Plattenfirmen bzw. die Musikbranchenvereinigung IFPA (International Federation of the Phonographic Industry) als Schadenersatz im Zuge der Verfahren gegen The Pirate Bay zugesprochen bekommen, damit sollten Künstler und ... mehr... Filesharing, The Pirate Bay, Peer-to-Peer, tpb Bildquelle: The Pirate Bay Filesharing, The Pirate Bay, Peer-to-Peer, tpb Filesharing, The Pirate Bay, Peer-to-Peer, tpb The Pirate Bay

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Och, das wundert mich jetzt aber, daß die Künstler keinen Cent davon sehen. ^^
 
@miranda: Beitrag gelesen?
 
@iPeople: sarkasmus verstanden?
 
@DataLohr: Keinen erkannt.
 
@iPeople: ok also, er meinte das sarkastisch. unabhängig davon, dass er vermutlich eh falsch denkt.
 
@DataLohr: Eben weil es falsch gedacht ist, ist der Sarkasmus obsolet.
 
@DataLohr: wieso denkt er falsch? Das war einfach purer, reiner Sarkasmus, mehr nicht! Sollten die " ^^ " eigentlich auch genug verdeutlichen!
 
@iPeople: denke ich nicht, dass durch eine falsche ausgangsannahme einer tatsachen, eine darauf gebaute aussage keinen sarkasmus beinhalten kann. erst der betrachter, der die tatsachen kennt, wird erkennen, dass der sarkasmus falsch angewendet wurde. die aussage wird aber rückwirkend nicht verändert. im besten fall, für uns, erkennen wir die ironie und lachen und schlapp ^^
 
@cosmos321: weil er denkt es wäre gerecht den künstlern was abzugeben. das recht/der vertrag, dem die künster vorher zugestimmt haben sieht sicherlich keine sondernentlohngun für solche fälle vor.
 
@DataLohr: Ich lese daraus eher Ironie!
 
@Gothie: ich dachte er diffamiert mit dem sarkasmus, den er mittels ironie ausdrückte, die musikindustrie. oder nich?
 
@DataLohr: Zu viel Big Bang Theory geschaut, wa ;)
 
@GlockMane: nein, eigentlich gucke ich das nicht. warum, wie kommst du drauf?
 
@DataLohr: Okay verbleiben wir bei ironischem Sarkasmus? ^^
 
@DataLohr: Weil Sheldon Cooper Sarkasmus nicht zu erkennen vermag, auch wenn man es dazu schreiben würde! *g*
 
@Gothie: nein, sarkastische ironie, wenn überhaupt. aber eigetnlich sarkasmus der mittels ironie ausgedrückt wurde. oder wir fassen das ganze (zwar falsch) zusammen und sagen einfach sarkasmus?
 
@DataLohr: Wenn die Fronten so abgehärtet sind verbleibst du bei Sarkasmus und ich bei Ironie?
 
@Gothie: womit wir beide, je nach betrachtungsweise, recht haben. also ja.
 
Das stört wohl auch keinen Künstler?!....550 000 $ / X-tausend Künstler...hätte wohl gerade für ein Mittagessen bei McDonalds gereicht!
 
@Edelasos: Da geht es ja wohl mehr ums Prinzip. Auch bei diesen Abmahn-Irren bekommen die Künstler nichts ab. Reine Verarsche was die Rechteverwerter da betreiben.
 
@LastFrontier: ??? Die haben doch ihren Lohn von den Labels erhalten? Edit: Tipp: Es geht um die Rechte der Songs und wer die Innnen hat, hat auch logisch und rechtlich gesehen Anspruch darauf. Ohne die Labels, deren Promotionen usw. wären viele gar nie erfolgreich gewesen und dem Sänger/Gruppe gehört selten der Song, oder sie schreiben sie oft auch nicht.
 
@Rumulus: jaein. Kommt auf den Vertrag an. Natürlich bekommen sie Vorauszahlungen. Werden aber auch über die Umsätze beteiligt. Kommt halt drauf an wie clever oder faul Künstler sind. Dass sich die Labels nach Möglichkeit alle Rechte holen, ist durchaus verständlich.
 
@LastFrontier: Nur die ganz grossen haben Umsatzbeteiligung. Aber das wird hier in der News vorenthalten und viele verstehen gar nicht wie es wirklich funktioniert und schreiben, oder glauben nun, die Labels sind die Bösen. Was aber logisch gesehen Blödsinn ist. Desweiteren ignorieren sie auch, dass nicht die Bosse das Geld bekommen, sondern es verwendet wird um der Piraterie Einahlt zu bieten. Ich sag zum dem Stammtischdenken:Über alles eine Meinung, aber von Nichts eine Ahnung.....
 
@Rumulus: So und nicht anders ist es.
 
@LastFrontier: Frage: Was bringt dem Künstler mehr? A: 10 $ mehr auf dem Konto oder B: Das Wissen, das er vielleicht mehr Geld einnimmt, weil mehr gegen Piraterie unternommen wird?
 
@Edelasos: egal wie wenig das geld aufgeteilt auch sein mag. die leistung wurde nunmal von so vielen leuten erbracht. jetzt das geld nur einem verein zukommen zu lassen, wirkt etwas komisch. gerade da diese vereine ja immer mit dem argument kommen ("die armen künstler")
 
@vires: Stimmt. Die Firmen/Personen die gegen "Piraterie" Arbeiten tun dies ja Kostenlos. Sorry hab ich ganz vergessen, das es noch Firmen/Personen gibt die Gratis Arbeiten.
 
@Edelasos: natürlich sollen die auch was abbekommen. aber den künstlern NICHTS zu geben und trotzdem zu sagen, dass der verein ja für die rechte der künstler eintritt und schaut dass diese ihr geld kriegen, ist scheinheilig.
 
@vires: Wieso? Bezahlen die Labels ihre Künstler nicht? Das ist derb. Beispiel?
 
@vires: Die Künstler bekommen Geld aber halt nicht von diesen 550 000 $. Schon allein Wirtschaftlich wäre der aufwand wohl einfach zu gross um Ihnen am schluss dann ein paar Dolar zu überweisen...Wenn deine Firma von einem Gericht Geld erhält...Siehst du persönlich auch nie etwas davon...
 
@Edelasos: ein mittagessen bei mcdonalds ist besser als nix :D
 
da sag noch einer die Piraten wären die bösen...
 
@shadow-1991: Die Piraten sind die bösen.
 
@DennisMoore: Ausser Jack Sparrow!
 
@Edelasos: ...und auf jeden Fall Captain Dotterbart!
 
War doch zu erwarten, dass sich die Manager der Musikindustrie davon einen schönen Gehaltsbonus auszahlen, die die es aber eigentlich betrifft (die Künstler) leer ausgehen. Genau aus diesem Grund sind die Künstler die sich für diesen Mist einsetzen auch bekloppt - haben eh nix davon.
 
@dodnet: Es betrifft nicht die Künstler, denn diese haben mit dem Labelvertrag ihre Verwertungsrechte an die labels abgetreten. Die Künstler sind Angestellte der Labels und setzen sich deshalb ein ... ist das selbe, wie wenn Du Werbung für Deinen AG machst.
 
@iPeople: Wenn ich Werbung für meine Firma machen, dann erwarte ich aber auch was davon zu sehen. Dürfte den meisten so gehen... meine Uneigennützigkeit hält sich da stark in Grenzen.
 
@dodnet: Du hast einen Arbeitsplatz in der Firma, bekommst regelmäßig Dein Gehalt und wenn Du jemanden erzählst, welch gute Arbeit deine Firma abliefert, profitierst Du davon letztlich. Sowas nennt man Loyalität. es sei denn, Du bist Sklave, dann kann ich Deine Ansicht verstehen.
 
@dodnet: Lese nochmal den Beitrag!
 
@Rumulus: Auch beim 2. Lesen finde ich da nix weiter. Klar steht es festgeschrieben wo das Geld hingeht, nur bringt das die Künstler trotzdem nicht weiter.
 
@dodnet: Die Künstler sind bei Label angestellt und haben für ihre Arbeit den Lohn schon erhalten! Man muss nur die Hintergründe verstehen und schon sieht es nicht mehr so tramatisiert aus .......
 
@dodnet: Aber wenn er einmalig ein paar zerquetschte Dollar erhält bringt das Ihn/Sie weiter?
 
@Edelasos: Wenn in einer Firma eine Abfindung verteilt werden soll, sagen wir 1000€ - soll die der Chef komplett bekommen oder die lieber unter allen aufgeteilt werden - bekommt jeder der 1000 Mitarbeiter halt 1€?
 
@dodnet: Wenn der Chef eine Abfindung erhält ist das etwas ganz anderes. Diese 550 000 $ werden nicht einer einzelnen person ausbezahlt, sondern werden von der Firma eingesetzt um die Piraterie zu bekämpfen. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied. Eine Abfindung ist meistens für den Chef der geht, das ist und war schon immer so in der Wirtschaft. Man kann es gutheisen oder nicht. Ich kenne aber einige Firmen (Schweizer) die Ihren angestellten, wenn es gut läuft einen "Bonus" auszahlen.
 
@Edelasos: Würden sie mit dem Geld die Produkte einfach günstiger machen, würden die auch mehr gekauft. Der Kampf gegen Kopiererei ist ein Kampf gegen Windmühlen. Dasselbe Elend sieht man doch auch bei Software: da werden Millionen für Kopierschutzmaßnahmen ausgegeben, die im Endeffekt vor allen den ehrlichen Käufern schaden und nerven. Kopiert wird trotzdem und diese Kopien sind dann ohne schwachsinnigen Kopierschutz ausgestattet.
 
@dodnet: Das ist immer das selbe, die sollen es billiger machen. Solange Leute sogar die Filme kopieren, die TV-Zeitschriften beigelegt sind, ist dieses Argument total sinnlos.
 
@dodnet: Witzig, Erkläre mir einmal folgendes: Alle Welt will immer alles BILLIGER - Geiz ist ja scheinbar Geil - aber trotzdem will jeder ende Jahr seine Lohnerhöhung. Wie soll das aufgehen? Das betrifft NICHT nur die Contentindustrie, sondern auch bei Urlaub, Autos, Medikamente, Zeitungen, Nahrungsmittel immer soll alles günstiger werden...Erklär mir einmal wie deiner Meinung nach das Funktionieren soll.
 
@Edelasos: Nur dass CDs im Vergleich zu "früher" nie billiger geworden sind. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da kostete eine Doppel-CD ca. 30 DM. Heute kostet eine neue Doppel-CD 20-25€. Das ist fast das doppelte. Schöner Artikel: http://irights.info/blog/arbeit2.0/2009/03/18/us-musikindustrie-1990-2007-teil-2/
Im Gegensatz verkaufen die aber auch immer mehr, machen also schon so viel mehr Umsatz.
 
@dodnet: Genau wie die Preise gestiegen sind, sind auch Löhne gestiegen. Das nennt sich Inflation.
 
@dodnet: Richtig, genau so wie die Löhne um das X Fache gestiegen sind. Aber ich verzeihe dir, viele Leute überlegen gar nicht soweit...
 
@dodnet: Ja, aber die Bratwurst in der Stadt kostet auch 2 €, und größer als die zu DM-Zeiten (1,50) ist sie nicht geworden...
Deswegen kann ich mir beim Bäcker auch nur noch alles vom Vortag leisten.
 
Die Verwertungsrechte liegen nunmal bei den Labels. Wenn also Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können, dann nur durch die Labels. Logo, dass die Künstler davon nichts sehen. Es wäre, wie Weihnachtsgeld bei uns inne Firma, eine freiwillige Leistung der Labels an die Künstler. Aber das wird in diesem verzerrenden Beitrag nicht klargestellt.
 
@iPeople: Nicht ohne Absicht, denn so wäre es kein Reisser und würde die Labels nicht als so böse und geldgierige Schmarotzer hinstellen. Die Wahrheit ist halt oftmals nicht so reizend, darum schreibt man es sinngemäs um.
 
@iPeople: Ich bin mir nicht sicher, ob sich das so 1-zu-1 auf irgendeine Firma übertragen lässt. Die Künstler bekommen Geld für verkaufte CDs, deren Verkäufe ja angeblich durch die Piraterie geringer ausfallen. Bei den meisten Firmen dagegen bekommst du ein festes Gehalt und nicht mal mehr oder weniger, je nachdem wieviel die Firma grad Umsatz macht. Darum ist das ein Vergleich zwischen Äpfeln und Melonen...
 
@dodnet: Falsch, die Künstler bekommen eben kein Geld pro verkaufter CD (es sei denn, es ist Umsatzbeteiligung im Vertrag festgehalten). Sie bekommen einen Vorschuss und dann bei Ablieferung des Werkes zum Termin den rest (so läufts normalerweise).
 
@iPeople: Ok, dann hatte ich bisher eine falsche Vorstellung von solchen Verträgen. Wenn meine Aussage dann so falsch ist, behaupte ich das Gegenteil ;D
 
@iPeople: Wenn Schadensersatz mit der Begründung gefordert wird, dass die Künstler dadurch weniger Einnahmen hatten, der Schadensersatz aber dann nicht für diesen Schaden verwendet wird, dann ist das durchaus kritikwürdig. Offensichtlich gab es also doch keinen Schaden und der Anspruch war nicht gerechtfertigt
 
@zwutz: Naja, ich stelle mir das so vor: Wenn durch Piraterie die zu erwarteneden Ergebnisse nicht erfüllt werden, ist ein Schaden erstanden (kann man drüber streiten). Also sagt man den Künstlern im Folgevertrag, dass sie weniger Kohle bekommen, da die Erwartungen geringer sind.
 
@iPeople: Woher kennst du die einzelnen Verträge der Künstler? Woher nimmst du deine Informationen. Eben mal ausgedacht oder wie? Außerdem ist die Diskussion hinfällig, da, wie in der News geschrieben, das Geld gar nicht verfügbar ist!
 
@~quelle~: Ich kenne eine Menge Musiker, die zwar nicht bei Majorlabels sind, aber dennoch über genug Wissen verfügen, um dass man drüber reden kann. ich brauche mir sowas nicht ausdenken.
 
Wenn man die 550000 Dollar auf jeden Künstler runterrechnet der in der Organisation vertreten ist, wird es nicht mal für ein Busticket reichen. Da ist es schon besser, dass das Geld wieder im Sinne der Künstler reinvestiert wird. Und falls TPB-Macher nicht zahlen können wäre ersatzweise eine Haftstrafe angebracht, finde ich.
 
Natürlich bekommen die keinen Cent, ist doch wie mit der GEMA, das meiste streicht auch die GEMA in die eignen Taschen ein.
 
@lordfritte: wobei die "eigenen Taschen" der GEMA die Taschen der sogenannten "ordentlichen Mitglieder" sind.
 
gibt es eigentlich auch eine Möglichkeit Musik zu kaufen wo das Geld direkt den Musiker geht ohne abzüge durch apple etc ?
Das meine ich absolut ernst !
 
@Reverend: Kaufe Konzertkarten und nur dort die CDs und Fanartikel, da geht 80%+ an die Künstler ab.
 
@RobCole: Das ist falsch. Auch auf Konzerten gehen die CD-Einkünfte an den Rechteinhaber.
 
@iPeople: Was wiederum falsch ist, es kommt wohl zum einen auf den Künstler/die Band an und auf das Label, welches dahinter steht. Und bei meinen bisherigen Konzerten haben mir alle Künstler versichert, dass ihnen weit mehr als 70% zu kommt.
 
@RobCole: Das kommt drauf an, was im Vertrag steht.
 
@Reverend: Kaufe Musik von Künstlern, die bei keinem Label sind.
 
@Reverend: amazon :)
 
@gestank: Dann geht das Geld an Amazon. Was soll das bringen?
 
@ElLun3s: Aber nicht das komplette Geld.
 
@gestank:
Bei Amazon ?
Das hätte ich nie gedacht meine Meinung war eher das dort bis zum Lagerarbeiter nichts verdient wird .
 
Die Anwälte sind die wahren Künstler der Musik.
 
@Mudder: In jedem Beruf gibt es Künstler. Nicht jeder Anwalt hat einen Traumlohn :)
 
Gabs nicht neulich erst eine Studie, die besagt, dass er der Musikindustrie trotz Raubkopierer, gar nicht schlechter geht? Alles nur Augenwischerei, die betrieben wird... scheiss geldgeile Säcke...
 
@KimDotCom: Du musst das umdrehen. Es könnte ihr noch besser gehen wenn die Raubkopierer nicht wären. Es geht ja nie um schlechter, sondern immer nur um besser.
 
@DennisMoore: Ja, so kann man es natürlich auch drehen... Die Musikindustrie ist halt selbst dran schuld. Warum muss man für ne CD 25 Euro verlangen und selbst der legale Download ist nicht billiger, obwohl hier gar keine Materialkosten anfallen. Solange sich das nicht ändert, warum Musik kaufen? Kann diese Ansicht vieler Downloader wirklich nachvollziehen...
 
@KimDotCom: Wo kosten CD`s 25 Euro?
 
@iPeople: Hier z.B. http://www.amazon.de/gp/offer-listing/B005775NWQ/ref=sr_1_8_olp?ie=UTF8&qid=1343657415&sr=8-8&condition=new Aktuelle Bravo Hits....
 
@KimDotCom: Ne, Doppel-CD der aktuellen Bravo-Hits? Sind da nich die Tracks drauf, wo ihr immer alle sagt, es wird nur noch scheiße produziert? Also die Musike, die ich höre, gibts auf Doppel-CD ab 15 Euro. Alben kosten in der regel 10 Euro, etwas billiger, wenn man sie direkt vom Musiker beziehen kann.
 
@DennisMoore: ja genau. ein maybach reicht halt nicht. es müssen 3 sein und mindestens 5 häuser + 2 yachten. natürlich die 55milliarden€ aufn konto nicht vergessen... lügen lügen, nichts als lügen. kein wunder das echte künstler ihr eigendes label gründen und musik machen wollen wie ihnen gefällt und nicht dem fettsack von plattenchef. alles korrupt. und die größten heule sind meist auch die größten verbrecher. timberland oder metallica mal ganz vorne mit dabei. selber musik-riffs klauen und groß abkassieren. gegen piraterie kämpfen und fans jagen und verklagen.
 
@gestank: Jaaa los. Lass mal ordentlich Dampf ab ;)
 
@gestank: Sind die CD`s von Musikern mit eigenem Label eigentlich billiger?
 
@DennisMoore: Was zu beweisen wäre. Nicht jede CD, jede DVD, jeder Film der "raubkopiert" wird, würde auch gekauft werden. Das sind alles nur virtuelle Werte, die real auch nicht existieren würden. Andersherum wird genauso ein Schuh draus: Ich bin durch einige CDs, sagen wir aus zweifelhaften Quellen, erst auf diese Musik gekommen und habe mir die später dann gekauft. Hier hat die "Musikindustrie" einen Gewinn gemacht, den sie sonst nicht hätte. Alles Augenwischerei.
 
@dodnet: "Nicht jede CD, jede DVD, jeder Film der "raubkopiert" wird, würde auch gekauft werden" ... Sicherlich nicht. Aber wie willst du das auseinanderdividieren? Nur weil ich eine CD die ich raubkopiert habe eh nicht gekauft hätte ändert das ja nichts an der Tatsache dass sich eine Kopie davon in meinem Besitz befindet und ich die Möglichkeit habe sie zu hören, also genau das zu tun was zahlende Kunden auch machen würden. Und wenn du durch Raubkopien zum Musikkäufer wirst, ändert das ebenfalls nichts am eigentlichen Fehlverhalten. Gleiches gilt für Software. Wenn ich durch das Klauen von Windows XP und Windows Vista zum Window 7 Käufer werde ist das zwar schön und gut. Es ändert aber trotzdem nichts daran dass ich XP und Vista unrechtmäßig verwendet habe. Selbst dann nicht wenn ich die XP und Vista Lizenz nachträglich erwerben würde.
 
@DennisMoore: Das Problem ist aber eben, dass die Musikindustrie oder Filmindustrie immer vorrechnet: Jede kopierte CD, jeder kopierte Film entspricht 1 zu 1 Verlust. Was vollkommener Blödsinn ist.
 
@dodnet: Natürlich behaupten sie das. Was sollten sie auch sonst annehmen? Es gibt keine verlässlichen Zahlen. Außerdem: Wann entsteht ein Verlust? Erst wenn man das illegal runtergeladene Album hört? Wenn man es hört und sich denkt das man es hätte kaufen sollen, es aber bleiben lässt? Oder vielleicht auch wenn man es nicht so doll findet, aber es trotzdem auf seiner Festplatte bunkert und vielleicht nie anhört, es aber irgendwann einem Kumpel mitgibt der es gut findet? Aus meiner Sicht ist es so: (Da ich keine Musik mache rede ich mal vom digitalen Gut "Software") ... Angenommen ich schreibe eine Software und möchte sie für 15 Euro verkaufen. 10 Leute kaufen sie und 20.000 Leute schalten sie per Crack frei und nutzen sie so. Für mich ist da ganz klar ein Schaden von 300.000 Euro entstanden. Wär mir ehrlich gesagt egal ob die Software den 20.000 unrechtmäßigen Nutzern gefällt, ob sie sie gekauft hätten oder ob sie sie eventuell doch nicht verwenden und nur auf dem Platt vergammeln lassen. Der Schaden mag letztendlich nur virtuell sein, aber wenn man so argumentiert braucht man sich gar nicht mehr die Mühe machen einen digitalen Vertrieb von solchen Sachen aufzuziehen.
 
Diese ganzen Vereinigungen verselbstständigen sich doch eh nach einer weile und arbeiten fortan nur in die eigene Tasche! Natürlich weiterhin mit der Behauptung die Interessen seiner Mitglieder zu schützen.
 
Das Dumme daran ist, in der öffentlichen Wahrnehmung kommen die Rechteverwerter immer mit der dreisten Lüge durch , das Sie im Namen der Künstler sprechen würden und für deren Einnahmen kämpfen würden, dabei stecken die sich das Geld immer nur selbst ein ! Klar das die Rechteverwerter-Industrie Angst vor Reformen des Urheberrecht haben und den StatusQuo durch Einflussnahme auf die Gesetzgebung und private Abkommen zementieren wollen. Genau deshalb wird sich ohne die Piraten auch nie etwas daran ändern und wir werden weiterhin von vorn bis hinten beschissen.
 
Raffgieriges Pack! - Schade, dass die bekannteren Künstler ihre Stücke immer noch nicht selbst über die großen Download-Portale vertreiben...
 
@doubledown: Weil sie immer noch genug verdienen...
 
@doubledown: Weil es für diese (und offenbar für viele andere) Künstler einfacher ist. Warum gehst bietest Du denn Deine Arbeitskraft nicht als Selbstständiger an, sondern heuerst bei einem AG an?
 
So eine Überraschung. Wobei eigentlich nachvollziehbar. Der Künstler sieht ja auch schon so wenig von dem Geld, was man z.B. für eine CD ausgibt. Den Löwenanteil kassieren ja andere. Insofern nur konsequent, dass das jetzt auch so ist. Und ein Schaden ist ja sowieso nur in den kranken Gehirnen der Richter und der Content-Mafia entstanden. Die Leute, die über piratebay was runterladen, hätten es sonst ja auch nicht gekauft bzw. das wär durch die kompensiert worden (so Leute wie mich), die mal etwas runterladen, was sie nicht so gut kennen und sich dann die CD kaufen. Die 30-Sekunden-Schnipsel bei Amazon oder im MediaMarkt (bei 16 kbit Bitrate oder so eh kaum zu verstehen) reichen nämlich nicht aus, um beurteilen zu können, ob ein Album gut ist oder nicht.
 
Es wäre doch an den Musikern und Bands dem Treiben ein ende zu machen und ihre Ansprüche geltend zu machen, anstatt sich für irgend welche Anti-Pirateriemaßnahmen einspannen zu lassen. Kein Mitleid, nur Schadenfreude.
 
genau wenn ich mich als Künstler obskuren Abzockern anschliesse was soll mein Werk dann noch für einen Wert haben?????
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles