UK-Netz: Olympia-Besucher sollen weniger SMSen

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Besucher der Olympischen Spiele in London gebeten, auf "nicht dringende" SMS sowie Twitter-Mitteilungen zu verzichten. Grund dafür ist Überlastung der Mobilfunknetze, was die Übertragung ... mehr... Smartphone, Iphone, Handy, Sms Bildquelle: Stadt Hamburg Smartphone, Iphone, Handy, Sms Smartphone, Iphone, Handy, Sms Stadt Hamburg

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Ja was denn jetzt? Aufhören oder hat es keinen Effekt? Würde gern mal ne Stellungnahme der Netzbetreiber dazu haben ob die Netze wirklich ausgelastet waren oder ob der IOC eher ein Schuldigen für technische Probleme sucht. Eh bekloppt das Handynetz zur Übertragung zu nutzen! Es gibt auch noch normale Funknetze. Wieso sammeln sie die Daten nicht über 433Mhz oder 868Mhz ein?
 
@Qnkel: 433 Mhz? Das liegt mitten im 70cm Amateurfunkband. Das kann nicht gut gehen.
 
@Traumklang: War ja nur als Beispiel gedacht.
 
@Qnkel: Die SRD 860er Frequenzen sind auch nicht so der Hit. Hier in DE sind die ja nicht zugelassen. Aber in Frankreich tummeln sich jede menge Leute drauf. Keine Ahnung wie das in GB ist, aber da ist das glaube ich auch zugelassen. Klar könnte man mit genug Sendeleistung eine Verbindung sicherstellen, aber jeder der so ein Gerät besitzt kann ja dann stören wenn er will. Und da SRD860 lizenzfrei ist kann das potenziell Jeder nutzen. Auch leider Leute die stören wollen.
 
Jetzt wo es alle wissen könnte manch kriminelle Organisation die Spiele "vielleicht" manipulieren wollen.
 
Gehts noch? Den Leuten verbieten SMSen zu schreiben, das ist einfach unverschämt.
 
@Knerd: Nichts wurde verboten! Die Leute wurden gebeten... und das nicht grundlos! Solltest nicht nur die Überschrift lesen.
 
@maxi: Es liest sich im Text so, dass die IOC am liebsten den Leuten die SMS verbieten würde.
 
@Knerd: "Es liest sich" ist Interpretation. Es steht nicht oben geschrieben!
 
@maxi: Was auch sehr lustig ist, aber typisch WF. in o11 schreibt KimDotCom eigentlich das gleiche und bekommt Plus, ich werde geminust, merkwürdig.
 
@Knerd: Nein, er interpretiert den Text oben richtig. Er übertreibt nur mit seinem Beispiel: "...verbieten zu atmen..." Ofensichtlich erkennt jeder, dass es sich um ein Beispiel/Vergleich handelt. Aus deinem Text ist nur zu erkennen: Text nicht gelesen oder nicht verstanden oder falsch interpretiert.
 
@maxi: Ok, habe grade den Wortfehler bei mir gefunden.
 
@maxi: ich glaube nichtmal die hat er gelesen. selbst aus der lässt sich eine bitte ableiten und kein befehl.
 
@Knerd: Sie verbieten gar nichts. Sie bitten sie lediglich, in der Hoffnung, dadurch die verfügbare Übertragungskapazität für ihre eigenen Daten zu steigern :)
 
@Knerd: Allein: niemand h a t e s verboten...
 
Das mit Olympia war ja so auch gar nicht vorhersehbar! Haben die sich nicht denken können das man bei einem solchen Ereigniss die Kapazitäten ein wenig erhöhen sollte? Dumm wer denkt das klappt mit dem was da ist....Kussi Celine.
 
@Celine Dion:
Naja, du musst sehen, dass Olympia ein gigantisches Konstrukt ist, dessen Organisation sicherlich alles andere als einfach ist, die haben ja immerhin halb London dafür umgebaut. Dass Funk-Signale den Empfang für Radprofis beeinträchtigen könnten, kann da eben schnell mal unter den Tisch fallen. Viele wussten bestimmt nichtmal, dass soetwas passieren kann.
 
@GlennTemp: Ich denke auch, dass die Planer und Organisatoren nicht durch die Bank weg Vollhonks oder korrupt sind, auch wenn viele das offensichtlich für ihr selbstbemittleidendes Weltbild brauchen.
 
@GlennTemp: Quatsch!
 
>>Sie machten ihrem Ärger mittels Tweets Luft, was die Überlastung zusätzlich verschärft haben soll<< sind die Leute eigentlich mitlerweile total verblödet oder bin ich einfach nur veraltet. Ob ein Sack Reis in China umfällt oder ich einen unsinnigen Twitter Kommentar in den Äther knalle.... welchen Effekt soll das bitte haben wenn ich mitm Handy irgendwo draußen herumstehe und ich merke dass das Netz schlapp macht. Manchmal frage ich mich das wirklich....Vielleicht hätten Sie noch über Facebook schreiben sollen dass Twitter langsam ist.
 
@Frankenheimer: dass ist die neue digitale geselschaft....erfreue dich daran.
 
@Frankenheimer: Das Problem wird eher sein, dass die Leute nicht wissen, dass die Daten via Handynetz gesendet werden.
 
@Frankenheimer: Du sprichst mir aus der Seele.
 
@Frankenheimer: Ganz einfach. Leider hat man teilweise mehr Support über die Facebook oder Twitter Seite. Traurig, aber wahr.
 
Es wäre ja nicht so, als könnten die Netzanbietern den Netzteilnehmern keine Prioritäten im Handynetz zuweisen. War denen vom IOC das zu teuer oder hat man nicht so weit gedacht?
 
@LoD14: Das ist doch im normalfall auch bei Notrufen so...
 
@LoD14: Wie willst du SMS oder Handygespräche Priorisieren?
 
@maxi: technisch ist das gar kein problem. so wird zb erreicht, dass notrufnummern immer funktionieren oder politikerhandys immer funktionieren. man kann also sowohl nummern wie auch teilnehmern prioritäten im netz zuweisen. aber für normalsterbliche ist es natürlich nicht möglich.
 
@LoD14: Ich habe mich vllt etwas falsch ausgedrückt. Ich meine ein System kann nicht feststellen, ob der Inhalt einer SMS wichtig ist. Oben heißt es schließlich, dass man auf "nicht dringende SMS" verzichten solle.
 
@maxi: Ich würde sagen dass es über die Rufnummer funktioniert. Logisch oder?
 
@Traumklang: Meinst du einfach bestimmten Rufnummern den Netzzugang verwehren damit andere Dienste funktionieren?
 
@maxi: Nein. Umgekehrt. Gewisse Rufnummern bekommen Bandbreitenpriorität. Wenn du ein BTS mit sagen wir mal 500 Gesprächen parrallel hast als Maximalkapazität und alle diese Slots sind belegt, dann muss einer Telefonieren der zum THW gehört oder zum Rettungsdienst der eben einen prioritierten Anschluss hat, der kann dann telefonieren und jemand anderes wird unterbrochen. So läuft das mit SOS Nummern auch wie z.B. 112 und 110 so weit ich weiss.
 
@Traumklang: Bei Notrufen ist der Vorgang etwas anders, als du beschrieben hast. Da kommen vorher noch ein paar Schritte. Es geht hier aber nicht um Notrufe sondern um einen GPS-Sender, den ein Radfahrer vorm Start bekommen hat...
 
Ist ja auch erst seit kurzem bekannt, dass die Spiele in London stattfinden werden ;-) da werden unsummen an Gelder in die Eröffnungsshow gesteckt, aber für eine Hand voll mehr Masten und Netzausbau ist kein Geld da? Ich glaub die haben sich einfach häftig verschätzt mit dem Datenaufkommen.
 
@wischi: Sie haben wohl schon daran gedacht, aber hielten halt die "vierfache Kapazität wie in Beijing" für ausreichend. Das ist jetzt zunächst mal nicht verwerflich, vermutlich ist es furchtbar schwer abzuschätzen, wie viel Kapazität bei so einem Ereignis dann tatsächlich benötigt werden wird.
 
@wischi: Ich denke bei so viel Geld sollten auch ein Ausbau drin sein. Kommt davon wenn sie zu geizig sein.
 
ich würde dann extra noch nachrichten, tweets, facebook benutzen, oder einfach ewig lange youtube videos buffern :D
 
@blgblade: Schon alleine deswegen, weil das IOC um Zurückhaltung bittet.
 
@blgblade: Ja genau. Und dich dann beschweren, wenn du im Notfall den Rettungswagen / Feuerwehr nicht erreichen kannst. Dazu fällt mir nur ein, EGOIST...
 
@skyjagger: Bekanntlich sind ja auf dem Olympiagelände keine Polizisten, Soldaten und Sanitäter anwesend.
 
@skyjagger: "Notruf bei Netzüberlastung: 112 Das Mobilfunknetz ist überlastet? Für den Euro-Notruf 112 werden andere Gespräche automatisch beendet, um Platz für ihren Notruf zu machen. Normale Anrufe werden beendet um Kapazität für ihren Notruf zu schaffen." Wird bei anderen Nummern bzw. auch in anderen Ländern wohl ähnlich sein nehme ich an.
 
@skyjagger: Wenn man keine AHnung hat.... Bei einem Notruf können sogar Anrufe etc. getrennt werden, damit ein Notruf durch kommt.
EDIT:wertzuiop123 war schneller :D
 
Überlastete Mobilfunknetze? Die haben sicher auch sowas wie O2.
 
@jediknight: o2 ist hier der groesse anbieter und billigste anbieter :) hatten erst vor 2 wochen eine nationale downtime fuer ihr netz :)
 
Interessant ist aber das für die Tweets genug Kapazität da war.
 
In der IT gibts sowas, das wird Bandbreitenmanagement genannt. Damit können Prioritäten geregelt werden. Doch die Mobilfunkbranche hinkt da Jahre hinterher (dies gilt für praktisch alle Services -> einfache Nummernsperrung, SMS, Black- u Whitelists, und und und).
 
@thomas.g: Ach, und welche Priorität soll geregelt werden? Sollen vllt. "nicht dringende SMS" geblockt werden? Es gibt kein Bandbreitenmanagement in Funkzellen! Die kapazität ist einfach erschöpft.
 
@maxi: Naja, und wie funktioniert das bei Notrufen dann? siehe Kommentare bei [o7].
 
@bluewater: Notrufnummern werden bevorzugt. Das hat aber nichts mit Bandbreitenmanagement zu tun.
 
@maxi: Da würde man halt gewisse Funkzellen bevorzugen. D.h. die anderen würde temporär den Versand verweigern. Oder man würde es auf die Nummer herunterbrechen. Dann wäre der Versand nur für vordefinierte Nummern erlaubt. Oder was weiss ich.
 
@thomas.g: Darum geht es garnicht. Die Frage ist, wie kann ein System entscheiden, ob die gerade übertragene SMS wichtig oder unwichtig ist.
 
@maxi: Es geht darum, dass ein Problem gelöst werden muss. Egal wie. Einen Algorythmus, welcher entscheidet, ob eine SMS wichtig bzw. unwichtig ist, wäre zu kompliziert/aufwendig.
 
@thomas.g: Welcher Algorythmus wäre denn nicht aufwendig und passend? Nach was würdest du priorisieren?
 
@maxi: Wie gesagt, ich würde z.B. nach Telefonnummer oder nach Zellen priorisieren. Alles was mit der Olympia-Übertragung zu tun hat, hat Vorrang und falls dann noch Bandbreite verfügbar ist, werden die restlichen User bedient.
 
@thomas.g: Richtig! Aber mit Bandbreitenmanagement, wie du es oben beschrieben hast, hat das nichts zu tun. Darauf wollte ich hinaus.
 
@maxi: Das Beispiel mit dem Bandbreitenmanagement war ja eigentlich auf die IT bezogen. Es sollte als Beispiel dienen, dass es in der IT Lösungen gibt, jedoch in der Mobilfunksparte nicht wirklich.
 
Nicht SMSen, keine privaten WLANs öffnen, bitte keine Twitter-Nachrichten oder Facebook Updates posten... vielleicht auch noch den Leuten verbieten zu atmen, da sonst die Luft knapp wird? //Nachtrag: Und was hat das damit zu tun, ob ich bei Olympia bin oder nicht?!
 
Eigentlich sollten die Athleten die Amateure sein und nicht das IOC, das hier offensichtlich schlecht kalkuliert hat. Aber das man auch pfuschen darf, wenn man „so wenig Kohle“ bekommt, ist ja eh klar :-/
 
@ungeduscht: Mit Roaming verdienen die sich dumm und dämlich!
 
Das haben Sie davon wenn das sie fremde (freie) WLans verboten haben und man stattdessen nur ihr Abzockernetz nutzen darf. Da ist es doch logisch das man dann eben dank Flatrates auf das herkömmliche Mobilnetz ausweicht.
Na dennen würde ich mal schön die Bandbreite zu müllen!
 
"... habe man in London die vierfache Kapazität wie noch vor vier Jahren in Beijing zur Verfügung gestellt."
Wenn man die durchschnittliche mobile Datennutzung von 2008 mit heute vergleicht, klingt die vierfache Kapazität richtig wenig.
Ich frage mich ob es überhaupt nach heutiger Mobilfunktechnik möglich ist, in einem begrenzten Gebiet x Resourcen zur Verfügung zu stellen. Hier gibt es doch dann auch irgendwann Überlagerungen der Antennenstandorte.
 
Irgendwie fehlt mir die Information, was genau denn nun das Problem war bzw. ist... oder ich habe es nicht kapiert. Stören die vielen Handysignale die GPS Sender der Radfahrer (so habe ich das verstanden) oder ist das Handynetz überlastet (was irgendwie keinen Sinn mit dne GPS Sendern der Radler machen würde). Bei letzterem würde ein Bandbreitenmanagement Sinn machen, bei ersterem bringt das nichts. Da hilft wirklich nur Handy aus. Ersteres ist in meinen Augen eher der Fall, da GPS Signale erstmal nichts mit dem Handynetz zu tun haben, lasse mich aber gerne korrigieren :)
 
@pandamir: Die GPS-Signale der Fahrer werden per Handynetz an das IOC weitergeleitet
 
http://www.teltarif.de/o2-olympia-2012-stoersender-blockade-mobilfunk-netze-komitee/news/44448.html
 
Was ein tolles Kommunikationsnetz, wenn Kurznachrichten die Kommunikation erschweren. Klingt für mich eher nach: "OK, wir haben da falsch geplant und jetzt müssen die Besucher sich halt einfach zurückhalten um unsere Blamage zu kaschieren."
 
Hoffentlich werden die Raketen auf den Hausdächern nicht auch per Funk gesteuert. Sonst können die im Ernstfall keine Flugzeuge direkt über der City abschießen.
 
seltsam das es weder in Südafrika noch in Polen/Ukraine Probleme mit sowas gab.....sollten die Engländer echt so schlau sein ihre Abfangraketen so zu steuern?......armes Königreich......
 
@Blindgänger: und wo gab es da so viele leute auf einem haufen? im olympischen dorf können 24000 gäste untergebracht werden!
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