Deutsche sind sicherheitsbewusst in Social Networks

Die deuschen Nutzer scheinen inzwischen recht gut für die Sicherheitsbelange innerhalb Sozialer Netzwerke sensibilisiert zu sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle internationale Umfrage, die im Auftrag des Sicherheits-Dienstleisters Kaspersky ... mehr... Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media Bildquelle: Facebook Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media Facebook

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Wie kann man so eine Behauptung treffen, wo man als Nutzer solcher Netzwerke doch gar nicht weiß, wie dritte (der Anbieter der Plattform) mit den im Netzwerk hinterlassenen Daten umgeht? Ich bin davon überzeugt, dass es seitens der Anbieter nur dann Sorgfalt gibt, wenn keine kommerziellen Absichten dahinterstehen. Auch nicht zu vernachlässigen sind ein Schuss Unwissenheit, Naivität, Gruppenzwang und medialer Hype. Eigentlich ist es nur sicher wenn man sich dort gar nicht erst registriert - und selbst dann können Daten von NIchtmitgliedern über andere Mitglieder ins Netzwerk gelangen, und zwar ohne das der betroffene es mitbekommt, geschweige denn etwas dagegen machen kann. dieses Schneeballsystem was hinter solchen Netzwerken steckt ist ziemlich perfide
 
@Rikibu: Verstehe die - nicht. Du hast alle Punkte die solches zutreffen aufgezählt. Anscheinend fühlen sich einige von deinem Satz "Unwissenheit, Naivität, Gruppenzwang und medialer Hype" angesprochen.
 
Sicherheitsbewußt und das ist gut so.
 
Krass dass bei solchen Fragen immernoch über 40% mit JA antworten - bei Kaspersky hätte man sicher erwartet, dass durch die Formulierung der Frage die Leute sich genug schämen würden, um auf an die 90% anstatt nur etwas knapp über 60% zu erreichen. Mein Tipp: der tatsächliche Wert (bzgl. der Ablehnung von unbekannten Freundschaftsanfragen und das absolute Gebot niemals auf Links von Unbekannten zu klicken angeht) liegt bei 15% maximal. Abgesehen davon sind Links von Bekannten genau so gefährlich; schließlich hat der übliche Facebookianer nicht lediglich IT-Experten auf der Liste, denen man zutrauen könnte kein total verseuchtes System zu betreiben und sich wahrscheinlich auch für ein sichereres password als "123namedeshundes" etc pp entschieden zu haben (und dann wundern die Leute sich, wenn über ihren Account Spam versendet bzw. Links auf FB-Wände anderer gepostet werden).
 
@monte: Ich klick auch alles an, dann aber nur in der VM und mit dem 2. FB Fake Account. Da ist es mir recht egal was da passiert...
 
@Zombiez: Bei Facebook angemeldete Personen, die jeden Link völlig gefahrlos anklicken könnten weil sie entsprechend darauf vorbereitet sind: less than 1%, for sure.
 
Immerhin noch 33% Trottel den man entsprechende Trojaner unterjubeln kann um Geld zu kassieren. Damit lassen sich immer noch Millionen verdienen! :D
 
Fast 50% stellen keine Fotos rein? Das halt ich für stark übertrieben... unter meinen "Freunden" gibt es genau 2 von ca 60 die keine Bilder reinstellen
 
Ich finde 1/3 'dumme' sind zuviel.
 
@Menschenhasser: Und das sind nur die, die's zu geben.
 
Links von "Unbekannten" auf Facebook sind doch gar nicht das eigentliche Problem. Nehmen wir mal so an jemand benutzt Facebook um sich über etwas zu informieren, landet auf der Kaspersky Seite, ich stelle dort eine Frage, jemand postet einen weiterführenden Link und man klickt da drauf. Soweit so gut, für sowas ist Facebook ja eigentlich gedacht. Bis zu diesem Punkt kann man dem Anwender eigentlich nichts vorwerfen. (ob das ein tinyurl Link oder ein URL die der Nutzer nicht kennt, oder ob der Link jetzt von Unbekannten oder Freunden kommt, macht da auch keinen Unterschied). Blos was danach passiert, dass ist das Problem, und das ist fast allen Fällen nicht die Dummheit des Nutzers. Es mag auch Seiten mit "Bitte geben sie hier ihre Kreditkartennumme ein", "Bitte installieren sie folgendes Programm" oder "Teilen Sie diese auch allen ihren Freunden mit" geben, aber FB Apps die irgendwelchen Mist mit den Freundeskontakten machen, das nicht-filtern von Links durch eine nicht vorhandene, langsam reagierende oder unzureichende Facebook Meldefunktion; die Möglichkeit sich Trojaner einzufangen, Pishingseiten o.ä. davor sollte eigentlich der Browser warnen; usw. die 68% die nicht auf Links klicken, zeigt mir eher dass da so einiges schiefläuft, was sich vermeiden ließe, und dass deshalb soviele nicht auf Links klicken. Die 32% als blöd zu bezeichnen fällt mir auch sehr schwer, weil die in den meisten Fällen eben nichts für können, sollte wirklich mal etwas unerwünschtes passieren.
 
Oh, die Deutschen sind doch nicht alle komplett verblödet? Das ist ja mal eine (überraschend) positive Nachricht.
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