Patent-Troll verklagt Minecraft-Macher Mojang

Der Minecraft-Entwickler Mojang ist von der IT-Firma Uniloc verklagt worden. Grund ist eine angebliche Patentverletzung durch die Android-Version des Spiels. Weitere Klagen gingen an Electronic Arts und andere Publisher. mehr... Videospiel, Minecraft, Klötze Bildquelle: Minecraft Videospiel, Minecraft, Klötze Videospiel, Minecraft, Klötze Minecraft

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Tja, wenn Leute keine Hobbies haben...
 
@Awake: Wenn da 300 Mio. rumkommen wie vormalig bei MS (und es bei einer Auszahlung bleibt) hätte ich auch keine Hobbies, das glaub mir aber.
 
@KimDotCom: Also ich hätte nur noch Hobbies... arbeiten würde ich allerdings nicht mehr :)
 
So Entwickler wie Notch bräuchten wir viel mehr. Genauso wie sollsch Publisher wie Mojang.
 
@Blubbsert: er steht komplett hinter seinen spielen. sieht man selten bis gar nicht.
 
@Blubbsert: Warum nutzt er denn überhaupt DRM-Systeme? Ist wohl doch nicht so "nett" wie einige zu glauben scheinen.
 
@Windows8: Weil es leider "immer wieder mal" Konsumenten gibt, die meinen, Geiz sei geil und man brauche nicht zu bezahlen, wenn man nicht gezwungen wird.
 
@Windows8: Was ist an DRM-Systemen verwerflich?
 
Solche Patent-Trolle die offenbar nichts Sinnvolles machen sondern nur auf das Geld anderer aus sind sollte man verbieten. Die Trolle sichern sich Patente, warten bis jemand das Patent verletzt und verklagen ihn dann.
 
@helix22: Für die Patentanmeldung müssen sie auch Geld in die Hand nehmen, wenn das weltweit gültig sein soll, sogar jede Menge... Warum sollten sie dann nicht verklagen dürfen? Sie haben sich das Recht erkauft. Allerdings finde ich den Weg einer Lizensierung über einen Webserver auch nicht patentwürdig, davon halt mal abgesehen.
 
@KimDotCom: Jau, aber so ist das mit den Patenttrollen in Texas eben...
 
@KimDotCom: Weil es erbärmlich ist wenn sie als Parasit nur von dem Geld anderer Firmen leben. Das Geld dazu aufzubringen sollte nicht schwer sein, wenn sie jetzt schon über 1000 Firmen verklagt haben.
 
@helix22: Und noch mal das was KimDotCom schon schrieb: Damit du jemanden, gerne auch mal in jahrelangen Prozessen, über mehrere Instanzen und mit einem ganzen Schwarm an Anwälten, verklagen kannst, brauchst du überhaupt erst mal das nötige Geld um die entsprechenden Patente vorab zu erwerben. Ein wertvolles Patent gibt niemand für kleines Geld aus der Hand, ergo: Du brauchst erst mal eine Stange Geld, um die entsprechenden Patente zu kaufen und dann noch mal eine Stange Geld, um später zu klagen. Ob dann auch noch jeder Prozess erfolgreich endet, steht auch in den Sternen.
 
Trolle sind die besten menschen! no trolL!!!
 
Wie, verklagt Apple nun auch Mojang?
 
@TiKu: Nein.
 
@TiKu: ähm... Sry aber der war nicht gut...
 
Softwarepatent sollten für nichtig erklärt werden wenn der Patentinhaber selbst keine Produkte anbietet die das Patent nutzen. Damit könnte man vielen Patenttrollen das Handwerk legen oder zumindest erschweren, was die Gerichte entlasten würde. Reine Patentverwerter sollten verboten werden. Patent waren nie dazu gedacht als Kapitalanlage zu enden! Patente sollten den kleinen Erfinder davor schützen das große Konzerne ihm seine Idee stehlen. Heute nutzen Großkonzerne und Patenttrolle das System um sich zu bereichern oder Konkurrenten zu schaden. Gerade Patentverwerter/ Trolle, deren Geschäftsmodell das verticken von Lizenzen ist, schaden der Wirtschaft und dem Fortschritt ganz enorm.
 
@andreas2k: genau hier ist aber das Problem. "Kleine Erfinder" haben evtl. nicht das Geld um ein dazugehöriges Produkt anzubieten. Oder evtl. sogar gar nicht das Geld für das Patent selber. (was ich so gefunden habe, kostet ein internationales Patent 5000€). Und ganz ohne Softwarepatente? Ich weiß nicht so ganz, ob das eine sehr gute Idee ist.
 
@Lastwebpage: Hierzulande (Deutschland) gibt es keine Softwarepatente, worüber ich als kleiner Entwickler sehr froh bin. So erspart man sich das Suchen danach, ob ein bestimmter Algorithmus patentiert ist. Man kann einfach den besten benutzen, ohne sich Gedanken um Patente zu machen.
 
@Pizzamann: Ich denke mal nicht das hierzulande EIN Codeschnippsel bzw. Algorytmus, welches nicht sowieso unter GPL oder sonst eine freien Lizenz steht, geahntet würde. Ich würde sowas auch nicht unbedingt als "Softwarepatent" bezeichnen. NUR wenn du jetzt z.B. irgendeine kommerzielle Softwarebibliothek nachprgramierst und die selben Schnittstellen verwendest, oder ein Software schreibst die genau so aussieht wie eine andere, da sieht die Sache dann schon anders aus, finde ich.
 
@andreas2k: Wie Lastwebpage schon geschrieben hat, denkst du leider nicht weit genug in deiner Annahme. Der Patentschutz ist nämlich insbesondere(!) für die Erfinder und Entwickler wichtig und interessant, die selbst nicht fertigen und anbieten können oder wollen.
 
Jetzt müssten sich die Beklagten zusammenschließen und Uniloc vor Gericht zerlegen :)
 
@TamCore: generell sollte man so eine organisation gründen die genügend geld hat um solche patenttrolle zu bekämpfen und lobbyarbeit zu leisten damit triviale sachen nicht mehr patentiert werden können!
 
Ich wäre vorsichtig bei dem Gebrauch des Wortes Patenttroll. Denn seien wir doch mal ehrlich zu uns selbst: Wenn dieses entsprechende Patent bei z.B. einer bekannten Softwarefirma liegen würde, die also auch was herstellt, dann würde das Wort, wenn eben diese Firma ihre Patentforderungen einklagt, nicht fallen. Ich für meinen Teil würde eine Überarbeitung des Patentrechts befürworten - dann würden auch solche Firmen von alleine verschwinden. Dabei hätte jede Firma weltweit für 3 Jahre ein Patent. Danach verfällt dieses und die Sache wird frei verfüg- und nutzbar. So könnten die Firmen, die etwas erforscht haben 3 Jahre damit richtig Geld machen.
 
@Cornelis: Uniloc ist aber genau das, was man unter einem Patenttroll versteht: Eine Firma die Patente kauft nur um andere Firmen zu verklagen. Eine Firma, die Patente besitzt und nutzt und dann andere Firmen verklagt die diese Patente verletzten ist kein Patenttroll. Aber Firmen wie Uniloc, die Patente nur besitzen um klagen zu können sind Patenttrolle.
 
@Valfar: Pardon aber du musst dein Patent nicht nutzen, damit du mit dem Forschungsergebnis/Idee Geld verdienen kannst. Außerdem zwingt niemand diese Firmen dazu keine Lizenzen beim Patenthalter zu beziehen. Da machst du meiner Meinung nach auch einen Denkfehler. Uniloc besitzen nicht nur Patente damit sie wen verklagen können - das ist nur der "nette" Nebeneffekt. Die kaufen Patente und verkaufen Lizenzen dazu. Wenn sie dann eine Firma finden, die ohne eine Lizenz zu haben eines Ihrer Patente verletzt und selbst dann nicht Lizenzen kauft - muss man klagen. Ich sage hier doch nicht das mir das gefällt. (Ähnlich wie das Finanz- und Bankengeschäft braucht das Patentrecht eine Überarbeitung.)
 
@Cornelis: Apple (und andere Firmen) mit seinen Trivialpatenten ist auch ein Patenttroll.
 
@dodnet: Andere Firmen.....so hättest du deinen Kommentar starten sollen ;) So sieht man nur deine Abneigung gegenüber Apple. Aber blubb. Auf jedenfall sehen wir das ja alle gleich: Das Patentrecht muß dringend neu gestaltet werden. (und zwar global)
 
@Cornelis: Mist, jetzt hast du mich beim Trollen erwischt ;) Sozusagen ein Patenttrolltroll ;D
 
MS wurde vermutlich zur Zahlung verurteilt, nicht verklagt :) - warum musst MS am Ende dann nicht zahlen?!
 
Wegen des Tippfehlers würde ich nun erstmal feststellen lassen, ob auch tatsächlich er gemeint ist. Mindcraft ist was anderes :D
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