Google übernimmt die Entwickler von Sparrow

Ende dieser Woche erreichte die Nutzer des E-Mail-Clients namens 'Sparrow' die Nachricht, dass das zugehörige Unternehmen von Google übernommen wurde. Konkrete Informationen zum Verkaufspreis liegen nicht vor. mehr... sparrow sparrow

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Nachdem Mozilla ja wenig Interesse an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung von Thunderbird zeigt, muß Google nun sehen, daß es einen guten Desktop-Client zur Verfügung stellen kann. Webmail ist nicht der Weisheit letzter Schluss, und gerade im Firmenumfeld gilt es dicke Bretter zu bohren. Auf Webmail setzt da niemand. Bin sehr gespannt, was Google aus Sparrow macht.
 
@Xerxes999: mh, ich bin seit einem Jahr auf nen webmailer umgestiegen (roundcube) und vermisse nichts. Da der Browser sowieso idR nicht geschlossen wird, kann ich auch meine Mails damit verwalten. Gerade bei Mails sehe ich Desktop Klienten eigentlich als immer weniger notwendig (meine Meinung).
 
@eilteult: ....die leute tendieren jedoch dazu, ihre daten bei sich zu haben...und nicht nur auf einem fremden server. sie sind sich der ausfallsicherheit des servers nicht bewußt - und diese ungewissheit führt dazu, daß sie zur lokalität tendieren.
 
@flusshee: Ich bin der Überzeugung, das ein Server eines Rechenzentrums sehr viel weniger anfällig ist als das, was kleine und mittlere Unternehmen sich aufbauen. Denn Die Dienstleister werden mehr als nur eine Backuplösung parat haben, erst recht, wenn man Business Kunde ist. Wenn mein lokaler Klient einen Ausfall hat, spielt es sowieso keine Rolle mehr.
 
@eilteult: die generelle überzeugung jedoch ist, daß entferntes ausserhalb des eigenen kontrollbereiches liegt, während man das, was vor ort ist, für kontrollierbar hält. das spielt in der it keine rolle...diese leute sind jedoch nicht überzeugbar. fernes ist fremd, was nah ist, ist angeblich vertraut.
 
@flusshee: Jeder muss seinen Job so tun, wie er glaubt es am besten vertreten zu können. Ich habe meinen Weg gefunden und konnte sogar bei der Arbeit damit überzeugen. Habe vor zwei Wochen mein Webmailkonzept vorgeschlagen und es wurde mit großer Begeisterung aufgenommen, da es für jeden Vorteile bietet: Plattform- und Klientunabhängigkeit. Administrative Vorteile, indem Updates nur noch an einer Stelle vorgenommen werden müssen. Kosteneinsparungen durch Einstellung von Zukauf von Software die für die Klienten notwendig sind. Vor 5 Jahren haben wir einen halbwegs erfolgreichen Umstieg auf openoffice vollzogen. Durch den Wegfall von veralteten Outlook Versionen könnte man auch über einen Teilweise Umstieg von Windows auf Linux nachdenken. Dies würde in Sachen OpenOffice deutliche Vorteile bringen, da dies unter Linux/Gnome deutlich schneller läuft. Ich hoffe noch in diesem Jahr erste Erfolge diesbezüglich erzielen zu können.
 
interessiert mich nicht, was du hier behauptest, denn du kannst keine beweise vorlegen - du kannst das ja bei anderen versuchen - aber ich persönlich bin kein gläubiger. du tippst eher wie ein qvc- oder hse- verkäufer, der im bereich webmail operiert - und daher sein produkt als angeblich neutrale person vermarktet...kennen wir doch von den wetab-kriminellen, die mittels vortäuschung falscher tatsachen - auf kosten anderer - kasse machen wollten.
 
@flusshee: äh, hä?
 
@Xerxes999: Im Firmenumfeld setzt man aber auch auf Outlook ;) Oder Lotus.
 
@Knerd: Sehe ich aber immer weniger. Immer mehr treffe ich auf die Google Dienste.
 
@eilteult: Bei welchen Unternehmen? Alle unsere Kunden setzten auf Outlook+Exchange oder Domino+Lotus.
 
@eilteult: na ja, bei selbst administrierten Diensten kann man wenigstens ein restore durchführen, wenn ein Mitarbeiter im Stress seine ganzen Mails unwiderruflich gelöscht hatte. Zum Verständnis: Lotus Notes ist eine Groupware, dort kann man hunderte Datenbanken einbinden, also die dortige Alternative wäre eher die Groupware Zarafa ;)
 
@AlexKeller: ...und hier wird es vielen schon zuviel...da sie bei den ganzen alternativen die (nicht unberechtigte) sorge haben, daß es zu kompatibilitätskonflikten kommt.
 
Bloß gut, dass ich mir die App nicht gekauft habe. o.0
 
@wingrill4: Wieso bekommst du Minusse? ^^
 
@Knerd: Gibt halt so ne Standard-Pappnasen, die, wenn du was gegen Android oder MS schreibst, generell Minus bekommst. Ist aber Wurscht. :-)
 
@wingrill4: Na gut, ich begebe mich auch mal in die Höhle des Löwen und riskiere das ein oder andere Minus: Ich bin auch froh, dass ich nicht zugegriffen haben. Letztendlich verdient Google sein Geld mit Werbung, bei der auch die Mails "gecrawlt" werden. Wer weiß, was sie mit dem Programm nun anstellen. Eigentlich ist die "ich-muss-nichts-zu-verbergen-haben-um-meine-Daten-zu-schützen-Fraktion" hier meistens in der Überzahl, aber bei dir hat wohl die "ich-habe-nichts-zu-verbergen-Partei" zugeschlagen. EDIT: Anführungszeichen vergessen.
 
Irgendwie habt der Einkauf von Startups und kleinen Unternehmen von Google & Co. eine nachteilige Spuren hinterlassen. So werden die Produkte der einstigen Startups nun eingestellt bzw. wandern unbemerkt in den Großkonzern ein. Ein bisschen betrübend und traurig ist es schon.
 
@Michael Johne: Ist doch bei jeder Übernahme so, guck dir z.B. mal an was mit Skype passiert ;)
 
@Michael Johne: könnte so enden wie bei schlecker: extreme expansion - und dann kommt plötzlich der zusammenbruch. frage mich, übrigens wieso manchmal von übernahmen und manchmal von fusionen gesprochen wird...und wieso google hier fusioniert, obgleich outsourcing (firmenspaltung) doch auch oft gern gesehen wird. letztenendes erinnert mich das an physikalische objekte, die mal zerfallen, sich spalten (radioaktive elemente) und sich mal bilden, fusionieren (kristalle).
 
@Michael Johne: Android war auch ein Startup und es ist was Tolles draus geworden!
 
Obwohl ich keinen Mac habe, finde ich es wirklich nicht gut. Google sollte wohl in der Lage sein, selbst einen richtigen Mailclient zu programmieren, welches auf jeden System (Windows, OS X, Linux, iOS, WinPhone, Android, etc) offline laufen kann. Anstatt andere Firmen einzukaufen, und dann einzustampfen.
 
@eragon1992: Das ist eine Sache die man MS und Apple einfach lassen muss, die programmieren sau viel und die meiste Software von denen funktioniert, wenn sie richtig eingerichtet ist, ausgesprochen gut. Was Design und Oberflächengestaltung angeht kann man sich streiten.
 
@Knerd: naja MS wohl eher weniger. :D das einzige, was mich je bei MS einigermaßen überzeugte war visual studio. aber auch nur so lange, bis sie anfingen c/c++ immer mehr durch c# ersetzen zu wollen.
 
@larusso: Dann haben wir vollkommen unterschiedliche Ansichten. C# ist eine um Längen angenehmere Sprache als C++. Office ist ausgesprochen gut. Outlook läuft auch sehr gut, vorrausgesetzt der Exchange wurde richtig eingerichtet. Windows 7 ist das bisher beste Windows System. Visual Studio kannst ist unter Windows für native Entwicklung ebenfalls konkurrenzlos. Expression Studio ist für Oberflächen Design von WPF Anwendungen die Nummer 1. Ich könnte fortfahren muss mich aber solangsam mal duschen und einkaufen ;) Bei mir siehts übrigens anders aus, mich konnte Apple bisher mit nichts wirklich überzeugen.
 
@Knerd: nun, um nur mal kurz was zu apple zu sagen. allein schon die bedienung des mac macht es besser, als das tatsächlich beste windows (win 7). aber eben dieses beste windows ist ein witz dagegen. dann kommen noch so einige vorteile dazu, die hard- und software aus einer hand bieten. c# ist vllt eine angenehmere sprache, aber es ist bei leibe (zumindest für mich) nicht so, dass c/c++ nicht zum programmieren taugt. es gibt eben bei beiden vor- und nachteile. da muss man abwägen was man will und da ist für mich c/c++ die deutlich bessere wahl. was meinst du mit z.b. "Outlook läuft auch sehr gut [...]"? ich sage dir jetzt: Apple software läuft auch sehr gut. und? keiner hat was gewonnen und wir reden nur um den heißen brei herum. das gilt eigentlich für alle von dir angesprochenen punkte. aussagen (die vllt aber auch nur eine meinung (ohne tieferen grund sind)), die auch nicht weiter erläutert werden. ;) aber ich hab mich da ja jetzt auch nicht viel besser angestellt.
 
@larusso: Mac OS finde ich von der Bedienung her nicht besser als Windows. Das die Hard- und Software aus einer Hand kommt hat auch Nachteile, z.B. dass ich nicht mal eben die Graka wechseln kann. C/C++ ist im Vergleich zu C# oder Java um längen aufwendiger zu schreiben. Es gibt Bereiche wo C++ die bessere Wahl ist aber C# und Java sind bedeutend angenehmer und komfortabler. Und ja ich kann alle vier Sprachen.
 
@larusso: Ist halt Ansichtssache. Jedes System hat halt seinen eigenen Spezialgebiet, Schwächen und Stärken, Vorteile und Nachteile. Aber eigentlich ist kein System wirklich besser/schlechter als ein anderes. Der Rest ist halt Gemschackssache. Ich komme sowohl mit Linux und Windows gut klar. An OS X könnte ich mich auch gewöhnen. Am besten nutzt man das Beste aus allen Welten. :-) Windows und Linux kann man so anpassen, wie man es haben will, was bei OS X nur sehr eingeschränkt möglich ist.
 
@eragon1992: Das was mir bei Linux am besten gefällt ist, dass es egal ist welche Oberfläche ich nutze der Rest normal läuft. Auf einem Xubuntu(die Oberfläche der Wahl) kann ich ohne Probleme KDE Anwendungen installieren.
 
@eragon1992: naja, dann arbeite mal mit mac os... mit linux bin ich mit deiner ansicht ja noch einverstanden.
 
@Knerd: ja, ich bin aus dem alter raus. ich will keine graka mehr tauschen, also brauche ich diese option nicht mehr! und ist für mich nicht im geringsten ein nachteil! ist, wie du und eragon1992 sagen, ansichtssache. und wie man etwas nutzt kommt noch dazu. und naja, wenn du sagst, dass du mac os von der bedinenung nicht besser _findest_, dann würde mich mal brennend interessieren was du aber bei windows gleich gut oder sogar besser finden kannst. zu den programmiersprachen ist, denke ich, das nötigste gesagt.
 
@larusso: Bedienung schließt bei mir frei wählbare Hardware, Software und Konfigurierbarkeit ein. Daher fallen schon einige Punkte raus. Da es schon etwas länger her ist(2 Jahre) kann ich dir nicht mehr genau sagen was das größte Problem ist, allerdings finden sich viele dieser Punkte in der aktuellen Ubuntu Version. Einige Punkte sind das ich mehr Möglichkeiten habe für Windows zu programmieren. Wie gesagt alles auf zu zählen wäre zu viel für das Forum und ich müsste nochmal an einen Mac dran. Allerdings haben mich die Erfahrungen von vor zwei Jahren recht geprägt und so wie ich Apple kenne werden die einen Teufel getan haben und das System groß geändert haben.
 
@Knerd: hat eben auch seine vorteile das konzept des systems so zu lassen, wie es ist! bedienung ist für mich, die bedienung des betriebsystems selber (also das arbeiten damit) und nicht, was man damit als jungspund so alles anstellen und womit man sich am besten austoben kann. und wenn überhaupt, dann taugt auch windows dazu nicht. da sollte man schon zu linux greifen. warum zählst du frei wählbare hardware zur bedienung?!? bedienst du dein auto auch, indem du dein radio während der bedienung (also der fahrt) wechselst?!? und die anderen 2 punkte kann man doch auch nicht dazu zählen! für windows programmieren bedeutet aber nicht windows auch benutzen zu müssen (also wenn man keinen crosscompiler nutzen will oder eben das OS selbst. ich könnte schließlich auch für win programmieren und ansonsten weiter mac nutzen. das eine schließt das andere nicht aus oder ein. also kein wirklicher grund für mich.
 
@larusso: Bei OS X, nur wenn es unbedingt sein muss. :-)
 
@eragon1992: das sagt doch schon einiges über dich aus. ;) vermeintliche gründe finden, die einem die bereits vorhandene meinung (die wiederum wahrscheinlich auf anderen, eher nicht standhaften gründen beruht) nur scheinbar bestätigen. selbst dann, wenn man sich mit dem anderen system "befasst" und am ende auch wieder nur vermeintlich bestätigt wird und darüber urteilt, dass es mist sei. einfach aus dem grund, weil man sich schon längst entschieden hat und die meinung schlussendlich gewinnt. das selbe gibts bei produkten, die man sich kauft und diese selbst dann lobt, wenn man eigentlich genau weiß, dass man mist gekauft hat. die psyche des menschen ist der grund. es ist leichter sich bei bereits entschiedenen prozessen, für eben diese auszusprechen und sich einzureden, dies sei optimal, als sich eingestehen zu müssen, dass man die schlechtere wahl getroffen hat. ich war nie irgendeinem system zu abgeneigt oder war irgend ein fanboy eines dieser systeme. letztlich habe ich dann alle eingehend bezüglich meinen ansprüchen lange ohne vormeinung oder vorurteile getestet und muss am ende sagen, dass ein system zum intuitiven arbeiten nicht an mac os vorbei kommt!
 
@eragon1992: aber was will man schon von WF lesern erwarten, wenn WF selbst noch nicht mal objektiv berichten kann!?...
 
@larusso: Sagen wir mal so. Keine Seite berichtet Objektiv, solange die Artikel von Menschen geschrieben wird. :-)
 
@eragon1992: interessant, dass du dich nur auf re:14 und nicht auch auf re:13 beziehst. ;)
mit re:15 hast du allerdings nur bedingt recht. klar, zu 100% objektiv berichten ist schwierig. aber vergleich mal WF mit anderen seiten, z.b. heise.de. da sind welten zwischen den beiden. und da brauchst du das mit deinem kommentar auch nicht herunterspielen!
 
Und wieder ein Unternehmen weniger, weil es von einem der 4-7 "Großen" geschluckt wird. Irgendwann gehört alles zu MS, Apple, Google oder Facebook. Ich weiß nicht ob ich das gut finden soll?!
 
@moribund: Du hast Amazon vergessen ^^ Aber ernsthaft, die Entwicklung ist sehr unschön. Vorallem haben gerade Newcomer sehr gute Ideen :)
 
@Knerd: Ja, Amazon gehört definitiv dazu. Mal sehen wer in ein paar Jahren übrig bleibt um uns zu diktieren wo's in der IT-Branche langgeht... (OK, das ist wohl sehr pessimistisch gesprochen!)
 
@moribund: Als Apple, Google, MS und Co. noch StartUps waren, wurden die von den Riesen nur belächelt und jetzt ? Ich würde mal sagen, dass heutige Großkonzerne nicht den gleichen Fehler machen möchten. ;-)
 
@algo: Da dürftest Du recht haben. Wobei aufgrund der heutigen Patentsituation Startups wie MS, Apple, etc gar keine Chance hätten.
 
@moribund: ja aber sowas kannst du nicht google und co. vorwerfen. die kommen - vermutlich - nicht an und brechen denen die beine usw.. und lassen ihn unterschreiben. die unternehmer selbst entscheiden das sie verkaufen wollen. die glauben halt nicht zu sehr an ihre idee oder es war von anfang an das ziel
 
@gast27: Man kann den Unternehmen sowieso nicht vorwerfen, dass sie versuchen möglichst erfolgreich zu sein. Aber man kann dem Gesetzgeber vorwerfen, nicht für die optimalen Spielregeln zu sorgen.
 
@moribund: ja aber was willst da machen ? das die leute eine erlaubnis brauchen wenn sie ihre firma verkaufen wollen ? die gefährlichen sachen werden ja vom kartellamt verfolgt und kontrolliert
 
@gast27: Ja, ist wirklich schwierig. Vielleicht strengere Kartellregeln? Aber bei dem Thema kenne ich mich nicht gut genug aus um eine qualifizierte Antwort geben zu können.
 
Und Facebook kauft Acrylic. http://goo.gl/Pkead
 
Zum einen echt schade, dass Sparrow übernommen wurde, da er wirklich bis jetzt ein guter Client ist. Vor allem Mailkonten von verschiedenen Anbietern konnte er sehr schnell einrichten (super easy auch bei IMAP-Konten), da er gewisse Grundkonfig's schon per Default mitbrachte. Auch die Philosophie des Minimalismus (Sehr schlank, nur Symbol-Navigation) + Erreichbarkeit über die Menüleiste gefällt mir bis jetzt sehr. Ich lasse Ihn noch drauf, aber wenn dann nur noch die GMail Integration gepusht würde, bin ich als Kunde schnell wieder weg!
 
Mails sind bei Google sicherer, als auf jedem kleinen selbst konfigurierten Mailserver. Google bezahlt Millionen für eine großes Sicherheitsteam, Datenreplikation über verschiedene Kontinente und Desater-Recovery Backups, was sich keine kleine Firma leisten kann.
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