Intelligente Stromzähler lösen Versprechen nicht ein

Die sogenannten Smart Meter, also Stromzähler mit Internet-Anbindung, haben sich in ersten Praxistests kaum bewährt. Das wurde laut der Verbraucherzentrale Sachsen auf den Berliner Energietagen deutlich. Aspekte, die für die Verbraucher Vorteile ... mehr... Smart Meter Smart Meter

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Das hört sich schlüssig an. Ich frage mich nur, ob dieses Ergebnis auch so erwartet wurde, oder ob da tatsächlich geglaubt wurde, dass eine intelligende Lastverteilung nur mit einem solchen smartmeter und ohne passende Geräte funktionieren würde.
Ja, der Nachtstrom ist billiger, wenn man einen passenden Vertrag hat ... aber wenn ich keine speziellen Geräte habe ... dann schlafen nachts nicht nur die Bewohner, sondern auch die Geräte ...
 
Wofür muss ich ununterbrochen über meinen Energieverbrauch Bescheid wissen? Wenn ich mich halbwegs energiesparend verhalte, ist das vollkommen überflüssig. Notfalls geht man halt in den Keller und schaut auf den Stromzähler. Mir kommt es eher so vor, als wollten die Anbieter stets wissen, was man verbraucht, um möglichen Missbrauch zu erschweren. Vielleicht auch um zukünftige Werbung zu personalisieren und für jeden das "passende" Angebot zu haben.
 
@ctl: Angeblich sind die Dinger so empfindlich, das man anhand der Helligkeitsunterschiede feststellen kann, welcher Film geschaut wird/wurde.
 
@realAudioslave: Stimmt fast. Die meisten Flachbildfernseher nutzen Kristalltechnik. Schwarze Pixel verbrauchen bei dieser Technik mehr Strom als weisse Pixel. Nun kann man durch ein Profil (also Verlauf des Stromverbrauchs) mit bereits vorhandenen "Fingerabdrücken" von Filmen vergleichen und feststellen welcher Film geguckt worden ist. Eine Auswertung ist also theoretisch möglich aber praktisch viel zu viel Aufwand (besonders für diese Art von Filmverbrauchsstatistik-Datenbank). Eher interessant für Freaks und Geheimdienste, wobei letztere dann doch eher zum Fernglas greifen oder einfach die Wohnung verwanzen.
 
@Perkin: Ich wollte nur den Faden aufnehmen, den ctl liegen hat lassen. Wer weiss schon, ob in Zukunft nicht der Fingerabdruck von Werbung an den Stromanbieter übermittelt wird, der dann im Gegenzug den Verlauf an die Werber zurückschickt und anhand meiner Daten noch kassiert^^
 
@realAudioslave: War auch gar nicht beabsichtigt deinen Kommentar zu kritisieren, sondern vielmehr zu ergänzen. Kurz, ich wollte bloß klugscheißen.
 
@Perkin: Das sei dir gegönnt^^
 
@realAudioslave: Das mit dem Film halte ich für ein Märchen. Du hast neben einem TV normalerweise auch zig andere Verbraucher laufen. Kühlschrank, Gefrierschrank, dutzende Netzteile, Lampen, Telefone und Router. Viele davon haben keinen konstanten Verbrauch. Da wird man anhand des Verbrauches vielleicht (!) erraten können, dass das TV läuft, aber sicher nicht welcher Film.
 
@Nunk-Junge: http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenter_Z%C3%A4hler#Nachteile
 
@realAudioslave: "Im Extremfall kann das Programm ermittelt werden" Klar, wenn ich alle anderen Verbraucher ausschalte, dann glaube ich das gerne. Ist aber in der Wirklichkeit wohl kaum anzutreffen. Liste mal den Verbrauch aller Geräte in Deinem Haushalt auf - Du wirst Dich wundern. Durch den Einsatz von Smart-meter-geeigneten Geräten wird das aber dann immer weiter verwässert. Und was die Profile betrifft, da schau Dir mal die Profile an, die die Bundesregierung rausgibt. Das gibt das auch schon her. Im Gegenzug schau die Erfahrungen z.B. in Italien an. Die haben schon 30Mio. Smart-Meter-Anschlüsse.
 
@Nunk-Junge: Der Verlauf des Stromverbrauchs von typisch alltäglichen Verbrauchern ist leicht zu ermitteln (z. B. durch Langzeit-Analyse). Eine Differenzierung und genaue Auswertung des Profils ist damit problemlos möglich. Muster für das Fernsehprogramm oder den Film können dann mithilfe von Algorithmen einfach verglichen werden.
 
@ctl: sollte eine dienstleistung sein, die von anderen übernommen wird, ohne d aß diese genau nachvollziehen können, wofür der strom wann genau genutzt wurde (um die privatsphäre der kunden zu achten - und zwar so, daß diese keine schlupflöcher befürchten müssen - harte aufgabe, aber machbar - aber letztendlich wird ein wenig mißtrauen seitens des bürgers immer notwendig sein).
 
@JoePhi: "...aber wenn ich keine speziellen Geräte habe ... dann schlafen nachts nicht nur die Bewohner, sondern auch die Geräte"
Das stimmt nicht ganz: viele Geräte lassen sich mit einer einfachen Zeitschaltuhr auch nachts betreiben.
 
@Roy Bear: Das ist natürlich richtig, aber was bringt das in einem normalen Haushalt? Die großen Stromfresser sind (sofern man keine Strom-Heizung hat) Licht und Elektrogeräte (TV, Kühlschrank, Herd, Computer, etc.). Hier wäre eine sinnvolle Nutzung von Nachtstrom nur über eine Zwischenspeicherlösung möglich ... und diese ist weder weit verbreitet, noch macht sie bei dem lächerlichen Einsparpotential von Tag- zu Nachtstrom auch nur im Ansatz monetär Sinn ...
 
@JoePhi: Weitere große Verbraucher sind Waschmaschinen und Spülmaschinen, die oftmals problemlos nachts laufen können. Die meisten stellen zum Beispiel bereits heute die Spülmaschine abends an und sie ist dann morgens fertig. Bei Gefrierschränken gibt es auch schon erste Lösungen, die billigeren Nachtstrom butzen können. Dann wird nachts stärker gekühlt und tagsüber etwas reduziert (z.B. nachts auf -22 Grad gekühlt und tags bis -16 Grad toleriert). Warmwasserspeicher kann man auch problemlos nachts aufwärmen. Deutschland ist was Smart Meter (u.a. intelligente Stromzähler) betrifft in Europa eher rückständig, andere Länder z.B. Italien sind da deutlich weiter. Das Problem sind nicht die Smart Meter, sondern die Nutzung davon, so gesehen ist die Überschrift etwas missverständlich. Es werden selten wirklich sinnvolle Angebote der Versorger gemacht die sich wirklich für den Kunden lohnen. Die Kosten werden komplett den Kunden aufgedrückt, obwohl die Versorger am ehesten den Vorteil davon haben, denn durch die mögliche Lastverteilung sparen sie große Ressourcen ein.
 
@JoePhi: hier wurde offensichtlich nicht weitsichtig genug geplant. immer wieder kommt es, sogar in der industrie, vor, daß gewisse hersteller ihre geräte unabhängig vom umfeld und von den realen verhältnissen herstellen. wie bringt man leuten, die sich gerade eine neue waschmaschine kauften, daß diese bereits veraltet sein soll?
 
@JoePhi: Der Nachtstrom ist nur günstiger, solange nicht alle Bürger explizit nachts Strom verbrauchen.
 
Recht töricht so einen Test durchzuführen, wenn die Hauptfunktionen noch nicht gehen. Noch törichter ist es dann, bei fehlenden Funktionen den Test dahingehend auszuwerten, ob die Leute das dann behalten wollen. Wie denn, wenn so gut wie kein Mehrwert da ist. Eher Geldverschwendung als sinnvoller Testlauf.
 
@Chrissik: Wie so vieles in diesem Lande. :\
 
"Märkischen Viertel in Berlin", das ist das Ghetto aus Berlin. Ich unterstelle mal das dort viele "Bildungsferne" einfach kein Interesse an der neuen Technik haben. Ich meine das nicht abwertetend, aber man hätte das Projekt repräsentativ testen können.
 
@sersay: wie bitte? Wer ausser dieser Schicht kommt auf die Idee nächtliche Aktionen zu starten
 
@sersay: nah nah da leben auch leute die gebildet sind, weil dan musst du jede Groß siedlung als Ghetto bezeichnen, egal wo in deutschland,
 
@dgvmc: ich komme aus Berlin und dort ist sicherlich keiner freiwillig.Von wo kommst du gleich nochmal?
 
@sersay aber wer sagt den das es dort überall so schlimm ist weil gibt ja auch eigenheim siedlungen usw da also nicht immer sagen weil man kann auch von neuköln oder marzahn, spandau usw das sagen !!! und ob sie freiwillig da wohnen ist immer so nee sache. oder wohnst du da IN MKV ???
 
Das Ding können sie sich an den Hut stecken. Ich nutze den billigeren Nachtstrom auch jetzt schon, soweit das punktuell sinnvoll ist, ganz ohne Smart-Meter (tut mir leid, aber das Deppenleerzeichen lasse ich bewusst weg). Meine alltäglichen Gewohnheiten werde ich sicher nicht danach richten, wann der Strom am billigsten ist. So weit kommts noch, dass ich z.B. schlafen gehe, wenn die Sonne untergeht. Wenn ich das Mittelalter hautnah erleben möchte, gehe ich auf eine einschlägige Veranstaltung. Und überhaupt, was macht die E-Wirtschaft eigentlich mit den zig Milliarden, die man an Steuergeldern in die Förderung von Solar- und Windenergie investiert hat? Fette Dividenden auszahlen, anstatt bezahlbaren Strom zu produzieren??? Pack!
 
@Heimwerkerkönig: ...und bei uns rechnet sich Nachtstrom noch nicht mal, wenn ich mehr als 2/3 des Verbrauchs in den Nachttarif lege. Sind alles nur noch Pseudo-Alibi-Angebote ("das bieten wir doch auch an" ja, klar, aber zu welchem Preis ?)
 
@Heimwerkerkönig: Du nutzt billigeren Nachtstrom? Dann hast Du ein Smart-Meter oder 2 Stromzähler, den sonst geht das nicht.
 
Da sind wieder mal so ein paar Probleme mit dabei, auf die man auch vorher hätte kommen können. Mit ein wenig Nachdenken im Vorfeld hätte man sicher schon vor dem Test merken können, dass eine Waschmaschine Nachts in einem Mehrfamilienhaus den anderen auf die Eier geht. Ich find intelligente "Verbraucher" eigentlich cooler, hab seit nem Jahr RWE Smarthome und das ist schon genial. Ich muss nicht den ganzen Tag meine Heizung niedrig laufen lassen um im Winter nicht in ein ganz kaltes Haus zu kommen, sondern mach sie 15 Minuten bevor ich nach Haus komme per Handy an. Im Grunde geht sowas auch mit Waschmaschiene und Co.
 
@LoD14: Aber eigentlich wird hier viel Wirbel um nichts gemacht. Erstens gibt es kaum brauchbare Stromtarife die eine Last-abhängige Anpassung des Strompreises vornehmen und zum anderen kann man auch einfach simple Zeitschaltuhren nehmen. Es ist nicht unbedingt notwendig die Waschmaschine oder den Trockner minutengenau zu starten, es ist einfach abzusehen dass um 3 Uhr nachts der Strom günstiger sein wird. Zeitschaltuhr vor die Geräte und die gehen nachts an. Ohnehin wird hier das Einsparpotential überschätzt. Niemand wird den Kühlschrank ernsthaft bedarfsgerecht steuern, vermutlich fast niemand wird mit Hunger vorm Tisch sitzen und darauf warten dass die Peak-Preise zur Mittagszeit runtergehen und dann erst kochen. Niemand wird den Fernseher auslassen, nur weil Strom grade teuer ist und niemand will im dunkeln sitzen. Bis auf 3-4 elektrische Großverbraucher wie Spülmaschine, Trockner, Waschmaschine gibt es doch fast nichts was wirklich sinnvoll zeitgesteuert laufen kann. Und auf das Beispiel der Heizungssteuerung einzugehen.... ich habe im ganzen Haus alle Heizkörper per FHT unter Kontrolle, Steuerung erfolgt mit IP Symcon. Der angebliche Vorteil seine Heizung über Webinterface zu steuern nutze ich kaum. Es ist ohnehin kaum wirtschaftlich das Haus über Tag herunterkühlen zu lassen, lieber eine Temperatur konstant halten und dann noch um 2Grad anheben wenn man nach hause kommt. Das kann man entweder manuell machen oder eben zeitgesteuert jeden Tag zur gleichen Zeit. Der Mensch ist doch Gewohnheitstier, die meisten Menschen haben einen geregelten Arbeitstag und kommen +- 2 Stunden immer zur gleichen Zeit nach Hause.
 
Wieso fällt mir als erstes der Beitrag vom lawblog ein: "Verdächtig durch Stromverbrauch" (http://tinyurl.com/cc4dfav)?
 
Diese Smart-Meter leiden an einem Typischen Henne-Ei Problem
Es gibt wenig (bis keine?) Tarife, die dem Verbraucher einen finanziellen Vorteil bei der Nutzung eines Smart-Meters bringen.

Diese Tarife gibt es aber wiederum nicht, weil es zu wenige potentielle Kunden mit Smart-Meter gibt.
 
Einziges Ziel der "Intelligenten Stromzähler" : Den Preis stundengenau zu steuern wie an der Tanke - Spitzennachfrage = Spitzenpreise !
 
@pubsfried: Das ist nicht nur an der Tanke so, sondern überall. Es ist ein weit verbreiteter Trugschluss, dass Preise fallen, wenn mehr nachgefragt wird (oft denken Leute an Mengenrabatt). Tatsächlich ist es genau umgekehrt, wenn viel nachgefragt wird, riechen die Firmen fette Gewinne und erhöhen die Preise.
 
@Joebot: yep, und genau das ist das Ende der Marktwirtschaft. Nicht konkurrierend den Preis SENKEN, sondern genauso teuer oder noch etwas mehr draufhauen als die Konkurrenz. Wozu Preisabsprachen, wenn alle Daten im Web verfügbar sind ? Und der erzielte Mehr-Gewinn wird dann natürlich im Ausland investiert...
 
Ist es ein Wunder? Die sollten doch nicht dem Verbraucher was nutzen, sondern den Konzernen helfen mehr Daten vom Kunden zu bekommen.
 
@Laika: Und welche Daten? Wieviel Strom Geräte in meinem Haus zu welcher Zeit nutzen. Wahnsinn. Vorher gab es regelmäßig Untersuchungen wie die Lastprofile von Unternehmen in den einzelnen Branchen, von Privathaushalten mit verschiedener Personenzahl etc aussehen. Die werden sogar noch der Bundesregierung selbst veröffentlicht. Sie dienen der Bedarfsabschätzung und damit der Kostenkalkulation. Eine falsche Bedarfsabschätzung verursacht extrem hohe Kosten. Gleichzeitig muss alles auf die Spitzenlast ausgelegt sein, was ebenfalls hohe Kosten verursacht. Durch Smart Meter kann die Last entzerrt werden und dadurch den Versorger riesige Summen eingespart werden. Leider kommt dies in Deutschland nicht dem Verbraucher zu Gute. Hier wird man auch noch angezockt durch die hohen Installationskosten und schlechten Verträge. Kein Wunder, dass sich hier nur wenige Verbraucher dafür begeistern.
 
@Nunk-Junge: siehe [o8]
 
@Nunk-Junge: Na, bei dir scheints gewirkt zu haben :)
 
Dem Bericht will ich mal ein wenig widersprechen. Meine Eltern haben seit einigen Monaten auch solch einen intelligenten Stromzähler (Energieversorger: EnBW) und deren Nutzungsverhalten hat sich definitiv geändert. So wird z.B. Wäsche dann gewaschen, wenn der günstigere Nebentarif "aktiv" ist. Und das ist eben erst so, seit sie direkt sehen können was sie derzeit verbrauchen und wie ihr Monatsverbrauch aussieht. Da ist man einfach etwas sensibler geworden. Auch dem ein oder anderen "Stromverschwender" kommt man so auf die Spur und kann diesen eben gezielter in den günstigeren Tarif legen. Wirklich lohnen wird sich der Tarif für den einzelnen aber nur, wenn man mahr als 2.500 kWh/a verbraucht.
 
Wenn ich den Blödsinn von "Kostensenkungen im Haushalt" immer lese: Das sind gewinnorientierte Unternehmen. Je mehr Strom gespart wird, desto teurer wird der Strom, weil sonst der Gewinn schmaler wird. Und wenn es dann keine Möglichekeiten des Stromsparens mehr gibt, wird ordentlich abkassiert. Schafft endlich die zwischenhändler an der Leipziger Strombörse ab, dann kann man den Strom auch wieder zu normalen Preisen anbieten.
 
@iPeople: +++
 
@iPeople: Zum einen das, zum anderen das was mich am meisten aufregt. Jeder Otto-Normal Verbraucher schaut einigermaßen darauf dass er ein Energiesparendes A+(++++++) Gerät kauft (z.B. Kühlschrank) um seine Stromkosten (und in zweiter Linie der Verbrauch) im Rahmen zu halten. Aber die (arme) energieintensive Industrie, die bekommt über das EEG, was der Otto-Normal Verbraucher ja extra zahlt, Geld in den Hintern geschoben, damit man auch ja nicht ins Ausland abhaut. Diese Industrie hat aber Anlagen die 30 jahre und älter sind und dementsprechend mehr Strom brauchen. Dort schaut keiner auf die Energieeffizienz. Warum auch? Wird ja ohnehin zum Großteil durch den Bundesbürger subventioniert. Da kommt einem die Galle hoch.
 
@iPeople: Nein, da muss ich Dir widersprechen. Deine Vorstellung ist die Stammtischtheorie. Wenn Du Abläufe der Versorger mit den Lieferanten kennen würdest, dann würdest Du das nicht mehr behaupten. Die Versorger sind nicht selbst die Lieferanten. So sind zum Beispiel die Strom- und Gasnetzbetreiber nicht gleich den Strom- und Gasversorgern. Dies wurde vor knapp 15 Jahren per Gesetz getrennt, vorher gab es Gebietsmonopolisten. Die Versorger müssen sich also den Strom selber einkaufen. Dabei gilt NICHT mehr Verbrauch bedeutet mehr Gewinn. Strom wird auf stundenbasis gekauft (auch wenn Privathaushalte nur jährlich abgerechnet werden). Das kann dazu führen, dass u.U. eine höhere Abnahme sogar einen Verlust für den Versorger bedeutet. Die Verträge mit den Endkunden sind fix und die Vergütung kann nur langfristig geändert werden. Daher sind die Smart-Meter für die Versorger genial, da sie dann ihren Gewinn steigern können. Sie beiten den Strom billiger an, wenn sie billiger einkaufen und teurer, wenn sie selber mehr bezahlen. Neben diesen Optimierungen, können sie ihre Netze besser auslasten und so auch da viele Investitionen sparen. Traurig nur, dass sie diese Verbesserungen sich auch noch komplett von den Kunden bezahlen lassen.
 
@Nunk-Junge: Und mir Stammtischtheorie unterstellen. Also zum einen: Zu Zeiten von Gebietsmonopolen war der Strom billiger. Und komm mir jetzt nicht mit dem Einkaufspreis. Mit Einführung der Strombörse in Leipzig sind die Preis geklettert und abgekoppelt vom Herstellungspreis. Die Hersteller machen dabei den Reibach, denn die fangen nicht bei wie bei Ebay an mit dem Niedrigstpreis. Inzwischen verdienen soviele Leute, die mit der Stromerzeugung selber gar nichts zu tun haben. Wir zahlen mehr, obwohl es alte Anlagen sind, teilweise vom Steuerzahler subventioniert. Zum zweiten, wenn ein Lieferant sich an der Strombörse verrechnet hat, holt er sich das Minus beim Kunden. Also hör auf mit deiner BWL-Theorie.
 
@Nunk-Junge: "Dies wurde vor knapp 15 Jahren per Gesetz getrennt, vorher gab es Gebietsmonopolisten", na klar doch, sischer, sischer ! Hast dabei nur vergessen, dass die "Großen" in jedem Regional- und Stadtwerk inzwischen die Finger drin haben , defacto also mitbestimmen (25-50%)
 
Den einzigen Nutzen daran hat der Energiererzeuger! Die Dinger kosten nämlich mindestens eine erhebliche Leihgebühr monatlich! Meiner Meinung nach kann man seine Elektrogeräte vielfach auch mittels einer simplen Zeitschaltuhr steuern.
 
Bei mir war mal so ein Vertreter von Yellow Strom und hat mir so ein Ding angequatscht...das was ich beim Strom gespart habe mußte ich bei der Zählermiete wieder draufzahlen.....also +-0....gleich wieder gekündigt den Quatsch....nur ne nette Spielerei...
 
Also ich brauche keine "kluge" Stromzähler, um zu wissen wann ich waschen soll. Was für ein Tarif man abgeschlossen hat, sollte man doch wiesen oder nicht. Ich zahle für ein Jahr im Voraus, und habe bereits zwei mal über 250 im Jahr jeweils gespart. Und außerdem möchte ich nicht den Großteil meines Lebens damit verbringen, zu überlegen wo ich noch so 0.5cent einsparen kann. Man sollte vielleicht nicht unbedingt Miele kaufen, so als Beispiel, die fressen ohne Ende, und sind nicht ein Tick besser.
 
Ich habe auch so einen intelligenten Stromzähler. Mein Energieversorger (EnBW) hat mir diesen im Rahmen einer Werbeaktion kostenlos zur Verfügung gestellt. Dadurch kann ich zwei Tarife nutzen, Hauptzeit Mo-Fri, 08:00-20:00 Uhr und Nebenzeit Fri-Mo, 20:00-08:00 Uhr. In diesen Zeiten laufen bei mir zumindest der Geschirrspüler und die Waschmaschine. Allein durch diese zwei Tarife spare jeden Monat zwischen 5 und 7 Euro.
Daher bringt mir der intelligente Stromzähler sehr wohl was.
Klar nutze ich die Informationen drum herum, Internetauswertung, iPhone/iPad-App nicht wirklich.
 
@ossinator: Wenn man das ganze Wo.ende ganztägig nutzen kann + Zähler kost nix = OK ! aber das macht nunmal kein Versorger freiwillig ! Was nutze 3 Tage lange Werbeaktionen für sowas ? und was nutz es mir ,wenn es null-null aufgeht ? Nix ! also warum soll ich meine Nerven + mein Geld investieren ? Damit ich in ein paar Jahren noch ordentlich draufzahlen kann und in der Spitzenzeit NOCH MEHR bezahle ? ich bin doch nicht doof !
 
@pubsfried: Da gebe ich dir Recht. Es wäre sinnvoll solche Zähler kostenlos beim nächsten Zählerwechsel zur Verfügung zu stellen. Und natürlich auch entsprechende Tarife. Wenn ich richtig informiert bin, kostet bei der EnBW dieser Zähler momentan 99 Euro kostet.
 
@ossinator: nur kann es 20 jahre+ dauern, bis es zum Zähler-Wechsel kommt ! Und mit etwas Glück macht man dabei sogar noch Plus: siehe http://tinyurl.com/dyeljja
 
Warum sollte ein Stromversorger helfen einem Kunden Strom zu sparen ? Die wollen Geld verdienen,nichts anderes
 
"Intelligente Stromzähler lösen Versprechen nicht ein" --------- Mal ganz ohne Schmuh, das ist dramatisch: 'Er hatte versprochen wieder zu kommen und jetzt zählt er bei einer Anderen den Strom!' _______ 'Er wollte uns Schokolade schenken, wenn wir die ganze Nacht das Licht anlassen, und jetzt will er nix mehr davon wissen!' __________ 'Er hatte glaubhaft versichert, dass wir 90% weniger Strom brauchen würden. Heute leugnet er einfach alles. Wir sind seeehr enttäuscht...!'
 
Also bei 8000 kw/h im jahr stören mich auch die 500 mehr oder weniger nicht mehr. Mehrköpfige familie halt mit moderner technik was soll man machen. Dazu kommt dann nochmal gas für die wärme im haus. So ist das halt. Wer viel nutzt muss auch viel zahlen das weiß ich selber da brauch ich keinen intelligenten stromzähler. Wenn ich weniger verbrauchen will muss ich einbußen hinnehmen oder halt nicht so einfach ist doch die milchmädchenrechnung. P.S.: Für mich kommt strom halt nicht aus der steckdose.... Ich weiß das ich viel verbrauche also muss ich auch viel zahlen so einfach ist es doch. Wenn ich sparen müsste dann müssten bestimmte geräte den dienst einstellen. Davon würde keiner hier sterben aber ich bin kein heuchler der schimpft alles teuer teuer obwohl ich genau weiß das ich bei mir selber anfangen muss.
 
Stromzähler einbauen lassen, fasziniert 2 Stunden mit den Verbrauchsdaten rumgespielt. Das bissl Ersparnis das man dadurch hat frisst die Mietgebühr wieder auf. Von der Idee her sind die Dinger gut, nur die Umsetzung lässt noch sehr zu wünschen übrig.
 
@Doso: Ja, was die Versorger hierzulande daraus machen ist ein Witz. Daher hab ich bisher auch darauf verzichtet, denn es bringt bisher finanziell für mich als Verbraucher eher nur höhere Kosten.
 
@Nunk-Junge: Bei Yello zahlen wir hier defintiv drauf :(
 
Falls es noch keiner gemerkt hat, man kann Strom (übrigens auch Wasser) soviel sparen wie man will, den Preis den die Energiekonzerne haben wollen, musst der Verbraucher so oder so blechen, heißt wenn jeder immer weniger Strom verbraucht wird der Preis halt angezogen, da hilft auch kein "SmartStromzähler" !!! Wir werden doch seid der Einführung des Euros nur noch abgezockt!
 
@bigprice: hat aber nix mit dem Euro zu tun, das ist besonders beim Wasser ganz normal: Die Betriebskosten sind immer die gleichen...Und wenn DU das Wasser nicht herunterspülst macht es die Kanalreinigung mit zusätzlichen Kosten, daher bleiben gerade bei Wasser die Kosten/Jahr immer gleich, auch wenn du weniger brauchst.
 
@pubsfried: wie erklärst das beim Strom? Müßen da die Leitungen auch gespült werden? :-)
 
@bigprice: Smile ! Natürlich nicht, aber ich denke, dass der Brennstoff (egal ob Uran oder fossil) im Vgl. zum Netz- und Kraftwerkbau/-wartung eher gering ist. Und die Brennstab-Entsorgung übernimmt ja Dumm-Vater Staat...Ebenso wie die Subventionierung des Braun- und Steinkohleabbaus...(also letztendlich auch wiedr wir)
 
Schwachsinn. Stromverbrauch senken dadurch das man weiß wann man wieviel Strom verbraucht.
Außerdem kann man mit den Daten auch andere Sachen rausfinden.
Wann Leute zu Hause sind oder eben nicht.
Ich werde so ein Stromzähler nicht einbauen lassen
 
Ein gutes Geschäft;-)
 
Sehr schön, wie in derartigen Beiträgen immer wieder verschwiegen wird, welche "Nebenwirkungen" diverse Geräte haben können, da sich nachweislich die wenigsten Hersteller auch nur ansatzweise um EMVU scheren und trotzdem rotzfrech ein CE-Siegel dranpappen. Der kaum bis nicht vorhandene Nutzwert ist da nur die Spitze des Eisberges. Von solchen Machenschaften sind nicht nur Funkamateure betroffen, wie oft behauptet wird, wir sind (die Hersteller der Geräte mal ausgenommen) lediglich in der Regel die ersten, denen so etwas auffällt. Unkontrollierten EM-Aussendungen ist aber JEDER ausgesetzt, der entsprechende Geräte in seiner Nähe hat. Das Wissen bzw Unwissen darüber hat keinerlei Einfluss auf die Auswirkungen. Interessant ist vielleicht auch die Tatsache, daß ein Funkamateur die Einhaltung der Personenschutzgrenzwerte an seiner Station tatsächlich jederzeit nachweisen können muß, aber billige (strahlende) Massenprodukte aus Fernost dagegen nicht, wenn sie ein CE-Siegel tragen. Die Einhaltung der Grenzwerte wird vom Hersteller durch anbringen des CE-Siegels zwar zugesichert, aber von keiner Behörde überprüft und ist nur in den wenigsten Fällen tatsächlich zutreffend. Sorry für OT, aber grad diese "intelligenten" Stromzähler sind als elektromagnetische Strahlenbomben bekannt. Die meisten Smart-Meter verwenden PLC zur Datenübertragung. Das gesamte Stromnetz wird dann quasi zu einer ungewollt und unkontrolliert sendenen Antenne. Siehe hierzu auch http://de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%A4gerfrequenzanlage#Emissionen_und_unerw.C3.BCnschte_Ausstrahlungen_von_Tr.C3.A4gerfrequenzanlagen da steht eigentlich das wesentliche drin.
 
Das Ziel dieser Smartmeter ist doch auch, dass elektrische Energie so gleichmässig wie möglich über die 24 Stunden des Tages verbraucht wird. Mit gleichbleibenden Verbrauch können Kohle- und Atomkraftwerke gut umgehen, da diese dann nicht mehr so stark hoch- und runtergeregelt werden müssen. Da die Stromerzeugung aber immer mehr auf regenerative Energien umgestellt wird und zum Beispiel Gaskraftwerke schnell hochgefahren werden können, sehe ich auch keinen Bedarf an Smartmetern. Es müssen für Spitzenlasten genügend Gaskraftwerke (die bestimmt auch mit Biogas laufen würden) vorhanden sein, wenn Sonne, Wind und Wasser zur Energieerzeugung nicht ausreichen. Verwendet man in Zeiten, in denen zu viel Energie vorhanden ist, Pumpspeicherkraftwerke oder Brennstoffzellen zur Elektrolyse, kann man die Energie zwischenspeichern, bis sie benötigt wird. Ich sehe Smartmeter als einen Versuch, Kohle- und Atomkraftwerke günstig betreiben zu wollen.
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