Neuer Datenträger soll eine Million Jahre halten

Ein neuer Datenträger soll Informationen über einen Zeitraum von mindestens einer Million Jahre bewahren können. Er soll damit eines der Probleme lösen, die sich derzeit bei der langfristigen Endlagerung von radioaktivem Müll stellen. mehr... Atom, Radioaktivität Atom, Radioaktivität

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Naja Englisch und sicherheitshalber Türkisch... sind immerhin zwei Sprachen die aktuell quasi überall gesprochen werden. Ich kann mir nicht vorstellen das zu Zeiten der Ägypter die ganze Welt etwas mit Hieroglyphen, bzw einer anderen antiken Schrift aus der Gegend, anfangen konnte :)
 
@Ðeru: türkisch? Die meisten Menschen auf der Welt wissen nicht mal wo die Türkei liegt. Nach spanisch und englisch kommt wohl noch französisch. Mal ganz abgesehen von Mandarin und anderen asiatischen Sprachen. Türkisch ist wohl eher eine Fußnote bei Weltsprachen.
 
@Remotiv: du meinst, türkisch ist etwas besonderes, wie rickie lee jones - während die massensprachen (wie massenprodukte eben sind: billig und von schlechter verarbeitung) eher justin bieber entsprechen. hier stimmt sogar das hörerverhältnis.
 
@panikko: das ist aber auch eine schöne taktik, sich dinge einzureden... liegt die nicht nennenswerte verbreitung der türkischen sprache nicht vielleicht doch eher daran, dass die türkei in der welt jetzt nicht so sehr eine große rolle spielt, weder politisch, wirtschaftlich noch wissenschaftlich?! da kannst du dir ja dann schon mal ausmalen, warum du vollkommen falsch liegst, mit deiner analogie! china dagegen ist ein sehr aufstrebendes land, dass wirtschaftlich immer stärker werden wird und damit wahrscheinlich auch politisch einiges zu sagen hat. und die nutzung einer sprache liegt eher daran, wie sehr (ob jetzt aus rationalen gründen oder auch nicht) die menschen meinen, dass die beherrschung jener sprache wichtig sei. das wird eben unter anderem dadurch bestimmt, ob das land eine gewisse wichtige rolle spielt. das sehe ich nun mal bei der türkei überhaupt nicht! wobei die schwierigkeit einer sprache sicher auch eine rolle spielt. und chinesisch ist da ja jetzt nicht so ganz leicht.
 
@Ðeru: Wieso Türkisch? Chinesisch ist eine der meistgesprochenen Sprachen überhaupt. Demografische Forscher gehen davon aus, dass sich die Sprachkultur in vielen hunderten Jahren hin zu einem Mix mit großem chinesischen Anteil hin entwickelt. Also wenn, dann sollte man neben Englisch wohl am ehesten noch auf Chinesisch setzen. Wie du auf Türkisch kommst, ist mir schleierhaft (dabei lasse ich mal außen vor, dass du unter Umständen einen rassistischen Witz gemacht hast).

Man sollte aber wohlmöglich auf eine ganz einfache Bildsprache oder eine mathematische Verschlüsselung setzen. Die sind doch über die Sprachbarrieren hinaus verständlich.
 
@Apolllon: Chinesisch kann aber außerhalb Chinas auch kaum einer, ist also genauso unbrauchbar. Nur weil es 1,5 Mrd Chinesen gibt und es deswegen 1/5 der Erdbevölkerung ausmacht, heißt das noch nicht, dass es wirklich weit verbreitet ist. Andererseits... in China spricht wieder kaum einer Englisch wie ich erst am eigenen Leibe erfahren habe.
 
@dodnet: Warum nicht isländisch? Das hat sich in letzter Zeit am wenigsten von allen Sprachen verändert...
 
@Apolllon: "dabei lasse ich mal außen vor, dass du unter Umständen einen rassistischen Witz gemacht hast" - Hmm, wie kommt es, das manche Leute immer so ein Bedürfnis haben, anderen auf welche Art auch immer, Rassismus zu unterstellen? Was für seltsame Leute hier rumeiern, echt abartig! Meine Güte, zuerst ne Demokratie die wie ne Diktatur ist, dann ein Volk das nach Demokratie schreit aber nicht mal untereinander diese zulässt (Meinungsfreiheit nix gut) und dann ist man schon ein Rassist nur weil man türkisch für ne Weltsprache hält ... absurd... wollt ihr mr nicht gleich ne Liste zukommen lassen, mit Worten die verboten sind? Soviel zum Thema Meinungsfreiheit... nene, wegen jeder Kleinigkeit ist man gleich ein Nazi, soviel zur freien Meinung. Merkt ihr eigentlich noch, was überhaupt abgeht? Gut, ihr wollt meine freie Meinung, die KEINE Hindergedanken enthielt nicht hören, stattdessen verdreht ihr wie immer alles, so das es euch passt und ihr wem zum mobben habt. ... Tja, dann geh ich wohl besser, ich merk schon, ich bin hier nicht wirklich willkommen. @WF: ... Wo ist eigentlich der Profil-löschen Button?
 
@Ðeru: usa...Englisch, spanisch, kantonesisch (san fransisco, größte kantonesische gemeinschaft ausserhalb chinas) °_° danach wahrscheinlich koreanisch(los angeles größte gemeinschaft an koreanern ausserhalb koreas) und dann japanisch vielleicht mandarin( in den letzten jahren sind viele chinesen aus zentral china, sechuan und chongqing) rüber ^-^ aber lustige anektode nebenbei. mein cousin war vor 5 jahren in new york, wollte von einem straßenverkäufer eine gürtelschnalle kaufen, sein mitreisender kollege hat ihn dann auf türkisch zugeblubber (die dachten, es sind vielleicht welche da die deutsch können) "der will uns nur bescheissn lass gehen". der verkäufer war türke, die gürtelschnalle gabs quasi geschenkt und das abendessen war gratis.
 
@Apolllon: multilanguage?
 
@Ðeru: Wolfram Alpha zu "Most spoken Language worldwide" 1,1 Milliarden Mandarin, 760 Millionen englisch, 490 Millionen Hindi, 417 Millionen Spanisch.
 
@balini: Schön das soviele Mandarin sprechen, wie viele sind das außerhalb von China? Ebenso Hindi nur eben außerhalb Indiens.
 
@Knerd: du mit deinen 17 Jahren wirst noch erleben, die weit sich Mandarin verbreiten wird.
 
@balini: 18 :P Und wo ist das die Antwort auf meine Frage?
 
@Knerd: die kannst du dir selber mit 30 Jahren geben.
 
@balini: Ist trotzdem nicht mehr als Spekulation was du hier anstellst. Außerdem zielt meine Frage auf IST-Zustand ab. Nicht auf das was sein hätte könnte wäre wenn.
 
@Knerd: nee du ist keine Spekulation. Ich weiß ganz genau was in 13 Jahren so alles ist ;] Nerv net :]
 
@balini: Meine Fresse, in 5 Jahren gibts einen Atomkrieg. Es wird nicht mehr lange dauern bis China in andere Länder einfallen MUSS, weil sie keinen Platz mehr haben. Dadurch kann man die Sprache natürlich auch verbreiten ^^
 
@Knerd: man muss kein Glaskugel Mensch sein um vorherzusagen, dass China in Zukunft so etwas von rocken wird. Kaum verschuldet, extremer Aufstieg des Landes steil nach oben. Dieses made in China wird sich mittelfristig auch legen. Die lassen dann fleißig billig produzieren und der Spieß dreht sich um? Schau dir dazu Europa an und du weißt wohin der weg geht ;]
 
@balini: Wir werden sehen ^^ China wird aber massive Platzprobleme bekommen.
 
@balini: Mit Sicherheit wird sich Mandarin außerhalb von China nicht sonderlich weit verbreiten, aus einem Grund: Zu kompliziert...
Englisch ist nicht Umsonst eine Weltsprache, die Grammatik ist halt sehr simpel.
 
@Knerd: Platz ist nicht unbedingt ein Problem das China hat. Seine Bevölkerungsdichte ist viel geringer als z.B. die der Schweiz. Und ich glaube nicht, dass die Schweizer bei uns einfallen, weil denen der Platz ausgeht. Auch ist die Bevölkerungsdichte in Deutschland auch viel höher als in China und wir erobern auch schon länger nicht die Welt. Umgekehrt ist die Bevölkerungsdichte in Österreich geringer als in China und ein Österreicher .... ach lassen wir das. Indien hat übrigens eine 2,5 mal so hohe Bevölkerungsdichte wie China und gleichzeitig eine hohe Bevölkerungszunahme während China kaum noch wächst. Aber trotzdem fühl ich mich auch durch Indien nicht bedroht.
 
@Knerd: am 21.12. geht die welt unter...:D
 
@Ðeru: Um sicher zu gehen vielleicht noch Klingonisch ;)
 
@Ðeru: noch nicht mal auf englisch würd ich mich da verlassen. dass wir die wenigen alterstümlichen sprachen, die sich bis heute gehalten haben, verstehen können, verdanken wir mehr oder weniger dem glück. besser wäre es, wenn man die übersetzung mithilfe von symbolen gleich mit liefert.
 
@Ðeru: Mal angenomen, die Menschen sprächen in hunderttausend Jahren noch Englisch - es hätte sich so sehr verändert, dass es mit dem heutigen nichts mehr zu tun hätte. Sprachen haben - verglichen mit radioaktivem Müll - nur eine sehr kurze Halbwertszeit. Das Englisch von vor tausend Jahren ist mit dem heutigen nur schwer in Einklang zu bringen. Wie sieht es dann erst in zehntausend Jahren aus? Oder gar in hunderttausend?
 
Jetzt müssen wir nur noch rausfinden wie wir den Jungs die in 1000 Jahren leben beibringen wie man die Teile an ihre Rechner anschließt...
 
@-Revolution-: Das seh ich auch so.. die Gefahr dass sie aus dem Saphir einfach n Schmuckstück machen ist viel höher. Müsste man zumindest ne schriftliche Gebrauchsanweisung beilegen, oder direkt Festplatten aus dem Material bauen und Seiten wie Wikipedia drauf hosten für die Ewigkeit. Ist aber wohl eh nicht vergleichbar. Hätte es vor 1000 Jahren Internet gegeben, wären über die Jahre hinweg auch sämtliche Informationen zum Lesen der Schriften mit überliefert worden. Früher hat mans halt in Stein gemeiselt- wenns heute Saphir-Festplatten geben würde, die in 1000 Jahren immer noch am Inet hängen, dann wird wohl auch keiner ein Problem haben, die zu lesen. Aber hoffen wir einfach mal, dass die Typen in der Zukunft was finden, um den Atommüll zu neutralisieren oder ihn zumindest auf irgend nen anderen Planeten schießen, wo es niemanden stört. ^^
 
@-Revolution-: Ich denke kaum, dass die Menschen das in 1000 Jahren das nicht hinbekommen. Und wenn sie wirklich noch so dumm sind, wie wir heute, dann lebt dann eh keiner mehr (von der Menscheit) ......
 
@Ariat: Ich sag es mal so unsere Technologie heute ist nicht unbedingt die einfachste. In 1000 Jahren werden wir hier sicher völlig andere Techniken verwenden. In der Zukunft wird man vermutlich absolut nichts mehr damit anfangen können. Damit steht man wieder bei 0 und Reward Engineering ohne den hauch einer Ahnung davon zu haben bzw. überhaupt zu wissen was das teil macht ist nicht gerade einfach. Wir sind uns heute ja noch nicht mal sicher wie die Pyramiden gebaut wurden und das muss damals auch relativ Primitiv abgelaufen sein ...
 
@Ariat: Genau das ging mir auch durch den Kopf. Dann lebt die Menschheit womöglich keine 100 Jahre mehr, wer weiß ob wir überhaupt das hohe Rentenalter erreichen.....
 
@-Revolution-: Solange USB immer abwärtskompatibel bleibt... xD
 
@nipper: YMMD! So ist es! JAWOLLJA
 
@-Revolution-: Wenn man das Vernünftige macht, ist das vielleicht gar nicht notwendig. Die Goldenen Schallplatten der Voyager Sonden enthalten auch genaue, durch Mathematik und Bilder angegeben, Abspielanleitungen und die dazu notwendigen Hilfmittel sind an der Sonde vorhanden.
 
@-Revolution-: daher würde ich die texte in stein meißeln. die halten sich am längsten und jeder kann sie lesen. es wär halt nur ein riesen aufwand...
 
@-Revolution-: Genau das Henne-und-Ei oder Wie-kommt-Münchhausen-aus-dem-Schlamm- Problem ging mir auch zuerst durch den Kopf. Ich denke am effizientesten werden geritzte Karrikaturen sein. Davon abgesehen: halten wir die Menschen in 1.000 Jahren für so blöd, dass sie nicht weiter um das nukleare erbe kümmern und die nächsten 1.000 Jahre weiterdenken?
Es klingt ja so, als würde ein Endlager in den Untiefen der Raumzeit verschwinden und irgendwo irgendwann plötzlich wieder auftauchen....
 
@DRMfan^^: Das Problem ist einfach das das ein erdammt langer Zeitraum ist. Das die Daten in 1000 Jahren nicht mehr existieren glaub ich dabei eher weniger sonder schlicht und einfach das sie aufgrund der Datenmenge untergehen.
 
Irgendwie stelle ich mir das mit den Hinweisen wohl zu einfach vor. Mit großen Steinen uin relativ kurven Abständen das Gelände umzäumen und diese mit Karrikaturen "schmücken" die über das "Jenseits der mysteriösen Steinreihe" aufklären....
 
@DRMfan^^: Jau, Piktogramme sind da am Sinnvollsten.
Aber möglichst eindeutig müssten die sein, sonst hält man das für Kunst oder so...
Vllt dann noch nähere Details in Englisch, da die Sprache am weitesten verbreitet ist, oder um sicher zu gehen von Muttersprachlern aus der ganzen Welt die selbe Nachricht in ihrer Sprache und Schrift draufschreiben lassen.
Sicher ist sicher, irgendwas wird man ja noch ableiten können, und wenn bloß "Opferstätte des Pluto, Ungläubige trifft der Fluch des Todes!" anstelle von "Plutoniumendlager! Achtung, Radioaktivität! Betreten auf eigene Gefahr!" am Ende ankommt, hauptsache das wichtigste kommt rüber.
 
@-Revolution-: wieso sollte es in 1000 jahren nioch menschen geben? und wenn, dann werden sie in ihrer umweit eine umfangreichere und detailliertere beschreibungsfähigkeit ihrer umwelt besitzen, die solch grobe "historische daten", wie sie heute vorkommen, überflüssig machen.
 
@-Revolution-: Jeff Goldblum fragen. Er hat's geschafft, einen Virus in ein ausserirdisches Raumschiff einzuspielen. Noch dazu mit einem animierten Bild.
 
@-Revolution-: Nachtrag: Wie aus andere Quelle zu erfahren ist, gar nicht. Die Daten werden da optisch drauf gespeichert und sind mit einem Mikroskop lesbar.
 
In Boarisch = Auf Bayrisch.
Is ne Mischung aus zig Sprachen der Welt :-)
 
Wer könnte jetzt schon noch altdeutsche Schreibschrift lesen und das ist nicht einmal 100 Jahre her.
 
@PlayX: Meine Eltern können es, ich kann es auch teilweise ^^
 
@PlayX: Wer kann heute noch Briefe von Hand ohne Office & Co. Hilfe schreiben ? Das ist gerademal etwa 30 Jahre her.
 
@PlayX: Ich.
 
@PlayX: ich kann es lesen u sogar schreiben.
 
Die Begründung mit dem Atommüll ist lächerlich. Vor wie vielen Jahren hat man die Kernspaltung entdeckt? Vor etwa 70 Jahren. Seitdem haben wir einen technologischen Fortschritt erlebt, den man sich damals kaum hätte träumen lassen. Es ist absolut realitätsfern anzunehmen, dass der Müll überhaupt noch länger als 50 Jahre irgendwo gelagert wird, viel viel wahrscheinlicher ist, dass man bei dem Fortschrittstempo in vielleicht 20 Jahren eine Möglichkeit haben wird, den weiterzuverwerten. Problem gelöst. Es ist unfassbar, dass einige da echt von ausgehen, man müsse das Zeug unter der Erde verbuddeln um es hunderttausende Jahre zu lagern. Ganz im Gegenteil, das wird noch eine ordentliche Stange Geld kosten, das Zeug da wieder rauszuholen, sobald man es verwerten kann. Viel sinnvoller wäre es, die Castoren in einer Lagerhalle unterzubringen. Eine große Halle würde für ein Jahrhundert Kernenergie-Abfälle genügen.
 
@mh0001: Danke, endlich mal einer der nicht nur das dumme Propagandagelaber der Medien und Gegner einfach blind glaubt. Hätte Deutschland nicht ein Gesetzt gegen die Aufbereitung von Atommüll, könnte alleine heutzutage der Müll um ganze 98% reduziert werden.
 
@mh0001: Man kann ihn weiter verwerten, mit Mini Atomkraftenwerken. Gab hier auch mal eine News dazu. http://winfuture.de/news,63058.html
 
@Knerd: Hier gibts ausführlichere Informationen zu dieser Technologie: http://de.wikipedia.org/wiki/Laufwellenreaktor
 
@SouThPaRk1991: Danke, wusste nicht mehr genau wie die Teile heißen ^^
 
@mh0001: Noch stehen die ganzen sachen in hallen - aber man arbeitet gerade in zwei richtungen. Eben die wiederverwendung, durch Transmutation und eben als Backup die verstauung unter der erde. Zum glück macht man sich da in biede richtungen gedanken, und eben erst nicht, wenn man merkt, dass es bei der ersten möglichkeit kein weiterkommen mehr gibt. Genau so forscht man bei der Kernfusion in zwei richtungen Kalte und heiße fusion, und dann noch mal weiter unterteilt... obwohl die kaltefusion wohl eher schon abgeschrieben wurde, wie ich das mitbekommen habe.
 
@rony-x2: Aber das Lagern unter der Erde machte und macht eigtl. nie Sinn, man kann ja auch einfach eine zusätzliche Halle bauen statt mit irrsinnigem Aufwand das zu verbuddeln. Dann muss man auch keine Sorge darum haben, dass das irgendwann mal geflutet wird oder einstürzt oder sonst was. Das ist ja nicht gerade viel Müll, der bei der Kernenergie entsteht. Noch besser wäre es, die relativ heiß werdenden Castoren für Fernwärme zu nutzen, aber da würden die Leute ja dann wahrscheinlich meinen, ihr Heizwasser sei radioaktiv. Kriegt einfach jeder einen Castor in seinen Keller gestellt, und das Problem mit dem Heizen hat sich erledigt. Um das für jeden bieten zu können, müssten wir aber noch ordentlich weitermachen mit der Kernenergie, das dürfte ja nichtmal für eine Großstadt reichen bisher. :)
 
@mh0001: Wenn man das zeug in hallen stehen lässt, dann ruft es leute auf den plan die das zeug haben wollen. Wenn man es verbuddelt ist es auf jedenfall nicht ohne sehr großen aufwand wieder rauszuholen. Und darum geht es dann auch. Stell dir mal vor, eine organisation hat die ganze verwaltung über jahre unterwandert und kann sich mengen der spaltprodukte (um diese geht es hier, nicht um den normalen müll) unter den nagel reißen. Auch äußere einflüsse spielen eine rolle (Wetter). Aber auch wirtschaftlichei nteressen könnten sich in zukunft stark zum negativen entwicklen, und man sagt, es ist zu teuer das warm zu lagern, wie outsourcen das nach sibirien, dann steht das rum... (aktuell wird das schon teilweise so gemacht). Ich habe nicht unbedingt vertrauen darin, dass unsere nachfolger schlauer sind als wir....
 
@rony-x2: Dann müsste man sich aber auch schon Gedanken der Unterwanderung bei jedem Energiebtreiber mit einem KKW machen. Dafür gibt es ja das Bundesumweltamt und Bundeskriminalamt. Jeder der in diesem Bereich tätig werden will, wird bei beiden Institutionen geprüft. Dies haben dann auch ein Händchen auf die Verwaltung etc. Die Wirtschaftlichkeit wäre gar nicht das große Problem. KKWs sind trotz den hohen Sicherheitsbestimmungen und Aufwand die CashCows jeden Unternehmens. Beim Energiebetreiber sorgt ein KKW für mehr Gewinn als sämtliche anderen Kohlekraftwerke und regenrativen Kraftwerke zusammen.
 
@Krucki [re:7]: ja, dem verfassungsschutz konnte man ja auch blind trauen...
 
@mh0001: Die Zerfallswärme fällt aber ziemlich stark ab. 1 Tag nach Abschaltung hat ein Brennelement eine Wärmeleistung von 18MW 3 Monate später sind es nur noch 3MW, das reicht dann nicht mehr für Fernwärme.
 
@Krucki: Och für einen Haushalt als im Keller stehendes Heizelement reichen 3MW noch dicke glaub ich, sogar für die ganze Straße vielleicht :)
 
@mh0001: Ok da hast du Recht. Aber nach 5 Jahren sind es pro kg Abfall nur noch 0,06KW. Das macht pro Brennelement mit jeweils 72 Brennstäben 10,7 kW, ein Durclauferhitzer im Haus hat wahlweise heutzutage 18 oder 24 kW. D.h. wir können gar nicht so viel Müll produzieren wie wir an Nachschub bräuchten :D Von den Kosten für Sicherheitsmaßnahmen, wenn in jedem Straßenzug ein Behälter steht ganz zu schweigen.
 
@mh0001: Stichwort: Laufwellenreaktor. Der Theorie nach reicht der aktuelle Atommüll locker aus, um die gesamte Weltbevölkerung 1.000 Jahre lang mit Energie zu versorgen, und das gemessen am durchschnittlichen Verbrauch eines Anglo-Amerikaners!
 
@bgmnt: Ja es gäbe viele schöne Dinge, die sich damit machen ließen. Aber die Politik hat ja nunmal, statt ernsthaft gegen die derzeit überaus populistische Anti-Kernenergie-Haltung stichhaltig zu argumentieren und auch mal mehr seriöse Wissenschaftler in den Medien zu Wort kommen zu lassen, sowohl der Wissenschaft als auch sich selber einen Maulkorb zu allen Themen rund um Kernenergie und Verarbeitung der Spaltprodukte aufgedrückt. Momentan würde keiner zuhören, egal wie gut die Vorschläge zur Nutzung der Spaltprodukte sind. Im Gegenteil sogar, wenn die Wissenschaft mit sowas an die Öffentlichkeit geht, würde sich die Politik wider der Vernunft sogar massiv gegen sie positionieren, weil es kurzfristig gesehen leichter ist, sich einfach der auf Falschwissen basierenden öffentlichen Meinung hinzugeben statt argumentativ dagegenzuhalten. Eine Partei, die sich in der Thematik jetzt anders positionieren würde, würde bei der nächsten Bundestagswahl höchstwahrscheinlich abstürzen, weil es einfach viel Zeit braucht, das sehr gefestigte Halbwissen in der Bevölkerung über Radioaktivität im Allgemeinen zu vervollständigen.
 
@mh0001: Zu meiner Schulzeit wurde das Thema Atomenergie und Atomphysik nur sehr kurz am Ende des Schuljahres behandelt (ganz nach dem Motto: Wenn noch Zeit dafür ist). Auf der demnach basierenden Unkenntnis über Atomphysik wird dann populistisch in den Medien aufgebaut, und die Politik stimmt natürlich fröhlich mit ein, egal wie irrational das ist. Anstatt zu verstehen, daß durch den Atomausstieg die Problematik des "Atommülls" (und der Suche nach einem "Endlager") nur zementiert wird und überhaupt erst dadurch entsteht, glauben die Anti-Atomkraft-Befürworter wohl, daß sich der Atommüll mit dem Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie in Wohlgefallen auflöst. Ganz zu Schweigen von dem Irrsinn, daß niemand bereit ist die negativen Konsequenzen der sogenannten Alternativen Energiequellen zu tragen (Windräder? Nicht vor meinem Dorf! Und Überleitungen werden hier auch nicht hingebaut! Und ein Pumpspeicherkraftwerk wird meinen Wanderwald nicht ersetzen! Und Solarpanele blenden mich! ...) - die bisher niedrige Effizienz mal noch ausgenommen. Ich kann die Sicherheitsbedenken durchaus nachvollziehen, aber ich hätte die Leitung eines Atomkraftwerks auch niemals in die Hände der freien Wirtschaft gegeben!!! Es ist keine ungefährliche Technologie und dementsprechend achtsam muss damit umgegangen werden, das sehe ich bei kapitalistischen Unternehmen nicht gegeben.
 
@bgmnt: Wobei die Sicherheit vom Bundesumweltamt ja überwacht wird und die gesetzesmäßigen Revisionen etc. durchgeführt werden. Der Staat hat da schon ein wachendes Auge drüber. Auch der Zugang zum Kraftwerk ist fest geregelt, ohne Freigabe und Überprüfung vom Bundeskriminalamt kommt eine Person nicht aufs Gelände. Selbst wenn der Betreiber nur eine neue Abteilungsstruktur möchte, muss ein Antrag beim Staat gestellt werden. Ich habe da eher Bedenken wenn ich in den Osten Europas gucke. Wo jeder Politiker unterm Tisch die Hand aufhält.
 
@Krucki: Aber wie die Vergangenheit gezeigt hat, funktioniert diese Kontrolle nicht gut genug. Wenn die Unternehmen versuchen Vorfälle zu vertuschen, dann weckt das kein Vertrauen, und bei einer solchen Technologie ist ein falsches Spiel kein Kavaliersdelikt! Das ist hier keine Steuerhinterziehung, Insolvenzverschleppung oder ein sonstiges im Vergleich banales Problem. Aufgrund eben dieser Größenordnung des Gefahrenpotentials und den bekanntgewordenen Berichten plädiere ich dafür, daß die Atomenergie nicht nur vom Staat überwacht, sondern gänzlich verwaltet wird. Und alles dabei hat öffentlich zu sein, denn nur durch eine solche Transparenz kann man auch an die Sicherheit der Atomenergie glauben.
 
@bgmnt: Wo funktionierte die Kontrolle nicht?
 
@bgmnt: Die Sache ist ja aber, dass unter dem Strich die Kernenergie kein bisschen gefährlicher ist als konventionelle Energieerzeugung, evtl. sogar ganz im Gegenteil. Es ist ein Problem der Häufung von Opfern, was bei den Menschen oft Angst entstehen lässt. Klar, ein riesiges Kernkraftwerk mit Tonnen an spaltbarem Material löst einen Super-GAU aus, wenn es in die Luft fliegt, und es gibt dann punktuell viele Strahlengeschädigte. Aber wie oft kommt das bitteschön vor? Tschernobyl, Fukushima, das sind 2 solche Ereignisse in einem halben Jahrhundert Kernspaltung.
Wenn man jetzt mal zusammenzählen würde, wie viele Menschen schon bei Explosionen und anderen Unfällen in Kohle-, Gas- und anderen konventionellen Kraftwerken ums Leben gekommen sind, wären das wohl deutlich mehr. Die einzelnen Unfälle sind sehr viel häufiger, aber eben auch sehr viel kleiner, sodass kaum bis gar nicht drüber berichtet wird und die Leute keine Angst haben nach dem Motto "da sind ja nur 5 Mann gestorben". Zudem hat man mehr Angst vor Dingen, die man nicht sieht, wie der Strahlung.
Das ist wie mit dem Luftverkehr. So viele Menschen haben Angst davor, weil ja immer mal ein Flieger abstürzt und dabei hunderte auf einen Schlag ums Leben kommen. Aber dennoch ist das Flugzeug das mit Abstand sicherste Verkehrsmittel. Im Straßenverkehr sterben um zig Größenordnungen mehr Leute, eigtl. müsste man da alle zwei Monate ne Schweigeminute einlegen, weil dann wieder von den Opferzahlen her quasi ein Fukushima zusammengekommen ist.
Würden wir alle konventionelle Kraftwerke stilllegen und überall in der Welt nur AKWs bauen, dann lass es in den nächsten 100 Jahren vielleicht 4 Super-GAUs geben, es werden immer noch DEUTLICH weniger Opfer sein als wenn die Welt mit Kohlekraftwerken vollsteht. Und dann noch die CO2-Einsparung, die man mit der Kernenergie hätte... Ich halte den Ausstieg daraus für mit die katastrophalste Fehlentscheidung aller Zeiten.
 
@mh0001: Kann dir da eigentlich nur zustimmen. Es ist natürlich auch wichtig zu verstehen was in Tschernobyl bzw. Fukushima passiert ist. In Russland wurde als Moderator Graphit verwendet. Moderator wird eingesetzt um die Neutronen abzubremsen. Die nach einer Kernspaltung abgetrennten Neutronen sind für eine weitere Spaltung, also Kettenreaktion zu schnell und müssen abgebremst werden. Würde bei den Reaktoren in Deutschland (theoretisch Betrachtet) Kühlwasser ausbleiben (in diesem wird Bor als Moderator verwendet) so würde eine Kettenreaktion ausfallen und nur noch Restwärme erzeugt. Desweiteren ist hier technisch gar nicht mögich so gegeneinader zu arbeiten wie dies in Tschernobyl zwischen 2 Abteilungen geschah, weil die Funkverbindung ausfiel. Fukushima hatte das Problem das der Strom ausfiel und die Notstromgeneratoren für die Stromversorgung der Kühlwasserpumpen eintreten mussten. Dann kam der Tsunami und die Generatoren wurde überschwemmt. Dies wäre in Deutschland gar nicht möglich. Die Generatoren müssen redundant sein. D.h. mehrfach existieren. dass wenn einer ausfällt eine anderer sich einschaltet. In Fukushima gab es pro Reaktor 2 Generatoren, und diese nicht mal räumlich getrennt und gegen äußere Einwirkungen gesichert. In Deutschland existieren pro Reaktor 4 Generatoren, alle räumlich getrennt in einem Bunker komplett hermetisch von der Aussenwelt abgeschirmt. Die explosiven Gase die bei Fukushima dann die Zerstörung der Aussenhülle zu Folge hatten, würden in Deutschland mit Hilfe von chemischen Systemen gebunden. Die Betreiber in Deutschland sind per Gesetz verpflichtet alle neuen Sicherheitssysteme auch zu verbauen und aufzurüsten, also immer auf dem höchst mögichen Stand der Sicherheitstechnik zu bleiben. Dies ist in anderen Ländern leider scheinbar nicht so. Das Wort Super-GAU gibt es nicht und ist einer Erfindung der Medien. GAU steht an sich schon für Größtmöglicher Anzunehmender Unfall.
 
@mh0001: wie bitte ? Kennst Du schon die Todeszahlen (der nächsten 30 Jahre) durch Fukushima ? (Man denke nur an das Treibgut, dass es bis an die US-Küsten geschafft hat !) Die von Tschernobyl ? Dass Tschernobyl unsere Grundstrahlung dauerhaft drastisch erhöht hat weisst du aber schon ? Und das heute noch Wildschweinfleisch in DE (!) vernichtet werden muß, weil die Tiere im verstrahlten Humus wühlen ? Von Erbgutänderung wollen wir garnicht erst reden- definitiv NEIN ! Es ist nachgewiesene Tatsache, dass Erneuerbare Energien vollständig ausreichen, also stecken wir da bitte die Milliarden rein, und nicht in eine unnützige + gefährliche AKW-Technologie !!
 
@pubsfried: Das mit der Grundstrahlung ist gut, das merk ich mir! Das ist ja noch alberner als so manch anderer Blödsinn. ^^ So ein Quark, überleg dir doch mal selber wie das gehen soll. Und wenn schon (was aber nicht der Fall ist), wär es absolut kein Grund zur Beunruhigung. Leute fahren extra in die Berge in Kurorte zur Erholung, wo die natürliche Radioaktivität 1000mal und noch viel mehr mal so hoch ist wie auf dem flachen Land, das soll sogar gesund sein. Wenn es einen Anstieg gibt durch Tschernobyl, ist der um ein Vielfaches geringer als der, den es durch regionale Unterschiede ohnehin gibt.
Wer jetzt durch Fukushima noch nicht tot oder schwer krank ist, wird es in den nächsten 30 Jahren auch nicht mehr werden. Woher habt ihr nur immer diese Zahlen? Wer redet euch diesen Quatsch ein? Und wieso glaubst du dem, der sowas erzählt, immer alles und lehnst jegliche andere Sicht darauf ab? Wieso sollen die, die da Panik machen, glaubwürdiger sein als Sachverständige aus der Wissenschaft?
Da kriegt man als Physik-Student im Labor beim Anfängerpraktikum mehr Radioaktivität von der Probe ab als was durch Tschernobyl hier angekommen ist würd ich wetten.
Bei Lebensmitteln wird übrigens erheblich früher vernichtet, als es in irgendeiner Weise auch nur potentiell schädlich sein kann. Völlig irrational. Bei den Werten, wo die anfangen Gemüse und andere Sachen zu vernichten, leben Menschen in höher gelegenen Gegenden ihr ganzes Leben lang mit höherer Strahlungsdosis und werden >90 Jahre alt!
Der Blumenkohl, der Werte aufweist die nichtmal so hoch sind wie im Schwarzwald und im Erzgebirge wird dann vernichtet. Super, ich weigere mich daraus eine Gefährdung für unser Wohl abzuleiten.
 
@mh0001: ok, mag ja sein, dass deine Arg. stimmen. Kohlekraftwerke strahlen ja auch durch das freigesetzte C13. Bei uns hier gibts seit 10 Jahren ne Müllverbrennungsanlage, und seither häufen sich die Leukämiefälle im Umkreis. Eben deswegen muss ich es ja auch nicht haben, wenn ich es durch Solar- und Windkraft oder Geothermie und Biogas ersetzen kann, oder ? Darüber muß man glaube ich nicht debattieren !
 
@mh0001: Die Gefahren lassen sich schlecht vergleichen. Der Schaden eines auslaufenden Öltankers ist meines Erachtens schon mit einer Havarie in einem Atomkraftwerk vergleichbar, aber insgesamt lassen sich die Auswirkungen durch Radioaktivität wesentlich schwieriger ermitteln (wer kann schon sagen, ob der Tumor durch die Strahlenbelastung entstanden ist oder sowieso entstanden wäre?). Dennoch dürfen Fehler wie in Tschernobyl und Fukushima nicht vorkommen, genausowenig wie in Harrisburg oder anderen Kraftwerken, die hätten vermieden werden können. Fehler können immer passieren, auch unter staatlicher Verwaltung, aber es kann zumindest die Wahrscheinlichkeit für diese reduziert werden, da die Gewinnerwirtschaftung weniger eine Rolle spielte. Übrigens ist das sicherste Verkehrsmittel die Bahn. ;-)
 
@pubsfried: Die Todeszahlen für Fukushima sind so gar nicht ermittelbar. Das sind Schätzungen, die sich irgendwie berechnen, aber letztendlich doch sehr theoretisch sind. Und Tschernobyl ist übrigens nicht vergleichbar, da diese Anlage ursprünglich Material für Atombomben hergestellt hat und später für Kernenergie umgerüstet wurde, der Reaktortyp also gänzlich anders ist als moderne Atomkraftwerke (es entstanden völlig andere Elemente). Und das Problem mit Fukushima war, daß es ein sehr altes Kraftwerk war, nach alten Standards gebaut und immer mit Blick auf die Finanzen. Wir brauchen moderne Atomkraftwerke, nur so können die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten 4 Jahrzehnte auch in die Praxis umsetzen und die gesamte Kernenergie sicherer gestalten. Projekte wie Angra 3 sind einfach nur fahrlässig, heutzutage noch ein veraltetes Atomkraftwerk unter solchen Bedingungen zu betreiben ist purer Wahnsinn und darf nicht genehmigt werden. Es müsste international gefestigte Mindeststandards für Atomkraftwerke geben, nur so kann auch ein Mindestmaß an Sicherheit gewährleistet werden. Und bisher konnte noch NIEMAND nachweisen, daß sogenannte "erneuerbare Energien" vollständig ausreichen (weil es schlichtweg nicht stimmt). Solche Berechnungen betrachten nicht die aufkommenden Nachteile, die es dann zu kompensieren gilt, und die Auswirkungen sind teilweise noch gar nicht genügend erforscht. Und selbst dann bleiben wir auf dem "Atommüll", der existiert, sitzen. Nur mit der Atomenergie haben wir die Chance, den "Atommüll" insgesamt und somit die Gefahr durch diesen zu reduzieren. Dann stellt sich auch die Frage nach einem "Endlager" nicht mehr.
 
@bgmnt: Tatsache ist, dass wir schon heute Windenergie nach Polen verschenken, weil wir zuviel davon in DE-Ost-Netzen haben (Thema Netzausbau), und nur 1-2% der Saharafläche völlig ausreichen würden für die GANZE Welt. Warum nicht Wasserstoff transportieren statt öl ? Selbst bei uns strahlen an schönen Tagen 4,5 kWh pro Quadratmeter (!) herunter. Den Rest erledigt der Wind. Also, warum noch in Atomernergie und die Risiken investieren ? Und das Abschalten unserer AKWs hat auch niemand bemerkt. Und wenn die Franzosen mal aufhören würden, überwiegend mit Atomstrom zu HEIZEN (kein Witz!), dann könnte man mit deren 56 AKWs (!) auch ohne Neubauten damit wohl ganz Europa versogen zusammen mit Ern. Energie.
 
@pubsfried: Wasserstoff ist zu flüchtig und von daher noch nicht flächendeckend einsatzfähig. Wind- und Solarstrom gibt es nur, wenn es auch Wind und Sonne gibt. Diese Berechnungen sind zu theoretisch! Wenn ich in einer windlosen Nacht Strom brauche, dann kann es am Tage noch soviel stürmen und die Sonne scheinen, in diesem konkreten Augenblick bringt mir das rein gar nichts. Und da sind wir bei dem Knackpunkt des ganzen: Die Energie muss gespeichert werden. Aber wie? Pumpspeicherkraftwerke sind meines Erachtens eine recht schlechte Lösung, der Nutzen ist zu gering (im Verhältnis zum Aufwand und den Auswirkungen). Und das Abschalten der Atomkraftwerke hat niemand bemerkt, weil sie noch an sind. Außerdem wird das ausgeglichen durch Kohle und ähnliche konventionelle Kraftwerke. Warum in Atomenergie investiert werden soll? Um das "Atommüll"-Problem zu lösen! Die Fässer voller radioaktiver Stoffe sind da und gehen auch nicht weg, selbst wenn alle von Luft und Liebe leben. Doch Projekte wie der Laufwellenreaktor können dafür sorgen, daß wir kein Endlager mehr suchen müssen.
 
@mh0001: also ich will nicht wissen, was passiert bei einem Bombenanschlag auf eine Halle.
 
@pubsfried: Das kannst du dir aber leicht überlegen. Der "Abfall" ist ganz normales Metall, das radioaktiv ist. Stell dir ne große Halle vor, die mit Eisenstäben gefüllt ist, und darin explodiert ne Bombe. Die Eisenstäbe fliegen durch die Gegend und damit hat sich die Sache, das ist alles. Und dann stell dir vor, die Eisenstäbe liegen in dick gepanzerten Containern. Das muss aber schon ne ziemlich heftige Bombe sein, weil so ein Castor hält extrem viel aus. Einfaches Feuer kratzt den z.B. gar nicht. Die Castorbehälter unmittelbar neben der Bombe gehen vielleicht auf, aber ich glaube nichtmal, dass die komplett zerplatzen.
 
@pubsfried: http://www.youtube.com/watch?v=fiHdJ8AILoQ
 
dieses Speichermedium wird also die menschliche Rasse überleben!
 
@bigprice: Kommt drauf an wie Gründlich wir sein werden ;)
 
Vollkommen sinnlos und überflüssig. Ich gebe der Menschheit max. noch 200 Jahre bis die Erde komplett zerstört ist und alle Menschen tot sind.
 
@alh6666: Glaub nicht alles, was im Fernsehen berichtet wird.
 
@Remotiv: bild leser wissen mehr..
 
@Tropicalia: Die Leser von BildBlog.de und die Zuschauer von fernsehkritik.tv wissen noch mehr ;-)
 
@alh6666: Da wir den planeten nicht sprengen werden, dürfte es in eine millionen jahren ggf. neue lebewesen geben, die dann solche hinweise benötigen ;) - ob diese sich hier auf der erde entwickeln, oder von außen kommen ist eine andere frage ;).
 
@alh6666: Ich gebe der Menschheit noch 200.000 Jahre. Wir rotten uns selbst aus. Die Natur überlebt alles, bestes Beispiel Tschernobyl. EDIT: Informiert euch mal wie es heute in Tschernobyl aussieht ;)
 
@alh6666: Na toll, dann werd ich mal langsam aufhören, in m eine Rentenkasse einzuzahlen und mein Aktiendepot auflösen.
 
Ganz einfach man braucht einen Hammer + Meissel und einen guten Marmorstein. Und dann in den Wichtigsten Sprachen drauf schreiben: "Endlagerung von Atommüll, bitte nicht vor dem Jahr 100.000 öffnen sonst seit ihr TOT!!!" Wird wohl jeder verstehen.
 
@youngdragon: woher wissen die Menschen in 100.000 Jahren, dass jetzt die 100.000 Jahre vorbei sind? Vielleicht mal am Fass lecken?! ;) Einige von uns können ja nicht einmal den Maya-Kaldener richtig lesen, denn sonst würden die Trottel nicht alle vom Weltuntergang 2012 schreiben. Und dieser Kalender ist erst einige hundert Jahre alt.
 
@youngdragon: Warnungen vorm Tot bei Öffnen von Pyramiden hat bei uns auch keinen abgehalten, trotzdem reinzugehen. Braucht nur einer denken, das ist ne tolle Grabstätte mit vielen Schätzen, und schon haste den Salat. :P Wer weiß schon, ob die in 100.000 Jahren überhaupt noch wissen was Atommüll ist bzw wie gefährlich er ist. Vermutlich erzeugen die ihren Strom da schon lange direkt aus reinem Wasserstoff.
 
@Trashy: Jup, durch Kernfusion ;)
 
@Knerd: Du hast Kern gesagt. Mainstream-Gedanke: "Ist doch der selbe Schei*!
 
@youngdragon: ja eben. bis man die informationen ausgelesen, und den text entziffert hat, ist das lager längst ausgegraben.
 
@Lindheimer: Aber besser als ein Datenträger der vermutlich nicht mal als solcher erkannt wird, geschweige noch die Technik vorliegt um diesen auszulesen :)
 
@youngdragon: Um wirklich sicher zu gehen, dass das niemals jemand öffnet/betritt würde ich folgendes draufschreiben: "DANGER! Hier lagern die archivierten Werke des Justin Bieber".
 
@youngdragon: Wär blöd, da so 'n Marmorstein keine Rechtschreibkorrektur hat ;)
 
Was nur so kurz?
 
Gibts da ne Langzeitstudie, die das beweisen kann?
 
@tripe_down: Ja, in ca. ner Million Jahren ;)
 
Bleibt nur zu hoffen, dass die Archäologen zuerst das Steinchen mit der Inschrift finden und danach erst die Fässer mit dem Atommüll ;) Ich hab da meine Zweifel.
 
Super Idee... unsere Nachfahren in 10000 Jahren finden dann eine Tonne mit den geheimnisvollen unlesbaren Aufzeichnungen, freuen sich riesig weil sie denken einen Schatz gefunden zu haben und werden beim Öffnen verstrahlt ;D
Außerdem sind bis dahin die Container für die radioaktiven Materialen schon lange in Staub zerfallen, dann liegt die Tafel mit der Aufschrift inmitten eines Haufens atomaren Müll.
 
@dodnet: die kupferbehälter, werden erst in 300000 jahren erste lecks aufweisen, diese dürften also auch in einer millionne jahre noch relativ gut in schuss sein ;)
 
@rony-x2: das glaubst auch nur du. Warum bist du so sicher? Niemand kann vorhersagen was alles passieren wird. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass sich Risse im dem Gestein bilden. Dadruch wird Wasser eintreten.... Wie lange die Behälter dann noch haltbar sind siehst du in Asse. Dort sind wahrscheinlich jetzt schon die ersten Lecks sichtbar. Es sind nicht einmal 40 Jaher vergangen. Und du schreibst von 300.000 Jahren Sicherheit??? Sehr realtitätsfremd.
 
@fy_poolday: Also es gibt zwei Containments... einmal welche aus Alu und welche aus Kupfer. Die aus Kupfer halten wesentlich länger als die aus Alu. Natürlich, wenn sich die gesteinsschichten stark verschieben, dann kann das keiner sagen. Aber Feuchtigkeit sollten beiden materialien nichts ausmachen. Und die fässer die in die asse "gekippt" worden sind, aknnst du mit den neuen Containments nicht vergleichen. Das waren relativ dünschichtige blechfässer... unterscheiden sollte man auch noch radioaktive apfälle und spaltprodukte. Denn die Spaltprodukte machen nur (ich meine) 1% der abpfälle aus, und nur diese halten eine so lange zeit aus, bis die den stabilen zustand erreicht haben.
 
@rony-x2: Wie kommst Du auf solche seltsamen Zahlen? Unter ungünstigen klimatischen Bedingungen korrodiert Kupfer ziemlich schnell und ist sogar u.U. in wenigen Tausend Jahren komplett mineralisiert. Frag mal Archäologen, Kupfer übersteht oftmals noch keine 5000 Jahre.
 
@Nunk-Junge: 300k jahre war falsch, wie ich gerade gesehen habe - es sind 200k jahre. http://www.youtube.com/watch?v=qyElezLKnEc Ab minute 14 dürfte das thema kommen, um welches wir hier reden.
 
@rony-x2: Kupfer an sich ist ja schon ein edles Metall. Allerdings lässt sich dieses mittels Säuren auch zersetzen. Ich halte rein Intuitiv einen Behälter aus Gold oder Platin, der mit einem Gummi- oder Plastikmantel komplett überzogen ist, wesentlich sicherer als einen Kupfer- oder Aluminiumbehälter.
 
@fy_poolday: Und was interessiert es die meisten von uns was in 100000 Jahren ist ? Richtig genau 0...
 
@skyjagger: mit deiner Kurzsichtigkeit wäre die Welt schon lange untergegangen. Zum Glück hast du solche wichtigen Sachen nicht zu bestimmen, sonst wären wir schon morgen alle tot.
@rony: in Nebensatz wird aber auch erwähnt, dass es für die Haltbarkeit keine Garantie gibt bzw. dass es niemand genau vorhersagen kann. Also ich bin immer noch etwas skeptisch, weil eben niemand wissen kann was in mehrere Tausend Jahren alles passieren kann.
 
HAH: Darum gab es beim Öffnen von Pharaonengräbern immer Tote: Die haben da ihren radioaktiven Müll begraben, wir konnte nur die Warnungen nicht lesen ;D
 
Wann kann ich es kaufen? Ich würde darauf gerne meine Raubkopierten Filme sichern.
 
@Kim_Schmitz: Meinst du, in 1000 Jahren guckt noch jemand Futurama oder Inception?
 
@dodnet: Da ist das Realtität ^^
 
@Knerd: Bei Inception frage ich mich dann nur: Welche Realität auf welcher Ebene? :D
 
@jigsaw: Genau das ist die Frage ^^
 
@dodnet: wer weiss...:D retro is heute doch auch wieder in :D
 
Wie wärs mit Binärcodes?
 
@philip992: Der Name sagts schon: Codes. Codes codieren nur, tragen aber selbst keine Information. Also ist dann die Frage, _was_ sie codieren sollen
 
wie geil ist das den bitte? entwickeln etwas, was angeblich soooo lange hällt und zählen dabei nicht 1 und 1 zusammen? wie schwer ist eine nachricht zu hinterlassen die mehrere sprachen beinhaltet?
z.b. ein textdokument (welches seit jahrzenten und noch weitere jahrzente auf jedem! rechner standardmäßig zu lesen geht) würde ein paar kb groß sein.
wer dies als problem darstellt, bei einer sache die sooooo wichtig ist, den kann ich nicht ernst nehmen.
einfach lächerlich sich darüber einen kopf zu machen!
 
@KoeTi: Naja, schonmal an Encoding gedacht?
 
@KoeTi: Ja, bei Jahrzehnten oder vielleicht sogar einem Jahrhundert, dürfte es in der Tat keine Probleme geben.
 
Speicherkapazität?
 
@xcore7: Eine rund 25 Zentimeter große, runde Scheibe aus künstlich hergestelltem Saphir. In dieses Material wurden Platinpartikel „eingeschossen“. So kann es nach dem Prinzip eines Mikrofilms bis zu 4000 Druckseiten Informationen konservieren, etwa über die Lage und Art des eingelagerten Materials.
 
@sorduk: Lesegerät ? ist da wohl die interessantere Frage...
 
@pubsfried: an sich funktioniert das ding wie eine CD/LP es ist rund und die Daten werden hintereinander als Bit/Zustand geätzt. Also, die Daten werden in Platinum auf einer der Scheiben geätzt. Es muss aber auch nicht unbedingt Rund sein wie beschrieben, man könnte es auch als art Lochstreifen fertigen. Das Lesegerät müsste dann nur wie eine Art Grammophon funktionieren. Ansich garnicht so kompliziert, nur die Datengeschwindigkeit wird sehr langsam sein.
 
Im Anbetracht dessen, das sich Sprache ändert, wäre es sinnvoller, kleine Comics ohne Text beizulegen ;)
 
@iPeople: Aber wenn die Menschen bis dahin schon 5 Arme, 4 Beine und keine Haare und Ohren mehr haben, erkennen die auch nicht mehr, was die Comics darstellen sollen ;)
 
@dodnet: Als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme könnte man ja diese Comics alle 5 Jahre updaten :D
 
großes Bild mitn Totenkopf und darunter nen Srtahlungslogo reicht doch vollkommen... Totenkopf wird man auch in 1000 Jahren noch erkennen und wissen was er darstellt und dar Logo kann man sich dann notfalls zusammenraimen
 
@bLu3t0oth: Hm, und wenn ein Totenkopf in 1000 Jahren bedeutet, dass noch genießbares Essen drin ist?
 
@iPeople: sehr unwahrscheinlich
 
@bLu3t0oth: Dass ein Alkoholiker mal die Kontrolle über das größte Atomwaffenarsenal der Welt hat, hätte ich auch nie gedacht. Die Welt im Wandel.
 
@iPeople: naja da gebe ich bluetooth aber recht... Wenn man das neue Warnzeichen für radioaktivität nimmt, sollte jedem klar sein, dass da was gefährliches drinne ist! bit.ly/LO5vy3
 
@Magguz: Wieso? Könnte auch bedeuten "Achtung, Gefahr durch Ventilator, bitte Abstabd halten, am besten rechts vorbei gehen".
 
@iPeople: das Schild auf einer Tafel die eindeutig dafür gemacht ist, die Zeit von einer Millionen Jahren zu überstehen? Alleine daran sollten Forscher erkennen, das da was drin ist, was da drin bleiben sollte und die Wesen die das gemacht haben nicht irgendwelchen gotteskram verstecken wollten...
 
@Magguz: Sicher?
 
@iPeople: Für mich ja, aber sowas ist immer noch besser als ne Diskette dahinzulegen wo drauf stehen "README.txt inside"... Das beste wäre immer noch, radioaktiven Müll direkt in die Sonne zu schießen/schubsen... Die juckt das nicht und die kann das auch verwerten ^^
 
@Magguz: Weil die Auswirkungen, Atommüll inne Sonne, so dermaßen erforscht sind?
 
@iPeople: Sonne grooooß, Müll gaaaaaaanz klein, 16 Millionen°C im Kern, da verbrennt auch Atommüll zu staub, zumal die Sonne ansich deutlich mehr radioaktiv strahlt als son bisschen Atommüll!
 
@Magguz: Mannoman, dass da keiner bisher drauf gekommen ist.
 
@iPeople: Nein da sind schon mehrere drauf gekommen... Die Umsetzung ist ein bisschen schwer. Es wird daran aber gearbeitet! (Deine ironie kannste im übrigen behalten)
 
@Magguz: Wird schwer werden. Aber einen Vorteil hätte es auf alle Fälle, die Ökos könnten sich nicht an die Schienen ketten, denn mit der bahn werden die das nicht zur Sonne fahren. Welche Ironie?
 
@Magguz: Solche Ideen gibts schon lange. Sind nur sehr riskant und teuer. Zum einen werden mehr oder weniger wertvolle Rohstoffe ins Nirvana der Sonne geschickt, zum anderen könnte es (leichte) Beeinträchtigungen auf der Erde geben, wenn so eine Rakete voll mit radioaktivem Müll in der Erdatmosphäre in die Luft fliegt.
 
@Magguz: Klar alles spaltbare Material einfach verschwenden bis keins mehr da ist, in 50 Jahren kann man das eingelagerte sicher weiterverwenden.
 
@dodnet: "Zum einen werden mehr oder weniger wertvolle Rohstoffe ins Nirvana der Sonne geschickt" ist doch egal ob wirs in die Sonne schießen oder für millionen von Jahren einschließen oder?
 
@sorduk: Ich hoffe das wir in 50 Jahren eine deutlich effizientere Lösung gefunden haben... Vielleicht gibts bald einen Durchbruch in der Solartechnik die jegliche andere Energiequellen überflüssig machen!
 
@Magguz: Wenn wir in 10 Jahren dann plötzlich eine Verwendung für die Stoffe finden, ist es schon blöd, wenn die inzwischen alle in der Sonne vor sich hinschmelzen...
 
@dodnet: stimmt... Dann behalte lieber deine alten Handys Hausmüll und co bei dir in der Wohnung! Vlt gibts bald ne Verwendung dafür -_-
 
@Magguz: du wirst leider keine effientere Lösung finden als die Atome zu Spalten, ausserdem hat CERN das Higgsteilchen entdeckt und ich bin mir sicher das wird in richtung Kernenergie viel bewirken. Der Atomabfall kommt ja hauptsächlich auch aus den alten "russischen AKWs, Hitze in Dampf" es gibt auch noch Kernfusion und andere Sachen. Deine Solarlösung kann niemals den Energiebedarf decken.
 
@sorduk: Wasserkraftwerke könnten locker die Energie der westlichen Welt decken... Nur keiner will das Geld in die Hand nehmen... Und woher willst DU denn wissen, dass es nicht effizienter bei der Solarenergie geht? Aber okay, das hat nichts mit dem Thema zu tun!
 
@Magguz: Schon mal gesehen, wie ein SpaceShuttle oder eine Rakete in der Atmosphere explodiert ist? Schon mal vorgestellt, was passieren würde, wenn da tonnenweise hochradioaktives Material an Bord gewesen wäre? Kann ja sein, dass das Zeug der Sonne nichts ausmacht, blos wie bekommen wir es sicher da hin? Ich sags dir: Garnicht! Vom Preis für solche Transporte garnicht erst zu sprechen...
 
@trixn86: o23:re5
 
@Magguz: Ok, ja du hast ja recht. Wir haben ja auch überall auf der Welt genug Wasser für Wasserkraftwerke. Vielleicht sollten alle wie du denken und auf Solar usw. umsteigen Kost nix und nimmt auch kein Platz weg und monokristallines Silizium liegt auch an jeder Ecke.
 
@sorduk: In der Regel ja... Der Nil könnte richtig genutzt genug strom produzieren... aber man will ja nicht bisschen mehr Geld ausgeben und dafür saubere Energie... Man will ja lieber billig und da ist Atomenergie genau richtig! Weisst du wieviele Staudämme es gibt und welche Energie liefern? Das sind gaaaanz wenige... Schau hier: bit.ly/Ny1Bn8 überall won E dransteht ist ein Kraftwerk dahinter!
 
@Magguz: Ja unsere Talsperre steht auch drin, diese erzeugt 2,5 Gigawattstunden Strom im Jahr, zusätzlich nehmen wir noch die Energie von Kohlekraftwerken, es reicht einfach nicht aus, du musst auch bedenken das man Strom nicht unendlich weit transportieren kann, man rechnet 1% Verlust auf 100Km bei einer 360 Kv leitung.
 
@sorduk: Wasser gibt es nicht nur in Europa und Nordamerika... Es gibt überall Wasser bis auf die bekannten Gebiete und die können definitiv ihren Strom anderweitig erzeugen... Wenn man will, kann man Strom ohne so einen hochgefährlichen Abfallstoff erzeugen! Ich bin kein absoluter Gegner von AKWs, ich weiss das man nicht von heute auf morgen die AKWs abschalten kann... Nur sehe ich auch keine Anstrengungen das man davon wegkommt. Schau die Fukushima an, das ist ein modernes Beispiel, dass man den Mist nicht unter Kontrolle hat!
 
@Magguz: Reine Spekulation. Über die Zuverlässigkeit lässt sich auch noch nix sagen, da ja noch nicht mal einer dieser Fahrstühle existiert. Wer sagt, dass so ein Ding nicht auch mal abstürzen oder explodieren kann? Da würde ich ja noch eher auf Technologien tippen, die den Müll in Zukunft verwerten und entschärfen können.
 
@trixn86: Naja, stimmt sei einfach so starrköpfig und denke es ist besser Atommüll zuzubetonieren und in irgendwelche Salzgruben zu feuern... *thumbs up*
 
@Magguz: Wo hab ich das befürwortet? Ich habe lediglich gesagt, dass er meiner Meinung nach nicht in der Sonne landen wird. Das bedeutet ja nicht automatisch, das man ihn deswegen einbuddeln muss.
 
@bLu3t0oth: Nein, reicht nicht. Auch die Bedeutung von Symbolen kann sich verändern oder missverstanden werden. Wir verstehen auch nicht sofort alle Symbole und Hieroglyphen der alten Ägypter. Außerdem, frage doch mal ein Kind was es heute mit dem Totenkopfsymbol assoziiert: Piraten der Karibik - einen mehr oder weniger lustigen Film.
 
@bLu3t0oth: Was Totenköpfe repräsentieren ist aber Kulturabhängig. Viele von uns denken da schon zuerst an Piraten - vielleicht liegt da also ein Schatz begraben?
 
Ich bin für Zeichensprache
 
Sehr interessant... und die gehen wirklich davon aus, dass der Eingang zu dieser Lagerstätte so solidarisch ist und mit dem Datenträger 1millionen Jahre hält? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das der Eingang so lange hält und die zukünftige Generation genau da rein will? Ich denke eher dass die wenn überhaupt von oben rangehen. 1Millionen Jahre ist ne lange Zeit in der sich ggf auch die tektonischen Platten verschieben, vlt liegen dann die abgegammelten Brennstäbe zwischen den Blumen auf der Oberfläche! In einer Millionen Jahren entstanden ganze Berge... Also kann man nur hoffen, dass die Lebewesen so weit sind und ihre Instrumente die Gefahr kennen und erkennen!
 
@Magguz: Die Wahrscheinlichkeit ist 0. In der USA gibt's irgendso ein Gebiet mit Atommüll der in den 60ern etc verbuddelt wurd, die Stellen wurden mit Plaketten markiert die warnen sollen. Schon wenige Jahre später waren fast alle geklaut worden.
 
@lutschboy: Vom Trinity Atombomben Test haben auch einige Irre Andenken zu Hause, das "Trinitit."
 
Mal sehen was dann auf "WinPast" steht........
 
Warum nicht einfach eine Karte der Welt in Bildform auf der die gefährlichen Plätze gekennzeichnet sind. Die Lage der Kontinente wird auch noch in einer Millionen Jahre sehr sehr ähnlich sein und die Lage würde sich mit Detailkarten genau beschreiben lassen. Auch eine Symbolisierung für Gefahr wird sich finden lassen, die auch noch in der Zukunft als solche interpretiert wird. Dazu brauch man keine Sprache.
 
@viper2035: stimmt und die dann als Flyer verteilen! Geniale Idee!!!
 
@viper2035: Man könnte den Müll auch einfach mit Raketen in die Sonne schießen. Problem gelöst!
 
@Windows8: ich fasse dies mal als ironie auf. denn sonst würde mich da das wort "einfach" doch seeeehr irretieren.
 
@Windows8: Da biste ni der erste der auf die Idee kommt. Aber lass mal sone Rakete in der Atmosphäre explodieren. Glaube nicht dass das allzu gut ausgeht :/
 
@Zwerchnase: Deswegen arbeitet man ja an nem aufzug... Basteln doch son Kohlenstoffmaterial, welches potenziell diese Belastung aushält!
 
@Magguz: Du meinst vermutlich folgendes: http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffnanor%C3%B6hren
 
@Windows8: Oder einfach das Klo runterspülen
 
Die nächste Frage ist doch, welches Interface nutzt man? Wenn man schon davon ausgeht, dass unsere Sprachen in vergessenheit geraten sind, wird es wohl kaum noch einen Computer mit nem USB-Anschluss geben?!
 
Glaubt ihr, dass eventuelle Forscher in 1.000.000 Jahren nicht fähig sind selbst die Gefahr zu erkennen??? In unserer Zeit gibts Geigerzähler und ähnliche Instrumente wirds auch in der Zukunft geben.
 
@KingBolero: Und das erzählt wer - die Generation, die nicht fähig ist herauszufinden, wie die Ägypt. Pyramiden gebaut wurden ! Gerade mal 2000 Jahre her... Die nächste Eiszeit oder -ganz_aktuell- der nächste Sonnensturm kommt bestimmt. Mach dich mal schlau... !
 
Einfach alles bei Facebook posten. Fanpage Asse bei Facebook. Ich denke das Facebook niemals freiwillig die Daten löschen würde. Selbst wenn in 3 milliarden Jahren Facebook pleite geht stehen die Server immer noch rum und haben die Daten gespeichert. Scherz beiseite. Ich glaube dass es nichts nutzt eine Nachricht für die Zukunft aufzubewahren. Es gibt viele Sprachen und Schriften die nichtmal 5000 Jahre alt und schon längst ausgestorben sind. Das kann heute keiner mehr sprechen, lesen oder verstehen. Wenn ich da an einer million Jahre denke muss ich nur mit dem Kopf schütteln. Man muss sich nur vor Augen führen dass die Dinge aus der Antike weitaus dauerhafter waren als heutige Dinge. Vieles wurde damals in Granitplatten gemeisselt oder es gab Höhlenbilder die in die Wände geschlagen wurden. Und trotzdem wissen wir nicht besonders viel über diese Zeit. Ganz zu schweigen über die Stein- oder Eisenzeit. Heutzutage benutzen wir Festplatten oder DVD's die nichtmal 20 Jahre halten. Da sich unsere Gesellschaften schneller verändern als je zuvor, glaube ich dass niemand mehr in 20.000 Jahren ein einziges Wort Deutsch verstehen wird. Anderen Sprachen geht es dann wahrscheinlich nicht besser. Man wird unsere Zeitepoche wahrscheinlich in 4000 Jahren als unbekanntes Kapitel in der Menscheitsgeschichte sehen, da wir nichts dauerhaftes hinterlassen haben. Ausser vielleicht Atommüll der neu entdeckt werden muss. Ob jetzt mit Warnung oder ohne. :-) Warnungen haben auch forscher damals nicht abgehalten Grabstätten der Ägypter zu öffnen, oder Mayatempel zu durchforsten. Die Neugier der Menschen ist stärker als ein Saphierstein der irgendwelche Muster trägt. Er kann sogar als Anreiz dienen tiefer zu graben in der Hoffnung mehr davon zu finden.
 
die welt geht eh erstmal am 21.12.2012 unter :D
 
Warum nicht einfach Piktogramme nehmen, schließlich waren die alten Hieroglyphen auch eine piktogrammartige Bilderschrift und konnten deshalb selbst noch nach Jahrtausenden entziffert werden. An internationalen Drehpunkten haben sich Piktogramme auch bewährt, wo trotz Sprachbarrieren eine schnelle Orientierung damit möglich ist, anstatt riesige Plakate mit unzähligen Übersetzungen.
 
@jessipi: Die Hieroglyphen ließen sich nur entziffern, weil der Stein von Rosette gefunden wurde, auf dem derselbe Text in 3 verschiedenen Sprachen stand, von denen griechisch noch bekannt war. Ohne den würde man die Hieroglyphen wohl immer noch nicht verstehen.
 
Wären wir doch bloß auf den Bäumen geblieben.
 
Ich versteh das immer nicht, man kann doch einfach die Information von Generation zu Generation immer weiter geben, also das da und da halt Atommüll lagert. Das weiß man doch dann. Das kann gut und gerne auch mal über 100000 Jahre gehen. Warum sollte da auf einmal n Bruch drin sein?
 
@legalxpuser: Weil Wissen und Erfahrungen nur eine bestimmte Zeit weitergegeben werden. Wer kann heute noch Milch ohne pasteurisieren haltbar machen? Weisst du wie es geht? Das wurde erst vor kurzem (600 Jahre) von fast jedem so praktiziert. Ich schätze ohne Google hast du keine Chance es herrauszufinden. Und in weiteren 500 Jahren wirst du diese Information auch nicht mehr im Netz finden. Damals gab es keine Kühlschränke. Deshalb wusste es jedes Kind. Ausserdem wird doch Erfahrung oft verfälscht wenn sie immer nur weitergegeben und nicht benutzt wird. Die Geschichtsbücher sind voll von Lügen und Irrtümern und dieses setzt sich fort. Irgendwann weiss man nicht mehr ob es Wahrheit oder Lüge war. Das nennt man dann Legenden. und Legenden geraten auch in Vergessenheit.
 
@Traumklang: naja man kanns doch aber sicher und präzise aufschreiben und in einer Art Archiv aufbewahren, warum soll das nicht gehn?
 
@legalxpuser: Das wird dann aber nur mit Glück über so lange Zeit erhalten bleiben. In einer Million Jahren können sooooo unendlich viele Dinge passieren die das alles in Vergessenheit geraten lassen können. Es gab doch bestimmt auch Geschichtssschreiber in der Vergangenheit. Davon ist nur ein Bruchteil erhalten geblieben.
 
Nach dem nächsten richtigen BUMS durch einen Komenteneinschlag ist das SOWAS von egal, auch wenn das Endlager unterirdisch ist oder es nur von einer Flutwelle durchweicht wird. Und der Einschlag ist sehr wahrscheinlich in den 100000-1.000.000 Jahren.
 
...und außerdem: von Fukushima spricht ja auch schon kein Schwein mehr, gerade mal 1 Jahr her ! und da sind KEINE Fässer drum !
 
Die Entwicklung hätte man sich schenken können. Ich gehe mal davon aus das niemand mehr da ist den das interessiert. :)) Wenn ich lese, in 100000 Jahren, kann ich eigentlich nur noch müde laecheln. Wenn wir so weiter machen auf dem Planeten, wird es uns schon viel früher nicht mehr geben. Aber vielleicht hat man bis dahin ja Leben im Universum gefunden, und kann's denen Faxen. Wenn die uns besuchen kommen und lesen die ersten Seiten in einem unserer Geschichtsbücher, hauen die ganz schnell wieder ab, oder haben sich totgelacht. In 100000 Jahren.... :)))))))
 
sprache ? sollen sie ein video machen. wie hölenmenschen in stein. die halt auf dvd. außerdem würde ich denen nix hinterlassen. wenn sie nicht zurechtkommen wie wir sollen sie halt sterben
 
???? Was? Wir haben jetzt das Sommerloch erreicht. Bitte alle Meldungen dieser Art einwerfen, damit es sich schneller schließt. Vielen Dank.
 
vielleicht werden wir in +-100.000 jahren ja wirklich wissen wollen wo die fässer stehen, da wir evtl. nur mit radioaktiven materialien überleben können, weil es de menschliche körper braucht. ja, die evolution hat gezeigt, dass menschen sich doch (ver)ändern können. trotzdem geht es hier um erhalt von informationen und in einer milllion jahren, wird die 1 eine eins bleiben und die null eine 0! :-)
 
Wunderbar, dass man langsam sich anfängt Gedanken zu machen was man den Nachkommen für einen Shit hinterlässt. Ich sag nur eines. "Age of Stupid"
 
Man sollte sämtlichen Atommüll besser zusammen mit einer Atombombe im Marianengraben versenken und dann die Atombombe zünden. Die Hitze wird den radioaktiven Müll mit dem Gestein an der tiefsten Stelle der Erde verschmelzen, so dass da niemand aus Versehen herankommen kann.
 
@Marathon: Der Mariannengraben ist eine tektonisch Sensible stelle. Es könnte zu einem Vulkanausbruch kommen. Abgesehen davon würde auch das verstrahlte Wasser grosse Schäden anrichten. Auch ins Weltall schiessen ist im Anbetracht der Gefahr eines Absturzes der Rakete im hinblick auf die Strahlung keine wirklich gute Lösung. Wenn das gut gehen sollte und auf einem Planeten landet der bewohnt ist, würde das einer Kriegserklärung gleichkommen. Gut aber das ist ein Hirngespinst meinerseits. :-)
 
Einfache Frage: Wie blöd muss man als Forscher anzunehmen, dass zukünftige Generationen (zumal in tausenden von Jahren) unfähig sein sollten, die mögliche Gefahr des Atommülls nicht selbst einschätzen/messen zu können. Die werden nicht nur über viel bessere Meßmethoden und Technologien verfügen, nicht nur besser wissen, was die Jungs im 21.Jahrhundert so verbockt haben sondern wahrscheinlich schon längst die Endlager aufgebuddelt, um den Atommüll weiterzunutzen. Bereits heute wissen wir, dass in ein paar Jahrzehnten die technologie zur Verfügung steht, die Isotope durch weitere Spaltung weiterzuverwenden und zu entschärfen.
 
@hhf: Kopie von oben: Und das erzählt wer - die Generation, die nicht fähig ist herauszufinden, wie die Ägypt. Pyramiden gebaut wurden ! Gerade mal 2000 Jahre her... Die nächste Eiszeit oder -ganz_aktuell- der nächste Sonnensturm kommt bestimmt. Mach dich mal schlau... !
Ein Sonnenstrum wie von 1921 würde uns in die (elektron.) Steinzeit zurückwerfen - zB 3 Monate ohne Strom wären schon mal interessant...
 
Wozu Daten aufbewahren?
Wenn wir alle so weitermachen , dann gibt es in 300 Jahren keinen mehr der es lesen könnte !
 
@Berserker: So nah wird es wohl nicht sein, aber das selbe dachte ich mir auch bei der Überschrift. In 10.000 oder 100.000 Jahren, vielleicht auch eher wird es auf diesem Planeten keine Menschen mehr geben, bzw. nicht in einer solchen Form wie wir sie heute sind. Die ganzen Technologischen Entwicklungen werden uns in die Steinzeit katapultieren und mal sehen wer dann noch Feuer ohne Feuerzeug und Streichholz machen kann, geschweige ohne Strom zu leben. Des Weiteren ist dieser Planet schon mit über 30% der Menschliche Population überfordert. Die Menschheit lebt also über ihre ökologischen Verhältnisse, die heutige Zahl von über sechs Milliarden ist in jedem Fall zu hoch. Die Folgen werden weltweit spürbar: Die Weltmeere sind weitgehend leergefischt, immer größere Flächen werden für die Rohstoffgewinnung umgegraben, die Regenwälder und andere ökologisch wichtige Wildnisgebiete schrumpfen dramatisch. Dafür wachsen Weideflächen für Rinder und mit Futter- und Energiepflanzen sowie Holzplantagen bepflanzte Äcker.
 
@KlausM: es sind seit gestern statistisch 7 Milliarden ...
 
Eine Botschaft eingemeisselt im Stein, dachte ich erst :-)
 
Das gibt wieder Kohle!
 
Haben das unsere Vorfahren auf ihre Art ebenso gemacht - nein.
Da gab es noch keinen Atommüll, aber Dinosaurier. Wurde gewarnt - nein! Was sind wir doch heute für ein tolles Völkchen, wo man alles dran denkt um die Nachfahren in tausend Jahren zu warnen, das ist schon faszinierend ...
 
Akustik als Warnsignal. Niemand läuft auf das Geräusch einer (z.B.) rostigen kettensäge zu. Jedem dürfte der Begriff "Geisterbahn" geläufig sein. ;) Das "Mosquito" wird auch schon länger angewendet um "Jugendliche" von bestimmten Orten fern zu halten. Link:

http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/pieptonfolter-gegen-jugendliche-hier-kommt-die-tinnitus-attacke-a-549176.html

Gruss - Souldancr
 
Das Problem geht doch noch viel tiefer als die Frage der zu verwendenden Sprache. Ich glaube nicht dass in 100 Millionen Jahren die Lesegeräte noch mit unseren bekannten Bits und Bytes arbeiten. Wenn man sich das mal in Betriebssystemversionen überlegt wie lange das ist ... Windows 1.000.001, oder Ubuntu Unssinddiecodenamenausgegangen 1.002.019.
 
2012 geht doch die Welt eh unter. Also wozu das ganze? ;-)
 
LOL, man malt einfach nen totenkopf mit gekreuzten knochen hin und die sache dürfte ziemlich klar sein ;)
 
@xaxl: lol, bis heute kann man viele informationen nicht richtig deuten, da man den kontext noch immer nicht richtig entschlüsselt hat in pyramiden u die sind grad ma 3000 - 6000 jahre alt & dann glaubst du das die menscheit, wenn denn noch existent, da selbst ausrottungs drang oder evolution, ein einziges kontext freies bild (das für unwissende auch als grabstätten symbol gehalten werden kann) gleich begreifen?
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