Umweltsiegel: Apple verteidigt den EPEAT-Ausstieg

Apples Ankündigung, künftig auf das Öko-Siegel Electronic Product Environmental Assessment Tool (EPEAT) zu verzichten, hat zur Folge, dass US-Behörden nun keine Apple-Rechner mehr kaufen dürfen. Das Unternehmen verteidigte diesen Schritt aber nun. mehr... EPEAT EPEAT

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Die US-Behörden sind aber witzig! Die Teapartybewegung (die Republikaner, die in einer der beiden Kammern alles verhindern können) würde am liebsten das Umweltministerium abschaffen, und dann ist so ein Scheiss, Grund dafür auf Apple zu verzichten.
 
@Graue Maus: 1. die Richtlinie wurde von einem Republikaner eingeführt, nämlich Schorsch Doppel-Weh Bush. 2. Republikaner =/= (automatisch) Tea Party.
 
Die EPEAT Standards sind veraltet, im gleichen Moment ist Apple in anderen umweltwichtigen Bereichen führend. Apple müsste ja diese Zertifizierung somit mit Leichtigkeit bekommen wenn Standards veraltet sind und Apple der Ökoproduzent schlecht hin, oder sind einige Punkte doch nicht erreicht? Da versucht sich wohl wieder jemand billig rauszureden
 
@Mu3rt3: Artikel gelesen aber nicht verstanden, nehme ich an. Es ging um Sachen, die in der Richtlinie gar nicht erfasst sind. Steht auc so da drin.
 
@iPeople: Den Artikel bzw. die Aussage Apples hast Du wohl auch nicht verstanden? Bis gestern hatte Apple diese Zertifizierung und von einem Tag auf den anderen nicht mehr. Wenn die Standards wirklich so niedrig sind und Apple diese bis gestern erfüllt hatte, warum sollten die denn aussteigen und auf die Verkäufe für die Regierung verzichten? ein Unternehmen das verkaufen will tut das auch, überhaupt da sie die Standards bereits erfüllen und nicht erst groß in andere Produktionen investieren müssen welches sich am ende mit den Verkäufen an die Regierung nicht mehr rentieren würde
 
@Mu3rt3: Die Kriterien erfordern ein einfaches Zerlegen der Komponenten zwecks Recycling und Reperatur. Das ist was Apple als veraltet bezeichnet und nicht mehr mit der geforderten Leichtigkeit erfüllt. Schade, aber nicht überraschend das es in diese Richtung geht.
 
@Mu3rt3: Ich gebe Dir mal ein Beispiel: Also, Du erhältst ein Zertifikat, wenn Du eine Gleichung aufstellst, in der 2 Zahlen die Summe 2 ergeben. Eine der beiden Zahlen darf die 1 weder unter- noch überschreiten. Zwangsläufig kommst Du darauf, dass die andere Zahl ebenfalls nur eine 1 sein kann. Was Apple gemacht hat, ist folgendes, sie haben das Kriterium verletzt, die Gleichung umgestellt. Eine Zifdfer ist jetzt 0 und die andere 2. Das Ergebnis ist das Selbe, aber es entspricht nicht mehr den Kriterien der Richtlinie.
 
@Mu3rt3: apple wird die Zertifizierung im Bezug auf Recyclefähigkeit und - ich möchte ihnen nicht böses unterstellen - langlebigkeit vielleicht nicht erhalten. gründe hierfür köntnen das neue display und der verklebte akku sein.
Wenn die Standards dort veraltet sind, sollten ja aktuellere strenger und vorallem weitreichender sein und somit in der tat absolut kein problem für apple darstellen.
Ich bin mir aber sicher, dass Apple weiß welche Konsequenzen das haben kann, auf ein solches zertifikat zu verzichten und ihr budget für lobbyarbeit ist gewaltig. daher könnte es sein, dass bei staatlichen einrichtungen vllt doch ausnahmen geben wird. ich würde es allerdings begrüßen, wenn unternehmen wie ford derartige richtlinien beibehalten. laut apples aussage sind die ja eh ein witz und einfach zu erfüllen.
 
@Mu3rt3: Die Logik von Apple klingt für mich in etwa so: das Qualitätsmanagementsystem unseres Unternehmens ist viel, viel besser und geht viel, viel weiter als die Anforderungen der ISO 9001. Und weil das so ist, lehnen wir eine weitere Aufrechterhaltung unseres ISO 9001-Zertifikates ab... Was wäre das denn für ein Quatsch?!
 
Weil Apple die Umwelt auch so sehr am Herzen liegt verklebt man die Akkus. Das hat den Vorteil, dass diese nicht aus dem Gerät entnommen werden können um sie dann im Wald oder Seen zu entsorgen. Wenn dann muss man das ganze Gerät wegschmeißen und sich ein Neues kaufen. Win-Win aus Apple-Sicht.
 
@Memfis: ach echt, muss man sich ein neues kaufen ? Man kann den akku nicht wechseln lassen ?
 
@iPeople: Mit der neusten Generation nicht, nein. Und ich vermute auch, dass das ein Grund sein könnte, wieso Apple auf dieses Siegel verzichten _muss_.
 
@davidsung: Natürlich kann man den Akku wechseln lassen. http://www.apple.com/support/macbookpro/service/battery/
 
@davidsung: Informiere Dich bitte. Du kannst den Akku in jeder authorisierten Werkstatt wechseln lassen.
 
@iPeople: Da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Gemeint habe ich die neuste Retinageneration, welche den Ausbau des Akkus mit normalen Mitteln unmöglich macht. Meines Wissens nach schreibt aber der EPEAT-Siegel vor, dass der Akku leicht auszubauen sein muss. Bei ältereren Generationen geht dies jedoch, keine Frage.
 
@davidsung: Siehste? Aber die kompakte Bauweise des neuen MacBook lässt eben keine andere Lösung zu. Wenn das der Grund für ein Umweltzertifikat ist, dann hat Apple das Richtige getan. Die Kunden wollen schlanke laptops eben haben. Außerdem ist "leicht" relativ. Für eine authorisierte Werkstatt ist es leicht ;)
 
@iPeople: das ist unsinn, das neue macbook pro müsste mit nichten den akku derart verkleben, das macbook air aus eigenem haus zeigt das
 
@0711: Würde sagen, heuer als Konstrukteur bei Apple an, Du scheinst denen haushoch überlegen zu sein.
 
@iPeople: wieso? Die haben doch offensichtlich leute die das können, der grund dass sies nicht machen muss also scheinbar ein anderer sein wie "nicht machbar"
 
@0711: Und diesen Grund wirst Du mir gleich verraten? Wie hättest Du es gemacht?
 
@iPeople: Woher soll ich den genauen grund kennen warum sich apple für ein wartungsunfreundliches design entscheidet? Wie? Schau ins air z.B. ... ansonsten gibt es sicher noch zig alternativen zum fest verkleben dass man es praktisch nicht weg bekommt ohne die zellen zu beschädigen die man rausnimmt.
 
@0711: Du weißt also nicht den Grund, bist aber sicher, dass es nicht sein muss .... ja, das leuchtet ein.
 
@iPeople: woher soll ich den grund kennen wenn ihn apple nicht nennt? das wäre reine mutmaßung, deine "forderung" dass ich apples grund kennen könnte ist deshalb unsinnig. Ich sehe dass es notebooks mit ähnlichen formfaktoren auch vom gleichen hersteller gibt wo diese "notwendigkeit" offensichtlich nicht besteht und deshalb unterstelle ich auch dass es bei pro hier keinen technischen grund gibt.
 
@0711: Du unterstellst, das habe ich gemerkt. Aber mit "das ist unsinn, das neue macbook pro müsste mit nichten den akku derart verkleben, das macbook air aus eigenem haus zeigt das" hast Du es als Fakt hingestellt.
 
@iPeople: Du behauptest die kompakte bauweise verhindert eine nicht verklebung des akkus. Das mac book air ist kompakter, die meisten tablets sind kompakter, sonstige konkurenzprodukte die ähnliche kompakt sind sind alles gegenbeweise dass die kompakte bauform keinen verklebten akku erfordert. Deshalb sehe ich es als fakt dass die bauform kein hinderungsgrund für ein nicht verkleben darstellt. Interessanterweise sieht auch ifixit o.ä. keinen offensichtlichen grund für die verklebung und mir persönlich fällt nur einer ein, kostengünstiger + wechsel spült nochmal etwas geld nach - kurz finanzoptimierung aber ob das die gründe für apple waren weiss ich nicht.
 
@0711: Ich behaupte gar nichts, denn ich halte mich nicht für kompetenter als die Apple-Bastler. Du weißt aber, das ein MacBook pro mit Retina wesentlich mehr Wärme erzeugt, als ein Tablet oder ein MacBook Air? Das heißt, Du kannst die kompakte Bauweise der einen Gerätekategorie nicht mit der einer anderen vergleichen. Was iFixit dazu meint, interessiert mich nicht. Dann sollen die es besser machen.
 
@iPeople: Was bitte hat den jetzt die Abwärme mit verkleben oder nicht verkleben zu tun? Das musst mir jetzt aber mal erklären wo da der Zusammenhang besteht.
 
@Fonce: Naja, etwas passgenau in einen Schacht kleben, verbraucht weniger platz, als wenn man irgendwelche Halterungen mit einbaut. Also das war doch jetzt nicht so schwer, oder? Man braucht mehr Platz für Belüftung. Ist ne Vermutung von mir, aber nicht ganz von der hand zu weisen.
 
@iPeople: also da du ja scheinbar sehr auf die formulierung achtest, doch hast du behauptet "die kompakte Bauweise des neuen MacBook lässt eben keine andere Lösung zu".
 
@0711: Klingt doch nach vermutung, oder?
 
@iPeople: hm nicht so ganz ;)
 
@0711: Aber auch nicht ganz nicht :P
 
@iPeople: umweltverträglichkeit hat auch durchaus was damit zu tun ob die leute bereit sind die zusätzlichen (eigentlich unnötig) hohen investitionen für solch einen wechsel zu tragen und ja hier trägt der kunde nur sekundär die schuld (u.a. weil der akku halt ein verbrauchsteil ist)...
 
@Memfis: Was erzählst du denn für einen Schwachsinn. Schau dir mal die ganzen Displays mit verklebten Scheiben an. Da kann man auch nichts ohne weiteres zerlegen. Komischerweise regt man sich bei Autos nicht darüber auf. Da wird noch viel mehr geklebt.
 
@LastFrontier: nur weils wo anders scheisse ist wird dort die scheisse nicht besser
 
@LastFrontier: Du hast gerade Eindrucksvoll bewiesen keine Ahnung zu haben. In der Autoindustrie macht sich sogar sehr wohl ziemliche Gedanken über Recycling. Bei neuen Audis zB. wird in tragenden Teilen der Aluminiumkarosserie aufgeschäumtes Aluminium verwendet um die nötige Steifigkeit zu erhalten, gleichzeitig aber eine optimale Recyclingmöglichkeit zu haben (einfach alles einschmelzen). Das war übrigens lange nicht machbar Aluminium aufzuschäumen, aber nach intensiver Forschung und viel investiertem Geld ist es jetzt möglich. Früher hat man übrigens hier andere Materialien mit eingebracht, die ein Recycling praktisch unmöglich gemacht haben. Ich sehe nicht, das Apple sich hier solche Mühen macht, um einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu gewährleisten. Dein Vergleich zeugt also wirklich nicht von Fachkenntnis.
 
Eine sehr dumme Ausrede! Weil ihr Umweltstandard angeblich höher liegt verzichtet man auf ein Umweltsiegel was lediglich Mindeststandards vorschreibt! Ein Mindeststandard verbietet nicht das man besser sein kann! Tatsächlich ist Apple aber schlechter was das Recycling angeht und damit erfüllen sie eben nicht den Mindeststandard für das Label und deshalb sind sie ausgetreten - und sicher nicht weil ihre Umweltstandards höher liegen :-P
 
@andreas2k: eine sehr billige sogar. Veraltete Standards die in den letzten Jahren erreicht wurden und von einem Tag auf den anderen nicht mehr? Im gleichen Moment haben sich diese EPEAT Standards aber nicht geändert...
 
@Mu3rt3: richtig, sie haben sich nicht geändert .... So steht's auch im Artikel . Sie umfassen zum Beispiel Gebiete nicht, die aber relevant sind und die Apple einhält .
 
@iPeople: Apple gibt somit aber den Regierungsmarkt auf. Ein Gewinnorientiertes unternehmen macht nicht einen Rückzieher weil iPhone, iPad, iWhatever nicht unter das Gütesiegel fallen. Besser 50€ verdient als 0€. Wie schon erwähnt, das machen die nur weil ein oder einige ihrer Geräte nicht mehr den Standard haben dürfen. Die Standards haben sie ja bereits erfüllt, also muss man keine großen Investitionen in die Produktionsumstellungen tätigen. Sowas macht man wenn die Investition viel höher ausfällt als die verkauften Produkte für diesen Abnehmer (in diesem Fall Regierung)
 
@Mu3rt3: Ja, die Standards wurde erfüllt, als die Geräte noch anders gebaut wurden. Jetzt ist mehr leistung drin, es erfordert kompaktere Bauweise. Und die Richtlinie berücksichtig das nicht, weil sie veraltet ist.
 
@iPeople: Das ist es ja, die Standards sind alt und genau mit der heutigen Technik sollten die ja problemlos eingehalten werden können. Apple hatte die ja bis gestern! Nun bauen die aber das MacBook nicht mehr nach den Anforderungen die das Gütesiegel stellt (Batterie nicht austauschbar und irgendwas mit dem Display). Erklär mir doch mal bitte wie ein ALTER Standard mit der heutigen Technik von einem Tag auf den anderen nicht mehr erfüllt werden kann? Technik/Fortschritt geht nach vorne und nicht nach hinten. Die Aussage von Apple dass für sie die Standards zu veraltet sind einfach gelogen weil sie es nicht nach diesen Standard bauen wollen
 
@Mu3rt3: Hast Du mein Beispiel mit der Gleichung oben nicht verstanden? Der Akku ist wechselbar, nur eben nicht vom User per Mausklick. Und was ist mit dem Display?
 
@iPeople: Ich weis einfach nicht wie ich es erklären soll, anscheinend gehen iFans aber mit geschlossenen Augen und Ohren durch die Straße. Also ganz einfach worauf ich raus will. Wie können alte Standards durch den heutigen Technologiestand nicht eingehalten werden? Das neue MacBook beachtet nicht alle Punkte weil Apple diese nicht einhalten WILL und ist somit draußen. Apple hat ja bis gestern bewiesen dass man diese Standards problemlos einhalten KANN
 
@Mu3rt3: Weiß nicht, ob iFans mit geschlossenen Augen und Ohren durch die Straßen gehen, habe ja keinen Apple-Computer. Und offenbar machst Du doch das selbe. Okay, ich versuchs Dir mal zu erklären: Also wenn es früher als Umweltfreundlich galt, dass eine CPU gesockelt ist, dann haben dicke Laptops das früher auch gehabt und waren innerhalb der Richtlinien. Will man dünne Laptops bauen, geht Sockeln irgendwie nicht mehr, also verlötet man die CPU direkt auf der Platine. Es ist ein modernes Gerät, was den alten Richtlinien nicht gerecht wird (fiktives Anschauungsbeispiel). Man konnte damals einhalten, heute nicht. Oder man sagt den Kunden "Hey, dünne Laptops gehen nicht, wegen der Richtlinie" - wars verständlich?
 
@iPeople: Es geht vor allem darum dass man die Produkte leicht recyclen kann. Bis gestern ging es, heute nicht mehr und das mit Fortschritt der Technik (Umweltfreundlichere Bauart usw.)
 
@Mu3rt3: Ähm, das hat genauso damit zu tun. Z.B. gesockelte CPU= Abnehmen, recyclen. Gelötete CPU muss mit etwas mehr aufwand entfernt werden, kann aber trotzdem recyclet werden.
 
diese verlogenheit von Apple geht mir dermaßen auf den Senkel Die Arroganz und Überheblichkeit dass sie besser seien als andere ist echt zum sorry für den Ausdruck "kotzen"! Apple hat sich nie um die Umwelt gekümmert und wird es auch nie tun, siehe jetzt neue Produktreihe.
 
@Faith: dem kann ich mich nur anschliessen. Arroganter und überheblicher geht wirklich nicht mehr. Alles nur faule Ausreden!!!!
 
@Faith: Überteuerte 1 mal wegschmeiss Produkte^^
 
@Faith: Was erwartest du von dem unternehmen für eine Antwort ? Etwa dass die Verschmutzung zugeben ? Wer macht es bitte ? Wenn es nach dir ging, sind wohl alle Hersteller arrogant...
 
@Faith: was hat den die neue Produktreihe damit zu tun? Weil der akku verklebt wird?
Wie lächerlich sich hier die ganzen hater machen ist lustig. Apple als umweltsünder abstempel und dann zb samsunghandys in den händen halten, die auf kosten der Mitarbeiter mit giftigen stoffen hergestellt werden. Was ist das? Verlogenheit?
 
Das Alter der EPEAT-Standards und Apples Ausstieg sind zwei Paar Stiefel. Wenn man beides als ein Paar darstellt, fällts leichter, sich rauszureden. Weil die Dame (Kristin Huguet) es beherrscht, faktische Zusammenhänge hinter erfundenen oder unbedeutenden Relationen zu verstecken, hat sie genau den Job, den sie hat.
 
Auf einen Seite kritisiert Apple dass die EPEAT Standards nicht weit genug gehen und auf der anderen Seite beispielsweise, verklebt Apple die Akkus in den neuen Macbooks...
 
blablabla... apple ist für alles andere als umweltschutz und co. bekannt. soweit ich weiss führt da momentan HP oder Dell bin mir nicht sicher. in grafik war apple im knallroten bereich.
 
@gast27: So schlecht ist Apple laut Greenpeace gar nicht - relativ zu der Konkurrenz gesehen: http://bit.ly/vAMKJu . HP scheint aber tatsächlich besser zu sein. EDIT: Die Minusse sind mir wurscht. Trotzdem ein kurze Zusatzinfo: Tatsächlich war Apple früher im knallroten Bereicht, aber heute sind zumindest im vorderen Mittelfeld.
 
Welchen Teil von "Zudem betont die Apple-Vertreterin, dass "Apple-Produkte in anderen wichtigen Umwelt-Bereichen überlegen sind, die von EPEAT nicht erfasst werden, etwa beim Verzicht auf toxische Materialien." Wie The Loop schreibt, habe man bei EPEAT selbst im vergangenen März zugegeben, dass die Zertifizierungs-Standards veraltet seien. " habt ihr eigentlich nicht verstanden ? Es nutzt doch nichts, sich an standards hochzuziehen, die einer kompakten Bauweise nicht gerecht werden . Und nur weil der Akku nicht per Mausklick zu wechseln ist, ein Zertifikat nicht zu bekomme , dafür aber woanders führend zu sein, ist irgendwie unlogisch, oder ?
 
@iPeople: Umweltschutz bedeutet nicht nur den Verzicht auf toxische Werkstoffe. Hierzu gehören auch die Fähigkeit recycled werden zu können, die Langlebigkeit, die Arbeitsverhältnisse, die entstehende Verschmutzung durch die Produktion, etc. etc. ... einen Teil davon deckt EPEAT ganz gut ab. Apple verzichtet als Premiumhersteller auf einen Teil derartiger Anforderungen, um dem Kunden etwas "besseres" verkaufen zu können. Für wen es letztenendes besser ist, darf jeder für sich selbst entscheiden. Sehe ich den Preis für einen Akkutausch neuer Modelle an, ist es aus meiner Sicht Apple und weil z.B. ihr neues MacOSX gerade mal Modelle bis vor 3 Jahren erfasst, wissen wir wohin die Reise insgesamt geht. Der Kunde wird genötigt ein neues Gerät zu kaufen.
 
@PhilAd: Aluminium und Glas ist auf jeden Fall beliebig oft und besser recyclebar als die diversen Kunststoffe der Konkurrenzprodukte.
 
@Windows8: Psssst .... nicht wecken. Das Kunststoff aus Erdöl gewinnen wird, ist auch ein Geheimnis.
 
@PhilAd: Achso, Du würdest ein gerät für über 2000 Euro wegschmeißen, weil nach ein paar Jahren ein Akkuwechsel nur durch eine authorisierte Werkstatt gemacht werden sollte? Aber die 400 Euro-Wegwerflaptops vom Blödmarkt sind da umweltfreundlicher?
 
@iPeople: oh man. Ist ja schön und gut dass du so ein toller Apple Fan bist. Aber nimm einmal die Scheuklappen ab und denk mal darüber nach. Es verbietet dir niemand mehrere Zertifikate bzw Umweltsiegel zu nutzen. Man könnte das alte nutzen Plus ein neues entwickeln dass bessere Standards unterstützt und alle währen glücklich. Aber scheinbar muss Apple tatsächlich ein Problem mit dem alten Umweltsiegel zu haben. Warum sollte sonst ein Unternehmen das gewinnorientiert ist plötzlich auf Einnahmen verzichten?
 
@starchildx: Bin ich Apple-Fan? Wäre mir neu. Habe nur Windowsrechner zu Hause. Scheuklappen? Soso, und die ganzen Leute, die unreflektiert auf eine Firma eindreschen, sind objektiv .... schon klar. Warum sie verzichten? Es steht eindeutig im Artikel.
 
@iPeople: Wie kommst du auf unreflektiert eindreschen? Mir kommt es nur komisch vor wenn ein gewinnorientiertes Unternehmen plötzlich auf Gewinn verzichten möchte und ja ich hab den Text gelesen nur glaub ich denen kein Wort. Jedes gewinnorientierte Unternehmen möchte Gewinne einfahren und das Verhalten von Apple macht keinen Sinn. Wenn man strengere Umweltregeln möchte dann ist das Ok aber wenn man sagt dass man komplett auf Umweltrichtlinien verzichtet nur weil sie nicht streng genug sind dann ist das doch Quatsch. Ist wie wenn ich jetzt sag, ich halt mich nicht mehr an die Geschwindigkeitordnung weil Drengler nicht hart genug bestraft werden.
 
@starchildx: Sie verzichten nicht komplett, denn sie haben noch den "Energy Star 5.2" , und diese Richtlinie sollen sogar noch strenger sein. DAs wird hier nur verschwiegen, um die Fronten zu härten und solche sinnlosen Diskusionen zu fördern
 
Whooow... da hat sich ja mein Bild von Apple in Sekundenbruchteilen um 180 Grad gewendet! "....weil dieses Siegel dem Unternehmen nicht weit genug gehe und mit veralteten Standards arbeite" Ich lach mich schlapp: Mag sein das die Einzelteile umweltgerecht entsorgbar sind, die werden in China aber bestimmt nicht Umweltgerecht hergestellt.
Ein Blendwerk also dieses tolle Zertifikat....
 
@MetaTron: Ist ja nicht so, dass andere Hersteller besser sind: http://bit.ly/vAMKJu . Muss man schon etwas objektiv betrachten.
 
@Big_Berny: ist ja nicht so dass es irgendwas besser macht wenns alle schlecht machen
 
@0711: Hab ich auch gar nie behauptet. Wenn man die Kommentare hier liest, scheint einfach die Meinung vorzuherrschen, dass Apple diesbezüglich viel schlechter ist als alle anderen. Und das stimmt heute nun mal nicht mehr. Raum nach oben gibt's aber natürlich genügend und ich will auch gar nicht die Abkehr vom EPEAT beschönigen.
 
@Big_Berny: Nö, es geht überhaupt nicht darum, dass Apple diesbezüglich schlimmer ist, als andere Hersteller - sondern darum, dass Apple dieses Saubermann-Image verkörpert und seine Produkte auch so vermarktet. Bisher wurde zumindest mit dem Aspekt Umwelt und Recycling (u.a. auf der Homepage) geworben. Andere Hersteller tun das nicht, oder zumindest nicht in dem Ausmaß, darum geht's. Heiligenschein aufziehen und letztenendes keinen Deut besser oder sogar schlimmer als die Konkurrenz sein.
 
@RockNRolla: Das ist doch Quatsch. Umwelt und Recycling war nie ein Hauptargument von Apple für ihre Produkte. Einzig die Optimierung der Verpackung wurde zum Teil als umweltfreundlich angepriesen, aber ansonsten stimmt deine Behauptung doch gar nicht. Kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass gross damit geworben wurde, dass iPhones oder Macs sonderlich grün wären.
 
@RockNRolla: Aber klar versucht Apple den Austritt, den ich wie gesagt nicht begrüsse, zu rechtfertigen. Das ist normale PR-Arbeit. Machen alle anderen nach Umweltfreundlichkeitsrankings doch auch immer.
 
@Big_Berny: Vielleicht nicht in der TV-Werbung, die Internetpräsenz macht jedoch durchaus den Eindruck, ein besonders grünes Image verkörpern zu wollen: http://www.apple.com/de/environment/
 
@RockNRolla: Das haben doch alle: http://content.dell.com/us/en/corp/dell-environment , http://www.samsung.com/us/aboutsamsung/sustainability/environment/environment.html , http://www.lenovo.com/social_responsibility/us/en/environment.html Und ich habe nur bei diesen drei geschaut. Teile deine Meinung nicht, dass Apple dies speziell betont.
 
Klar Apple ihr seit mir schon so unglaubwürdig geworden!
 
@Menschenhasser: seit wann? :D
 
Alles nicht so schlimm. Samsung ist viel schlimmer.
 
@Ispholux: Plastikbomber sind leichter Recyclebar. Außerdem kannst Du alle 5 minuten den Akku wechseln.
 
@Ispholux: Ich musste gerade so lachen. Man kritisiert hier Apple, als ob man selber auf solche Siegel geachtet hätte, aber wenn da dann Wort Samsung (die übrigens tatsächlich schlimmer sind) fällt, wird man weg geminusst. Von wegen Apple=Diktatur, hier ist es nicht anders ;-)
 
@algo: genauso ist es. Den Leuten ist es vollkommen egal, was zb ihr Handyhersteller für den Umweltschutz tut. Alles vollkommen egal hauptsache billig und mehr Leistung als das letzte Handy.
Samsung vergiftet seine mitarbeiter, egal. Apple sind doch die "bösen"
 
@Fanel: Samsung bekam für den Scheiß sogar das Public Key Award. Die haben ihre eigene Mitarbeiter vergiftet und wollten das nicht mal zu geben. Aber natürlich ist uns das egal, da nicht Apple mit drin steckt. Beschweren wir uns lieber über Probleme, wie nicht herausnehmbare Akkus....Ich meine das ist doch mehr Umwelt verschmutz als durch Toxische Materialien vergiftete Mitarbeiter...
 
@algo: Nun, beim Thema Vergiftung von Mitarbeitern sollte man die Füße eher stillhalten, wenn man mit dem Apple-Fähnchen weht: http://bit.ly/NkLptB n-Hexan und so...
 
@RockNRolla: 1. Für das Problem war Wintek verantwortlich, d.h. ein Zulieferer, der auch für andere Hersteller fertigt 2. Zum Glück gab es keine Tote, man hat mehr oder weniger die Betroffenen entschädigt (Spiegel) und angeblich n-Hexan verboten 3. Die Betroffenen bei Samsung haben aber in Samsungs Fabriken gearbeitet und waren somit Samsung Mitarbeiter. Es gab Tote und Samsung hat die nicht mal entschädigt, geschweige denn die Schuld getragen...
 
@algo: "Verantwortungsbewusste Produktion.
Apple setzt sich dafür ein, dass die Arbeitsbedingungen über die gesamte Produktions- und Zuliefererkette hinweg sicher sind, die Mitarbeiter mit Respekt und Würde behandelt werden und die Fertigungsprozesse umweltverträglich sind." http://www.apple.com/de/environment/
Wenn schon damit geworben wird, dass man sich für gute Arbeits- und Produktionsbedingungen für die eigenen Produkte besonders einsetzt, kann man sich nicht mit dem Verweis, es liege in der Verantwortung des Auftragsfertigers, davonstehlen. Vom Spiegel habe ich lediglich diesen Artikel gefunden (http://bit.ly/OCP16Y), wonach zwar eingeräumt wird, dass Entschädigungszahlungen erfolgt sind (seitens Wintek), diese aber wohl unzureichend wären und ferner findet sich keine direkte Stellungnahme Apple's. Es wird nur vermerkt, dass von den Betroffenen ein Brief an Jobs verfasst wurde. Und von den gefährlichen Substanzen abgesehen, finde ich 12 Std.-Schichten 7 Tage die Woche unter aller Sau, egal ob die Produkte für Apple, Sony, Samsung oder sonstwen gefertigt werden. Allerdings ist Apple der einzige mir bekannte Hersteller, der ja so sehr auf faire Arbeitsbedingungen achtet (s. oben). ;-)
Von irgendwelchen verstorbenen Mitarbeitern bei Samsungs Produktionsstätten konnte ich übrigens nichts finden, hast Du evtl. einen Link dazu?
 
@RockNRolla: Bitte schön (wurde hier auch mal berichtet):...."Hightech-Geräte auf dem Buckel von Arbeitern: Südkoreas reichster Mischkonzern setzt in seinen Fabriken teils verbotene, hochgiftige Stoffe ein, ohne die Arbeiter zu informieren und zu schützen. Mindestens 140 Arbeiter sind deshalb an Krebs erkrankt, mindestens 50 junge Arbeiter daran gestorben.Samsung streitet trotz klarer Beweislage seine Verantwortung ab und diskreditiert die Erkrankten und Verstorbenen samt ihrer Angehöriger öffentlich. Samsung hat eine über 50-jährige Geschichte gezeichnet von Umweltverschmutzung, Gewerkschaftsunterdrückung, Bestechung und Steuerflucht. Samsungs Macht in Südkorea ist so gross, dass viele Bürger von der «Samsung-Republik» reden.".......http://www.publiceye.ch/de/vote/samsung/
 
@algo: Interessant, ist mir wohl entgangen, obwohl ich hier eigentlich fast täglich mitlese - und nein, ich bin kein Samsung-Fanboy, besitze nicht einmal ein Samsung-Produkt. Solcherlei Praktiken sind natürlich eine Schande und gehören boykottiert. Dass Samsung nicht nur Fernseher und Handys baut und in Südkorea eine Vormachtstellung hat (ich meine etwas von 8% vom BIP gelesen zu haben) war mir bekannt. was jedoch Apple's heuchlerischen Heiligenschein auch nicht mehr strahlen lässt. :-) Außerdem wäre es naiv anzunehmen, bei anderen Konzernen würde es anders aussehen, was Korruption angeht. Auch hierzulande braucht man sich nur mal die jeweiligen Branchenriesen anzuschauen (Pharma, Automobil etc.), diese 'Korruption' ist nur nicht als solche ersichtlich (Parteispenden, spätere Aufsichtsratsposten usw.) und dank nicht vorhandenem Zwang der Politikerriege, Nebeneinkünfte offenlegen zu müssen, lediglich intransparent, aber sicherlich auch vorhanden.
 
Apple ist sich echt für keine lächerliche Aussage zu schade.
 
Also so wie ich es verstanden habe ist Apple grüner als vorher. Sie haben zwar jetzt nicht mehr die EPEAT Auszeichnung aber dafür ja die ENERGY STAR Auszeichnung. Die sind ja auf dem aller neusten stand.
Also ein Schritt nach vorne.

Und selbst wenn nicht sind sie immer noch besser als Samsung und Co.

MfG. Devon B.
 
"die von EPEAT nicht erfasst werden, etwa beim Verzicht auf toxische Materialien."
vs.
"EPEAT gibt den Herstellern Standards in acht so genannten "Performance-Kategorien" vor, etwa [..] Einsatz toxischer Materialien" ?! - Zudem haben sie Damit einen Nachteil auf dem Markt, die werden sicher nichts aus Spaß an der Freude austreten, sondern weil sie wissen, dass die neuen Geräte Probleme bekämen.....
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