Gericht erklärt fünfstellige Handyrechnung für nichtig

Das Berliner Kammergericht hat in zweiter Instanz in einem Rechtsstreit zwischen einem Mobilfunkunternehmen und dessen Kunden zugunsten des Verbrauchers entschieden. Dieser muss eine Rechnung in Höhe von fast 15.000 Euro nicht bezahlen. mehr... Nokia, Handy, X3 Bildquelle: Nokia Nokia, Handy, X3 Nokia, Handy, X3 Nokia

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Warum der Provider sich überhaupt die Blöße gibt und vor Gericht zieht..
 
@fazeless: soll er einfach auf die 15T Euro verzichten und sie erlassen?
 
@-adrian-: Da er sie offensichtlich rechtswidrig ergaunerte: Ja.
 
@Alice Schwartzer: Wie kommst du bitte auf "offensichtlich rechtswidrig". Genau genommen hat der Anbieter aus seiner Sicht heraus alles getan, was notwendig war: Er hat durchaus die Preise "irgendwo" dokumentiert, sie vertraglich eingebunden etc. Dass die Art und Weise wie dies geschehen ist, nicht den Erfordernissen erspricht, die das Gericht als Maßstab gewählt hat, ist noch weit von einem "offensichtlich rechtswidrig" entfernt.
 
@-adrian-: Besser als sich zu blamieren und was sind 15 Tausend Euro für einen Provider?
 
@Homer9: Wie wäre es mit dem Monatsgehalt von ein paar Angestellten? Es ist unsinnig, auf die reine Summe abzustellen. Die durchschnittliche Rechungssumme bei den TSPs liegt ohnehin gerade mal bei ein paar Euro. Sollen die jetzt auf alle Rechnungen verzichten? - - - - - Das o.g. Urteil ist zwar vollkommen sachrichtig, aber die Aussage von dir ist Humbug.
 
@Homer9: Sind die Monatslöhne von ca 6-7 Callcenter Mitarbeitern für 1 Monat. Wenn du so fragst^^
 
Meiner Meinung sollten alle Mobilfunkunternehmen den Kostenstop einführen(max 50€-100€), so das man nicht in so eine Lage gerät, trotzdem ist es meiner Meinung schleierhaft, wie man nicht auf die Gebühren achten kann.
 
@L_M_A_O: das wäre nicht im interesse der abzocker solche obergrenzen.
 
@L_M_A_O: Hat vollkommen Recht, vor allem die Datennutzung ist reine Abzocke. Da bei jeden handy was neu ist die datennutzung aktiv ist.
 
@Lon Star: solang der Kunde darauf hingewiesen wird finde ich es ok, bei der T-Doof bekommt man im Ausland alle 50 Euro bei Datennutzung einen Hinweis den man im Browser bestätigen muss, erst dann geht die Datennutzung wieder.
 
@skrApy: Schon mal ein neues handy ausgepackt ? Dort ist die Datennutzung standart mäßig aktiviert, das sehe ich als Problem. Das Handy fängt dann lustig an updates zu installieren und co, und am Monatsende kommt das dicke Ende.
 
@Lon Star: Datenroaming ist beim Iphone standardmäßig deaktiviert ! Zudem muss ein Kunde sich auch vor Nutzung im Urlaub darauf einstellen und sich schlau machen. Und wenn er bei T-Doof alle 50 Euro bestätigen muss, dann wären auch keine 15000 Euro entstanden. Aus meiner Sicht haben beide Schuld, zudem ist bei allen Geräten die ich kenne Datenroaming standardmäßig deaktiviert, man sollte hier Datenroaming und normalen Inlands-Datenverkehr nicht verwechseln.
 
@skrApy: Ich rede aber nicht vom Ausland, oder kaufts du dir ein Telefon im Ausland ?
 
@Lon Star: Also bei Android muss man auch bestätigen, dass überhaupt das mobile Internet genutzt wird!
 
@Lon Star: ich rede nur vom Datentarif :) wenn er den Datentarif im Inland genutzt hat und dadurch 15000 Euro durch prepaid entstanden sind, dann haben trotzdem beide Schuld :) wenn ein Kunde eine Technik nutzen will, muss er sich im Vorraus darüber genau aufklären und nicht blauäugig bzw. fahrlässig das Gerät und den Dienst nutzen. Der Kunde hat aus meiner Sicht eine klare Mitschuld :) auch wenn diese geringer ausfällt als die vom Provider.
 
@MChief: war beim Milestone 1 und 2 und beim Nexus nicht so, die haben einfach angefangen Daten zu ziehen.
 
@Lon Star: Im Artikel geht es um Tarife im Ausland. Mit dem bisschen Datennutzung welche dein Handy im Standby verursacht kommst du im Monat vielleicht auf 50-100 MB wenn du dir nicht gerade eine besonders gesprächige App installiert hast und selbst da ist es ja kein Problem einfach die Verbindung auf und abzubauen. Updates musst du selbst erst bewilligen bevor die automatisch installiert und ausgerollt werden. Android und auch iOS weisen dich daraufhin das es besser wäre Updates nur zuzulassen wenn du dich in einem WLAN eingeklinkt hast. Bei beiden gibt es auch entsprechende Einstellungen dazu das Updates nur dann möglich sind.
 
@Lon Star: Beim Sony Ericsson Xperia arc ist es zum Beispiel nicht so. Es ist nämlich einstellungssache. Wenn man natürlich beim einrichten sofort die Datenverbindung einrichtet und die zugehörige Konfiguration runterläd, dann ist man selber schuld. Aber wenn man das erst abschaltet und dann einrichtet, dann musst du nicht zahlen. Über WLAN wäre es noch einfacher. Und dieses ist beim Stock Android, wie bei HTC Sense so. Wenn es Motorola geändert hat, dann liegt der fehler bei Motorolla und nicht beim Anbieter.
Aber es gibt noch eine viel simplere Methode, zu verhindern, das ein Handy ins Internet geht, vorallem, wenn man den Weg, von mir vorgeschlagenen, nicht kennt. Und dieser ist selbsterklärend. Man geht in den Keller oder sonst wo hin im Haus, wo es kein Empfang gibt und stellt es dann dort ein....
Ich bin auch der Meinung, dass hier mal wieder das Gericht falsch entschieden hat, denn der Kunde war selber schuld. Hätte die Datenverbindung ja nicht anhaben müssen. Und wenn er sie doch an hat, dann hätte er entweder den Vertrag nicht annehmen dürfen, die automatische aufstockung ausschalten müssen, oder sonst etwas tun. Aber erstmal nutzen und dann klagen, tztztz.
Gruß
 
@L_M_A_O: hmmm ... "Kostenstop" ... bei Simyo gibt es das, gilt aber nur für deutsche Telefonate / SMS. Alles weitere geht über den Kostenstop hinaus. Daher die Frage, wo es einen echten Kostenstop überhaupt gibt ...
 
@L_M_A_O: Gibt es doch bei nahezu allen Anbietern. o2-Kostenairbag und wie sie sich alle schimpfen. Was du leider eigentlich willst, ist, dass hier die viel kritisierten amerikanischen Verhältnisse eingeführt werden: Weil der Kunde zu doof ist, sich auch nur mal fünf Minuten mit etwas zu beschäftigten (Vertragskonditionen, Einstellungen seines Mobiltelefons, ...) soll ein ganzer Markt unsinnig reglementiert werden und am besten sollte es noch Zahlungen in Mrd.-Höhe geben. Im gegebenen Fall waren ja auch gar nicht die eigentlichen Kosten das Problem, sondern u.a. die Bekanntgabe ggü. dem Kunden, sodass dieser nicht damit rechnen musste.
 
@L_M_A_O: Eigentlich hätten alle 10€ eine SMS versendet werden sollen. Das ging im Ausland irgendwie nicht. Und da das Gerät schon super für Onlinenutzung eingerichtet war ergaben sich die 15000€.
 
Also wenns nach mir ginge, müsste der Kunde zumindest einen Teil der Rechnung bezahlen. Er ist zu blöd ein Smartphone einzurichten und hat dadurch den Dienst des Anbieters genutzt. Dieser hat seine Aufgabe erledigt, ABER die fehlende Benachrichtigung gibt beiden eine Schuld.
 
@MChief: inwiefern hat der Kunde an der fehlenden Benachrichtigung schuld? Wenn er wirklich nicht ausreichend informiert wurde dann hat der Provider seine Pflicht vernachlässigt.
 
@hezekiah: Ja nicht nur das. Ich kenne sehr viele normale Leute die ein Smartphone haben aber nicht wissen was Daten Roaming überhaubt ist. Und diese gilt es zu Schützen. Kann nicht jeder Wissen was der Anbieter da meint. Dabei denke ich vor allem an die etwas ältere Generation die nicht jeden tag heise, winfuture oder sonstiges liest...
 
@refilix: Du kennst aber sicher Niemanden der ein Auto fährt und nicht weiß was ein Gaspedal ist.... oder ein Lenkrad, oder ein Blinker.... Will sagen: Bevor man etwas benutzt sollte man sich informieren wie etwas funktioniert... aber seit Generation iPhone hantieren selbst Hausfrauen mit einem solchen Gerät obwohl sie noch immer denken das im Fernsehen Kleine Menschen hinter na Scheibe Theater spielen...
 
@Speggn: Naja, bei einem Auto bekommt man eine Ausbildung was man Führerschein nennt. Bei Smartphones wird man kalt ins wasser geworfen. Und wirklich helfen tuen die Anbieter ja nicht. Im Sinne von "Das sollten Sie unbedingt wissen!". Aus meiner sicht wird eher damit Spekuliert das einige in diese Falle Tappen. z.B. verstehe ich nicht das bei meinem HTC Desie damals das Daten Roaming standartmäßig ausgeschaltet wahr. Das neue HTC One S oder X ist Daten Roaming standart mäig an. Aus meiner sicht können sich die Anbieter nicht ihrer Verantwortung entziehen.
 
dass sieht mir nach Vodafon aus weil das war Jahre lang dass absichtliche Problem von denen um mehr Ihre eigenen Taschen zu füllen. Geschieht denen ganz recht!
 
@Faith: Nope. Simply im t-mobile/o2-Netz.
 
Eigentlich ist man ja selber Schuld, wenn man so einen merkwürdigen Vertrag eingeht, auf der nüchtern betrachteten Seite gehören diese Angebote von vornherein untersagt. Danke an das Gericht für eine gute Sache! Ich würde so einiges verbieten, um die Welt etwas schöner zu getalten. Dafür dann lieber die Fünf-Fingerpflanze für alle Lebenslagen von Kraft- bis Kunststoff re-erlauben. ^^
 
@HattenWirAllesSchon!: Die Pflanze die du meinst hat glaube ich sieben "Finger" und unter deren Einfluss würden vermutlich noch merkwürdigere Verträge abgeschlossen ^^
 
Was jemadn um welchen Anbieter es geht ?
 
@Lon Star: Simply
 
@thedesx: THX, scheint bei Simply kein einzelfall zu sein.
 
Der Begriff Prepaid gehört langsam mal wirklich definiert. Und zwar für alle. Jeder Anbieter hat ein Prepaid-Paket im Sortiment, aber bei kaum einem ist es wirklich "Prepaid". Es gibt immer irgendwelche Ausnahmen. Automatische Aufladung wenn das Guthaben verbraucht ist, Nichtbeachtung des Guthabens bei SMS oder Auslandstelefonaten, etc. pp. Prepaid heißt "Im Voraus bezahlt". Und das sollte es auch sein. Wenn die Karte leer ist, ist sie eben leer. Fertig, aus. Aufladen kann man auf so vielen Wegen, dass Bequemlichkeit keine Ausrede mehr sein kann.
 
@DennisMoore: wird man neuerdings zu der automatischen Aufladung denn gezwungen? Bei allen 3 Prepaid-Karten, die ich bisher hatte war das nie der Fall, sondern nur eine Komfortfunktion, die man auf Wunsch selber aktivieren konnte (genauso wie man auf Wunsch die Aufladung per SMS einrichten kann, was ich z.B. gerne nutze).
 
@Link: Bei mir war die automatische Aufladung voreingestellt, was aber kein Problem war, weil ich generell erstmal alles durchschaue bevor ich es nutze. Macht aber nicht jeder.
 
@DennisMoore: und woher haben die gleich deine Kontodaten, wenn du dir so ne Karte im Supermarkt oder so holst?
 
@Link: Mußte ich bei der Registrierung zwangsweise eingeben.
 
Als ich noch Jung war, waren PrePaid Karten Guthaben die man Abtelefonieren konnte und danach war sense. Heute sind sie wohl wie alle anderen Verträge auch :O
 
Abzocke ist das von den Providern. Ich wette mal die tatsächlichen Kosten die für den Provider angefallen sind, übersteigen nicht mal 100€. Aber hauptsache erstmal abzocken. Glücklicherweise sieht das ganze dank der EU Richtlinien heutzutage anders aus.
 
@KastenBier94: Was für Kosten, wo soll den da Kosten entstehen ??
 
@Lon Star: Na für den Provider entstehen bei der Datenübertragung, vorallem über das mobile Netz doch auch Kosten. Strom, Lizenzkosten etc. Darauf waren die 100€ bezogen.
 
@KastenBier94: ich kann dir jetzt die Quelle nicht aussuchen, aber pro GB ist es wohl ein einstelliger Cent-Betrag.
 
@Link: Dann ist die Frechheit umso größer.
 
@KastenBier94: jaja... die verdienen sich ne goldene Nase dran und bauen das Netz nicht mal davon aus sondern begrenzen das Datenvolumen, damit es nach paar Hundert MB es kaum noch nutzbar ist.
 
selbst schuld für den Anbieter.
Wenn ich mir eine Prepaid karte kaufe dann will ich über meine kosten bescheid wissen und diese selbst regulieren.
Automatische abbuchungen gehören bei Prepaid karten generell verboten !
 
das WF hier nicht den Namen des Providers sagt ist unakzebtabel.....bei Nennung des Gerichts ist dann wieder Freizügigkeit angesagt........Feigheit kommt vor jeden Fall........Pfui.....
 
@Blindgänger: War garantiert e-Plus ^^
 
@CherryCoke: Nein, müsste Fonic sein.
 
Was da nirgends steht (auch nicht im PDF) ist die interessante Tatsache, dass der Betrag von 15T EUR innert ~15h zusammen gekommen ist. Der Tarif sah ja ursprünglich vor, 10EUR automatisch wieder aufzuladen und das per SMS und Mail dem Kunden mitzuteilen, was bei Internet-Verbindungen aber nicht geschehen ist. Andernfalls wäre der Kunde von SMS/Mails geradezu bombardiert worden und wäre sicher nicht wieder im Internet gewesen und hätte sich hierfür wohl etwas kostengünstigeres besorgt. 15T EUR in 15h nur für GPRS sind schon ne ganz schöne Ansage. o.O
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