Indoor-Navigation über das Magnetfeld der Erde

Verschiedene Anläufe, die Nutzung von Navigationssystemen auch auf das Innere von Bauwerken auszudehnen, wurden bereits mehrfach versucht - allerdings mit mäßigem Erfolg. Forscher der Universität von Oulu in Finnland haben nun aber einen Ansatz ... mehr... Navigation, IndoorAtlas, Magnetfeld Navigation, IndoorAtlas, Magnetfeld

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
ziemlich geile geschichte...mal sehen ab wann man da wirklich was von hat
 
@0711: Das ist viel zu ungenau. Magnetoskope lassen sich VIEL zu leicht ablenken, spreche da aus Erfahrung, es reicht schonmal eine Box oder ein Starkstromkabel. Indoor GPS bringt eine Genauigkeit von bis zu 1mm (!!!) auf jeder Achse, konnte das bei einem Schweißroboter bewundern. Meiner Meinung nach nicht zu realisieren.
 
@sandrodadon: naja starkstromkabel werden ja jetzt nicht so oft versetzt, indoor navi is ja für flughäfen, große supermärkte u.ä. interessant. Ich kenn mich allerdings damit auch nicht aus obs was taugen kann oder nicht, großer vorteil zu "indoor gps" (gibts das überhaupt? das basiert doch alles auf anderen techniken oder nicht?) bzw indoor ortungsmöglichkeiten ist meienr ansicht nach dass hier seitens der gebäude keine weitere technische infrastruktur bereitgestellt werden muss damit es funktioniert. Dass, das für die industrie selbst (schweißroboter/transportwagen navigation am hafen o.ä.) nichts taugt dürfte i.O. sein weil die zielgruppe eben endkunden sind die nur wissen müssen wo sie welche boutique oder shop finden
 
@sandrodadon: Kann ich bestätigen ;) Ich habe letztes Jahr eine Forschungsarbeit zu diesem Thema geschrieben und das gibt es ein australisches Unternehmen, dass sich mit "Pseudosatelliten" beschäftigt. Die Genauigkeit liegt dort auch im sub-cm bereich.. Für mehr Infos: http://www.locatacorp.com
 
Und die Supermarkt-Betreiber werden als erstes irgendwas an Störquellen einrichten, damit man eben nicht das Regal sofort findet, sondern durch den ganzen Laden stratzen muss.
 
@Der_Gnom: wie hoch ist die Außentemperatur bei dir? ;-)
 
@GordonFlash: da hat er schon recht, Supermärkte sind z.B. optimaler weise so aufgebaut, dass man durch den ganzen laden muss, um an Grundnahrungsmittel zu kommen... und auch um bestimmte Sachen zu finden wird erst mal an anderen Regalen vorbei gelotzt
 
@JasonLA: Deshalb Scheuklappen auf und nur die Kiste Bier gekauft die man auch schon wollte bevor man den Laden betreten hat!
 
@GordonFlash: Hat nicht Apple das Patent auf das Erdmagnetfeld? Meine, mich da an was erinnern zu können: "iWosammadenn?"
 
@kleister: "iWosammadenn" Wie geil ist das denn :D
 
@kleister: *LOL*
 
@Der_Gnom: intelligente märkte haben entsprechende "flursteuerung"
 
Nachdem ich Papa den Link geschickt hab kam als Antwort, diese Technologie ist uralt :D Vor GPS wurden so die Navis gebaut ^^
 
@Knerd:
Natürlich ist die Technologie uralt, aber die Herangehensweise wie man sie nutzt ist neu, es wird nicht mehr nach Norden ausgerichtet (Kompass), sondern eine "richtige" Elektromagnetische-Karte des Geländes erstellt :)
 
@terminated: Laut meinem Vater lief das über einen Kompass, Radsensoren und Gyrosensoren, klingt für mich ähnlich.
 
@Knerd: eine elektromagnetische karte is aber was ganz anderes, als mit physischen mitteln die bewegung aufzuzeichnen und auszuwerten, damit wirst du nämlich nie 100% genau sein und über längere distanzen immer ungenauer.
 
@Knerd: Wovon hier die Rede ist, sind ja quasi magnetische Fingerabdrücke von Gebäuden durch den dort verbauten Stahl.
 
@kleister: Oh Mein Gott :D Dann viel Spaß beim Sammeln vom Kartenmaterial ^^
 
@Knerd: Tjo, jetzt gehts Baustahlmatten zählen ;) Ich verstehe das so, dass durch die bestimmte Charaketeristik z.B. von Bewehrungsstahl im Magnetfeld nach einem Abgleich mit den Grundrissplänen eine besonders präzise Navigation in Gebäuden oder Gebäudekomplexen möglich ist. Einen hohen Realnutzen dürfte das z.B. im Facilitymanagement haben.
 
@Knerd: Ja wirklich uralt benutzten die Piraten schon um durch die meeren zu seegeln ... xD
 
Inhouse Navi für alle Einbrecher und Diebe. Damit diese schneller und ohne großen Voraufwand alles finden was sie mitnehmen wollen.... :D
 
@skyjagger: In Kombination mit RFID/NFC könnten die Einbrecher wirklich Zielsicher die Wertvollsten Gegenstände (natürlich auf Basis des aktuellen Preises) ansteuern :)
 
@terminated: Blöd nur, das Edelmetalle nicht magnetisch sind...
 
@kleister: Auch da wird man früher oder später ein RFID Chip reinquetschen können :D
 
@terminated: Dann kann der Klein Ede seinem Hehler gleich alle Beutedaten online übermitteln, dann kann der schon mal die Kasse fertich machen. Die müssen ja auch irgendwie effizienter werden, damit am Monatsende noch was rumkommt, bei den Preisen heutzutage...
 
Ich bin der Meinung auch mal in der PM gelesen zu haben, das dass Magnetfeld der Erde auch einem ständigen Wandel unterliegt. Es gibt zum Beispiel nachweislich einen Zyklus in dem sich die Erde "umpolt". Dann würden unsere magnetischen Kompasse (ja das ist jetzt richtig so) alle nach Süden zeigen. Gemeint war hier zwar ein Zyklus von 14.000 Jahren aber dennoch wandelt es sich. Von elektromagnetischen Störungen durch die Sonne mal abgesehen...denn auch diese verdrillen und verdrehen sich durch Sonnenstürme...nur mal so am Rande. Ansich aber ein sehr interessanter Ansatz. Ich habe gerade nochmal recherchiert...es sind wohl 300.000 Jahre. Aber ich glaub solange ist es auch schon her das ich den Artikel gelesen habe...da kann das schon mal passieren.
 
@Spagusi: ich glaube aber auch gelesen zu haben dass die nächste umpolung garnicht mehr so fern ist.
 
@0711: Mal WIKI zitieren: Aufgrund der Rekonstruktion des Paläomagnetfeldes anhand erstarrten Magmas der ozeanischen Kruste, die sich im Rahmen der Plattentektonik am mittelozeanischen Rücken ständig nachbildet, weiß man, dass sich das Erdmagnetfeld im Mittel etwa alle 250.000 Jahre umkehrt. Zuletzt hat sich dieses allerdings vor etwa 780.000 Jahren ereignet und wird als Brunhes-Matuyama-Umkehr bezeichnet.[4] Der Polsprung, also die magnetische Feldumkehr, dauert etwa 4.000 bis 10.000 Jahre (Computersimulationen ergeben etwa 9.000 Jahre). Offenbar verursachen Störungen im Geodynamo die Aufhebung der ursprünglichen Polarität. Umpolungen sind bis vor etwa 100 Millionen Jahren gut dokumentiert. Da das Magnetfeld derzeit abnimmt, könnte in nicht allzu ferner Zukunft eine Umpolung bevorstehen (Schätzung: Jahr 3000–4000), diese Vermutung ist wissenschaftlich jedoch noch nicht gesichert. Allgemein ist zu beobachten, dass die Häufigkeit der Polsprünge in den letzten 120 Millionen Jahren zugenommen hat.[5] Eine Besonderheit ist der Steens Mountain in Oregon, wo es auf 900 m Dicke hunderte nacheinander entstandene Basaltschichten gibt, die während der Polsprünge vor etwa 16 Millionen Jahren entstanden. Eine Schicht aus einer instabilen Zeit weist an den schneller erkaltenden Rändern die gleiche Ausrichtung auf, und im langsamer erkaltenden Inneren eine Abweichung von 60 Grad, was sich innerhalb von etwa 10 Tagen ereignet haben muss
 
@Schmelzer1: Na bitte da haben wir es jetzt auch noch mit Quellen belegt. War ja nur ne wage Erinnerung von mir. btw:den Namen Schmelzer1 hast du dir doch nicht etwa wegen den Lavaströmen zugelegt? xD
 
@0711: so war mir auch...
 
Das ist ja der Knüller, der seit der Han-Dynastie bekannte Kompass wurde wieder entdeckt !!!111
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles