Higgs Boson: Linux spielte eine wichtige Rolle

Die Forscher des CERN in Genf haben in dieser Woche mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die Existenz des Higgs Boson nachgewiesen. Eine bedeutende Rolle bei den Forschungsarbeiten spielte Linux. mehr... Betriebssystem, Linux, Open Source Bildquelle: wallpaperzzz.com Betriebssystem, Linux, Open Source Betriebssystem, Linux, Open Source wallpaperzzz.com

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Ich nutze Schmitz Katze, die ist auch so schnell wie ein Supercomputer.
 
@TeamTaken: Was Kim Schmitz katze?
 
@jediknight: ja, sein Lumpi wurde leider erschossen
 
@TeamTaken: ich nutze Schrödingers Katze um das Higgsteilchen zufinden :)
 
@Commander Böberle: Schrödingers Katze? Ja lebt die denn noch? ;-)
 
@moribund: wer weiss, wer weiss ,)
 
@moribund: Keine Ahnung, mach' mal die Kiste auf, dann wissen wir's.
 
@metty2410: wenn du diese Kiste öffnest, kanns sein, dass wir alle dann im Schrödingers Universum leben! Lieber zulassen.
 
@metty2410: Die beste Antwort die ich auf diese Frage gehört habe war "Jein!"
 
Linux-Fanboi am CERN gefunden! --- ganz große Überraschung, Rechencluster laufen bevorzugterweise mit Linux ...
 
@doubledown: Natürlich, ist ja auch bestens Dokumentiert so das man es wunderbar an alle möglichen Anforderungen anpassen kann. Bei Proprietärer Software wäre das nicht einfach möglich.
 
@doubledown: ja, im gegensatz zu bezahlten studien von winzigweich, ist linux tatsächlich zu gebrauchen.
 
Linux braucht keine Schmutzkampagnen, selbst erstelle Studien und 500-Millionen-Dollar-Werbekampagnen, um erfolgreich zu sein. Wer sich mal aus der Windows-Welt rausgetraut hat, weiss warum das so ist. Linux ist einfach genial.
 
@ctl: so ist es, leider verwende ich es nur zur Serveradministration, damit zu arbeiten habe ich mich noch nicht getraut, denn iwii habe ich keine Lust neue Programme zu suchen bzw. zu schauen, ob nicht ersetzbare Programme über wine laufen.. :/ Hoffe ich wechsel bald im Desktopbereich :/
 
@ctl: "Das Jahr von Linux". Erfolgreich im Serverbereich...ansonsten auch nirgends. :)
 
@Edelasos: Linux hat über 100 Millionen Desktop-Nutzer. Das "nirgends" solltest du dir nochmal überlegen.
 
@ctl: Stimme ich dir vollkommen zu. Nur für den "normalen Benutzer" und den "Zocker" ist Windows (noch) besser.
 
@doubledown: Wenn mittels Linux das kleinste Teilchen entdeckt wird, liegt darin vielleicht der Grund, warum Linux nicht für das große Ganze zum Tragen kommt, meint: noch weit mehr verbreitet ist bei Anwendern?
 
@Kiebitz: man sieht nur das, was man sehen will. richtig?!...
 
[re:5]larusso : Falsch und NICHT richtig! Man sieht nur das, was man sehen kann, richtig?!...
 
@Kiebitz: nein, nicht falsch! natürlich kann man eigentlich nur das sehen, was man sehen kann. aber man "kann" eben auch das "sehen", was man nur zu gerne sehen möchte!
 
@larusso: So gesehen ist Dein Kommentar (re 15): natürlich nur allzu verständlich: "...man "kann" eben auch das "sehen" (verstehen bei anderen), was man nur zu gerne sehen (verstehen) möchte!..."!
 
@Kiebitz: achso, also wolltest du linux gar nicht schlechter darstellen, indem du andeutest, das es im normalen heimbereich kaum verwendung findet und dies bei windows genau anders ist und win damit besser sei??
 
@larusso: So ungefähr! Aber streiche bezüglich Win das Wort "besser" und ersetzte es durch "verbreiteter" und schon kommen wir uns sehr viel näher!
 
@Kiebitz: okay, aber was genau wolltest du dann damit aussagen? denn dass win verbreiteter ist, ist klar.
 
@larusso: Ich denke / glaube, das Windows (aus vielerlei unterschiedlichen Gründen) bei "Otto-Normal-Usern" verbreiteter ist, weil die Anwendung von Win einfacher / gängiger ist. Es mag sein, dass Linux hier auch aufgeholt hat, es ist aber für die meisten "Normal-User" immer noch ein weinig exotisch und besonders in der frühen Phase war es für "Normal-User" nicht so eingängig und wohl auch nicht einfach zu bedienen. In den Anfängen galt doch Linux als System für Freaks.
 
@Kiebitz: Das ist der springende Punkt. Heute zählt "Image" mehr als Qualität. Linux ist mittlerweile in vielerlei Hinsicht einfacher und schneller zu bedienen, als Windows. Man muss sich weder mit Treibern rumschlagen, noch mit einer Verlangsamung des Systems. Bei (Linux) Ubuntu gibt es ein Software-Center, das alles mitbringt, was Otto-Normal-User braucht und die Programme lassen sich, wie bei jedem App Store, mit einem Klick installieren, bzw. deinstallieren. Auf die Shell ist man mittlerweile auch nicht mehr angewiesen. Kurz gesagt: (Linux) Ubuntu ist mittlerweile genauso einfach zu bedienen, wie jedes/jeder Smartphone/Tablet-Computer.
 
@ctl: Schon wieder das Treibermärchen. Grundtreiber, die keinen speziellen Features unterstützen, welche die jeweils eingesetzte Hardware erst interessant und wertvoll machen. Einen 300dpi HP Laserjet-Treiber, mit dem ich auf allen Druckern einfachste Ausdrucke rauslassen kann, gibt's unter Windows auch schon immer.
 
@Kiebitz: zum rumsurfen und DAU Kommentare schreiben, brauch man auch kein Linux da reicht ein Windows, wie du es hast völlig aus.
 
@Yogort: Hmmm?! Aber zum abwerten Anderer als DAU ist Linux notwendig - oder wie?
 
@Kiebitz: Linux ist das am meisten benutzte OS, weit vor Windows.. Lediglich in einem Bereich, bei PCs, liegt es zurück. Ob bei Smartphones, Tablets, Servern, Supercomputern, Routern, Fernsehern, Kühlschränken, Toastern?, etc.. liegt es weit vor Windows, was auf den meisten Geräten nicht mal läuft.
 
@Kn3cHt: Auch Windows läuft auf Fernsehern, Kühlschränken, Getränkeautomaten, Kaffeemaschinen, digitale Bilderrahmen usw. siehe dieses Video: http://youtu.be/zpwANN22lNY
 
@iBot3: Wahrscheinlich so verbreitet wie Windows Phone 7 xD *kopfeinzieh*
 
Der Kern dieser Nachricht erstaunt mich so sehr, dass ich jetzt erstmal in den Keller gehe und die Glühbirne wechsle.
 
@GordonFlash: IT-News-Seiten sind nunmal auch Opfer vom Sommerloch. ;)
 
@metty2410: die weisen scheinbar das wichtigste teilchen nach und dann kommt so eine news, ich frage mich ehrlich ob denen damit die arbeit ausgegangen ist...
 
@Loc-Deu: Die Wertung, welcher Nachrichteninhalt hier der wichtigere ist, liegt halt im Auge des Betrachters. Die eigentlich interessante Frage bleibt:
Frei nach Schrödinger, existierte das Higgs-Bosom auch mit Windows?
 
@metty2410: Wenn man sich mal anschaut, über was für einen unwichtigen Scheiss sonst so berichtet wird, dann ist diese Nachricht wenigstens noch interessant.
 
@ctl: Naja, wegen den Supercomputern ist das aber ziemlich unnötig, außer man weiß nicht, dass Linux bei Supercomputern in etwa die Verbreitung hat wie Windows bei Privatrechnern.
 
@metty2410: Die Betreiber von Supercomputern schauen sich eben ganz genau an womit sie arbeiten und lassen sich nicht von irgendwelchen Trends oder Werbung beeinflussen. Die nehmen das Beste, das verfügbar ist.
 
Der Einsatz von Linux wird auch eine Kostenfrage gewesen sein. Ein solches System mit Windows ausgestattet wäre um ein vielfaches höher.
 
@BillyRayV: Bei den Kosten vom Cern wären die Windows Lizenzen ein Witz. Da geht jährlich knapp eine Milliarde (1.000.000.000) Euro rein.
 
@BillyRayV: Um wie viel höher? Zwei Meter oder doch nur um einen? Gibt es dafür technische Hintergründe?
 
@BillyRayV: Beim CERN spielen Kosten keine Rolle. Da geht es nur um Leistung und Qualität.
 
@BillyRayV: deswegen setzen so viele Unternehmen auf Windows? Aus Kostengründen? :D Ne denke eher, die Unternehmen denken wirtschaftlich und möchten durch gekaufte Lizenzen die Wirtschaft etwas ankurbeln.. [/ironie]
 
Die haben vielleicht das Higgs Boson entdeckt und die News dreht sich um Linux, große Klasse. :D
 
@APOXDESIGN: Naja man merkt hier besteht das Clientel doch eher aus der IT als auch der Teilchen-Forschung ;)
 
Generell spielt Open Source dort eine große Rolle und nen großer Teil von denen entwickelte Software steht auch unter einer Open Source Lizenz. Aber auch Windows findet dort seine Verwendung und zwar in der Verwaltung was zum Teil wohl an MS Office liegen mag. In allen anderen Bereichen dominiert beim CERN Linux und es gibt auch 2270 Macs.
 
@Dragon_GT: Nach meiner persönlichen Erfahrung gibt es die DAU User, die setzen oft Windows ein und lassen sich ihre PCs von anderen betreuen. Meinen Eltern habe ich irgendwann Ubuntu installiert, seit dem läuft alles und wenn ich nach nem halben Jahr bei ihnen anrufe, sagen sie mir "ja was soll mit dem PC sein? Läuft doch alles!" ... zuvor mit Windows hatten meine Eltern regelmäßig PC Probleme. Dann gibt es die durchschnittlichen Nutzer, die nutzen auch überwiegend Windows und manchmal auch OS X weil der Mac so hübsch aussieht und beschäftigen sich auch nicht groß damit ob jetzt XP, 7 oder Vista installiert ist, hauptsache iTunes funktioniert. Dann gibt es die überdurchschnittlichen Nutzer, die hohe Anforderungen haben, wie z.B. Entwickler und Forscher, sie setzen meist auf Linux, da es das einzige System ist, dass all ihre Anforderungen erfüllt.
 
@FuWin: Klar, es läuft alles, aber wenn dann eirgendein Programm von einer Heft-CD installiert werden soll oder wenn irgendeine Hardware angeschlossen wird für die es keinen Linux-Treiber gibt, könnte es Probleme geben.
 
@chrisrohde: meine Eltern können keine Treiber CDs installieren oder sich die Treiber aus dem Internet herunterladen. Mit Windows hatten sie daher immer wieder Probleme und ich musste mal wieder ran und mich über vnc einwählen und das Problem lösen. Unter Ubuntu sind die Treiber ja schon im Kernel, anschließen und sofort loslegen und wenn sie mal nicht schon im Kernel stecken, dann müssen meine Eltern eine Minute warten bis Ubuntu die Treiber aus dem Netz nachinstalliert hat.
 
@chrisrohde: wie Programme von CD Installieren ? Für was gibt es das Programmcenter. Sowas wie der App Market für Android/iOS aber für normale Programme. Gerade das macht den Unterschied zwischen Win und Linux aus. Linux funktioniert und updatet sich vollständig selbständig (Programme/Treiber/System). Man kann es als "Dau" nur sehr schwer zerschießen und es funktioniert einfach. Das sind alles Dinge die man mit Windows nicht erreichen kann (oder sehr schwer). Klar dafür hat Win andere Stärken. Aber für den normalen Internet / Eltern PC gibt es kaum Gründe für Windows !
 
Tja, Windows hat den Ansprüchen nicht genügt. Unklar ist jedoch bislang aber noch, ob die Forscher am CERN in Genf nun an einen Weg zur Nutzung des Higgs Boson weiter forschen, etwa um die Erdrotation so weit zu beschleunigen, dass die Schaltsekunde überflüssig wird, die einige Linux Systeme aus dem Tritt gebracht haben soll.
 
@Feuerpferd: Du hast zwar recht mit den Ansprüchen, aber verstehen tuen das wenige hier, man muss manchmal mehr herum schrauben als man geboten bekommt, deshalb hebt sich hier Linux hervor. Die Windows API wird hier einfach nicht genügend gebracht haben, und bei Linux muss man es sich eh meistens selber basteln, schon wieder eine neue Distribution, toll! Das Windows schlechter ist sagt hier keiner, es bietet halt nicht für diese Ansprüche genügend Schnittstellen, warum du da wieder geminusklickt bist ist mir ein Rätsel.
 
Das einzige was mich überrascht ist, das die am CERN auch Ubuntu einsetzen. Ich nahm an, das die (neben dem Hauseigenen Scientific Linux) eines der großen Enterprise Linux Systeme, wie RHEL einsetzen. Zumal Scientific-Linux auf RHEL basiert und zu diesen binärkompatibel ist.
 
@Wollknäuel Sockenbar: Haltlosen Gerüchten zufolge wurde das Higgs Bosson mittels tail -F /var/log/messages entdeckt !!!111
 
@Feuerpferd: wurde das -F jetzt extra für das Higgs Boson erfunden ? "es ist zum heulen mit euch"
 
@sorduk: Nein, das -F ist ein Schalter, der beim Log rotieren dafür sorgt, dass die messages weiter fortlaufend auf dem Terminal ausgegeben werden.
 
@Feuerpferd: ja der steht für follow, du kannst dir ruhig eine taste "umschalt" ersparen. Edit : -f reicht auch, das meinte ich damit.
 
@sorduk: Das kommt ganz auf das System an. Bei dem System was ich gerade unter meinen Vorderhufen habe ist es so: "The -F option implies the -f option, but tail will also check to see if the file being followed has been renamed or rotated. The file is closed and reopened when tail detects that the filename being read from has a new inode number."
 
@Wollknäuel Sockenbar: Wobei wenn man drüber nachdenkt die Größte Distrubutionsgruppe ist die von Debian, vielleicht deshalb. Ubuntu bietet einfach mehr aktuellere software deshalb fällt debian weg. Obwohl ich würde mehr auf Debian tendieren wenn es um ein Stabiles Linux geht. Ubuntu hat mitlerweile den größten support, egal wo man was downloaded ist Ubuntu ganz oben bei den Linux Distries dabei.
 
@windoof7: DEP basierte Distris sind am weitesten Verbreitet, richtig - das gilt aber nicht für den Enterprise Bereich. Dort findet man hauptsächlich das RPM Paketsystem von Red Hat (z.b. SLES), bzw. man ist gleich binärkompatibel zu RHEL (CentOS, Scientific Linux, Oracle Linux, RedFlag,...). Erst mit Ubuntu (Canonical) findet man nun auch vermehrt diese DEP Dinger im Unternehmenseinsatzt - nur das man beides gleichzeitig verwendet, wundert mich - ist ja im Prinzip doppelter Aufwand. (nicht binärkompatibel, d.h. man muß alles anpassen und unterschiedliche Paketverwaltungen)
 
um windows betreiben zu können, benötigt man ja auch erst mal ein betriebsystem.
 
Falls sich jemand die Linux Distribution vom CERN mal installieren möchte, hier ist die Anleitung für den Heimcomputer: http://linux.web.cern.ch/linux/scientific6/docs/install.shtml Mit einer Nvidia Grafikkarte ist zusätzlich noch dies hier zu beachten: http://linux.web.cern.ch/linux/scientific6/docs/bootparameter.shtml
 
@Feuerpferd: Hej danke, interessiert mich auch sehr diese Distri.
 
Wer hohe Anforderungen hat und sich auskennt, der nutzt eben Linux. Verwundert mich nicht, dass am Cern Linux eingesetzt wird. Bei den Mitarbeitern vom Cern handelt es sich ja auch nicht um Leute, wie hier, die eine Uni wenn überhaupt nur von weiten gesehen haben und schon mit den einfachsten Dingen im Leben die größten Probleme haben, wie sie hier in den Kommentaren immer gerne schreiben.
 
@Ertel: diese Windows-Trolle sind echt witzig, alles was leicht anders aussieht als ihr gewohntes System und alles was über ihre Anforderungen hinausgeht, scheint unbenuztbar zu sein :D
 
@Yogort: Wir dürfen nicht vergessen das nicht alle Menschen wissen was ein Kernel, Terminal, Logs, Bootloader sind. Für diese Leute muss es schön einfach sein. ;)
 
@Ertel: Dein Kommentar denke ich sprich für sich selbst und widerspricht sich auch selbst, sehr amüsant! :D
 
Eins der besten und vielfältigsten Systeme das es gibt.
 
Im genauen Wortlaut ist die News so nicht richtig. Das CERN hat diese Woche VERKÜNDET, dass sie das Higgs wahrscheinlich gefunden haben. Nachgewiesen wurde es durch mehrere Messungen aus diesem und letztem Jahr.
 
Bei den hohen Anforderungen, die man am Cern für die Arbeit hat, kommt auch nur Linux in Frage.
 
Ich denke mal der eigentliche Grund, warum Windows im HPC Bereich nicht oft eingesetzt wird, sind die Kosten. Wer sich für mehrere Millionen (vllt schon Miliarden?) ein Haufen Metal hinstellen lässt, wird nicht mehr viel Geld investieren für Lizenzen, wenn es eine kostenlos alternative gibt.
 
@kelox: genau... das wirds wohl sein, warum das geliebte windows in diesem hoch anspruchsvollen bereich keine nennenswerte anwendung findet... lassen wir doch mal technische gründe außen vor, sonst siehts für mein gewähltes system ja schlecht aus. hier macht sich wohl die selbe psyche bemerkbar, die viele auch darin zeigen, dass sie die von einem selbst gekauften produkte loben, selbst wenn sie eigentlich wissen, dass sie müll gekauft haben. sonst müsse man sich ja eingestehen, dass man doch müll gekauft hat! --- ich bezahle "Millionen (vllt schon Miliarden?)" für hardware, aber an der software dann bitte sparen... schon klar. wie ich schon in einem vorherigen kommentar schrieb: man sieht nur das, was man sehen will. richtig?!...
 
@larusso: schön gedagt :) +1
 
@larusso: ich habe nicht gesagt, das Windows besser ist. Kann es schon gar nicht sein, da viele MPI Implementierungen der Hersteller nur für Linux sind ;-). Die MPI Implementierung von Microsoft kann Cluster/Maschinen spezifische Eigenheiten demnach auch nicht berücksichtigen (genauso wenig wie die Standard MPI Implementierung). Es klingt halt nur immer so, als ob dieser Grund der einzige wäre......warum Windows nicht verwendet wird. "...wenn es eine kostenlose Alternative gibt" heißt ja nicht, dass diese schlechter ist.
 
@kelox: "...der eigentliche Grund, warum Windows im HPC Bereich nicht oft eingesetzt wird, sind die Kosten." Und die betonung liegt, zumindest bei mir beim lesen, insbesondere bei "der _eigentliche_ Grund". das und das von dir anschließend darauf geschriebene signalisieren eben die sichtweise, die ich beschrieben habe. wie du außerdem aus wunidso's kommentar entnehmen kannst, gibt es viele faktoren, die bei der nutzung dieses oder jenes systems eine rolle spielen (und hups, linux ist dann ja plötzlich doch nicht mehr so ganz "kostenlos"). und ich bin der meinung, dass gerade die technische überlegenheit eines linux der ausschlaggebende faktor im gegensatz zu windows ist. und natürlich gibt es institutionen, die keinen blendend wachsenden geldbaum haben und hier und da auf die kosten achten. was aber gleichzeitig nicht bedeuten muss, dass man gänzlich auf gewisse vorteile verzichten mag oder kann. ein beispiel sind deutsche Unis. in einem land wie D, in dem das militär so schön mit geld versorgt wird und unis immer mehr schauen müssen, dass sie Drittmitteleintreiber werden (armes deutschland!!!), ist es klar, dass meine uni bei ihrem vor 2 wochen oder so neu eingeweihten supercomputer auf AMD CPUs statt auf die von Intel setzte (und damit bewusst auf etwas leistungsverlust einging). und das bei einer Uni, die sogar noch "relativ" "gut" vom land und bund gefördert wird und z.b. in der Exzellenzinitiative gut abschnitt und gerade in meinem bereich, wo auch supercomputer sehr wichtig sind (Physik), dadurch also etwas geld reinfließt. was aber immer noch ein witz im vergleich dazu ist, wofür D sonst noch so an milliarden ausgibt!...
@FuWin: danke. :) du auch fast^^ ;)
 
@larusso: Hej wenn du wüstest auf einem Supercomputer ist Windows richtig teuer. Die normale Version vom Server unterstützt doch 4 CPUs soweit ich mich errinere, so ein SC hat weit über tausende CPUs und enorm viel RAM. Für RAM zahlt man nähmlich auch drauf wenn es über 64GB geht.
 
@kelox: Fast richtig. Die Kosten sind schon ein Punkt, jedoch nicht die der Lizenzen. Es gibt viele Linux-Cluster die unter RHEL laufen, die Lizenzkosten dafür sind auch nicht ohne, bei Win für HPC kann man auch gut über den Preisrahmen verhandeln. Der grosse Unterschied liegt in den Kosten der Administration. Ich arbeite in einer Firma die Kunden-Cluster sowohl unter WinHPC als auch Linux in allen gängigen Variationen betreibt. Die Administration eines WinHPC-Cluster liegt bei uns im Preis ca. 30% höher wie unter Linux. Wenn wir bei WinHPC nicht konkurrenzfähig wären, würden wir da auch keine Aufträge bekommen, der Preiskampf in der Branche ist hart bis ruinös. Davon abgesehen gibt es auch technische Gründe, es ist so viel einfacher einen schnellen Interconnect wie Infiniband unter Linux zu betreiben, Cluster-Dateisysteme wie Lustre und GPFS können einfach eingebunden werden und den IB-Interconnect nutzen wo sinnvoll. Auch Monitoring und HW-Fehlererkennung sind unter Linux viel einfacher, wodurch die Verfügbarkeit besser wird.
 
Wenn ihr schon hier über Linux und CERN berichtet, hättet ihr ruhig auch noch erwähnen können, dass die zwei eigene BOINC-Projekte haben ("LHC@Home Classic" und "LHC Test4Theory@Home"), deren Anwendungen auf jedem System in einer VM ausgeführt werden, in der ebenfalls Linux läuft.
 
Wow - jetzt hat Linux auch noch das Higgs-Boson entdeckt. Das ist ja phänomenal, was dieses OS alles kann.
 
@teclover: stimmt, schon sehr beeindruckend.
 
Das was das CERN da macht ist ja auch kein Einsatzgebiet für Windows. Man braucht die Funktionen die es bietet gar nicht. Weder ein ActiveDirectory, noch Exchange, noch Sharepoint, noch irgendwas anderes. Man muss das richtige System für den richtigen Zweck nehmen, und das macht das CERN. Für einfaches, stupides Numbercrunchen ist Windows schlicht nicht gemacht.
 
@DennisMoore: Ein wahres Wort, man muss das richtige System für den richtigen Zweck nehmen und ein Windows reicht einfach nicht an die Anforderungen einer hoch komplexen Forschungseinrichtung heran.
 
@FuWin: Windows ist ein Betriebssystem, das ist keine Software zum Forschen.
 
@Michael41a: ja das stimmt, es ist einfach zu starr und kann die Anforderungen wie z.B. die Anpassbarkeit für viele Aufgaben nicht erfüllen. Aber zum Surfen und mal ein Worddokument schreiben ist es schon nützlich. Ab einem gewissen Anforderungsgrad kommt man aber eben mit Windows nicht mehr weiter. Windows ist eben für DAUs echt nicht schlecht, aber nicht jeder ist eben ein DAU oder hat so geringe Anforderungen an sein Betriebssystem.
 
@FuWin: Windows wurde für die breite Masse gemacht. Das ist auch der Grund, warum viele Funktionen umständlich sind oder fehlen. Auf der anderen Seite macht Windows kaum Ärger, während Linux es Entwicklern nicht immer leicht macht. http://www.starmoney.de/index.php?id=sm60linuxsupport
 
@Michael41a: Die Leute von Starmoney als "Entwickler" zu bezeichnen ist eigentlich schon eine Beleidigung für alle echten Entwickler. Wenn sie ihre Windowssoftware einfach per Wine auf Linux loslassen wollen ^^, das ist wie wenn jemand ein Software für Nitendo über Ebay für die Playstation verkauft und den Käufern sagt, ja ja das wird schon funktionieren :D
 
@Michael41a: Das liegt nicht an dem System selber, sondern nur daran, daß jeder machen kann was er will. Deswegen ist es gut für Ubuntu, Debian und RH zu entwickeln und den Rest einfach zu ignorieren. Diese Freiheit macht es schwer Linux zu etablieren. Ubuntu ist da auf dem richtigen Weg.
 
@FuWin: was mich wundert ist, dass sich hier viele Linux Fanboys auf einer 'Winfuture' seite tummeln...
 
@DennisMoore: lol, du meinst du hättest höhere Anforderungen als die Wissenschaftler am Cern. Ihr Windowsfanboys seit echt immer wieder für ein Lacher gut.
 
@Ertel: Ich habe nicht höhere Anforderungen, sondern andere Anforderungen. Ich habe kein Interesse daran auszurechnen was bei der Kollision von 2 Protonen passiert. Dagegen habe ich schon ein Interesse daran eine einheitliche, verwaltete Domäne mit E-Mail, Datenbank und Webservern zu betreiben. Darum verwende ich Windows und CERN verwendet Linux.
 
@DennisMoore: Da ist Microsoft aber ganz anderer Meinung, schliesslich gibt es eine eigene Server-Variante dafür (Windows HPC Server 2008 R2). Weitere Infos hier: https://www.microsoft.com/hpc/en/us/technical-resources/overview.aspx -
 
@wunidso: Du weißt was HPC bedeutet? Wo widerspricht bitte ein Clustersystem meiner Meinung? Sowas braucht man halt für Hochverfügbarkeitsdienste. Nicht unbedingt für Rechenkraft wie sie das CERN braucht.
 
@DennisMoore: Hast Du meinen Link angeschaut? Vielleicht solltest Du Dich erst kundig machen, die HPC-Server-Variante ist genau fürs Number-Crunching gedacht. Cluster steht dabei eben nicht für Redundanz, sondern verteiltes paralleles Rechnen eines Jobs auf mehreren Maschinen. Die HPC-Variante von Windows hat z.B. ein eigenes Batch-System, eine MPI-Implementierung usw. Hier noch ein weiterer Link, vielleicht glaubst Du mir dann dass dieses Version fürs number crunching gedacht ist (bitte über den Marketing Teil oben scrollen, unten kommt die Technik - http://www.microsoft.com/hpc/en/us/product/why-microsoft-hpc.aspx?pf=true
 
@wunidso: Gut, wenn man es fürs Numbercrunchen einsetzen will, geht das auch. Und es macht vielleicht sogar irgendwo Sinn. Aber anscheinend nicht für die meisten Clusterbauer und -betreiber. Darum ist wohl auch der Marktanteil so gering. Ich könnte mir das Clustering in Bezug auf High Performance nur für Clouddienste (Azure) vorstellen, wo man Rechenkraft verkauft, und vielleicht noch für verteilte Datenbanksysteme oder Webserversysteme wo der Fokus auf Rechenoperationen liegt und nicht auf z.B. Hochverfügbarkeit oder Speicherplatz. Und auch nur dann wenn man die Infrastrukturdienste (Active Directory) von Microsoft möchte oder zwingend braucht.
 
@DennisMoore: Ich habe den Eindruck Du hast immer noch nicht verstanden wofür HPC steht. Hier findest Du einen Einstieg in die Thematik: http://insidehpc.com/hpc-basic-training/what-is-hpc - das hat absolut nichts mit Cloud, Datenbanken, Webservices usw. zu tun.
 
@wunidso: Doch, habe ich. Und das was ich in re:13 geschrieben habe ist so ziemlich auch das was MS sich unter High Performance Computing vorstellt, wie man einigen Technet-Artikeln entnehmen kann. Azure und die Anwendungen die darauf laufen ist da das zentrale Thema. Anwendungen laufen auf Azure-Workern und Azure läuft auf einem Windows HPC Cluster.
 
@wunidso: du redest bei den selbsternannten Experten gegen eine Wand.
 
@FuWin: Yep, habs jetzt auch aufgegeben, Links hab ich ja genug geliefert. Ist ja nicht so, als ob ich im Bereich HPC meine Brötchen verdienen würde, was weiss ich schon davon.
 
Linux ist ein hoch dynamisches und modulares System, das sich auch für die schwierigsten Aufgaben eignet. Kein Wunder also, dass das Cern mit Scientific Linux auf dieses System setzt.
 
@Yogort: Mich hat die Erweiterbarkeit von Linux beeindruckt. Bibliotheken für die gleichen Architekturen laufen bei mir auf allen Geräten gleich. Einfach geil. Wobei ab Win8 Kernel wird das auch bei Microsoft so, von dem Aspekt her machen sie es endlich richtig.
 
@windoof7: Das ist so wohl nicht ganz korrekt. Windows RT und Windows 8 sind nicht binärkompatibel, d.h. man kann Programme nicht zwischen den Systemen austauschen.
 
Logisch spielt das Betriebsystem unter der sie ihre Software entwickeln eine große Rolle... wer hätte es gedacht?
 
Man könnte auch sagen: ohne Linux hätte es länger gedauert :D
 
Also erreicht man durch Linux nur ein vermutlich. Andere Systeme hätten da wohl eine 100% Antwort.
 
@Menschenhasser: Es gibt kaum ein effizienteres System. Sorry, muss dir da widersprechen.:)
 
Linux hat das Higgs Boson Teilchen entdeckt. Was wird Linux als nächstes tun? :D
 
Linux ist klasse! Es gibt viele geniale Systeme, egal ob Linux, Win oder OSX, alle haben ihre Berechtigung. Zu streiten welches System besser oder schlechter ist ist peinlich.
 
Linux ist für solche Unternehmungen nur aus 2 Gründen besser: es ist kostenlos und man hat den Sourcecode, um selbst ggf. Anpassungen an die Hardware machen zu können. Außerdem kann man Dinge, die man außer dem Kernel nicht braucht, wegschmeißen. Ich finde sowieso Linux und Windows sind 2 paar Schuhe. Die zu vergleichen ist wie n Lastwagen mit ner Familienkutzsche zu vergleichen. ;)
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