Piraterie: Dropbox sperrt Torrent-Startup Boxopus

Mit Boxopus wollten die Betreiber einen Dienst auf den Weg bringen, der es den interessierten Nutzern ermöglicht, Downloads aus dem BitTorrent-Netzwerk direkt auf den zugehörigen Cloud-Speicher von Dropbox zu legen. mehr... boxopus boxopus

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Als nächstes werden sie wegen dem Wort "box" im Namen verklagt. So schafft man sich Konkurrenz und Trittbrettfahrer vom Hals.
 
@Kobold-HH: mal wieder den Text nicht gelesen... *gähn*
 
Nun ja, es gibt viele legale Torrents, aber seien wir mal ehrlich, die meißten sind nun einmal illegaler Natur und da kann ich die Entscheidung seitens Dropbox ziemlich gut nachvollziehen. Nicht jeder hat Lust, sich mit der Film & Musik - Indutrie anzulegen und was mit denen passiert, die es doch tun (auch wenn nicht direkt beabsichtigt), sieht man ja aktuell an Megaupload und hier ist es nicht mal so offensichtlich wie es jetzt z.B. bei Boxopus der Fall ist und sein wird.
 
@NI-CE: Das hätte sich DropBox aber früher überlegen können und nicht erst die Erlaubnis zur Nutzung erteilen und später wieder zurückziehen. Ist nicht gerade die feine Art.
 
@stargate2k: naja das ist die storry von boxoups. wer weiss was die denen wirklich erzählt haben
 
@gast27: ist doch egal was die denen erzaehlt haben. bit torrent ist nicht illegal filesharing ist nicht illegal.. wo ist das problem? richtig. es versucht jeder torrent als boesen buben hinzustellen. aber dann koennen wir auch anfangen HTTP und FTP zu verbieten
 
feine art hin oder her, die erlaubnis ist nun mal futsch und basta
 
@s3bastian:

ja hin oder her, aber mal ein beispiel als vergleich.

du suchst eine wohnung und ein potentieller vermieter sagt ja. du baust nun darauf alles auf und einen tag vor dem umzug sagt der vermieter nein. nicht die feine art, auf jede fall. möge dies dir nie passieren.
 
@sucofin: Sollte er die Absprache nachweisen können, wird das für den Vermieter eine verdammt teure Angelegenheit ;) Hotelkosten, Einlagerungskosten für die Möbel, Aufwandentschädigung,... da kommen ein paar 1000 Euro zusammen.
 
>Kurzerhand hat sich Dropbox dazu entschlossen, die Nutzung der >Programmierschnittstelle für Boxopus zu unterbinden.

Wird nur der Name des Plugins Verboten oder werden gleich relevante
Api Funktionen entfernt?
 
@Thaodan: Ich schätze mal dass einfach der Zugriff auf die API für Boxopus gesperrt wird. Allen anderen steht weiterhin wie gewohnt der normale Funktionsumfang zur Verfügung, aus der API wird nichts entfernt.
 
@FenFire: Dann war das ja sehr effizient.
 
@Thaodan: Es hat gebracht was es sollte - über den Boxopus-Dienst kann niemand mehr etwas in eine Dropbox legen, und Dropbox setzt sich nicht mehr der Gefahr des Vorwurfs aus, Urheberrechtsverletzungen via Boxopus billigend in Kauf zu nehmen.
 
@FenFire: Ja, das stimmt ich wollte damit nur andeuten das man so was schnell ersetzen kann.
 
@Thaodan: Jein. Als User - vielleicht. Als Boxopus - eventuell. Hängt davon ab, ob ein anderer der großen Cloudspeicheranbieter sich hier risikofreudiger zeigt als Dropbox. Aber Dropbox ging es ja auch nicht darum, dass andere ein Problem damit hat die hierdurch entstehenden Möglichkeiten zu ersetzen, sondern darum selbst aus der Schusslinie der Behörden zu sein.
 
"Offenbar befürchtet man im Hause Dropbox, dass der Zusammenhang mit den Torrent-Downloads etwas an dem Ruf des Cloud-Dienstleisters ändern könnte" Also im Zusammenhang mit der Sperrung von Boxopus sind die mir auf jeden Fall sofort weniger sympatisch (auch wenn ich Dropbox nicht benutzt habe, mag aber generell keine Unternehmen die "vorauseilendes Gehorsam" gegenüber der Content-Industrie zeigen).
 
@Link: Es geht hier ja nicht um Gehorsam, sondern darum das Dropbox nicht die Aufgabe hat im Namen seiner User die Urheberrechtsdebatte mit der "Contentmafia" zu führen. Das Geld was sonst in Anwälte fließt kann so weiter für die Entwicklung genutzt werden und kommt dem User eher zu gute. Ich finde die Entscheidung durchaus akzeptabel und gerechtfertigt.
 
@ThreeM: die BT-Downloads kommen auch den Usern zu gute, die wollen die Dateien ja haben und nicht lediglich die Server damit beschäftigen.
 
@Link: Es wird einfach geschaut. Ich hab BT für DB nie benötigt. Wozu auch. Ich denke die wenigsten DB User würden davon Profitieren.
 
@ThreeM: OK, aber da hätten sie auch früher schauen können und nicht erst wenn es läuft einen Rückzieher machen.
 
@Link: Das Angebot wurde doch jetzt recht Zeitnah ausgeschlossen. So lange gibt es das doch garnet.
 
@ThreeM: die User haben sich vielleicht noch nicht daran gewöhnt, das ist richtig, aber den Leuten von Boxopus erst das OK geben und sobald die den Dienst starten sofort dicht machen ist schon ne Frechheit.
 
@Link: Du weist ja nicht wie die Anforderung sind die API nutzen zu dürfen. Boxopus kann ja nun andere Partner an Board holen, die Erfolgsquote wird bei den großen Cloud Anbietern relativ gering sein, aus eben den Gründen des Imageverlust und Klagewellen aufgrund von möglicher Urheberrechtsverletzung. Wie gesagt ich seh da keine Frechheit und keine Zwickmühlen. Das ist halt Hausrecht.
 
@ThreeM: Natürlich kenn ich die Details dazu, wie man die API nutzen darf, aber es steht doch in der News drin, dass die bevor es angelaufen ist darüber informiert wurden und es scheinbar auch für OK befunden haben, sonst hätte man wohl mit der Entwicklung an der Stelle aufgehört und sich sofort nach anderen Partnern umgesehen. Zweitens gebe ich dir mit den Klagewellen recht, aber Imageverlust? Eher Gewinn, wer bietet sonst solchen Service an für seine Kunden Torrents zu laden?
 
@Link: Es geht doch um Seriösität. Allein das die Medien Boxtopus schon im Vorfeld als Bittorrent Neuheit feiert und es in die Urheberrechtsschiene drücken wirds kritisch für ein junges Unternehmen welches Dropbox ist. Wie gesagt der Vorteil von BT Download für die Dropbox ist ja kaum gegeben. Oder kennst du einen sinnvollen Einsatz?
 
@ThreeM: Zum Selbstschutz in Dropbox laden statt einen VPN für BT? Wäre das erste, was mir einfällt.
 
@Link: Also doch Urheberrechtsverletzung? Oder wieso Selbstschutz?
 
@ThreeM: Dann sollte Dropbox sich aber ganz schnell selbst verbieten, man kann nähmlich auch super ohne BT und Boxopus über ihren Dienst Urheberrechtsverletzungen begehen... Außerdem ist das doch mega praktisch. Bist bei nem Kumpel und findest iwas cooles, das du über BT laden musst, also schmeißte den DL direkt in deine Dropbox und müllst den rechner anderer nich zu. Und wenn du zuhause bist liegts schon in deinem dropbox bereit.
 
@craze89: Wenn ich etwas beim Kollegen sehe, nimm ichs aufm USBStick/Smartphone whatever mit. Zudem MUSS ich nix über BT ziehen, da alles Legale eben halt als HTTP Download zu verfügung steht.
 
@ThreeM: Nein es gibt nicht alles legale als HTTP-download. Außerdem können HTTP-DLs genau so illegal sein. Vielleicht sollten wir einfach jede Art von download.
 
@craze89: Ich sage nicht das HTTP von sich aus Legal ist ;) Ich sage nur, dort wo BT als Downloadmöglichkeit zu verfügung steht, steht immer auch ein Direktlink zum HTTP Download zu Verfügung. Sprich Linuxdistries oder gößere Datenmengen. Hier ist aber ein Dropbox Download unnötig. Wozu den einen Download erstmal auf ne andere Quelle schieben um es dann von dort langsamer wieder runterzuladen?
 
Es ist auch gleich eine Unterstellung, als ob alle Torrents illegal seien! Es gibt auch legale Torrent-Downloads. Alles gleich zu streichen ist nicht innovativ! Schade...
 
@ignoramus: ÖHm wozu legale Torrents? Deine Linuxdistri kannst du doch gleich direkt Downloaden, dazu brauchst du Dropbox nicht.
 
@ThreeM: Humble Indie Bundle. Hab ich letztens erst wieder etwa 100 GB an Daten durchs Netz geschoben und dem Anbieter dadurch Bandbreite gespart.
 
@Tony-TOTAL!: ok :)
 
@ignoramus: Klar gibt es auch legale Torrents... aber ich glaube jeder hier weiss dass das Torrent-Netzwerk zum größten Teil für Film- und Musik-Downloads benutzt wird. Und da kann ich die Entscheidung von Dropbox absolut nachvollziehen, sonst werden die über kurz oder lang auch wieder nur als illegaler Filesharer angesehen.
 
@Dr. Alcome: Jeder weiß was wofür das Torrent-Netz hauptsächlich benutzt wird? Woher sollte das jemand wissen können? Technisch gar nicht machbar. Du müsstest alle existierenden Torrents laden und den Inhalt untersuchen. Da es keinen Server gibt, ist auch das schon technisch nicht machbar. Du bist auf Getrolle der Content-Industrie reingefallen. Man kann zwar vermuten, wofür Torrents meistens genutzt werden, aber sicher sein kann man nicht. Liegt in der Architektur des Systems begründet.
 
@ignoramus: "Es ist auch gleich eine Unterstellung, als ob alle Torrents illegal seien!" Mit der gleichen Begründung könnte man VW-Busse verbieten, denn mit denen kann man Entführungen durchführen. Und ich behaupte einfach mal, dass die meisten Entführungen mit VW-Bussen gemacht werden. Da kann auch keiner das Gegenteil beweisen.
 
@Nunk-Junge: Klar kann das niemand nachweisen, aber mit Getrolle der Content-Industrie hat das nix zu tun. Schau dir doch mal an wie viele Torrent-Portale es gibt und wie viele davon die neuesten Linux-Distris oder Software-Service Packs anbieten... merkste was? Lass uns doch nicht um den heißen Brei rum reden.
 
@ignoramus: Die Torrent-Technologie und der Name Torrent ist durch die ausufernde Nutzung zum Verbreiten von illegalen Inhalten für immer gebrandmarkt. Da reicht allein schon der Name um ad hoc illegale Inhalte zu assoziieren. Vielleicht sollte man die Torrent-Geschichte sterben lassen und sie unter neuem Namen erneut einführen.
 
@DennisMoore: Durchaus richitg. Alleine das Boxopus in den Medien ja schon als solch ein Dienst zur Urheberechtsverletzung dargestellt wird, würde für mich als Dropbox Inhaber ausreichen um den Service zu unterbinden. Einen Tatsächlichen nutzen von BT in verbindung mit Dropbox sehe ich dennoch nicht. Die Sachen die ich per BT Lade, also in der Tat Linuxisos, zieh ich direkt, ich will sie ja sofort haben. Da wo ich Dropbox nutze, habe ich ebenfalls Internetzugang um mirs direkt Runterzuladen. Boxopus ist genau das, zu was die Medien es machen, eine Möglichkeit das Risko bei einer Urheberrechtsverletzung per IP identifiziert zu werden zu minimieren.
 
"Man wurde darauf aufmerksam, dass das Angebot Features zur Verfügung stellt, welche unter Umständen die Verletzung von Urheberrechten fördern. Insofern müsse von einem Verstoß gegen die Geschäftsbedingungen gesprochen werden. " ... Dann verstößt Dropbox ja selbst auch gegen die eigenen Geschäftsbedingungen. Solange man Dateien in Dropbox-Accounts ohne Authentifizierung runterladen kann, kann diese Technik auch zum Verbreiten von urheberrechtlich geschützten Materialien genutzt werden.
 
@DennisMoore: Theoretisch könnte Dropbox den Public Links ein verfallsdatum verpassen. Dann taugts schon eher weniger. Aber Dropbox ist ej nich das schnellste. Ich bekomme selten mehr als 500kbs
 
Gibt es eigentlich DropBox-Alternativen mit mehr Speicher, die dennoch Delty-Sync erlauben und bereits vorhandene Dateien nicht vollständig hochladen müssen?!
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