Niederlande: Partei will DDoS-Angriffe legalisieren

Die niederländische Partei D66 möchte DDoS-Angriffe, bei denen Server mit unzähligen Anfragen überlastet werden, legalisieren lassen. Eine zugehörige Legalisierungskampagne wurde bereits gestartet. mehr... d66 d66

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Mit verpflichtender Ankündigung ist es annhembar. Wenn eine DDoS-Attacke stattfindet ohne Vorbereitungsmöglichkeit ist es nicht annehmbar und gehört bestraft, da dadurch auch ein physikalischer Schaden entstehen kann.
 
@Knerd: Und die ganzen DDoS legen dann die zentralen Verkehrsknoten lahm? grandios.....
 
@DRMfan^^: Verpflichtete Ankündigung heißt für mich auch das sie verboten werden darf.
 
@Knerd: Wie bei Demonstrationen. Hier in Stuttgart haben die Demonstraten 1 Jahr lang jeden Montag mit ihren Demos die Innenstadt lahm gelegt, da lief verkehrsmäßig so wenig dass sogar ein Kind in einem Taxi geboren wurde. DDoS ist ja auch nichts anderes außer eine Blockade.
 
@Dreadlord: Nicht, dass ich gut auf die Montagsmaller zu sprechen wäre und froh bin, dass der Quatsch endlich ein Ende hat; aber der Verkehr aber hier in Stuttgart war schon immer anfällig auf irgendwelche Situationen. Egal ob Heilbonnerstraße, raus Richtung Westen, über die alte Messe oder die B10. Es ist immer alles Dicht, weil es im Prinzip immer nur diese 4 Wege hier gibt. Fällt ein Weg aus, ist es einfach ein Chaos. Kann Dir durch meine Rettungsdienstverhangenheit ein Lied über die Straßen Stuttgarts zur Rush-Hour erzählen....
 
@Knerd: auch ein angekündigter DDoS erzeugt Schaden in Form von Aufwänden und Einbußen. Eine Demonstration an sich sollte die Meinung zwar ausdrücken, aber niemanden einen Schaden zufügen.
 
@TurboV6: Tun aber viele, wenn nicht fast alle Demonstrationen zwangsweise. Und wenn es nur das Laufen auf der Straße ist.
 
Hat der irgendwie einen verschimmelten Käse gegessen? Kann mich irren, aber demonstrieren wäre in dem Fall eine andere Seite zu eröffnen und nicht wen anzugreifen. Und dieses Recht gibt es schon längst...
 
@klein-m: "Wer" wird denn bei einem DDoS-Angriff angegriffen? Es wird "was" angegriffen, nämlich Server. So wie Demonstranten so gesehen die Straßen "angreifen", also blockieren. Was meinst du mit "andere Seite zu eröffnen"? Eine andere Webseite? Wenn ich gegen die Regierung demonstrier, muss ich dann auch erst einen eigenen Staat gründen? Genehmigte/gemeldete Serverlahmlegungen seh ich schon sehr ähnlich zu "analogen" Protestformen wie eben Blockaden.
 
@lutschboy: Achso, und die Server sind nur ihreswegen da und nicht aufgrund von wem. Alles tolle Logik.
 
@klein-m: Und Demos richten sich gegen niemanden? Da demonstriert man dann gegen... unblockierte Straßen?
 
@lutschboy: Demonstrieren heißt nicht gleichzeitig, dass man Straßen blockiert, das kann man auch auf Plätzen oder sonstwo. 2. Lassen die sich problemlos umfahren...
 
@klein-m: Trotzdem wird gegen was demonstriert. Und normal wird nicht dort demonstriert, wo der, gegen den sich der Protest richtet, nichts davon mitbekommt. Und auch wenn demonstrieren nicht bedeutet etwas zu blockieren, es heißt jedenfalls nicht, das Blockaden keine Protestform sind. So wie ddos-Angriffe auch nur ein Mittel von vielen sind online zu protestieren. Und eine wichtige Form des Protests ist zb Streik: Da werden ganze Betriebe komplett lahmgelegt. Oder sogar ganze Staaten. Und jetzt? Gewerkschaften verbieten weil Firmen "angegriffen" werden? Insofern versteh ich deine Logik nicht. Ich sehe viele Gründe wieso DDoS-Angriffe keine legale Protestform sein sollten, aber sicher nicht, weil daraus ein Schaden entstehen könnte.
 
@lutschboy: Mal überlegen, wer da streikt... irgenwelche dahergelaufenen Leute, die mit dem Unternehmen nichts zu tun haben udn meinen, sich jetzt als Helden auspielen zu müssen oder doch die eigenen Mitarbeiter?... Kläre mich auf...
 
@klein-m: Wer sagt dass DDoS-Angriffe ausschließlich von extern kommen sollen? Und es war nur ein Beispiel. Oft werden bei Demos von mir aus auch Flughäfen oder Bahnhöfe lahmgelegt - legal und angemeldet. Da entsteht auch Schaden. Es gibt viele Beispiele. Du legst dir aber offensichtlich ganz gerne die Zurecht, die du grad brauchst, und schiebst die die gegen deine Argumente sprechen, einfach weit weg.
 
@lutschboy: Wo habe ich denn geschrieben, dass ich die Demonstrationen, wo irgendwas blockiert wird und Schaden entsteht in Ordnung finde? Nirgends, also komme hier nicht mit fadenscheinigen Anschuldigungen...
 
@klein-m: Eben hab ich dich gefragt, ob du also findest dass Streiks verboten gehören. Gut, wenn du eine Abschaffung der Meinungsfreiheit oder des Versammlungsrechts willst, dann kann ich da natürlich nicht auf eine solche Weise gegenargumentieren. Es entsteht jedenfalls immer für irgendwen irgendein Schaden, und wenn's nur die Stadtreinigung ist. Demos auf dem Mond gibt es noch nicht. Aber dafür hast du sicher auch ne Lösung.
 
@lutschboy: Dachte, dass du randalieren meintest...
 
Heel goede nieuws! :-)
 
Das wird wohl lustig. Was werden die Ziele solcher angemeldeter DDoS Demonstrationen wohl machen? Na ist doch klar, ihre Webseiten-Buden vernageln, oder ganz offline gehen. Was können die DDoS Demonstranten dann machen? Bei gutem Wetter beispielsweise lecker grillen gehen, oder sonnigen Urlaub am Meer machen. Die Wirkung ist die selbe, wie bei unangemeldetem DDoS, nur dass die DDoS Demonstranten sich um nichts mehr kümmern müssen, einfach anmelden und den Rest erledigen ihre Demo-Ziele ganz von selbst. :-)
 
@Feuerpferd: nöp man könnte auch für diese kurze Zeit ne Serverfarm mieten, Personal zu dieser Zeit einstellen...^^
 
@Ninos: Da hättest Du aber selbst bemerken müssen, dass wegen der Voranmeldung alleine schon durch eine derartige Reaktion auch in diesem Fall die Webseiten-Buden sich selbst schädigen. Denn für umsonst macht es weder der Serverfarm Anbieter, noch das Personal. DDoS ist dann völlig unnötig, wenn sich die Webseiten-Buden schon durch die Vorankündigung freiwillig selbst schaden :-)
 
@Feuerpferd: daran hab ich auch schon gedacht, bin mir aber sicher, dass sich für solche Fälle 1. spezielle Anbieter finden lassen, die gezielt dann mehr Server hochfahren können (wenn benötigt, Amazon bietet ja schon sowas) und 2. kann man Statistiken vergleichen und so schnell rausfinden, ob die DOS wirklich zustande kommt oder nicht :) Wenn man die Demonstrationen dann noch mit Streiks vergleicht, dann sind die Verlustkosten sogar geringer als bei Streiks^^
 
@Ninos: Die ganze Idee der DDoS Voranmeldung lässt sämtliche allgemein bekannte jahrelange Internet Erfahrung außer acht und ist mindestens so dumm, wie die völlig Hirnkranke Idee der Internet "Sendezeiten". Gerade wegen Vorankündigungen kommen dann noch Schaulustige aus der ganzen Welt hinzu, welche dann erst wirklich Last produzieren. Siehe auch Streisand Effekt. Also die Idee DDoS Anmeldepflichtig zu machen, zählt mit zum dümmsten, was Internet N00bs einfallen könnte. Aber es gibt ja auch so "Sendezeiten" Spinner, die das Videospiele Werbeclips anschauen "Tagsüber" bis 23 Uhr sperren, denen dabei völlig unklar ist, dass die anachronistische Offliner-Uhr, wie sie etwa bei der Computerbildbase tickt, völlig irrelevant ist, da irgendwo auf der Welt immer nach 23 Uhr ist und die Internet-User einfach zur Konkurenz im Internetz weg sörfen. http://goo.gl/1PE2d
 
@Feuerpferd: also ich find die Idee echt super. Beide Seiten haben die Zeit sich vorzubereiten und wer wirklich was gegen dieses Unternehmen hat, der dosst auch, von mir aus mit seinem Botnetz. Wenn DOS-Attacken bei vorheriger Anmeldung legal sind, werden eh einige Unternehmen bzw. Seiten mehr von DOS-Attacken betroffen sein. So muss man sich dann echt DAS Unternehmen rauspicken, welches einen am meisten stört.. Bezüglich dem CO2-Ausstoß und co können Politiker mit neuen Gesetzen was bewirken, die eine prozentuale Ausstoßgrenze definieren..
PS: ich hab dir keinen Minus gegeben^^
 
@Feuerpferd: Na wenn Webseiten offline genommen werden, zumindest temporär, wäre dass doch ein Erfolg, immerhin würden dann die regulären Besucher darauf aufmerksam werden, dass im Bezug zu der Seite was nicht stimmt / protestiert wird. Das Problem seh ich eher im Genehmigungsprozess. In Echt werden Blockaden in der Regel auch nicht genehmigt, fallen unter zivilen Ungehorsam, und entstehen meist aus einem genehmigten Protestzug oder ähnlichem heraus. Und warum sollte eine Regierung die von der Lobby gesteuert wird es genehmigen wenn zb PayPal lahmgelegt wird? In Echt (siehe Frankfurt vor kurzem) wird für Banken und allgemein die Wirtschaft doch auch das Versammlungsrecht außer Kraft gesetzt. Gut, wir haben's hier über die Niederlande, aber am Prinzip ändert dass ja nichts.
 
@lutschboy: Nehmen wir mal an, irgendeine kleine Beamtin versucht großherrlich über das Wohl und Wehe eines DDoS bei einem grotesken "Genehmigungsprozess" in ihrer muffigen Amtsstube zu entscheiden. Um sich ihre weitere Beförderungen im Behördengetriebe nicht zu verbauen, will sie es natürlich "verbieten", schon alleine um Vorgesetzten zu gefallen. Was macht dann irgendein Hacker, irgendwo offshore? Der lacht sich doch den Ar5ch darüber ab und gibt seiner Armee von Bots & Zombies erst recht den DDoS Befehl. Wie man es auch dreht und wendet, irgendwelche absurden Ideen von "Anmeldung", oder gar "Genehmigungsprozessen", bezüglich DDoS müssen naturgemäß fatal in die Hose gehen.
 
@Feuerpferd: Ja, seh ich genauso. Ich fänd es darum wie bei zivilem Ungehorsam viel wichtiger, dass die Gerichte milde Urteile fällen, also zb Freisprüche zugunsten der Meinungs- und/oder Protestfreiheit fällen, wenn die Angreifer gefasst werden, und die Intention Protest war. In Deutschland werden auch immerwieder Menschen freigesprochen, die Sit-Ins oder ähnliches abhielten was eigentlich strafbar ist.
 
Nett bevor die ganzen coolen Kinder mit der LOIC begonnen haben zu DDoSen wurde ein DDoS als Erpressungswerkzeug im Internet verwendet - Bestes Beispiel: ein NIEDERLÄNDISCHES Online Casino wurde zu Zahlungen von 500.000€ / Tag gezwungen um die DDoS Attacken auf die Webseite zu stoppen..
 
@Ludacris: Fuer das Geld hätten sie sich aber leicht einen weit besseren Server, eine DDoS Protection oder einfach eine Cloud anmieten können ...
 
@SuperDuperDani: Weil es die guten alten Cloud Services 2005 ja auch schon in der Form gab...
 
Die spinnen doch.
 
@helix22: Jein.
DDoS-Attacken als solche erlauben ist Bockmist, aber als "Streik/Demo 2.0" inklusive Zwangs-Anmeldung ist das IMO eine nette Idee. Ich sage bewusst nicht "gut", denn da würde dann ein dickes "QED" fehlen.
 
Unglaublich. Die haben wohl zu viel Gras geraucht. Es ist ja wohl immer noch ein Unterschied ob man gegen etwas demonstriert (also seine Meinung kundtut) oder ob man Server, bzw. Infrastrukturen lahmlegt.
 
@DennisMoore: Eben nicht bei einer angemeldeten Demonstration kannst du auch Eingangsbereiche einer Firma etc. lahmlegen. Läuft in meinen Augen auf gleiche hinaus.
 
@HArL.E.kin: Das glaube ich irgendwie nicht.
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