Filesharing wird in Japan ab Oktober zur Straftat

Ab dem 1. Oktober müssen Internetnutzer aus Japan mit einer Strafanzeige rechnen, wenn sie urheberrechtlich geschützte Musik oder Filme aus dem Netz illegal herunterladen. Das zugehörige Gesetz wurde vom Oberhaus verabschiedet. mehr... Filesharing, Keyboard, Share Bildquelle: Niklas Wikström / Flickr Filesharing, Keyboard, Share Filesharing, Keyboard, Share Niklas Wikström / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Muss schwer sein, Gesetzestexte eindeutig zu formulieren. Mag vielleicht ja damit zusammenhängen, dass diese aufgrund völliger Schwachsinnigkeit dadurch dann vor einem obersten Gerichtshof keinen Bestand haben könnten...
 
@pinch: ??? bei gesetzten gucken vorhher die politiker ob sie gut sint oder nicht von daher verszehe ich dein kommi nicht .......
 
@WinFurz: Lach...es gibt unzählige Beispiele in denen unsere Politiker das genaue Gegenteil bewiesen haben.
 
@WinFurz: ><((((º>
 
@WinFurz: Nicht alle Länder sind wie Deutschland;)
 
@WinFurz: Du machst deinem Namen alle Ehre!
 
@WinFurz: Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Auf welchem Planeten lebst DU denn?? Du bist an Naivität nicht zu übertreffen :D
 
@Athelstone: Jetzt basht den Armen doch nicht so... Wenigstens einer der seinen Glauben in die Politikerkaste bewahrt hat.
 
@pinch: Gesetzestexte sind allgemeingültig formuliert, um möglichst viele Bereiche mit einem Gesetz abzudecken. Daher kommt es auch, daß dabei viele Wörter entstehen, die niemand im gewöhnlichen Sprachgebrauch verwendet. Nichtsdestotrotz ist es auch durchaus gewollt, daß ein gewisser Spielraum gelassen wird, damit die Richter noch einen Handlungsspielraum haben, wenn sich mal ein ungünstiger Fall ergibt, der so nicht vorhergesehen werden konnte. Hat alles seine Vor- und Nachteile, je nach Sitzplatz im Gerichtssaal. ;-)
 
@pinch: Die sind ja TOTAL VERSTRAHLT!
 
Bestraft werden sollen nur Nutzer, die im klaren über eine Illegalität der Kopie sind. Wenn man dann erwischt wird, etwas dumm stellen - und schon entgeht man einer Strafe? Aber mal ehrlich - es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich eine solche Aktion auch in D durchsetzen wird. Die Lobby muss sich nur mit der, gerade über eine Hürde springende gelbe Partei kurzschliessen, den Rest macht der Jungvietnamese im Vorstand.
 
@BillyRayV: Hab ich was verpasst? Das Herunterladen geschützter Werke aus illegalen Quellen ist in Deutschland schon seit einigen Jahren illegal.
 
@TiKu: Nee, Das Herunterladen geschützter Werke aus egal welchen Quellen ist in Deutschland schon seit einigen Jahren illegal. So ist's richtig. Filesharing, ob eDonkey oder Torrent, ist per se nicht illegal.
 
@MichamelXP: Wenn die Quelle egal wäre, dann dürftest du sie nichtmal mehr beim Rechteinhaber runterladen. Wikipedia sagt zum 2. Korb das hier: "Das Verbot, eine offensichtlich rechtswidrig hergestellte Vorlage zu kopieren, wurde am 1. Januar 2008 auf unrechtmäßig online zum Download angebotene Vorlagen ausgedehnt." Torrent und Co werden also keineswegs als illegale Quellen definiert, sondern es geht um die Dateien, die darüber ausgetauscht werden. Gut, ob man nun bei Dateien in Filesharing-Diensten immer erkennen kann, ob diese rechtswidrig zur Verfügung gestellt wird, ist sicherlich nicht immer klar. Meine persönliche Meinung dazu: In den meisten Fällen ist dem Downloader klar, dass er gerade eine Raubkopie runterlädt - damit ist auch sein Handeln gesetzeswidrig. Versteh mich nicht falsch, ich bin kein Fan des derzeitigen Urheberrechts. Mir ist das auch zu sehr auf die Rechteinhaber zugeschnitten. Aber ich wundere mich immer wieder, wenn Leute auch 2012 noch glauben, nur das Anbieten sei gesetzeswidrig und nicht das runterladen.
 
@TiKu: Nein, Du hast mich falsch verstanden. Ich meinte das grundsätzliche Verwenden von Filesharing ist nicht verboten. Ich beziehe mich auf die Technik - nicht auf das, was heruntergeladen wird. ;o)
 
lol das heist bisher kan man in japan filets tauschen ohne strafe ?? n1n1n1 wuste ich gar nicht
 
@WinFurz: Nein, "The uploading of pirated music and video content has long been illegal and carries a maximum 10 years in prison or a fine of up to ¥10 million." Neu ist, das es jetzt auch verstärkt dem Download an den Kragen geht.
 
@WinFurz: Ob du dort (Schweine-) Filets ohne Strafe tauschen kannst ist eine gute Frage. Müsstest du mal mit dem dortigen Gesundheitsamt klären.
 
@-THOR-: Sollte machbar sein. In Japan gibt es riesige Fischbörsen mit zahlreichen Megatonnen an köstlichen Fisch-Filets. Die Transferraten sind ebenfalls überaus angenehm.
 
Damit massakriert sich die Contentlobby in Japan selber. Immer weiter so, dann gibt es euch wirklich bald nicht mehr.
 
@RobCole: Solange es Musik, Filme usw. gibt, gibt es auch die Contentlobby
 
Finde ich sehr legitim das Gesetz.
 
...zumindest bis mal jemand dein WLAN Hackt.
 
@toco: Solange du es mit zumutbaren Mühen versucht hast zu schützen (und dafür genügt einfach das Einrichten der WPA-Verschlüsselung), bist du in so einem Fall jedoch nicht verantwortlich.
 
@mh0001: Nein da die Beweispflicht umgekehrt ist. das ist die Sauerei, du musst deine Unschuld beweisen, mach das mal wenn du nach 6 Monaten oder so eine Anzeige bekommst.
 
@Lon Star: Da es durch das Gesetz ins Strafrecht fällt, muss Dir die Schuld bewiesen werden. Aber darüber zu spekulieren ist hier glaube ich nur begrenzt realitätsnah möglich, da sich hier bestimmt nur wenige finden werden, die sich mit der japanischen Gesetzesgebung und Gerichtsbarkeit auskennen.
 
@bgmnt: okay, ich meine in Deutschland.
 
@mh0001: Jap, ist ja auch eindeutig für dich beweisbar wenn der Angreifer in deinem Wlan ist und die Mac/Ip eines deiner Rechner genommen hat. (ist ja nicht so, das das unmöglich ist und ein großer Aufwand ^^). Damit steht nur "dein" Rechner in den Log Files des Routers. Und wehe dem du hast zufällig in dem Zeitraum der 6 Monate deinen Rechner mal neu installiert, dann wird es fast unmöglich die Unschuld zu beweisen.
 
Die Frage die ich mir stelle ist, ob das irgendwelche Auswirkungen auf die entsprechenden Filesharing Tools aus Japan hat. Einige sehr gute (meiner Meinung nach sogar die besten) anonymous P2P clients/Netze kommen aus Japan. (Aufgrund der Sprachbarreire und dem Angebot, hierzulande aber eher wenig bekannt)
 
Ich will gar nicht wissen wieviel Yen von der Lobby unterm Tisch gegangen ist, damit die Politik das Gesetzt durchboxt,ich bin so froh das wir in einem Staat leben wo die Politik sich nicht beeinflussen läst, weil ihr wist ja auch in den alten kommunistischen Staaten gabs ja auch keine verbrechen.
 
@Drudika: In welchem Staat lebst du denn, wenn man fragen darf?
 
@TiKu: Ausgehend vom letzten Satzteil gehe ich davon aus, dass dieser Beitrag sarkastisch gemeint war.
 
@TiKu: In einem Land, wo anscheinend viele nichts mit Sarkasmus anzufangen wissen. ^^
 
Wen wundert das? Das Land wird doch praktisch von Konzernen regiert ... ich sag nur Sony. Die haben da eigentlich ein Monopol in Sachen Musik.
 
LDP ich musste schmunzeln!
 
Danke Sony für alles ....
 
@Banko93: Die RIAJ besteht nicht nur aus Sony...
 
"...wenn sie urheberrechtlich geschützte Musik oder Filme aus dem Netz illegal herunterladen." Achso? Bei uns wird man ja nur verknackt wenn man das weiter verteilt. Also die die das bereitstellen bleiben dann in Japan strafbefreit? So liesst sich das jetzt. Hätte dann aber wenig mit File*sharing* zu tun...
 
@RocketChef: Sie oben, Auszug dem "The Japan Times" Artikel: "The uploading of pirated music and video content has long been illegal and carries a maximum 10 years in prison or a fine of up to ¥10 million."
 
@Lastwebpage: Danke, nachdem ich jetzt die Quelle durchgelesen habe bin ich auch etwas schlauer... In dem Beitrag hier steht nichtmal die Hälfte :/. Trotzdem geht es dann ab Oktober konkret um Downloads und nich um das durch die Überschrift suggerierte Filesharing - was wie wir nun wissen dort schon länger illegal ist... Wenn man aber dort schon alleine für das anschauen eines öffentlich zugänglichen YT-Videos verknackt werden kann finde ich das schon mega-böse!
 
@RocketChef: In Deutschland wird man keineswegs nur für das Anbieten verknackt, sondern seit 1.1.2008 auch für das Herunterladen.
 
Gefaengnis und 20000 Euro? wie rechtfertgen die das den?
Die boesen Downloader muss man ja vor der oeffentlichkeit isolieren...
 
@lesnex: Das sind ja auch jeweils Höchststrafen
 
@lesnex: Ganz einfach, hier geht es um Geld. Es ist ja nicht so, dass hier nur das Leben von einzelnen zerstört wird.
(Achtung Sarkasmus)
 
Das japanische Justizministerium und die Film/Musiklobby wurden also zusammen mit dem Parlament gekauft und missbraucht, damit die fetten Geldsäcke nicht unter die Armutsgrenze absacken. Ich warte nun gespannt auf das "Exempel", das in Erwartung auf das Neue Gesetz kommen muss.
 
In unserem Land, in dem ab 2013 auch diejenigen, die weder Fernseher
noch Radio besitzen, von der GEZ abgezockt werden,
wo jedes Speichermedium, jeder Player, Brenner ... mit Gema Gebühren
belegt ist, wo online Videos und Musikstücke geblockt werden, sollte
schnellstens eine mindestens doppelt so hohe Strafe fällig werden ;-)
 
@archer: Deutschland war früher das Land der Dichter und Denker, heutzutage sind wir das Land der Steuerzahler und Bürokraten. Das Problem ist, dass unsere (alten) Politiker nicht mit diesen Medien aufgewachsen sind und keine Ahnung haben, was sie tun sollen und ihre Berater sind meistens Lobbyisten. Unsere jüngere Generation wird in 20 Jahren in dieser Richtung ganz anders agieren, aber sicher auch bei gewissen Dingen diesselben Fehler machen.
 
Was bekommt man in Japan dann, wenn man in einem Laden etwas stiehlt. Lebenslänglich?
 
@Lofi007: Wieso immer so rum und nicht anders? Ein Brötchen hat im Vergleich zu nem Millionen-teuren Film einen viel geringeren Wert, also ist es ja wohl schlimmer, den Film zu klauen als ein Brötchen vom Bäcker. Im Falle des Brötchens ist es ein schnell hergesteller Cent-Artikel, an dem Film haben jedoch hunderte Menschen mitunter über einem Jahr lang gearbeitet. Warum verstehen so viele nicht, dass man den Filmproduzenten durch das Verbreiten eines Films im Internet weitaus höheren Schaden zufügt, als wenn man einem Bäcker ein Brötchen klaut?
Selbst wenn nur ein Nutzer den übers Internet verteilten Film lädt statt ihn zu kaufen, entgeht denen mehr Gewinn als dem Bäcker für 100 Brötchen.
 
@mh0001: Es geht um den Download, nicht um den Upload. Deinem Vergleich entsprechend werden Japaner für das entwenden eines wertlosen Brötchens bestraft, das sie sich von einem Wagen nehmen, der mit frei zur Verfügung gestellten Brötchen vollgeladen ist, die jemand geklaut hat. Ich frag mich nun mittlerweile auch wieviel man für das Dealen mit illegalen Drogen bei den Japaner bekommt. Sicher nicht so viel.
 
@Lofi007: Was du beschreibst, ist bei uns z.B. schon immer verboten. Der Besitz oder die Inbesitznahme gestohlener Güter ist nach unseren Gesetzen strafbar, völlig egal, wer das nun geklaut hat (bei dem kommt natürlich noch was oben drauf). Aber du wirst natürlich in dem Fall nicht bestraft, wo du es nicht wissen konntest, dass es Hehlerware ist (wenn dir das zum Beispiel ein Händler verkauft hat), dann musst du es aber ohne Anspruch auf Ersatz der Polizei aushändigen, bzw. bist dazu verpflichtet es zu melden, sobald du Kenntnis davon erlangst (sonst machst du dich strafbar).
In dem Fall, dass du aber von Anfang an bescheid wusstest über die gestohlene Ware, wie z.B. wenn du es von einer Crackerseite runterlädst oder krumme Deals irgendwo im Hinterhof machst, begehst du eine strafbare Handlung und kannst dafür belangt werden, fast so als hättest du es selber geklaut. Ist nunmal so. Sonst könnte man gestohlene Ware ganz einfach "waschen". Der Dieb reicht sie weiter und macht sich selbst aus dem Staub, und dann soll mit der Ware alles im Reinen sein, bei dem, der sie nun besitzt? Das wär ne Katastrophe.
 
@mh0001: Die Sanktionen stehen in absolut keiner Relation zur Tat.
 
@mh0001: Mein lieber Freund, ein digitaler Gegendstand, ein FIlm, lässt sich im Gegensatz zum Brötchen 1 Quadrilliarde Mal ohne jeden Aufwand kopieren. Dem Filmemacher entgehen somit also genau der Betrag, den er durch den Kinoeintritt verdient hätte, nicht mehr und nicht weniger! Alles andere ist Copyright Mathematik. Die wird auch nicht richtiger, wenn man den Schwachsinn wirklich glaubt!

http://www.ted.com/talks/rob_reid_the_8_billion_ipod.html .

2 Jahre ist aber gleichzusetzen mit nem Raubüberfall. Völlig überzogen
 
@LivingLegend: Ja und? Der entgangene Betrag eines Kinoeintritts ist um ein Vielfaches höher als der Schaden, der durch den Diebstahl eines Brötchens entsteht. Der Unterschied zu den Brötchen ist, dass bei Filmen der Aufwand im Voraus geleistet wurde, statt jeweils für jedes einzelne Exemplar.
Würde die Produktion des Films den Aufwand des Backens eines einzigen Brötchens haben, würde ich dir Recht geben. Das ist eher so, dass eine Million Brötchen im Voraus gebacken werden und kein einziges mehr nachproduziert wird. Dann erzeugt das klauen eines solchen Brötchens auch keinen zusätzlichen Aufwand mehr (da ja keins nachproduziert wird), aber dennoch ist es nicht legitim. Die Ausreden, warum das nicht schlimm ist, halte ich für schwachsinnig. Man muss einfach bedenken, dass Filmproduzenten in eine gigantische Vorausleistung gehen, die nur gemacht werden kann, weil von entsprechend hohen Einnahmen im Voraus ausgegangen wird. Dann im Nachhinein nicht dafür zu bezahlen ist letztendlich dasselbe, wie zu einem Schauspieler zu gehen und zu sagen "jetzt spiel mal die nächsten Monate gratis für mich". Es ist das gleiche, auch wenn der Schauspieler so nett war, dass schon vorher von sich aus erledigt zu haben, ohne erst auf das Geld zu warten.
 
@mh0001: Ich hab nicht von legitimität gesprochen. Das das nicht richtig ist bestreitet keiner. Nur schau dir einfach meinen Link an.

http://www.ted.com/talks/rob_reid_the_8_billion_ipod.html

Etwas falsches zu tun (runterladen) wird nicht besser, indem man es mit viel schlimmeren demokratiefeindlichen und völlig überzogenen Mitteln bekämpft. Und indem man lügt wird es auch nicht besser. Der Contentindustrie geht es gut, das beweisen alle Zahlen. Und nochmal, wenn ich ein Brötchen klaue, hat der Bäcker einen Verlust, er verliert das Material, das er dafür eingesetzt hat + eventuell die Zeit für den Arbeitsaufwand. Bei einem FIlm kann ich so nicht rechnen, der Film exestiert, ich hätte ja auch nicht reinkönnen gehen. Wenn ich schwarz fahre bekomme ich auch keine 2 Jahre aufgedrückt!

Weisst du übrigens wie sich schlechte Filme nachfinanzieren?
Mal drauf geachtet? Schlecht laufende Filme werden sehr gerne von Anwälten für Massenklagen ausgenutzt. Diese Filme werden X-tausendfach in Foren gepostet, um möglichst viel downgeloadet zu werden. Anschliessend werden die Leute mit Schreiben ala 350€ überzogen. Das hat in Deutschland Methode. Schau dir ma Foren an, die schlechtesten FIlme haben die meisten Posts! Teilweise 10x Versionen pro Film! Anschliessend verdient der Anwalt dran. DAS ist nicht besser!
Das millionenfache kopieren gibt es nicht erst seit dem Internet. Das hat angefangen mit der Kassette!
 
@mh0001: in jedem beknackten beitrag gibt es dumme brötchenbeispiele...kein schimmer, warum so viele user krampfhaft versuchen alltagsbeispiele anzubringen, die nicht wirklich vergleichbar sind...
 
"Star Trek" von 2009 wurde ca. 10 Mio mal runtergeladen. Bei 5 Euro entgehen dem Filmstudio 50 Mio Euro, desweiteren noch Einnahmen aus DVD Verkäufen. Wenn man in Deutschland für Bankraub (50 Mio) 2 Jahre bekommen würde, was denkt ihr was hier los wäre?
 
@Dreadlord: Der Fehler in der Logik: Wäre jeder der den Film runtergeladen hat, dafür ins Kino gegangen/hätte sich die DVD gekauft? Vermutlich eher nicht.
Edit: Tipfehler
 
@Lofi007: In manchen Ländern wird Dir dafür auch schonmal die Hand abgeschnitten-also Jammert nicht sosehr!
 
Das Thema hat eine gewisse Problematik, Firmen die in der RIAJ haben entweder geschütztes Videomaterial oder was auch immer, und diese wollen auch das es geschützt bleibt und nur für einen gewissen Erlös weitergegeben wird,für uns Verbraucher ist es Bullshit, wir wollen das neueste Album eines Sängers können es allerdings nicht bezahlen oder wollen es günstiger haben als es den Publishern lieb ist,sie wollen einen hohen Umsatz und auch daraus einen hohen Gewinn. Jetzt kommen manche und sagen das die japanische Regierung korrupt und nicht handelt wie es,aber Japan ist ein ganz anderes Kaliber als Deutschland und Europa,Japan ist Heim der größten Hightech-Firmen wie Sony oder auch Nintendo und das bestimmt auch Regierung,bis in den Anfang der 90er gab es einen Finanziellen Aufschwung in Japan,dann platzte die Blase und das MITI,verantwortlich für die Japan AG,die wiederum verantwortlich für den finanziellen Aufschwung war,"kaputt" ging,seit dem ist der Nikkei (Vergleichbar mit dem DAX) nicht mehr auf dem Niveau der 80er,den japanischen Firmen ging es mal besser und deswegen muss man in den Interessen der Firmen handeln.
 
Gibt es in Japan auch soviel Illegale Software wie in China? Wenn ja, können die Japaner froh sein, das sie nur Musik und Filme bestraft werden und nicht für das Downloaden und nutzen von illegaler Software. Dann würde mindestens die halbe Bevölkerung im Gefängnis sitzen bzw. die entsprende Lobby sehr reich werden bei alternativ jeweils 20.000 Euro strafe.
 
das gesetz ist auch ein herber schlag gegen die fansub-Anime-Szene,
wenn die anwälte einmal blut geleckt haben, dann werden sie alles platt machen... :(
 
"Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" - Witzig, dass Grundsätze von Rechtssystemen einfach aufgehoben werden ;D
 
Eine globale Katastrophe, dass so eine Wirtschaftsmacht, "ACTA" als Erster durchwinkt. Nur eine Frage der Zeit, bis das Modell Schule macht - und wenn auch nur in entschärfter Form. Schande auf Japan! Die sind wohl noch ein wenig von Fukushima verstrahlt...
 
Solange man in Deutschland mit der Pauschalabgabe abgezockt wird, steh ich auf der Seite der Filesharer. Im Endeffekt nutzen sie nur das, für das fast jeder von uns eh zahlen muss. Ich selbst würde nichts illegal downloaden, da mir Internetradio und ab und an ein Film im Free TV vollkommen reichen. Grad Filme sind für mich sowas wie Wegwerfprodukte und diese Schauspieler- und Musikerverehrung habe ich noch nie nachvollziehen können. Die machen auch nur einen Job um Kohle zu verdienen. Trotz nichtnutzung von Filesharingzeugs habe ich seit über 10 Jahren kein Kino mehr besucht und keine CD oder DVD gekauft. Hab ich jetzt laut einiger "Experten" hier der Unterghaltungsindustrie auch geschadet? Achja, verdient haben sie dank Smartphone, Drucker, Rohlinge und ext. Festplatte für Backups, Speicherkarten für die Digitalkamera trotzdem an mir. Die arme, ausgebeutete, millionenschwere Contentmafia. Vielleicht sollte ich zum Trost 10€ spenden.
 
Ich vermute mal das Japan jetzt nicht tausende neue Mitarbeiter für die Stafverfolgung einstellen werden, daher bleibt es dann in der Praxis mal wieder bei der Abschreckung.
 
@Doso: Das ist wie bei uns in Deutschland mit dem Steuerabkommen mit der Schweiz. Die Schweiz liefert pro Jahr in X Fällen Amtshilfe, da wird kritisiert warum es nur X Fälle sind - obwohl man gar nicht genug personal für X Fälle hat.
 
die regierung braucht geld, um ihre schulden zurückzuzahlen, die durch die schlampereien entstanden, welche sich durch fukushima offenbarten. die japaner haben hoffentlich daraus gelernt, daß ihre regierung damals mitschuldig an hiroshima und nagasaki war - und lassen sich hoffentlich nicht mehr durch eine parallelgesellschaft, die sich regierung nennt, gängeln.
 
Atomkraftwertke hoch gehen lassen und Menschen verarschen bleibt weiterhin legal.
Das fällt mir spontan zu der Meldung ein
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles