Nanostruktur für Akkus verkürzt Ladezyklus deutlich

Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München haben eine Nanostruktur aus Lithium-Titan entwickelt, mit der sich Akkus konstruieren lassen, die den heutigen Energiespeichern überlegen sind. Insbesondere die Ladezeit wird entscheidend ... mehr... Akku, Batterie, Led Bildquelle: carpages.ca Akku, Batterie, Led Akku, Batterie, Led carpages.ca

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Klingt wie immer natürlich mehr als gut, die Frage ist halt nur wann das marktreif wird.. Gibt ja soviele bisher angekündigten "Superentdeckungen" von vor Jahren von denen man nichtsmehr hört.
 
@hurt: noch schlimmer sind doch die entdeckungen bei denen es heisst "kurz vor marktreife" und dann kommt da nix mehr. neue Lithium Ionen verbindungen mit festen stoffen die eine vervielfältigung der kapazität versprechen ABER nix ist. wenn man alle diese Entdeckungen zusammen bringt, hat man kleinere akkus die langlebiger sind ungefähr die 4 fache kapazität bieten und 10 mal so schnell geladen werden können. ^-^ gäbs dann endlich ml nen elektro auto das 800KM fahren kann, nen kofferraum hat und in 1-2 stunden komplett geladen werden könnte
 
Es liest sich immer wieder schön, xxx erhöht die Akku Lebensdauer erheblich, yyy beschleunigt die Ladezeit erheblich, zzz wird die Akkukapazität drastisch steigern. ABER Leider kommt davon die letzten paar Jahre nix an. Ich frage mich ob ein oder mehrere Konzerne Interesse daran haben, diese Innovationen stark aus zu bremsen...
 
@Antiheld: doch, natürlich kommt was an. Heutige Akkus wären vor Jahren noch nicht möglich gewesen. Außerdem dauert es natürlich immer ein paar Jahre von den ersten Versuchen im Labor bis zur Marktreife. So oder so ist es aber ein schleichender Prozess. Bestehende Strukturen werden kleiner, Ladezyklen kürzer, etc. Und dann gibts natürlich die Erkenntnisse, die zwar in der Theorie gut klappen, sich im großen Maßstab aber als zu teuer oder zu unpraktikabel erweisen.
 
@zwutz: die sprünge sind aber nicht so groß wie angekündigt. mit dem Xperia S hat sony nen schnelllade akku und motorola mit dem razrMaxx nen 3300mah gerät ABER bei den meisten anderen ist die entwicklung marginal
 
@Antiheld: Die steigerung der akkuleistung/Kapazität wird eben leider von den Geräten, die immer mehr können müssen, aufgefressen, so dass man nicht viel vom Fortschritt merkt
 
@Antiheld: Doch kommt an, nur der ottonormalverbraucher sieht es nicht. Li-Fe Akkus gibts als Primärzelle seit 2 Jahren zu kaufen. Die werden bei einigen Elektromobilitäts Produkten auch eingesetzt. ZB das E-Superbike. Nur diese Akkutechnologie ist noch immer zu teuer in der Fertigung. Solang nicht die starken Primärzellen Produzenten auf neue Techniken umsteigen, weil zu teuer oder Fertigungsumrüstung zu teuer kommt. Wird nur des verfahren bestehn, wo umrüst und launch kosten den Vorteil der Technik nicht übersteigt.
 
zu viele scheinpositiven nachrichten, zu wenig berichte über mißerfolge und blockaden, die ebenfalls verwertbare daten darstellen. fortschritt erfolgt nicht gradlining, sondern geht nur spiralförmig mit vielen setbacks, vielen mißerfolgen. man nehme nur kepler, der größtenteils nur unfug daherschrieb...was aber bedingte, daß er zu "seinen" kepler'schen gesetzen kam.
 
Bei solch einem schnellen Ladevorgang müssen ja recht große Ströme fließen, was doch zu erheblicher Wärmeentwicklung führt. Oder?
 
@moniduse: Evtl wird die Wärmeentwicklung der Zeitbegrenzende Faktor sein beim Laden solcher Batterien. Entsprechende Starkstromkabel und sichere Anschlüsse für autos, sowie eine von der tankstelle gespeiste stickstoffkühlung könnte dann auch einen Ladevorgang von mehreren kWh in ein paar Minuten ermöglichen. Bringt es.... Aber vorher muss das Öl so teuer werden das die leute es sich nicht mehr leisten können und die Gewinne der Ölmultis einbrechen. Dann wird es plötzlich einen Boom neuer Technologien geben^^
 
@Speggn: Ist das nicht ein wenig Eigensinnig ?

Wieso muss sich immer der letzte etwas nicht mehr leisten können ?

Es soll auch Menschen geben, die Spaß an Verbrennerautos haben, und den Sound etc geniessen.

Die anderen können sich doch ein Elektroauto kaufen.
 
@moniduse: ...man könnte das ganze auch mit vielen parallelen kleinen strömen realisieren. fakt ist: die strukturen sind noch zu grob und ungeordnet - und daher geht viel platz verloren, der zur speicherung genutzt werden kann.
 
@instantan: Es spielt keine Rolle in wiefern sich die Ströme aufteilen. Wichtig ist der Gesamtstrom. Wenn 1000 kleine Zellen beim Laden jeweils 1W an Wärmeenergie abgeben und eine große Zelle 1000W ist es am ende relativ irrelevant^^ Zudem sind ebtsprechende Akkus immer aus einzelnen Zellen aufgeteilt.

Letztendlich Müssen sagen wir 200 kWh Elektrische Energie in ein paar Minuten in das Fahrzeug. Egal wie man es aufteilt, die thermische Energie einer Langzeitladung (das leichte warmwerden des Akkus) wird innerhalb von wenigen Minuten Freigesetzt. Dafür Muss die Temperatur zwangsläufig hoch sein.

Dem Könnte man z.B entgegenwirken inem man in die Akkus zwischen den einzelnen Zellen Kühlkanäle einbaut die z.B. von flüssigem Stickstoff durchströmt werden, welcher zusätzlich zum Strom über den entsprechenden Anschluss ins Auto geleitet wird und mit der aufgenommenen thermischen Energie des Aufladens wieder hinauskommt. Der Rest im Akku könnte am Ende des ladevorganges abgesaugt werden und in der Tankstelle wieder komprimiert und somit verflüssigt werden.... Es gibt für jedes Problem eine Lösung.... das größte wäre im obigen Fall das Hantieren von Jedermann mit flüssigem Stickstoff... aber vllt reicht ja auch kaltes wasser oder so^^
 
Bei der Schnellladung von größeren Akkus wie z.B. in Fahrzeugen gibt es allerdings Grenzen:

1. Der verfügbare maximale Strom aus dem Netz
2. Die Abführung der entstehenden Wärme im Akku beim Laden
 
Dann kann sogar das Smartphone alle paar stunden leer sein wenn es mal sowas geben sollte :-)
 
Mein Akku braucht auch mehr als 60 Sekunden zum laden
 
@frust-bithuner: Die haben ihre Tests auch nicht so "großen" Akkus gemacht, wie wir sie in unseren Smartphones haben.
 
"Einen entscheidenden Vorteil könnte die Technologie in der Elektromobilität bieten [...]" Für mich der wichtigste Satz in diesem Artikel. Dadurch würde ein weiterer, immer wieder angeführter Nachteil verschwinden. Nur schade, dass Staat, Automobilhersteller und Mineralölkonzerne gemeinsame Sache machen, um das Elektroauto klein zu halten.
 
@davidsung ich denke mit mobiltät ist deine mobilität gemeint, weil du keine lange ladezeiten für dein laptop/phone/tab einplanen musst. ich denke nicht das die direkt autobatterien züchten werden... ^^
 
@DOMin8or: Das glaube ich kaum, schließlich steht im nächsten Halbsatz direkt, dass dann ein Elektroauto für den Ladevorgang nicht länger brauchen würde als ein normales.
 
Uninteressant. Ab einer Milliarde Ladezyklen ohne anzeichen von verschleiss sowie extrem hohe Kapazitäten können die wieder ankommen solange sind Akkus ökologisch nicht korrekt und uninteressant.
 
@Menschenhasser: Endlich jemand, der die Logik von Firmen mal versteht. Ich würde auch niemals so eine Techcnologie an den Mann bringen. Also Lampen könnten 100 Jahre aushalten aber das wäre ja ökologisch nicht vereinbar! :)
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