Megaupload-Gründer arbeitet weiter an Megabox

Wer geglaubt hat, dass das vom Megaupload-Gründer Kim Dotcom angekündigte Projekt namens Megabox nach den Vorfällen um sein Unternehmen doch nicht an den Start gehen wird, könnte sich getäuscht haben. mehr... Megaupload Megaupload

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Sich mit dem FBI Anzulegen war eine Sache, sich aber jetzt mit der Musikmafia anzulegen und denen Konkurenz zu machen, das könnte mit Betonschuhen im Hafenbecken enden.
 
@Maik1000: Das müssen aber große Betonschuhe sein, der Auftrieb von Kim Dotcom ist enorm.
 
@BillyRayV: er ist doch nur ein kleines bisschen adipompös.
 
@BillyRayV: Haha, ein Witz gegen Dicke. Sehr originell ... Und dass so niedriges Niveau mit 50+ positiv bewertet wird, zeugt vom Niveau hier auf WF.
 
@Rheinfire: Das Niveau scheint auf Deiner Höhe zu liegen, sonst hättest Du Dir diesen Kommentar geklemmt.
 
@BillyRayV: Oo Ich sehe, du verstehst es nicht. Ein Plus von mir für deine Unbedarftheit.
 
@Maik1000: Der Angriff gegen Megaupload und Kim Schmitz war doch wegen Megabox. Sie haben ihre volle Härte also bereits ausgespielt.
 
@Maik1000: gibt's doch schon ... z.b. jamendo.
 
Da fragt man sich, ob man diesen Dienst dann nutzen sollte. Einerseits finde ich den Gedanken gut, dass die Künstler mehr verdienen sollen (von dem, was sie verkaufen) - andererseits steht da die Tatsache, dass ein Krimineller die übrigen 10% einstreicht. (Und ich möchte jetzt nicht darüber streiten, ob die Content-"Mafia" auch Kriminelle sind :))
 
@DRMfan^^: Kriminell oder nicht kriminell ist ja keine feste Konstante, sondern variiert je nach geographischer und chronologischer Positionierung ;)
 
@DRMfan^^: Kriminell ist man, wenn man dafür verurteilt wurde und nicht wenn die Weltpolizei USA davon träumt.
 
@Maik1000: Selbst eine Verurteilung heißt in manchen Fällen nichts!
 
@Maik1000: Ich rede nicht von den "Urheberrechtsverletzungen" - wobei ich immernoch glaube, dass das nur ein Vorwand war. Wenn man sich die Vergangenheit von Schmitz anschaut, wundert es einen auch nicht, wenn da mehr dahinter steckt. Schließlich sind eigentlich alle Filehoster ähnlich (un)aktiv gegen Rechteverletzungen (von Rapidshare vielleicht einmal abgesehen) - und ausgerechnet die wurden hochgenommen.....
 
@DRMfan^^: Versuch du doch mal als Aufsichtsperson einer 400000 Kinder-Ausflugsgruppe dafür zu sorgen, das die "Kleinen" keinen Unsinn treiben....
Einen Filehoster für die Machenschaften seiner Kundschaft zu belangen ist in meinen Augen ein gesetzmäßiges Delegieren der Verantwortung. Wenn es in einem Krankenhaus eine Schlägerei gibt sind auch nicht die Krankenschwestern dafür verantwortlich das Ruhe einkehrt.
Es muss einfach kostengünstig ein Schuldiger gesucht werden. Da es der Kontentmafia zu kostenintensiv ist nach Schuldigen zu suchen, wird der Filehoster in die Verantwortung gezogen.
Jeder Käufer von Medien zur Datenspeicherung und Geräten zur Vervielfältigung zahlt automatisch einen Beitrag an die ZPÜ. Die Contentmafia könnte dreifache Umsätze machen und es wäre immer noch nicht ausreichend und es würde immer noch gejammert werden. So ist der Mensch nunmal: Gierig. Und das auf beiden Seiten....
 
@MetaTron: Das Konzept aller dieser OKH ist auf Fileshareing ausgelegt. "Für 1000 Downloads gibt es 25Euro", wie soll das mit Geschäftsdaten, Backups oder Urlaubsbildern gehen? Die wissen alle sehr genau was da abläuft, von daher kann man schon von Verantwortlichkeit reden. Wenn ich im Web die Anleitung für den perfekten Mord verbreite ist das nicht Strafbar, wenn ich aber für jede tote Schwiegermutter 25 Dollar zahle, habe ich ein Problem und bin sehr Wohl für die Handlungen meiner Kunden verantwortlich.
 
@Maik1000: Richtig, es gibt Belohnung für jeden Download... so, und nun erklär mir, wo da ein Unterschied ist, ob eine x-beliebige Seite für Klicks auf Werbebanner zahlt oder ein OCH für Klicks auf Links zu bestimmten Dateien? In beiden Fällen werden potentielle Kunden auf die Seite des Betreibers geleitet, wo sie sich über die Dienstleistungen/Produkte informieren und ggf. etwas davon auch erwerben können, oder eben die kostenlosen Angebote nehmen können (gut, letzteres muss nicht jeder anbieten). Die Belohnung gibts ja nicht dafür, dass man Traffic generiert, sondern weil man Premium-Nutzer zu dem OCH lockt.
 
@Link: Schon witzig, wie einen hier alle missverstehen und den 2. post scheinbar ignorieren können ;D
 
@DRMfan^^: auch rapidshare kann im grunde genommen nicht so viel gegen verschlüsselung und spezielle suchmaschinen ausrichten...dann bräuchte man immens viel personal...und das würde ausser kosten auch nicht viel mehr bringen...rapidshare hatt einfach nur die besseren anwälte und ist in einem rechtsstaat zuhause...
 
@DRMfan^^: Nutzt du Facebook? Das Unternehmen wird auch von einem "Kriminellen" geführt.
 
@DRMfan^^: schon dran gedacht, dass man die 10% für Server/Hosting/Support braucht?
 
@DRMfan^^: von den bisherigen angeboten der medienindustrie sahen aber die künstler höchstens 10%...wennn kim nun noch reelle preise für sein angebot bringt(max 30c pro song), dann verdienen die künstler immer noch mehr als bisher...
 
Naja, nach so einem Hintergrund sollte jeder für sich wissen Plattformen dieses Masses (nochmal) zu besuchen.
 
@eilteult: wieso? Wenn die darüber gekauften Musikstücke DRM-frei sind, kann es einem egal sein, wie langlebig der Dienst sein wird.
 
Ich weiss nicht genau, was dieses Portal machen wird, aber wenn die Einnahmen zum Grossteil den Künstlern zugute kommen, kann ich's nur begrüssen. Wenn man z. B. iTunes vergleicht, bei dem gerade mal 4% der Einnahmen den Künstlern zugute kommen, und den Grossteil Apple und die Musik-Industrie einstreift, muss man sich fragen, wer hier die Piraten sind.
 
@Lofi007: wirklich den Künstlern, oder eher denen, die die Rechte an den Stücken haben (also bei iTunes)?
 
@Link: Große Gewinne fährt iTunes mit der Musik nicht ein. Der mit Abstand größte Teil geht an die Rechteinhaber. Was die Künstler dann davon bekommen ist natürlich wieder was ganz anderes.
 
@Windows8: rechteinhaber und vermittler...das ist das problem, das die welt momentan hat. fehlt nur noch, daß jemand teile der menschlichen zelle patentieren lässt - und diejenigen, die diese teile benutzen, für jede ihrer zellen bezahlen lassen.
 
@Lofi007: Wenns immer noch das gleiche System ist, was er früher mal machen wollte, gehts bei der Plattform darum, dass die Künstler ihre Songs selbst reinstellen können - wahlweise mit eigener Preisgestaltung ihre Alben und Einzelsongs, wahlweise aber auch kostenlos - dann werden sie (abhängig von der Menge der kostenlosen Downloads) an den Werbeeinnahmen beteiligt. Die Majorlabels werden bei dem System komplett umgangen. Böse Zungen behaupten ja schon lange, dass der geplante Launch von Megabox der eigentliche Grund war, warum die Musiklobby Schmitz aus dem Verkehr ziehen wollte, da so ein System die Labels größtenteils überflüssig werden lassen würde.
 
@Trashy: Danke für die Info! Das klingt ja sehr interessant. Ich hoff, dass das jemand wirklich durchzieht.
 
Der Denkansatz von Megabox ist der richtige Weg. Alte Zöpfe soll man bekanntlich dann und wann auch mal abschneiden. Eine direktes Vertriebsmodell der Künstler ist besser als noch etliche gierige Mäuler der Musikindustrie zu stopfen. Sollte Kim Schmitz dieses Modell tatsächlich umsetzen können, so hat er eine reelle Chance von vielen Stellen rehabilitiert zu werden. Und was die Amerikaner und das FBI fordern ist doch eh an den Haaren herbeigezogen und steht in keiner Relation zu geltendem Recht, auch nicht in Amerika.
 
@Creep1972: ... das Problem ist, dass viele Leute die sich ein Urteil über die Situation im Musikmarkt bilden, dieses machen, ohne eigentlich auch nur ansatzweise wirklich die Organisation, die notwendigen Arbeiten etc. kennen. Natürlich ist es für manche Künstler interessant ihre Produkte direkt zu vertreiben - die Möglichkeit haben sie aber schon heute. Sie können eigene Webseiten zum Verkauf einrichten, ihre Musik bei Amazon oder iTunes anbieten - ganz ohne irgendwelche Labels. Für viele Künstler ist jedoch exakt dieses doch der bessere Weg, braucht man sich nämlich nicht mehr um irgendwas zu kümmern, wovon man eigentlich keine Ahnung hat (Vertrieb, Design, Kalkulation, ...). Es steht jedem Künstler frei, sich zu überlegen, ob für ihn der Weg zu einem Label besser ist, als sich selbst um alles zu kümmern. Unsinnig ist es jedoch, die Musikindustrie pauschal zu verurteilen, der wer bei einem Label unterschrieben hat, hat dies freiwillig getan und wusste zuvor schon, dass er damit evtl. weitere Rechte, bestimmte Anteile der Einnahmen etc. abtritt. Das hätte er entweder anders verhandeln können oder einfach einen anderen Weg wählen können - gezwungen wird niemand bei z.B. Sony zu unterschreiben. Das "Geheule" über "alte Zöpfe" etc. ist somit unsinnig, weil sie vollkommen an den Kompetenzen etc. der Künstler vorbei gehen. Es *will* und *kann* schon nicht jeder Künstler eine Tour organisieren, hat nicht notwendige Kontakt zum Radio und TV oder die notwendigen Mittel, ob vielleicht auch mal eine größere CD-Auflage vorzufinanzieren.
 
@LostSoul: sie können ihre musik zwar bei amazon und itunes anbieten, aber nicht für 90% der einnahmen...und deine argumente in den klammern sind im internetzeitalter einfach nur lächerlich...
 
@Rulf: Nein, müssen sie nicht. Wie gesagt: Es steht jedem frei wo und zu welchen Konditionen er anbietet. Ob nun bei Megabox für 90%, Amazon/iTunes für 70% oder bei einem Label für x %. Ist das die Frage? Nein. Es geht darum, dass man bei Amazon, iTunes etc. aber auch bei Megabox einen Aufwand hat (z.B. für Marketing, Organisation etc.), den ich als Künstler evtl. gar nicht selbst bewerkstelligen *will* oder *kann*. Dieser Aspekt bleibt bei der Diskussion vollkommen außen vor. Ebenso der, dass die Künstler bei einem Label *freiwillig* unterschrieben haben, egal wie großer Mist der Vertrag auch ist. Es spricht nichts dagegen, dass Künster X, Artist Y oder wer auch immer, schon seit Jahren seinen Kram selbst im Internet anbieten können. Wenn sie es nicht machen, hat das subjektiv einen Grund. Das also offensichtlich manche Leute auf die Leistungen eines Labels nicht verzichten *wollen*, wird aus purem "Hass" ggü. der MI vollkommen außen vor gelassen.
 
@LostSoul: Naja, wenn man die Wahl hat zwischen "mit uns verdienst du Geld" und "ohne uns verdienst du kein Geld", dann dürfte sich erklären, wieso die Künstler solche Verträge unterschreiben. Lieber ein bißchen garantiertes Einkommen als gar keines. Das ändert dann aber eben immer noch nichts an der Unverhältnismäßigkeit der Verträge.
 
@LostSoul: Kennst Du noch einen Nino De Angelo? Der hat sich von seiner Palttenfirma getrennt, dummerweise hat die Ihm damals einen Vertrag gegeben in dem steht das alle seine Lieder und sogar sein (Künstler)Name der Plattenfirma gehören. Der hatte dannach nichts mehr. Die Musikindustrie ist schlimmer als die Mafia, deren Hu-ren bekommen wesentlich größere Anteile an Ihrem Verdienst. Und man wird sehrwohl gezwungen bei Sony zu unterschreiben, sonst gibt es keine Karriere, darum suchen die sich inzwischen ja auch bevorzugt Kinder mit geldgeilen Eltern, da ist das einfacher.
Einen Justin Bieber gibt es nur alle 50 Jahre der das wirklich alleine und mit einem riesen Zufall zum Star bringt, der rest wird genötigt und erpresst.@LostSoul:
 
@Maik1000: Und was sagt und das? Es ist eine Wiederholung dessen, was ich oben schon geschrieben habe: Ich kann vereinbaren was ich will. Wenn Nino de Angelo den Vertrag nicht lesen wollte, sich inhaltlich damit nicht auseinander gesetzt hat, dann ist das sein persönliches Problem. Unterschreibst du blindlings Verträge? Eventuell welche, wo es um Millionen geht? Ich schätze mal, dass du dir sowas vorab durchlesen würdest, oder? Wenn er das nicht gemacht hat, war er entweder nur doof oder raffgierig *und* doof - und musst dann später die Konsequenzen erfahren. Das nennt sich dann Vertragsfreiheit - oder soll die auch noch abgeschafft werden?
 
@Maik1000: Prince hat damals für eine Zeit auch seinen namen verloren.
 
Warum wird im Artikel nicht erwähnt, das Herr Dotcom jetzt selbst zum Musiker geworden ist? http://youtu.be/8CvRSZxqk_I
 
Down mit der Musikmafia (Contentmafia).
 
@Seth6699: ^Pauschalisten... ist es jetzt schon verpönt, mit dem was man erschafft, Geld zu verdienen? Wieso wird das eigentlich Gebetsmühlen-artig runtergebetet? was ist daran schlimm, Kreativität zu verkaufen. Microsoft verkauft sein Windows auch und machts nicht gratis zugänglich und nutzbar... oder der Bäcker um die Ecke, der 30 Cent für 1 Brötchen will... ih is der kommerziell geworden, will der auch noch leben von dem Scheiß den er verkauft. Wer nicht bereit ist für Kultur zu bezahlen, und sie sich stattdessen ohne Gegenwert nimmt, klaut also (bei gleichem Moralmaßstab) beim Bäcker die Brötchen und beim Nachbarauto Benzin. Klar hat das Internet den Umgang mit Medien, Kultur usw. verändert, aber die Gier der Zielgruppen kennt mittlerweile auch keine Grenzen mehr. Und auch die Anerkennung von geschaffenen Werken jeglicher Art ist absolut flöten gegangen... egal ob das jetzt ein 3 Akkorde Bohlen ist oder das Monotongestampfe von Scooter - trotz allem muss man beiden Beispielen zugute halten dass sie konsequent eine Schublade bedienen...es muss einem nicht gefallen - was man mit kaufboykott prima ausdrücken kann, aber Mafia in diesem Zusammenhang ist einfach nur inhalltlich sinn entstellt.. die Mafia erpresst Schutzgeld - analog auf Musikindustrie bezogen würde das ja bedeuten, dass sie ihre Kundschaft zwingen ihre Medien zu kaufen - und dem ist ja nicht so. natürlich haben die Labels oft verschlafen, aber sie tun im Grunde nichts anderes wie Strom, Gas und TK Anbieter - nämlich möglichst effektiv ihren Markt abschotten - also genau das was uns hierzulande immer eingeredet wird was Kapitalismus ist - freie Märkte usw. das ich nicht lache. jede Branche strebt geschlossene Märkte an, territorial aufgeteilt - und genau das klappt in der Medienbranche sehr gut.
 
@Rikibu: Da hast du was völlig falsches in meine Antwort reininterpretiert. Im Kapitalismus darf und kann jeder sein Produkt verkaufen. Genau da liegt aber doch auch das Problem. Die Contentmafia war und ist ja zu dumm, ihr eigenes Produkt zu vermarkten. Die haben sich doch immer nur über die "Raubkopierer" echauffiert. Es mussten erst Plattformen von Dritten erstellt werden, damit das Produkt der Musikindustrie überhaupt verkauft werden konnte. Apple hat mit iTunes quasi eine Plattform für die Musikindustrie geschaffen. Deshalb habe ich mit der Contentmafia kein Mitleid. Dieser Industriezweig hat doch alles verpennt. Den Verkauf via Internet haben sie jahrelang verschlafen und immer auf die Tauschbörsen geschimpft. Hollywood geht es doch mittlerweile genauso. Die haben ein Produkt, aber keine Plattform um es dem Kunden nahe zu bringen, aber die alten Discs behalten sie bei.

Den Begriff Contentmafia verwende ich, weil die Lobbyisten der Musik- und Filmindustrie immer das Wort Raubkopierer verwendet. RAUB ist eine gewaltsame wegnahme von fremdem Eigentum. Dieser Begriff wird immer noch verwendet. Darum finde ich den Begriff Contentmafia jetzt auch nicht so unpassend als Reaktion auf die Musik- und Filmlobby.
 
@Seth6699: schon wer das Wort "Contentmafia" ständig verwendet, ist ja wohl falsch gepolt...
 
@GordonFlash: In dem vorherigen Kommentar habe ich erklärt, warum ich das Wort verwende. Aber den Kommentar hast du bestimmt nicht gelesen.
 
@Seth6699: Der Verwender von "Contentmafia" erhält 2 x Plus, derjenige, der das anspricht, 2 x Minus ... das sagt doch schon alles über die Klientel hier...
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