Google-Projekt will gefährdete Sprachen retten

Der Suchmaschinenbetreiber Google will dabei helfen, weltweit Sprachen vor dem Verschwinden zu bewahren. Dafür startet das Unternehmen das "Endangered Languages Project", bei dem es mit der Allianz für Sprachvielfalt zusammenarbeitet. mehr... Sprache, Lexikon, Wörterbuch Sprache, Lexikon, Wörterbuch

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Google scheint anscheinend zu viel Geld zu haben! Sprachen wie z.B. sorbisch (gesprochen in Teilen von Brandenburg und Sachsen) oder Plattdüütsch (gesprochen in Norddeutschland (in den Großstädten sowieso nicht )) werden insgesamt selten gesprochen (und meistens dann nur die Senioren (selten unter 70 Jahren alt)). Reinste Geldverschwendung, da ein solches Verhalten die Unflexibilität der Bevölkerung fördert (in der nächsten größeren Stadt wird man nämlich nicht mehr verstanden)!
 
@Graue Maus: Wer bist du dass du entscheiden willst, wofür Google sein Geld ausgibt? Ich halte diese Aktion für großartig und vor allem für wichtig.
 
@zwutz: Ich bin ein Mensch, der in etwa 30 Lebensjahren in zwei Großstädten, einer Mitelstadt, und einer ländlichen Gegend gelebt hat und dem es schwer viel in der jeweiligen Umgebung (speziell in der besagten ländlichen Umgebung) die Sprache zu verstehen (Radius der Regionen beträgt zwischen südlichstem und nördlichsten etwa 600 Km (ich bin in einer der beiden Großstädte geboren))! Deswegen kann mir nicht vorstellen, das es Kindern, die auf dem Land aufgewachsen sind, leicht fällt, sich in dieser globalen Welt zurecht zu finden, wenn sie ausschließlich die dortige Regionalsprache beherschen (zugegeben drei meiner Wohnsitze lagen in Ballungsräumen, wo der jeweilige Dialekt so gut wie ausgestorben ist (Städte, wie Hamburg oder Berlin, haben sich ihre traditionellen Dialekte, sie werden aber sicherlich wesentlich seltener gesprochen)!
 
@Graue Maus: Hochdeutsch wird an Schulen gelehrt, damit sollte man sich in ganz Deutschland zurechtfinden, wenn das Gegenüber jetzt nicht grad ganz in den Dialekt abfällt. Aber seh ich das richtig dass du andere Sprachen abschaffen willst, weil du sie nicht verstehst? Das ist bevormundend, kurzsichtig und vor allem unflexibel. Es ist erwiesen, dass Menschen die mehr als eine Sprache sprechen, sich leichter tun, Dinge zu lernen. Wer zweisprachig aufwächst hat es sogar auch im Erwachsenenalter leichter, eine neue Sprache zu lernen. Und Sprachen sind großartig, weil jede anders entstanden ist und sich nicht nur anhand der Worte unterscheiden. Die Kultur eines Volkes spiegelt sich in deren Sprache wieder
 
@zwutz: Hochdeutsch wird in allen Schulen gelehrt (da habe ich in besagter ländlicher Gegend (geografisch etwa 30 Km von Saarbrücken entfernt (sie liegt im Saarland) ganz andere Erfahrungen gemacht))!
 
@Graue Maus: Es geht bei solchen linguistischen Projekten nicht darum, die Sprachen vor dem Aussterben zu retten, sondern das Wissen darüber zu erhalten.
 
@Graue Maus:
Ich komme auch aus dem Saarland, ca. 50km von SB weg und die Lehrer sprachen durchaus Hochdeutsch, auf jeder Schule, auf der ich war. Zumindest im Unterricht.
 
@Graue Maus:
"wenn sie ausschließlich die dortige Regionalsprache beherschen!"
Von ausschliesslich war doch nirgendwo die Rede!
 
@szoller: Wer aber im Saarland, außerhalb der größeren Städte, wie Saarbrücken (knapp 300.000 Einwohner), gelebt hat macht leider ab und an die Erfahrung, das Hochdeutsch eine Fremdsprache ist. Das gibt es in dieser Form in Ballungsräumen wie Hamburg, Berlin oder dem Rhein-Main Gebiet nicht!
 
@Graue Maus:
Auch im Saarland wird einwandfrei Hochdeutsch verstanden, selbst im hintersten Bauerndorf. Wenn du die Leute nicht verstehst, weise sie doch bitte darauf hin, in der Lage hochdeutsch zu sprechen sind die Leute allemal, selbst drüben in Luxemburg!

Den Dialekt hat man sich eben angewöhnt und spricht ihn normalerweise. Ich finde selbst die im Saarland unterschiedlichen Dialekte interessant, man erkennt schon an der Aussprache, wenn jemand zB. aus Neinkeie (Neunkirchen) kommt ;)

edit:
Ich muss auch sagen, ich organisier jährlich ein Treppen für eine Internetseite, die Teilnehmer kommen aus allen Ecken Deutschlands, sowohl aus Großstädten als auch vom hintersten Land. Und dort gabs niemals Verständigungsprobleme, höchstens bei einzelnen Worten, die man eben im hochdeutschen nicht kennt. Aber die lernt der Gesprächspartner dann ja schnell dazu :)
 
@szoller: Ach, dann schreibe ich gerne noch den Ort dazu, wo Ich diese Erfahrungen gemacht habe (Homburg an der Saar (Ortsteil Schwarzenbach)), damit vielleicht mancher noch seinen Horizont erweitern kann. Homburg ist sogar nach Saarbrücken und Neunkirchen die größte Stadt in diesem Bundesland!
 
@Graue Maus: Wie gesagt, meine Erfahrungen widersprechen dem, ich habe (von kleineren Ausnahmen abgesehen) im Unterricht immer mit Hochdeutsch zu tun gehabt, komme aber auch aus einer anderen Ecke (erst Schmelz, dann Merzig).
Gerade im Deutsch-Unterricht haben die Lehrer sogar Wert auf hochdeutsche Aussprache gelegt...
 
@Graue Maus: Also ich bin geboren und wohne in Saarbrücken und ich kann dir versichern, dass jeder hier Hochdeutsch versteht und auch in der Lage ist, den saarländischen Dialekt soweit herunterzuschrauben, dass es für jeden Auswärtigen verständlich ist. Wie es jetzt in Schwarzenbach direkt aussieht weiß ich nicht, aber für Homburg gilt das Gleiche wie für Saarbrücken.
 
@szoller & Jigsaw: Da sind meine eher negativen Erfahrungen weitestgehend unberechtigt (bis auf von mir angesprochenes hinterstes Bauerndorf (wie Du dich so schön ausgedrückt hast (szoller))!
 
@Graue Maus: Ich kenne ja nur wenige Leute, die es schaffen, mehr verschachtelte Klammern als insgesamt alle anderen Satzzeichen zu verwenden. Aber du schaffst das nicht nur, du machst es auch :O
 
@Graue Maus: Dialekte und andere Sprachen gehören zu kulturellen Vielfalt und Varietät. Ich hät's richtig klasse gefunden wenn ich irgendwie noch RICHTIGES Niederrheinisch gehört und gelernt hätte (ist grammatikalisch eher mit dem Niederländischen verwandt als Deutsch) oder wenn ich echten Ruhrpott drauf hätte (nicht hier AtzeSchröder TV konform Pott). "Hochdeutsch" ist nur der hannoveraner Dialekt den wir aufgezwungen bekommen haben. Die deutsche Bundesregierung hat in den 60ern alles dran gesetzt eine sprachliche Konformität zu erreichen und in den 80ern wieder versucht einige Sprachen vom aussterben zu retten (siehe Sprachpaten). Ok...der sächsische Dialekt ist nun nicht erstrebenswert ABER es ist eine Eigenart mit Daseinsberechtigung.
 
@DerTürke: Ohne sächsisch gäbs doch wieder etwas weniger zu grinsen / zu lachen ;)
 
@szoller: Ich hab mal irgendwo gelesen dass unser Dialekt nach Sächsich der unbeliebteste und lächerlichste Dialekt in Deutschland wäre :-(
 
@szoller: Man wird sicher ein Substitut finden. Ich finde es klingt schrecklich, der Rhythmus, die Klangfarben °_°""""
 
@jigsaw:
Hä? :D
Mir ists egal, was andre denken, ich fühl mich hier wohl und steh auch dazu :)
 
@DerTürke:
Aber doch auch irgendwie sympathisch :)
 
@jigsaw: Das ist nicht fair! Der saarländische Dialekt ist weder unbeliebt, noch lächerlich, sondern nur gewöhnungsbedürftig (das sind aber so ziemlich alle Dialekte)! Ich glaube so wie mir ergeht es jedem/jeder der/die in eine Gegend zieht, wo nahezu auschließlich Dialekt gesprochen wird (vorallem, wenn man großes Pech hat, und in das einzige Bauerndorf kommt, wo das so ist).
 
@szoller: jo, so isses, frei nach Connor MacLeod: "Saarländer-Es kann nur einen geben" :D
 
[re:22]Graue Maus : Fällt Dir was auf? In Deinem letzten Kommentar sprichst Du von Dialekten! Dialekten! In dem Google-Projekt geht es aber wohl um Sprachen, nicht Dialekte! Info hierzu siehe u.a.: https://de.wikipedia.org/wiki/Dialekt !
Dort heißt es u.a.: "...Eine Standardsprache überdacht viele Regionen eines Sprach-/ Dialektkontinuums..."! Anders gesagt am Beispiel: Standard-Sprache Deutsch. Dialekte / Dialekt-Arten: Plattdeutsch, Bayrisch usw. Andere Sprachen in Deutschland aber nicht zugehörig zur Standardsprache Deutsch und somit eigene Sprachen: Sorbisch, Friesisch! Also Sprachen und Dialekte sorgsam auseinander halten! Und zu Deiner Aussage, Sprache vereinheitlichen, sage ich nur, das wäre schade, unnütz und eine Verarmung! Schaffen wir denn die deutsche Sprache auch ab zum Zwecke der Vereinheitlichung. Wir haben immer mehr Anglizismen, also Deutsch weg und alle amerikanisches Englisch (was nicht immer mit dem britischen Englisch identisch ist!) lernen? Auweia!
 
@Graue Maus: Bist Du denn auch gegen Museen? Alte/seltene Sprachen gehören halt zu unserer Geschichte, ob Mensch oder Tier und sind nun mal ein Bestandteil unserer Geschichte.
 
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.222286711226316.48773.199367046851616&type=3

Was man hier für dünnes Zeug lesen muss, einfach nur bekloppt.
 
@psittacuz: Wer Anderen bzw. deren Kommentare als "... dünnes Zeug (das man) lesen muss, einfach nur bekloppt (bezeichnet..." sollte sich mal selbst in Frage stellen. Soooo viel an Mehrwert ist in Deiner Aussage auch nicht gerade enthalten!
 
@Kiebitz: Entschuldige dass du dich angesprochen fühlst [aus welchem Grund auch immer]. Ich habe mir die meisten Kommentare durchgelesen. Und im Bewußtsein als Zweisprachiger kann man hier viele Kommentare nur als dünnes Zeug abtun. Der Spruch "Es ist nie zu spät ... Einsprachigkeit ist heilbar!" klingt schon irgendwie hart, aber somit hier auch absolut passend.

http://www.learn-now.de/vorteile.htm
 
Einst war Latein, obwohl schon tot, Gelehrter Rede Hauptgebot. Dann mischte man Französisch ein, weil es als vornehm galt und fein. Heut haut uns Englisch mehr vom Hocker, denn diese Sprache ist so locker. Doch nie genügt's dem deutschen Gimpel, nur Deutsch zu sprechen, klar und simpel. (In diesem Sinne, Deutsch ganz oben auf die Google-Liste setzen ^^)
 
@Heimwerkerkönig: Ich glaub das Gedichtlein hattest du früher schon mal aufgesagt aber es ist immer wieder gut ;-) Von wem stammt das eigentlich?
 
@jigsaw: Ja stimmt, hatte ich schon mal hier geschrieben. Zur Herkunft: bin mal vor Jahren im Netz darüber gestolpert.
 
@Heimwerkerkönig: irgendwie konnte man dem satz in den klammern nicht mehr so schön lesen wie den rest :) trotzdem cool geschrieben :D
 
Interessant fände ich noch die Rettung von alten deutschen Dialekten (z.B. Schlesisch usw.)
 
@F98: Wird schwierig da der geographische Rahmen fehlt. Die seltenen Gelegenheiten wo meine Grosseltern pommerschen Dialekt gesprochen hatten fand ich immer faszinierend. Leider werden die kommenden Generationen so etwas nur noch ueber alte Tonaufnahmen hoeren koennen.
 
Ein begrüßenswertes Projekt von Google. Wie Sinnvoll dieses Unterfangen in einer immer mehr vereinheitlichten Welt (I-Net, Wirtschaft, Wissenschaft) ist, scheint außer Frage, meiner Meinung nach verlieren diese Sprachen den „Kampf“ gegen die Globalisierung (muss nicht Negativ sein!).
Aber dass diese „alten“ Sprachen einen Identitäts-Stiftenden Charakter besitzen ist unumstößlich und allein daraus erwächst die Berechtigung diese zu erhalten.
 
Je weniger Sprachen desto besser. Am liebsten wäre es mir ja, wenn es weltweit nur eine einzige Sprache gäbe aber das bleibt wohl Wunschdenken.
 
@Windows8: das wäre katastrophal. Mal abgesehen von dem kulturellen Verlust. Aber es gibt ja auch Ausdrücke, die sich in der einen Sprache besser formulieren lassen als in einer anderen. Wie willst du das verlustfrei vereinheitlichen? Es hat einen Grund, warum Plansprachen keinen Anklang finden. Sie sind zu "mechanisch"
 
@zwutz: Das Problem war wohl eher das diese Sprachen keine Kultur, keine Geschichte hatten. Es gab keine große Literatur, keine Filme, keine natürliche Entwicklung. Aber wenn man z.B. Englisch als allgemeine Staatssprache aller Staaten weltweit festlegen würde, dass wäre schön. Habt ihr noch nie irgendwo im Ausland den Leuten mit "Händen und Füßen" erklären müssen wo hin ihr wollt, weil diese kein Englisch konnten? Nachher ist man dann meist doch nicht dort wo man hin wollte, nur nervige Zeitverschwendung.
 
@Windows8: Genau das ist doch der Vorteil verschiedener Sprachen. Dass man auf Menschen spricht, mit denen man sich dann kreativ ausseinandersetzen muss. Dass man ihre Sprache und somit auch ihre Kultur kennenlernt. Wo ist das Problem sich im Urlaub gelegentlich mit Händen und Füßen zu unterhalten? Das hat doch immer prima funktioniert. Das macht doch grad einen Urlaub zum Urlaub, gibt der Reise eine Exotik und Faszination. Wenn die ganze Welt nurnoch englisch spräche, dann würden auch Filme immer einheitlicher, und überhaupt alles kulturelles. Ich erinnere zb mal an die Monty Python Filme, deren freie deutsche Übersetzung mit all den Dialekten bei vielen als witziger und besser gilt, als die originalen englischen Texte. Ich schau oft skandinavische Filme - mit Untertiteln - kein Problem. Grade die fremde Sprache fasziniert mich dann auch dabei. Ist natürlich viel Geschmackssache.. aber eine einzige Weltsprache.. ich denk, da kann man gleich den Planet grau anstreichen, alle ziehen graue Klamotten an und sprechen nurnoch grau.... das würd auch alles einfacher machen. ^^
 
@lutschboy: Bei allem Verständnis für das Interesse anderer Kulturen, ist mit Händen und Füßen sich zu unterhalten das letzte was ich möchte. Zumal die Globalisierung auch schon viel kpautt gemacht hat. Nehmen wir ganz Europa. Berlin, London, Paris. Gibt es da große Kulturelle Unterschiede? Ich sehe da keine. Um das zu verdeutlichen, ich finde das Berlin und München mehr von einander trennt als Berlin mit... Paris. Ich denke in der globalisierten Welt gehört eine gemeinsame Sprache dazu. Dies wird leider zu wenig gefördert.
 
@eilteult: Die (Universitäts-)Städte die du aufzählst sind ja auch multikulturell geprägt, in diesen findet seit hunderten Jahren massiver Austausch von Menschen statt. Ich kenn hier in Berlin fast mehr Amis, Spanier und Türken als Deutsche. In Paris und London ist das nicht anders. Aber fahr mal nach Schottland. Oder nach Frankreich auf's Land. Da gibt es durchaus kulturelle Unterschiede. Ansonsten ist Europa ein schlechtes Beispiel, da dieses seit Jahrtausenden kulturell zusammenwächst, eigentlich schon immer gibt es hier Völkerwanderungen, Handel und dergleichen. Wenn, dann müßte man Berlin mit Städten in Asien vergleichen. Amerika und Afrika wurden ja auch von Europäern kolonisiert. Und ich bin mir sicher, zwischen Berlin und Hanoi gibt es einige Unterschiede. Eine gemeinsame Sprache ist ja auch ok, hab ich nix gegen, ich fänd es bloß Schade, wenn es nurnoch eine einzige Muttersprache gäb.
 
@lutschboy: Dies wäre eine Entwicklung die viele Jahrhunderte benötigte um tatsächlich von einer gemeinsamen Muttersprache zu sprechen. Ich fände diesen Schritt dennoch gut. Denn kulturelle Unterschiede sind Hauptgründe für Reibereien. Man kann natürlich auch die fehlende Toleranz als Schuld vorschieben, doch beides wäre (zum Teil) gelöst, mit einer Sprache. Für mich ist dies ein Teil des erwachsen werdens der Menschheit. Ich bin mir aber ziemlich sicher, das dies selbst die Enkelkinder der hier jüngsten Generation nicht erleben werden. Etwas, worüber du dir keine Sorgen machen musst.
 
@eilteult: Wie grad weiter unten geschrieben: Stichtwort Bürgerkrieg. Nord- und Südstaaten haben zb beide englisch gesprochen. Es gibt hunderte Beispiele in denen Ländereien mit gleicher Sprache sich das Messer in die Brust rammten. Ich denke nicht dass die Sprache ein Hauptgrund für Reibereien ist, sondern eher in Ausnahmefällen. Deutschland hatte sicher nicht den zweiten Weltkrieg entfacht weil es kein polnisch konnte. Und ich mach mir 0 Sorgen über Sprachen. Soll es kommen wie es will, ich denke eh, dass wir uns früh genug noch atombomben, ob wir jetzt alle chinesisch sprechen oder nicht.
 
@lutschboy: Sprache ist auch nur ein Faktor von vielen. Auch Religion und leider noch die Hautfarbe(n) spielen in einigen Ländern noch eine Rolle. Und der Vergleich mit Deutschland hinkt auch. Ein anderer Faktor ist das ziehen von Staatsgrenzen aus dem 19. und 20. Jahrhundert gewesen. Briten und Franzosen haben in Eroberungskriegen willkürliche Grenzen gezogen ohne Rücksicht auf die Kulturen. Da wurden zum Teil Kulturen zusammen gebracht, die nicht zusammen gehörten. Das Ergebnis sehen wir heute ganz aktuell in Syrien. An einen Atomkrieg glaube ich eigentlich nicht mehr.
 
@zwutz: die Entwicklung einer Plansprache ist auch Blödsinn, wenn man einfach eine der existierenden nehmen kann, Englisch wurde sich da ganz gut anbieten, da es sich bereits als Programmiersprache durchgesetzt hat.
 
@Windows8: Nach den derzeitigen wirtschaftlichen Gegebenheiten waere dazu die chinesische Sprache zu waehlen...
 
@JanKrohn: Chinesisch ist schön, auch wenn die Aussprache nicht so einfach ist. Dafür ist die Grammatik einfach
 
@Windows8: Sowas ähnliches haben wir mit Englisch, jeder der in der Wirtschaft unterwegs ist sollte Englisch sprechen können... Zu hause kann jeder Sprechen was er will. Das Projekt einer Weltsprache gabs übrigens mal, google mal danach ^^
 
@Windows8: Vor einigen Jahrzehnten sollte doch Esperanto mit viel Tamtam als Weltsprache eingeführt werden, und was ist draus geworden? In Deutschland beherrschen höchstens ca 500 Menschen diese Sprache.
 
@Windows8: Wußten Sie, daß es Sprachen gibt, die für eine Sache für die das Deutsche nur einen Begriff kennt, ein Dutzend und mehr Begriffe kennt, die sich in Nuancen unterscheiden, die aber enorm wichtig sind? Ich bring mal ein Beispiel aus dem Englischen: Wir sagen nur "Himmel". Das Englische unterscheidet aber zwischen dem (göttlichen) Himmel = heaven und dem (geografischen) Himmel=sky. So etwas ginge bei nur einer Sprache verloren.
 
@Roy Bear: Warum geht etwas verloren nur weil es das nicht mehr gibt? Warum die Begrenzte Vorstellung das sich nicht etwas neues etablieren kann, was wir heute nicht einschätzen können? Warum sollte ein einziges Wort "Himmel" nicht auch im Englischen mit sky oder heaven funktionieren? Im Deutschen benutzen wir den Begriff "Fräulein" auch nicht mehr, obwohl das vor nicht langer Zeit vollkommen normal war und es im Französischen auch noch gängig mit Mademoiselle ist. Es ist eine Entwicklung. Wenn ich heute von wichsen spreche denken die meisten an etwas vulgäres, früher war dies schlicht etwas zum reinigen (Stichwort: Schuhe).
 
@eilteult: Reime und Witze lassen sich nicht immer so ohne weiteres übersetzen. Sie klingen dann oft holprig oder reimen sich eben nicht. Bei Witzen ist es oft so dass man Wortspiele verwendet um den Gag rüberzubringen. Das kann in einer anderen Sprache manchmal nicht funktionieren. Deshalb sind Sitcoms oft so schlecht übersetzt oder sie verwenden völlig andere Gags damit wir hier in DE überhaupt drüber lachen können. Ingenieure benutzen gern die deutsche Srache weil es im Deutschen besser möglich ist technische Details genausestens zu beschreiben. Die Deutschen benutzen z.B. Das Wort Eingang oder Einfahrt. Im Französischen sagt man "Eingang für Autos" wenn man eine Einfahrt meint. Im Französischen werden Dinge oft umschrieben oder beschrieben um sie zu benennen. Jede Sprache hat ihre Vorteile, und ich glaube dass das auch gut so ist.
 
zahlreiche sprachen und dialekte bereichern doch wohl eher die welt, als dass die ihr schaden ? ich finde die verständigung zwischen verschiedenen ethnizitäten wesentlich spannender als eine einheitssprache - das fände ich gruselig !
 
@lazsniper2: eine Verständingung kann aber nur stattfinden, wenn sich die Leute verstehen, das ist mit einer Sprache wesentlich einfacher als wenn jeder seine eigene spricht.
 
@Link: Spricht ja nix gegen englisch zb als Zweitsprache, chinesisch als Drittsprache etc. Das menschliche Gehirn hat schon genug Kapazität um eine menschliche Monokultur zu vermeiden und mehr als die Muttersprache zu erlernen.
 
@lutschboy: die Kapazitäten des Gehirns (und die eigene Zeit) kann man aber auch sinnvoller nutzen als für die simple Überwindung von Kommunikationsproblemen, die es theoretisch gar nicht geben muss und die es nur deshalb gibt, weil die Leute früher nicht ständig durch die ganze Welt reisen konnten.
 
@Link: Achja, stimmt, man kann zb statt Sprachen lernen den halben Tag TV gucken, in der Badewanne liegen, Computerspiele zocken und dergleichen... . Wenn alle Menschen die gleiche Sprache sprechen dann kann man sogar noch viel mehr Zeit damit verplempern TV zu gucken, weil man dann ja auch all die Sachen gucken kann, die sonst nicht übersetzt werden, praktisch.
 
@lutschboy: ja, wenn man will, kann man natürlich ausschließlich Beispiele nennen, die die Zeitersparnis nutzlos aussehen lassen. Auch wenn du es nicht glaubst, es gibt Menschen auf diesem Planeten, die nicht nur vor dem Fernseher sitzen.
 
@Link: Wir hatten auf der Schule Religionsunterricht. Spanisch zb wär definitiv sinnvoller gewesen. Ich wollte nur verdeutlichen, dass Sprachen lernen nicht heißt, hundert Jahre 50h/Woche büffeln zu müssen. Zumal die meisten Sprachen eh sehr ähnlich sind. Wer zb deutsch, englisch und spanisch kann, kann sich schon in ganz Westeuropa und Amerika das meiste zusammen- reimen, noch was slawisches dazu, und man kommt auch in Osteuropa klar. Im Grunde also 3 Sprachen und die halbe Welt steht einem offen. Und man hat sehr viel Möglichkeiten mit diesen sprachen kulturschaffendes zu machen, neue Perspektiven und Einblicke zu gewinnen. Eine einzige Sprache schränkt die Vielfalt und somit auch den Horizont ein. Und Kommunikiationsprobleme gibt es übrigens definitiv auch wenn man die gleiche Sprache spricht! Eine Weltsprache heißt somit zb auch nicht Weltfrieden. Stichwort Bürgerkrieg.
 
@lutschboy: Sinn und Unsinn dessen, was in der Schule gelernt wird, ist ne ganz andere Geschichte (und ja, da gibt es auch jede Menge Möglichkeiten, das ganze zu optimieren). Ich habe auch nicht behauptet, dass es es gar keine Kommunikationsprobleme bei der Verwendung einer einzigen Sprache gibt, aber es sind bestimmt weniger, vor allem deshalb, weil es dann für jeden der Beteiligten die Muttersprache ist, so dass die Gefahr, dass eine Formulierung falsch verwendet wird, wesentlich geringer ist. Das ist bei jemandem, der eine Sprache nur in der Schule gelernt hat und sie nur dann verwendet, wenn es unbedingt sein muss, nicht so einfach. Wie hoch der zeitliche Aufwand ist, hat letztendlich nichts damit zu tun, dass es auch einfacher gehen könnte. Wieso soll ich 3 Sprachen für Europa lernen, wenn es eigentlich auch mit einer gehen wurde? Und über Weltfrieden hab ich nun wirklich nichts gesagt...
 
Ich kenne da einen Dialekt in Deutschland der ruhig Aussterben könnte...
 
@dermitdemcomputer: ich auch, der aus dunkeldeutschland ;) !
 
@lazsniper2: Schon das letzte Wort deines Satzes (?) lässt vermuten, dass du starke Kopfschmerzen hast, weil die Mauer in deinem Kopf sehr groß zu sein scheint. Wenn du mich fragst, gibt es Dialekte in Deutschland, die um einiges unverständlicher sind als Sächsisch. Ich denke da nur an Bayern und die Schwaben. Außerdem hat der Clip ziemlich wenig mit Sächsisch zu tun. Das ist lediglich eine krampfhaft bemühte Parodie eines "Besser-Wessis". Liebe Grüße aus Coswig (b. Dresden)!
 
@tommy1977: Ach komm, nimms doch nicht so ernst, es ist Freitag und hier wird doch nur ein wenig harmlos rumgeblödelt ;-)
 
@jigsaw: OK...habs verstanden. Aber mich kotzt diese ewige Ost-West-Diskussion schon lange an. Ich vergebe dir und sortiere deinen Kommentar in die Kategorie "Spaß" ein...raschel-raschel...so, ist drin. ;o)
 
@tommy1977: kommentar einsortieren darfst du aber nicht extra berechnen , ihr bekommt ja schon den soli ;)
 
@lazsniper2: Den ja wohl aber auch ossis und wessis gleichermaßen bezahlen. und der soli wird garantiert nicht nur im osten für alle möglichen projekte herangezogen, da geht vielmehr in die politische umverteilung als einem lieb ist.
 
@lazsniper2: Zu deiner Information: Es gibt in Ostdeutschland mehrere Dialekte.
 
@TiKu: lazsniper hat ja eingelenkt und seinen Kommentar relativiert. Das sind eben kleine Sticheleien, die wir Ossis hier und da auch gegen die gebrauchten Bundesländer loslassen. Ich nehme es ihm nicht (mehr) krumm.
 
@tommy1977: ne , das ist einfach das klischee - und da hackt man bisl . ich hab auch 2 freunde ausm osten hier in bayern . von daher ...
 
@dermitdemcomputer: Ich hoffe du meinst diese http://www.youtube.com/watch?v=27wkJ6KDolk :D.
 
@Windows8: Dazu kann ich mich nur Räuspern und nicken :-D
 
@Windows8: ja, natürlich ;) was sonst ^^
 
@dermitdemcomputer: off topic: Deine Wette bezüglich der EM ist nicht vergessen...der Tätowierer steht bereit
 
@jigsaw: :-D Alles klär!
 
@dermitdemcomputer: "ey weißt du"
 
@Steiner2: "Ey aalderrr wasch willscht du?"
 
Lustig ... oh nein, ich enthalte mich lieber ... Missverständnisse gibts auf WF ja zuhauf, haha ^^
 
Eine einzige Sprache auf der Welt wäre natürlich sehr cool. Oder wenn alle Menschen englisch könnten, dann wären kommunikationsprobleme von gestern. Das ist natürlich wunschdenken... leider
 
@ds94:Doppelplusungut!
 
Wenn wir überall auf der Welt eine Einheitssprache hätten, dann würde das vermutlich so klingen wie in Clockwork Orange (wobei man sich natürlich mit der Zeit dran gewöhnen bzw. mitwachsen würde). Von daher: Ich finde das Projekt gut.
 
@ElDaRoN: Kannst du das jemanden erklären für dem "Clockwork Orange" kein begriff ist?
 
@eilteult: Clockwork Orange ist ein Roman (welcher von Stanley Kubrick auch gleichnamig verfilmt wurde) von 1962. Dort wird von den Jugendlichen Nadsat gesprochen - eine fiktive Sprachenmischung. In der deutschen Synchronisation kommen dann auch noch deutsche Einflüsse hinzu, was das ganze meiner Meinung nach noch komischer klingen lässt. Beim entsprechenden Wikipedia-Artikel gibt es Auszüge, ansonsten einfach mal bei YouTube anhören. (http://de.wikipedia.org/wiki/Nadsat)
 
@ElDaRoN: Danke ;)
 
ob es schlecht ist wenn andere sprachen in deutschland aussterben wie "serbisch" und co. heißt doch nur das diese sich integriert haben.
 
@gast27: Leider falsch gedacht oder schlecht informiert. Im Artikel wurde sorbisch erwähnt und nicht serbisch. Beides sind komplett unterschiedliche Sprachen und sind nur mit dem Slawischen verwandt. Sorbisch ist keine Sprache von in den letzten 50 Jahren eingewanderten Menschen, sondern ist in Ostdeutschland stark verwurzelt.
//Rechtschreibfehler editiert//
 
@van-fanel: oh..ziemlich verlesen. hatte beim lesen serbisch gelesen :S
 
Eh, Alda...binisch voll krass dafür, dass die de Sprachen retten tun. Isch habb jetz schon so Probleme de alle su verstehn...Alda!
 
@tommy1977: Ich muss da gerade dran denken, was man heute so alles "begatten" kann. Deine Mutter, dein Leben, dein Kopf... Leider zeigt Sprache auch sehr deutlich, mit was für einer Bildung man es zu tun hat. Traurig ist, dass das Interesse daran immer geringen zu werden scheint.
 
@eilteult: Genau jenes wollte ich mit meinem Beitrag verdeutlichen. Ich arbeite in einem kommunalen Wohnungsunternehmen, welches u.a. auch den Versorgungsauftrag für die soziale Unterschicht hat...da hört man sowas öfter.
 
@tommy1977: Ich sehe nur den Zusammenhang zwischen finanzieller Situation und Sprache nicht. Wir leben doch in einem Land, wo jeder zu ausreichend Bildung kommt um sich vernünftig auszudrücken.
 
@eilteult: Die Bildung angeboten bekommen und annehmen ist leider ein eklatanter Unterschied. Ob man das nun wahrhaben möchte oder nicht, es is leider so, dass die Kinder das Leben der Eltern oftmals nachleben. Ich kann mich an einen oft gehörten Spruch erinnern, der dies mehr als verdeutlicht: "Isch mach erstma meine Lehre ferdsch un dann gehsch hartzn!" Bei uns im Osten ist das sicher mehr verbreitet als im Westteil Deutschlands, aber den Trend finde ich bedenklich. Man wird ja schon angefeindet, wenn man mal jemandem den Hinweis gibt, dass der eben gesagte Satz weder schön klingt, noch Sinn ergibt.
 
@tommy1977: Auch ein nettes Paradox, wie ich finde. Eine abgeschlossene Lehre würde ja Bildung implizieren. Ich komme nun auch nicht aus einem wohlständigem Elternhaus und bin immer noch nicht wohlständig. Aber derartig verkommen wollte ich nie.
 
@eilteult: Daher schrieb ich "öfter" und nicht "ausschließlich". Ich kenne genug Menschen, welche in diese Schicht geraten sind oder erst gar nicht dort herauskommen, ohne dass sie etwas dafür können. Es fehlt einfach die Motivation oder bei vielen auch der berühmte "Tritt in den Ar***". Wer allerdings noch nicht mal S-P-O auf die Reihe bekommt, dem ist im Endeffekt auch nicht zu helfen.
 
Reine Geldverschwendung? Wozu dieser Mist?
Ich würde eher dazu sorgen, dass deutsche Dialekte schneller aussterben. Wozu sind die überhaupt da? Damit Nachbarn sich kaum verstehen können?
 
@yournightmare: Oha... Da soll noch mal jemand sagen Geschichte sei ein unwichtiges Fach nach dem lesen deines Kommentars.
 
@yournightmare: schreib dich nicht ab, lern völkergeschichte ;)
 
Wenn ich mir die Kommentare hier und allgemein im Internet durchlese, schlage ich Hochdeutsch noch als stark gefährdete Sprache vor. :-D
 
Wer steril spricht, denkt auch steril. Ich lebe in einer Großstadt, in welcher sehr viele Kulturen zusammen kommen und leben. Es ist immer wieder schön die Einfärbungen von Dialekt und anderen Muttersprachen heraus zu hören, für mich macht das eine Unterhaltung menschlich. Wenn jetzt jeder hier ein sauberes Hochdeutsch sprechen würde, mich eingeschlossen, hätte ich das Gefühl... von Robotern umgeben zu sein.
 
@davidsung: Seh ich auch so. ABER! Man sollte unter Berücksichtigung der jeweiligen Eigenheiten des betreffenden Dialektes/Sprache die Beachtung der jeweiligen Grundregeln erwarten können. Wenn ich mich mit jemandem Englisch unterhalte, sollte dieser auch die englischen Sprachregeln beherrschen, um ihn zu verstehen. Für Deutschland erwarte ich das gleiche und nicht solche Stilblüten wie "Ey Alda...isch geh Garten, wegen de Gießen von de Blumen und so."
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