GPS & Co: Forscher fordern Schutz vor Überwachung

Die zunehmende digitale Technisierung des Alltags sorgt dafür, dass die Nutzer an immer mehr Stellen Datenspuren hinterlassen. Wohin dies führt, soll eine neue Studie des Schweizer Zentrums für Technologiefolgenabschätzung (TA-SWISS) unter ... mehr... Satellit, Gps, Block III Bildquelle: lockheedmartin.com Satellit, Gps, Block III Satellit, Gps, Block III lockheedmartin.com

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Hehe, und der Staat würde am liebsten den ganzen Rotz von allen grundlos für immer speichern......
 
@Ariat: Die datenberge und Infos von Google, Facebook und Amazon sind wesentlich größer und Problematischer als das was der Staat so hat.
 
@Maik1000: Die Lösung falschinformationen.
 
@Menschenhasser: Wie willst du wenn du GPS nutzt Falschinformationen einspeisen? Das geht zwar, aber macht keinen Sinn, weil du ja dann auch falsche Daten empfängst. Dann eher garnicht erst solche Dienste nutzen. Selbst wenn man bei sozialen Netzwerken Fakedaten angibt,... eine Unmenge weiterer Daten, zb Verbindungszeiten, Kontakte, Ortung, Nachrichten, Photos und so weiter und so fort, werden immer authentisch sein. Einfach weil es sonst keinen Sinn macht, diesen Dienst überhaupt zu nutzen. Falschinformationen sind also keine Lösung. Wenn du in Facebook zb einen Fakenamen hast, dir deine Kontakte aber Nachrichten schreiben und dich dabei mit deinem echten Namen ansprechen, oder dein Profil mit echten Namen zb auf Bildern taggen, oder dir zb obwohl du als Geburtsdatum 1980 angegeben hast zum 20. gratulieren, dann bist du ganz schnell "entlarvt".
 
@lutschboy: Denk doch mal bitte weiter! Danke!
 
@Maik1000: Google deportiert dich aber im Zweifelsfalle nicht. Das machen Staaten. Problematisch wird es also erst, wenn Staaten auf die Daten von Firmen zugreifen, was die USA ja bei Facebook, Google & Co auch macht. Was also diese Firmen haben, hat im Grunde auch der Staat.
 
Die Überwacher haben allerdings zwei Probleme - erstens sind sie leicht irre zu führen. Zweitens ist es schwer, aus der Datenflut herauszufiltern, was relevant ist und was nicht - wobei immer noch offen bleibt, ob das Relevante, wie schon erwähnt, nicht irreführend ist. Viel Erfolg bei der ÜBERwachung durch die ÜBERmenschen... sie müssen sich dessen im klaren, daß sie (und ihre Kinder) weitaus besser überwachbar sind.
 
@Murof: Dem kann ich nur teilweise zustimmen. Je mehr Daten es über eine Person gibt, je mehr diese teilweise redundant (vergleichbar bis identisch) sind (und sich somit gegenseitig abchecken!), je mehr diese Daten durch spezielle Filter gesiebt und damit gezielter werden, je mehr Dienste vernetzt werden, je schneller und korrekter diese Verarbeitung erfolgt, umso mehr werden Profile und Überwachung genauer sein. Die Technik schreitet rapide fort. Der Mensch mit seinen Möglichkeiten im Verhalten hinkt immer mehr hinterher. Und es gibt große Bereiche, wo Du NICHT irreführend tätig werden kannst: Banken, Behörden, Postdienste, Navis, Handys, Krankenkassen, Kreditkarten, Internetkäufe, Ärzte , Krankenhäuser, Arbeitsbereich mit Beruf und Verträgen, elektronische Fahrtenbücher für Betrieb und Steuer und Polizei, usw. usw. Mir fiele da noch Unendliches mehr ein!
 
@Murof: Relevant ist, wonach gesucht wird. Wenn ich zb wissen will wo eine Person an einem Tag zu welcher Zeit war, ist es irrelevant, wieviele Daten abseits dieses Zeitpunktes existieren. Wie Kiebitz schon erklärt hat, führen mehr Daten immer zu mehr Genauigkeit. Es ist nicht so dass 10 Ermittler oder so von millionen Menschen die Daten ausdrucken und dann tausende DIN-A4 Seiten mit ner Lupe wie ein Detektiv aus einem Groschenroman analysieren... die Daten sind virtuell und werden entsprechend mit Software gefiltert oder Profile automatisch aufbereitet.
 
Fordern Schutz vor Überwachung und brauchen dazu NUR Vorratsdatenspeicherung ! Das hätten die wohl gerne ! Anscheinend werden jetzt schon Forscher geschmiert, damit sie solche Sprüche von sich geben...
 
@Cooker: Wo steht im Artikel was von ner VDS-Forderung?
 
einfacht nichts an länder weitergeben die nicht die gleichen datenschutzstandards haben. dann passen die sich automatisch an
 
@gast27: Aber Du übersiehst dabei, dass Dienste aus Ländern, die andere Datenschutz-Richtlinien haben Daten aus Deutschland und über Deutsche erfassen und diese den Behörden aus anderen Ländern zur Verfügung stellen bzw. zur Verfügung stellen müssen! Zum wiederholten male, Google /Facebook und Co sind in den USA beheimatet. Dort gilt der Patriot-Act. Dieses Gesetz verpflichtet alle Dienste, die in den USA mit Stammsitz zu hause sind oder Nebenstellen haben, den Behörden in den USA Einsicht in die Daten zu geben. Die Behörden der USA haben sogar direkte Schnittstellen zu diesen Diensten, sodass die Dienste teilweise nicht einmal wissen, was an Daten da abgerufen wird. Und diese Dienste (Google und Co) sind verpflichtet, aufgrund des Gesetzes Patriot Act auch die Daten aus ihren Nicht-USA-Filialen (also auch aus Deutschland und von Deutschen) den US-Behörden zur Verfügung zu stellen, sonst drohen hohe finanzielle Strafen bzw. hohe persönliche Strafen für die Verantwortlichen dieser Dienste! Und wie ist es bei Einreise in die USA. Ohne Vorabmeldung persönlicher Daten bzw. Angabe derselben bei Einreise dort, kannst Du den Aufenthalt in den USA vergessen, u.U. kannst Du sogar während der Überprüfungs-Dauer inhaftiert werden. Das ist nur ein Beipiel, dass die Daten-Weitergabe an Länder mit anderen Datenschutz-Standards nicht verhinderbar ist! Wie ist es mit Bankdaten bzw. genauer Überweisungsdaten. Auch da gibt es Übereinkommen mit den USA und der EU (und damit auch Deutschland), dass die USA Zugriff auf die Daten deutscher Banken bzw. deutscher Bankkunden haben. Es ist das sogenannte Swift-Abkommen! Siehe z.B.: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/bankdaten-export-an-die-usa-datenschuetzer-wirft-eu-geheimgesetzgebung-vor-a-663414.html. ALSO: Dein Vorschlag klingt erstmal gut ist aber leider aufgrund der vorliegenden Situation und Übereinkommen nicht realisierbar!
 
@Kiebitz: da hast du recht. das ist das problem! leider wird man kein erfolg haben gegen die betreiber direkt vor zu gehen. es sei den man sperrt die seiten im land somit kommt keiner darauf etc. aber das ist der falsche weg. man könnte vorschreiben das seiten mit über 10mio deutschen usern hier eine zentrale aufmachen müssen damit man gegen sie vorgehen kann. aber daran werden die sich nicht halten. was den Patriot-Act angeht, haben einige Poltiker gesagt das dieser hier keine relevanz haben darf. Da es deutsche daten&user sind. firmen dürfen unter keinen umständen nach diesem handeln. kann man leider nicht überprüfen. die letzte drastischere möglichkeit ist man kündigt das Swift-Abkommen und vergleichbare und sagt denen sorry ihr haltet euch nicht an den datenschutz uns ist er aber wichtig. holt das nach danach gibts evtl. wieder informationen //edit: anscheinend gibts bemühungen http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-und-USA-wollen-an-geplantem-Datenschutzabkommen-festhalten-1623578.html
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