Wichtigster EU-Ausschuss stimmt gegen ACTA

Die Gegner des umstrittenen Handelsabkommens ACTA haben heute die nächste Hürde genommen: Mit dem Handelsausschuss des EU-Parlamentes INTA hat auch der wichtigste Ausschuss in der Auseinandersetzung beschlossen, eine Ablehnung der Ratifizierung des ... mehr... Acta, Petition, Stopp Acta Bildquelle: stopp-acta.info Acta, Petition, Stopp Acta Acta, Petition, Stopp Acta stopp-acta.info

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Es stellt sich nur noch die Frage wie viele Hürden ACTA eigentlich noch nehmen muss damit es endlich bei uns scheitert (eine ungehinderte Lesefunktion im Internet ist Minimalanspruch)!
 
Gut so, ACTA braucht kein Mensch.
 
Kein Grund zu Freude. Aus ACTA wird nun IPRED.
 
Damit ist das Thema, zumindest unter diesem Namen, ad ACTA gelegt.
 
find ich nicht gut. die urheber müssen für ihre werke auch anständig bezahlt werden!
 
@Spaceboost: Bezahlung der Urheber hat nur rein garnichts mit ACTA zu tun
 
@Spaceboost: Daran wird sich durch ACTA nichts ändern. ACTA dient den Rechteverwertern, nicht den Urhebern! Die Piraten wollen die Urheber stärken, doch die Medien verklären dieses Ziel, weil die Rechteverwerter dadurch geschwächt würden. Bitte erst informieren, dann Kommentare schreiben.
 
@bgmnt: die piraten wollen nur alles kostenlos!!!! lächerlich
 
@Spaceboost: Da hat wohl jemand noch ein Informationsdefizit. Die Piraten sind größtenteils Leute, die von der Urheberschaft ihrer Werke leben müssen. Sie wollen freien Informationsaustausch, was nicht gleichzusetzen ist mit freier Weitergabe urheberrechtlich geschützter Werke. Während die anderen Parteien die Rechteverwerter unterstützen, greifen die Piraten den Urhebern unter die Arme. Aber um das zu verstehen, müsste man sich mit dieser Thematik mal auseinandersetzen.
 
@Spaceboost: Ich drücke lieber dem Urheber eines Albums 5€in die Hand als 20 € an die Contentmafia zu berappen von denen geradmal 0,50 € beim Urheber d.h. Künslter ankommt! und so lange die Rechteverwerter hier ordentlich abkassieren kaufe ich eben kein Album! da 20 € für 10 Lieder die nach 3 mal hören durchgelutscht sind eh Wucher ist!
 
@SimpleAndEasy: Um es simple and easy zu sagen:"Wenn Content mir nicht gefällt, weil dieser nach 3 mal hören ausgelutscht ist, dann darf ich Ihn auch nicht illegal besorgen!"Vllt habe ich Dich falsch verstanden. Jedoch legt Deine Aussage genau diese Vermutung nahe! Allerdings relativierst Du ja durch Deine erste Aussage. Von daher kannst Du meine eventuelle Fehlinterpretation gerne revidieren. Mfg
 
@Lostinhell78: Er spielt wahrscheinlich darauf an, daß die Musik von heute mehr ein einheitliches Gedudel ist als kunstvolle Klänge.
 
@bgmnt: Mag ja sein, dass dem so ist. Nur wird niemand gezwungen sich dieses Gedudel zu kaufen, zu hören oder gar auf illegale Weise zu vervielfältigen. Die Tatsache, dass ich für meine vorig getroffene Vermutung Minus bekomme (was solls?) zeigt mir aber, welch Geistes Kinder hier unterwegs zu sein scheinen. Ich wart ja nur wieder auf die Erklärungen in feinster kommunistischer Rhetorik. Solche Fatzken lungern hier ja auch genug auf WF rum. Ich mach auch keinen Hehl darum, zu sagen, dass genau diese Einstellung:"Es ist nicht Wert dafür zu bezahlen, darum zieh ich es mir vom Torrent (oder wo auch immer) her" mich einfach nur Ankotzt. Dieser Zeitgeist in Summe aus "Geiz-ist-geil-Attitüde" und "Leckt mich am ...!" ist für mich das Geschwür der Gesellschaft. Gelinde gesagt das pure Schmarotzertum und kein Deut besser als ein gewöhnlicher Taschendieb. Bitte fühl Dich dabei nicht angesprochen. Simple will ich damit auch nicht anpöbeln. Nur die getroffenen Hunde sind es schließlich die bellen werden. Mfg
 
@Lostinhell78: Ich kann Deine Argumentation durchaus nachvollziehen. Dennoch ist es eine zwiegespaltene Situation. Wenn ich die Musik haben möchte (als Datei), dann kann ich sie kaufen. Wenn ich dabei den Urheber für sein Werk bezahle, so ist dies eine durchaus gerechte Geschichte, womit fast niemand ein Problem haben dürfte. Wenn nun noch ein Mittelsmann, in diesem Falle Rechteverwerter/Händler/etc. einen Prozentsatz für die Vertriebsarbeit mitverdient, so dürfte das auch für die wenigsten ein Problem darstellen. Ein großes Problem wird es jedoch, wenn der Urheber vom bezahlten Preis lediglich Anteile im unteren (einstelligen) Prozentbereich erhält und alle dazwischen den Löwenanteil in den Rachen geschmissen bekommen. Nun haben wir das Dilemma: Ich will die Lieder unbedingt haben, aber ich will diese Form des Geschäftsmodells nicht unterstützen. Gut, diese Lieder werden nicht lebenswichtig sein, sodaß man auf sie verzichten kann, aber wenn des Künstlers Musik nicht gehört wird, hört er vielleicht auf seine gute Musik weiterzumachen, weil er sich nicht beachtet fühlt (wir nehmen die Verkaufszahl hier NICHT als Indikator für künstlerischen Erfolg). Wenn ich mir die Lieder nun auf nicht legalem Wege besorge, so habe ich die Lieder, unterstütze das Geschäftsmodell nicht, aber der Künstler sieht für seine Arbeit gar kein Geld. Wie kommt der Künstler also zu seinem ihm zustehenden Anteil, ohne seine durch die Rechteverwerter schlechte wirtschaftliche Position weiter zu manifestieren? Das dürfte eben das Hauptproblem sein: Der Käufer hat überhaupt keine Regulierungsmöglichkeit in diesem Fall. Hier kann nur die Politik eingreifen, was sie jedoch nicht tut. Dieses Gebaren findet sich in der gesamten Unterhaltungsbranche. Besonders Hörspiele die aus Filmen zusammengeschnitten sind, bringen dem Synchronsprecher keinen Cent. Es ist schwierig eine genaue Grenze zu ziehen, aber die momentane Situation ist meines Erachtens weder für Käufer noch für Künstler tragbar.
 
@Spaceboost: Die Content Mafia kassiert mehr als genug z.B. durch Zwangsabgaben.
 
Wie war das nochmal mit Contentmafia und gekauften Politikern?
 
ähm .. wie kommt das "Nach dem Aktionstag am 9. Juli" zustande?? ist da nicht eher der 9.juni gemeint??
 
dann können wir uns auf IPRED und INDECT konzentrieren
 
@Clon3On3: jau...so kann man die ladenhüter dann doch noch loswerden...ne neue verpackung rum, aber der inhalt ist der selbe...oder besser: alter wein in neuen schläuchen...
 
Pff, dann nennt man es halt anders, baut es ein wenig um, verkauft es unter neuem Namen und stimmt in nem Jahr halt nochmal ab. Aufgeschoben, nicht aufgehoben. Carpe Lobbyisten!
 
Geld regiert die Welt...
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