Social Networks: Klarnamen eindeutig die Mehrheit

In sozialen Netzwerken treten die meisten Privatpersonen mit ihrem vollen Namen auf. Fantasienamen und Abkürzungen sind zwar durchaus populär, aber deutlich seltener anzutreffen. Das hat eine Untersuchung im Auftrag des IT-Branchenverbandes BITKOM ... mehr... Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media Bildquelle: Facebook Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media Facebook

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auf youtube sollte es mal eine klarnamenpflicht geben. da wird sich echt unter jeden video nur beleidigt und fast immer endet das in einer diskussion über nazis
 
@Spaceboost: Das ist kein spezifisches Problem von YT.
 
@iPeople: Das ist ein Problem von allen Plattformen, die zu groß sind um moderiert zu werden.
 
@Spaceboost: Jup, aber der echte Name würde auch nichts daran ändern, es sind meistens nunmal diese kleinen 10-13 Jährigen dummen Kiddys. Man sollte eher solchen die Anmeldung auf Youtube verweigern.
 
@CJdoom: Ich würde das Alter eher ausweiten auf 13-19 jährige. Das sind meistens die, die es nicht besser wissen aufgrund ihres alters. 10 jährige wirst du eher seltener sehen im Internet irgendwelche Comments posten.
 
@Spaceboost: Die hirnlosen Kommentare hier werden auch keinen Grimmepreis erziehlen. Bei YT lese ich generell keine Kommentare, was sollen die mir auch bringen?
 
@Spaceboost: Goswin's law.
 
Ich bin mir sicher, das es mehrere Leute gibt die so heissen wie ich, dennoch finde ich es furchtbar unangenehm im Internet mit vollem Namen lesbar zu sein. Solange sich die Leute benehmen und halbwegs an die Netiquette halten, seh ich auch ehrlich gesagt keinen Grund dafür vollständige Klarnamen zu erzwingen.
 
@Ðeru: ich WEIß sogar, dass es mehrere Dutzend Leute mit komplett gleichem Namen gibt allein in DE und weitere hunderte mit zumindest gleichem Vornameninitial und gleichem Nachnamen. Zumindest beim Login kann man sich da ohnehin nicht mit Klarnamen anmelden, Anzeigenamen helfen dann auch nicht mehr beim Finden von Leuten. Ich suche beispielsweise einen Freund aus dem Studium, wo der Kontakt abgerissen ist und obwohl sein Familienname nicht mal ansatzweise so häufig vorkommt wie meiner, finde ich ihn im Netz ohne weitere ergänzende Anhaltspunkte nicht wieder, zuviele Einträge von anderen Leuten mit gleichem Namen. Hat aber auch Vorteile: ich kann hier und da mit Klarnamen schrieben, weil ich in der schieren Menge gleichnamiger Leute so gut wie nicht eindeutig zu finden bin.
 
@Ðeru: es gibt kein hindernis, daß jemand nicht nur den namen und das profilbild, sondern auch einige daten eines anderen verwendet. wer das netz daher zu ernst nimmt, braucht sich nicht zu wundern, wenn sie oder er damit "auf die nase fällt".
 
Es ist ein abwägen zwischen Vor- und Nachteilen (spätere Konsequezen bei Arbeitssuche gegenüber der (vorgegaukelten) Vertraulichkeit eines sozialen Netzwerkes (vorallem Facebook und StayFriends (wo es dann Einzelgruppen gibt)). Also hängt es dann eher von dem Alter des Mitgliedes ab (jugendliche (und junge Erwachsene) Schüler/innen sind tendenziell nachlässiger als Berufstätige (außer Rentner)), als von dem sozialen Nezwerk!
 
@Graue Maus: Hängt auch vom Namen ab :) "Christian Meier" dürfte schon fast auch als Klarnamen so gut wie anonym sein :) Der obigen Aussage, es bestehe eine Abhängigkeit vom sozialen Netzwerk, würde ich jedoch zustimmen. Bei LinkedIn oder Xing käme ich niemals auf die Idee mir ein Pseudonym zu geben, wenn ich dort mit Geschäftspartnern und (potentiell zukünftigen) Kollegen oder gar Arbeitgebern in Kontakt sein wollte. Eine Altersabhängigkeit mag zwar gegeben sein, aber wie stark diese sich auswirkt vermag ich nicht zu beurteilen (ein Teenie findet es viel cooler, sich "MegaCoolSuperDuperDolli" zu nennen als ein Erwachsener. Und Erwachsene sind auch oft genug unbedarft (auch wenn vielleicht im Schnitt in geringerem Maße als Jugendliche).
 
@Graue Maus: Ich will jetzt nicht Klischees bedienen, oder vielleicht doch, aber der Satz "hängt vom Alter ab" stimmt. Viele Schüler und Jugendliche, die ich, gezwungenermaßen, auf Social Networks so kennengelernt habe, sollten weder unter Pseudonym und schon gar nicht unter Realnamen irgendwas irgendwo posten.
 
Ich bin für Klarnamen-Pflicht (Vor- und Zuname) mit Ausweis-Check. Dann weiß man wenigstens, mit wem man es zu tun hat.
 
@maxi: und was genau hat dich dann daran gehindert, hier auf dem Board deinen Vor- und Zunamen anzugeben?
 
@User27: Es geht um Social Networks, nicht um ein Board. Außerdem stammt mein Name hier noch aus anderen Zeiten als ich über sowas noch nicht nachgedacht hatte.
 
@maxi: Der Name geht dich aber nix an. Oder hängst du dir auch n Namensschild um den Hals wenn du rausgehst und mit fremden Leuten redest? Namen sind persönliche Daten und die Entscheidung, ob man dies anderen Personen gegenüber mitteilen will, sollte jeder Nutzer für sich selbst treffen. Da ist es völlig egal, was der Andere alles gern wissen will.
 
Wie schnell wir doch vergessen - oder gar nicht erst wissen. Die Volkszählungen '33 und '39 ordneten allen Klarnamen die Religionszugehörigkeit zu und waren die Grundlage für die hoffentlich allseits bekannten Maßnahmen zur Endlösung der Judenfrage. Alle Datensammlungen und die möglichen Datenverknüpfungen bergen die Gefahr, dass zukünftiger Missbrauch ermöglicht wird. Wie schnell sich die Systeme, ihre Motivation und ihre Ansichten gegenüber Individuen und Gruppen zum Guten wie zum Schlechten ändern können, sollte uns allen aus der täglichen Nachrichtenlage bewusst sein. Konsequente Aufklärung, mehr Medienkompetenz für Kinder, Schüler und Erwachsene und ein paar erleuchtende Beispiele für den Missbrauch von privaten Daten, von Klarnamen und entsprechenden Verknüpfungen tut dringend Not. Die Stasi-Akten-Behörde könnte da doch ein paar gute Beiträge liefern. Klarnamen dürfen niemals Vorschrift oder auch nur 'sozialer Zwang' werden. Wer freiwillig dämlich ist, dem sollte natürlich die Möglichkeit zur Entfaltung der Persönlichkeit ermöglicht werden.
 
@User27: Der Schluß aus Ihrem Kommentar ist also, das jede/r nicht ihren/seinen Klarnamen nehmen sollte, sondern idealerweise ein Pseudonym das keine Rückschlüsse auf Geschlecht, Charaktereigenschaften wie auf den ursprünglichen Namen möglich machen (das ist bei meinem Nickname so (nix ist identisch mit dem tatsächlichen Ich))! Es aber auch ein Recht auf Entfaltung der Persönlichkeit gibt, das dann in den gläsernen Bürger mündet.
 
@Graue Maus: Wenn ich nicht beurteilen kann, wer meine geistigen Ergüsse liest, speichert, bewertet und verknüpft, dann sollte ich verstärkt auf meine Anonymität achten. Ich streue sogar bewusst falsche Informationen oder Interpretationsgrundlagen über meine Identität und über mein Privatleben in dieser Art von Öffentlichkeit. Wenn ich die "Leser kenne" - z.B. auf einem geschlossenen Board - dann gebe ich eventuell auch etwas persönliches von mir preis. Das hängt vom Einzelfall und vom Nutzen ab. Dann aber kann ich eben auch besser einschätzen, wer da was von mir erfährt. Das Recht zum freiweilligen, (verantwortungs-)bewussten Datenstriptease sollte unbenommen bleiben, aber die möglichen Konsequenzen sollten eben bekannt/erlernt sein. Klarnamen also prinzipiell nein, aber im Bedarfsfall bewusst ja. Nebenbei sollte man auch das eigene Speicherverhalten von persönlichen Daten aus dem Familien- und Bekanntenkreis mal überdenken und die Datensicherheit kritisch hinterfragen. Muss ich wirklich alle Daten im Adressordner des Email-Clients auf der Festplatte lagern? Kann ich den Zugriff auf diese Datensätze in einem kleinen Notitzbuch in der Schreibtischschublade nicht besser kontrollieren? Ist mir ein wenig Schreibarbeit@Adresszeile.de wirklich nicht zuzumuten, im Tausch gegen eine deutlich verbesserte Datensicherheit meiner Lieben und meiner Freunde? Eine der eigenen Email-Adressen als einziger Datensatz im Client warnt mich dann sogar möglicherweise vor einem Datenleck. Nur so als Denkanstoß...
 
"Fantasienamen und Abkürzungen sind zwar durchaus populär, aber deutlich seltener anzutreffen." 6/10 gegenüber 4/10 ist für mich nicht deutlich.
 
@Niketas: Ja vorallem gibts auch viele die zwar vollständige Namen angeben, aber gar nicht so heißen. Zu welchem Teil der Statistik werden die jetzt gezählt? Zu denen mit Klarnamen, oder zu denen mit Fantasienamen? Solang es da keine Ausweiskontrolle gibt, sind Namen nur Schall und Rauch.
 
Klarname bei meinem richtigen Account. Fantasienamen bei meinen Dutzend Fakeaccounts (Gutscheine abgreifen, Gewinnspiele etc.).
Womit in meinem Fall dann weniger als 10% Klarnamen Accounts wären.
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