ITK-Branche schafft weiterhin viele Arbeitsplätze

Die ITK-Branche schafft in Deutschland weiterhin viele Arbeitsplätze. Im vergangenen Jahr wuchs die Zahl der Mitarbeiter um 18.000 auf über 866.000. In diesem Jahr soll die Zahl der Beschäftigten zwar weniger stark, aber immer noch um rund 10.000 ... mehr... IT-Branche, Statue, Kopf Bildquelle: W&V IT-Branche, Statue, Kopf IT-Branche, Statue, Kopf W&V

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In Call-Centern in der Türkei? ^^
 
@GordonFlash: Dem ist nichts hinzuzufügen. Daß Obermann Vize bei BITKOM ist, zeigt was von diesem Verein zu halten ist. Nämlich nichts...
 
Kenne das Problem. Wir suchen auch nach einem Entwickler, aber es ist schwer einen zu finden, der das kann, was man sucht, da die IT ein riesen großer Bereich ist.
 
@Scarlet88: Selbst ausbilden? Nehmt halt jemanden mit richtig gutem Konzeptwissen, der damit schnell eure Anforderungen erlernen kann.
 
@Draco2007: Machen wir ja auch, aber wir können nicht so viele Leute ausbilden bzw. eine Ausbildung dauert 3 Jahre. Befinde mich selber in Ausbildung.^^
 
@Scarlet88: Nein ich meine keine "Ausbildung" im klassischen Sinne (die netten 3 Jahre). Ihr sucht einen Entwickler für einen speziellen Bereich, also nehmt jemanden mit Konzeptwissen, damit er sich in KURZER Zeit (Wochen bis Monate) in diesen Bereich einarbeiten kann.
 
@Draco2007: Hab mal ein Gespräch mit meinem Chef drüber gehabt. Das Prob ist, dass viele Entwickler utopische Vorstellungen vom Gehalt und von den Arbeitszeiten haben. Einer hat sogar mal gesagt, dass er um Punkt 17 Uhr Ende macht und auch nicht länger machen würde, in der IT ist es aber Gang und Gebe länger zu arbeiten. Und viele gute Entwickler kommen auch aus andren Ländern und beherrschen die deutsche Sprache nicht besonders gut, aber bei Kundenkontakt wird das bei uns benötigt... aber mehr kann ich dazu auch nicht sagen, bin ja nur nen Azubi^^
 
@Scarlet88: Naja sagen wirs so, ich als (hoffentlich bald ^^) fertiger Master Absolvent, werde mich nicht unter Wert verkaufen und dann auch noch kostenlos Überstunden machen, nur weil der Chef meint das wär so üblich. Klar 17 Uhr ist schon frech, würde so auf ne 30-35h Woche kommen. ABER ich muss mich auch nicht zwingen lassen für 30k im Jahr 50 Stunden in der Woche zu ackern.
 
@Draco2007: Du als Masterabsolvent evtl. nicht, aber alle die ausgebildet sind als FI oder Ähnliches ackern meist 40-50 h in der Woche für ca. 2300 € Brutto und das ist ja das Schlimme in der IT... Manche haben Glück und können meist um 17 Uhr pünktlich Schluss machen und erhalten ein Gehalt von 4000 € Brutto als FISI (kenne manche). Diese großen Unterschiede schrecken manche in der IT ab.
 
@Scarlet88: wer nicht ausbildet hat halt für die unternehmerische Zukunft nicht vorgesorgt und muss Dreck fressen - Pech gehabt sag ich da nur. Wenn ich weiß das ich Leute mit Spezialwissen brauche, muss ich mir die züchten... wie überheblich ist das eigentlich, dass Firmen glauben dass da draußen genau der rumläuft der das kann was man als Firma brauch? sich selber nich um Bildung und Stärkung der Region durch Nachwuchskräfte kümmern, aber immer nur fordern und sich dann hinstellen mit den Worten "also alle die sich bei uns bewerben sind strunzblöd" - halte ich für das Ergebnis einer jahrzehnte lang verfehlten Bildungspolitik im allgemeinen...und das liegt nicht nur an der Politik an sich sondern auch an den Firmen die aus jedem Vorgang ein geschäftliches Ding machen... allerdings wenn alles immer nur so viel kostet usw. wieso machen sie ihren Laden dann nich dicht, wenn sich offenbar ausbilden nich lohnt? ne, so lukrativ isses dann doch noch, aber die Drecksarbeit soll halt wer anders machen - und das is halt das was mich so anstinkt... aber gottseidank will ja kaum ein ausländischer Mitbürger nach Deutschland zum arbeiten und so bekommen die Firmen die sich selber kein Personal züchten und somit ihre soziale Verantwortung nicht wahrnehmen, schön einen auf den Sack...
 
@Scarlet88: Wie wäre es jemanden zu nehmen, der gut ausgebildet ist ? Den könnt ihr, sogar stattlich gefördert, entsprechend euren Bedingungen anpassen/qualifizieren. Aber nein, lieber das Lieb vom Fachkräftemangel singen weil man selbst nicht den Arsch hoch bekommt! Solche Sätze "Wir suchen auch nach einem Entwickler, aber es ist schwer einen zu finden, der das kann" kommen nur von Personalern, die 0 Ahnung haben, und sowas finde ich zum KOTZEN!
 
Die eigentliche Frage ist, ob in dieser Branche auch ausgebildet wird (dann hätte man auch eigene spätere Fachkräfte (außer man nimmt Schwerbehinderte und weibliche Bewerber/innen aus allgemein bekannten Gründen nicht))!
 
@Graue Maus: Seit 2000 oder 2001 kann man eine Ausbildung als FachinformatikerIn in Systemintegration oder in Anwendungsentwicklung machen. Bin selber weiblich und befinde mich in der Ausbildung zur FachinformatikerIn in Anwendungsentwicklung. Es gibt auf jeden Fall viele Azubis, das Problem ist, dass die Firmen meist schon Leute suchen, die richtig Erfahrung haben.
 
@Scarlet88: Das Problem fing doch mit dem FI doch viel früher an. Der DVK wurde von heute auf morgen nicht mehr ausgebildet, der FI wurde zum Standard, obwohl es keinerlei Lehrbücher, geschweige denn einen Ausbildungsrahmenplan gab. Hab es doch selber erlebt, die ersten Jahre war der FI ausbildungstechnisch für die Katz weil selbst die IHK maßlos überfordert war. Von den unfairen und unrealistischen Prüfungsanforderungen, die alles andere als praxisorientiert sind, mal ganz abgesehen.
 
@Rikibu: Die IHK ist heute auch nicht besser :P Unfaire und unrealistische Prüfungsanforderungen sind heute leider auch der Fall. Und jetzt haben sie ja auch verboten das IT-Handbuch zu benutzen...
 
@Scarlet88: wundert mich nicht. vor allem im schulischen Teil immer auf diese sprachlichen Gestörtheiten rumzureiten, diese Spitzfindigkeiten, die so nie in der Geschäftswelt vorkommen, habe ich immer gehasst. Teils so lange Aufgaben, dass du wenn du am Ende angelangt warst mit durchlesen - noch mal von vorne lesen musstest... und von der veranschlagen Zeit zur Lösung der Aufgaben will ich erst gar nix sagen... vielleicht sind die Leute die IHK Prüfungen ablegen nicht dumm, vielleicht sind die Anforderungen einfach nur unpraktikabel und geradezu überzogen... kein Wunder das so viele vor diesem Druck einbrechen und es dann schwer haben in der Arbeitswelt.
 
@Rikibu: Ich habe das Zentralabitur 2008 gemacht und finde, dass die Abschlussprüfung im FI um einiges härter ist... Man weiß nicht genau was drankommen kann, nicht alles wird in der Schule beigebracht. Die Lehrer sagen dann, das und das wird auf jeden Fall drankommen. Z.B. kam dieses Jahr in der Kernquali für FIAE sehr vieles zum Cloudcomputing, Arten von Firewalls, IPv6. Nix außer die Firewalls haben wir gemacht. IPv6 hat unser Lehrer ausgeschlossen. Und von Cloudcomputing konnte man sich nur etwas aneignen wenn man in iwelchen Fachzeitschriften Artikel drüber gelesen hat und sich dafür interessiert. Ich mein es ist ok wenn man sagt, dass man als FI auch IT-Zeitschriften lesen soll, aber ich lese nicht alles und woher soll ich wissen was dann drankommt wenn ich in der Firma nur für bestimme Bereiche zuständig bin und der IT Bereich schon so riesig ist. Man kann nicht alles wissen.
 
@Scarlet88: das ist leider bittere Realität und war schon zu Zeiten des Datenverarbeitungskaufmannes so. Da kommen Dinge in den Prüfungen dran (auch zwischenprüfung) die nicht im Ausbildungsrahmenplan standen, daher gilt immer, einfach protestieen. Es kann nur das dran kommen was auch im Lehrplan steht. Da gabs bei uns regelmässig stress und Widerspruch unsererseits... bis dann gewisse Aufgaben nicht gewertet wurden.
Die Frage ist allerdings, was denken die Macher sich dabei? sollen die leute mit Absicht schlecht abschneiden, damit die Industrie die Löhne drücken kann weil ja die Qualifikation so schlecht ist und dann auf dem zweiten Horn tröten kann "wir brauchen FAchkräfte von außen weil wir zu blöd sind unsere Prüfungsstandards so umzusetzen das vermittelt wird was gebraucht wird" Klar, die IT Welt ist ständig in Bewegung, aber dann muss ich auch alles zeitnah vermitteln. aber eh hier ein neuer Beruf "erfunden" wird, ist das inhaltliche wieder veraltet... das ist Deutschland... traurig aber wahr, und doch vergleichen wir uns so gerne mit den skandinavischen Ländern, wo die Bildung noch einen ganz anderen Stellenwert hat - da gehts um Anerkennung... aber hierzulande werden Kindergärtner herabgewürdigt und so schlecht bezahlt, dass man sich nicht wundern muss, dass die Kinder von heute die schlechten Lehrer von morgen sind... aber in Zusammenhängen denkt hier doch kein Entscheider mehr...fakt ist, in schnelllebigen Berufen müssen Lehrpläne und Unterrichtsmittel sehr kurzfristig aktuell gehalten werden, was auch bedeutet, dass die Lehrer da mitziehen, aber die sind ja schon mit mitte 40 verbrannt - und übrigens die Bildungsverfehlungspolitik-Opfer von gestern... was erwartet man denn wenn man sich überlegt was wir uns hier ranzüchten.
 
und von wieviel % der neu geschaffenen Jobs kann man hierzulande ein menschenwürdiges Leben führen? Dieses "Jobwunder Deutschland" geseier ist doch sowieso die größte Lüge. Fangen wir bei all denen an, die man aus der Arbeitslosenstatistik rausrechnet, über 58 jährige, krankgeschriebene(etwa 40000 pro woche), Umschüler (1 Million etwa), Leiharbeiter (1 Mio), Aufstocker (1,4 Mio.) und 6 Millionen die für den Mindestlohn arbeiten...6-7 euro brutto... und unter eine der Kategorien fällt auch recht viel IT Arbeitsplatz. Für wirklich ausgelastete ITler, egal welche Untergruppe, ist die Bezahlung im Verhältnis zur geleisteten Arbeit einfach zu gering... Daher mal allgemein die Frage gestellt, wann die Leute auf die Straße gehen, damit man denen endlich Löhne zahlt von denen man ein menschenwürdiges Leben führen kann, und zwar hier und nich in Syrien... das einzige Wunder was ich sehe ist das Wunder, das die deutschen so ruhig sind bei so viel Ungerechtigkeit...
 
@Rikibu: Also wenn es keine Aushilfsjobs, sondern Arbeitsplatzverhältsnisse in Vollzeit sind bedingt. Ich gehe von den Verdiensten beim Staat aus (Ausbildung für die Verwaltung (einschl. FI) etwa 1900 € brutto (also etwa 1200 € netto), und FH-Studium (heute Bachelor) etwa 2300 € brutto (also etwa 1400 € netto). Davon kann man aber nur leben, wenn man maximal in einer Kleinstadt (entsprechend niedrigere Mieten als in der Großstadt) wohnt, und kein Auto besitzt (ob das ein menschenwürdiges Leben ist, da muß sich jeder seine eigene Meinung bilden). Die Stundenzahl beträgt lt. TV zwischen 39 Stunden (West) und 40 Stunden (Ost), aber aufgrund diverser Einsparungen kommen noch 5 unbezahlte Stunden wöchentlich dazu.
 
@Graue Maus: das es in Kleinstädten billiger ist was Mieten angeht, da bist du wohl leider auf dem Holzweg. Die Umlage für energetische Sanierung, um mal ein Teil zu nennen, müssen alle Vermieter zahlen... unabhängig davon, wie strukturell stark oder schwach eine Region ist. will sagen, in kleinstädten kannst du genauso 450 euro für ne wohnung bezahlen wie in ner großstadt, das eigentliche problem, preiswertes und gutes wohnen zu ermöglichen, ist ein grundsatzproblem, das sich durch die geisteskranke Verordnung der energetischen Sanierungsumlage noch verschlimmert. Wusstest du zb. das die Dämmplatten die zukünftig an Häusern zur Wärmedämmung angebracht werden sollen, nicht nur hoch entzündlich sind, nein, die werden mit einem chemischen Stoff behandelt, der eigentlcih seit Jahren in der EU verboten ist... der chemische Stoff soll Moosbewucherung eindämmen... aber analog passt es ja zur Energiesparlampe - Quecksilber aus den Thermometern verbannt und in die Lampen reingepackt... im Grunde ist die Verteuerung von Wohnraum nur ein Rettungsschirm für die chemische Industrie... du musst bei deinem Beispiel mal noch die Soll und die Ist-Arbeitszeit mit einrechnen. Viele Firmen erwarten unbezahlte Überstunden abzuleisten, was nichts anderes ist wie Lohndumping - Mehrarbeit ohne Lohnausgleich...
 
@Rikibu: Dann hätte Ich gerne von Dir gewußt ob es in Städten wie z.B. Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main oder München möglich ist eine Wohnung für 500 € (inkl. Nebenkosten)? In Wiesbaden (Mittelstadt (knapp 300.000 Einwohner)) ist das möglich (das man so ein Angebot in einer der o.g. Großstädte bekommt halte ich für undenkbar, aber nicht unmöglich)!
 
Weitere elementare Frage ist doch: Wenn ich grundsätzlich Kenntnisse habe, ich aber nirgends Erfahrung sammeln kann um dann irgendwann richtig fit zu sein... wie soll ich den Einstieg schaffen? Wenn ich keine Chance kriege und die Firmen nicht anfangen umzudenken und einfach erwarten das jemand anderes die Handwerksarbeit erledigt und die neuen sich nur noch bemächtigen, dann läuft das in eine Richtung die man als Desaster bezeichnen kann. Man muss den Leuten auch Möglichkeiten geben sich zu beweisen. aber einfach nur fordern ohne zu fördern ist der falsche Weg denn schließlich weiß man nie was zukünftig für Anforderungen gebraucht werden.
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