Gesetzentwurf für Leistungsschutzrecht ist geleakt

Der bisher noch unbekannte Referentenentwurf für die Einführung eines Leistungsschutzrechtes für Presseverlage ist nun an die Öffentlichkeit gekommen. Dieser wird also, wie von der Bundesregierung angekündigt, wohl noch vor der Sommerpause vorgelegt. mehr... Deutschland, Bundestag, Parlament, Minister, Plenum Bildquelle: Deutscher Bundestag / Marc-Steffen Unger Deutschland, Bundestag, Parlament, Minister, Plenum Deutschland, Bundestag, Parlament, Minister, Plenum Deutscher Bundestag / Marc-Steffen Unger

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Verdammt, ich hätte Anwalt werden sollen... Ich könnte so reich werden...
 
@detroxx: Sei doch froh, du verdienst dein Geld mit ehrlichen Tagwerk (denke ich doch).
Bin kein Fan von Anwälten.
 
@chris193: Sehe ich genauso. Lieber arm aber ehrlich, als reich und der Abschaum der Menschheit (dazu gehören für mich Anwälte die sich auf Abmahnungen spezialisiert haben). Irgendwann müssen wir uns eh alle verantworten.
 
Einfach durchsetzen und die Zeitungen und so werden sehen was sie davon haben. Es gibt News die man nur liest weil man sie z.B. bei Google News gelesen hat. Man würde sie ohne diese Verlinkungen nie lesen.
 
Also ein Urheberrecht, das kein Urheberschutz ist. Oder zum besseren Verständnis, wir kriegen von den Verlagen das Material ins Internet gesetzt, und dürfen es frei verwenden (so lange wir es nicht weiterverkaufen (bis zu diesem Verkauf sind wir nämlich alle Privatleute)). Nach diesem Jahr läuft es so wie mit den Arzneimitteln (nach Ablauf des Patentschutzes darf jeder Generika (nachgemachte Medikamtente)) auf den Markt werfen!
 
@Graue Maus: In dem Moment, wo Du auch nur ein paar Euro mit Bannerwerbung usw verdienst, giltst Du als gewerblich, wenn Du dann die "frei Zugänglichen" Nachrichten verwendest, bist Du in die Falle getapst.
 
Dann muss WF endlich mal eigene Texte schreiben :)
 
Na, Referentenentwürfe gibt es viele, bis das, wenn überhaupt, Gesetz wird, fließt noch viel Wasser die Spree hinunter.
 
@rallef: und den rhein erst, oder die donau. die leine nicht zu vergessen ^^
 
DA in dem Entwurf von 'Bloggern' und nicht vom 'Betreiber eines Bloggerportals' gesprochen wird, halte ich die dargestellten Befürchtungen bzgl Social Media für Heissluftballons. Viel indifferenter verhält sich der Entwurf tatsächlich zu Snippets. "Das Leistungsschutzrecht schützt bereits kleine Teile des Presseerzeugnisses." würde da ja bereits greifen, würde aber dem (teilweisen) Sinn einer Onlineveröffentlichung zuwieder laufen. Ausserdem wäre zu beantworten, wie bei automatisch generierten (Such-) Ergebnissen ein zu würdigendes Leistungsschutzrecht verlässlich erkannt werden sollte. Was mir auch nicht klar ist: Wie und wo wird der Inhalt von Verlegerischer Leistung getrennt? Der Veröffentlicher müsste ja schon nachweisen, dass ich von seiner Seite und nicht auf anderem Wege den z.b. betroffenen Text kopiert habe. In letzterem Faall wäre nämlich wieder der Autor mit seinem Urheberrecht dran. Je länger ich das überlege, desto unzulänglicher kommt mir dieser Entwurf vor, wobei ich die Idee als Vereinfachung an sich ganz nett fand.
 
Ich sehe darin auch etwas gutes. Der Copy und Paste Mentalität und der dadurch entstehenden verbreitung von Falschmeldungen über Datencrawlern wie GoogleNews wird verhindert. Blogger und Co. müssen sowieso stets News neuinterpretieren um nicht wegen Copyrightverstößen verklagt zu werden. Von daher alles halb so wild ...
 
"Presseverlage" und ihre "Leistungen". *LOL* Also wenn man in den letzten Jahren so mit verfolgt hat, was diese "Presseverlage" an "Leistungen" im Internet bringen, dann ist ganz klar, dass da wohl meist Guttenberg Pate für diese Art der Copy & Paste "Leistungen" der "Presseverlage" gestanden haben dürfte. Diese "Presseverlage" sollten angesichts dessen, was sie den Webseitenbesuchern zumuten, lieber mal ganz kleinlaut sein und sich über die Werbeeinnahmen freuen, die sie abkassieren.
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