USA: Auch Polizei stellt ihre Sichtweise auf YouTube

In den letzten Jahren gab es immer wieder Fälle, in denen YouTube-Videos halfen, Polizeigewalt öffentlich zu dokumentieren und damit der einseitigen Darstellung randalierender Demonstranten zu begegnen. Nun suchen wiederum auch Polizisten den Weg ... mehr... Polizei, New York, NYPD Bildquelle: NYPD Polizei, New York, NYPD Polizei, New York, NYPD NYPD

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guter Schritt. Beide Seiten sind zwar subjektiv, aber immerhin hat man als Außenstehender endlich mal beide Seiten
 
@zwutz: finde ich auch durchaus richtig
man müsste nur die gleiche szene mal von beiden seiten bekommen
 
@zwutz: Ohne die Polizei in Schutz nehmen zu wollen, ist diese im Nachteil bei derartigen Aktionen, denn bevor die Polizei etwas online stellen kann, muss das Material geprüft werden, ob man es überhaupt so ohne weiteres online stellen darf! Wenn eine Demonstration aufgrund von schnell und unbedarft online gestellten Videos schnell für Aufsehen sorgt, kann die Gegendarstellung erst Wochen später durch die Polizei folgen. Einzelne Personen kann man auch nicht einfach ungefragt "prangern". Es herscht also nicht wirklich chancengleichheit. Aber letzlich ist es schön, dass es youtube gibt und jeder Beamte einfach inzwischen wohl auch im Hinterkopf hat, dass er nicht machen kann was er will.... Dasselbe gilt aber auch für demonstranten und wenn Demonstranten sich extrem gewaltätig verhalten, sollten Videos von diesen auch ruhig von Demonstranten online gestellt werde, auch wenn sie zum gleichen Lager gehören. Für dieselbe Sache zu kämpfen heisst schließlich nicht, dass die Mittel dazu auch immer von allen gleich gut gehißen werden,....
 
@bowflow: Es ist sogar schon soweit gekommen, dass die Polizei, vorallem bei Demonstrantionen, einen Mann abstellen müssen, der filmt. Zusätzlich muss dieser Mann von weiteren Männern geschützt werden, damit dieser nicht angegriffen wird, da die Demonstranten, hier die Bösartigen, diesen natürlich verprügeln wollen, damit es keinen Beweis über ihre Lügen bei der Klage danach, gibt. ich stell mir hier die Frage, was hat den der Polizist gegen den einen Demonstranten, den er nicht mal kennt, um dann auf ihn, gegen die Regeln einzuprügeln? Wenn man es sogar genau nimmt, ist der Job Polizist der letzte Arsch auf der Welt, weil dieser, wenn es auf Hart auf hart kommt (Gericht) eigentlich immer den kürzeren zieht. Natürlich will ich jetzt nicht sagen, dass alle Beamten gut sind, auch hier gibt es leider Beamten, die ihre Position ausnutzen. Aber es kann nicht sein, dass jemand, der beweislich auf jemanden einschlägt, von der Polizei abgehalten wird (vielleicht sogar Grob abgehalten worden ist) am Ende den kürzeren Zieht, nur weil der schläger was anderes behauptet? Aber ok, das ist wieder eine Traumwelt von mir und wird nicht ändern....(zu großes Themengebiet) Gruß
 
@zwutz: eben ... beide Seiten sind subjektiv. Genau aus diesem Grund halte ich mich mit Kommentaren und Meinungsbildung zu derartigen Vorfällen auch immer zurück, bis ich genügend "neutrale" und gegenrecherchierte Informationen habe. Das gilt ganz speziell für Fälle wo eine der Konfliktgruppen oder gar beide Material auf youtube oder auf irgendwelchen blogs präsentiert, bei denen nicht klar ist wer welches Material mit welcher Intention online gestellt hat. Selbst wenn die Videos oder Fotos von beiden Seiten nachweislich in direktem zeitlichen Zusammenhang stehen ... alleine schon ein anderer Blickwickel oder eine andere Brennweite und schon habe ich eine ganz andere Story. Ein Beispiel: Nehmen wir eine Frau, die ein weinendes Kind in den Armen hält ... zwei Blocks weiter hinten läuft grade eine Demonstration bei der es zur Konfrontation zwischen Demonstranten und Polizei kommt ... zwei Fotografen stehen in unterschiedlichen Abständen vor der Frau ... der eine hat ein 24er Weitwinkel, der andere ein 200er Tele auf seiner Kamera ... auf dem aus relativer Nähe zu der Frau mit dem 24er geschossenen Foto sieht man im Vordergrund eine Frau mit weinendem Kind und gaaaanz weit hinten einen Menschenauflauf, bei dem man nur in ausreichend großem Druck Einzelheiten erkennen kann ... wehalb weint das Kind? Weil es von einer Wespe gestochen wurde? ... auf dem Foto mit dem 200er Tele, welches aus etwas größerem Abstand von der Frau im Vordergrund aufgenommen wurde sieht es, da Teleobjetive nicht nur entferntes "heranholen" sondern vor allem Vorder- und Hintergrund komprimieren, dann so aus als fände die Klopperei direkt hinter der Frau und nicht 2 Blocks entfernt statt. Dieses Foto kann ich dann leicht mit der Schlagzeile "Polizei drischt auf Demonstranten ein und nimmt selbst gegenüber Frauen mit Kindern keine Rücksicht" verkaufen. Der Laie erkennt aber nicht anhand bestimmter Bildcharakteristika mit welcher Brennweite ein Foto oder Video gemacht wurde, er weiss in der Regel auch nicht wie sich unterschiedliche Brennweiten auswirken. Aus derartigen Gründen bin ich wie schon gesagt recht vorsichtig wenn es um Meinungsbildung geht, erst recht wenn ich z.B. auf youtube oder einem recht anonymen Blogs nicht erkennen kann wer konkret dahinter steht, welche Interessen er vertritt. Ich komme noch aus dem eher klassischen Fotojournalismus ... uns wurde damals an der Uni noch beigebracht bei dokumentarischer Arbeit nur Brennweiten zwischen 35mm und 85mm zu nutzen, da diese recht "neutral" sind ... wenn ich mich heute aber so umschaue ... an diese alte aber bewährte Regel hält sich v.a. bei den großen Agenturen (dap, reuters ap ...) kaum noch jemand ... dabei ist wirklich nicht alles alte gleichbedeutend mit schlecht ... just my 2 cents
 
@zwutz: ...nur daß die polizei sich bei der arbeit befindet und keinerlei recht auf subjektivität hat. und: was bringt es den bürgern, wenn sie personen beschützen sollen, die nicht weniger kriminell sind, als die bürger selbst. zudem: bei der polizei sagt man oft: sind auch nur menschen - während teile der bürger eingesperrt werden (meist personen, die vorher geschädigt worden sind, ohne daß diese es beweisen sollen - natürlich werden auch behinderte personen eingesperrt (asperger, etc.) - besonders, wenn diese niemanden haben, der sich für sie einsetzen könnte) und solche ausreden nicht gelten... zuletzt: die justiz sperrt gerne ein, daß sie die insassen - in kooperation mit der privatindustrie - als billige arbeitskräfte nutzen kann. was noch: man sehe sich gerade die polizei der stadt an, in der der bungesgerichtshof sitzt: karlsruhe: pleite und eine hohe anzahl an unfällen. daß das in den usa noch übler ist, glauben nur mitläufer nicht. und dann noch: die jvas begehen viele vergehen - denn es zahlt sich aus, die strafen an die eu abzudrücken, da diese geringer ausfallen als der profit.
 
Durchaus verständlich und legitim wie ich finde.
 
@pandamir: nur weil die Polizei jemanden auffordert, dieses und jenes zu tun, muss er dies nicht zwangsläufig tun. Schon gar nicht, wenn es sein verfassungsmäßiges Recht ist, weiter das zu tun, was er bereits tut und was die Polizei unterbinden will. Eine Verhaftung eines Staatsbürgers, weil er sein verfassungsmäßiges Recht wahrnimmt und nicht nach der Pfeife der Polizei tanzt, ist irregulär und somit ein Menschenrechtsbruch. Wehrt sich der zu verhaftende, wird er aber in unserer verkommenen Oligarchenwelt zum Buhmann abgestempelt - denn die Polizei hat immer Recht, jawoll!
 
@Druidialkonsulvenz: Wie kann man so viel bullsh*t schreiben? Aber ist ok, drehen wir die Sache um. Die Polizei ist der Buhmann und wird als brutal abgestempelt. Sie will uns allen nur böses und uns in den Knast bringen - denn der Bürger hat immer Recht, jawoll!
 
@pandamir: Nichtschnallen ist auch eine Kunst. Nicht die Polizei ist der Buhmann, die Polizei ist der Handlanger der wahren Buhmänner - und -frauen, jawoll!
 
@Druidialkonsulvenz: "denn die Polizei hat immer Recht, jawoll!" ... Im Zweifelsfall wird ein Richter NATÜRLICH eher einem "rechtschaffenen" Polizisten glauben, als dem vermeintlichen Straftäter. Weisheit meines Anwalts!
 
Echt verständlich, diese Art sich berechtigt zu verteidigen! Die Jungs haben auch hierzulande oftmals einen schweren Stand und einen undankbaren Job! So wird vieles nachvollziehbarer!
 
@AirWulf: Verstehe nicht, warum du ein Minus bekommen hast, habe dir ein Plus gegeben. Ich gebe dir auch vollkommen Recht. Polizisteen und Soldaten haben auch das Recht, sich selbst zu verteitigen. Ich will mal einen Zivilisten sehen, der sich nicht verteitigt, obwohl er vielleicht selbst in Gefahr ist und angeschossen wird.
 
@eragon1992: Danke für dsa Plus und deinen sehr sachlichen Kommmentar! ja,irgenwen trete ich halt immer auf die Füße, die Gründe interessieren mich aber gerade in solchen Fällen nicht. Wie man an Deinem Beispiel sieht, gibt es auch Befürworter von Vernunft und Chancengleichheit! Danke!
 
@AirWulf: Gern geschehen. :-) Mir persönlich, sind die Minuse die ich bekomme vollkommen egal. Man sollte solche Leute, die sowas machen am besten ignorieren, und nicht mehr darauf achten.
 
@AirWulf: Den habe ich als ITler auch ...
 
Mal schauen, was sie zu den Anschuldigungen zu sagen haben, weshalb sie manchmal grundlos auf irgendwelche Zivilisten einprügeln...
 
@citrix no. 2: Meist hat dieser Zivilist 2 Minuten vorher noch Steine in der Hand gehabt und geworfen, bevor "grundlos" gegen ihn vorgegangen wurde. Nur das ist auf den Videos natürlich nicht drauf...
Dich möchte ich mal sehen, wie du reagierst, wenn du von hunderten Verrückter von allen Seiten mit Steinen beworfen wirst.
 
@mh0001: es geht hierbei um geleakte Polizeivideos die ins Netz gelangt sind...
 
@citrix no. 2: Zig Videos aus aller Welt betreffen wohl kaum genau die Beamten aus den USA, aus Minnesota, (aus Minneapolis,) die auf der genannten "Occupy Minnesota" Demo in Aktion waren - In der News geht es um eine ganz bestimmte Demo, nicht um Demos im Allgemeinen. Zudem ist "die Polizei" kein universelles Wesen, sondern eine Staatsgewalt bestehend aus vielen Individuen, wie du auch eines bist. Da gibt es immer solche und solche, wie in allen Bereichen. Alle in eine Schublade stecken ist stereotypisches "Denken". Ich kann mir auch kein Urteil über dich bilden, nur weil ich zwei Posts/Ausschnitte deiner Meinung gelesen habe. In den USA herrschen zudem noch andere Voraussetzungen, um bei der Polizei aufgenommen zu werden und andere Waffengesetze. Außerdem hat die Polizei (ironischerweise) noch den Nachteil ihrer Schutzkleidung, bei der sie vermummt ist. Es ist erwiesen, dass die Hemmschwelle, solche Menschen anzugreifen, sinkt, weil eine Maskierung die Identität des Individuums raubt und sie quasi "verunmenschlicht". Dazu kommt dann auch noch, wer der Befehlshaber ist und die Gruppendynamik (siehe (Stanley) Milgramm Prison Experiment), Adrenalin, Stress, die individuellen Erfahrungen der Polizisten.... Videos zeigen, wie mh0001 schon meinte, eben nur das, was der Filmende beschließt zu zeigen. Die Polizei von Minnesota/Minneapolis handelt da schon ganz richtig, eine andere Sichtweise zu zeigen. Bilder können und werden für Propaganda genutzt, also immer alles hinterfragen, auch die Videos der Polizei und nicht alles so hinnehmen, wie es dargestellt wird.
 
@mh0001: Solche frechen Lügen wurden doch schon aufgedeckt, beispielsweise hier: http://www.taz.de/!92537/
 
@Feuerpferd: Mal ne Frage, wie würdest du reagieren, wenn du jemanden ausversehen schubst und dieser nach deinen Namen und deiner Addresse fragt? Und der Ton ist vielleicht auch nicht mehr besonders gut? Und dann geht dieser Nach Aufforderung den Platz zu verlassen nicht mal? Polizisten sind auch nur Menschen, und vorallem bei Demonstrationen leisten sie sehr viel und das oft ohne viel Schlaf. Da kann man dann schon mal überreagieren. Bei deinem Link ist der Mann auch selber Schuld, er hätte sich ja nicht mit der Polizei anlegen müssen... Aber hier zeigt sich, dass die Polizisten die letzten Ärsche sind. Deshalb aber stellen sie jetzt immer einen Polizisten mit Kamera und ein paar Beschützern für diesen ab, um genau diese Sachen zu beweisen. ich frag mich, warum würden denn die Polizisten einen fremden Mann verprügeln, wenn dieser nichts gemacht hat? Gehst du auch einfach auf die Straße und verprügelst jemanden? Wären so übrigends die Polizisten, dann wären sie gar nicht polizisten geworden. Gruß
 
Man muss dabei nur aufpassen, wie die zeitlichen Zusammenhänge sind. Bei Stuttgart 21 hatte die Polizei auch "Beweisvideos" vorgestellt, die zeigen sollten, dass die Demonstranten zuerst provozierten, aber anhand eines Zeitstempels konnt man den Manipulationsversuch der Polizei aufdecken, die das Video vorsätzlich zeitlich falsch zusammengeschnitten hat. In diesem Fall könnte der Aufruf also auch erst nach oder während der Räumung erfolgt sein - rein hypothetisch. Aber wenn jetzt auf jedes tausendste Video bei dem ein Demonstrant grundlos von der Polizei halb totgeschlagen wird ein Video der Polizei kommt welches dieses entkräftet, dann ist das für die Propagandaabteilung der Polizei auch eher ein Eigentor ;)
 
@lutschboy: Dont fuck with the police - ist ganz einfach
 
@-adrian-: Nur möglich, wenn man zu Hause bleibt und nicht vom Versammlungsrecht gebrauch macht. Vorausgesetzt, sie kommen nicht zu dir, weil du in der eMail "bombig" schreibst.
 
@lutschboy: falsch. wieso sollte die Polizei bitte erst mit gewalt kommen, wenn es viel einfacher ist, zu sagen, dass der platz geräumt werden muss? Wenn du mir hier einen plausiblen grund nennst, überdenke ich das nochmal. Aber, zumindest ist das bei mir so, gehe ich nicht zu jemanden und verprügel den, nur weil er in meinem Weg steht, oder in meinem Garten, sondern würde ihn bitten zu gehen. Wenn er das nicht tut, würde ich die Polizei rufen und ihn, wenn er nach dem Anruf gehen will, solange aufhalten, bis die Polizei da ist, oder er mir seinen Personalausweis gezeigt hat, habe es natürlich mit der Kamera vorher aufgenommen... Gruß
 
@-adrian-: Überflüssiger Kommentar, sinnlos und unsachlich!
 
@AirWulf: Findest du? Ich war immer der Meinung wenn die Polizei in der naehe ist sollte man sich benehmen :)
 
@-adrian-: Dazu gehört auch die Nettiquette zu beachten und solche ,, f" Wörter hier einfach wegzulassen! Aber solltest Du Dich angegriffen fühlen, bitte ich Dich hiermit um Entschuldigung! LG.
 
@AirWulf: re:5 ist ein wenig unsinnig. und da sehe ich irgendwie nicht den zusammenhang. du hast ja schließlich genau auf seinen Beitrag geandwortet mit re:3, somit liegt es sehr nahe, das du ihn damit auch meinst...
 
Bitte nicht vergessen oder überlesen das es sich hier explizit um die Polizei in den USA handelt. Diese hat zum Teil eine völlig andere Vorgehensweise, Richtlinien und Rechtsgrundlage als bei uns. Dies ist in vielen Fällen nicht mit der Polizei in unseren Bundesländern zu vergleichen. Und selbst hier gibt es ja deutliche Unterschiede. Was ja in den US-Staaten ähnlich aussieht.
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