Stuxnet- und Flame-Entwickler kannten sich wohl

Zwischen den Entwicklern der Malwares Stuxnet und Flame gibt es offenbar eine Verbindung. Das mutmaßt das russische Sicherheits-Unternehmen Kapersky auf Grundlage eigener Analysen. Das Modul "Resource 207" aus der Stuxnet-Version 2009 sei demnach ... mehr... Malware, Security, Virus, Schädling Malware, Security, Virus, Schädling

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"Zwischen den Entwicklern der Malwares Stuxnet und Flame gibt es offenbar eine Verbindung. Das mutmaßt das russische Sicherheits-Unternehmen auf Grundlage eigener Analysen." ähm.. "das"? Gibts nur eins? Oder gehts um Kaspersky, was erst im 4. (!) Absatz nebenher erwähnt wird?
 
@Slurp: Bei der Textpassage gehts klar um Kaspersky. Der Text ist wohl nun auch angepasst worden. :-) Allerdings kann ich auch kein weiteres (bei uns) wirklich bekanntes Anti-Virus bzw. Sicherheitsunternehmen aus Russland benennen.
Aber Kaspersky ist bekannt und hat auch einen erarbeiteten Ruf.
 
Wundert das jemanden? "Sich kennen" ist gut! Vermutlich war es der Kollege vom Nachbarschreibtisch im Mossad-Hauptquartier...oder sogar ein und derselbe Typ.
 
@caliber: CIA, nicht Mossad!
 
@elektrosmoker: War kooperation von Beiden ...
 
@caliber: Jupp. Ein holländischer Kryptoforscher hat sowas auch bestätigt. Das muss eine große, professionelle Organisation sein. Extrem professionell hergestellt und neue techniken verwendet.
http://tinyurl.com/7tcjquj
 
wenn die sowas entwickeln können sollten die ihre energie sinvoll verwenden. mit den skills bekommen die sicher einen guten job. aber annscheinden stimmts da im kopf bei denen nicht ganz
 
@GibtEsNicht: Ooch, ich denke die Leute beim Mossad oder der CIA werden nicht soo schlecht bezahlt. Aber vermutlich hast du Recht und sie könnten noch viel mehr verdienen, wenn sie auf eigene Rechnung Botnetze aufbauen würden :D
 
Der Plural von Bit is Bits, nicht Bites
 
Sehr interessant. Das deutet daraufhin, dass Flame ein staatliches Produkt ist. Und auch faszinierend, dass die Verbindung nur durch Zufall gefunden wurde.
 
Es gibt eine Verbindung, die ist so offensichtlich, aber dennoch hat Kaspersky die übersehen: die Schadsoftware Hersteller benutzen MS-Windows und ActiveX für ihre Produkte, was nun mal der Industrie-Goldstandard für Schadsoftware ist. :-)
 
Schade, daß ich hier nichts über Struktur, Anwendung und Verbreitung von Stuxnet erfahre.
 
Mal ehrlich. Wen überrascht diese Erkenntnis? Die eigentliche Frage ist doch wohl eher: Wer hatte wirklich alles "die Finger mit drin"? Die Hauptverdächtigen sind ja relativ eindeutig "die" USA und Israel. Ich lasse mich hier auch nicht über einzelne Nachrichtendienste aus, es gibt bei beiden zu viele davon. Aber wenn man sich bei Stuxnet und Flame mal ansieht, wer am meisten Nutzen davon hat, wird es schnell eindeutig.
 
@Thanatos: So eindeutig ist das nicht. Flame ist ein Spionagewerkzeug. Spionieren tut aber jedes Land. Flame ist hauptsächlich im nahe Osten verbreitet, aber das schränkt die Liste der Verdächtigen kaum ein. Fast jedes Land beobachtet den nahen Osten genau. Aber auch "naher Osten" ist nicht ganz treffend. Im Irak ist Flame nicht verbreitet und in Jordanien auch nicht. Dafür aber im Sudan. Welches Land interessiert sich so stark für den Sudan? Es gibt Dinge, die für die USA sprechen und es gibt Dinge die für Israel sprechen. Aber vieles was für diese beiden Länder spricht spricht auch für diverse andere Länder.
 
@Valfar: Ja, das auch noch diverse andere Länder bei Flame in Frage gekommen wären, will ich nicht bestreiten. Allein wegen dem Spionage Ansatz. Völlig richtig. Wenn sich aber wirklich bestätigt, dass Flame und Stuxnet na sagen wir mal "verwandt" sind, sieht das ganz anders aus. Und bei den hohen Level an Aufwand und KnowHow hinter diesen beiden "Programmen" wird die Zahl der Länder die dazu in der Lage sind schnell sehr gering. Aber mehr als vermuten können wir eh nicht.
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