Facebook-Panne: NASDAQ bietet Entschädigung an

Die US-amerikanische Technologiebörse NASDAQ hat nach den technischen Problemen beim Start der Facebook-Aktie im Mai dieses Jahres den Anlegern eine finanzielle Entschädigung in Aussicht gestellt. mehr... Facebook, Börsengang, IPO Bildquelle: Facebook Facebook, Börsengang, IPO Facebook, Börsengang, IPO Facebook

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Also sind die Fehler von Nasdaq alleine verantwortlich für diesen Verlust. Ist nicht tatsächlich Facebook selberschuld (der Börsenkurs zeigt eigentlich nämlich den Wert des Unternehmens an (nicht den der Börse))?
 
@Graue Maus: Die Banken haben Facebook so hoch geschätzt und wollten immer mehr und mehr Geld vom Kuchen haben. Im Grunde ist der Kursverlauf (Höhe der Aktie und aktueller Stand) deshalb so, weil die Banken einfach zu gierig waren.
 
@Jamie: Auch die aktullen 26$ sind ein Witz, aber dennoch ist der Wert vorgestern um 3% gestiegen. Ich frag mich wer da noch kauft :S
 
@wolle_berlin: gerade jetzt sollte man kaufen aber das wissen nur die die später viel geld haben werden.
 
@addumied: Das einzige, was ich jetzt kaufen würde, sind Leerverkäufe!!
 
@addumied: In 10 Jahren sprechen wir uns wieder.
 
@sleife: ich kaufe keine aktien für 10 jahre. ich denke 2 jahre is ganz ok für facebook. bis dahin sollten die aktien das 4x wert sein dessen vom heutigen stand
 
@addumied: da sie immoment kein passables geschäftsmodell finden .. nunja ... ich glaube nicht ...
 
@Graue Maus:

Darum geht es doch gar nicht. Es werden nur die Entschädigt, die versucht haben im freien Fall ihre Aktien schnell wieder abzustoßen. Das war angeblich wegen eines "Computerfehlers" nicht möglich. Die Verkäufe wurden erst dann getätigt, als der Kurs schon viel weiter ins Bodenlose gefallen war. Nun wollen die Betroffenen die Differenz erstattet haben.
 
Schon richtig, wenngleich dieses Facebook Aktie ein schlechter Witz ist.
 
Also das Angebot ablehnen halte ich für eine Frechheit. Wenn alles korrekt gelaufen wäre, wäre dann der Kurs nicht gefallen? Selbst wenn er anfänglich mehr gestiegen wäre als auf die 45$ Höchstand, wäre er dennoch eingebrochen. Wäre ich die NASDAQ würde ichs auf eine Verhandlung rauslaufen lassen, denn wenn eine Aktie von urspr. 38$ auf 26$ fällt kanns keinen techn. Hintergrund haben. Aber gut, ich bin kein Experte, ich hab nur 2 Cent die ich beitragen möchte :)
 
@LordK: das problem ist doch das aufträge wesentlich später abgearbeitet wurden ... bzw früher

so wurden z.b. kaufaufträge angeblich vor verkaufsanträge gezogen um den kurs stabil zu halten ... dadurch zahlen die käufer massen mehr als sie hätten tun sollen/müssen
 
Man sollte diesen Kurseinbruch nicht überbewerten. Ich denke, der war für alle Beteiligten absehbar. Großanleger haben sich hier ohnehin nur -zwa teuer, aber immerhin - den Einfluss erkauft diese gigantische Kommunikationsplattform für eigene Zwecke (Geschäftsmodelle) zu nutzen. Wer als Privat- oder Kleinanleger diese Aktie gekauft hat, dem ist nicht zu helfen.
 
@deadbeatcat: Eben. Ich wage mal zu behaupten, dass je höher ein Unternehmen vor dem Börsengang gejubelt wurde auch der Kurs nach der Erstausgabe entsprechend sinken wird. Aktiengeschäfte sind eh nichts für kurzfristig denkende Leute. Man sollte schon beabsichtigen sein Geld mittel- bis langfristig anzulegen. Wenn man was anderes an der Börse veranstalten will, sollte man daran denken genug Kaffee zu kochen und nicht vergessen sich mit genügend Herzpillen einzudecken.
 
Werte Kommentatoren, es geht hier nicht um eine Entschädigung aufgrund der allgemeinen Kursentwicklung, sondern aufgrund der im Rahmen des IPO aufgetretenen Probleme. Hierdurch war es erst mit Verzögerung und zwischenzeitlich für mehrere Stunden nicht möglich, dass Papiere gehandelt werden konnten. Mal als Beispiel stark vereinfacht dargestellt: Ihr seid eine Bank und haltet zum Zeitpunkt x 1.000 FB-Aktien für 40 US-$. Hierfür habt ihr auch Käufer. Aufgrund technischer Probleme könnt ihr die Aktien jedoch nicht verkaufen. Parallel zu den technischen Problemen entwickelt sich der Markt natürlich weiter und der Kurs sackt auf 37 US-$ ab. Eure bisherigen Kaufinteressenten bieten jetzt natürlich nicht mehr die ursprünglichen 40 US-$. Euch entsteht also ein Schaden zwischen den Verkaufszeitpunkten von 1.000 x 3 US-$. Würdet ihr da auf diesem Schaden sitzen bleiben, obwohl die Handelsplattform exakt solche Probleme vermeiden soll? Nein, ihr würdet Schadenersatz fordern. Das Spiel geht natürlich auch andersherum, mit steigenden Kursen, nicht ausführbaren Puts oder Calls etc. pp.
 
@LostSoul: Könnte man alles vermeiden wenn man sich bei den ganzen Abläufen gesittet verhalten würde und nicht wie am Ramschtisch bei Kik mit den Ellenbogen Ware um jeden Preis zusammenraffen würde.
 
@DennisMoore: Mag alles sein, hat aber mit der Thematik nichts zu tun. Hier gibt es ein begrenztes Angebot, aber eine höhere Anzahl an Nachfragen. Der Plattformbetreiber sichert einen ordnungsgemäßen Handel auch in solchen Situationen zu, kann diese Zusage aber nicht erfüllen. Davon ab ist es unsinnig Interessenten eines Produktes vorzuwerfen, dass diese das haben wollen, zumal die Situation beim Börsenhandel ohnehin recht geordnet ist. Das läuft nicht mehr wie in "Wallstreet" oder so ab, wo Massen schreiend durch die Gänge laufen und sich die Ellenbogen in die Seiten rammen. Wenn du eine reine Überzeichnung einer Aktie für ungesittet hälst, nun ja...
 
@LostSoul: Die Ursache der Problematik scheint doch zu sein- wenn ich dein Beispiel richtig verstehe - dass die Banken sinngemäß für 40 Dollar Aktien eingekauft haben, aber die Interessenten aufgrund des Kursverfalls keine 40 Dollar sondern nur noch 37 Dollar zahlen wollen, weil der Verkauf durch technische Probleme erst später möglich ist. Da gäbe es so wie ich das sehe neben der Entschädigungszahlung von NASDAQ noch 2 weitere Möglichkeiten: Die Kunden zahlen trotzdem 40 Dollar, denn das hatten sie ja eh vor. Oder die Bank kauft erst dann wenn sie sicher sein kann dass sie die Aktien auch gleich wieder loswird. Das wäre dann die "keine Ellenbogen-Melthode". So oder so. Für langfristig denkende Anleger wäre weder das eine noch das andere schlimm.
 
@DennisMoore: Warum versuchst du eigentlich ein Problem, welches nachweislich - und sogar nach eigener Erklärung! - in der Verantwortung einer Stelle, nämlich der NASDAQ, liegt auf jemand anderen abzuwälzen. Im Einzelnen: *Käufer*: Die Käufer haben zu einem *bestimmten Zeitpunkt* die Bereitschaft gehabt für ein bestimmtes Produkt einen Preis zu zahlen. Der Preis ist, gerade an der Börse, jedoch flexibel. Hier hat er sich nun mal in wenigen Minuten bis Stunden um einige Dollar geändert. Warum sollte der Kunde, weil die Handelsplattform das zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht zugelassen hat, später immer noch an den alten Preis gebunden sein? Ich meine, von dir verlangt ja heute auch niemand mehr, dass du eine 500 Megabyte Festplatte für 2000 DMark kaufst, nur weil du das vor 15 Jahren durchaus gemacht hättest. *Banken*: Das was du in Bezug auf diese sagst, ist quasi doppelt "schlimm". Erstens, weil du unterstellst, dass entweder Leerkäufe tätigen soll oder ihr unterstellst, dass sie dieses tun soll. Leerkäufe sind jedoch hochspekulativ. Vor allem aber missverstehst du das Problem vollständig, denn die Bank *hatte* ja zu einem bestimmten Zeitpunkt durchaus einen Kunden. Beide Seiten wären sich einig gewesen, dass zu Zeitpunkt x eine Anzahl an y Aktien für Preis z den Eigentümer wechseln. Dies wurde aber durch die NASDAQ verhindert, da deren Zusicherung auf eine funktionierende Handelsplattform nicht eingehalten wurde.
 
@LostSoul: Ich versuche das Problem gar nicht abzuwälzen, schon gar nicht auf den Käufer. Man kann die Problematik nur umgehen indem man schön der Reihe nach handelt und nicht kreuz und quer. Der Kunde fragt die Bank ob sie ihm zu Zeitpunkt X Aktien zum Preis von Y beschaffen kann, die Bank prüft das und sagt ja oder nein. Wenns NASDAQ nicht auf die Reihe kriegt, dann sagt die Bank eben nein. Mein Vorschlag soll ja gerade verhindern, dass "Leerverkäufe" getätigt werden und bei Fehlfunktionen in der Infrastruktur dann Schäden entstehen.
 
@DennisMoore: Exakt dieses kontrollierte Vorgehen soll die NASDAQ ja gewährleisten. Und eben WEIL sie es nicht konnten, gibt es nun Schadenersatz. Bank und Kunde waren sich zu einem bestimmten Zeitpunkt ja einig, nur die NASDAQ konnte den Handel nicht abwickeln.
 
OT: Facebook Panne(n) nicht nur an der Börse! Auch die (Android)App wird regelmäßig bei jedem Update instabiler, unzuverlässiger, einfach schlechter.
 
Ich hoffe echt, dass Facebook bei der ganzen Börsenaktion so richtig auf die Fresse fliegt und das sich danach das Web mal wieder beruhigt. Diese ganze Frazenbook gelaber geht mir auf die nerven und die Individualität im Netz hat durch Facebook ganz schön gelitten. Wie war das früher noch? Band A wollte News Publizieren-> Es wurde eine Homepage geschrieben, die die Interessen der Band wiederspiegelt. Heute... Es wird ne Facebookseite gemacht und alles sieht gleicht aus.... Keine Leidenschaft mehr. Kein Können.... Ein echter Witz ist das.

Scheiß Facebook....
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