Gamer schätzen positive Effekte auf das Denken

In der deutschen Bevölkerung hat sich die Erkenntnis, das Geschicklichkeit und das Denkvermögen durch Computerspiele geschult werden können, inzwischen stark verbreitet. 33 Millionen Bürger schreiben den Spielen inzwischen entsprechende positive ... mehr... Spiel, Videospiel, Controller, Game Bildquelle: RebeccaPollard / Flickr Spiel, Videospiel, Controller, Game Spiel, Videospiel, Controller, Game RebeccaPollard / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Grundsätzlich habe ich da kein Problem mit. Da die meist verkauften Spiele leider egoshooter sind, hege ich meine Zweifel. Denn Denkvermögen ist da nicht und man sollte Geschick mit normalen, gesunden motorischen Fähigkeiten nicht verwechseln.
 
@eilteult: es sind recht wenig egoshooter die raus kommen. Siehe auch http://tinyurl.com/bwmlnyw. Wenn gleich die wenigen natürlich häufig über die Theke gehen. Ich seh das ganze also nicht so s/w wie du. Auch egoshooter zocker zocken andere Genres.
 
Nicht zu vergessen, dass man auch potentieller Mörder wird. *zwinker*
 
@citrix no. 2: Stimmt :D
http://www.welt.de/vermischtes/article106306191/Wenn-Muetter-versuchen-zu-Moerdern-zu-werden.html
 
@Darknesss: Die Meisten Mütter sind auch schon praktizierende Mörder. Tagtäglich bringen sie mit Desinfektionsmitteln Milliarden an unschuldigen Bakterien auf brutalste Weise um und lassen die Leichen entweder einfach so liegen oder fegen sie zu einem Haufen zusammen und errichten ein Massengrab.
Alles die Schuld von Killerspielen! Verboten gehören sie! Außerdem promoten Klassiker wie Pacman oder Super Mario den Drogenkonsum.
 
@Darknesss: "Schon bei Tetris vor 20 Jahren stapelte ich im Halbschlaf die fallenden Klötzchen weiter und kam wochenlang nicht zur Ruhe." XDDD Sehr, sehr schlechter Artikel aber die Kommentare darunter sind teilweise (ich korrigiere: fast alle :D) sehr gut ;)
 
@wertzuiop123: Ich spielte früher Tetris, heute arbeite ich im lager und versuche auf möglichst kleinem Raum möglichst viel Ware unter zu bringen....erschereckend.
 
@Sssnake: Sag das mal der Frau Spoerr; die wird von allen Wolken fallen :D
 
@citrix no. 2: Wenn man bedenkt, dass 98% der Attentäter vor ihren Attentaten Brot zu sich genommen haben, sehe ich eine sehr dunkle Zeit auf uns zukommen....: )
 
Ist ja gut und schön wenn man Spaß am Zocken hat aber irgendwie find ich es peinlich wie man versucht da irgendwelche weiteren positiven Aspekte hervorzuheben. Dass das was heutzutage hauptsächlich gzeockt wird in irgend einem erwähnenswerten Maße das Denkvermögen fördert, würde ich doch sehr bezweifeln. Wenn man ein Strategiespiel zockt dann wird das in diesem ganz engen fokusierten Bereich vermutlich schon zu einem Training beitragen aber nach meiner persönlichen Erfahrung nützt einem das außerhalb irgendwie mal so gar nichts. Man ist dann halt besser im Zocken aber das wars dann auch. Genaugenommen lenkt es sogar ab weil man dann auch außerhalb vom Spiel oft dran denkt -was eher kontraproduktiv ist (geht jedenfalls mir so) Wenn man Spaß haben woll soll man Zocken, fürs Denken sollte man ein Buch lesen und für die Reaktion und Fitness Sport machen -und zwar dreidimensionalen echten und nicht vor irgend ner Glasscheibe rumfuchteln.
 
@cuotos: Warum sollte das bloße Lesen eines Buches das Denken mehr fördern als ein Spiel? Beim Lesen des Buches konsumierst du nur während du beim Spiel auch aktiv eingreifst. Es hängt sicherlich von den Spielen ab inwiefern das tatsächlich etwas bringt. Was mir sicherlich die zig SNES Rollenspiele in meiner Jugend gebracht haben ist ein etwas breiterer englischer Wortschatz. Vorher stand ich mit der Sprache ein wenig auf Kriegsfuß. Jedenfalls sollte man hier auch mal wieder Kausalität nicht mit Korrelation verwechseln. Inwiefern die Spieler wirklich ihre Fähigkeiten verbessern oder Spieler sich Spiele suchen die ihren Fähigkeiten entsprechen lässt sich wohl nicht ganz so leicht herausfinden.
 
@cuotos: Nunja, bei älteren Shootern konnte man noch ein wenig den Orientierungssinn schulen, da die Level wirklich Kompliziert und verwinkelt waren. Wenn man sich heutige Shooter mit ihren Schlauchleveln so anschaut wo dann noch eine Karte angezeigt wird, auf der Ziel blinkt, ein Pfeil auf dem Boden den weg zeigt, oder andere KI Figuren vorauslaufen, fragt man sich schon was für Honks heutzutage vor den Spielen sitzen müssen. Dazu kommt dann noch sowas wie automatische Heilung des Spielers, Wagen die sich selbst reparieren usw... Oder man schaue sich den FSX von Microsoft an, und was bei dem Flight an komplexität noch davon übrig geblieben ist.
 
@Manny75: Da hast du 100% Recht. Grauenvoll diese Entwicklung
 
@cuotos: Wie die Masse es sieht, weiss ich nicht. Aber ich als Achievementhunter kann dir sagen, das ich an gewissen Stellen wo manche einfach vorbeilaufen (oder was man sonst im Spiel machen kann) weil denen das egal ist - innehalte und darüber nachdenke wie ich das nun anstelle um den entsprechenden Erfolg zu erhalten. Je nach Spiel kommt dabei zB Logik oder Strategie zum Einsatz. In AssassinsCreed fiel mir zB auf, das ich den Orientierungssinn gefördert habe - da ich eben durch das sammeln von Erfolgen viel mehr Zeit in einem Spiel verbringe, wo andere schon das nächste durchhaben - die Karte nicht mehr brauche. Das merke ich dann auch im realen Leben, das meine "Karte im Kopf" immer detailierter wird - auch wenn ich erst einmal in einer mir bis dato unbekannten Strasse war - da ich mich scheinbar an anderen Dingen orientier als zuvor. Und wenn ich schon bei AssassinsCreed bin... seit Brotherhood gibt es zu jeder Mission ein optionales Ziel, das man erfüllen könnte. Die Ziele wo es zB darum geht, keinen Schaden zu erleiden - fielen mir anfangs ziemlich schwer, aber es wird zunehmend einfacher, da die Reaktionszeit im Kopf scheinbar immer kürzer wird.
 
ICh alz Spiehler schäze die positifen Äffekte auch! *sabber*
 
natürlich denken die leute das. kaum einer wird sagen "das macht spaß macht mich aber dumm"
 
Mich würde es freuen, wenn man diesen Effekt auch bei den WF Leser nachsagen könnte! Wer die Ironie dahinter nicht versteht, ist der Beweis für meine Aussage .....
 
Für Portal 2 und Ko braucht man schon etwas Hirnschmalz. Bei den Egoshootern ist eigentlich das Team Play wichtig und auch dies sollte gefördert werden. Nicht wenige Spieler haben Clans gegründet, welche organisiert werden mussten. Man hat sich mit PHP beschäftigt eine Clan Webseite gebaut und ein Forum aufgespielt, eine SQL Datenbank eingerichtet, SERVER konfiguriert, sich regelmäßig international getroffen, mit anderen Kluturen ge-chattet etc. Heute arbeitet der Clanführer aufgrund seines Egoshooters Freizeitvergnügen vor 10 Jahren, bei einem IT Unternehmen und organisert nicht mehr seine Clan Brüder sondern aberhundert Firmen PCs. Sein IT Interesse wurde damals durch ein Videospiel geweckt.
 
Entspannung?? Also wenn ich League of Legends oder Starcraft spiele, bin ich alles andere als entspannt. Und wenn ich nen Horror Shooter spiele, bin ich auch nicht entspannt... Irgendwas mach ich wohl falsch. ;D Aber ich sehs trotzdem ähnlich. Sämtliche Spiele fordern Konzentration, Geschick, Taktisches Denkvermögen, logisches vorhersehen des Gegners und Verständnis einer teils komplexen Spielmechanik sowie deren optimalste Ausnutzung zum eigenen Vorteil. Ganz ehrlich, ich kenne keine Alltagstätigkeiten, die annähernd so fordernd sein können.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen