Android-Handy mit Geigerzähler erscheint in Japan

Der Telekommunikationsdienstleister Softbank wird gemeinsam mit dem Elektronikhersteller Sharp ein neues Smartphone ab Juli in Japan auf den Markt bringen. Dieses Gerät wird die örtliche Strahlenbelastung messen können. mehr... Smartphone, Handy, Geigerzähler Bildquelle: Pantone Smartphone, Handy, Geigerzähler Smartphone, Handy, Geigerzähler Pantone

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Soll ich das von Tepco erwähnen, was in dem Zuge sehr "interessant" ist, oder einfach auf entspechenden Eintrag bei fefe verlinken?
 
@Slurp: mach ogge ^^
 
@xerex.exe: was ist ogge?
 
@Slurp: sächsisch für doch ;)
 
Komisch nur das japanische Geigerzähler immer niedrigere Werte anzeigen als europäische und amerikanische...
 
@KDE 4 10.000y: Sonst könnte man gar nicht mehr auf der Insel leben. Lieber Staatlich einlenken damit alles gut aussieht. 'Das Gesicht wahren' oder wie der misst heisst somit sehen sogar schwerst verbrecher gut aus.
 
Wenn das wirklich stimmt und verlässliche Werte angezeigt werden, dann wäre das ein Mittel gegen die offiziellen manipulierten Werte. Sehr sehr gute Sache und sollte zum Standard weltweit werden.
 
@Sesamstrassentier: Woher weißt du, dass die offiziellen Werte hierzulande manipuliert sind? Ich gehe davon nicht pauschal aus, da zumindest Universitäten und andere Institute diese Werte prüfen können und bei krassen Abweichungen sicherlich schon irgendwie an die Presse gegeben hätten. Mal davon abgesehen, wenn jeder so ein Gerät hat, nützt das noch nicht viel. Man muss Messgeräte korrekt ablesen können (wobei hier aber sicher eine App helfen würde) und noch wichtiger, auch interpretieren können, also z.B. Fehlerquellen ausschließen können bzw. wissen, woher ein etwas höherer Wert vllt. stammen könnte.
 
@Ramose: Wer redet von "hierzulande". Ich dachte es geht um ein Gerät, was in Japan verkauft wird. Und da kann ich nur Fefe wiederholen: wenn Tepco heute eingeräumt hat, dass die Strahlung 2,5 mal so hoch war, wie damals geschätzt, wie viel höher wird sie wohl dann tatsächlich noch gewesen sein?
 
@Slurp: Da Sesamstrassentier solche Messgeräte als weltweiten Standard fordert, hielt ich es nicht für abwegig, dass er auch weltweit von Manipulationen ausgeht, Deutschland hat er dabei nicht ausgeschlossen. Dass in Japan nicht alles wünschenswert lief mit den Messungen ist sicherlich klar, aber mal davon abgesehen, was nützt es, wenn jeder solche Messungen durchführen kann? Den Meisten in Japan müsste klar sein, was die Reaktorkatastrophe in Fukushima bedeutet, auch ohne konkrete Messungen. Jedoch würde es vllt. deutlich ungeordneter verlaufen, wenn jeder versucht weit weg zu kommen, da sein Handy kritische Werte angibt (und ob das Messgerät überhaupt bis zu solch hohen Werten funktioniert, sei mal dahingestellt). Stell dir mal vor die Leute in Tokyo gerieten in Panik, da sie 5 Mikrosievert zuviel gemessen hätten. Wie hätten die Behörden das noch koordinieren sollen? Und alternativ daheim sitzen in der Gewissheit zu viel Strahlung abzubekommen ... das macht das persönliche Schicksal doch auch nicht besser.
 
@Ramose: Ah, okay... Danke fürs Aufklären ;)
 
@Sesamstrassentier: Also wenn man den Menschen vor 50 Jahren erzählen würde, dass wir hier alle mit Geigerzählern rumlaufen, gut Nacht.
 
@kadda67: Da hätten sie sich gefreut, dass es sowas gibt. 1962 war mitten in der Kubakrise und im Atom-Wettrüsten der USA/Sowjetunion.
 
@Sesamstrassentier: Das Problem in Japan sind nicht die nach deiner Aussage manipulierten Werte, sondern die Tatsache, dass kurz nach dem Unglück die maximal zulässigen Grenzwerte für die Strahlendosis massiv erhöht wurde.
 
Hab ich schon im SparAbo gekauft ist also nix neues.
 
@JacksBauer: verstehts denn sonst keiner? ^^
 
Ein Geigerzähler misst jede ionisierende Strahlung und damit normalerweise auch Gammastrahlung. Allerdings kann man einen Geigerzähler nicht beliebig klein bauen, weswegen es wohl eher was anderes sein wird.
 
@zuckel: Ich glaube nicht das es wirklich ein Geigerzähler ist. Eher ein Strahlendetektor auf Silizium Basis. Gibt diverse Selbstbauanleitungen für sowas im Netz. Die Selbstbauteile sind relativ unempfindlich, weshalb man die Messdauer sehr lang ansetzen muss.
 
In etwa so zuverlässig wie die nacktscanner app von jamba :]
 
@Pix3D: Die funktioniert doch bestens, man kann alle Leute nackt sehen, die man mag. Sag jetzt nicht, das stimmt nicht. ;) (Btw. Wenn da tatsächlich ein Messgerät eingebaut ist und nicht nur eine App was vorgaugelt, dann sollte es doch etwas exakter sein als eine Jamba-App, wobei es nicht an wissenschaftliche Messgeräte rankommen wird, das dürfte aber klar sein.
 
@Ramose: Man kann schon lange mitn Smartphone die Strahlung messen(ich weiß nur gerade nicht welche der 3), das funzt über den CCD-Sensor der Kamera und eine App gibts im Play Store.
 
@bLu3t0oth: Der? https://play.google.com/store/apps/details?id=com.rdklein.radioactivity
 
@wertzuiop123: denke schon... hab dazu nur mal ne news gelesen
 
@bLu3t0oth: :D Diese? http://neuerdings.com/2012/02/14/iphone-und-android-strahlungsmesser-app-geigerzahler-ohne-geigerzahler/
 
@wertzuiop123: nee woanders^^ glaube auf cb
 
@bLu3t0oth: Habs zuerst auch dort gefunden aber war ein Forenbeitrag ;) http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=1013673
 
@bLu3t0oth: Ja natürlich kann ein Smartphone elektromagnetische Strahlung wahrnehmen, aber nur etwa zwischen UV und IR wobei UV und IR gefiltert werden. Aus den gemessenen Strahlenwerten wird dir dann ein Foto errechnet. Aber noch kurzwelligere Strahlung als UV geht meines Wissens nicht. Die Apps errechnen einfach aus den normalen Bildern, die aufgenommen werden ein scheinbares Bild für IR oder Röntgenstrahlung, mehr nicht. Das entspricht auch nicht der Wirklichkeit. Was du vielleicht noch meinen könntest ist der Magnetfeldsensor, nur der misst im noch langwelligerem Bereich als Der CCD-Sensor, soll ja schließlich Mikrowellen, Metallgegenstände oder Stromleitungen aufzeigen, wobei ich mich auch nicht so sehr auf dessen Genauigkeit verlassen würde (z.B. um eine Stromleitung vor dem Bohren zu orten).
 
@Ramose: Nein... die Strahlung bewirkt das weiße Fuseln auf dem Bild erscheinen(man muss die linse vorher schwarz abkleben) und anhand der häufigkeit der weißen flecken wird der Strahlenwert errechnet.
 
Ob die App auch bei jeder Messung sich neu kalibriet, sprich die natürliche Strahlung misst, um dann ggfs. erhöhte Strahlenwerte anzuzeigen?
Ich bezweifle dass.
Also in etwa so zuverlässig wie die Strahlenmessungen von Greenpeace beim Castor, auch ohne Eichung, ergo: Wertlos!
 
@uk82: Woher weißt du, dass Greenpeace nicht eicht? Selbst wenn, sicherlich kann man beim Statistischen Bundesamt oder ähnlichem zumindest grobe Richtwerte bekommen und diese mit dem Messwerten vergleichen. Wenn die Abweichung drastisch ist, dürfte auch ohne Eichung klar sein, dass der Castor eine große Strahlenquelle darstellt. Greenpeace setzt zwar viel auf Populismus, aber ich glaube kaum, dass sie Fehler machen, die so leicht zu belegen gehen, denn dann könnten ihre Kampagnen schnell nach hinten los gehen, wenn ihre Werte als übertrieben oder erlogen dargestellt werden können.
 
[ironie] Dann kann Google Maps auf 4 Quellen zur Standortbestimmung zurückgreifen: GPS, WLAN, Funkzellen und Strahlenquellen ;) [/ironie]
 
Bei denen ist die radioaktive Strahlung die größte Gefahr fürs Volk, bei uns sinds die Politiker... also ran Jungz und Mädelz, ich erwarte ab August auch für Europa ein entsprechendes Gerät! (mit ausklappbarer Wumme im Eraser-style oder so xD)
 
solche ideen lassen sich auch nur in japan verkaufen.
 
Ja geil, wann kommt der Pip-Boy 2000 zu uns?
 
Und wie freundlich die Frau mit dem Telefon dabei Lächelt...dabei ist das doch ziemlich traurig das man dort sowas "Braucht"
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