Google Maps: Bundesamt verschleudert Daten

Ein im September des vergangenen Jahres abgeschlossener Deal zwischen Google und dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, welches dem Bundesinnenministerium untersteht, sorgt aktuell für Aufsehen. mehr... Google Maps, Kartendienst, Stauwarner, Stauinformationen Bildquelle: Google Google Maps, Kartendienst, Stauwarner, Stauinformationen Google Maps, Kartendienst, Stauwarner, Stauinformationen Google

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Okay, die Kritik kann ich sogar mal irgendwo nachvollziehen...
 
@Slurp: Naja aber auch Google verdient nicht wirklich etwas daran. (Ok außer in der kostenpflichtigen Maps Version vielleicht). Diese Luftaufnahmen werden aus Steuergeldern finanziert und kommen so über Google Maps zumindest dem Steuerzahler wieder zu Gute, das Google aber anscheinend eine Sonderrolle bekommt halte ich auch für falsch!
 
@paris: 30.000$ ist nichts. Natürlich hat Google indirket was davon. die verlangen geld von betreiben wenn sie mehr als eine bestimmte anzahl auf die karte zugreifen. es sollten für alle die gleichen regelen gelten. allerdings glaub ich ist das eh egal. nächstes jahr will "deutschland" eh die ganzen geodaten usw. kostenlos freigeben. jeder kann dann ein antrag stellen
 
@paris: Naja, dass Google nichts mit Maps verdient, halte ich aber auch für nicht korrekt... Alleine die Heatmaps, die man aus den Nutzungsdaten erstellen kann, ist für manche (gerade werbetreibende) Firmen Gold wert.
 
@Slurp:
Die verdienen ganz gut an dem Maps. Wenn du als gewerblicher die Karten benutzen willst, darf man kräftig dafür bezahlen.
 
@Merlin35: Die ganzen Apple-Geräte nicht zu vergessen, die werden ja auch alle (noch) mit Google-Kartenmaterial versorgt.
 
@Slurp: Das mag sein, aber letztendlich kann man das bei google kaum noch differenzieren. Alles was den Kunden an die Firma und ihre Dienste bindet bringt am Ende, unter Umständen, Gewinn. Bei Maps/Earth dürften aber schlichtweg die Kosten für die Datenzentren enorm hoch sein. Das ganze Bildmaterial will ja auch irgendwo gespeichert und vor allem übertragen werden...
 
@paris: In Google Maps wird auch Werbung geschaltet. Zumindest in der Android App
 
@paris: wer ist kein steuerzahler? die mitarbeiter von google? die mitarbeiter des bundesamtes? daß etwas "dem steuerzahler" zugute kommt, ist eine pauschalisierende annahme. nenne konkrete namen, wem was zugute kommt...womit gerade deutsche ein besonderes problem haben (man nehme nur die tatsache, wie sehr sich die deutschen gegen streetview wehren und sich für den angeblichen "datenschutz" einsetzen...was ja notwendig ist, damit nicht mehr darauf kommen, aus dem heutigen besitz rückschlüsse auf die herkunft des besitzes zu ziehen...).
 
@paris: Sie sollten das Material einfach auch an OSM abgeben, dann kommt es auch allen zugute. ;-)
 
Finde ich gut so. Man braucht sowieso nur Google Maps. Bing ist ganz gut fuer Luftaufnahmen (aus Flugzeugen) aber das wars auch schon. OpenStreet Map und der ganze andere Kaese ist eh nicht wirklich gut.
 
@G.B.Hindert: Wie man immer von sich selbst auf alle anderen schließt... "Ich brauche das nicht, also braucht es keiner - weg damit!"
 
Aus welchem Grund sollten Sie dafür Geld verlangen dürfen, alle Daten wurden mit Steuergeldern erhoben.
 
@Tanis64: Vielleicht genau deswegen? Wieso soll der Steuerzahler für das Geschäftsmodell von Google blechen?
 
@iPeople: Für griechenland zahlen wir auch steuern und haben wir was davon auser schulden?? google maps ist schon sehr nützlich und es wird auch viel benutzt!!
 
@firefox4.0: Schlechter Vergleich.
 
@firefox4.0: Anderes sehr schwieriges Thema was ich hier nicht anfangen möchte da es sehr umstritten ist.. Ich sage nur eins dazu: Um unsere Banken zu retten und nicht uns.
 
@firefox4.0: Schonmal dran gedacht, damit die Exportgiganten China und Deutschland überhaupt so irre viel exportieren können, müssen zwangsweise sich andere Länder komplett überschulden und über ihre Verhältnisse leben. Es geht im übrigen mitnichten um die Höhe der Verschuldung, da sind Länder wie Japan und USA den euroäischen Schuldenstaaten im Süden Meilwenweit voraus, es geht nur um die Wette, ob ein Land in Zukunft wird seine Schulden bedienen können. Weil Deutschland mittlerweile als einziger sicherer Hafen in der Welt angesehen wird, können wir Schulden zum Nulltarif aufnehmen. Sogar noch mehr, wenn man die Inflation berücksichtigt verdient Deutschland durch die Aufnahme neuer Schulden Geld.

China und Deutschland müssen sich nun die Frage stellen, wollen sie das bisherige System beibehalten und Notfalls Ländern in Schieflage zur Seite stehen oder nicht. Beide Länder sind auf ihre gigantischen Handelsüberschüsse angewiesen. Die Welt braucht unsere Waren, also erlassen wir ihnen Teile ihrer Schulden, damit sie weiterhin unsere Produkte kaufen.
 
Und was bitte ist jetzt wird jetzt verschleudert? Verschleudern bedeutet für mich, das man etwas für fast nix hergibt. Ob 30000 US Dollar nun nix sind kann ich nicht sagen klingt aber nicht gerade wenig für mich.
 
@D3vil: 30000 $ pro Jahr inkl. Drittverwertungsrechten ist lächerlich wenig. Damit kannst du die Leute, die sich um die Pflege der Daten kümmern, vll grad mal ne Woche durchfüttern
 
Verkauft das Finanzamt auch Kontodaten mit der dazugehörigen TAN-Liste und mit PIN?
 
@jayzee: Wenn sie diese Daten hätten vielleicht :)
 
Ich hätte es besser gefunden wenn das OSM Projekt die Daten bekommen hätte.
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