IPv4-Adressen: Reger Handel mit freiem Restbestand

Während die Arbeiten an einer großflächigen Umstellung auf das neue Internet-Protokoll IPv6 weiter vorangehen, blüht parallel ein reger Handel mit den auf dem freien Markt knapp gewordenen IPv4-Adressen. Damit versuchen sich verschiedene Unternehmen ... mehr... Internet, IT, Erde Bildquelle: Flickr Internet, IT, Erde Internet, IT, Erde Flickr

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Verkaufe 127.0.0.1 für eine Million Dollar! :-) Mit kostenlosem Upgrade auf ::1 (ipv6)
 
@sushilange2: Deal ;)
 
@sushilange2: hey ich hab da ein patent drauf!
 
@sushilange2: Ich verkaufe gleich das ganze 127.0.0.0/8 Netz. Was glaubst du, wie reich ich werde xD
 
ich hätte da noch 255.255.255.255 aber nur zu ddos zwecken zu verkaufen ;)
 
Prima, ich habe auch noch eine !
 
Meiner Meinung nach ein weiteres Indiz dafür, dass viele kein großes Vertrauen in die baldige, flächendeckende Einführung von IPv6 setzen. Es verkaufen sich, habe ich mir sagen lassen, auch reine IPv4-Router noch hervorragend. Und hat nicht sogar Apple unlängst bei seinem AiPort erst mal auf IPv6 Verzichtet? Wenn IPv6 jemals flächendeckend kommt, dann wohl als eine Art NAT-Lösung, neben IPv4. Wie lange beide Standards dann parallel laufen werden, steht in den Sternen.
 
@Heimwerkerkönig: Ich bezweifle, ob der durchschnittliche DSL User überhaupt weiß, was IPv4/6 ist. Er wird beim Router Kauf nur sagen "ich habe Internet x,y und möchte jenes im Heimnetz machen, welchen DSL Router soll ich nehmen"?
 
@omg: Das wird er schnell lernen wenn seine gewohnten Dinge nicht mehr funktionieren! Gesehen vor kurzem, als Kabel Deutschland ein paar Kunden ohne vorher zu Informieren auf DSlite umstellte. Da war Essig mit PS3 und Xbox zocken. Auch dyndns, vpn usw Waren außer betrieb
 
@cam: was wurde denn bei der umstellung gemacht?
 
@chris1284: Nun, es wurde keine IPv4 mehr zugewiesen, nur noch eine IPv6. Zugriff auf IPv4 hatte man durch ein großes "NAT" des Providers
 
@omg: Ich kenne die Zahlen nicht, aber ich denke mal so, dass höchstens 5% aller Internetznutzer überhaupt jemals einen Router "Kaufen". Also in ein Geschäft gehen (bzw. Online-Shops), sich einen aussuchen und mit nach Hause nehmen. Sollte es wirklich noch ISPs geben, die ihren Kunden reine IPv4 Router (wo auch kein Firmwareupdate hilft) ausliefern, selber Schuld wenn dann Kosten auf die ISPs zukommen, das IPv6 kommt ist den ISPs schon Jahre (Jahrzehnte?) bekannt.
 
@Lastwebpage: Nicht jeder mietet oder kauft bei einem Provider überteuert solche Geräte. Ich will z.B. auch keine 1€ Handys die ich dann fast mit 50% Aufschlag über 2 Jahre abzahle.
 
@Eistee: Naja... Router von 1&1, Telekom,... = 0€, Router von Netgear, Draytek, Belkin,... ans 1&1 Netz angeschlossen (wenn es denn überhaupt geht)=Routeranschaffungskosten+gleiche monatliche Kosten. Selbst wenn man den Router bei Vertragsabschluss abbestellen kann, bringt einem das keinen einzigen Cent.
 
@Lastwebpage: Von mir will die Telekom 2,50€ im Monat Miete für einen Router oder einmalig 150€. Da hab ich mir dann lieber selber einen vernünftigen gekauft.
 
@Heimwerkerkönig: naja, bei uraltroutern mag das so sein, da sie kein support mehr haben. bei welchen die noch im supportzyklus sind kommt halt ne neue firmware um ip v6 zu unterstützen (zb bei meinem zieh ich einfach die fritzbox -sw drauf und er kann ipv6, also sollte dies nur ein reines sw problem sein). Die router müssen ja auch nur ipv6 zum wan hin könnnen. intern können sie weiter auf ipv4 bleiben.
 
Wenn ich mir die engl. Wikipedia und z.B. www.ipv6forum.org so durchlese, komme ich zu dem Schluss, dass es für viele Internetanbieter (die ISPs für die Endkunden, die Betreiber der Netze und der Backbones, etc.) wohl scheinbar billiger ist, sich noch schnell die paar letzten IPv4 zuzulegen als Geld in Tests und möglicherweise erforderliche Hardware zu investieren. Wenn ich mir z.B. auch www.ipv6council.de/events/world_ipv6_launch_day.html?L=1 ansehe, fällt auf, das da ebenfalls einige, wohl ebenfalls aus finanziellen Gründen, fehlen.
 
Junge junge ... wie lange steht nun fest das Ipv4 langsam knapp wird und wie lange ist schon sicher das IPv6 der Nachfolger wird? Bis auf den letzten Drücker warten ... und dann sie sonder kosten weil man es ja nicht in ruhe einführen konnte auf den Kunden wälzen. Die EU regelt jeden scheiß aber hier mal nen 'daumen' drauf zu legen ging nicht?
 
@Hausmeister: die Kosten werden so oder so von den Kunden getragen, von daher egal und i.d.R. wird Technik mit der Zeit billiger, von daher ist das Warten nicht unbedingt mit höheren Kosten verbunden. Die Hardware/Software, die in den letzten Jahren verbaut wurde, kann mit IPv6 umgehen, die Umstellung wurde also schon seit Jahren in gewisser Weise vorbereitet, nur wurde IPv6 eben nicht verwendet. Es hätte auch nichts gebracht mit dem Austausch von irgendwelchen Geräten vor 10 Jahren anzufangen, die hätte man jetzt eh nochmal tauschen müssen, da ist ein Austausch innerhalb der geplannten Intervale sinnvoller. EU muss da IMO auch nichts regeln, wenn einem ISP die Adressen ausgehen werden, wird er schon drauf kommen, was zu tun ist (zumal EU-Staaten nicht unbedingt die größten Probleme mit zu wenig IPs haben).
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