HP gibt Entlassung von 27.000 Mitarbeitern bekannt

Der amerikanische Computerkonzern Hewlett-Packard hat im Rahmen der Vorstellung seiner jüngsten Geschäftsergebnisse auch bekanntgegeben, dass man zehntausende Mitarbeiter entlassen will. mehr... Logo, Hp, Hewlett-Packard Bildquelle: Hewlett Packard Logo, Hp, Hewlett-Packard Logo, Hp, Hewlett-Packard Hewlett Packard

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Sauber! Da hat HP ja alle Arbeit geleistet. Einfach unfassbar.
 
@hausratte: Dann heuern die Mitarbeiter eben woanders an. Wo liegt das Problem?
 
@ctl: jo, jedem Arbeitslosen wird ja heuzutage auch von unzähligen Arbeitgebern praktisch die Tür eingerannt...
 
@jigsaw: Eine Firma ist kein Wohlfahrtsverein, sondern muss schauen, dass das Geschäft Einnahmen abwirft. Wenn ein Arbeitnehmer nicht genug dazu beitragen kann, ist das nicht die Schuld des Unternehmens.
 
@ctl: Da gebe ich dir recht, aber ein Börsen notiertes unternehmen das mehrere 10.000 Leute kündigt sollte in diesem Zeitraum auch keine Dividenden ausschütten.

Sowas finde ich dann wiederum Pervers!
 
@ctl: geht ja so einfach - und deshalb gibts in europa auch millionen arbeitslose, die wollen alle nur nicht - schon klar...
 
@devilsown: Die Unternehmen sollen also Leute einstellen, die sie nicht brauchen können? Hier ist eher die Politik als die Unternehmen gefragt, neue Arbeitsplätze zu fördern.
 
@ctl: gerade in solch großen unternehmen, wird der leistungsdruck immer höher weil weniger mitarbeiter die oftmals selbe menge arbeit zu erledigen haben... die sollen lieber mal woanders einsparen und sich einen kompetenten vorstand zulegen...
 
@devilsown: korrekt. Und den Vorständen nicht das tausendfache Gehalt eines normalen Arbeiters zahlen.
 
@ctl: Das Problem? Die Leute die keine Arbeit finden haben probleme, wie in Deutschland, die Private altersversorgung zu sichern, den aufgebauten Lebensstandard zu finanzieren und zu halten, das gekaufte Haus zu bezahlen, verschiedene Rechnungen noch zu bezahlen, Kredite zu beezahlen (Autokauf), neue Arbeit zu finden (Um so älter umso schlechter). Ausserdem ist es ja so das man einbussen durch den Gehalt oder Lohn zu rechnen hat durch die neue Arbeitsstelle. Wenn du in Deutschland lebst hast du vielleicht noch etwas Glück aber in anderen Staaten sieht das ganz anders aus dort kann man dann gleich ein Platz auf der Strasse suchen.
 
http://de.wikipedia.org/wiki/The_Corporation
 
Das gab es schon mal! Und zwar bei der Deutschen Bank, nur ein geringerer Gewinn, und deshalb damals 10 000 Mitarbeiter entlassen. Nur weil jemand die Schnauze nicht vollkriegt entlässt er die Mitarbeiter (Arbeitslosengeld und Hartz IV zahlt ja der Staat (nicht HP)).
 
@Graue Maus: Ich finde das faszinierend, wie die Arbeitslosenversicherung immer wieder verleugnet wird. Tatsächlich müssen Angestellte und Arbeiter in die Arbeitslosenversicherung einzahlen und der Arbeitgeber ebenfalls. Des weiteren sollte jedem vernünftigem Menschen klar sein, dass die Menschen ihre Arbeit durch Fortschritt immer überflüssiger machen. Bei den Banken wird das verlagern der Arbeit auf die Kunden durch Online Banking gefördert und das verlagern der Arbeit auf Computer und größtmögliche Automatisierung wird auch immer weiter voran getrieben. Da wird Hewlett-Packard nicht zurückbleiben wollen, Arbeit wird, wo immer möglich, zunehmend von Computern, Maschinen und Robotern in der Fertigung verrichtet. Diesen Fortschritt hält niemand mehr auf! Schau Dir IKEA an, das Unternehmen hat bereits seit Jahrzehnten die Arbeit auf die Kunden ausgelagert, die artig für IKEA die Möbel zusammenbauen. Seit einiger Zeit wurde auch das abkassieren als Arbeit auf die Kunden ausgelagert, so kann man sich als Kunde bei IKEA selbst abkassieren und die Möbel selbst bauen. Die Uhren dreht keiner mehr zurück. Was aber überfällig ist, dass ist von der wilden Fantasie der "Vollbeschäftigung" mal weg zu kommen, die wird es nicht mehr geben. Eher müsste darüber nachgedacht werden, wie Unternehmen zur Versorgung der Bürger beitragen können, da sie immer weiter Arbeitsplätze wegrationalisieren. Auf so etwas wie das Bedingungslose Grundeinkommen und Wertschöpfungsabgabe wird es über kurz oder lang wohl hinauslaufen.
 
was ist das ziel eines unternehmens? richtig! profit!!! unternehmen sind keine wohlfahrtsvereine. bei einem geschäftsführer schaut man ja auch nach wieviel gewinn er mit der firma erwirtschaftet hat und nicht wieviele mitarbeiter er angestellt hat. deshalb völlig verständlich
 
@microsoft_fanboi: Mit Deiner Aussage hast Du recht, aber es ist für mich und dem einen oder anderen nicht wirklich verständlich.
 
@microsoft_fanboi: Firmen haben aber auch eine Sozialverantwortung.
 
@microsoft_fanboi: ich wünsche dir, das du einer dieser Mitarbeiter bist, die der nächsten Einsparung zum Opfer fallen. Mal schauen ob du dann noch genauso denkst.
 
@microsoft_fanboi: So sieht es doch aus. Das kriegt jeder BWL Student im ersten Semestern in den Kopf gedrückt. Es geht um Profit und um nichts anderes. Ich verstehe die (-) Bewertung nicht. Natürlich verlieren Menschen Ihren Job, aber so läuft der Hase halt. Wer es anders sieht, bittesehr, wir können uns gerne mal ausgiebig über Unternehmensführung unterhalten.
 
@Holz: jaja, kenn ich aus meiner letzten Bude, kaputt sparen.
 
Massenentlassungen fördern die Kaufkraft ja auch so ungemein.
 
@karstenschilder: stimmt hab grad zu der news meinen neuen hp moni bekommen, und das sehr billig ;-)
 
Mitarbeiter sind einem Unternehmen nicht so wichtig, wie die Ausschüttung von Dividenden. So sehen auch mögliche Geldgeber, dass es dem Unternehmen "gut geht".
 
Ich glaube hätt ich so viel geld auf der Bank wie Hp und Konsorten ich würde nur noch Arbeitsplätze schaffen :)
 
@vizalminiteah: Ich glaube das du das nicht schaffen würdest.
 
Und dann sagt nochmal was wegen Nokia und Bochum... wo gerademal ein zehntel entlassen wurde....
 
Ich glaube dass immer mit Mega-Schlagzeilen alles schlecht geredet wird. Von den besagten 27.000 werden wohl auch eine Menge in Pension gehen und die werden eben nicht mehr ersetzt. Läuft in unserer Firma auch so... Manche Dinge ändern sich und es braucht eben weniger Leute. Und die Menschen in China arbeiten eben (immer noch!) um einen Bruchteil bzw. müssen dies wohl. Natürlich hängt ausserdem viel von den Vorständen ab um zur richtigen Zeit die richtigen Produkte zu produzieren. Aber wenn den restlichen 300.000 Menschen dafür der Arbeitsplatz erhalten bleibt, dann wird es wohl (auch wenn sehr schmerzhaft) die richtige Entscheidung sein....
 
Teilt HP die Arbeiten eben weiter Externen Firmen/Mitarbeitern zu, wie es schon lange gang und gäbe ist. HP fällt wohl auf, das die ihren Job genauso gut machen, nur eben zum halben Mitarbeiterpreis.
 
Bei alle dem was man hier liest, sollte man bedenken, dass Unternehmen in der Markwirtschaft um Jahre vorausdenken müssen um zu überleben.
 
Wenn die Chef-Etage sich mal einfach ein Jahr lang auf Ihre privaten Ersparnisse setzen würde und Ihr Jahresgehalt in die Firma investieren würde, dann könnte man die Leute alle halten. Aber nein, man hat ja keine privaten Ersparnisse, die man nicht grad von den Caymans illegal wieder zurückführen muss und die eigenen Unterhalts kosten sind im Monat so hoch wie das vieler Angestellte im Jahr. Und obendrein alles Egoisten.
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