Legale Online-Angebote von Musik legen stark zu

Mit der zunehmenden Verfügbarkeit attraktiver Online-Angebote zur legalen Nutzung von Musik nimmt auch deren Nutzung beständig weiter zu. Insgesamt beziehen inzwischen 47 Prozent aller Nutzer legal Musik aus dem Internet. mehr... Musik, Sound, equalizer Musik, Sound, equalizer Polysonic

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@GibtEsNicht: Vermutlich. Dazu die Amazon MP3 Dienste. Ist mir aber selbst auch aufgefallen - habe 15 Jahre lang kaum Musik gekauft, seit iTunes und Konsorten bin umgekrempelt. Gefällt mir ein Lied, kaufe ich es mir halt für 99 - 129 Cent. Sind vielleicht 5-10 im Monat.
 
@nubie: Und das nur für eine MP3? Da könnten die Produktionsfirmen sich ja das Tonstudio und die teuren Aufnahmegeräte sparen!
 
@bgmnt: kannst natürlich auch als wav kaufen .. das liegt natürlich bei dir was du dir aussuchst
 
@coi: Das geht bei iTunes und Amazon?
 
@bgmnt: das kann ich dir nicht beantworten .. da ich selber keine kommerzielle Musik höre und demnach auch keine kommerziellen Dienste nutze. bei Trackitdown.net ist es auf jeden fall möglich und für einige Lieder sogar als FLAC das allerdings gegen aufpreis
 
@coi: Aufpreis für FLAC? Wie Lächerlich ist das denn? Naja, die Musikindustrie ist ja noch am Anfang, vielleicht wird das ja noch was.
 
@bgmnt: nagut ich denke mal das wird hier durch den Traffic denn du dort verursachst gerechtfertigt. eine Musik Datei in FLAC ist halt schnell mal über 100 MB groß
 
@coi: Also WAV verbraucht wesentlich mehr als FLAC, daher wäre das kein Argument. Sollen sie es einfach alles als FLAC anbieten und der Kunde konvertiert es sich so, wie er es braucht; das wäre die einfachste Lösung und der Kompromiss. Alle anderen Formate wären dann ein Zusatzangebot, ob bezahlt oder nicht ist dem Anbieter überlassen. Die Kosten für den Datenverkehr dürften wohl vernachlässigt werden, denn FLAC bietet die CD-Qualität ohne den Aufwand und die Kosten für die CD. Insofern ist es eher Abzocke.
 
"Lustig" finde ich immer den Umstand dass die Musiklobby anscheint langsam in der Realität angekommen ist, während die restliche Lobby von Filmwirtschaft und Buchhandel zur Zeit genau die selben Fehler machen wie die Musiklobby anfangs. Vielleicht sollte man sich untereinander Austauschen und evtl. manche Resource bündeln. Bspw. bei einem Videoportal einen Link zum Angebot des OST setzen...
 
@RobCole: Ne, lieber verschwendet man Millionen und aber Millionen um die bösen bösen Raubkopierer in Tauschnetzwerken dingfest zu machen und mit Abmahnungen zu strafen.
 
@citrix no. 2: .... und um neue Kopierschutzmaßnahmen zu entwickeln, die nach kurzer Zeit eh wieder geknackt sind und letztlich auch nur den legalen Käufer "gängeln".
 
@RobCole: Die Musikindustrie versucht zwar durch Spotify und Co den illegalen Downloads Einhalt zu gebieten, viel Umsatz generieren sie dadurch bislang aber nicht. Wenn selbst eine bekannte Sängerin wie Beyonce nur einige Tausend Dollar im Jahr mit Streaming Diensten verdient, dann sind diese langfristig sowieso zum scheitern verurteilt. Laut der SZ bräuchte ein Künstler 4,5 Mio Streams im Monat um bei Spotify 1000€ zu verdienen. Quelle: http://www.sueddeutsche.de/digital/streaming-dienste-warum-musiklabels-spotify-und-co-verlassen-1.1197154-2, http://www1.wdr.de/themen/digital/musikstreaming100.html
 
@mlodin84: Du vergisst eins, die Musiklobby hat es sich selbst bei der Zielgruppe verscherzt. Oder wieso wird sie sonst oft nur noch als "Musikmafia" tituliert? Und wer Jahre die Kunden verklagt, kann nicht erwarten das sich das Bild in ein paar wenigen Monaten dreht. Zu dem wären die Labels immer noch nicht angekommen, wenn vor Jahren nicht EMI als erstes (und damals insolvent) zwangsweise durch Apples iTunes auf DRM-freie Songs gesetzt hätte um festzustellen: "Na nu, man verdient ja leicht mehr als mit DRM?!". Aber wie eingangs erwähnt, es besteht noch genügend Potenzial bei den bisherigen Diensten.
 
@RobCole: Mir ging es jetzt speziell um Streamingdienste, aber generell hast du schon Recht. Die Medienindustrie muss langsam mal von ihren alten Vertriebswegen abrücken. Vor allem Video On Demand müsste noch viel günstiger werden. Bei einem Euro oder weniger pro Film, würde sich niemand mehr die Qualität von kinox.to antun.
 
@mlodin84: Der Künstler soll durch das Aufführen des Liedes Geld verdienen, der Verdienst durch das Abspielen der Aufnahme soll ein Zubrot sein! Wo sonst kann mit einer einmaligen Arbeit soviel Geld generiert werden? 4,5 Mio Leute kommen bei populären Liedern doch locker zusammen. Und 1.000 Euro für null Arbeit, was will man sich da noch beschweren? Daß es nicht 2.000, 5.000 oder 5.000.000 sind? Seien wir doch mal ehrlich, die Künstler und die Unterhaltungsindustrie kommen gehaltstechnisch langsam in der Realität an, ist das nun wirklich so negativ zu sehen?
 
@RobCole: Die sind ohnehin lächerlich. Jammern seit Jahren über Umsatzeinbußen im hunderte Millionen bis Milliarden-Bereich, dennoch krachet es järhlich mit 1-2 Kino-Besucher-Rekorden wie zB. den aktuellen "The Avengers".
 
@nubie: ... und feiern nahezu alljährlich über neue Gewinn-Rekorde. Das mit den Umsatzeinbrüchen darf man einfach nur als das anlassloses notorisches Wehklagen einstufen oder als das Klappern, was bekanntlich zum Handwerk gehört.
 
@nubie: Alleinewenn man sich ein bißchen die Statistiken der erfolgreichsten Filmstarts, Filmwochenden, Filmsommer, Sommerfilme, Filme aller Zeiten ansieht - das fand ausnahmslos alles in den letzten 2-3 Jahren statt (hauptsächlich der letzte Harry Potter, Avatar, Dark Knight, Avengers, etc, nur Titanic ist etwas älter). Avengers war von Anfang an in recht guter Downloadqualität zu haben und ist trotzdem extrem erfolgreich! Das sollen die mir mal erklären!
 
@RobCole: Sehe ich auch so. Bin aber froh das die Musik Industrie es kapiert hat und wir jetzt gute Streaming Angebote haben. Für mich persönlich der beste Service. Einfach perfekt. Und man fühlt sich nicht "blöd" dabei es zu nutzen. :)
 
@RobCole: Also ganz ehrlich, bei Film- und Spielemusik wird doch abgezockt, wie sonst kaum! Filmmusik kostet gut das doppelte des Films/Spiels! Und mit den Produktionskosten hat das definitiv nix zu, die sind ja mit dem Film schon wieder reingespielt. Vielleicht sollte die Lobby einfach die Politik mal dazu bringen, etwas wie Neflix in Deutschland aufbauen zu dürfen, denn der Ansatz wurde durch das Bundeskartellamt gekippt. Für jeden Blödsinn bekommen sie Zuspruch, aber um mal einen fortschrittlichen Ansatz voranzubringen ist ihnen die Mühe zuviel?
 
solange es kein lossless zu kaufen gibt ist das für mich alles irrelevant.
 
@mcbag: stimmt, bei einer 320 kbps MP3 versteht man ja überhaupt nichts... /ironie
 
@Turk_Turkleton: 320k geht noch, aber wenn man eine qualitativ hochwertige Anlage (oder Heimkinosystem) sein Eigen nennt, tut man sich 128k oder dergleichen garantiert nicht an. Da kann man dann genausogut verrauschtes Radio hören.
 
@Turk_Turkleton: Wie wär's zu Archivierungszwecken?
 
@mcbag: ist auch ultra wichtig
 
@GibtEsNicht: Wenn ich mir die CD kaufe bekomme ich ne Lossless-Version eines Albums.
Online nicht. Sinn?
 
@GibtEsNicht: warum sich mit weniger zufriedengeben?
 
@mcbag: Viel schwerer wiegt, daß man teilweise ein Album buchstäblich nicht kaufen *kann*, weil es für D nicht angeboten wird. Das ist bei Filmen schlimmer - ergatter mal ein Original-mit-Untertiteln, was auf hiesigen Playern auch abgespielt werden kann - aber bei Musik ist es einfach nur unverständlich, weil da nicht mal das Argument mit "aber der Regionscode!" greift. Anders formuliert, wenn man ein bestimmtes Album eines nicht international agierenden Künstlers haben will, sieht's auf dem legalen Weg momentan mau aus.
 
@RalphS: Ist bei Malcolm Mittendrin ähnlich: Hier gibt es (bis auf die 1. Staffel in Englisch) keine einzige DVD der Serie zu kaufen, da für die Produktion damals Musik verwendet wurde, deren Lizensierung für den DVD-Verkauf zu teuer werden würde und sich die Produktion der DVDs somit nicht lohnt. Ach ja, was waren das noch für Zeiten als Musik & TV für den Zuschauer produziert wurde und nicht für den Geldbeutel der Studios & Rechteverwerter.
 
@Turk_Turkleton: Warn das noch Zeiten, als Unternehmen draufzahlten, um so Werbung für ihre Produkte machen zu können... Heute? Wenn die Mucke zu teuer ist, gibt's einen einfachen Weg: Rausschneiden! Sollen sie doch sehen, wo sie bleiben; ich will den *Film* gucken und nicht den *Soundtrack* hören (sonst hätte ich stattdessen den gekauft).
 
@RalphS: Alle Episoden neu zu samplen wäre wohl noch teurer als die Lizenzierung. Es geht ja nicht nur um Soundtracks sondern auch um Musik im Hintergrund oder um die allgemeine Musik und Sounds in allen möglichen Szenen.
 
@lutschboy: Ist mir schon klar. Was ich meinte war, daß es einfach nur noch lächerlich ist. Was kommt als Nächstes? Film nicht verfügbar, da bei Außenaufnahme eine rechtlich bedenkliche Hausfassade zu sehen ist?
 
Wie jetzt?! Ich dachte, das Internet wäre generell böse und die Universität des Jihads?! Außerdem sollen sich da doch eh nur Raubkopierterroristenkinderschänder rumtreiben laut unserem Bundesinnenminister. Und jetzt gehen diese Internet-User her und *kaufen* Musik anstatt diese illegal herunter zu laden? Wo gibt´s denn sowas?! Diese Meldung riecht doch nach Hoax! ;)
 
@Mordy: Das Ritalin fängt langsam an zu wirken... ;o)
 
am Beispiel Malcom mittendrin kann man gut erkenen wie sich die Branche selbst auf das Schafott führt und langsam aber sicher den
Hebel noch eigenhändig umlegt.
Auf die Idee zu kommen das man hier auf verschiedenen Seiten Einnahmen generieren könnte kommt da keiner (oder will das keiner)
 
Hätte die Musikindustrie Internet früher verstanden, wären wir viel weiter.
 
Es geht trotzdem nichts über ne gute alte Langspielplatte! ;-p
 
@Raiden-2: ...meine blues-, klassik und - jazz teil hab ich verkauft. jetzt kommt rock dran. aktuellere musik hab ich nicht hinbekommen, da ich längst alles als mp3 vorliegen hab (die flac-gemeinde ist mir zu pseudo-elitär - die sind nichtmal fähig, ein stück von bach oder chopin zu analysieren (und/oder in gewisse kontexte zu stellen), aber die auflösung zählt für sie...).
 
klar is: durch das netz erreichen sie weitaus mehr personen und haben weniger aufwand. beim kauf gibt es zwei sorten: diejenigen, die viel kaufen und diejenigen, die selektiv kaufen. z.b. musik: manche kaufen sich viele alben, manche kaufen sich nur einzelne titel gewisser alben. film, buch, kunst und musikvermittler sollten ihr pauschalisierendes menschenbild ablegen - und zugleich auch nicht den produzenten mit ihrem verhalten schaden - denn es ist klar, daß sie bis jetzt weder den produzenten noch den konsumenten nutzen. vermittler eben. es gibt sie überall: lehrer, arbeitsvermittler, versicherer (sorry, aber: lol), und was euch gerade einfällt.
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