BSA: Über die Hälfte der PC-Nutzer sind Piraten

Über die Hälfte der PC-Nutzer weltweit verwendet illegal kopierte Software. Zu diesem Ergebnis kommt der Branchenverband Business Software Alliance (BSA) in einer aktuellen Untersuchung der Lage. Insbesondere in den Schwellen- und ... mehr... Filesharing, The Pirate Bay, Peer-to-Peer, tpb Bildquelle: The Pirate Bay Filesharing, The Pirate Bay, Peer-to-Peer, tpb Filesharing, The Pirate Bay, Peer-to-Peer, tpb The Pirate Bay

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Wenn das mal kein Beleg dafür ist, dass Computer kriminell machen. Verbieten wir sie!
 
@Memfis: der pc ist für porn&crime und wir sind alle raubmordverbrecher
 
@Memfis: Vor allem: "Bei 15000 überprüften PCs"... Welche PCs überprüft man denn einfach mal so? Beschlagnahmte?
 
@Lay-Z187: Ja, die die während einer Hausdurchsuchung beschlagnahmt wurden. Verdacht: Nutzung illegaler Software ^^
 
@DennisMoore: paradoksch, paradoksch - "Glaube keiner Statistik" und so... Sommerlochmediendingsbums...
 
@Lay-Z187: nönö, staatstrojaner ;-)
 
@Memfis: Und nächste Woche die Überschrift " Software Umsatz steigt um XX % " Traue keiner Studie die du nicht selbst gefälscht hast ;-)
 
Ja, ich wähle auch die Piraten. Überschrift stimmt also irgendwie.
 
@Jamie: Mein Beileid :-P
 
@Phreak: Wieso Beileid? Auch wenn sie noch etwas - ich nenns mal: unkoordiniert sind räumen sie die politische Landschaft gehörig auf. Wie Lauer schon sagte, die Piraten sind der Sand im Getriebe. Und wenn man sich mal die Sitzungen vom AGH Berlin so ansieht machen sie einen guten Job!
 
@reSh: Die Piratenpartei ist wohl die größte Witzpartei schlecht hin. Ich hoffe dass Sie genauso schnell wieder verschwinden wie sie kamen. Jeder der nur etwas Ahnung von Politik hat oder zumindest etwas an der Zukunft seines Landes hängt wird sich wohl das gleiche wünschen. Kein Konzept, Kein Plan, Keine Organisation, Nix nada
 
@Phreak: gähn
 
@Phreak: "Jeder der nur etwas Ahnung von Politik hat oder zumindest etwas an der Zukunft seines Landes hängt" ... wird die Piraten begrüßen! Den etablierten Parteien und Politikern jedenfalls scheint nichts an der Zukunft des Landes zu liegen. Sie arbeiten gegen das Volk, verkaufen die Werte des Landes an die Meistbietenden und hinterlassen Nachfolgern und Volk nur Schulden. Schön also, dass es mit den Piraten mal ein paar Leute mit Sachverstand ins Parlament schaffen und die Politik wieder auf den Boden zurück holen.
 
@Drachen: Ich glaube nicht, dass die Piraten jemanden auf den Boden zurückholen. Im Gegenteil, bis dato sind aufgrund der sehr jungen Struktur eigentlich auch gar keine Antworten oder pragmatischen Richtungen vorgegeben worden, ausser dass man nun um Bundestag twittern darf. Ich habe sie aber trotzdem gewählt .. und zwar nur aus EINEM Grund: Damit die alteingesessenen Parteien erkennen, dass sie zeitnah weg vom Fenster sein können, wenn sie nicht endlich mal wieder bürger- und nicht lobbynahe Politik machen. - - - Leider haben die Piraten nicht so gut abgeschnitten, wie ich es mir gewünscht hätte.
 
@7emper5i: Du hast da nicht Unrecht, denn ebenso können auch die Piraten mit der Gewöhnung an die Macht die Bodenhaftung verlieren - und sie werden das auch (fragt sich nur, wie schnell und ob deren Basis dann durch Austausch der Leute verhindern kann, dass sich da welche ans Schweben gewöhnen). Aber aktuell sehen die anderen mal, dass da Leute aus dem Volk da stehen, die Meinungen äußern statt nebulös zu schwafeln und die den Zuspruch von immer mehr Wählern finden. Diesbezüglich also ein klarer Hinweis an die Etablierten, dass das Wahlvieh mit ihren orakelhaften Sprüchen und ihren Aktionen, die oft das Gegrnteil der Wahlversprechen umsetzetm unzufrieden sind.
 
@Jamie: dann hoffen wir mal auf 50% der Stimmen für die Piraten... ;-)
 
@der_ingo: im Text steht aber in Deutschland wären es nicht 50% sondern 26% (die Wahlen sind also schon entschieden ^^)
 
Naja, in Entwicklungs- und Schwellenländern herrscht ja eh ein generalisierter wirtschaftlicher Schaden. Ich finde, man sollte da mit zweierlei Maß messen. Auch in anderen Bereichen geht es in Entwicklungs- und Schwellenländern ja drunter und drüber, was aber wohl auch nicht immer anders realisierbar ist. Ein Schwarzmarkt ist da für manche existentiell.
 
@Remotiv: <ironie> tz tz tz, du verstehst nich viel von politik, hm? </ironie> dann wäre das ganze doch viel weniger medienwirksam und kein schwein könnte das als grund für die totale überwachung ausspielen...
 
Arrr die gehören über die Planken!!
 
Drink up me hearties!
 
Tolle Überschrift. Bei der nächsten Bundestagswahl bekommen die Piraten also über 50%...
 
@alastor2001: Bloß nicht. Ich mag nicht von einem Kindergarten regiert werden, der meint, daß die Welt nur aus Computern, Smartphones und dem Internet besteht. Was ich mir, obwohl ich sie vorerst nicht wählen würde, von einer Piratenpartei wünsche, ist, daß sie die anderen Parteien hinsichtlich der neuen virtuellen Welten und deren Erfordernissen auf Trab und Vordermann bringen, denn bei allen anderen Parteien herrschen da noch unglaubliche Wissenslücken. Das sehe ich als vorerst sinnvolles Miteinander der bisher bestehenden Parteien und der Piratenpartei an. Sobald die Piraten auch mal wissen und zeigen, daß es neben dem ganzen Computer- und Internetkram auch noch sehr, sehr viele wichtige und wichtigste andere Dinge auf der Welt gibt, halte ich sie frühestens für ernsthaft wählbar.
 
@departure: und wie sollen sie die angestaubten anderen Parteien auf Trab bringen, wenn du sie nicht wählen möchtest/man sie ja noch nicht wählen kann? Entweder wählst du sie, damit sie etwas verändern können, oder du unterlässt es und darfst dich dann aber nicht über die "Wissenslücken" beschwerden. Bitte noch kurz mal das Programm der Piraten aufrufen und prüfen, welche wichtigen und wichtigsten Dinge auf der Welt dort angesprochen werden. Dann fairerweise vielleicht auch noch die paar Seiten der Mitbewerber studieren und vergleichen, wie die mit den wichtigen und wichtigsten Dingen umgehen, was sie bisher schon alles versprochen und dann davon wirklich umgesetzt haben. Dann hast du dir eine fundierte eigene Meinungsgrundlage geschaffen und kannst deine Aussage von oben nochmal kritisch überdenken.
 
@User27: O.K., schwerer Denkfehler, wenn sie nun gar keiner wählt, käme auch in puncto "Erziehung" der anderen Parteien nichts voran, stimmt. Ich meinte eher, daß die Piraten vorerst am besten die klassische, aber entsprechend bissige Oppositionspartei abgeben können, damit sich mal was bewegt (so war's ja auch bei den Grünen - knapp 30 Jahre waren nötig, bis deren Ziele und Ideen endlich in den meisten Köpfen angekommen waren, heute gibt es sogar gar nicht mal wenige über siebzigjährige, die Grün wählen). Ansonsten gebe ich aber nichts auf das hochgeduldige Papier eines Parteiprogrammes, von keiner Partei. Das liest sich bei jeder Partei gut, hat aber herzlich wenig mit der Realität, sobald die jeweilige Partei mal was zu melden hat, zu tun. Wird bei den Piraten wohl leider auch nicht anders sein. Trotzdem, die Überbetonung von Computern, Internet und allem, was damit zusammenhängt, macht auf mich weiterhin zunächst den Eindruck einer Ein-Thema-Partei, unabhängig vom niedergeschriebenen Parteiprogramm (der Spitzenkandidat in Berlin wurde nach seiner Anwesenheit auf der Besucherloge interviewt, wie denn sein Eindruck vom Plenum gewesen sei - der Mann hat nur moniert, daß er auf der Besucherloge sein Smartphone nicht benutzen durfte, was im Plenum besprochen wurde, hat ihn scheinbar überhaupt nicht interessiert!) Sowas macht auf mich einen ganz üblen Eindruck.
 
@departure: Naja, die Grünen hatten außer Umweltschutz, Anti-Atom und Anti-Pershing auch nicht viel zur damaligen breiten politischen Aufgabenstellung beizutragen. Und sie haben keine 30 Jahre gebraucht, um ihr Gedankengut bei den etablierten Parteien zu verankern. Nach den ersten Erfolgen Anfang der 80er hat der Rest der Parteien ganz flott einen wesentlich grüneren Anstrich bekommen. Sie haben ihre Ideale mit der Regierungsverantwortung unter Schröder verraten und sind heute - wie der etablierte Rest - eine angepasste Klientelpartei unter der Fuchtel der Wirtschafts- und Finanzlobby. Da könnten die Piraten mit ihrer basisdemokratischen Positionsfindung dem etablierten Lobby-Schema der Beeinflussung einiger weniger zuständiger Parteisoldaten zur erfolgreichen Umsetzung der eigenen Vorstellungen einen signifikanten Strich durch die Rechnung machen (Kommata in diesem Satz an geeigneter Stelle bitte selbstständig verteilen!). Während bisher die Lobbyisten nur ein zwei Leute unter Kontrolle bringen mussten, müssen sie bei den Piraten ihre Wünsche gleichberechtigt mit allen Anderen der Basis und der gesamten Öffentlichkeit zur Diskussion stellen. Ob die Piraten ihr Parteiprogramm umsetzen können, hängt doch wie üblich nur von der Unterstützung des Wählers ab, oder? Und was da "scheinbar" in der Besucherloge ablief, sollte man unter dem Aspekt einer bewussten Meinungsmache nicht als einzige Grundlage für einen "ganz üblen Eindruck" verwenden. Ganz abgesehen von den Eindrücken, die die etablierten Politprofis wiederholt hinterlassen...
 
@User27: Die 30 Jahre bei den Grünen beziehen sich auf die Gesamtakzeptanz einer Partei, die sich nunmehr endgültig auch in anderen Themen außer denen, mit denen sie ursprünglich seit 1978 angetreten sind, auskennt. Die Ur-Themen wurden von den anderen Parteien in der Tat sehr schnell übernommen, das stimmt, wenngleich auch erstmal bloß auf dem Papier. Ich bin leider überzeugt davon, daß die basisdemokratische Positionsfindung der Piraten (großes Lob für den bloßen Gedanken an sich!) dauerhaft nicht haltbar ist. Trotz des Einsatzes neuester und schnellster Kommunikationsmedien dauert das viel zu lange (es dauert ja jetzt schon viel zu lange, eine Entscheidung zu finden, obwohl in der repräsentativen Demokratie "nur" ein paar hundert Abgeordnete im Parlament sitzen und nicht Millionen von Wahlberechtigten Bürgern). Zumal jeder Entscheidung zwingend eingehende Diskussionen vorausgehen müssen, die deshalb nötig sind, um eine sinnvolle Entscheidungsaussicht überhaupt erst zu ermöglichen. Es wird sich zeigen, daß die Piratenpartei nicht vor jedem Pups an Entscheidung jedes Parteimitglied einzeln befragen kann (wie gesagt, unabhängig vom Tempo neuester technischer Komminkationsmethoden). Genausowenig kann jedwede zu beschließende (oder abzulehnende) Rechtsvorschrift jedesmal von allen (!) Wahlberechtigten abgestimmt werden. Völlig aussichtslos. Und so läuft das auch nicht in der Schweiz, obwohl das immer gern behauptet wird. Das Land würde: 1. unregierbar werden, 2. jegliche Rechtsordnung verlieren (auch der Anarchist schreit nach der Polizei, wenn er überfallen wird und sich nicht wehren kann), 3. ganz und gar fürchterlich Pleite gehen (also noch mehr Pleite als jetzt ohnehin schon).
 
wenn man überlegt, was nur eine brauchbare Bildbeabeitungssoftware (Photoshop zB.) kostet und ein Privatuser eigentlich nicht gewerblich einsetzt. Ich bin für Softwarelizenzen, die für privaten nicht gewerblichen Gebrauch deutlich günstiger sind. Bei einer Bewerbung wird ja auch immer nur von Erfahrungen mit der und der Software geredet aber keiner ist wirklich in der Lage, wenn man nicht Schüler, Student oder Lehrer ist, solche Software zu erwerben.
 
@frust-bithuner: sollst du ja auch garnich. entweder du hast reiche eltern, die dich auf eine entsprechende schule schicken und dich bis 28 durchfüttern, dass du lernen kannst oder du gehörst halt zu den gemeinen konsumenten. in dem fall sollst du nichts können oder wissen, sondern nur dein ganzes harz4 geld zum wohle der wirtschaft für sinnlosen krämpel, der dich krank macht, raus hauen. davon provitieren dann alle, naja ausser du, aber dafür bist du halt konsument!
 
@frust-bithuner: der Witz ist, dass kaum jemand im privaten Bereich Photoshop braucht oder auch nur einen größeren Teil der Funktionen nutzt, geschweige denn versteht. Sie wollen es nur haben, weil man halt für Bildbearbeitung Photoshop nimmt...hat der Kumpel von nem Bekannten gehört. Ich wäre dafür, wenn die Leute mal ihren eigenen Realitätsdetektor justieren und dann Paint.net, GIMP und ähnliche kostenlose Programme ernsthaft ausprobieren, bis sie da wirklich an die Grenzen stoßen.
 
@der_ingo: meine rede .. für den homeuser langt imho photoshop elements (habe ich ebenfalls und bin sehr zufrieden damit .. verwaltung mache ich allerdings über iphoto).
 
@frust-bithuner: Melde Dich doch einfach an der Volkshochschule zu einem Photoshop-Kurs an... dann bist Du Schüler/Student. Aber wie Balu schon meinte, Photoshop elements ist für Privatanwender auch, wenn nicht sogar besser geeignet...
 
@frust-bithuner: Nichts gegen realitätsnähere Preise, aber Photoshop ist ja ein ganz ungeeignetes Beispiel, weils die von Dir zitierten Privatuser das nur in seltenen Fällen wirklich brauchen. Brauchbare Bildbearbeitungssoftware hingegen gibt es reichlich und bis auf wenige Produkte ist die deutlich preiswerter als Photoshop, wenn nicht gar (legal!) kostenlos, weil Freeware oder Open Source.
 
@Drachen: schon mal stellenangebote durchgewühlt? Die Medienagenturen wollen eben keine Gimp oder Paintbrush-Erfahrungen haben. Die setzen auf Adobe und Corel. Selbst wenn ich da schreiben würde von wegen ich habe Erfahrung in Photoshop-Elements, klappt das auch weiter nicht mit einer Stelle in einer solchen Agentur.
 
@frust-bithuner: Schon mal die Zahl der Stellen in Medienagenturen verglichen mit der Zahl der Privatuser, die Bildbearbeitung machen? Du vergleichst Äpfel mit Birnen, denn um Profis ging es doch garnicht vorher.
 
Und wer sagt mir dass die Agenten die die Computer für den industriellen Softwareverband "untersuchten" nicht selbst was draufkopiert haben bzw einfach was behaupten? Eine ganz normale Industrielobbystudie und keinen Pfifferling wert. Was aber nicht heißt, dass die Quote nicht sicher hoch ist. Nur die Steigerung von 15%.. klar. Bin ja überracht dass nicht 150% aller PC-Nutzer Piraten sind mit einer Steigerung von 300%.
 
"Zu diesem Ergebnis kommt der Branchenverband Business Software Alliance (BSA) in einer aktuellen Untersuchung der Lage" <<gut, weiter braucht man ja den eh nicht lesen, ne?^^ Ich geb aber auch mal ne Studie ab: 99,999999% aller Menschen schenken mir zu wenig Geld. Daher komme ich nach einer ausgiebigen Feldstudie zum Ergebnis, dass mir jedes Jahr ein wirtschaftlicher Schaden in 4stelliger Milliardenhöhe entsteht. Ich denke, ich sollte wohl bald mal einen Anwalt einschalten und die Politiker zu einem Umdenken ihrer Politik veranlassen...
 
@bLu3t0oth: Die Softwareproduzenten wollen ja auch nichts geschenkt, sondern den Lohn für Ihre Arbeit. Du weißt schon, daß da Leute arbeiten, die davon leben müssen, Ihre Familien ernähren undsoweiter undsofort? Deshalb ist Dein Vergleich wohl mehr als lächerlich. Zu der Studie: Ich glaub' das auch nicht 1:1, aber die Tendenz wird, denke ich, schon stimmen.
 
@departure: Der Vergleich ist nicht lächerlich, da er die Motivation hinter der Studie beleuchtet. Mir gehen so Leute wie du auch ganz schön gegen den Strich, die bei jeder Diskussion, bei der es sowohl um Geld als auch Software geht, einem mit Familie und Co kommen. Das hat damit rein gar nichts zu tun, da es hier um Geldsummen geht die so oder so nicht in diese Taschen geflossen wären. Mir ist absolut klar, dass AEs mit ihrer Software Geld verdienen wollen und sollen, aber solch Studien haben diesbezüglich keinerlei Aussagekraft.
 
@bLu3t0oth: Und Du meinst wirklich, daß noch nicht einmal die Tendenz dieser Studie (unabhängig von den absoluten Zahlen) in die korrekte Richtung weist? Ich bin sogar sehr sicher, daß Softwarepiraterie in den letzten Jahren gleichbleibend hoch ist/war.
 
@departure: Es ist mir relativ egal was du denkst. Die Menschen haben Medien und Software schon immer kopiert. Daran hat sich damals wie heute nichts geändert, es wird nur von der Industrie heißer gekocht. Wer kann Geld für sowas übrig hat, der zahlt dafür auch weiterhin nichts, auch wenn er dann verzichten muss. Und wer das Geld dafür hat der wird auch weiterhin dafür zahlen. Nur haben imemr mehr Menschen immer weniger Geld zur Verfügung, da die Industrielobby ja ordentlich an den politischen Fäden zieht. Haben die Menschen Geld, dann geben sie es auch gerne für bspw Software aus, haben sie keins, können sie auch keins dafür ausgeben, so einfach ist das. Jegliches Moralgeplänkel kann man sich dabei sparen.
 
Volk: Über 99% aller Politiker sind Lügner. So, wer hat wohl mehr Recht?
 
@Islander: Der Politiker, weil der sein Recht durchsetzen kann und wir nicht^^
 
@Islander: Recht haben bedeutet nunmal nicht Recht bekommen
 
@DF_zwo: Und weiter gesponnen: Recht bekommt nur Der, der sich Recht leisten kann!
 
Sagenhaft, wie hier mal wieder aufs Flachwasser gepatscht wird. Wenn in der Nachricht nichts steht, worüber ihr Euch aufregen könnt, dann wird halt über irgendwas schwadroniert. Hauptsache, das eigene Feindbild bleibt hübsch schwarz-weis. Zum Mitdenken, für die, die's noch nicht geschafft haben: Das Problem sieht man nicht bei Privatusern, sondern in Unternehmen und es geht nicht um die Verschärfung irgendwelcher Schutzmassnahmen. Tut mir leid für alle Überwachungsparanoiker. Nebenbei ist auch die Aussage der Nachricht "Die BSA spricht auf Grundlage der daraufhin durchgeführten Hochrechnungen von einem wirtschaftlichen Schaden, der sich global auf 63,4 Milliarden Dollar summiert." schlicht falsch, es wird in diesem Zusammenhang von einer Valuierung und keinem Schaden gesprochen: "The commercial value of this shadow market of
pirated software climbed from $58.8 billion in 2010
to $63.4 billion in 2011". Klar ist die BSA quasi ein Erzfeind jedes Netzbefreiers, aber man könnte sich trotzdem mit dem auseinandersetzen, was die von sich geben statt irgendwas zu erfinden.
 
@kleister: Ja genau, der Branchenverband wollt mit der Studie natürlich ausdrücken dass Piraterie schützenswert ist, weil es zur Kultur gehört... sicher... wie paranoid zu denken dass die Studie irgendwo und irgendwann von der Industrie zum Druck machen verwendet könnte.
 
@lutschboy: Sicher, genau das meinte ich ja. Hab nur blöderweise was ganz anderes geschrieben. Sowas Dummes aber auch...
 
@kleister: Tja, siehste mal wie's geht
 
Ein weiterer Aspekt warum nicht ordnungsgemäß lizenzierte Software auf vielen PCs läuft ist auch, dass es für viele Leute gar nicht ersichtlich ist dass die Software nicht ordnungsgemäß lizenziert ist. Gerade in Unternehmen ist das ein Problem. Wenn eine Softwarefirma schon speziell geschulte Mitarbeiter für Lizenzfragen hat, dann muss man als Kunde schon vorsichtig sein. Und bei Heimusern ist es nicht selten so, dass sie sich unwissentlich vorgecrackte Software installieren oder vom typischen Helfer aus dem Freundeskreis installiert bekommen.
 
@DennisMoore: " unwissentlich vorgedrackte Software" Heiligs Blechle, für wie dämlich hältst Du denn die Menschheit? :) Sowas mag ja malvorkommen, aber das ist dann Omas Rechner, nachdem der Enkel dran war. Evident ist das sicher nicht.
 
@kleister: Es ist auch nur ein weiterer Aspekt, wie ich in der Einleitung meinest Posts geschrieben habe. Solche vorgecrackte Software gibts mittlerweile übrigens auch auf diversen Webseiten wo man als Normaluser draufkommt und die mit gecrackter Software eigentlich nichts zu tun haben. Meistens in Form von "Portable"-Versionen eines Produkts, welches 1. eigentlich nicht in einer solchen Variante angeboten wird und 2. nicht kostenlos und ohne Lizenzschlüssel nutzbar ist.
 
@DennisMoore: Weder in Unternehmen passiert das massenweise "aus Versehen" oder unwissentlich noch bei dem Homeusern. Der eine oder andere Homuser kriegt man was von nem Bekannten instaliert, das stimmt sicher, aber prozentual dürfte das nicht relevant sein. Und in Unternehmen gibts kein Theater, wenn die 1000 Lizenzen haben, aber vielleicht 1003 einsetzen, denn da gehts meist um Fälle mit 20 Lizenzen und 250 Nutzern oder gar nur einer Lizenz bei Dutzenden, Hunderten oder gar Tausenden Nutzern, also vorsätzliche Unterlizensierung.
 
@Drachen: Es geht mir nicht um die simple Lizenzanzahl, sondern um die teils merwürdigen Bedingungen unter denen eine Lizenz als rechtmäßig oder unrechtmäßig eingesetzt angesehen wird, bzw. noch Zusatzfeatures lizensiert werden müssen oder eben auch nicht. Wenn ich 1000 Computer und 1000 Lizenzen habe weiß ein Erstklässler dass alles OK sein müsste. So einfach ist es aber meistens nicht.
 
@DennisMoore: Du weißt aber schon, dass es Lizenzverwaltungssoftware gibt und auch Software, die automatisch alle installierte Software samt Versionsnummer etc. aller Computer im Netz erfasst? Man weiß also auf Wunsch recht gut, was im Einsatz ist, und kann dem entsprechend auch den Status der Lizenzen kontrollieren. Je nach Software kann man sogar den Start einer Anwendung verhindern, wenn alle vorhandenen Lizenzen in Benutzung sind. Es müssen also keine glatten Zahlen sein von Rechnern oder Software, um es einfach zu halten. Allerdings muss man das regelmäßig im Auge behalten, egal ob per automatischem Report oder indem ein Mitarbeiter drüber schaut.
 
@Drachen: Sicher weiß ich das. Diese Softwareprodukte haben aber auch nur eine begrenzte Intelligenz und sind nicht mit allen Softwareprodukten kompatibel. Höchstens mit allen eines Herstellers. Zudem kennen sie oft nicht den Lizenzbedingungsdschungel, sondern richten sich nach einfachen Regeln. 1 Lizenz -> 1 User oder 1 Lizenz -> 1 Computer. Als wir letztens einen Berater zur Lizenzierung eines Systems für Druckvorbereitung bei uns hatten, hatten wir nach dem Gespräch alle nen Knoten in der Rübe. Die Gesamtsoftware ist in 4 Unterprodukte aufgeteilt. Unser Unterprodukt hat 103 lizenzierungsfähige Optionen. Wenn wir Lizenz 85 nutzen wollen, müssen wir auch die Lizenzen 13,16 und 38 kaufen, wobei Lizenz 38 pro Prozess lizenziert wird (für paralleles Rechnen), der Rest aber pro Maschine. Wenn wir parallel Rechnen wollen brauchen wir wieder eine Anzahl Zusatzlizenzen damit der gesamte Workflow damit umgehen kann usw usf. Da bin ich nur froh, dass es ein einziges System ist und unsere Standardsoftware einfacher lizenziert werden kann.
 
@DennisMoore: Mit anderen Worten: Du hast mal wegen eines Produktes mit komplizierter Lizensierung mit am Tisch gesessen oder davon erzählt bekommen, aber weißt eigentlich nicht, wovon ich schreibe und kennst auch solche Software nicht.
 
@Drachen: Ich kenne solche Softwareprodukte und es gibt keins ohne Schwächen, welches mir wirklich zu 100% gerantieren würde dass ich mich bei jeder Lizenz die eingesetzt wird im zulässigen Rahmen bewege.
 
63,4 Milliarden Dollar Schaden? Wer sich die Software nicht leisten kann wird sich diese auch nicht kaufen wenn er keine illegale Kopie bekommt, so ein Schwachsinn!!
 
@Crunk-Junk: Genau das sagt die Studie auch und dort spricht niemand von Schaden, sondern es wird lediglich der Gegenwert der nicht lizensierten Sofware hochgerechnet. Von einem angeblich monierten Schaden spricht nur dieser Artikel auf WF.
 
@kleister: Gegenwert triffts ja auch nicht, sondern nur der Verkaufspreis. Der Preis wiederum hat oft sehr wenig mit dem Wert zu tun, man könnte da nun aus aktuellen Anlass auf die Facebook-Aktien verweisen ;)
 
@Crunk-Junk: Tja, der Rest (wie groß der auch immer sein mag) könnte sich die Software aber schon leisten, sieht es aber unter Umständen nicht ein, weil er die Software "umme Ecke" auch für lau bekommt.
 
Weltweit also die hälfte ja.. hmm.. 15.000:33= 455 Rechner Pro Staat und die hälfte wäre davon also mit illegaler software bestückt. Außerdem wie funktioniert denn bitte eine "zufällige" auswahl bei denen?
 
Yar har, fiddle di dee,
Being a pirate is alright to be,
Do what you want ‘cause a pirate is free,
You are a pirate!
 
"Ich sehe lieber ein illegales Windows auf einem PC als ein legales ...." Bill Gates ...
 
Die leben bestimmt von hartz4 oder sind arbeitslos. Seit ich arbeiten gehe ist alles bis auf ein bisschen musik 100 % Legal erworben.
 
@schmidtiboy92: seit gestern am arbeiten und jetzt einen auf legal machen... im leben nicht !
 
weiß nicht, ob man das alles illegal nennen kann... manche testversionen geben nicht alles her, was man testen möchte... dann installiert halt mal mit crack und testet... danach wird gekauft... so machen das 90% aller priaten ...... (o|o) .... is doch so, oder :D
 
Boah, was für ein Potential für zukünftige Geschäfte. Eine riesige ungesteuerte, kostenlose Promo-Aktion für die betreffende Software. Da rappeln sich gerade die Unterprivilegierten in die Kaufkraftzone und nutzen diese bevorzugte Software um ihren Lebensstandard zu verbessern, um irgendwann in die Lage zu kommen, die bevorzugte und liebgewonnene Nachfolge-Software ganz legal kaufen zu können. Momentan hat halt der legale Erwerb einer zweiten Mahlzeit am Tag noch Priorität in der Konsumleistung. Man betrachte den Status Quo als eine Investition in die Zukunft. Die eigene Seite hat ja mit den Mahlzeiten trotzdem kaum Schwierigkeiten, oder?
 
finde es immer wieder belustigend wenn irgendein sogenannter Schaden hochgerechnet wird.
Was für ein Stoff benutzen die denn eigentlich ???
 
So ist das Halt, und wer Software nur Legal nutzt treibt halt irgendwelche anderen Dinge...^^ Wenn man alles abschaffen möchte was nicht rechtens ist müssen wir uns Abschaffen.
 
he he zählt ne WIndows SLIC-Aktivierung auch dazu? Wohl kaum oder ^^
 
15.000 zufällig ausgewählten Rechner, ach diese BSA-Trojaner, werden die etwa nicht von "Schutzsoftware" bekämpft? Überhaupt ist das in Deutschland strafbar, wenn die BSA Verbrecher sich Zugang auf Computer verschaffen, schließlich gibt es den Hackerparagraphen!
 
Sagt mir nur, dass gut 50 % der Menschen mit Computern so arm sind, dass sie ohne Kopierschutz-Umgehungs-Szene klar im Nachteil wären. Ist sicher keine homogene Masse aber ich denke ich habe mehr recht damit wie die Leute, die mit der Feststellung im Artikel finanzielle Verlußte errechnen und an der Gesetzesschraube drehen möchten. Es ist fast immer eine Frage des Geldes, auf beiden Seiten der Medaille. ^^
 
diese pillepalle firma kanns nicht lassen. wenn sie die daten ermittelt haben, wo bleiben dann die klagen? sind doch sonst so schnell! schade, das winfuture diesen mist öffentlich ausbreitet. ignoriert doch diese affen einfach und gebt denen kein podium!
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