Nächste Runde im Streit zwischen Gema & YouTube

Am heutigen Montag wurde bekannt, dass sowohl die Rechtverwerter der GEMA, als auch die Betreiber der Videoplattform YouTube vor Gericht Berufung in einem derzeit laufenden Rechtsstreit einlegen wollen. mehr... Youtube, Anonymous, Gema Youtube, Anonymous, Gema Youtube, Anonymous, Gema

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Mir erschien das von Anfang an selbstverständlich. Die können sich doch nicht auf eine erstinstanzliche Entscheidung verlassen, als sei sie in Stein gemeißelt.
 
Solange Youtube auf stur schaltet, und nichtmal bereit ist, die 2 Cent pro Abruf vom GEMA-Musik an die GEMA zu zahlen, wird das auch nix werden. Momentan verdient Google mit Youtube massiv an Werbung, aber die Künstler kriegen davon rein gar nix ab.
Was soll die GEMA da groß anbieten? Weniger als nen Cent pro Abruf geht ja schlecht. Das beste ist ja noch, die Google mit dem Finger auf die GEMA zeigt mit den Meldungen, die bei einem gesperrten Video immer kommen. Nicht die GEMA ist es, die die Rechte verweigert, sondern Youtube ist es, die sich weigern auch nur minimal etwas von ihren Werbeeinnahmen an die Künstler abzuführen.
 
@mh0001: xD. Und wenn die 2cent dann bei der Gema sind bekommt der Künstler auch nichts da die Gema die Gerichtskosten erstmal wieder reinkriegen möchte.
 
@CJdoom: Kannst du deine Behauptung irgendwie belegen?
 
@kubatsch007: Warum sollte ich, kann er es. Klar ist es kacke auf ne Frage mit ner Gegenantwort zu antworten aber schau dir doch mal viele Gema Künstler an, die nagen auch am Hungertot. So Toll ist das Unternehmen mit Sicherheit nicht. Und auch die Gema will kein Minus haben.
 
@CJdoom: Also nicht. War ja klar.
 
@CJdoom: Die GEMA schüttet alle ihre Einnahmen zu 100% wieder aus, dazu ist sie gesetzlich verpflichtet. Und wenn das jetzt schon zu wenig ist, sodass einige Künstler da wirklich am Hungertuch nagen müssen, wie soll das dann bitte sich verbessern, wenn man die Gebühren noch weiter senkt?
 
@mh0001: Es ist aber auch ersichtlich, das nicht alles an Einnahmen nur an die Künstler geht, es geht auch ein beachtlicher Teil an die Führung (den, der die Titel bei der gema eintippt lass ich jetzt mal aussen vor)
 
@darron: Wenn ich nen Immobilienmakler beauftrage, mein Haus zu verkaufen, kriegt der auch ne Provision wenn er es schafft. Den Großteil des Kaufpreises schüttet er aber an mich aus.
 
@mh0001: Leider falsch. Das der Makler eine Provision erhält ja, aber die zahlt nicht der Eigentümer. Wenn ich meine Immobilie für 100.000 Euronen über einen Makler verkaufe, dann bekomme ich die 100.000 auch. Die Maklerprovision wird auf den Kaufpreis aufgeschlagen, d.h. der Käufer zahlt 100.000 + Provision als Kaufpreis.
 
@mh0001: Ich betrachte YouTube vorrangig als kostenlose Werbeplattform (insbesondere für Musiker) und ich weiß aus meinem eigenen Umfeld (Freunde, Bekannte, Familie usw.), dass es viele genauso sehen. Wenn ich auf YouTube einen Künstler oder auch nur einen einzelnen Song entdecke der mir gefällt, dann informiere ich mich und kaufe mir (unter Umständen) das Album oder auch nur den einzelnen Song. Wie bereits erwähnt, kenne ich viele, die das genauso machen. Das eigentliche Problem an der ganzen Sache ist, dass die GEMA versucht ein veraltetes Geschäftsmodell (welche aus dem letzten Jahrhundert stammt) auf das Internetzeitalter anzuwenden und das geht einfach nicht! Die GEMA muss der Realität ins Auge blicken und ihr (in die Jahre gekommenes) Geschäftsmodell überdenken. Wenn sie das nicht tun, dann tut es mir leid. Wenn ich über ein (von der GEMA) gesperrtes Video auf YouTube stolpere, dann schalte ich schnell den Proxy ein und schon kann ich es problemlos angucken.
 
@seaman: Aber Youtube scheffelt Millionen an Werbeeinnahmen, genauso wie google. Ist doch logisch, dass diejenigen, die der Hauptgrund sind für so viele Besucher auf Youtube (und damit auch für die Werbeeinnahmen), etwas abhaben wollen?
 
@mh0001: So ein Quatsch. Deutschland ist das einzige Land, wo YouTube noch keinen Vertrag mit GEMA oder einer ähnlichen Institution abgeschlossen hat, weil die Forderungen hierzulande unverhältnismäßig hoch sind.
 
@mh0001: 2 cent pro Aufruf sind unbezahlbar. In anderen Ländern klappt es ja auch, weil dort die Verwertungsgesellschaften nicht so gierig sind.
 
@zwutz: Erzähl mir mal, inwiefern die GEMA gierig sein kann. Die ist non-profit, d.h. gesetzlich verpflichtet, alle Einnahmen auszuschütten. Wenn dann wären die Künstler gierig, weil sie die Verwertung ihrer Musik einer Gesellschaft überlassen, die vernünftige Einnahmen für die Künstler generieren will.
 
@mh0001: Tja, fragt sich nur, an _wen_ die ausgeschüttet werden. Kleiner Tipp: die GEMA wird vor allem auch deswegen kritisiert, weil die Ausschüttungsregeln undurchsichtig und in vielen Fällen unfair sind. Nutznieser sind nämlich nicht die Künstler, die ihre Songs selber aufführen (also die, für die man auf Konzerte geht), sondern die, die Texte schreiben und von anderen aufführen lassen (der Aufführende muss zahlen, der Schreiber bekommt als Urheber aber das Geld). Und wie es der Zufall so will ist einer dieser Nutznieser Aufsichtsratvorsitzender bei der GEMA
 
@mh0001: Warum geht denn nicht weniger als 1cent pro Aufruf?? Weil du in deinem Geldbeutel nix Kleineres als ein 1cent Stück findest? Junge denk doch mal nach, selbst wenn die 0,1cent pro Aufruf vereinbaren, dann ist das bei der Zahl der Aufrufe dennoch ein stattliches Sümmchen ... einfach mal nachdenken bevor man was schreibt. Wobei, wenn ich deinen Text so lese könntest du glatt bei dem Verein arbeiten. o.O
 
@fieserfisch: Ja ganz toll Großer, ich guck mir deine Erzeugnisse dann auch an für 0,1 Cent. Zufrieden damit? Manchmal glaub ich echt einige haben ne Meise. 10000 Leute hören sich auf Youtube das neue Lied an, und der Künstler soll mit 10€ daran beteiligt werden? Hast du sie noch alle?
 
@mh0001: weißt du, das geld muss doch auch erstmal verdient werden. die gema will nen kuchen von den werbeeinnahmen abbekommen, aber das problem ist das man mit werbeanzeigen nicht annäherend so vielo verdient. auf wieviele werbebanner hat du in letzter zeit geklickt? und selbst wenn wir von werbung reden die pro view bezahlt wird kommt trotzdem nicht so eine summe zusammen. werbung bei youtube schalten generiert pro anzeige und klick vllt 0,5-1 cent. findest du es richtig das youtube 100% des generierten gewinns an die gema abtreten soll dafür das man den künstlern quasi gratis eine werbeplattform zur verfügung stellt?
 
@bamesjasti: Die Abrechnung pro Klick gilt vielleicht für Privatseiten, die ein bisschen Werbung schalten, aber auf solchen Massenplattformen wie Youtube wird das mehr wie Fernsehwerbung abgerechnet, Youtube bekommt also kein Geld pro Banner-Klick sondern dafür, an prominenten Plätzen einfach nur die Werbung zu schalten, es geht wenn dann nach Häufigkeit, wie oft ein Banner geladen wird.
Und Youtube verdient sich an der Werbung die sie schalten dumm und dämlich, das ist Fakt, ähnlich wie bei der Suchmaschine.
Und leider ist es so, dass viele die Musik auf Youtube hören und dann auch, wenn sie ihnen sehr gut gefällt, sie die leider trotzdem nicht kaufen, sondern weiterhin regelmäßig bei Youtube hören.
 
@mh0001: Ich verstehe das ganze rumgeheule nicht. "Dir armen Künstler"... Ja, wenn sie davon nicht leben können, dann ist es vielleicht nicht so toll, sollen sie halt was anderes machen. Es gibt ja nun auch etliche Statistiken, dass Leute die Filme saugen öfter ins Kino gehen. Die Wahrheit ist doch irgendwo in der Mitte. Früher wurden die Tapes auf dem Schulhof weiter gegeben, heute geht das online. Statt sich mal drüber zu freuen das man eine große Plattform hat um Kunden zu ziehen, nein, es muss einacher und mehr gehen. Immer sofort abgrabschen. Die Gema (oder ZPÜ oder weiß ich wer von denen) wollen auch gerade Discos neu abrechnen. Es sieht so aus als käme da das zehnfache an Gebühren zusammen. Gut, machen die halt zu wenn sie sich es nicht mehr leisten können. Ist ja auch egal. Die müssen nämlich rechnen, was du anscheinend nicht kannst. Youtube kann es aber auch, wenn die mit 1 oder 2 Cent durchkommen, dann gibts halt auch kein Youtube mehr. Naja, sollen mal so weiter machen, solange es noch "DSDS" gibt ist ja für den guten Nachschub gesorgt... ;-)
 
@mh0001: Ich weiß nicht 100%ig, wie das System funktioniert, aber YouTube wird ganz bestimmt nicht separat für jeden einzelnen Künstler ein Abrechnungskonto führen. Was wäre das bitte für ein Verwaltungsaufwand?
 
@mh0001: Und was ist mit den offiziellen Videos der Künstler, die somit bewusst von eben jenen bei Youtube hochgeladen wurden, aber bei uns gesperrt werden? Hat der Künstler kein Recht auf die Verbreitung seiner "Kunst"?
 
@realAudioslave: Korrekt, da der Künstler beim Eintritt in die GEMA alle Verwertungsrechte abtritt. Da kann man nur sagen, selber Schuld. Wenn ich unterschreibe, dass nur jemand anders, aber ich selber nicht mehr, meine Musik vertreiben darf, bin ich selbst schuld später.
 
"Du bist schuld" Nein, Du bist schuld" "Garnicht, du bist schuld" "Nein, Du bist schuld"... endlos weiterfürbar. Keiner von beiden will Schuld sein. Nach dem Urteil vor ein paar Wochen sagte einer von der Gema: "Wir hoffen das YouTube sich wieder mit uns an einen Tisch setzt" und der von YouTube sagte: " Wir hoffen das die Gema sich wieder mit uns an einen Tisch setzt"... Keiner von beiden will nachgeben, aber beide wollen Recht.
 
@Blubbsert: keiner denkt daran das es noch eine dritte partei gibt. die künstler selbst. die wissen ganz genau was die da unterschreiben und wozu das ganze führt
 
Hm, es gibt bei diesem Streitfall doch nur 2 Möglichkeiten... Dazu muss man allerdings annehmen, dass in jedem Land der relativ gleiche Betrag von YouTube an die GEMA (wir nehmen mal an, die heißt in jedem Land so) abgeführt wird. 1. In anderen Ländern kommt nix bei rum und der Deutsche (indirekt über YouTube) bezahlt wie immer mehr oder 2. die Plattenfirmen bekommen tatsächlich von jedem Land den relativ gleichen Betrag und die deutsche GEMA behält die Differenz, die sie durch engagiertes Verhalten mehr eingenommen hat, für sich. Okay, ich hab Fantasie...
 
letztendlich geht es der gema darum, den "abonennten" derart viel angst einzujagen, daß diese sich existentiell notwendig an diesen verein gebunden fühlen. in einer gesellschaft geht es immer darum, daß gewisse personen andere wirtschaftlich von sich abhängig halten wollen - das kennt man recht gut vom alten konflikt zwischen mann und frau: die frau soll witschaftlich abhängig bleiben - und lebt nur so lange sicher, so lange sie den mann emotional von sich abhängig halten kann - was existentiell die weitaus weniger sichere position ist - weswegen männer sie auch recht selten einnehmen...
 
http://goo.gl/XzUlS Youtube Unblocker
 
Die GEMA ist in meinen Augen in der heutigen Zeit eine Einrichtung (ähnlich wie die GEZ) die so nicht mehr zu betreiben ist. Sicher darf man den Künstlern und Produzenten ihren Verdienst und auch die Rechte am eigenen Produkt nicht absprechen. Aber dies heutzutage über eine Organisation zu regeln die noch arbeitet als hätte es das Netz nie gegeben halte ich für schlichtweg falsch. Hier müsste generell eine neue Lösung her. Wie die genau aussehen könnte müsste dann erarbeitet werden. Ich glaube der Werbeeffekt der z.Bsp. auf YouTube veröffentlichten Videos ist größer als der Schaden der daraus entsteht. Man könnte z.Bsp. Google dazu verpflichten ab einer bestimmten Anzahl von Klicks einen Betrag xy an den jeweiligen Rechteinhaber zu entrichten. Und dies entsprechend staffeln. Den Google bzw. YouTube verdient ja dann auch an der vorgeschalteten Werbung. Aber egal wie, die GEMA ist einfach nicht mehr zeitgemäß.
 
@leviathan11: +1
 
@leviathan11: Aha, und Deine Idee, Google/Youtube zu "verpflichten", sollte von wem ausgeführt werden, vom Staat? Du schreibst, die GEMA ist unzeitgemäßt - führst aber im gleichem Atemzug eine Idee an, dessen Verhandlung genau Aufgabe der GEMA ist. Klasse widerspruch.
 
ajo, die Künstler kriegen ja nix aus Ihren CD Verkäufen usw. ... arme Künstler
 
@Einste1n: Da die wenigsten Künstler heutzutage noch Rechteinhaber der von ihnen dargebotenen Titel sind. Ist es eh egal was die GEMA regelt. Sie bekommen ihr Geld ausschließlich von ihren Vertragspartnern . Ausnahmen können da die Singer-Songwriter darstellen. Oder kleine Künstler die unabhängig produzieren.
 
@leviathan11: Und dazu werden die Künstler gezwungen?
 
@iPeople: Wenn du Erfolg haben und von deiner Kunst leben willst, gehst du zu einen der mittleren - größeren Labels. Die melden dich automatisch bei der GEMA an.
Frag mal z.B. Jan Delay, der war auch recht verwundert in der GEMA zu sein.
 
@chris193: Welch Neuigkeit, die Labels sind Mitgleider der GEMA :o
 
@iPeople: ?? Ich zitiere dich mal: "@leviathan11: Und dazu werden die Künstler gezwungen?"
Ja, indem man bei einem Majorlabel anheuert, wird man gezwungen Mitglied bei der GEMA zu sein.
 
@chris193: Und? keiner wird gezwungen, zu einem Majorlabel zu gehen, kann ja jeder selber vermarkten. das ist doch eh der Tenor, der hier von den Spezialisten unter den WF-Kommentatoren geträllter wird "Die Labels sind ja überflüssig" .... LOL
 
@iPeople: Wenn man erfolgreich werden will, geht man zu nem Majorlabel.
Die einen nennen es Verrat, doch insgeheim wollen viele Künstler auch (gut) von ihren Werken leben.
Und dies bekommt man eben kaum bei einem Independentlabel hin. ist traurig aber wahr.

Die Labels als solche halte ich nicht für überflüssig, lediglich deren veralteten Ansichten und Methoden.

So, Feierabend. Schönen Abend noch ;)
 
@chris193: Gibt nen Haufen Bands, die nicht beim Majorlabel sind und trotzdem erfolgreich sind. Bestes Beispiel dürften wohl Böhse Onkelz sein. Und wenn ich bei mir inne Szene gucke, da füllen auch einige bands ganze Hallen, ohne Majorlabel. Es gibt ja auch erfolg und es gibt erfolg. Unheilig war auch vorher erfolgreich, aber jetzt ist er eben erfolgreicher. Allerdings hat der wirklich seine alten Fans verprellt. Bei uns im Klub bräuchte der sich nicht mehr blicken lassen, nachdem, was er in Interviews z.B. bei Stefan Raab , von sich gegeben hat.
 
@iPeople: Ich habe den "Graf" nicht weiter beachtet. Weder vor einigen Jahren als ich noch in der "Szene" rumsprang, noch heute.
Sicherlich kann man auch bei Independent Labels für seinen Lebensunterhalt sorgen, jedoch geht dies bei Majors einfacher und - sofern der Output stimmt - auch schneller.
 
@chris193:Aber genau das bezahlen die Musiker eben mit Abgabe der rechte und Mitgliedsdchaft in der GEMA. Wer das eine will, musss das andere mögen.
 
@Einste1n: CD Erlöse gehen an die Verlage bzw. Musikindustrie, davon bekommt der Künstler ne Pauschale. Verwertungsgesellschaften wie die GEMA sind die Vertretung der Künstler und die einzige Möglichkeit für die Künstler, direkt am Erfolg ihrer Werke beteiligt zu werden.
 
@mh0001:
ahso, also sind wir daran Schuld das die Plattenfirmen Ihre Künstler ausbeuten ? Wie wäre es denn mal wenn sie die Gema mehr auf die Plattenfirmen konzentrieren die damit Milliarden machen ?
 
Fragt mal die Künstler, ob sie die GEMA wollen oder nicht. 99% wollen die GEMA, weil sie lieber künstlerisch tätig sein wollen als 90% ihrer Zeit mit dem Vertrieb ihrer Musik und Verteilung von Aufführungsrechten zu verbringen.
Ebenso werden 99% der Künstler sagen, dass sie ohne die Ausschüttungen, die sie von der GEMA kriegen, nicht leben könnten. Zudem würde die Arbeit, die es kostet, die eigenen Werke im ganzen Land zu vermarkten, ein Schaffen neuer Werken zeitlich unmöglich machen. Die GEMA ist ein im Namen der Künstler geschaffenes Organ, sozusagen die Gewerkschaft der Künstler und ihr Sprachrohr, um den Kuchen nicht vollständig den Verlegern zu überlassen.
 
@mh0001: Vergiss es, die Kids her kapieren das nicht.
 
@mh0001: Da gebe ich dir zu 100% Prozent recht. Aber überlege mal wie groß der Anteil an "echten" Künstlern noch ist. Die Top-100 der Charts ist zu 99 Prozent von Darstellern besetzt die das performen was ein/e Fraue/Herr komponiert haben Ein Dieter Bohlen mag seine Darsteller zwar entsprechend entlohnen. Aber den meisten Reibach macht er doch selbst. Diese Art der Künstler brauchen keine GEMA um Geld zu verdienen.
Und für wie viele kleine Künstler waren Plattformen wie YouTube bis dato der Sprung in die Weltkarriere? Ich könnte einige aufzählen.
 
@leviathan11: Ja und ähm, Mitarbeiter jedes Unternehmens werden irgendwie entlohnt, während die Chefs den Reibach machen. Wer sich von Dieter Bohlen hintergangen fühlt, sollte mit ihm keinen Vertrag abschließen. Desweiterem steht es jedem Künstler frei, der GEMA beizutreten oder nicht. Was ihr hier dauernd verlangt, ist das einmischen in die Vertragsfreiheit zwischen Künstler und Label.
 
@mh0001: Das ist schlicht falsch. Die GEMA wird auch von Künstlern kritisiert. Es gibt sogar Künstler, die für ihre Konzerte mehr Geld an die GEMA zahlen müssen, als sie nachher als Ausschüttung wieder rausbekommen. Es gab sogar mal ein Urteil wo das Gericht eindeutig entschieden hat, dass etwaige Zahlungsansprüche nicht aus dem Vertrag hervorgehen. Im Klartext darf die GEMA fleißig kassieren, kann über die Höhe der Ausschüttung aber frei entscheiden. Um bei der GEMA auch wirklich verdienen zu können, muss man es schaffen, "ordentliches" Mitglied zu werden. Davon gibt es aber nur 3000 (mehr lässt die GEMA nicht zu). Der Rest hat deutlich ungünstigere Konditionen und zahlt wie gesagt nicht selten drauf
 
@zwutz: Vertrag ist nunmal Vertrag. Wenn ich alle Aufführungs- und Verwertungsrechts an eine Gesellschaft abgebe, trifft das natürlich auch auf meine eigenen Aufführungen zu.
Der Grund ist ganz logisch: Wenn ein Künstler selber ein Konzert veranstaltet, verdient er ja an den Eintrittsgeldern direkt mit. Von diesen Einnahmen führt man einen Teil an die GEMA ab, dafür, dass die sich dann eben bei allen anderen Aufführungen der eigenen Musik darum kümmern, dass man davon etwas abbekommt.
Im Übrigen gibt es keine GEMA-Pflicht. Wenn das so ungünstig ist in bestimmten Fällen, brauchen diese Künstler ja nicht der GEMA beitreten. Wo ist da also wieder das Problem? Diejenigen, die sich beklagen, sie müssten draufzahlen, müssen sich die Frage gefallen lassen, warum sie das mit der GEMA dann überhaupt unterschrieben haben.
 
Ach ja die GEMA, die selbst yt channels blocken lässt, die ihre schützlinge selbst haben erstellen lassen.
 
Die GEMA fordert also "maximal mögliche Transparenz". Der war gut... http://youtu.be/FVuXfpXKVZo
 
"Vor das Berufungsgericht will man ziehen, da man für die notwendige Rechtssicherheit der eigenen Mitglieder sorgen möchte, heißt es von offizieller Seite." Ht die GEMA seine *eigenen Mitglieder* denn auch mal gefragt, was DIE wollen?
 
Bei heise gab es vor ein paar Tagen einen recht interessanten Artikel dazu, er nennt sich: "Die Fünf-Prozent-Gesellschaft" (tinyurl.com/cbf85fk). Solange es nur die mafiosen 5% der Mitglieder betrifft, welche die Mehrheit der Gelder kassieren, sollte man den Ball flach halten.
 
irgendwann mal in einer zwielichtigen Reportate: "Herr ... warum fahrens sie denn als einer der leitenden Gema-Mitarbeiter in einem Porsche herum?"...

denke das Problem liegt eher auf Seiten der GEMA und nicht auf Youtube - und 2 cent sind unbezahlbar da muss ich allen die das sagen zustimmen - ein neuer Song kommt auf YOutube raus 20x hochgeladen, insgesamt nach 3 Wochen 14.000.000 mal angehört x 2 Cent?? wer will das denn bitte durch Werbeeinnahmen decken. VOr allem da es millionen Musikvideos gibt und das dekt niemals die Werbeeinnahmen nichtmal wenn es 0,2 cent wäre..

Aber man kennt ja als gut informierter Konsument Möglichkeiten wie man die Gemasperre umgehen kann die nur auf unser Land beschränkt ist! > hidemyass.com z.B.
 
ich seh ja irgendwie ein, dass die arbeit eines künstlers honoriert werden muss und dass sich da jemand (zb gema) drum kümmern muss. immerhin will ich ja auch kohle für meine arbeit bekommen. bevor ich aber eine cd oder einen download kaufe, möchte ich mir die ware vorher mal ansehen bzw anhören. das wiederum geht ja nicht, wenn alles blockiert wird. (merkwürdigerweise sind die videos auf zb myvideo nicht geblockt ). da es die sendung "formel eins" nicht mehr gibt, mtv verschlüsselt ist und auf viva nur noch bekloppt serien statt musik laufen, bleibt ja praktisch nur youtube. glücklicherweise gibts so tolle add-ons wie "stealthy". dadurch interessiert mich so ein realitätsfremder verein wie die gema weniger als der wohlbekannte sack reis.
 
"Sollte man dazu verpflichtet werden, diverse Filterfunktionen in Betrieb zu nehmen" - Ist ja nicht so, als wären diese längst aktiv..........
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