Freiburg: Wechsel von OpenOffice zu MS-Office?

Im Jahr 2007 hat sich die Stadt Freiburg dazu entschlossen, OpenOffice und das zugehörige Open Document Format (ODF) als Nachfolger für Microsoft Office 2000 einsetzen zu wollen. Nun könnte ein Wechsel zurück zu Office bevorstehen. mehr... Logo, Office Suite, OpenOffice.org, Office Anwendung Bildquelle: Open Office Office Suite, OpenOffice.org, Office Anwendung Office Suite, OpenOffice.org, Office Anwendung Open Office

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Kann ich gut verstehen... Office mit seiner Ribbon-Oberfläche ist wirklich einmalig. Da kommt (noch) keiner ran. :)
 
@h1231: "noch" hat mir gefallen ;) wie lange gibt es Ribbon? Und OO sieht immernoch aus, wie ne Shareware aus DOS-Zeiten
 
@iPeople: Das finde ich gerade schön OO^^
 
@h1231: du hast aber gelesen, dass vorher Office 2k verwendet wurde? ein längst veraltet-veraltetes und vergreistes Office-System zu dem es schon lange keine Sicherheitsupdates mehr gibt. Was mich ehrlichgesagt mehr wurmt ist, dass dementsprechend wohl keiner auf Sicherheit dort wert legt. Bzgl. Ribbon: Ja keine Frage... nur gabs das zu Office 2k-Zeiten noch nicht ;-)
 
@Stefan_der_held: Naja sie werden sicherlich nicht zurück zu Office 2k wechseln ;-) Ich arbeite auch in einer Behörde und vor gut 2 Jahren begann bei uns die Umstellung auf Office 2007/10 und ist nun auch gut seit einem Jahr abgeschlossen.
 
@Stratus-fan: datt glaub ich dir gerne ;-) allein das outlook von 2k war ja ~zensiert~ XD habe letztens auf einen kunden-rechner damit mal wieder zu tuen gehabt.. hülfe!
 
@h1231: HAHAHAHAHA der war gut, richtig gut....sarkasmus klasse versteckt...ich krieg mich nicht ein. selten so gelacht. Der Satz hat es in sich, ich mein....wer gibt schon soviel geld für die optik aus, obwohl es fast genau so ausschaut wie office 2000, dazu auch noch lizenzfrei ist, da die funktionen von OO jedem büroalltag standhalten kann...genial. 1000-fach + , denn solch armseelige aussage kann nie und nimmer ernst gemeint sein. puh ...fix und foxi bin ich
 
@DerTürke: Verwaltungs-IT gehört zu den eher zu den komplexeren Dingen im IT-Bereich. Nicht umsonst gibt es auf der CeBiT allein dazu jedes Mal mehrere Messehallen. Warum glaubst Du, dass Dein Kindergarten die gleichen Anforderungen hat und deshalb Deine Lösungen für alle anderen auch gut sein soll? Für mich zu Hause reicht meistens sogar Notepad++, aber ich bin nicht so verrückt zu glauben, dass das daher für alle anderen auch ausreicht.
 
@Nunk-Junge: mein Kindergarten läuft mit Zettelwirtschaft, gleich erreicht mich die Offenbarung oder, dass ich sowas da cuh nicht brauche und nen Abakus in die Schublade schieben sollte?!
 
@h1231: Es gibt viele die Ribbon nicht mögen. Das hat nichts damit zu tun das wir neues ablehnen oder das gewohnte beibehalten wollen. Ich halte einfach die "alte" Oberfläche für Produktiver...alles im Blick (bei großen Monitoren) und nicht unter einigen wenigen Ribbons verschachtelt. Das gleiche bei der Metro GUI von Windows 8. Bei Tablets ist das schon schick, aber bei Desktop-Rechnern...naja.
 
@movieking: Generell hätt ich jetzt auch gesagt, das die Ribbons das einzige Argument für OpenOffice sind, anderseits ist Outlook auch das einzig verbliebene für MS Office.
Ist aber halt wie mit allen Arbeitsmitteln, man brauch nicht jährlich das neuste, sondern nur das mit dem die vorhandene Belegschaft die Arbeit in der kürzesten Zeit erledigt. Nix anderes zählt. Und ich stimme dir zu, ca. 80% der Anwender klagen auch bei uns nach 1 Jahr noch über die Ribbons und sind weniger poduktiv. Ein Bärendienst von Microsoft. Mehr Vorschub für ein Wechsel hat noch keiner je geleistet wie die selbst. Man kann Leute nicht zwingen, zumindest nicht in Gesellschaftsformen wie hierzulande. Und das schön an Software im kommerziellen Einsatz, da reagiert dann derjenige der sie einsetzt, denn es kostet sein Geld und nicht etwa das Geld des Softwarehersteller der meinte er hätte ne geile Idee gehabt.
 
@movieking: und ich gehör wohl dazu....<wein>. Komm mit dem Ribbon gar nicht zurecht und hab von mal zu mal mehr Probleme mich umzustellen.
 
@movieking: Es gibt auch viele, die finden den HTML 3.2 Stil noch gut. Willkommen im 90er Jahre Design. Von Apple z.B. kann man halten, was man will, aber Erfolg haben sie, weil sie sich gegen alle Widerstände vom Steinzeit-Look gelöst haben.
 
@h1231: Die Oberfläche von Open Office ist weder altbacken noch überdesigned. Sie ist funktional und man kann sie sich gut anschauen. Mal davon abgesehen, dass man mit Open Office jeden Büroalltag bewältigen kann, ist es schon interessant, dass ausgerechnet immer wieder Privatbenutzer meinen, die Funktionen würden nicht ausreichen. Teilweise hat Open Office sogar mehr Funktionen als sein kommerzieller Gegenspieler. Leider müssen die Leute aber immer wieder Behauptungen rausposaunen, die auf vollkommener Ahnungslosigkeit basieren. Es ist schliesslich kein Zufall, dass riesige Behörden, also Leute deren Kern-Werkzeug eine hervorragende Office-Suite sein muss, auf Open Office setzen.
 
@ctl: bzgl. Privatanwender: Bei Office 2007 habe ich das Ribbon erst gehasst. Nachdem ich mich drann gewöhnt habe wollte ich es nicht mehr missen. Ich finde dort (und aktuell in 2010) viele Funktionen einfach schneller und zielgerichteter als im alten Menü. Wenn ich schnell und zelgerichtet arbeiten möchte (denn Zeit ist bekanntlich Geld) brauche ich Office 2003 oder OpenOffice nicht zu verwenden. Da würde ich erst nach den funktionen suchen müssen welche (für mich) im Ribbon überschaubarer und logischer aufzufinden sind. Was bei einer Umstellung auch noch dazu kommt ist, dass einige Funktionen schlichtweg anders benannt sind. Das kann natürlich zu Unmut und Unsicherheit führen - was wieder mehr zeit beansprucht (beachte Zeit = Geld) sowohl vom Anwender als auch im Zweifelsfall von Systemadmins und Systemintegratoren (welche in der Regel ein vielfaches des Büroangestellten kosten und nicht selten sogar externe Dienstleister sind). Da hat sich auch die Ersparnis bzgl. der Lizenzen recht schnell relativiert. Und da wir gerade von IT-Fachpersonal reden: Der Support bei MS ist für firmen nunmal: Anrufen, helfen, lösen. Bei kostenfreien OpenSource ist dies in der Regel aber nicht (es sei denn für teuer Geld falls möglich "nachgekauft" und dann meist nur für bestimmte Zeit). Viel eigenarbeit notwendig, wühlen in Foren/auf Herstellerseiten was wieder sehr viel Zeit beansprucht (wir erinnern uns: Zeit == Geld)
 
@Stefan_der_held: Du sprichst ja lediglich von Gewohnheiten. Ich kenne das. Als ich von MS Office zu Open Office gewechselt bin, war ich teilweise überrascht, dass die Funktionen bei Open Office deutlich intuitiver zu finden waren. Ich muss bei Open Office Google deutlich weniger zur Hilfe anstrengen, als zu meiner MS Office Zeit.
 
@ctl: wenn das bei mir gewohnheit ist, dann möcht ich nicht wissen wies sich auf >2000 Clienten hochrechnet. ;-) aber ja: Es wird wohl gewohnheit sein.
 
@ctl: Jep richtig! Viele Funktionen sind in OO an wesentlich sinnigeren Stellen untergebracht. Das ist in den ersten Nutzungstagen erstmal blöd, weil man gewohnt von MS Office an unsinnigen Stellen die Funktionen sucht...
 
@h1231: Hoffentlich kommt da auch keiner ran, denn Ribbon ist einfach grausam.
 
@h1231: Unter Mac OS X jedenfalls ist iWork besser als Microsoft Office.
 
@xcore7: wobei ich persönlich mit iWork nie zurecht gekommen bin. Da bin ich dann bei openoffice gelandet ;-D
 
@h1231: Ich habe mich schon gefragt, wann das Trollfutter mit den Freiburger Problemklickern hier aufschlägt. Und Plopp, da isses und die MS-Trolle ernähren sich auch bereits davon und von den alten vergammelten MS-Leichen. Die haben da wohl noch altes verdorbenes Visual Bacic im Keller liegen. Guten Appetit!
 
@h1231: Nicht nur das, Open Office ist einfach nur Schrott, vielleicht für privaten Gebrauch noch ausreichend, aber spätestens wenn man viel damit arbeitet nicht mehr. Kann mir vorstellen, dass der Support der Anwendung mehr Ressourcen verschlingt, als Anschaffung von MS Office. Durch die Übernahme von Oracle wurde es auch nicht besser. Mir hatten mal 2 Wochen OpenOffice während einer Linux Schulung für mein Leben lang ausgereicht, es versagte fast bei jedem bei einfachsten Sachen wie Formatierung die nach einem Neustart verschwand.
 
@Arhey: Du musst die geänderten Dokumente natürlich auch abspeichern, dann "verschwindet" da auch keine Formatierung. In den Anwenderforen ist das jedenfalls kein Thema. Da gibts andere Probleme, die im Gegensatz zu Deinem Märchen sogar echt sind.
 
OpenOffice mag für viele Heimanwender OK sein, aber in einem Unternehmen/einer Behörde ist es wirklich nicht zu empfehlen. MS bietet da einfach ein runderes Gesamtpaket. Besonders wer das vergnügen hat mit Outlook + Exchange sowie ggf. SharePoint zu arbeiten weiß was ich meine.
 
@Stratus-fan: richtig.
Ich mach grad ein Praktikum in einer PR-Agentur und auf meinem Rechner im Büro war am Anfang auch Open Office drauf.
Zum produktiven Arbeiten nicht zu gebrauchen. Beim Writer funktionierte keine Rechtschreibprüfung (obwohl alles richtig eingestellt war und die Sprachpakete installiert waren!), Calc ist mehrfach mitten beim bearbeiten oder speichern von Dokumenten abgestürzt und hat sämtliche Fortschritte seit dem letzten Speichern verloren, die Oberfläche ist völlig veraltet, kaum intuitiv zu bedienen und teilweise unsagbar träge.
Damit produktiv zu arbeiten ist ne Katastrophe, jetzt läuft MS-Office 2010 und es geht deutlich besser und vor allem schneller und stabiler.
 
@lufkin: Da hast du dir ja eine schöne Geschichte ausgedacht. Ich applaudiere dir.
 
@Stratus-fan: In Behörden wird oft OpenOffice eingesetzt. Das liegt daran, dass OpenOffice Anbieter die Ausschreibungen oft gewinnen, da sie mehr Funktionen günstiger anbieten können.
 
@Yogort: Tja anscheinend nicht bei uns und da ich bei einer Bundesbehörde arbeiten gilt das dann auch eigentlich für alle anderen Bundesbehörden die dem gleichen Ministerium unterstehen ;-) --- OpenOffice ist am Ende nicht großartig günstiger. Wenn man als Großabnehmer Rahmenverträge mit MS hat zahlt man für Office Professional teils unter 30 Euro. Wenn man dann den größeren funktionalen Umfang (Outlook Exchange etc.) sowie das einfache Einspielen von Updates (via Windows Update) auf den Clients mit einbezieht teils gar günstiger als tausende PCs mit OpenOffice zu administrieren.
 
@Stratus-fan: die EU hat die Vorgaben für öffentliche Ausschreibungen geändert, so dass man nicht mehr eine Ausschreibung für eine Microsoft Office Lösung machen kann. Das muss jetzt eine Ausschreibung für eine Textverarbeitungssoftware lauten. Ihr habt da wohl noch nen alten Vertrag, warte mal bis der ausläuft und wieder ausgeschrieben wird.
 
@Yogort: Ich arbeite im Bereich Forschung, das heißt wir brauchen keine "Textverarbeitugssoftware" sondern ein komplettes Büropaket inkl. E-Mail Client wo alles ineinander greift. Da kannst du es vergessen das etwas anderes als MS Office die Anforderungen erfüllt, allein aufgrund der Interoperabilität. Zudem wurde ein Vertrag mit einem DMS Anbieter geschlossen der für MS Office ein Plug-In bereitstellt. Die Anforderung kann OO einfach nicht erfüllen. Und wie gesagt, OO ist in Firmenumgebungen meist auch nicht günstiger wenn man die laufenden Kosten betrachtet. --- BTW: Wir dürfen schon seit Ewigkeiten nicht mehr so spezifisch ausschreiben. Man darf nur Funktionalitäten/Anforderungen benennen aber keine konkreten Produkte, also in dem Preisbereich.
 
@Stratus-fan: ich muss bei euch Fanboys echt immer lachen, sry. Du bekommst von mir ein + weil dein Kommentar so witzig ist :)
 
@Yogort: Dann lache weiter... Ich habe nichts gegen OO wenn es um den privaten gebrauch geht. Ich versuche dir nur klar zu machen, dass es im Unternehmsbereich Anforderungen gibt die OO nicht erfüllt.
 
@Stratus-fan: hör auf, ich kann nicht mehr vor lachen :) .... welche Anforderungen das seien kannst du natürlich, wie so oft, nicht nennen. Aber lass gut sein Fanboy bleibt Fanboy und meine Zeit ist mir dann doch zu kostbar, als mich mit euch Kindern rumzuplagen.
 
@Yogort: Lies einfach die Kommentare davor. Oder für dich gerne auch noch einmal: Inklusive Outlook + Exchange (Terminplanung, Kontaktverwaltung), Plug-Ins für bestehende DMS, SharePoint Lösungen, spezielle Excel-Funktionen für statistische Auswertungen, Drittanbieter Excel Plug-Ins im Bereich Statistik, 100%ige Kompatibilität von ppt/pptx-Dateien für Vorträge bei internationalen Veranstaltungen/Gremien...
 
@Stratus-fan: Ich möchte deinem Lieblingsprogramm nicht zu nahe treten, aber du kannst mit OO genauso mit einem Exchange-Server arbeiten. DMS sind in der Regel alle Open Source, auch hier kein Problem mit OO. Sharepoint und Funktionen zu statistischen Auswertung bietet OO (das weiß ja sogar der Heimanwender), Plugin-Fähig ist OO an und wird auch von kommerziellen Anbietern angeboten, z.B. der Duden Verlag bietet seine Plugins für MS Office und Open Office an. Das Problem mit Kompatibilität liegt ja an Microsoft Office, der Standart ist das Open-Textdocument, wir leben doch nicht mehr in IE 5 Zeiten. Daten werden über PDFs ausgetauscht, die sind kleiner und kompatibler. Schon mal ein PPTX an irgendwen gesendet, da kommt in 90% der Fälle ein kann ich nicht öffnen zurück.
 
@MyWin80: OO hat aber keinen E-Mail Client, da benötige ich dann schon wieder Thunderbird o.ä. OO kann ich nicht via "Windows Update" aktualisieren sondern muss an jeden PC einzeln oder eine andere Software installieren die dies tut. Wenn ich Outlook das erste mal an einem PC in einer Exchange-Umgebung starte muss ich nichts einrichten sondern alles passiert von slebst. --- Seit wann sind DMS in der Regel Open Source, zumindest im Unternehmenbereich nicht und man kann bei mehreren Mio Dokumenten froh sein wenn eine Firma dahintersteht und dies entwickelt. SharePoint muss nachgerüstet werden und so etwas kann immer zu Problemen führen. --- Natürlich bietet OO eine Plug-In Schnittstelle, aber es gibt bei weiten nicht alle Plug-Ins die es für OO gibt. Ja meinetwegen vom Duden Verlag, aber was will ich mit dem Duden Plug-In wenn ich ein ganz spezielles benötige das wiederum auf einem ext. Statistikprogramm basiert? --- @PPT/PPTX: Ich rede nicht davon die Präsentation auszutauschen sondern sie zu halten - und das mache ich nicht anhand einer PDF (und PDF-Dateien sind meist um ein x-faches größer als pptx/docx/xlsx). Und seit wann sind pdf-Dateien kompatibler? Erst auf Open Document schwören und jetzt PDF anhimmeln das ja nun schon etwas an Adobe gebunden ist?
 
@Stratus-fan: Deine Behauptungen sind tatsächlich lachhaft. Eine Powerpoint Dokument konvertiert zu einem PDF. Das kann ja jeder selbst mal machen und die Größe vergleichen. Das PDF ist deutlich kleiener und das Format ist übrigens offen. Deine Fachkenntnisse scheinen mehr als beschränkt zu sein. Mir ist meine Zeit auch zu kostbar, hier dein Fisch. Troll halt weiter, wenn es dir soviel Spaß macht.
 
@Stratus-fan: Ich sage nur "Libre Office" und "Thunderbird". Was teuer ist, ist nicht immer gut, es gibt Alternativen, die besser sind, als ein überteuertes Monopol. ;)
 
@MyWin80: Klar kann es jeder konvertieren. Zur Größe: In meinem Anwendungsgebiet sind sie (meist) größer. Diverse Vektorgrafiken etc. --- Desweiteren bezog ich mich nur auf pptx sondern auch auf docx/xlsx. Und bei docx-Dateien ist PDF - ebenfalls je nach Inhalt - nicht zwangsmäßig im Vorteil! --- @PDF: Ja sicherlich ist es offen, es gibt gratis Reader und gratis Programme die es erzeugen können. Trotz alledem ist es grundlegend ein Adobe Produkt und wir wissen ja alle wie das mit den Patenten heute gehen kann...
 
@Stratus-fan: PDF ist teilweise genormt, Stichwort PDF/A zur Archivierung: http://de.wikipedia.org/wiki/PDF/A
 
@Stratus-fan: Gibs einfach auf. Gegen Ideologien kannst du nicht vernünftig argumentieren. Da können deine Argumente noch so stichhaltig sein. Spätestens bei "Wenn es das Pluigin soundso nicht für OpenOffice gibt, kannste es ja selber schreiben. Ist alles OpenSource" kannste einpacken.
 
@Stratus-fan: "Zudem wurde ein Vertrag mit einem DMS Anbieter geschlossen der für MS Office ein Plug-In bereitstellt. Die Anforderung kann OO einfach nicht erfüllen." Ähm da widersprichst Du Dir sogar selbst, dennd as Plugin kommt ja offenbar von dem Drittanbieter und weder von MS noch Document Foundation. Und jede Wette, dass der Drittanbieter auch für OO anbieten kann. Mit dem Rest stimme ich Dir aber zu, wenn ein integriertes Paket inkl. Mailclient gefordert wird (der auch noch in die Textverarbeitung etc. ingetegriert sein soll), dann hat MS wieder die Nase vorn. Kommt halt immer auf die formulierten Anforderungen an. Laufende Kosten entstehen kaum, ergo bleiben nur die Lizenzkosten und die verteilen sich auf die Jahre und tun nur mit steigender Zahl von Arbeitsplätzen weh bei Neuanschaffungen/Upgrades etc.
 
@Drachen: Sicherlich KANN man ein Plug-In auch für OO entwickeln, aber je nach Komlexität kostet das die Firmen mehrere tausend bis zehntausend Euro. Und da in der Forschung praktisch jeder MS Office und nicht OO nutzt, wird das Plug-In dann auch nur für MS Office entwickelt. Nach der gleichen Logik wäre ja auch die "App Problematik" für Win Phone kein Thema. Entwickeln kann man alles, nur ob es gemacht wird ist etwas ganz anderes ;-) --- @Laufende kosten: Es kommt ein kritisches Update für das Office Paket. Bei MS Office wird es direkt über Windows Update ausgeliefert und ist somit schnell bei den Clients. Bei OO müssen entweder ITler herumlaufen oder via Remote-Desktop x-tausend Clients aktualisieren. Oder man nutzt eine (kostenpflichte) Software die dies erledigt. Das meine ich mit laufenden Kosten - Wartung.
 
@Yogort: Ich habe beruflich mit Kommunen zu tun und da wird nirgendwo OpenOffice eingesetzt... Liegt schon daran, dass es etliche Makros/Addons für Office gibt, die unter OpenOffice eben nicht funktionieren.
 
Es ist schon traurig, wie die Zuständigen Steuergelder verschwenden. Office von Microsoft ist völlig in Ordnung, und nicht zu vergessen, dass Behörden die Software zu massiv reduziertem Preis erhalten. Nimmt mich schon wunder, wie die Entscheidungsträger von damals das ganze argumentiert haben.
 
@thomas.g: die werden nicht - oder unzureichend geplant/nachgedacht haben. (siehe o5)
 
@thomas.g: naja, bei den Mehrheitsverhältnissen im Freiburger Stadtparlament war das damals vermutlich eher eine politische Entscheidung, um dem "bösen Satan Microsoft" eins auszuwischen. Bei vielen politischen Entscheidungsträgern rangieren die ideologischen Kenntnisse vor den Sachkenntnissen. Die werden dann erst wieder durch die Fakten des realen Lebens (z.B. Verweigerung oder Beschwerden der Nutzer) auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Oder manchmal leider auch nicht. Das ist dann der GAU.
 
@thomas.g: 3er Lizenz Office 2010 Pro für 14 Euro. Hatte mal ne Rechnung in der Hand....
 
"Die genauen Gründe dafür sind bisher noch nicht bekannt." So ist die Meldung höchsten für MS interessant, der tatsächlich Wert tendiert gegen 0.
 
Das kommt davon wenn man "knall-auf-fall" entscheidet ohne eine vernünftige vorab-Planung ob machbar, was die ganze Umstellung kostet und und und...
 
@Stefan_der_held: ich glaub, der hauptgrund wird wirklich die akzeptanz sein, und die lässt sich nicht vorab planen oder berechnen... höchstens abschätzen.

OO ist meiner Meinung nach gut, aber der Umstieg nie einfach. Selbes bei Linux/Windoof: beide taugen, aber wenn man mit A anfängt und auf B umsteigt/migriert ists immer abhängig von den Benutzer, wie schnell sie sich anpassen wollen. und (achtung, beamtenwitze ohne tieferensinn): wir wissen ja, dass beamte sich weder schnell anpassen noch irgendwas anderes schnell machen außer feierabend. :-)
 
@asd: i weis: beamten-mikado - wer sich zuerst bewegt hat verloren ;-)
 
Die Gründe sind in der freiburger Verwaltung sehr Wohl bekannt: Wirtschaftlicher Druck von Microsoft über die IT Lieferanten. Der Konzern zeigt hier malwieder seine hässliche fratze.
 
@Maik1000: Quelle? Oder hast du dir das grad so zusammengeschustert, weil es in dein Bild von Microsoft passt?
 
@Maik1000: Das scheint mir der wahre Grund zu sein. Ich meine, zum einen heißt es "mangelnde Benutzerakzeptanz", zum anderen soll man auf ein Microsoft Office 2010 mit völlig neuer/anderer Benutzeroberfläche umsteigen - wie passt denn das zusammen? Ich habe vor zwei Jahren ein Praktikum in einem großen Wirtschaftsunternehmen (rund 8000 Mitarbeiter) gemacht und miterlebt, was es heißt, von Office 2003 auf 2010 umzusteigen - mit der größte Punkt war die neue Benutzeroberfläche, die einen enormen Schulungsaufwand (Kosten, Ausfälle usw.!) erfordert. Dieses Unternehmen hat sich dann - als Übergangslösung/Schulungsersatz/Kosteneinsparung - für eine kostenpflichtige Erweiterung eines Dritten entschieden, wodurch die Oberfläche ansatzweise der von Office 2003 und damit (meiner Meinung nach) OpenOffice.org/LibreOffice entspricht.
 
@Maik1000: an den haaren herbei gezogene verschwörungstheorien... und ich dachte schon der tag wird langweilig. das projekt ist nunmal gescheitert - VERMUTLICH aufgrund von schlechter planung/umsetzung - wenn diese überhaupt gemacht wurde und nicht einfach "och datt kostet nix, office von ms kostet wieder unsummen" von der cheffetage entschieden wurde welche von it und dessen zusammenhänge überhaupt keine ahnung haben.
 
@Stefan_der_held: Allein schon die Tatsache dass sie nicht mittlerweile auf LibreOffice umgeschwenkt sind zeugt von schlechter Planung ;). Ich weiß ja nicht wie es mit OpenOffice weitergehen wird, wo es nun unter der Fuchtel von Apache steht. Aber seit Oracle es durch den Sun-Kauf bekommen hat kannste es eigentlich knicken.
 
was kann office was open office nicht kann? außer die häßliche oberfläche von ms office? ich hab open office und das langt zum schreiben und so. warum haufen geld rausschmeißen!
 
@snoopi: Ist ja schön dass es für Dich, zum schreiben, reicht aber Behörden haben dann doch ganz andere Dinge zu bewältigen als mal kurz 'nen Brief zu schreiben!
 
@snoopi: Ja wenn es nur um "schreiben und so" geht mag es langen, aber ich weiß nicht ob dir Unternehmensanforderungen bekannt sind? Sowas wie Administrierung (Update-Verteilung etc.), Exchange/Sharepoint-Lösungen, Einbindung in DMS, mobiler Zugriff auf Daten..
 
@snoopi: wie groß ist Dein Unternehmensnetzwerk? 2 oder 2000 PC's?
 
@snoopi: denke mal 3 nummern größer als wie für einen privat-anwender. Es sind einfach zuviele patzer gemacht worden bei der umstellung. nicht alles bedacht worden. klar: es gibt quasi für jedes produkt eine alternative aber man kommt überall anders zum ziel - was problematisch sein kann gerade wenn man bürokratiemäßig gewisse wege einhalten muss. knall-auf-fall-umstellungen sind nunmal verdammt dazu zu scheitern.
 
@snoopi: witzig ist doch das auf deine konkrete Frage nur Scheinargumente kommen, die Behörden haben natürlich gaaanz andere Anforderungen aber hallo gaaanz andere Anforderungen als du. Welche anforderungen du hast, wissen die selbsternannten Experten zwar nicht, aber das ist ja auch egal, wichtig ist nur das dort gaaaanz andere Anforderungen herschen. Welche das sein sollen wissen die selbsternannten Experten zwar auch nicht. Um deine Frage aber jetzt mal zu beantworten: ms office kann nichts was open office nicht auch könnte.
 
Wir benutzen LibreOffice bei uns im Unternehmen seit etwa einen Jahr, bisher hat MS Office kein einziger Mitarbeiter vermisst, ist wohl eher die unflexibele Art divererser Beamten oder MS der bei der richtigen Person mit nem Bündel schein herumgewedelt hat, denn was an einer freien Software die jeder gratis benutzen kann teuer sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.
 
@Keldrim: Man merkt immer wieder, wenn Leute schreiben, die überhaupt keine Ahnung haben, wie die Vertriebswege von Microsoft funktionieren. Es mag ja für einen MS-Gegner eine verlockende Vorstellung sein, dass da jemand von Microsoft mit dem Geldkoffer am Rathaus vorfährt, jedoch sieht das in der Realität leider etwas unspektakulärer aus. Der Kunde schließt über einen MS-Wiederverkäufer (z. B. Magirus oder Comparex) einen passenden Volumenvertrag ab, und je nach Bedarf werden dann über diesen Wiederverkäufer die benötigten Lizenzen beschafft (oder auch nicht). Microsoft hat sowieso keinen direkten Kontakt zum Endkunden, und der Wiederverkäufer ruft auch nicht beim Kunden an, um ihn vom Einsatz irgendeiner anderen Software abzuhalten. Du kannst mir das jetzt glauben oder nicht, aber ich arbeite in der IT einer öffentlichen Einrichtung und habe da seit 1999 "ein klein wenig" Erfahrung sammeln dürfen.
 
@Keldrim: in überschaubaren größen kein thema... aber denke mal bitte 3 nummern größer.
 
@Keldrim: sehe ich eigentlich genauso wenn ich schon von "mangelnde Benutzerakzeptanz" lese.
 
@Keldrim: Ich denke, dass beide Software gut ist. Die hatten vermutlich auch etwas Pech, wo OpenOffice die Abspaltungsprobleme haben. Die können ja nochmal LibreOffice evaluieren. Also ich ich LibreOffice und MS Office gut. Die detaillierten Kosten und die detaillierten Probleme bei den Anwendern (warum wenig Benutzerakzeptanz) würden mich interessieren.
 
@zivilist: Hintergründe zum Freiburger Behörden-Problem: http://is.gd/mDVhep
 
@Feuerpferd: danke für den Link, das war sehr aufschlussreich. Sowas kommt leider viel zu oft vor.
 
@Feuerpferd: Das Highlight ist ja der Passus: " Hardcodre-User haben teilweise PCs gehortet, auf denen sie noch das alte Word Porfect nutzen, weil sie sich weigern, auf MS Office umzusteigen." ... dann ist es ja kein Wunder, dass die kein OpenOffice wollen, wenn sie nicht mal davor MS Office wollten und lieber WordPerfect verwendet haben.
 
@Drachen: Die alten Multiplan Nutzer waren zu gewitzt, um aufzufliegen. ;-) So ein TRS-80 Model 100 aus dem Jahr 1983, auf dem Multiplan läuft, lässt sich schließlich bequem in einer Schreibtsichschublade verstecken.
 
@Feuerpferd: Das macht heute ein moderner programmierbarer Taschenrechner und sicher gibts da auch welche mit einem Port zum Daten ein- und auslesen *g*
 
Wundert mich nicht. Auch eine Umstellung auf OpenSource kostet Geld - einmal Schulung der Mitarbeiter und auch die Datenmigration. Zwei nicht zu unterschätzende Faktoren.
 
@LastFrontier: Das schwierigste stell ich mir mit den Dateien vor, da die Dateien ja auch oft mit anderen Behörden getauscht werden müssen und beide Programme ihr eigenes Dateiformat haben.
 
@L_M_A_O: Die deutschen Behörden haben vom "Bundesministerium des Innern" die Vorgabe ODF zu benutzen. Sprich: LibreOffice/OpenOffice. Siehe: Standards und Architekturen für E-Government-Anwendungen (SAGA). Mit Microsoft Office wären die also völlig auf dem Holzweg. Wer da noch Microsoft Office kauft, verschwendet vorsätzlich Geld und macht sich vorsätzlich inkompatibel.
 
@Feuerpferd: Diese Dampfplauderer können vorgeben was sie wollen. Entscheidend ist die Kompatibiltät, Effizienz und auch die Kosten. Die Bundesregierung kann klar Wunsch-Vorgaben hinlegen. Aber die Kommunen kommen unter dem Strich für die Kosten auf. Bei den Opensource-Probaganden fehlen andererseits die Spezialisten (Logistiker) die den Verwaltungsapparat und seine Wege kennen und entsprechende Lösungen umsetzen können. Es reicht eben nicht ein Linux- oder Open Source Fan zu sein und mit dem Argument der kostenlosen Software aufzutischen. Wer mit diesem Argument aufwartet hat von Verwaltung und Workflow null Plan. Open Source ist ab einer gewissen Grössenordnung indiskutabel. Und selbst der kleinste Einkäufer tritt jeden Open Source Freak in die Tonne. Open Source in den Kommunen (gerade das Paradebeispiel München) ist nur ein politisches Dummschlagwerkzeug für politiker gegenüber Steuerzahlern. Oder gibt es irgendwo jemanden der im Zuge von Open Source kostenlos Projekte plant, Schulungen durchführt oder gar Hardware inclusive Netzwerke installiert? Alles für lau? Und dann noch Service und Support? Und das für 30 bis 10.000 Arbeitsplätze (Rechnern)? Willkommen in der realen Welt
 
@LastFrontier: Was ich von Dir lese ist indiskutabele Dampfplauderei. Dass bei dem Freiburger Behörden ein einziges Tohuwabohu herrschte, kann niemand bestreiten: http://is.gd/mDVhep Das Freiburger Behörden Gelände muss selbstverständlich von solchen alten Minen und Sprengfallen gereinigt werden, bevor da noch mehr Menschen zu Schaden kommen. ODF ist die Vorgabe und wird mit OpenOffice auch umgesetzt: http://is.gd/J7cjzJ
 
@Feuerpferd: Vorgabe = Empfehlung. Das entscheidet jede Kommune und jedes Bundesland für sich selbst. Und wenn eine Kommune sich bestimmte Hard- und Software einbildet, dann kriegt sie das auch. Wer etwas anderes behauptet hat von diesem Geschäft überhaupt keine Ahnung. Und schon gar nicht von unserem Verwaltungsapparat, seinen Anforderungen und Kanälen. Bei Behörden ist Open Source nur ein politisches Spektakel. Sonst nichts und weil Politiker die Kosten nicht verantworten muss. Erkläre mal, warum es nicht eine einzige grosse Firma gibt, welche auf Open Source setzt? Nicht mal der Mittelstand springt darauf an. Erkläre uns mal diesen Fakt.
 
@LastFrontier: Im Gegenteil! Es gibt kaum eine Firma oder Behörden die ohne OpenSource Software auskommen!
 
@Feuerpferd: Absolut richtig! Von CMS bis DMS alle großen Anbieter und Lösungen sind Open Source. http://cmsreport.com/cms-focus-cms-reports-top-30-web-applications
 
@MyWin80: Auch die komplette Online Shopping Branche wäre ohne OpenSource Software Pleite. Ich sage nur OpenSSL. Dann wären da noch das Domain Name Server System, die Webserver, PHP, Javascript, Sendmail, Exim, Qmail, ja sogar wer glaubt vor einem kommerziellen Betriebssystem, wie etwa Apple OSX zu sitzen, sitzt in Wahrheit auf einem Haufen OpenSource Software. Aber die Apple Fanbois sind dafür oft schlichtweg zu plöth, um das zu begreifen, nicht alle Apple Nutzer, aber leider immer noch die meisten. Ganz klar, ohne OpenSource Software hätten wir alle kein Internet. Ohne Internet hätten die meisten keine Computer und Behörden wären noch bei Aktenordnern und Karteikarten.
 
@MyWin80: @LastFrontier: Leute - man kann es sich auch schön reden. Zeig mir eine Mandantenverwaltung, Finzanzbuchahltung, Lohnabrechnung, Warenwirtschaftsprogramm, Schreibbüro etc. die irgendwo als Open Source eingesetzt wird. Welcher Verlag, Druckerei, Layouter, Grafiker, Werber arbeitet denn mit Open Source? Ihr macht einen Fehler: Der Kunde kriegt das was er braucht und nicht was ihr euch wünscht. Das kann Open Source sein oder ein Massenprodukt von MS oder auch eine speziell zugeschnittene Software oder einfach nur eine Konzeption, die auf einer anderen Plattform nicht realisierbar ist. Egal welche das ist. Dazu muss man aber auch über den Tellerrand schauen können und nicht nur auf seiner Insel versauern.
 
@LastFrontier: Sogar an Dir sollte die Kenntnis der Pleite der Drogeriekette Schlecker nicht vorbei gegangen sein. Dann schau mal was die Konkurrenz benutzt, der es besser geht: http://is.gd/CpKXtL Beim nächsten Einkauf bei der Drogerie Müller einfach mal auf das KDE auf dem Monitor achten! Audi und BMW nutzen auch Linux. Selbstverständlich gibt es immer wieder auch noch Bluescreens in manchen Unternehmen zu belachen, etwa beim Spezial-Spezialisten Saturn, dem dann schon mal am Samstag mitten im größten Ansturm die Kassen mit Bluescreen um die Ohren fliegen. :-)
 
@LastFrontier: Erst gibt es angeblich keine Open Source CMS und DMS, dann zeigt man dir die Größen im Bereich von CMS und DMS Open Source Software sind, dann gibt es angeblich keine Finanzbuchhaltungssoftware. Lassen wir das einfach, du bist ein Fanboy und wirst dich immer um jedes Argument drum herum schlängeln wollen. Das ist die Taktik von Kleinkindern, wenn man sie beim Lügen erwischt, schnell das Thema wechseln. Also lassen wir das jetzt einfach.
 
Ihr wisst schon dass Ofice mit ODF klarkommt?
 
@Feuerpferd: Da ist nur das OS Open Source. Oben drauf laufen auf die Firmen kostenpflichtig zugeschnittene Programme von kommerziellen Anbietern.
 
@Dreadlord: Welches "Ofice" denn? OpenOffice, LibeOffice, MS Office, Planmaker Office, Corel Office, KDE Office, Neo Office, (heißt das noch so?) usw. usw. Einige davon können ODF, andere nicht und hinzu kommen noch diverse Programme, die keine kompletten Office-Suiten sind und trotzdem Teile von ODF (meist ODT) können oder eben nicht.
 
@LastFrontier: In der Sache hast Du recht, Vorgabe ungleich Empfehlung und um mal bei OpenOffice zu bleiben, das kann sicher nicht alles, was in manchen Verwaltungen benötigt wird. Die generelle verdammung von Open Source halte ich aber für ziemlich unsinnig und woraus Du was von kostenloser Hardware etc. ableitest, kannst Du wohl bei nüchterner Betrachtung slber nicht begründen. Richtige Richtung also, aber weit übers Ziel hinaus geschossen und damit leider schon wieder selber disqualifiziert, weil Du einen guten Ansatz damit so unsinnig angreifbar machst.
 
@Drachen: MS Office macht ODF, man wird sogar beim ersten Start gefragt welches man als Standard-Dokumentformat haben will.
 
@Drachen: Ich bin mit Sicherheit nicht gegen Open Source. Nur verkennen hier viele, dass es mit Open Source alleine nicht getan ist. Hardwarekosten kann man getrost aussen vor lassen, da diese Kosten ja ziemlich gleich bleiben. Es reicht aber nicht damit zu argumentieren, dass man Kosten einspart, weil OS und Programme frei verfügbar sind. Auch ein freies OS oder Apps müssen installiert, integriert und supported werden. Layoutanpassungen, Schulungen, evtl. Umorganisation der Arbeitsabläufe. Was bei Freiburg hinzu kommt, ist wohl der Fakt, dass da vorher schon diletantisch gearbeitet wurde. Wäre also eine grosse Chance für Open Source gewesen. Und was mir besonders zu denken gibt, dass man erst nach der Umstellung feststellt, dass man zu den anderen Behörden EU-weit nicht kompatibel ist. Ich möchte mal das Pflichtenheft der beteiligten Verantwortlichen sehen - ist wohl auch eine Katastrophe. Heisst aber nicht, dass sie ihr Projekt zu ungunsten Open Source nun abschiessen müssen. Mehrkosten kommen nun so oder so.
 
@LastFrontier: Na dann sind wir ja prinzipiell gleicher Meinung, daher ein [+] von mir.
 
@LastFrontier: Open Source schafft lokale Arbeitsplaetze
 
Meine Meinung zu OpenOffice und veregleichbar/ableger: Das Paket ist nicht schlecht. Nur irgendwie auch seltsam: paralel ein Dokument in Excel und Calc erstellt (gleiche Einstellungen/Werte/Konfigurationen). Nur irgendwie macht die Variante aus Calc nicht soviel her wie in MS Office (um mal in meinen Dimensionen zu denken). Wenn man weiß, dass es besser geht kann man sich schwerlich umstellen (openoffice ist nur aus komp. Gründen noch nebenbei installiert bzw. nutze ich entsprechend unter suse).
 
@Stefan_der_held: Bitte im Detail: "nicht soviel her"
 
@zivilist: Tabellen wirken Kantig, Grafen unscharf/kantig... kann aber auch am Java liegen auf dem oo nunmal basiert (oder hat sich da aktuell was geändert?) Auch unter MS Office erstellte Dokumente die ich unter OO öffne sehen entsprechend "unschön" aus. Kann auch daran liegen, dass entsprechende Techniken bei MS patentierte Eigenentwicklungen sind welche nur als "alternative" unter OO existieren. Allerdings: ein unter OO erstelltes Dokument unter MS Office geöffnet sieht meist genauso "bescheiden" aus wie unter OO. Es macht einfach "nicht soviel her" - ich kann natürlich nicht ausschließen, dass ich die entsprechenden Funktionen noch nicht gefunden habe - aber es geht in meinem Vergleich ja um zwei auf identischem Wege mit identischen Einstellungen erstellte Dokumente.
 
@Stefan_der_held: "Tabellen wirken Kantig, Grafen unscharf/kantig... kann aber auch am Java liegen auf dem oo nunmal basiert" - lol in deiner Kritik steckt echtes Fachwissen /ironie off. Ist dies das allgeimeine Niveau hier?
 
@Yogort: am Grund kann ich nur Mutmaßen - und hättest du weitergelesen hättest du es auch gemerkt.
 
@Stefan_der_held: du sorry das echt zuviel Fanboy Bullshit. Eine Grafik hat die gleiche Qualität, ob du sie mit Java bearbeitet oder mit .Net. Genauso verhält es sich, ob du eine Grafik in OpenOffice ladest oder in MicrosoftOffice.
 
@Stefan_der_held: Natürlich funktioniert, ein natives Format besser in dem erstellten Programm, besonders wenn es ein proprietäres Format ist. Wie sieht es aber zB. bei nativen OO, OpenDocument-Formaten aus? Wie sieht eine ods-Datei in Excel aus? Versuche aber mal LibreOffice, die Entwickler von Go-oo, welches eine bessere MS-Kompatibilität herstellen sollte, beteiligen sich nun an diesen Zweig.
 
@floerido: hab's grad mal mit dem aktuellsten OO versucht. OK da siehts schon unter OO angenehmer aus. Libre hab ich noch nicht soviel kontakt mit gehabt da kann ich nicht wirklich was zu sagen
 
Richtige Entscheidung! MS Office ist das Beste Programm.
 
@AryJee: Völliger Unfug, nichts ist besser und integraler als Plan9 & Acme von Rob Pike!
 
Ich würde mir wünschen, dass sie etwas Ribbon-artiges basteln würden. Einen Vorteil könnten sie so ausspielen: Die Möglichkeit zur Option, die es bei MS nicht gab. So könnte jeder frei entscheiden, ob er die Menü- und Symbolleiste oder das Band bevorzugt. Doch wenn man sich die Foren dort so ansieht scheinen die Stammnutzer immer wieder aufs neue empfindlich getroffen zu sein, sobald das Thema aufkommt. Als sei es eine Art Blasphemie.
 
@davidsung: Das gibt es doch schon mehr oder weniger, es gibt mehrere Forges von OpenOffice. Lotus Symphony hat zB. als Ziel ua. eine "schönere" kontextsensitive Oberfläche.
 
@floerido: Lotos ist immer noch Top und wird zum Beispiel bei IBM eingesetzt. Seltsam das die damit problemlos arbeiten können und sich dafür entschieden haben, anstatt Microsoft Office einzusetzen.
 
@MyWin80: Weil Lotus eine Eigenentwicklung von IBM ist. Wäre ja irgendwie unglaubwürdig wenn die auf MS setzen würden. Im übrigen kommt Lotus in keinster weise an Excel heran. Merkst du spätestens bei Datums- und Zeitberechnungen.
 
@LastFrontier: Aso, dann tippen die IBM Mitarbeiter nur rum und schreiben billige Briefchen ... oh man wie kann man nur so ein ignoranter MS-Fanatiker sein. Mit Aussagen wie "an MS Office komm keiner in keinster weise heran" macht man sich doch nur lächerlich. Viele Firmen nutzen OpenOffice bzw. die IBM Lösung Lotus, genauso wie viele Behörden, das machen die nicht aus Spaß sondern weil sie dadurch Vorteile gegenüber Microsoft Office haben. Man muss halt mal die Augen auf machen und nicht sturr bei jeder Winfuture-News alles Minusklicken, was keine Werbung für MS macht.
 
@Ertel: Ich bin mit Sicherheit kein MS-Fanatiker. Dürfte sich mittlerweile ja rumgesprochen haben, dass ich ein Mac-fanboy bin. Nichts desto trotz habe ich bei den Kunden eine Vorgabe: Reorganisation, Kosteneinsparung, Steigerung der Effizienz. Ob ich diese Lösung mit MS, Apple oder Open Source oder sonst wem bringe, spielt keine Rolle. Unter dem Strich zählt nur eines: die Kosten. Und so manche vermeintlich günstige Lösung entpuppt sich als Kostenfalle. Und ich versichere dir: ich kann dir jedes Open Source Projekt wegen der Folgekosten kippen. Ich kippe dir aber auch jede andere Plattform, wenn sie nicht das kann, was der Kunde braucht. Und solche Migrationsgeschichten zieht man nicht in ein paar Wochen über die Bühne. Planung, Recherche, Teststellungen etc. fressen da nicht unerhebliche Kostenmittel auf. So etwas wird von den Open Source Fans in der Euphorie gerne mal vergessen. Und das Freiburg jetzt wieder zurück will, liegt an ahnungslosen Verantwortlichen und hundsmiserablen externen Befürwortern, Träumern und Durchführenden.
 
@Ertel: das ist doch das ausgelutschte Argument der Pro-Microsoft-Fanatiker und Fanboys. Nur mit Microsoft Produkten kann man produktiv arbeiten. Auf Supercomputern an Universitäten und Hochleistungsrechenzentrum setzt man z.B. auf Linux, aber die spielen ja auch nur rum und tippen kleine Briefchen. Diese Leute können nicht akzeptieren, dass es noch eine Welt jenseits ihres geliebten Microsoft gibt und das man bei einer gewissen Anforderungshöhe mit Microsoft-Produkten nicht mehr weiter kommt.
 
Und wieder hat das Quasi-MS-Monopol gewonnen. Nur weil eventuell aus Gewohnheit oder einfacher Ungewolltheit, was anderes zu erlernen, es nicht gebacken bekommen.
 
@wingrill2: Stimmt doch nicht. Office ist mehr als nur Word. In in OO suchst Du verzweifelt etwas so gut funktionierendes wie Outlook + Exchange. Und in Firmen reicht ein Word bzw. Writer nicht aus. Aber immer wieder zu sagen, dass MS nur wegen seinen "Monopol" genommen wird ist einfach lächerlich.
 
@eRnie: Es gibt tausend Alternativen zu Outlook und Exchange. Aber Outlook ist wieder ein anderes Thema, es geht um OpenOffive vs. MicrosoftOffice. Man kann OpenOffice und Outlook nutzen, wenn man möchte. Genauso kann man Thunderbird mit einem Exchange-Server nutzen.
 
@Yogort: Und man kann und kann und kann ... wieso sollte ich nicht alles von einer Firma nehmen? Outlook ist ein Teil des großen Office. Wieso sollte man es nicht dazu nehmen?

Du hast als Gründe gegen MS nur das Monopol und die Gewohnheit der Menschen angesprochen. Und beide Punkte sind lächerlich. Wenn mein Personal nur das eine kann, dann wird es wohl besser sein, dass auch zu nehmen. Da kann ich aber dann der Firma (MS in diesem Fall) keinen Strick daraus drehen.

Ich bin absolut kein MS Fanboy, aber in Sachen Office und Firmen kommt in meinen Augen kein (!) anderes Produkt an MS Office heran.
 
@eRnie: ganz einfach weil es teurer ist. Behörden müssen eine Ausschreibung machen und die beste und günstige Lösung nehmen. Deswegen sind Freiburg und andere Städte ja auch auf OpenOffice gewechselt.
 
@Yogort: Bei diesen Ausschreibungen wurde aber vergessen, dass das Personal OO nicht in 5 Minuten versteht.

Und die Ausschreibungen sind nicht dafür das die beste lösung zu finden. Die Ausschreibungen sind nur dazu da die billigste Lösung zu finden. Die benötigten Aufgaben sollen mit dem kleinsten Geldkosten erreicht werden. Und das sind eigentlich selten die besten Lösungen.
 
@eRnie: Bitte schau dir die Richtlinie EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Koordinierung der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Bauaufträge, Lieferaufträge und Dienstleistungsaufträge an. Du musst die günstigste und beste Lösung nehmen. Daher auch der ursprüngliche Wechsel vieler Behörden auf OpenOffice. Es bietet die gleichen Funktionen zu einem günstigeren Preis.
 
@Yogort: Was da steht und was gemacht wird sind aber nicht die selben Sachen. Bei Behörden geht es nur noch darum Geld zu sparen.

Und trotzdem wurde dabei nicht bedacht, dass das Personal einen höheres Schulungsbedarf hat
 
@Yogort: Teuer?? Lies mal den Artikel: "Eine entscheidende Rolle sollen Kosten und eine mangelnde Benutzerakzeptanz spielen. "!
 
@eRnie: warum kommen Fanboys immer nur mit Fraßen als Antwort auf belegbare Argumente inlusive Quellenangabe?
 
@MyWin80: Wenn Du gelesen hättest, wüsstest Du das dieser Beitrag nicht nur unnötig sondern auch noch falsch ist.
 
@heidenf: Zitat: Eine entscheidende Rolle sollen Kosten und eine mangelnde Benutzerakzeptanz spielen
Das Wort Kosten ist in diesem Fall ja wohl mit "teuer" in Verbindung zu setzen.
Und wenn mein Personal nur MS Office kennt, brauche ich Geld um die Schulungen zu bezahlen, damit mein Personal OO benutzen kann.
Dir fällt ein Wechsel von MS Office zu OO vielleicht sehr leicht. Aber scheinbar nicht jedem. Du kannst nicht nur von Dir oder von der Firma wo Du arbeitest auf andere schließen. Ich erlebe leider jeden Tag wie ahnungslos in Leute im öffentlichen Dienst im Bereich IT sind.
 
@eRnie: und wieder nur Fraßen, welche Angabe soll bitte falsch sein und wo kann ich deine Quelle nachlesen.
 
@MyWin80: Also da hilft Dir die brain.exe und google ...
 
@eRnie: ich habe mir schon gedacht, dass hinter deinen Fraßen nichts belegbares steckt. Na gut dann eben nicht, troll halt weiter, wenn es dir soviel Spaß macht.
 
@MyWin80: Also wo ich Fragen (!) gestellt habe in meinen letzten Post .. sei Dir überlassen. Ist schon echt doof wenn man sich alles durchlesen sollte um am Thema zu sein. Aber es ist das Wort MS gefallen. Und erst mal dagegen sein und alles andere Beleidigen. Einfach nur lächerlich!!!
 
@eRnie: ähhh..... kann es sein, dass du mich völlig falsch verstanden hast? Ich sagte eigentlich, dass der Wechsel zurück auf MS-Office im Endeffekt billiger kommt. Steht ja auch so im Artikel, das Zitat habe ich doch mit angehängt. Was genau war da so schwer dran zu verstehen?
 
@Yogort: nur dass ms office halt nicht bei office aufhört wie openoffice...office integriert sich in sharepoint, in exchange, in lync etc pp. Die integration der freien alternativen in solch ein backend ist eifnach mangelhaft, hier fehlt noch die echte alternative. Thunderbird mit exchange ist wenn man halbwegs exchangefeatures wie frei gebuchten zeiten, kalender, kontakte, vielleicht auch noch öffentliche ordner oder funktionspostfächer nutzen will ziemlich umständlich und die add ons die thunderbird an exchange ansatzweise koppeln (nicht nur mails) sind allesamt in einem sehr frühen stadium was schon allein deren versionsnummer verrät - ob das für größere produktivumgebungen tatsächlich eine möglichkeit darstellt....natürlich hast du mit deinem restlichen recht dass behörden nach den kosten gehen müssen, gut halte ich das aber nicht (yay autovergleich - warum dauern manche baustellen ewig und dreitage, weil der staat bei der ausschreibung den billigsten anbieter genommen hat mit einem zeitplan von einer ewigkeit. Dadurch ensteht der weitaus größere wirtschaftliche schaden wie wenn man das teurere angebot genommen hätte. Wenn die leute ms office halt kennen, selbst mit ribbons und damit schneller arbeiten können oder garkeine schulung benötigen...so ist das sicher ein nicht zu unterschätzender faktor)
 
@0711: Schön das MS Office mit anderer Software aus dem MS Universum arbeiten kann, aber trotzdem sind Sharepoint, Exchange usw. KEIN Bestandteil von MS Office!
 
@Fonce: es gibt eben diese produkte...als freie alternativen die so schön wie office/sharepoint/lync/exchange zusammenarbeiten gibt es leider nichts mir bekanntes. Ja sie sind KEIN bestandteil der office lizenz aber ein it konzept besteht auch nicht nur aus einer officesuite und wenn eine alternative eben nicht ins gesamtkonzept passt ist das halt nichts. (eben wie im straßenbau, die wahren kosten sind selten die "direkten" kosten sondern die indirekten)
 
@0711: also weil es kein Bestandteil von Office ist, zählst du es als Pro-Office Argument auf. Unseriöser kann man sich auch nicht mehr verkaufen.
 
@MyWin80: ich zähle damit auf dass hier ein hohe integration mit anderen produktivanwendungen geschaffen werden kann, was bei alternativen in teilen flach fällt oder komplett. Es soll unseriös sein nicht nur eine einzelkomponente in einer it landschaft zu beachten sondern möglichst das ganze? Sowas nennt sich normalerweise it strategie aber danke für den lacher am sonntag...
 
Verschwendung von Steuergelder. Defakto besteht zwischen OpenOffice/LibreOffice/MicrosoftOffice kein nennenswerter Unterschied. Die Studie sagt dies ja auch, der einzige Grund der für ein Wechsel von OpenOffice zu MicrosoftOffice aufgeührt wird, ist dass die Beamten das Programm besser kennen. Bei uns in der Firma wurde MicrosoftOffice schon lange durch OpenOffice ersetzt. Den Unterschied haben die meisten nicht mal gemerkt.
 
@Yogort: Und Emails werden mit TB abgerufen? Überlegt doch mal wieso die größten (deutschen) Firmen auf eine Kombination von Outlook + Exchange setzen?

Natürlich kennt ein Großteil der Menschen das Produkt von Ms. Aber willst Du MS jetzt vorwerfen, dass sie mehr Werbung für die Konkurrenz machen sollen?
 
@eRnie: Mails werden mit einem Mailprogramm im Browser abgerufen, dass bietet die selben Möglichkeiten wie Exchange und läuft auch mit iPhone, Android und Blackberries hervorragend. Aber Outlook ist wieder ein anderes Thema, es geht um OpenOffive vs. MicrosoftOffice. Man kann OpenOffice und Outlook nutzen, wenn man möchte. Genauso kann man Thunderbird mit einem Exchange-Server nutzen.
 
@Yogort: Siehe oben. Aber wieso sollte man alles von unterschiedlichen Firmen nehmen. Damit man noch mehr Arbeit und Zeit in die Wartung investiert? Zeit = Geld ... bei Behörden ist Beides nicht vorhanden
 
@eRnie: siehe oben.
 
@Yogort: ich kenn das backend von der stadt nicht aber keine seiteneffekte/zusammenhänge der systeme zu berücksichtigen (wie outlook - was bei volume lizenzprogrammen immer im officepaket enthalten ist) ist doch sehr riskant. Eingesetzte IT systeme sollten zusammenarbeiten und keine abgekapselte inseln bilden....
 
"Mangelnde Akzeptanz der Benutzer" finde ich als Umstiegsgrund nicht akzeptabel. Muss muss lernen, mit den zur Verfügung stehenden Werkzeugen zu arbeiten. Gab ja bestimmt auch Schulungen beim Umstieg auf OpenOffice.
 
@pint: Da hast Du Recht. Aber in Behörden arbeiten meistens Leute, die da schon über 15 Jahre sitzen. Und jetzt versuch mal der alten Dame von neben an (natürlich soll diese Aussage nicht respektlos sein) etwas Neues beizubringen. Die verstehen doch nicht mal die neue Kaffeemaschine. Und nein, im öffentlichen Dienst kann man das Personal nicht so einfach kündigen :P
 
@eRnie: gerade dann wäre es doch gut, sie mit neuen Kaffemaschinen zu bombardieren, dass sie bald kündigen und man qualifiziertere Leute einstellen kann :)
 
@Yogort: Warum sollte man das tun? Also kündigen
 
@eRnie: Dann ist der Versuch ihr Office 2007+ mit Ribbons beizubringen, aber genauso schwierig ;)
 
@dodnet: Da könntest Du Recht haben ...:)
 
@pint: it sollte für die anwender arbeiten, nicht gegen sie
 
@pint: "Gab ja bestimmt auch Schulungen beim Umstieg auf OpenOffice." Auf Pro-Linux.de konnte man diese ganze Thematik vor ein paar Tagen schon lesen. Dort wurde berichtet, dass in Freiburg unter anderem der Schulungsaufwand unterschätzt wurde. Man dachte, dass OO Writer und MS Word so ähnlich seien, dass keine Schulung erforderlich sei, was aufgrund der mangelnden generellen Office-Kompetenz der Nutzer weitere Probleme brachte. Genaueres hier: http://www.pro-linux.de/news/1/18386/freiburg-rueckkehr-zu-proprietaerer-office-loesung-in-stadtverwaltung-moeglich.html
 
Ein Wechsel zurück nach MS? Warum nicht, wenn man sich verschlechtern kann soll man's machen!
 
Für die Arbeiten bei der Stadt sollte Office 2000 oder 2003 völlig ausreichen.
 
@ichbinderchefhier: Und die Sicherheitsupdates?
 
@ichbinderchefhier: Office 2003 vielleicht, 2000 sicher nicht mehr. Da gibt es nicht mal die Konvertierungstools zum Öffnen von neuen Office-Formaten (docx...).
 
@ichbinderchefhier: Dort wird gearbeitet?!?!
 
Die Bürger zahlen es ja, und ms ist ja doch als Capitalverwertungsgesellschaft der Eigentümer 'alternativlos', war der Führer ja schließlich auch.... Allen weiterhin ein schönes, Gnaden-Los ewiges Leben in der grenzenlosen Gemeinschaft mit der bedingungslos liebenden Goettin!
 
Ist wohl wie mit Gimp und Photoshop ... Privat und auch in einigen Firmen würde Gimp voll und ganz ausreichen, nutzt aber kaum einer, lieber greift man zu "dunklen" Kopien als die Freie Version zu nutzen. In beiden fällen spielt, meiner Meinung nach, die Oberfläche eine gewaltige rolle. Die freien Alternativen sehen zum teil wirklich aus wie zu Win3.11 Zeiten. Wie beim essen ... das Auge isst/arbeitet mit. Das der Funktionsumfang meist den Teuren Kaufprodukten nichts nach steht spielt hier keine rolle. ############################ Ich bin da nicht anders, ich habe mir lieber eine Office 2010 Lizenz gekauft bevor ich zu OO Wechsel. Gefällt mir einfach nicht.
 
@Hausmeister: Das Thema ist meist die Oberfläche - ja - aber: Mit der GUI und der damit verbundenen Art des Arbeitens ist es auch wie mit Schuhen: nicht jeder Schuh passt jedem Menschen (auch wenn man mit laufen KÖNNTE). Das ist aber auch der Vorteil an der Vielfälltigkeit von Alternativen. Ich komme bspw mit Gimp garnicht zurecht, mit photoshop zwar auch nicht wirklich aber schonmal besser als mit Gimp :-) Oder 3D: Könnte sicher mit Blender genausoviel erreichen wie mit Cinema4D... nur sagt mir der Workflow bei Blender nicht zu. Bis ich da alles gefunden hab bin ich mit C4D schon gefühlte 3 Projekte weiter.
 
@Hausmeister: Wer benutzt den eine GUI ? Geht doch alles und vor allem mehr über Konsole
 
@Lon Star: Angestellte und Beamte in den vi einsperren und nicht raus lassen bevor sie ihre Arbeit getan haben? *sfg*
 
was dieses hin und her migrieren wieder kosten verschlingt...die freie wirtschaft könnte sich sowas nicht erlauben
 
@0711: In der freien Wirtschaft hätten unfähige Mitarbeiter, die ihre aufgetragenen Arbeiten an ihrem Arbeitsplatz nicht verrichten wollen, noch nicht mal die Probezeit überstanden! ODF und somit LibreOffice/OpenOffice sind die Vorgaben für Behörden. Mitarbeiter die Sabotage betreiben entlassen und gut ist.
 
@Feuerpferd: so ein unsinn, genaugenommen hat man sich eigentlich verpflichtet die standardisierte odf version zu nutzen und genau das liefert libre/openoffice nicht (man hat den unzureichenden verabschiededenden standard weiterentwickelt und nutzt lieber diese weiterentwicklung) und die produkte sind auch bei "odf vorgabe" kein zwang, man wollte ja nicht zuletzt weg von produktbindungen und dann so ne forderung stellen...sehr gut. Auch gibt es genug unfähige mitarbeiter in der freien wirtschaft, auch in höheren positionen, die sich an nichts anpassen wollen/können und weit länger als die probearbeitszeit arbeiten.
 
Ich sage nur: "Libre Office". :D
 
Warum man MS Office benutzen will/soll ? ist mir unbegreiflich. Open Office biettet alle Funktionen. Ist aber wahrscheinlich der DAU User effekt "Hilfe Hilfe die Symbole sehen anders aus."
 
@Lon Star: das argument zieht wohl nicht so ganz...wenn man sich die ähnlichkeit von openoffice/libre zu office 2003 und vorher anschaut und die "ähnlichkeit" von 2007/2010 zu 2003 und vorher.
 
Natürlich kann MS Office mehr als Open Office. Beispielsweise die Anbindung an Sharepoint oder in Lync.
 
Vor ein paar Tagen wurde schon bei Pro-Linux.de über diese Problematik geschrieben. Dort hiess es, dass mit Steuergeldern finanzierte Anwendungen entworfen werden, die zwingend proprietäre Software (in dem Fall wohl MS Office) vorraussetzen. Ein weiterer Punkt waren mangelnde Schulungen, da man einfach annahm, das MS Word und OO Writer fast gleich seien. Das Problem war allerdings, dass sich die Nutzer aufgrund mangelnder Office-Kenntnisse eigene Frickellösungen gebaut haben, die unter OpenOffice dann nicht mehr funktionierten. Wer genaueres lesen will:
http://www.pro-linux.de/news/1/18386/freiburg-rueckkehr-zu-proprietaerer-office-loesung-in-stadtverwaltung-moeglich.html
 
@Pizzamann:++++ Hab mir den verlinkten Artikel mal durchgelesen. Gleich in der zweiten Zeile. "Grund dafür ist die mangelnde Unterstützung offener Dokumentenstandards seitens anderer lokaler, regionaler und europäischer Verwaltungen." Also ihr Open Source-Schwätzer und Verordnungsfanatiker: es ist wohl so, dass genau die Vorgebenden Behörden nicht kompatibel zu den untergeordneten sind. Noch krasser geht es ja wohl nicht. Und noch einmal: es liegt nicht an Open Source, sondern an mangelnder Kompetenz aller Beteiligten. Schön dass dies bereits in den EU-Komissionen beginnt. Eine deutsche Kommune passt sich dem Standard an und stellt fest - alle anderen sind inkompatibel weil sie bei ihren alten Standardprogrammen bleiben.
 
@LastFrontier: man hört gewisse musik, sieht filme, nutzt software, weil sie andere konsumieren...hier würde ich überlegen, inwieweit ich ein unobjektiver mitläufer wäre, wenn sich das tun würde.
 
@brindisi: Das hat mit mitlaufen gar nichts zu tun. Wenn ich Dateien verschicke, die alle anderen nicht lesen können, weil ich ja so einen tollen neuen Standard unterstütze - was glaubst du wie lange du da noch im Geschäft bist?
 
@LastFrontier: und du nennst dich "LastFrontier". Pioniere setzen sich immer gegen die Masse durch, die sich dadurch auszeichnet, daß jeder innerhalb der Masse das tut, was die anderen um ihn herum tun - und umgekehrt - hier regiert nicht die Logik, sondern das Diktat der Masse. Dann nehme man noch einen Rhetoriker hinzu - und schon ergibt sich das, was so mancher Diktatur nennen kann (eine Diktatur ist immer beides: das Diktat einiger Rhetoriker und zugleich das Diktat der Masse - Rhetorik + Massenträgheit).

"Dein verallgemeinerndes "ihr" war völlig fehl am Platz und diskreditiert Dich nur selbst." Vielmehr diskreditiert es dich - denn du bist genauso ein Individuum, wie jedes Elektron ein Individuum ist...erst, wenn man sich dies eingesteht, und nicht leugnet, daß man sich überwiegend wie die anderen benimmt (und autoritäten wie massenmeinungen und tradition über die logik stellt), kann man sich erst individualisieren.
 
@brindisi: Erstmal bringst du was durcheinander; nämlich meine Posts und die von Drachen. Zweitens bin ich vor 30 jahren mit Apple "gross geworden" - also erzähle mir nichts von Pionieren. Drittens kannst du gerne mit mir für mehrere Monate nach Alaska gehen und dort erfahren, woher mein Nick kommt. Ciao bello.
 
@LastFrontier: ...deine langweiligen selbstaussagen, mittels derer du dich aufzuwerten suchst, interessieren mich nicht. du bist für mich nicht nur wertlos, sondern schädlich - selbst wenn es sich hier "nur" um einen zeitschaden handelt. kümmer du dich lieber mal um die aufarbeitung der vergangenheit - und den abgleich mit der gegenwart - denn ein genetisch-behavioreller unterschied zwischen dir und deinen minderheiten-unterdrückenden und -beraubenden ist genauso "real" wie "gott": gar nicht. der neglekt, daß du deinen vorfahren auf's haar gleichst, ist jedoch so vorhersehbar, wie der negekt eines mörders, der nach seiner festnahme alles leugnet. die personengesellschaft deutschland ist gleich eines menschen, der glaubt, daß er wieder frei kommt, sobald sich all seine zellen erneuert haben - auch wenn diese nur kopien der alten sind.
 
@LastFrontier: "ihr Open Source-Schwätzer" ... sachlich sieht anders aus oder drängst Du einfach nur darauf, als König der Schwätzer nominiert zu werden?
 
@Drachen: Sorry, Drachen. Mit euch OpenSource Fans kann man auch nicht neutral und sachlich diskutieren. Das Problem liegt teilweise auch bei euch, da ihr eure eigene Meinung auch oft anderen aufzwingen wollt. OpenSource als auch ClosedSource haben ihre Darseinsberechtigung. Wenn OpenSource Software nicht problemlos und nahtlos (da von vielen verschiedenen Softwarehersteller) in einer Firma eingesetzt werden können, dann geht es halt nicht. Für Heimandwender reichen Open/Libree Office und Thunderbird völlig aus. Ich habe bei BüroSuites lieber alles aus einer Hand. PS: Ich nutze zuhause neben MS Office noch Open und Libreoffice (auf zwei verschiedenen Rechner).
 
@eragon1992: Schon wieder falsch. Es geht nämlich nicht um "uns" und Euch", wie Du hier unterstellst. Probiers doch mal mit Sachlichkeit statt pauschaler Verurteilung. Mir musst Du nix erzählen, ich weiß sehr gut, dass OO/LO keinesfalls ein Allheilmittel sind. Und ich stimme Dir zu, dass sowohl OS als auch CS ihre Daseinsberechtigung haben. Offenbar kannst Du ja differenzieren, wenn Du willst, also warum kommst Du mir dann mit völlig albernen Unterstellungen?
 
@Drachen: Gerade hier in diesem Thread sind Open-Source-Schwätzer. Denn kaum einer hier hat begriffen worum es eigentlich geht. Freiburg stellt wieder um, weil sie nicht zum Rest der Welt kompatibel sind und wohl keiner dort weiss, wie man das unter Open Source bewerkstelligen kann. Das Mehrkosten und mehr Aufwand nötig ist, um das Ding noch zu retten, ist denen mittlerweile wohl auch klar. Nur ist es etwas anderes, ob Pimpelhuber zu hause ein paar Bewerbungen oder Liebesbriefe schreibt, oder einen Verwaltungsapparat mit mehreren tausend Clients auf einen Nenner zu bringen. Und jeder IT-Spezialist der keinen Verwaltungsabschluss hat, ist mit so einem Projekt Hoffnungslos überfordert und kommt zwangsläufig in die Hölle. Bei Projekten dieser Art muss man auch die User an den Arbeitsplätzen mit einbeziehen; dann wäre nämlich aufgefallen, was da schon vorher schief gelaufen ist.
 
@LastFrontier: Klar gibts hier genug Schwätzer pro/kontra beide Seiten, aber Dein verallgemeinerndes "ihr" war völlig fehl am Platz und diskreditiert Dich nur selbst. Bis auf diesen überflüssigen verbalen Ausrutscher zähle ich Deine Beiträge hier noch zu den fundiertesten, auch wenn ich nicht in allem zustimme.
 
Kosten für Schulungen und Anpassungen an die Software ist halt schon recht hoch, das frisst die Ersparniss für die Lizenzkosten wohl wieder auf. Wenn die Mitarbeiter dann trotzdem MS Office haben wollen, wird es schwer...
 
mault der angestellte, bekommt er was anderes vorgesetzt. einfach mal jemanden damit beauftragen wind gegen OO zu machen, dann frißt auch der letzte bundesbürger, das er jetzt unbedingt eine erneut migrierung zahlen darf, weil die angestellten ihr hirn nicht einschalten möchten. ist ja nicht ihre kohle. wenn die wüßten mit welchen programmen die privatwirtschaft teilweise arbeiten muss, würden die aber ganz schnell wieder an die tastatur springen. unglaublich!
 
@PCLinuxOS: DOS? Allen weiterhin ein schönes, Gnaden-Los ewiges Leben in der grenzenlosen Gemeinschaft mit der bedingungslos liebenden Goettin!
 
@PCLinuxOS: Nicht die die Angestellten müssen ihr Hirn einschalten, sondern ich muss meinen Angestellten auch Wissen und Schulungen vermitteln. Oder soll er sich das etwa in seiner Freizeit bei der VHS holen? Und ich kann von niemanden erwarten, dass er sich mit allen Programmen und allen Plattformen auskennt. Schon gar nicht wenn da Sachen zum Einsatz kommen, die nicht einmal 10% Marktanteil haben und so gut wie keiner kennt. Gerade da muss ich auf Aus-/Weiterbildung achten. Und nicht nach dem 3-mach-System: Nun machen sie mal, sie machen das schon, sonst mache ich ihnen einen.
 
bei mir in der firma nutzen wir exchange und sharepoint. office webapps ist hier ein stichwort was oo nicht bieten kann. ich kann von überall auf der welt auf meine daten problemlos zugreifen und sogar direkt im browser bearbeiten, ich brauch dazu nicht mal zwingend office auf dem rechner.
 
Offenbar hats in der Freiburger EDV wegen und während der Umstellung zu Open Office ja auch menschlich ziemlich geknirscht, so schreibts jedenfalls die lokale Zeitung Der Sonntag in dieser Ausgabe:

http://img.der-sonntag.de/dso-epaper/pdf/DS_frs_20.05.2012.pdf
(auf Seite 2, längere Ladezeit)

bzw. www.der-sonntag.de
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