Wikileaks-Gründer: Gute Chancen auf Sitz im Senat

Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass der Gründer der bekannten Whistleblowing-Webseite Wikileaks, Julian Assange, in seinem Heimatland Australien in den Senat einziehen möchte. Die Chancen dafür stehen offenbar gut. mehr... Wikileaks, Julian Assange, Netzpolitik, Aktivist Bildquelle: Espen Moe / Flickr Wikileaks, Julian Assange, Netzpolitik, Aktivist Wikileaks, Julian Assange, Netzpolitik, Aktivist Espen Moe / Flickr

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Selbst wenn man die Idee hinter WikiLeaks unterstützt kann man diesen Personenkult nicht gut heißen. Julian Assange ist nicht WikiLeaks. Profit aus daraus zu schlagen ist meiner Meinung nach verwerflich.
 
@davidsung: ja aber die leute wollen ein gesicht zu allem haben. da hat er sich halt hingestellt.
 
@davidsung: apple - steve jobs?
 
@mäkgeifer: Apple wird sich noch unter beweis stellen müssen, ob sie ohne Steve Jobs bleiben können, was sie sind. Ich denke mal das nach dem iphone 5 die Luft raus sein wird und es sich auch irgendwann zu ende aufgelöst hat mit den ipads.
 
@davidsung: Aber wenn man Wikileaks gut finden, kann man in dem Fall auch zu Assange halten, weil es ihn vielleicht davor bewart in den USA ausgeliefert zuwerden und dort im Knast zuversauern. Gerade jetzt wo die Amis den NDAA haben, können sie ihn einfach für immer wegsperren
 
@davidsung: Wenn er den Kopf schon in der Schlinge hat, ist er Wikileaks. Wenn er sich für den Senat aufstellen lassen will, ist er nicht Wikileaks. Das passt nicht zusammen. Das ist Heuchelei!
 
Genießen die australischen Abgeordneten/Senatsmitglieder eigentlich auch "Immunität"?
 
@Feuerpferd: Spielt des wirklich ne Rolle? Wenn die Amis nen Abgeordneten aus Australien wegsperren, würde es garantiert nicht ohne Folgen bleiben.
 
@TamCore: Es hätte möglicherweise ein Rolle spielen können. Deswegen die Frage, die jedoch nicht beantwortet wurde. Darum habe ich selbst nach geforscht und das Ergebnis ist: anders als in Deutschland besitzen die australischen Abgeordneten/Senatsmitglieder keine Immunität! Jegliche Vermutung, dass sich Julian Assange mit der Kandidatur für den australischen Senat sich von Strafverfolgung schützen wollte, sind also völliger Bullshyt!
 
@Feuerpferd: Immunität der Abgeordneten hat nur was mit der Verfolgung im eigenen Land zu tun. Es gibt darüber hinaus weitere Regelungen, die bestimmte Personenkreise vor Strafverfolgung in diversen Ländern schützen (vgl. z.B. Diplomaten, die in Deutschland nicht für Strafzettel belangt werden können), aber das hat nichts mit der Immunität aufgrund des Landtags-/Bundestagsmandates zu tun. Fährt ein deutscher MdB nach Amerika und begeht dort eine Straftat und genießt keinen diplomatischen Schutz, ist er ebenso "dran", wie jeder andere auch.
 
Assange der vermeintliche Gründer des Whistleblowing 2.0 unterschreibt, dann als australisches Senatsmitglied, bestimmt ein NDA Dokument und wird Geheimnisträger...

Welch eine Ironie!?
Ja, Nein? Vielleicht?

Nur mal so für den theoretischen Fall..

Was steht eigentlich auf der Bonuskarte für ein australisches Senatsmitglied sollte er von der NDA betroffene Daten veröffentlichen...
wollen z.B. bei Wikileaks..

Wäre das Landesverrat?
 
@tommit: Natürlich wäre es das!
 
Ist das etwa seine ich komme aus dem Gefängnis frei Karte um diplomatische Immunität zu erlangen? Ich bin weißgott kein Gegner dessen was Wikileaks einst verkörperte, aber Assange ist mir suspekt.
 
@Tarnatos: Diplomatische Immunität != Immunität aufgrund eines Mandates (nach deutscher Rechtslage).
 
@LostSoul: Was soll mir dein Posting sagen?
 
@Tarnatos: Dass du zwei unterschiedliche Arten des Schutzes der Strafverfolgung miteinander verwechselst.
 
@LostSoul: ich weiss ja nicht wo du da zwei Arten siehst aber ich spreche lediglich von einer.
 
@Tarnatos: Die australischen Senatsmitglieder haben anders als die deutschen Parlamentarier keine Immunität.
 
Mehr voneinander unabhängige Leaks...mehr Transparenz:

http://www.vatileaks.com/

http://justiceleaks.net/

Kein Leak, sondern Selbstaussagen:

http://www.abgeordnetenwatch.de/
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